Taschengeld

  • hallo
    ich heise bernd jäger bin 78 jahre alt an demez erkrankt und habe einen gesetzlichen betreuer
    ich wohne in einer zwei zimmer mietswohnung in thüringen
    weil ich nicht mehr aus dem haus gehen kann und an demenz erkrankt bin habe ich seid einem jahr einen gesetzlichen betreuer,
    ich bin der meinung das mir taschengeld zusteht bekomme aber bis heute keinen pfennig, da ich über mein konto bei der sparkasse nicht mehr verfügen kann (macht alles der betreuer) bin ich sozusagen entmündigt, ich möchte mir gern ein par kleinigkeiten von meinem nachbarn mitbringen lassen wenn dieser einkaufen geht
    meine frage ist desshalb, steht mir wöchentlich oder monatlich ein bestimmter betrag an taschengeld zu ? ja und was macht die betreuerin falsch ? abgesehen davon das sie sich nie bei mir sehen läßt und ich keine ahnung habe wie mein kontostand ist

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Herr Jäger,


    aus ihrem Beitrag geht leider nicht hervor, wie Sie im Alltag unterstützt werden. In der Regel organisieren die gesetzlichen Vertreter (amtlichen Betreuer) die notwendigen Hilfen und Unterstützungsleistungen für ihre zu Betreuenden.


    Meistens wird ein Pflegedienst beauftragt, der regelmäßige Hilfestellungen bei der Grundpflege und im Haushalt gibt. Viele Pflegedienste bekommen Haushaltsgeld für den Pflegebedürftigen, um Einkäufe zu erledigen und auch kleine Barbeträge auszuhändigen.


    Falls dies in Ihrem Fall nicht so gehandhabt wird, können Sie Ihre gesetzliche Vertreterin darum bitten. Wenn Sie keinen Kontakt zu ihr bekommen, müssten Sie sich an das zuständige Amtsgericht wenden, dass die Betreuung angeordnet hat. Denn das Amtsgericht ist für die Aufsicht der Betreuer zuständig und muss bei Pflichtverletzungen einschreiten.


    Mit freundlichem Gruß
    Birgit Spengemann

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