Wie würden Sie entscheiden?

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  • Noch ein Tipp von mir an Sohn.
    Bei den sonstigen Kosten wäre die Befreiung von der Zuzahlung für die Medikamente bei der zuständigen Krankenkasse zu empfehlen. Wenn eine chronische Erkrankung (Diabetes o.ä.) vorliegt, müssen nur 1 % des Bruttoeinkommens einmalig gezahlt werden (Bescheinigung vom Hausarzt). Bei meiner Mutter rechnet sich das enorm, da sie neben den Diabetesartikeln auch noch 6 Tabletten täglich nehmen muss.
    Aber das ist vielleicht auch schon bekannt.

  • Hallo Andydreas,
    ich habe eine Art Tagebuch geführt und aufgeschrieben, was ich alles mache. Das habe ich dann bei der Begutachtung vorgelegt. Meine Mutter war da aber meist sehr schweigsam. Viele Grüße!

  • Danke für Ihren Tip, Andydreas, aber mein Vater ist inzwischen auf dem Friedhof und wir sind daher von Zahlungen ALLER Art für ihn befreit!
    Mich erstaunt aber, daß die Kosten bei Ihnen im Heim rund 1300 bis 1400 € pro Monat niedriger liegen sollen als da, wo mein Vater war. Das ist ja immerhin das ungefähr GESAMTE Monatsnettoeinkommen einer Pflegekraft!


    Was Ihre Frage bzgl. des geeigneten Verhaltens beim Termin mit dem Medizinischen Dienst angeht: ich war bei beiden Terminen für meine Mutter dabei und sowohl sie wie auch ich kamen in Ruhe zu Wort. Dabei konnte ich problemlos ihre Defizite aufzeigen; die zuständige Dame kennt ja grundsätzlich die Besonderheiten ihres Klientels und das ging ohne jede Schwierigkeit klar. Einfach alles mit dem MDK, "null Problemo", wie Alf sagen würde. Erst die Einstufung, später die Höherstufung. Machen Sie sich vorher Gedanken über die existierenden Schwierigkeiten und notwendigen Hilfen; auch Notizen, wie Jutta empfiehlt, und dann sollte es klappen.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo in die Runde, schön, dass sich so viele daran beteiligen!


    Erlauben Sie mir noch kurze Anmerkungen:


    Die Heimkosten werden pro Heim verhandelt und deshalb kann es zu großen Schwankungen kommen, dies liegt u.a. an folgenden Gründen:
    - Die Bundesländer haben deutlich unterschiedliche Personalschlüssel - 2017 bis zu 25% Unterschied
    - Die Mieten/Unterhaltskosten sind in großen Städten unterschiedlich hoch
    - Es spielt eine große Rolle, wenn die Einrichtung nach Tarifen zahlt
    - Für Einrichtungen die von Hedge-Fonds übernommen wurden, gelten neben dem Wirtschaftlichkeitsgebot der Pflegeversicherungen auch die Regeln der Börse
    ...


    Hallo Sonnenblümchen: Die 30-Sekunden-Regel bei Ihrer Mutter hilft zur professionellen Gelassenheit! Sie müssen nicht mehr dikutieren, sondern warten einfach ab oder lenken die Aufmerksamkeit auf andere Dinge. Wie lang dies Aufmerksamkeitsspanne ist, hängt von Situationen, vom Gesundheitszustand und von der Person ab. Ich kenne Menschen, die schon nach einer halben Sekunde vergessen und die Situation aus dem Verhalten der anderen immer wieder neu einordnen müssen. In diesem Fall kommt es ganz besonders darauf an, was meine Mimik und Gestik für den Menschen bedeutet. Was auch ohne Worte, also "nonverbal" zumeist "richtig" ist, finden Sie in einer Checkliste hier auf dem Wegweiser unter dem Thema "demenzsensibles Krankenhaus".
    Ihr Martin Hamborg

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