Gibt es bei Ehepartnern eine zumutbare Grenze der Heimkosten?

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  • Hallo Frau Gascho, Hallo Frau Spengemann,
    bei uns sieht es folgendermaßen aus:
    Meine Mutter wahnhaft dement-mein Vater entwickelt wohl auch eine Demenz.
    Meine Eltern haben 1 Eigenheim. (Wohnhaus).
    Beide bekommen Rente,meine Mutter eine kleine.
    Wir haben bei uns ein neues Demenzwohnheim mit 72 Zimmern.
    Jede Menge Plätze sind noch verfügbar -was wohl am Eigenanteil von 2700 Euro liegt.
    Gibt es eine zumutbare Grenze für Ehepartner bei der Zuzahlung eines Pflegeheimes?
    Mein Vater würde weiter im Haus leben und muss sich ja auch irgendwie am Leben halten (essen,laufende Kosten Haus usw.).
    Muss ich mich damit abfinden,ihn schnellstens aus dem Haus zu "schmeissen "und in einer Wohnung unterzubringen, damit mit dem Hausverkauf die Kosten der Pflege bezahlt werden können?
    Danke für Ihre Zeit
    MfG
    Barbara66

    • Offizieller Beitrag

    Guten Tag,


    vermutlich haben wir Ihre Anfrage übersehen bzw. sie ist bei der Umgestaltung des Wegweiser Demenz Forums „untergegangen“. Das tut uns wirklich leid.


    Vermutlich haben Sie Ihre Anfrage nun auch schon anderweitig beantwortet bekommen. Trotzdem noch einmal folgender Hinweis. Ihr Vater kann natürlich in seinem Haus weiterhin wohnen bleiben. Das ist sein gutes Recht. Wenn die Rente samt dem Geld von der Pflegeversicherung für die Heimkosten nicht ausreicht, kann der Bevollmächtigte Ihrer Mutter „Hilfe zur Pflege“ beim zuständigen Bezirksamt beantragen. Dabei dürfen die Ersparnisse Ihrer Eltern 10 000 € nicht überschreiten. Alles was darüber liegt, muss erst für die Pflege ausgegeben werden. Für die Berechnung der „Hilfe zur Pflege“ werden beide Renten der Eltern mit einbezogen. Dem Unterhaltspflichtigen ist aber garantiert, dass sein gegenwärtiger und künftig angemessener Unterhalt gesichert ist.


    Mit freundlichen Grüßen

    R.Gascho

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