Erste Anzeichen?

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  • Sehr geehrtes Beratungsteam,
    vor über einem Jahr hatte ich während einer Autofahrt in meinem Wohngebiet kurz das Gefühl, in einer völlig fremden Umgebung zu sein.
    Dies irritierte mich natürlich, verdrängte ich jedoch nach ein paar Tagen mit der Begründung, wohl zu viel um die Ohren zu haben.
    Im Juli diesen Jahres stellte ich einer meiner besten Freundinnen die Frage, warum denn sie zur Abiturfeier eines örtlichen Gymnasiums gegangen wäre-
    eigentlich wusste ich doch, dass ihr Sohn Abitur gemacht hatte.
    Gestern Abend ging ich zu einer Geburtstagsfeier und merkte nach einiger Zeit dort, dass ich meine Zahnschiene trug, die ich normalerweise nur nachts nutze. Ich hatte keinerlei Erinnerung, sie eingesetzt zu haben.
    Ansonsten habe ich kleine Vergesslichkeiten, denen ich bisher keinerlei Bedeutung geschenkt habe und die, bei allem, was ich gelesen habe, eigentlich auch nicht bedenklich sein sollten.
    Ich werde Ende des Jahres 55 Jahre alt und in meiner Familie gibt es bisher keine Demenz oder Alzheimer Erkrankung.
    Schon im Voraus bedanke ich mich für eine Beurteilung meiner kleinen Aussetzer durch Ihr Team,
    Broses

  • Hallo,


    ich kann Ihre Befürchtungen gut verstehen. Ich würde hier aber nicht zu viel hineininterpretieren. Ich halte die Wahrscheinlichkeit, dass Sie einer Demenz entgegen gehen, für gering, wenn Sie einige Punkte abklären lassen, die zu einer verminderten Gehirnleistung führen können, was nichts mit einer Demenz zu tun hat.


    An erster Stelle wären zu nennen, das Vitamin B12 und das Vitamin D. Beide Stoffe können bei Mängeln demenzähnliche Symptome hervorrufen und bei Dauermangel auch verstärken oder sogar auslösen.


    An zweiter Stelle wäre der Hirndruck zu nennen. Es kann durch einen verminderten Abfluss von Gehirnwasser zu Gedächtnisstörungen kommen, die eine Demenz auslösen können. Ich will nicht wissen, wie viele das haben und es ist nie untersucht worden. Das kann man operieren.


    Die andere Sache ist die Nonnenstudie, die von dem Hirnforscher Dr. Hüthers genau unter die Lupe genommen wurde. Sein Buch zur Demenz ist meiner Meinung nach ein Durchbruch, was die eigene Beteiligung an der Demenz angeht, obwohl da sicher noch einige zusätzliche Forschungen und Ergänzungen nötig sind, um ein umfangreicheres Bild zu erhalten.


    Neben B12 und Vitamin D würde ich auch andere Vitamine und Mineralstoffe nicht vernachlässigen, denn alles ist hier ein Ganzes im Stoffwechsel. Zu nennen wären da noch Zink, Selen, Mangan, Kupfer, Ferretin, Folsäure. Leider zahlt die Kasse hier nur wenige Anteile auf Verdacht. In einer normalen Blutuntersuchung kosten diese Parameter circa 120 bis 130 Euro. Das kann man Googeln. Eine Vollblutuntersuchung würde um die 200 Euro kosten. All die Werte sollten einem guten mittleren Bereich liegen, also eher 10 Prozent darüber, um eine optimale Versorgung und Verstoffwechselung im Körper zu garantieren.


    Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein bisschen die Angst nehmen, so dass Sie selbst tätig werden können und Demenz kein Schreckgespenst bleibt, wo man nur Opfer ist.
    Dr. Hüthers vergisst übrigens auch einiges.


    Man findet Beiträge von ihm auch in Youtube.

  • Herzlichen Dank !
    Ihr Beitrag beruhigt mich tatsächlich und ich werde mich auf Vitamin- und Mineralienmangel untersuchen lassen.
    Auch wenn es zusätzliche Kosten verursacht- ich war nach dem Erlebnis mit der Zahnschiene sehr erschrocken und wenn ich mit Vitaminen dagegen arbeiten kann, ist es gut.
    Also noch mal- Danke!

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