Pflegeheim und Arztbesuche

  • Ich habe schon zum Thema "Mutter allein zu Haus" von meiner Situation berichtet. Mein Anliegen hier ist der Umgang mit Arztbesuchen. Konkret: Meine Mutter hat eine kleine, entzündete, schmerzfreie "Geschwulst" in der Nähe des Brustbeins. Nun rief mich das Pflegeheim an, dass der "Heim-Hausarzt", der zunächst Antibiotika verschrieben hatte, die Vorstellung beim Frauenarzt empfiehlt/anordnet. Sprich, ich solle mit meiner Mutter zu einem Frauenarzt gehen. Ich habe dazu noch keine Haltung. Ist es üblich, dass Angehörige dies tun? Ich weiß gar nicht, wann meine Mutter (78) das letzte Mal beim Frauenarzt war. Sie würde vsl. mit mir das tun, aber ich bin wirklich aus verschiedenen Gründen unschlüssig, ob ich das machen soll. Ich freue mich über inspirierende Gedanken dazu!

  • Hallo Mirabai, mir ist nicht ganz klar geworden, was Sie unschlüssig macht.


    Ist es die Frage, ob das Heim verpflichtet ist, diese Arztbegleitung zu übernehmen, müssen Sie in den Heimvertrag schauen. In jedem Fall wäre es eine Entlastung und würde die Zusammenarbeit und das Vertrauen stärken können. Zudem wäre eine Vorsorgeuntersuchung und eine fachärztliche Einschätzung bezüglich einer (mögl.) Inkontinenz oder eine Ausschaltung von Schmerzursachen in jedem Fall sinnvoll.


    Ist es die Überlegung, ob eine solche Abklärung und die entsprechende Belastung notwendig ist, wäre m.E. das Gespräch mit dem Hausarzt wichtig.


    Insoweit einige Spekulationen zu Ihrer Frage, Ihr Martin Hamborg

  • Lieber Herr Hamborg,


    herzlichen Dank für Ihre hilfreichen"Spekulationen"! Durch Ihre Antwort habe ich herausgefunden, was Inhalt meiner Unschlüssigkeit war. Es ging in erster Linie um die Zuständigkeit. Ich bin im Heimvertrag fündig geworden, vielen Dank! Zweitens habe ich festgestellt, dass ich mich durch den Anruf der Mitarbeiterin (eine religiöse Schwester; das wäre noch mal ein Nebenthema, da ja Sonderstellung) völlig überrumpelt gefühlt habe. Heute habe ich den diensthabenden Pfleger angesprochen; alles super. Auch er fand das Vorgehen der "Kollegin" etwas merkwürdig... Sie haben mir also sehr geholfen, nochmals danke!

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