Wie geht es Euch denn so ?

  • Hallo Sonnenblümchen,
    wahrscheinlich sind alle noch da. Wo sollten wir denn auch in diesen verrückten Zeiten? Zum ersten Mal bin ich froh, dass meine Mutter schon tot ist und ich sie in dieser Krise nicht allein im Pflegeheim lassen muss. Ich wage mir nicht vorzustellen, wie das für die Angehörigen ist. Meine Mutter hätte nichts verstanden von dieser Lage und ich hätte das Gefühl gehabt, dass ich sie im Stich lasse. Ich selbst hätte gern wieder Normalität, würde gern wieder Menschen treffen. Dass ich meiner alten Nachbarin die Einkäufe vor die Tür legen muss, ist schon schlimm genug. Aber wenn noch Demenz ins Spiel kommt, wird es noch schlimmer. Meine Hoffnung ist, dass die Anstrengungen und das Leid nicht vergeblich sind und dass am Ende ein Umdenken stattfinden wird. Wir bezeichnen viele schlecht bezahlte Berufe jetzt als systemrelevant, hoffentlich wird das auch monetär honoriert. Vielleicht wird das jagen und rennen weniger, vielleicht erkennen wir, dass wir auch mit weniger klar kommen würden. Vielleicht bleibt wenigstens die Unterstützung und das Verständnis durch Nachbarn u Freunde für die Dementen und ihre Angehörigen.
    Ansonsten versuche ich, mich um meinem kranken Mann zu kümmern und hoffe, dass er in diesen Zeiten kein Krankenhausbett braucht. Ich denke, damit leiste ich meinen Beitrag zur Bewältigung dieser Krise. Ich ziehe meinen Hut vor allen Angehörigen, die das in diesen schwierigen Zeiten und weit schlimmeren Bedingungen als ich tun. Alles Gute und bleiben Sie gesund!

  • Ja,Hallo euch allen,Ostern ist vorbei und wir sind noch gesund.Etwas Lustiges.Ostern gab es Kaninchen u d Klöße,auch für meine Eltern.Am Sonntag habe ich den Braten hingebracht für zwei Tage.Sonntag hat alles gut geschmeckt.Am Montag war der Hase plötzlich nicht mehr da,irgendjemand muss da gewesen sein,hat den Hasen aufgegessen.So eine Frechheit.Nur zur Info ,es war keiner da,meine Mama hat immer im Vorbeigehen von den Teilen gegessen.Ich glaube es,sie weiß es nicht mehr,anders kann es nicht sein.Ich kann darüber noch lachen.Aber heute müsste ich meinen Vater ins Krankenhaus schaffen.Er hat sich vor Schmerzen im Brustkorb gekrümmt,hatte den Notdienst da, der hat ihn ins Krankenhaus.Da muss ich jetzt abwarten.Also, es geht immer so weiter.MEIN Mann ist wieder da aus dem Krankenhaus,hat neue Herztabletten.Es heißt jetzt einfach, die Nerven behalten.Habe keine Fragen,muss jetzt abwarten.Bleibt gesund.Rosina

  • Hallo, ihr lieben Mitstreitenden,


    bin auch immer da, habe mich aber in letzter Zeit auf's stille Mitlesen beschränkt.
    Ich trau mich's ja fast nicht sagen, weil ihr alle grad so viel aufzulösen habt, aber bei mir läuft's grad richtig entspannt, das genieße ich sehr - wir alle wissen ja, dass sich das ganz schnell wieder ändern kann, darum koste ich das richtig aus.


    Jänner/Februar waren sehr fordernd für mich; Probleme mit Pflegerinnen, aufgrund eines Wechsels, zeitgleich hat sich die ältere meiner beiden Damen zum Sterben entschlossen, privat einige unerfreuliche Dinge und da kam dann einfach jede Menge zusammen - es war ein täglicher "Kampf" an extrem vielen Fronten. Nun ja. Ende Jänner ist meine Dame dann verstorben. Daheim in ihrem vertrauten Zimmer, friedlich. Und in Gesellschaft - ihre Lieblingspflegerin, ihre Tochter und ich "durften" dabei sein, als hätte sie es sich so ausgesucht, und dafür bin ich extrem dankbar. Es ist schwer zu beschreiben, wenn man das nicht selbst miterlebt hat, aber es erfüllt mich mit Dankbarkeit und Demut, dass ich das so miterleben durfte.
    Nun ja. Einige Irrungen und Wirrungen und sonstige kleine Katastrophen später, hat sich nun vieles für mich verändert.
    Wir haben beschlossen, die 24 Stunden Pflegerinnen (wir hatten das Glück, wieder eine zweite Perle zu finden) für meine Schwiemu zu übernehmen. Und das läuft jetzt langsam richtig gut. Und ich habe wieder soviel "Freiheit" wie schon ein paar Jahre nicht mehr. Trotz 3 Kleinkindern und mehr als genug Arbeit am heimatlichen Hof. :)
    Jetzt, mit Abstand, kämpfe ich schon mit mir, wenn ich die beiden Damen im Untergeschoss so sehe. Eigentlich sind die Pflegerinnen mehr "Gesellschafterinnen". Körperlich ist nämlich meine Schwiegermutter topfit - sie hält es nur absolut nicht aus, alleine zu sein. "Arbeit" im Sinne von "Pflege" macht sie nicht sooo viel - aber es muss einfach IMMER jemand bei ihr präsent sein. Sie braucht rund um die Uhr jemanden, an den sie sich halten kann. Der ihr alles vorkaut und immer für ihre Wünsche da ist - Zeit und Raum sind bei ihr völlig in den Hintergrund getreten; Geduld nicht mehr vorhanden. Und der ihr den täglich gleichen Tagesablauf liefern kann, dann läuft es richtig glatt. Und das tut es gerade. Was ja sehr erfreulich ist, genau so soll es sein. Aber bei mir selber nagt sofort wieder das schlechte Gewissen, weil hat es die Pflege wirklich nötig, was sagen denn die Leute,.... - Im Endeffekt macht man sich selbst fertig für nix und wieder nix.
    Weil ich erinnere mich zurück an den Jahresanfang, als ich schon ziemlich am Zahnfleisch daherradierte. Voll berufstätig daheim, drei kleine Kinder UND die volle Verantwortung für eine demente Person, dieser den gesamten Tag regeln, Orientierung geben, anleiten, abfedern- ich selber hatte einfach kein "Leben" mehr.
    Und darum weiß ich, dass es die richtig Entscheidung war. Für mich - und vor allem für meine 3 Häschen. Eine entspanntere Mama ist eine viel bessere Mama. :D


    So, entschuldigung, jetzt hab ich mich ziemlich ausgelassen. Aber wie immer bin ich der Meinung, wenn es rauswill, dann hat es schon seinen Grund. :)


    Zum allgegenwärtigen Thema Corona kann ich nicht viel sagen, da ich das Glück habe, dass es uns kaum tangiert. Wir wohnen in der extremen Peripherie, bei uns ist es (noch) nicht angelangt. Kindergartenschließung trifft mich nicht wirklich (hab ich halt statt 2 Kindern vormittags 3 daheim, stört mich nicht, im Gegenteil :) ), arbeitstechnisch läuft bei uns alles seinen Gang - der Frühling ist genau so arbeitsintensiv wie jedes Jahr - die Tiere wollen versorgt und die Felder bestellt werden, die Natur schert sich nicht um Corona. Und das ist irgendwie tröstlich. Und da mein Mann und ich ja sowieso 365 Tage im Jahr Homeoffice haben, und dieses "Office" sehr weitläufig ist, fällt mir die Decke auch nicht wirklich auf den Kopf. Nur beim Einkaufen brauche ich jetzt enorm lange, weil ich auch für ein paar andere, ältere Leute miteinkaufe. ;)


    Ihr Lieben, ich bewundere euch wirklich alle sehr. Ich schaue alle paar Tage mal zum Lesen ins Forum und bin einfach baff, was ihr hier alles leistet, aushaltet und gebt.
    Ihr alle habt meinen allergrößten Respekt und die vollste Bewunderung. Ich bin ja jetzt auch schon ein paar Jahre in dem Forum unterwegs, und man leidet mit den Geschichten der anderen richtig mit und schließt andere Teilnehmer - auch wenn man sich völlig unbekannt ist - ins Herz. Wenn ich mir für euch hier etwas wünschen dürfte, dann, dass jeder hier spürt, was er wert ist und leistet und sich traut, auch mehr auf sich selber zu schauen!


    Bleibt gesund!

  • Ach liebes Sonnenblümchen, ich denke mir immer das Gleiche, wenn ich DEINE Beiträge lese, dein "täglicher Wahnsinn" macht mich ganz demütig...


    Ja, Felder und Wiesen, die gehegt und gepflegt werden wollen (wir sind biologisch, da gibt's noch jede Menge Handarbeit), gibt's zuhauf - und die Arbeit draußen macht den Kopf tatsächlich frei. Die Arbeit in der Natur tut richtig gut. Und man kann dadurch gewisse Dinge mit etwas mehr Abstand betrachten. Das wär sicher für dich mal eine sehr willkomene Abwechslung.
    Wobei ich denke, dass das dann doch eine sehr weite Reise werden könnte... ;)

  • Hallo in die liebe Runde,
    ich bin auch noch da :-)...wo sollte ich denn jetzt auch hin?...
    Ich lese derzeit einfach still mit..und habe nicht immer Lust was zu sagen und bin auch froh, dass es im Moment bei mir in Bezug auf Eltern nicht viel Neues gibt.
    Allerdings bin ich nun selbst krank geworden..nicht Corona..gibt ja noch andere Krankheiten...ist ein kleiner Tumor am Augenlid...Basaliom..weißer Hautkrebs höchstwahrscheinlich und ich hoffe, dass mein Op-termin auch stattfindet und nicht bis endlos verschoben wird..ich habe schon 2 Monate auf Arzttermin warten müssen, und vorher 1/2 Jahr eine Odysee zu verschiedenen Ärzten, die sich alle leider nicht festlegen wollten...und jetzt warte ich schon weitere 2 Monate auf meinen Op-termin...das zu unserem Gesundheitssystem...
    Und ein Rat an alle hier: achtet auch auf Eure eigene Gesundheit...ich habe das zeitweise gar nicht gekonnt vor lauter Streß mit Eltern und Behörden....aber ich hätte früher handeln sollen bzgl. meines Augenlids....


    Der Augenarzt sagte zwar, wenn es wegoperiert ist, dann ist es erst mal gut und quasi therapiert..aber Rückfälle sind halt dann häufiger zu erwarten, auch an anderen Stellen...und ich war übrigens immer zur Hautkrebsvorsorge und auch bei Augenärzten zur Kontrolle Augendruck etc...aber festgestellt habe ich das Problem selbst...da hat mich kein Arzt drauf hingewiesen..das muss man sich mal vorstellen.


    Liebe Grüße und paßt auf Euch auf..nicht nur wegen Corona und nicht nur wegen der Demenz der Angehörigen.
    v

  • Hallo an Alle-
    Es ist und bleibt schwer und ich bin momentan sehr,sehr erschöpft.
    Jeden Tag das gleiche -meine Mutter will zur Todesspritze gefahren werden.
    Gestern morgen wurde dann abgesagt,aber ein Arzt käme am Nachmittag bei ihr vorbei,um sie zu erschießen.
    Er hätte gesagt,daß man Leute,denen man nicht mehr helfen kann,erschießt.
    Heute Mittag ruft sie hier an und fragt,ob wir einen Termin für sie gemacht haben-für den Finalschuss? ????
    Heute morgen haben die "Leute"mit Strom an ihr herumgewerkelt? ?
    Wie soll man hier Validation anwenden,wenn die Mutter jeden Tag zum Sterben gefahren werden will?
    Ich weiß nicht mehr,was ich dazu noch sagen soll.
    Habe ihr dann heute gesagt,daß so was nicht möglich ist.
    Dann ist am anderen Ende des Telefons Totenstille und kurz darauf wird sie ganz giftig und behauptet, ich hätte ihren so wichtigen Termin abgesagt.
    Leute,wie soll das noch weitergehen?
    Bin ja seit Januar wieder bei dem Psychiater und Psychotherapeuten, bei dem sie 2018 in Behandlung war.
    Er sollte am letzten Mittwoch zum Hausbesuch kommen,da die Wahnvorstellungen immer heftiger wurden.
    Am Mittag rief die Praxis an,um abzusagen-ein Krankheitsfall in seiner Familie-aber er würde mich am naechsten Tag anrufen!!??
    Hat er natürlich nicht!!!
    Man ist einfach alleine und niemand hilft Dir.
    Gestern habe ich eine Ärztin der Gerontopsychiatrie angerufen und ihr alles berichtet (Wahn usw.).
    Sie riet mir zu einem Antiepileptikum (Lyrica),welches angstloesend und beruhigend wirken soll und keinen Einfluss auf den Dopaminspiegel und die damit verbundenen Parkinsonsymptome hat.
    Wir probieren es ab morgen aus,aber die Wahnvorstellungen werden wir wohl niemals in den Griff bekommen.
    Bleibt gesund
    LG
    Barbara

  • Guten Morgen Sonnenblümchen,
    es sollte ja eine ambulante OP sein...wurde trotzdem abgesagt....alle nicht notwendigen Ops...egal ob amublant oder stationär werden abgesagt......wer legt fest, was notwendig oder nicht ist???
    ich such grad nach Alternativen...evtl klappts...aber es frißt wieder Energien...


    viele Grüße

  • Hallo an die Runde, nun möchte ich doch noch einen kleinen Beitrag in die so vertraute Runde geben, denn ich hake noch an Ihrem schlechten Gewissen, Wissenssucherin: Aus guten Gründen wurde in den letzten Jahren der Pflegebegriff neu formuliert und die alte verrichtungsbezogene Denkweise geht nur noch zur Hälfte ein. Das was Ihre "Perle" macht ist richtige Pflege, die geschäftige Unruhe, die Ungeduld usw. würden sonst in diverse Problemlagen eskalieren. Wenn ich mir vorstelle, wie Sie und Ihre Familie auch in der Sterbephase dabei sein konnten und so viele wertvolle Erfahrungen sammeln, sehe ich vor meinem inneren Auge einen Biohof, der vielleicht sogar als zweites Standbein eine gegenseitig erfüllende Arbeit mit Menschen mit Demenz entwickelt.


    Haben Sie schon mal unter diesem link geschaut?
    https://www.wegweiser-demenz.d…-menschen-mit-demenz.html


    Ihnen allen wünsche ich alles Gute auf dieser "langen Reise" , besonders Ihnen Hanne63 bei der OP, Ihr Martin Hamborg

  • Liebe Hanne,nun hast du endlich ,it deinen Eltern etwas Luft,könntest mal dich etwas erholen,da strauchelt deine eigene Gesundheit.Ja Corona bringt alles noch mehr durcheinander.Hoffentlich geht das mit deinem Auge dann auch noch so lange gut..Halte durch und versuche alles,damit du wieder in Ordnung kommst.Ich wünsche dir Glück dabei,wir bleiben in Verbindung.Liebe Grüße Rosina

  • Hallo und guten Abend in die Runde,


    ich danke all denen, die mir persönlich jetzt die Daumen drücken und alle Gute für meine eigene Gesundheit wünschen...Ihr sollt wissen, dass mir das gut tut...


    natürlich bleibe ich hier mit Euch in Verbindung...


    liebe Grüße

  • Hallo in die Runde,


    ich schaffe es dann auch mal endlich,hier etwas zu schreiben.


    Das ist eine schöne Idee, Sonnenblümchen, dass wir mal hier unseren Ist-Status wiedergeben können. Den Text habe ich schon länger dastehen, aber ich wollte ihn noch einmal durchlesen, bevor ich ihn wegschicke.


    Hanne,


    ich drücke Ihnen ebenso die Daumen, dass sich doch bald etwas tut für Ihr Auge. Ins Straucheln in Sachen Gesundheit kann man immer wieder mal kommen, leider.


    Wissenssucherin,


    es freut mich, dass sie etwas mehr Luft haben. Und dass Sie einen Biobauernhof betreiben, das freut mich genauso. Wir essen auch möglichst regional und von hiesigen Bauern. Aber im Moment herrscht ja eine schlimme Trockenheit . . . Das stelle ich mir genauso mistig vor, wie Corona.


    Rosina und Jutta, ob sich etwas ändert nach der Krise? Ich muss sagen, dass bei uns in der Nachbarschaft das gegenseitige Verständnis doch recht hoch ist und das schon vor Corona. Aber weltwirtschaftlich und geldwirtschaftlich, da wäre sicher Einiges zu überdenken.


    Über mich kann ich sagen, irgendwie erlebe ich auch Umstände, die ich nicht als ideal ansehen würde. Im Moment geht es noch irgendwie. Es ist aber ein Pulverfass. Im Grunde gibt es nicht viel Neues, aber ich denke für mehrere Personen mit, wobei meine Eltern mitarbeiten wollen, inwieweit sie es dann tatsächlich können, dass wird sich im Laufe der nächsten Monate zeigen. Meine Schwiegermutter hingegen schwankt zwischen den Stühlen und ich mit. Die Tage häufen sich, an denen ich denke, sie braucht bald eine weitere Pflegestufe und mehr Betreuung, wegen ihrer weiter fortschreitenden Demenz, entsprechenden psychischen Belastungen, die sie hat usw. (Alles vehement ablehnen, aber keine Lösung akzeptieren, das wird irgendwie immer schlimmer)


    Ich halte Sie übrigens für salonfähig Sonnenblümchen. Meine Schwiegermutter hat ihre Mutter jetzt um knapp vier Jahre überlebt und es wird immer schwerer sie zu unterhalten und noch etwas Freude in ihr Leben zu bringen. Schön finde ich das nicht, auch nicht für sie.


    Ich wünsche allen nur das Beste für die Zukunft

  • Liebes Sonnenblümchen,


    Ihr Text hat mich berührt und ich bleibe dabei, Sie sind salonfähig.


    Warum, dass werde ich Ihnen gerne erklären. Ich zum Beispiel, betrachte immer beide Seiten der Medaille und nicht nur eine. Es ist immer leicht gesagt, dass bei einer entsprechenden Pflege, das Leben doch noch irgendwie lebenswert ist. Das wird bei dem ein oder anderen wohl so sein. Das funktioniert vielleicht auch gut in einem Hospiz mit entsprechendem Personal und nicht wenigen freiwilligen Helfern, aber in Krankenhäusern, Pflegeheimen und auch sonstigen Einrichtungen funktioniert es eben nicht gut. Ausnahmen gibt es aber auch hier hin und wieder. Die Seniorenbetreuerinnen, die ich kennengelernt habe, waren alle ehemalige Altenpflegerinnen. Sie haben ihren Beruf gerne gemacht. Sie sagen aber alle, dass die Zahl der Pfleger und Pflegerinnen im Laufe der Jahre halbiert worden ist und das der Verwaltungsaufwand im Gegenzug um ein vielfaches gestiegen ist. Das steht in keinem Verhältnis mehr zu dem, was der Patient benötigt, einerseits.
    Andererseits hat man aber auch die Möglichkeit, wenn man sich für ein Heim entscheidet, Seniorenbetreuerinnen zu engagieren, ehrenamtliche und wenn man es sich leisten kann, dann auch auf 450 Euro Basis. Was ich damit sagen will, ich würde den Wunsch nach einem etwas anderen Leben als jetzt, noch nicht ganz begraben und mich noch weiter umhören.


    Und auch der Wunsch nach dem Tod ist nichts, was man verdrängen muss. Es gibt kaum eine Gesellschaft, die so verkrampft damit umgeht, wie die unsrige. Meine Schwiegermutter will auch sterben, einerseits, in Wirklichkeit wünscht sie sich aber ihr altes Leben zurück, ihre Gangfähigkeit, ihre gefühlte Eigenständigkeit, aber sie will gleichzeitig auch vom Leben anderer Menschen, was über die Familienstruktur hinausgeht, nichts wissen. Gefühlt ist ihr Leben zu Ende und wir bekommen sie da auch nur kurz hinaus manövriert. Und ich sehe, dass es für sie oftmals kein Leben mehr ist. Und ich hege den gleichen Wunsch, wie sie Sonnenblümchen, nicht, weil ich sie nicht mehr will, aber ich kann ihr schlichtweg nicht das geben, wonach sie innerlich verlangt und was für sie das Leben lebenswert machen würde. Und ich halte mich deshalb trotzdem für salonfähig und für keinen schlechten Menschen. In meiner Familie sehen das alle anderen auch so, weil sie das Leid auch sehen, was derjenige und auch wir zu tragen haben. Es gibt ja nicht nur meine Schwiegermutter bei mir.


    Und da ich mich eine zeitlang Nahtoderfahrungen/Astralreisen beschäftigt habe und ich dem durchaus eine gewisse Möglichkeit abgewinnen kann, und ich auch von ehemaligen Demenzkranken gelesen habe, die angeblich drüben wieder haben denken können, somit ist der Tod für mich nicht das Schlimmste. Ich sehe hier aber noch viel Forschungsbedarf und es ist halt alles noch strittig.
    Das Schlimmste ist für mich, dass nicht mehr auffangen können, der Wünsche und Bedürfnisse meiner Schwiegermutter, die ein schreiender Vorwurf an das Leben sind, was sie nicht mehr hat. Und diese Vorwürfe entlädt sie über mich.


    Ich hoffe, ich habe es nicht zu wirr geschrieben, denn das Thema belastet auch mich.


    Liebe Grüße an Sie

  • Hallo Sonnenblümchen,
    Sie sind für mich auch absolut salonfähig....
    ...Und auch ich habe ab und zu solche Gedanken wie Sie...
    ...wir glauben, dass wir diese Gedanken nicht aussprechen dürfen...und genau das stigmatisiert uns und tut uns gar nicht gut....
    ...aber jeder, der einmal in solche Situationen kommt oder ist...wird das nur zu gut verstehen...
    ..und uns täte es gut, wenn wir offen darüber sprechen dürften, was uns so quält.


    Liebe Grüße
    hanne63

  • Hallo in die Runde, ich habe auch noch etwas über "salonfähig" nachgedacht. Ich wünsche mit viele Salon-Gespräche, in denen das vertrauensvolle persönliche Themen über Demenz und über eine Todessehnsucht selbstverständlich sind.
    Wenn mir ein Mensch mit Demenz von einem Todeswunsch erzählt, frage ich machmal "ist es gerade so schlimm?" Oft kommen dann Sätze wie "das wünscht sich doch jeder, einfach einschlafen und morgens nicht mehr aufwachen" Meist folgen wichtige Informationen zu derzeitigem Schmerz oder Angst vor Schmerzen, kreisenden Gedanken, Grübeln oder Depression. Hinter dem Satz stecken meist andere Botschaften, wie "tröste mich, hör mir zu ..." und nicht "hilf mir beim Suzizid".


    Hallo Sonnenblümchen, sie sind sehr entrüstet über das neue Heim. Tatsächlich ist eine Besetzung von 2 Nachtwachen in einer Einrichtung bis 100 Plätze üblich und es ist sehr schwer, einen höheren nächtlichen Schlüssel zu verhandeln.


    Wenn eine solche "normale" Besetzung nicht ausreicht, wäre zunächst eine Bewertung nötig, warum einzelnen Menschen nicht schlafen können oder sehr unruhig sind. Meist sind es ganz einfache pflegerische Maßnahmen:
    - Wenn sich die Nachtwache in der ersten Runde persönlich allen vorstellt, stärkt dies die Geborgenheit und es wird weniger zusätzlich geklingelt.
    - Wenn es nachts Zwischenmahlzeiten und Getränke gibt, wachen weniger Menschen infolge einer Unterversorgung des Gehirn auf
    - Wenn Toilettengänge bedürfnisorientiert eingeplant werden, gibt es weniger nächtliche Unruhe oder Störungen.
    - Sogenannte Nachtcafès sind oft nur zwischenzeitlich erforderlich, denn eigentlich geht es darum, den Nachtschlaf zu fördern.
    Psychopharmaka können übrigens nächtliche Unruhe verstärken, weil sie infolge der Blutdrucksenkung zu einer Unterversorgung des Gehirns führen können.


    Die "10-Minuten-Aktivierung" ist eine Methode, die für Menschen mit Demenz angewendet wird, wenn sie sich nicht mehr länger konzentrieren können. Dafür stehen Themenkisten zur Verfügung, mit denen die Gespräche untereinander angeregt werden. Es kann gut sein, dass sich aus den 10 Minuten auch ein längeres Gespräch unereinander entwickelt.


    Aber eins muss ich immer wieder bestätigen: Der Personalschlüssel ist (je nach Bundesland) zu niedrig, dies zeigen auch die neuen Studien zur Personalbemesseung. Zudem fehlen viele Pflegekräfte, deshalb ist sehr zu hoffen, dass wir bald einen neuen Impfstoff bekommen und die Heime wie offen für Angehörige und Ehrenamtliche werden!
    Ihr Martin Hamborg

  • Liebes Sonnenblümchen,Franke,dass du nachfragst,wie es mir und meiner Mutter geht.Ich wünschte,ich könnte dir etwas Besseres sagen,aber der Glaube dass es nun etwas besser würde,hat sich nur kurz bewahrheitet,meiner Mutter geht es schlechter als vorher,sie jammert und jammert,ich hatte sie einige Tage zu mir genommen sie wollte nicht mehr nach Hause,aber ich halte ihr Jammern einfach nicht aus,dann hat sie noch einen schlimmen Hexenschuss bekommen,lag jetzt einige Tage ganz flach,müsste den Arzt holen,sie bekam Schmerztabletten,aber alle Versuche ,ein bisschen Bewegung in ihren Rücken zu bekommen ,schlugen fehl. Sie wollte einfach nicht aufstehen,nicht Essen,nichts nichts ,nein ,nein ist ihr Lieblingswort.Es schlägt sich total auf mein Gemüt mein Glaube,dass es nun besser werden könnte,hat sich in Luft aufgelöst Ich bin fast den ganzen Tag bei ihr ,heute ist sie nach mächtigem Beschimpfe und der Androhung ,dass ich jetzt gehe dann doch aufgestanden und ich bin ein Stück mit ihr spazieren gegangen.Plötzlich ging es gar nicht so schlecht,aber das Gejammer ist eine Katastrophe.Ich glaube ,sie braucht noch lange,ich weiß nicht,ob sie es schafft,in dem Haus alleine zu bleiben.Ich würde ihr gerne eine betreute Wohnu g suchen,aber das will sie auch nicht,ich weiß auch nicht,ob das noch gehen würde,im Moment bin ich überfragt...Ja, so ist das bei mir,ich selbst komme kaum zum Luft holen,alles ummelden,usw.Erbschein ,na ,ja ,alle Bescheinigungen,die ich brauche,sind nicht da,alles muss ich suchen,. .in einem Haus mit Demenz verschwinden Familienstammbuch,Rentenausweise und auch das Testament.Das findet sich nach einigen Tagen Suche.Alles zum Verrückt werden.....Aber bald habe ich alles organisiert,dann wird es besser,. . Glaube ich.Von Hanne habe ich auch lange nichts gehört, Melde mich bald mal wieder,wie geht es dir denn eigentlich?Ich Rede immer nur von mir?Schön,dass du immer mal schreibst.Bis bald Rosiny

  • Guten Abend an alle,
    insbesondere auch an Rosina und Sonnenblümchen.
    Wegen meiner Augenlid-Op habe ich jetzt eine andere Arztpraxis gefunden, die mich sogar dann jetzt Ende Mai opererien wird, auch amublant und immerhin 4 Wochen früher als die bisherige Praxis, die den ursprünglichen Termin ja verschoben hat und den verschobenen Termin auch nicht festzusagen wollte....ich hoffe nun, dass Ende Mai operiert wird und alles gut ausgeht.....
    Ich hatte mich übrigens bei der Kassenärztlichen Vereinigung erkundigt, ob die Aussage der 1. Praxis zutrifft, dass derzeit nicht operiert werden dürfe etc...und die gaben mir als Antwort...die jeweilige Praxis kann und soll immer selbst entscheiden, welche Ops notwendig sind und welche nicht...und dann entsprechen die notwendigen opererieren...na ich bin jedenfalls bedient , als nicht notwendig eingestuft worden zu sein....und andere Praxis hatte ja Erbarmen mit mir.


    Ansonsten merke ich, wie ganz langsam im Zeitlupen-Schneckentempo die ungeheure Anspannung von mir mm-weise nachläßt, die ich vor der Heimunterbringung meiner Eltern immer mehr aufbaute. Seit sie untergebracht sind, können jedenfalls keine Katastrohen mehr passieren und ich war ja in ständiger Alarmbereitschaft und auch mein Unterbewußtsein war auf Alarm eingestellt...das läßt jetzt erst langsam nach...wobei ja mein Vater jetzt schon seit Ende Januar auch im Heim ist....da sehe ich, wie lange meine eigene Entspannung noch brauchen wird...und wie ich vorher schon bis zum eigenen Zerreissen gespannt war, aber es gar nicht so mehr bemerkt habe.


    Den Elternhaushalt habe ich inzwischen geräumt und viele Kartons mit in meine Wohnung genommen, weil ich dachte , ich könnte etliches auf Flohmärkten etc verkaufen...aber das wird ja wegen Corona nichts...also habe ich jetzt quasi einen doppelten Hausstand...das ist doof...aber ich versuche jetzt über Ebay doch noch einiges gut verkaufen zu können...ich möchte es aber auch mal bald beenden und solange die Sachen bei mir in der Wohnung herumstehen...ist es auch nicht gut, um abzuschließen....aber so war ich während der ganzen Corona-Beschränkungen ganz gut mit "Arbeit" beschäftigt und abgelenkt...und lenkt mich auch während der Wartezeit auf meine Op weiter ab. Der jetztige Arzt meinte außerdem, er ist sich nicht sicher, ob es tatsächlicher der weiße Hautkrebs (Basaliom) ist, es könnte auch eine gutartige Neubildung sein. Aber es müßte auf jeden Fall wegoperiert werden, weil es wächst und nur wenn man es histologisch untersucht, hat man Klarheit. Immerhin habe ich zu ihm Vertrauen gefaßt jetzt, mehr als zu dem vorherigen.


    viele Grüße
    hanne63

  • Liebe Hanne,ich wünsche dir gute Erfolge bei der Operation,ich glaube,man nimmt wirklich im Nachhinein erst wahr,wie gestresst und ausgepumpt man eigentlich ist ,erst wenn man zur Ruhe kommt ,gut dass es für dich jetzt besser geworden ist,ich drücke die Daumen,dass die Operation gelingt und nicht so wehtut.Liebe Grüße Rosine


    Liebes Sonnenblümchen,ich glaube schon,dass meine Mutter den Tod richtig wahrgenommen hat,aber sie steht irgendwie außerhalb des Geschehens,sie sagt immer,wir warten ,bis alles vorbei ist.Sie denkt,die Trauerfeier war noch nicht,oder sie sagte heute,das ist doch erst zwei Tage her.Die zeitliche Einordnung ist nicht vorhanden,ganz seltsam,sie fragt auch nicht nach dem Friedhof,wenn ich nicht sage,komm wir fahren mal hin....ganz seltsam?Wir können jetzt nur abwarten,ob sie alles verkraftet,sie waren 68 Jahre verheiratet,unseren Vater zu versorgen,war ihr Lebensinhalt.Hoffentlich kann sie es verarbeitenich Bon nur mit ihrem Schmerz beschäftigt,meiner spielt keine Rolle.So,jetzt gute Nacht,Rosina

  • Hallo Rosina,


    bei meinen Eltern, die über 60 Jahre eine glückliche Ehe geführt haben, war der Tod meines (geistig völlig gesunden) Vaters auch ein Problem. Die schon vorher vorhandene leichte Demenz meiner Mutter wurde von meinem Vater kompensiert, so dass wir beiden Töchter das gar nicht richtig realisierten, was mit ihr los war. Als mein Vater gestorben war, ist sie in eine tiefe Depression gefallen, aus der wir ihr nicht heraushelfen konnten. Die Demenz hat sich schlagartig verschlimmert, 3,5 Jahre nach dem Tod meines Vaters musste sie in ein Pflegeheim, da es zu Hause nicht mehr ging. Da sie körperlich noch fit war, hat sie dort noch 10 Jahre gelebt, die letzten Jahre ohne zu sprechen oder jemanden zu erkennen, obwohl wir sie oft besucht haben.

  • Liebe Sonnenblümchen,
    ja , eigentlich schon ab Samstag sind Besuche wieder möglich...allerdings unter strengen Regeln.


    Ich habe mich jetzt schon einmal für Montag angemeldet, weil die zeitlichen Vorgaben für Sa und So (9-11 Uhr nur...für mich gar nicht zu schaffen sind mit Fahrzeit...Montags geht dann auch nachmittags,aber auch da nur ein 2-Stunden-Zeitrahmen...offenbar regelt das jedes Heim selbst für sich...und denkt wenig an Auswärtige oder Berufstätige etc...)


    ...je eine Stunde für Vater und Mutter....sogar die Reihenfolge muß ich angeben und einhalten...muß genau zeitlich angemeldet werden etc...dann ist es auch so, dass nur ich als Angehörige maximal 1 x in der Woche zu Besuch kommen könnte und jeweils immer mit Voranmeldung und es dürfen nie mehr als 16 Besucher am Tag in das Heim....alles wird also erst einmal so reguliert....
    Abstand muß gewahrt bleiben, 1,5 m...Berührungen sind nicht erlaubt....Mundschutz ist Pflicht...


    Falls schönes Wetter kann ich im Innengarten mich mit Elternteil treffen, falls es regnet...irgendwo in einem größeren Besuchsraum...in die Zimmer meiner Eltern darf ich nicht.


    schwierig ist nur: mein Vater kann nichts mehr hören...ich schreibe ihm immer Zettel..und er antwortet dann irgendetwas darauf...ich frage mich....wie unter den jetztigen Bedingungen...das dann ablaufen kann oder wird....evtl. erkennt er mich auch nicht mit Mundschutz etc und auf Entfernung....


    meine Mutter darf ich voraussichtlich in ihrem Rollstuhl im Innengarten dann herumfahren, weil sie nicht mehr laufen kann....darf ich da wohl näher ran...aber nicht berühren auch...


    naja...zum Glück hat man sich in unserer Familie nicht so oft berührt...allerdings hab ich in letzter Zeit festgestellt, dass es meine Eltern beruhigt hat, wenn ich mal kurz ihren Arm gedrückt hab ...das ist jetzt nicht erlaubt.


    also...ob das schön wird.....bezweifele ich...aber es ist mir ein großes Bedürfnis...dass ich nach so langer Zeit sie wieder besuchen kann und auch in gewisser Weise "nach dem Rechten sehen " kann...obwohl ja alles nur noch angekündigte Besuche jetzt erst mal sind.....


    schaun wir mal....


    Bei meiner Anmeldung sagte die Angestellte des Heimes auch zu mir....dass für sie auch alles neu und ungewohnt sei, und sie auch erst mal sehen müssen, wie die Besuche gestaltet werden können etc...und dass sie mich um Verständnis bittet....


    und ein weiteres Problem ist auch: ich wohne ja 2 Stunden Fahrzeit entfernt und war immer nur in Abständen von mehreren Wochen dort......ich war insoweit beruhigt weil noch ein Bekannter und ein Nachbar öfters meine Eltern besucht haben....das ist aber jetzt nach wie vor nicht erlaubt.....nur ein Angehöriger darf kommen und immer nur derselbe und keine Ersatzperson.....


    es ist sogar so, dass wenn ich als Angehörige als erlaubte Besuchsperson jetzt im Heim gemeldet bin, dann der rechtliche Berufsbetreuer meine Eltern nicht besuchen kann, auch nicht in einer anderen Woche...also alles sehr sehr strikt...wenn ich es genau betrachte, schlimmer als die Besuchsregelungen in den JVA's...obwohl dort vermutlich derzeit auch andere Regeln gelten.


    ...ich hoffe sehr, dass sich diese strikten Regelungen mit der Zeit lockern werden....andererseits muß ich dem Heim zu gute halten, dass es bisher keine Covid19-Infektionen dort gab....aber ich denke auch, man kann nicht auf Dauer alles absperren....das ist dann aber schon wieder eine politische Entscheidung.



    und ich fühle ich mich jetzt leider schon wieder in erneuter Verpflichtung öfters dann hinzufahren, obwohl mich die Fahrt jeweils immer körperlich sehr anstrengt...alles an einem Tag dann...


    Also mal sehen....das schlechte Gewissen rührt sich schon wieder und neue Verantwortlichkeitsgefühle stürzen auf mich ein.


    ich fürchte dieser Besuchstag wird mich viel Kraft und Energie kosten.


    liebe Grüße

  • Hallo Hanne und Sonnenblümchen,


    auch mein Mann sieht dem ersten Besuch bei Schwiemu mit sehr gemischten Gefühlen entgegen. Bei ihr ist ebenfalls die Schwerhörigkeit ein Problem, so dass in der Vergangenheit immer viel über den Körperkontakt lief. In den letzten Wochen haben wir fleißig Briefe mit Fotos geschickt: mein Mann und ich mit und ohne Maske. Aber ich habe wenig Hoffnung, dass sie ihn erkennt. Hanne, berichte doch mal, wie der Besuch bei Ihnen abgelaufen ist.
    Telefoniert haben wir in den letzten Wochen nur einmal, kurz nach Beginn des shut down. Das war ziemlich furchtbar, da sie nichts verstanden und nur geweint hat. Sie fühlte sich schuldig, dass keiner mehr kommt und sah die Besuchsbeschränkung als Stafe für sie an. Alles Erklären nutze nichts. Deswegen haben wir nicht mehr telefoniert. Wlan und Skype ist in dem Heim nicht möglich.

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