Zusammenarbeit Ärzte und Angehörige

  • bei meinem Mann (61) wurde vor ca.2 Jahren neurologische Auffälligkeiten , hauptsächlich Wortfindungsschwierigkeiten,Aussetzen des Kurzzeitgedächnises und motorische hauptsächlich Gangveränderung festgestellt.
    Daraufhin entsprechende Untersuchen ergaben die Diagnose "seltene Form der Alzheime-Erkrankung". Leider geben uns die behandelnen Ärzte immer nur Internetadressen von Beratungsstellen, Keine genauren Angaben einer Therapieform (ausser Medikamente) Ergotherapie haben wir auf eigene Faust mal angestrebt , aber dort gab es nur Zettel, die mein Mann ausfüllen sollte . Gibt es Tageskliniken oder Zentren ,die Angebote gebündelt anbieten gerade auch bei jüngeren Erkrankten, um den Ist-Zustand zu unterstützen?

    • Offizieller Beitrag

    Sehr geehrte Fragenstellerin,


    ja - solche Zentren gibt es - z.B. in Form von sogenannten Gedächtnisambulanzen. Diese befinden sich meist angegliedert an psychiatrische oder z.t. auch neurologische Universitätskliniken. Manchmal werden diese Ambulanzen auch als "Memory Clinic" bezeichnet. Die Ihrem Wohnort nächstgelegene Universitätsklinik bietet sicherlich eine ambulante Sprechstunde bezüglich weiterführender Informationen und einer langfristigen Planung von Diagnostik und fortlaufendem Therapieangebot an.


    Ich wünsche Ihrem Mann und Ihnen alles Gute!


    Mit freundlichen Grüßen,


    Dr. E. Kaiser

  • Vielen Dank für Ihre Nachricht.
    Sie nimmt Medikamente gegen die Demenz ein. Aber sie helfen leider auch nicht.
    Es ist eine sehr schwierige Situation... meine Mutter ist körperlich total fertig und müde und möchte gerne St. erben. Wir warten jetzt auf einen Heimplatz und hoffen, dass sie noch nicht aus dem Krankenhaus entlassen wird.
    Aber so ist das kein Leben mehr.

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