Eskalation mit Polizeieinsatz

  • Hallo,
    ich habe ja bereits des öfteren berichtet. Ich betreue meine 88 jährige Mutter mit Pflegegrad 4 und starker Hinlauftendenz seit einigen Jahren alleine, da ich keine weiteren Angehörigen mehr habe.
    Bisher gab es Höhen und Tiefen. Es lief aber weitestgehends ganz gut.
    Sie ist eine Totalverweigererin und lehnt aber so alles ab.
    Gestern abend kam es mal wieder zu einem ausgedehnten Fluchtversuch in dessen Verlauf ihre Aggression mir gegenüber immer mehr zunahm.
    Heute morgen eskalierte die Lage, als sie mich mit ihrem Stockschirm bedrohte und ich die Wohnung fluchtartig verlassen musste. Mir wurde in diesem Forum mal geraten in diesem Fall die Polizei einzuschalten.
    Ich wählte also die 110 und der angerufene war etwas ratlos, was denn die Polizei da machen könne. Trotzdem schickte er einen Einsatzwagen. Die Beamten waren sehr verständnisvoll und schlugen vor, dass meine Mutter per Soforteinweisung erst mal in die Psychatrie eingewiesen werden könne. Darüber habe aber ein Arzt zu entscheiden, der auch sofort herbeigerufen wurde.
    Meine Mutter hatte sich inzwischen wieder beruhigt, nachdem sie die Polizisten mehrfach lautstark der Wohnung verweisen wollte. Als der Arzt endlich erschien war sie wieder viel ruhiger. Die Untersuchung durch den Arzt bestand aus ein paar Fragen, die meine Mutter alle nicht beantworten konnte.
    Er gab ihr eine Beruhigungstablette (Diazetpran oder so ähnlich) und gab mir noch2 weitere für das Wochende.
    Er gab mir noch eine Überweisung für meinen Hausarzt und empfahl mir gegebenfalls die Vorsprache beim Betreuungsgericht.
    Warum gab es denn nicht die Möglichkeit der Soforteinweisung ?
    Auf meinen Hinweis auf die bestehende Gefahr durch einen weiteren Aggressionsschub antwortete er nur süffisant, dass ich im Falle einer Auseinandersetzung ja wohl die Oberhand behalten würde.
    Dann zogen alle wieder ab und liessen uns alleine.
    Die Tablette, die meine Mutter bekommen hatte machte sie sehr müde, aber das kann ja wohl nicht die Lösung sein.
    Ich habe mir immer gesagt, dass ich alles tun würde um meiner Mutter die Aufnahme in ein Pflegeheim zu ersparen. Aber mir war eigentlich klar, dass wenn sie zu körperlicher Gewalt greift das Ende der Fahnenstange erreicht sei.
    Jetzt bin ich wieder so schlau wie vorher.
    Sie war zwar offensichtlich von dem, was da vorgefallen war Geschockt, aber das weiss sie morgen ja nicht mehr.
    Wahrscheinlich bleibt mir nur der Gang zum Betreuungsgericht, was ich immer vermeiden wollte.
    Hat jemand schon ähnliche Erfahrungen machen müssen ?

  • Lieber Andreas,ich verfolge seit längerer Zeit ihre Beiträge im Forum und weiß,dass sie alles Erdenkliche für Ihre Mutter tun.Ich weiß auch ganz genau,wie Sie sich heute fühlen,denn ich kenne solche Situationen auch.Nach dem Eskalieren habe ich mir immer vorgenommen auf Abstand zu gehen,einfach mal nicht mehr hingehen,damit sie auch merken,dass Unsere Mütter auf unsere Hilfe angewiesen sind.Aber ich kann Ihnen sagen dass Sie das höchstens zwei Tage durchhalten,dann haben Sie sich beruhigt und es tut ihnen leid.Sie können ihre Mutter ja nicht im Stich lassen.Es gibt eigentlich keine Lösung.Sie müssen damit fertig werden.Der einzige Ausweg ist ein Pflegeheim und wie es aussieht,bekommen Sie da keinen Platz wegen der Weglauftendenz.Ihre Mutter wird das ganze schneller vergessen haben als Sie. Meine Mutter hat dann immer gesagt,nein,das habe ich nicht gemacht oder habe ich nicht gesagt.Aber die größte Strafe war,wenn ich einen Tag nicht gekommen bin,dann hat sie gemerkt,dass etwas nicht stimmt.Diese Krankheit ist so unglaublich .Nehmen Sie sich eine Auszeit,tun Sie einmal etwas für sich.Das hat mir geholfen.Selbst wenn es zur Aufnahme in eine Klinik kommt,stellt man ihre Mutter ruhig,dann ist sie wieder bei Ihnen.Sie könnten sich auch etwas Erleichterung schaffen,indem Sie den Pflegedienst mit integriere .Meine Eltern wollten dies auch nicht,ich habe harte Kämpfe durchgekämpft.Jetzt wird mein Vater täglich gewaschen und angezogen,er ist 91 und auch dement,aber ruhig,meine Mutter hat die Haushaltshilfe akzeptiert,auch Tablettendienst u nd das ist eine u wahrscheinliche Erleichterung.Ich muss jetzt nicht mehr jeden Tag dorthin fahren.Setzen Sie auch einmal etwas durch, was Ihnen hilft,die Aufgabe leichter zu bewältigen.D ENKEN sie auch einmal an sich.Das war auch ein Rat hier aus dem Forum.Gruß Rosina

  • Hallo Andydreas,


    das, was sie schreiben, dass kenne ich teilweise. Aber die Tendenz ist ähnlich, was die Verweigerung von allem angeht. Und es stellt sich mir die Frage, an wen sollen die vernunftvollen Ideen, die man selbst hat, adressiert werden, wenn die Demenzkranken angeblich kein eigenes Ich mehr haben, sie sich aber voll und ganz auf einen oder wenige Angehörige fixieren. Das kann rein technisch gesehen nicht funktionieren. Und deshalb kommt es, aus meiner Sicht, zu solchen Eskalationen. Und im Laufe der Zeit wird das auch immer mehr werden, bis der Körper irgendwann nicht mehr mitmacht.
    Und so schlimm es auch ist, das ein oder andere, muss man irgendwann durchsetzen oder man muss die komplette Verwahrlosung ect. in Kauf nehmen. Bei meiner Schwiegermutter steht einiges hier auf der Kippe. Die beiden Frauen, die zu ihr kommen, wenn ich mal nicht kann, interessieren sie immer weniger, weil sie auch mit sich immer weniger anfangen kann. Aber sie ist extrem fit, wenn es darum geht, Ausreden zu finden und ihren Standpunkt zu vertreten, warum sie stören oder nicht kommen sollen. Ich komme an den Tagen aber auch nicht, weil ich einfach nicht kann, ich auch andere Verpflichtungen meinen Eltern ect. gegenüber habe.
    Ich bin auch jemand, der früher die Kämpfe am liebsten vermieden hat. Heute scheue ich mich nicht, meiner Schwiegermutter zu sagen, ich bin dann und dann nicht da. Du kannst dann Gesellschaft haben, die Damen würden auch mit dir in die Stadt fahren und sich kümmern ect. Will sie das nicht, dann ist sie alleine an dem Tag. Aber ich sorge dafür, dass die Damen trotzdem zu ihr gehen und nach einer Stunde schimpfen, klappt es dann meist doch. Sie hat ein Bedürfnis, dass sie nicht alleine sein will und das können auch andere befriedigen, auch dann, wenn sie diese nicht als Ressourcengeber ansieht, wozu sie ihre Kinder ect. auserwählt hat.


    Ich habe auch lange gebraucht, um zu verstehen, das meine Schwiegermutter nicht mehr entscheidungsfähig ist, was ihre Bedürfnisse angeht. Sie will nur das man sie für Vollkommen hält und das sie selbstständig sein kann. Wie das aber technisch funktionieren soll, dass war und ist ihr vollkommen egal. Und hier ist man als Angehöriger gefragt und hier kann man auch für sich die Grenze erkennen, dass man das ein oder andere zum Wohle des zu Betreuenden und auch für sich waren muss. Man tut sich keinen Gefallen, wenn man alles immer wieder versucht glattzubügeln. Es kommt der Punkt, da geht es nicht mehr. Und da kann man vorsorgen. Ich weiß nicht, ob dieser Punkt jetzt bei Ihnen erreicht worden ist oder ob Sie noch so weitermachen können oder wollen. Meiner Schwiegermutter hat es gut getan, wenn ich sage, ich muss zu meinen Eltern und ich habe eine Arbeit, an der selbst so viele Menschen mitdranhängen, die kann ich unmöglich sein lassen.
    Das hat sie verstanden und wenn sie es vergisst, dann sage ich es ihr noch einmal und ich muss sagen, es funktioniert, auch wenn ich in ihren Augen halt dann immer alles besser weiß, als sie. Ich weiß nicht alles besser, aber ich nehme ihr Bedürfnis, nach nicht alleine sein wollen ernst.


    Ich würde mich fragen, was braucht denn ihre Mutter, wenn sie noch weiter mit Ihnen zusammen leben will. Können Sie das ein oder andere mit Nachdruck durchsetzen, auch wenn das erst einmal sehr unangenehm wird, aber das Bedürfnis der Mutter doch befriedigt wird und sie hier dann auch noch lernfähig ist, im Laufe der Zeit. Leider kann man das nicht wissen. Oder wird alles immer mehr auf Eskalation und Betreuung hinauslaufen, weil sie es nicht mehr packen, wegen der Aggressivität (unbefriedigtes Bedürfnis) oder ihre Schwiegermutter bei der totalen Verweigerung bleiben will?


    Leider kann man hier nichts verallgemeinern, weil jeder Fall sehr individuell ist.


    Ich weiß bei uns leider auch nicht, inwieweit das bei uns noch funktionieren wird, auch wenn manch ein Erfolg noch da ist.


    Liebe Grüße an Sie

  • Danke schon mal für die Antworten.
    Eine Auszeit von ihr kann ich mir nicht nehmen, da wir zusammenwohnen und es keine weiteren Familienmitglieder mehr gibt. Ich kann also nicht wegbleiben.
    Mein Vertrauen in die Ärtzeschaft sinkt immer mehr. Entweder die nehmen alle das Thema Demenz nicht ernst oder sie haben einfach keine Ahnung.
    Ich spiele mit dem Gedanken mich beim Amtsgericht über den Einsatz eines Betreuers zu informieren.
    Ich werde bei weiteren Vorfällen dieser Art auch wieder die Polizei rufen, denn irgendwas muss ich ja machen.
    Jetzt schläft sie seit Stunden, da der Arzt ihr da wohl was entsprechendes verabreicht hat. Bin ja mal gespannt was passiert, wenn in der kommenden Nacht die Wirkung nachlässt.

  • Hallo Andydreas,
    Es gibt ja die Möglichkeit, die Mutter in die Kurzzeitpflege zu geben.
    Eine Möglichkeit, damit Sie mal zur Ruhe kommen.
    Des weiteren denke ich,daß bei Ihrer Mutter der Zeitpunkt gekommen ist,mit Benzodiazepinen (Valium-Diazepam, Tavor,Oxazepam) zu arbeiten .
    Diese Mittel gibt man zwar mit Vorsicht, aber ich denke,daß sie zur Ruhigstellung Ihrer Mutter beitragen und sich die Lage zu Hause dadurch ein wenig entspannt.
    Ich gebe meiner Mutter auch jeden Morgen 0,5mg Tavor.
    Sie ist dann angstfreier und belastbarer und bekommt den Tag besser rum.
    Ich hatte auch Sorge und Befürchtungen ihr dieses Mittel zu verabreichen.
    Inzwischen sehe ich das ganze entspannter.
    Mein Mann und ich waren sogar 1 Woche in Ägypten um uns ein bißchen zu erholen.
    Mein Bruder war 2 Tage zu Besuch und die Medikamente gibt der Pflegedienst ja schon seit Oktober 2019.
    Meine Eltern haben die Woche gut überstanden -auch ohne mich ☺
    Alles Gute
    Barbara

  • Hallo Andydreas,


    <<Warum gab es denn nicht die Möglichkeit der Soforteinweisung ?>>
    so erschreckend die Situation für Sie auch gewesen ist - der Arzt
    sah offenbar keine Grundlage für eine zwangsweise Einweisung. Diese ist an rechtliche Hürden geknüpft (Selbst- / Fremdgefährdung). Sie können zum Beispiel hier etwas dazu nachlesen:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Unterbringung_(Deutschland)
    oder hier z.B. https://www.allgemeinarzt-onli…itseinsicht-fehlt-1627369 .


    Beim verabreichten Medikament handelte es sich vermutlich um Diazepam? (https://de.wikipedia.org/wiki/Diazepam) .


    Sie können sich im Zweifelsfall auch an den Sozialpsychiatrischen Dienst Ihres Landkreises wenden (in der Regel beim Gesundheitsamt angesiedelt).


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

  • Der Auftritt des Arztes macht mich unendlich wuetend.
    Er stuermte in unsere Wohnung und ueberfiel meine Mutter mit ein paar Fragen, die sie alle nicht beantworten konnt (Bundeskanzler, welches Datum haben wir, wie alt sind sie etc)
    Dann verabreichte er ihr ein Schlafmittel, schrieb einen kurzen Bericht an unseren Hausarzt und machte sich dann auch noch lustig ueber mich.
    Ich habe ja schon desoeffteren den Versuch unternommen mir Unterstuetzung zu besorgen was immer an der Abwehrhaltung meiner Mutter gescheitert war. Ich sah heute die Möglichkeit einen wichtigen Schritt in diese Richtung zu tun. Der heutige Angriff bestätigt, dass es an der Zeit ist das Richtige zu tun. Da ist heute so einiges in mir zerbrochen.
    Aber ich werde mal wieder im Stich gelassen.
    Alles sehr frustrierend.

  • Andydreas,


    ich kann Sie sehr gut verstehen. Jeder Mensch, hat seine individuelle Grenze. Diese fängt bei Ihnen wohl bei der Handgreiflichkeit an. Das ist nachvollziehbar.
    Und wenn man sich dann auf eine Behörde verlässt, weil man das als einzigen Ausweg für sich sieht, dann passiert ausgerechnet das, was Ihnen passiert ist.
    Dem Arzt hat es offensichtlich an Zeit und Empathie gefehlt. Das ist bitter.


    Was Ihre Mutter angeht, so weiß auch ich inzwischen, dass Bedürfnisse stärker sind, als jede verstandliche oder empathisch antrainierte Verhaltensweise. In der Demenz bleiben nur noch die Bedürfnisse und irgend jemand, der sie dann zu erfüllen hat. Ich erlebe hier auch vieles und einmal stand auch meine Schwiegermutter kurz davor, mich zu schlagen. Das war, als sie im Krankenhaus war, sie nicht mehr laufen konnte, weil sie gestürzt war und einen Muskelriss hatte. Sie hat mich beschuldigt und gesagt ich wolle sie los sein. Ich habe versucht, zu beschwichtigen und ihr zu erklären, warum sie im Krankenhaus liegt. Da schrie sie mich an und hob die Hände wie zu einem Schlag, hat aber dann doch noch mal die Kurve bekommen. In ruhigen Minuten sagt sie dann ich sei ihr Leben, wie eine echte Tochter usw. Es ist ganz schlimm so etwas auszuhalten.


    Wenn sich so etwas wiederholen sollte, dann würde ich auch an ein Antidepressivum denken und ich würde trotz ihrer Wehrhaftigkeit versuchen, das ein oder andere einzuführen. Und wenn das nicht geht und sie merken, Sie schaffen es nicht, dann würde ich an eine Betreuung denken. Vielleicht ist aber auch jetzt der richtige Zeitpunkt für Sie gekommen.

    Manchmal ist es besser, man erklärt dem Demenzkranken, das der Staat älteren Menschen im Alltag hilft, ab einem gewissen Alter und dafür ist der Betreuer dann da.


    Ich wünsche Ihnen ganz viel Kraft und das Sie für sich die richtige Entscheidung treffen.

  • Hallo Andydreas u.a.,
    es ist überhaupt nicht so, dass man an dieser Situation nichts machen kann!! Als mein Vater vor einigen Jahren handgreiflich wurde, fand ich auch definitiv das Ende der Fahnenstange erreicht. Weder uns Angehörigen/Kindern noch dem demenzkranken alten Elternteil ist solch eine Situation zuzumuten. Nirgendwo steht, dass man sich zugrunde richten (lassen) muss durch Eltern!
    Ich kann aus meiner Erfahrung berichten, dass es vorübergehend eine sehr aufregende Zeit war, doch nachdem ich bei Gericht "rechtliche Betreuung" beantragt hatte und es zum Polizeieinsatz gekommen war, hat der Hausarzt , den ich eine Zeit vorher schon von zunehmenden Problemen berichtet hatte, eine Einweisung in die Gerontopsychiatrie geschrieben. Mein Vater wurde von Ordnungsamt und RTW abholt und was nun klingt wie wegsperren, entwickelte sich so, dass mein Vater in er gen.Abteilung genau untersucht wurde, auf Medikament eingestellt und von rechtl. Betreuerin nach Absprache mit den Angehörigen in ein spez. Pflegeheim für Alzheimer u.ä.Patienten gebracht wurde, auf richterliche Anordnung. Dort werden die Patienten nicht gefesselt o.ä., sondern liebevoll beschützt, können sich in Haus und dortigem Garten frei bewegen. Die Betreuerin kannte aus Erfahrung die infrage kommenden Häuser. Vllt schauen sie mal unter Pflegeheim "Die Brücke", wie so etwas aussehen kann. Wir leben ja nicht mehr im Mittelalter und ich kann sie total verstehen, dass Sie für sich selbst sorgen wollen und müssen!!
    Mit freundlichen Grüßen und guten Wünschen für baldige Beruhigung der Situation
    Rose


    PS: in der Gerontopsychiatrie kennen sich die Ärzte besser mit den passenden Medikamenten aus. Soweit ich weiß, wird dort erfolgreicher mit Neuroleptika gearbeitet, bei alten Menschen meist seeehr kleine Dosen, Antidepr. können bei alten Menschen lt. Aussage eines Arztes oft gegenteilig wirken , also da sollte sich jemand wirklich mit auskennen. Neuroleptika können Ängste nehmen und eine bessere Stimmung machen, das ist sinnvoll stationär einzustellen.


    Und am besten alles genau dokumentieren, in Aufregung vergisst man schnell wichtige Details..

  • noch eine letzte Frage zur Vorgehensweise. Gehe ich erst zum Amt- oder Betreuungsgericht oder erst zum Betreuungsverein, den es hier gibt ?
    Ich will mich vorerst beraten lassen bevor ich tätig werden

  • Hallo Andydreas,
    ich habe mich an verschiedenen Stellen beraten lassen:
    Die Rechtspfleger am Betreuungsgericht sind sehr hilfsbereit und man kann sich dort erkundigen....ohne dass man dann einen Antrag auf Betreuung stellen muß.


    Dann war ich noch bei einer Beratungsstelle für Angehörige von Demenzkranken bei der Arbeiterwohlfahrt, die haben mich auch insoweit beraten über die Abläufe.


    Auch der sozialpsychiatrische Dienst (Gesundsheitsamt beim Landratsamt) hat mich insoweit beraten.


    Bei einem Betreuuerverein war ich nicht vorab...kann man aber sicher auch tun vorher, dass man da nachfragt.


    Im Klaren sollte man sich aber sein, dass ein rechtlicher Berufsbetreuer auch Gebühren verlangt, die aus dem Vermögen der Eltern zu bezahlen sind.....die Höhe der Gebühren kann man im Internet googeln.... ;-)......


    Ich selbst habe ich mich über eine Betreuerbestellung beraten lassen und dann noch ca 1 Jahr abgewartet mit der Antragsstellung...einkalkulieren sollte man, dass das Verfahren dann bis zu ca 3 Monaten noch dauern kann....weil auch für die Betreuerbestellung ein amtsärztliches Gutachten nötig ist.....

  • Hallo,
    ich habe mit dem Betreuungsgericht telefoniert. Ich hätte zwar gerne einen Beratungstermin vereinbart, bekam jedoch vorläufig nur deíe Auskunft, dass ich erst mal in unserer Vorsorgevollmacht nachsehen solle, ob sie die Klausel der Aufenthaltsbestimmung enthielte.
    Es macht sich wohl bezahlt, dass wir die Vollmacht bei einer Notarin haben ausstellen lassen, denn diese Klausel ist sehr wohl enthalten, Es ist sogar der Zusatz, dass ich ueber die Ausuebung von Zwangsmaßnahmen berechtigt bin.
    Morgen werde ich also erneut beim Betreuungsgericht vorsprechenund bin mal gespannt, ob das ausreicht.
    Außerdem habe ich morgen einen Gesprächstermin beim sozialpsychatrischen Dienst und erhoffe mir von dort Unterstützung bei der Suche nach einer passenden Einrichtung.
    Ich habe natürlich ein schlechtes Gewissen dabei, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass mir nach den Vorkommnissrn am vergangenen Wochende die Entscheidung leichter fällt.zumal ich mir sicher bin, dass sie professionellere Hilfe braucht, als ich ihr noch geben kann.

  • Jetzt habe ich es amtlich. Uns kann keiner helfen. Mein Gespräch mit der Richterin beim Betreuungsgericht verlief erfolglos. Eine Zwangseinweisung müsste in einer geschlossenen Einrichtung erfolgen. Die gibt es hier aber weit und breit nicht.
    Die Dame beim sozalpsychatrischen Dienst war sehr verständnisvoll kann aber auch nichts für mich tun. Sie will uns aber am Donnerstag mal besuchen und die Lage sondieren.
    Morgen gehts noch mal zum Hausarzt und drogen besorgen und dann müssen wir auf den Tod oder zumindest einen Unfall warten um ev. nach einem längeren Krankenhausaufenthalt den Weg in eine Pflegeeinrichtung zu finden. Bis dahin muss ich also auf der Hut sein und ihr immer fleissig ihre Drogen geben, damit sie ruhig bleibt. Außerdem darf ich weiterhin täglich mindestens 10 km mit ihr laufen.
    Das ganze geht aber nur bis zum 30.9., denn sonst verliere ich meinen Job.
    Armes Deutschland.

  • Hallo Andydreas,


    das tut mir sehr leid, dass zu lesen. Das hilft Ihnen auch nicht weiter, das weiß ich.
    Ich würde auch die Drogen geben lassen. Wenn Ihre Mutter täglich zehn Kilometer laufen kann, dann ist sie körperlich noch extrem fit.
    Wenn ein Leben gegen das andere steht, so wie jetzt bei Ihnen, dann muss eine Entlastung her und ich hoffe, der sozialpsychiatrische Dienst weiß hier Rat.
    Das Wehrhafte und das Nicht haben wollen, kann man manchmal untergraben.


    Haben Sie ihrer Mutter denn mal gesagt, was Sie für sie tun können und wo Sie einfach nicht mehr können und wo sie deshalb Hilfe annehmen muss, um Sie zu entlasten.


    Meine Schwiegermutter lehnt wie gesagt, auch immer alles ab, sie benutzt mich, für all ihre nicht aufgearbeiteten Mängel und Defizite, ohne jedoch den Hauch einer Lösung hier zu akzeptieren. Anstatt dessen fordert sie mein Leben unmissverständlich für sich ein und spricht es mir gleichzeitig fast vollständig ab, bis auf Essen und Trinken und das ich ihren Sohn versorge, sozusagen. Denn ich habe ja keine Probleme.
    Und dann kommt immer mal wieder der Punkt, an dem ich kurz davor bin, selbst zusammenzubrechen und das bekommt sie dann auch gesagt. Und dann werde ich auch laut, nicht vorwurfsvoll ihr gegenüber, aber ich sage ihr, dass ich auch für andere da sein muss und das jeder etwas von mir will, ich kaum mehr Luft zum Atmen habe. Und ich sage, dass ich keine Vergnügungen habe, außer dass ich hin und wieder auch mal Zeit für mich brauche, um auftanken zu können. Und dann sage ich, dass ich nicht mehr kann und sie auch mal etwas annehmen muss. Und dann verlasse ich den Raum.
    Bisher ist es immer so gewesen, dass sie dann irgendwann ankam und ein ganz normales verständnisvolles Gespräch angefangen hat, so dass man völlig erstaunt gewesen ist, wie diese Wandlung vor sich gegangen ist. Manchmal gehe ich dann auch um den Block und wenn ich dann wieder reinkomme, auch dann ist sie wieder sortierter ect.
    Emotionen werden verstanden und Überlastung auch, wenn man sie deutlich macht. Haben Sie das einmal getan?
    Sie schreiben hier, sie verlieren ihre Arbeit, wenn das und das nicht eintritt. Haben Sie auch ein paarmal die Woche Zeit für sich?
    Ihre Mutter sollte wissen, wie es um sie steht und dass sie auch Pflichten Ihnen gegenüber hat. Das wird einem auch im Demenzzentrum dringend angeraten, sonst sind sie einfach nur jemand, den man immer nur benutzen kann.
    Bei meiner Schwiegermutter hält die Einsicht auch nicht lange an und dann muss ich ihr wieder klarmachen, dass ich kaputtgehe, wenn ich auf so vielen Hochzeiten tanzen muss.


    Ihre Mutter müsste theoretisch Hilfe von Außen akzeptieren, sonst können Sie bald nicht mehr. Und das dürfen Sie ihr auch ruhig sagen. Die Leiterin vom Demenzzentrum hat das bei ihrer Mutter auch so machen müssen. Es kann auch jemand anders mit Ihrer Mutter spazieren gehen, zum Beispiel.


    Es gibt auch für Kranke Grenzen, wenn das eigene Leben den Bach runtergeht.


    Liebe Grüße an Sie

  • Hallo Andydreas,
    das kann ja wohl nicht wahr sein.. Mir persönlich wurde durch den sozialpsychiatrischen Dienst auch nicht so sehr weitergeholfen, immerhin aber doch die Empfehlung, den Antrag auf rechtl. Betreuung beim Betreuungsgericht zu stellen. Ich war nirgendwo vor Ort, habe den Antrag aus dem Internet heruntergeladen und per Post (Einschreiben) verschickt, immer wieder mal dort angerufen und die Dringlichkeit wiederholt. Das Gericht muss dann entspr. Wege einleiten, wie beschrieben wurde bei uns ein örtlicher Psychiater aktiviert, natürlich dauert es etwas leider und die Einweisung in die Psychiatrie erfolgte auch erst durch den Polizeieinsatz.
    Es war dann allerdings so, dass meine Schwester ihre Vorsorgevollmacht offiziell zurückgeben musste, damit eine rechtl. Betreuerin den Aufenthaltsort bestimmen konnte(ich hatte eh keine übernehmen wollen).


    Vllt ist Ihr Leidensdruck noch nicht stark genug um dies durchzuziehen, das ist nicht wertend gemeint! Doch ich würde aus eigener Erfahrung nicht warten, bis Sie selbst völlig am Boden der ERschöpfung sind, denn dann sind Sie vermutlich auch nicht mehr arbeitsfähig und die Erholung kann sehr lange dauern. So hat es nun auch meine Schwester bei meiner Mutter erlebt, auch deren Partner hat nun noch seine Sachen gepackt. Also es kann einfach nicht sein, dass in unserem Sozialstaat mit vielen Möglichkeiten die Kinder noch vor den Eltern zugrunde gehen - es kann schon, sollte aber doch nicht, oder?
    Im ungünstigsten Fall ist Ihre Mutter dann weiter weg, was ja manchmal zur eigenen Erholung auch gut sein kann um sich zu lösen.
    Mein Vater wurde dann nur noch alle paar Wochen besucht, er vergaß es eh schnell wieder, doch er hatte es dort gut.
    Insgesamt sind meine Schwester und ich seit über 10 Jahren mit den Eltern beschäftigt, und selbst auf die Distanz kostet es noch zeitweise genug Kraft.
    Manchmal gibt es jedoch auch positive Wendungen, die man gar nicht für möglich hält: meine Mutter ist seit 4 Mon. mit beginnender Demenz und körperlichen Problemen (eigentlich gegen ihren Willen) im Pflegeheim, sie weiß theoretisch, dass sie jederzeit dort weg könnte, macht sie aber nicht. Nun hat sie sich verliebt, ihr glühender Verehrer ist 98 J. alt und geistig fit - es ist toll zu sehen, von "nach Hause" ist aktuell keine Rede mehr ;)


    Soll heißen, man kann anfangs ein total schlechtes Gewissen haben und dann kann es wieder alles anders als gedacht kommen.
    Ich wünsche Ihnen den nötigen Mut zu Ihren eigenen Bedürfnissen zu stehen!!
    Liebe Grüße

  • Hallo Andydreas,
    bei mir war es so, dass ich die mir von meinen Eltern erteilte Vorsorgevollmacht und Betreuungsvollmacht offiziell in einem Schreiben an das Betreuungsgericht zurückgegeben habe (mit kurzer Begründung, weshalb ich selbst die rechtliche Betreuung nicht übernehmen kann). Im gleichen Schreiben habe ich dann den Antrag auf rechtliche Betreuung durch einen Berufsbetreuer gestellt....
    sobald der bestellt ist...ist der ja verantwortlich für das weitere Geschehen.......ich war "nur noch in der moralischen Verantwortung"....


    aber auch der Berufsbetreuer mußte erst etliche Vorfälle abwarten...bevor er einen Antrag auf zwangsweise Unterbringung bei Gericht stellen konnte....


    das nur zur Info zum Verfahrensablauf....


    solange man selbst die Vorsorgevollmacht und/oder Betreuungsvollmacht noch in Händen hält.....macht keine Behörde irgendetwas.....


    ja der eigene Leidensdruck muß sehr hoch sein, bis man sich zu dem Schritt der Vollmachtsrückgabe entschließen kann...


    liebe Grüße

  • Ichmöchte mich ei allen für die netten und auch hilfreichen Beiträge bedanken.
    Zu den gestellten Fragen: Eine Kommunikation mit meiner Mutter ist nur noch sehr eingeschränkt möglich. Sie erzählt eigentlich die ganze Zeit wirres Zeug, das keinen Sinn ergibt. Manchmal hat sie etwas klarere Momente. Aber die sind selten.
    Wenn ich nicht nach ihren Wünschen handele und sie nicht losgehen lasse wird sie sehr aggressiv und nervt so lange bis ich sie entnervt rauslasse. Inzwischen diskutiere ich nicht mehr mit ihr sondern sorge nur dafür, dass sie passend angezogen ist und vor allem ihre Handtasche mitnimmt. Darin befindet sich nämlich Ihr Personalausweis, eine Notfallkarte und vor allem der GPS-Trecker mit dem ich sie immer wiederfinde. Ich lasse ihr dann 10-15 Minuten Vorsprung und gehe dann hinterher.Sie freut sich dann meistens wenn ich sie eingeholt habe und es gelingt mir dann zur Rückkehr zu überreden.
    Es ist aber auch schon vorgekommen, dass sie immer weiter gehen musste, da sie ja nach Hause zu ihrer Oma muss. Wir sind dann bis zum Ortsschild gegangen. Sie wollte sogar noch weiter, aber da habe ich gestreikt. Irgendwann hat sie sich beruhigt. 10 Minuten später wusste sie davon nichts mehr.
    Ich habe den Eindruck, dass die ihr neuerdings verbreichten Drogen eine Beruhigung herbeiführen.
    Der Notarzt hatte ihr Diazepan verabreicht. Sie hatte dann ca. 5 Stunden geschlafen.
    Außerdem gebe ich ihr seit ein Tagen einen Saft, denihr der Hausarzt aufgeschrieben hat. Pimpaperol oder so ähnlich. Sie läut nacht nicht mehr dauernd auf dem Flur rum sondern liegt die ganze Nacht im Bett.
    Ich habe heute noch einen Termin beim Hausarzt und werde mal sehen was er aufschreibt.
    Für die Zukunft hoffe ich das sie durch die Medikamente noch ruhiger wird. Ich kann mich noch bis Ende September von der Arbeit freistellen lassen. Bis dahin will ich versuchen eine Seniorenegleiterin für 2-3-Stundentäglich zu organisieren. Wo kann ich da suchen ? Vielleicht gelingt es mir dann ja sogar einen Pflegedienst und eine Fußpflege zu organisieren.
    Drücken Sie mir die Daumen und nochmals vielen Dank.

  • Hallo Andydreas,
    Ihr letzter Bericht klingt doch jetzt nach einer im Augenblick tragfähigen Lösung. Sie diskutieren nicht mehr viel mit Ihrer Mutter und vermeiden so weitere Eskalationen. Alle hier wissen natürlich, dass sich die Lage jederzeit wieder ändern kann. Ich wünsche Ihnen aber sehr, dass es eine Weile so bleibt, bis sich andere Lösungen finden.
    Haben Sie es schon mal bei der Gemeinde probiert oder bei der Kirchengemeinde? Bei meiner Mutter, die in einer Kleinstadt lebte, gibt es einen Dienst, der sich "Nachbarschaftshilfe" nennt. Da werden solche Dinge wie Seniorenbegleitung, Begleitung zum Arzt, Putzdienst usw. organisiert. Also alle Dinge, die nichts mit dem Medizinischen zu tun haben, also keine Medikamentengabe usw.. Diese "Nachbarschaftshilfe" hing an einem Pflegedienst. Da gibt es natürlich teilweise erhebliche Unterschiede. Für meine Mutter war das sehr gut, weil die Leute, die diese "Nachbarschaftssachen" machten, alle aus dem Ort kamen. Und die kannte sie teilweise noch. Im anderen Fall weiß ich nicht, ob sie denen vertraut hätte. Planen Sie da genug Zeit zum Kennenlernen ein.
    Pipamperon ist ein sehr bekanntes Schlaf- und Beruhigungsmittel, halt ein Neuroleptika. Im Pflegeheim bei meiner Mutter wurde es sehr oft eingesetzt/verschrieben. Gerade, wenn die Dementen sehr unruhig waren. Meine Mutter hat es überhaupt nicht vertragen, das lag wohl an ihrer Lewy-Körper-Demenz. Es ist aber ein Mittel, das es schon sehr lange gibt und das gut erforscht ist. Und wenn es, wie Sie schreiben, funktioniert, dann ist das doch für Sie und Ihre Mutter gut. So kommen Sie wenigstens in der Nacht etwas zur Ruhe. Sie machen das gut und richtig, ganz herzliche Grüße!

  • Hallo Andydreas,


    das klingt für mich, als wären erste Schritte zu möglichen Lösungen für Sie jetzt machbar, dank der Medikamente. Ich drücke hier natürlich ganz fest die Daumen.


    Zum Seniorendienst kann ich etwas sagen. Ich würde auch in der Kirchengemeinde und beim Sozialpsychiatrischen Dienst nachfragen.


    Ich habe das Glück, dass eine ehemalige Kollegin von mir einen Seniorenservice im Demenzzentrum betreibt. Man kann natürlich auch im Demenzzentrum selbst nachfragen. Eine der Frauen, die zu meiner Schwiegermutter kommen, habe ich daher. Das gute daran ist, dass man nach dem Charakter meiner Schwiegermutter gefragt hat und dann entsprechend jemanden ausgewählt hat. Natürlich schimpft meine Schwiegermutter auch auf diese Frau, die zu ihr kommt, aber sie hat auch schöne Momente mit ihr und die Abwechslung die sie braucht, was sie aber nie zugeben würde. Ich kann die beiden an meinem Putztag in Aktion erleben. Es ist manchmal richtig toll, aber wenn meine Schwiegermutter weg will und sie nicht richtig laufen kann, dann hängt der Haussegen schief, egal wer vor ihr sitzt. Einerseits verständlich. Die Fixierung auf mich ist leider, trotz der Hilfen sehr stark. Aber hier gebe ich nicht nach, weil ich meine anderen lebensnotwendigen Arbeiten verlieren würde. Wie bereits erwähnt, auch Kranke haben eine gewisse Verpflichtung demjenigen gegenüber, der für sie da ist und der alles für sie regelt und hilft, wo sie es nicht mehr können. Wenn ich einen Burnout bekomme oder ernsthaft krank werde, was manchmal schon grenzwertig gewesen ist, dann hat auch sie verloren.


    Eine andere Seniorenbetreuerin habe ich über eine Zeitungsannonce gefunden. Eine empathische Frau, die jetzt in Rente ist und über dreißig Jahre in der Pflege gearbeitet hat. Auch hier funktioniert es mal mehr und mal weniger gut. Wie gesagt, ich gebe beide Frauen als meine Freundinnen und ehemalige Kolleginnen aus. Das die Damen bezahlt werden, dass darf sie auf keinen Fall wissen. Über die Annonce habe ich genügend Zuschriften bekommen.


    Hat Ihre Mutter einen Pflegegrad? Entschuldignen Sie, falls ich das irgendwo überlesen habe. Da sie ja nichts mehr alleine tun kann ohne Sie, müsste sie Pflegegrad zwei haben.


    Darüber kann man dann schon einiges finanzieren, wie in ihrem Falle, dann für einige Stunden eine Verhinderungspflege und einen Pflegedienst, je nachdem, was nötig ist.


    Liebe Grüße an Sie

  • Sie hat sogar Pflegegrad 4.
    Ich war heute beim Hausarzt. Er hat empfohlen die Dosis der Tropfen zu erhöhen.
    Auf Diazepan verzichten wir wegen der Nebenwirkungen vorerst.
    Ich habe wie bereits erwähnt die Freistellung von der Arbeit beantragt und es wurde auch genehmigt.
    Ich habe also bis zum 30.9. Zeit die Entwicklng abzuwarten und Maßnahmen zu ergreifen Ich werde in den nächsten Wochen die weitere Entwicklung abwarten und mich dann um Betreuerinnen suchen, damit ich dann wieder arbeiten gehen kann.
    Es bleibt spannend,

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