Wie geht es Euch? Thread IV

  • Hallo, liebe Leidensgenossen,
    Heute bin ich ziemlich platt vom Besuch meiner Mutter zurück gekommen. Ich hatte einiges Schönes an Deko produziert, um das Zimmer adventlich zu gestalten, wir haben zwei meiner Kinder, also ihre Enkel per videocall angerufen, was meine Mutter sehr gefreut hat und den erw.Enkeln gegenüber sagt meine Mutter auch immer, ihr gehe es gut, lacht - bei mir kamen ganz andere Themen, Angst träume, Schmuck sei gestohlen, sie könne nie schlafen etc. Vom Heim aus geben sie sich alle Mühe, geäußerte Probleme zu beheben, aber alles falsch, nicht genug, sie will auf jeden Fall wieder nachhause, ihr gehe es doch dort prima, sie brauche niemanden u.v.m.
    Heute war ich für 1,5 Std.dort, und es erschöpft mich gleich wieder, sie nicht zufrieden machen zu können.
    Heute morgen noch hatte ich mit einer pflegerin gesprochen in einer anderen Angelegenheit, sie sagte, meine Mutter sei heute richtig gut drauf, habe mit anderen Bewohnern gescherzt und gelacht...
    Nun reicht es mir erstmal wieder.
    Liebe Grüße und viel Energie für alles, was bei euch so ansteht
    Rose

  • sonnenblümchen,


    dann schreibe ich auch mal in dem neuen Thread. *smile*


    Zebulon


    Das, was du von deinem Vater schreibst, die Verweigerung Hilfe zuzulassen, das hat auch mich über die Jahre begleitet. Ich habe aber festgestellt, ich werde das nicht schaffen. Man hilft gerne, aber es müssen auch Freiräume bleiben. Das sage gerade ich. Dein Vater kann sich von jemand anderem begleiten lassen. Es würden dadurch auch neue Horizonte eröffnet werden. Wie gesagt, ich habe einmal eine Zeitungsanonce für eine Seniorenbetreuerin aufgegeben. Es waren einige interessante Zuschriften darunter. Ich habe damals einfach gehandelt und die Person entweder als meine Freundin oder ehemalige Kollegin vorgestellt. Schafft man das nicht, dann bleibt nur das Warten auf einen Supergau. Ich habe das immer vermeiden wollen, weil man dann ja auch schnell handeln und vor allem funktionieren muss und es ist nichts auf den Weg gebracht. Ich habe zweimal einen Supergau erlebt, ohne vorher Hilfe gehabt zu haben. Das hat mich jedesmal, wegen meines sonst auch anstrengenden Umfeldes überlastet für mehrere Wochen. Mit mehreren Händen geht es einfach besser.


    Ich hoffe, dass du irgendeine Lösung finden kannst, denn das, was du schreibst, das ist ja auch emotional nicht einfach. Dabei denke ich inzwischen immer, dass der eigene Wille desjenigen hier auch zu berücksichtigen ist. Und da muss man dann aber auch die Grenze für sich ziehen. Wenn in einer Situation kein Vor und kein Zurück stattfindet, dann muss ich auch emotionalen Abstand finden, sonst kann man irgendwann nicht mehr.


    Liebe Grüße an Dich


    sonnenblümchen,


    Ja, die Sache mit der Versorgung im Heim und dann die Coronageschichte.


    Ich bin da auch immer mal wieder im Zwiespalt. Müsste man als Pflegekraft sehen, so sage ich mir auch. Andererseits so denke ich, bin ich nicht außen vor, wenn sie im Heim ist. Ich habe meine Schwiegermama auch mit schon mit eingenässten Beinen vorgefunden. (offenes Bein). Auch wenn sie sich diese nicht wickeln lässt, dann muss ein entsprechendes Pflaster drauf. Ein andermal habe ich sie ohne Fußstützen im Rollstuhl sitzend vorgefunden. (Sehr gut für den Rücken).
    Sobald ich in ihr Zimmer komme, habe ich immer etwas zu tun, was im Grunde nicht meine Aufgabe sein sollte, einerseits. Ich spreche im Laufe meiner Anwesenheit die Pflegekräfte immer an, weil ich wissen will, was sie so isst, wie sie schläft und wie sie zurecht kommt und wie die Pfleger mit ihr zurecht kommen. Bisher hat man sich immer Zeit für ein Gespräch genommen, wenn auch nicht immer sofort, was verständlich ist. Positiv ist - sie muss wohl Fußpflege zugelassen haben. Jedenfalls sehen die Zehennägel jetzt gut aus. Positiv fand ich auch den Bericht der Nachtschwester. Sie zerrupft sich immer die Pampers, kann nicht schlafen. Man hat sie dann ausgezogen und ihr nur etwas Leichtes angezogen. Dann hat sie geschlafen. Das heißt am nächsten Tag aber auch verschissenes und eingenässtes Bett.
    Es gibt hier leider keine individuelle Rundumbetreuung, aber es ist immer jemand da, auch wenn es manchmal dauert und wenn manches erst später erledigt wird und man selbst auch nicht einfach sagen kann, es wird schon irgendwie gemacht werden. Allerdings, und das finde ich auch nicht gut, geht es bei ihr nicht, ohne das einmal täglich jemand nach dem Rechten sieht, habe ich den Eindruck.
    Sie ist auch keine leicht zu händelnde Person. Mein Mann hat heute auch wieder einiges erlebt, was ihn zum Nachdenken gebracht hat. Emotional ist es nicht leicht gewesen. Und er fragt sich immer noch, wie es wohl zu Hause laufen würde. Aber er sieht auch ihre Psyche. Sie würde nicht mitarbeiten und sich Zuhause auch nicht wohl fühlen, denn hier gibt es wieder andere Nachteile, die sie akzeptieren müsste. Hier kann man mit dem Rollstuhl nicht mehr rausfahren. Man hat hier nicht mehrere Möglichkeiten, um Personen zu treffen usw.
    Andererseits ist es nicht schön, wenn sie auf die Toilette will und wenn dann eine Viertel Stunde später jemand kommt und sie sagt dann, nein, sie will oder muss nicht. Macht sie das zweimal hintereinander, dann wollen die Schwestern am Wochenende (hoch geklappte Bürgersteige) auch nicht mehr. War heute so. Sie wollte auf die Toilette. Da hieß es sofort, dass machen wir nicht mit. Sie wird im Bett frisch gemacht. Und das unter viel Protest, Schreien: Nein, nein, nein, sie will nicht. Schlimm für meinen Mann und für meine Schwiegermama. Er zweifelt deshalb am Heim. Am Tag vorher haben er und ich sie auf Toilette gebracht. Es ist inzwischen aber auch grenzwertig. Sie war gestern immer wieder eingeschlafen und so müde, dass sie kaum stand gehabt hat. Ich musste aber ihren Po reinigen, Pampers wechseln, diesmal wieder so ein Riesending?, während mein Mann sie hielt. Ihr Rücken ist dann aber auch belastet. Normalerweise kann ich sie alleine auf die Toilette setzen. Gestern ging es nicht wirklich.
    Somit kann ich auch die Schwestern einigermaßen verstehen. Alleine kann man das mit ihr auch nicht machen. Zumindest braucht man eine zweite Person, wenn sie dann fertig ist mit ihrer Toilette.


    Das Optimale gibt es im Heim nicht, leider.


    Ich bin von Natur aus, aber auch so wie du, dass ich die Bedürfnisse meiner Schwiegermama doch möglichst gut befriedigt sehen will. Ich bin da immer wieder im Zwiespalt, wie gesagt.


    Liebe Grüße an Dich


    Rose,


    mein Mann hat mir heute ähnliches von meiner Schwiegermama berichtet. Während sie gestern oft eingeschlafen ist und das Weggehen kein Problem gewesen ist, war es heute wieder das volle Programm. Er hat mich heute zweimal angerufen. Ich habe heute mal frei gehabt, um meine eigenen Sachen im Haus und um meine Mails ect. mal aufarbeiten zu können.
    Man ist gedanklich trotzdem dann oft bei ihr.


    Ich hoffe für uns beide, dass es irgendwann leichter wird.


    Liebe Grüße für Dich


    @An alle, die es interessiert


    Da sie heute einige Vitamine bekommen hat, in Absprache mit der Ärztin, B-12-Spritze und etwas Selen, Zink ect. bin ich mal gespannt, ob sie wieder munterer wird. Ich vermute sie hat eine Anämie, denn sie verliert Blut über den Urin. Dieser ist immer rot gefärbt. Ich habe gedacht, dass hätte man der Ärztin gesagt. Aber das hat man wohl nicht getan. Werde ich dann machen. Ursache sind wahrscheinlich die Medikamente, Schmerzmittel. Ich glaube ohnehin, dass sie einen starken Eiweißmangel hat. Aber sie lehnt ja vieles ab, wie die Hochkaloriennahrung ect.
    Für das Gehirn ist das alles natürlich auch nicht gut.
    Ich hoffe, dass es am Dienstag besser läuft für mich.


    Liebe Grüße an alle, die hier mitlesen

  • Hallo Sonnenblümchen,


    nur einmal die Woche . . . Das ist bei niedrigen Fallzahlen ja schon eine Unverschämtheit. Und was ist hier mit den Schnelltests?
    Das Heim, in dem meine Schwiegermutter liegt, hat auch "empfohlene" Einschränkungen, aber sie dürfen vom Gesetz her die Besuche nicht unterbinden, es sei denn, es ist eine Corona-Erkrankung aufgetreten.
    Man erklärte mir auch, fast panikartig, wenn denn Corona bei Ihnen auftritt, dann wird man von den entsprechenden Angehörigen und der Presse nicht gerade gut behandelt. Zudem müssten die Mitarbeiter dann Sonderschichten fahren, sprich zwölf-Stunden-Tage haben, wenn Mitarbeiter ausfallen ect.
    Ich verstehe das gut und ich frage mich trotzdem immer noch, ob die Regierung hier anstelle von harten Vorstellungen, mal besser mit mehr Verständnis für die Heime und die Angehörigen agieren sollte. Ihr Schützen um jeden Preis, sollte immer noch im Verhältnis zu den Bedürfnissen der Anwohner stehen, genauso zu der Personalknappheit. Man versucht das zwar, aber die Umsetzung sieht dann doch anders aus, so wie bei dir. Zudem haben sie die Heime privatisiert. Ein großer Fehler. Man hätte hier besser ein Zwischending gewählt, so dass staatliche Auflagen eine Gewinnmaximierung verhindern und dass die Heime unter gewissen Vorschriften, entsprechend geführt werden, so dass von dem gezahlten Geld, dass meiste an die Pfleger und Bewohner zurück fliest.
    Das Heim, dass wir gefunden haben, ist eine Heimkette. Und man kann von den Angestellten darüber etwas im Internet lesen. Hier steht und fällt alles mit demjenigen, der das Heim führt. Es kann tatsächlich recht gut laufen und die Angestellten fühlen sich sogar zufrieden und verstanden und geben das auch an die Angehörigen weiter. Oder aber es ist die Hölle auf Erden. Sehr sehr unterschiedlich. Und hier fehlt halt einfach die regulierende Hand des Staates.
    In diesen Zeiten kommt man wirklich ins Nachdenken.
    Ich halte die Entscheidung Heim weiterhin für richtig, aber wenn auch bei uns die Besuchszahlen runtergefahren werden, dann rufe ich jeden Tag an und frage das ab, was ich an Missständen festgestellt habe. Andererseits will ich das Personal auch nicht nerven. Mal wieder eine Zwickmühle, die ich zur Zeit oft erlebe.
    Es ist für keinen leicht im Moment. Ich wollte auch nicht das erleben, was Hanne erlebt hat. Gerade bei meiner Schwigermama gibt es ja oftmals auch einige Ablehnung von ihrer Seite aus und es wird erst Stunden später etwas möglich bei ihr. Hat das Personal die Zeit und Geduld? Das frage ich mich oft.


    Liebe Grüße an Dich

  • Hallo Sonnenblümchen,


    das klingt für mich wirklich schlimm für die gegenseitige Verbindung, Hilfe, die man je leisten will.


    Deine Bedenken teile ich auch. Ich würde bei der Anmeldung erwähnen, dass man sie warm anziehen soll, da sie sonst leicht friert. Das dürfte dann auch gut aufgenommen werden, da der Fokus auf dem Bedürfnis der Mama liegt.


    Liebe Grüße an dich

  • Hallo zusammen,


    ich kann Hanne nur zustimmen: Fingerspitzengefühl ist angesagt! Ich kann meine Schwiemu überhaupt nicht besuchen, da immer nur eine Person erlaubt ist. Das ist für mich und für sie nicht so schlimm, da sie mich sowieso nicht mehr erkennt. Mein Mann besucht sie einmal pro Woche. Die Bedingungen sind für beide Seiten hart. Meine Schwiemu ist schwerhörig und kommt mit ihren Hörgeräten nicht (mehr) zurecht, kann damit auch nicht besser hören. Zwischen beiden ist eine Plexiglasscheibe und beide müssen Mundschutz tragen, den sich Schwiemu immer runterreißt. Eine Verständigung ist daher kaum möglich, ein körperlicher Kontakt ist nicht erlaubt.


    Bei der ersten Welle hatten sie einen Corona-Fall im Heim, eingeschleppt aus dem Krankenhaus. Da musste das gesamte Personal in Quarantäne, einige von den Schwestern hatten sich angesteckt. Ihr glaubt gar nicht, was da los war, Presseberichte, Vorwürfe von Angehörigen,... Da kann ich die Heime gut verstehen, wenn sie vielleicht auch mal übervorsichtig sind. Diese Zeit ist für uns alle hart, am schlimmsten ist es für die Bewohner, wenn sie wegen ihrer Demenz keine Einsicht mehr haben können.


    Man muss einfach Vertrauen haben, dass unsere Lieben gut versorgt werden!

  • So,da bin ich auch nochmal!
    Lieber Herr Hamborg (und alle anderen),
    nach einer unglaublich guten "Woche"meiner Mutter, ist seit gestern der immer stärker und skuriller werdende Wahn wieder da.
    Sie hat so massive Wahrnehmungsstörungen (ihr haben heute morgen die Arme so sehr gezittert und jetzt schmerzen sie überall ),die ihren ganzen Körper betreffen.
    "Jemand hat ihr Falten ins Gesicht gemacht "
    "Ihre Haare kommen ihr so dünn vor,als wenn ihr diese nachts jemand ausreisst "
    "Ihre Gelenke werden mit Säure bearbeitet " usw.....
    Sie möchte zu Hause ausziehen, weil sie das nicht mehr erträgt -sie will zu Ihrer jüngsten Schwester ziehen. .....
    Und heute morgen hat der Bürgermeister eine Rede gehalten ,in der er die "Leute"gebeten hat,meine Mutter in Ruhe zu lassen!!???
    Was ist das für eine seltsame Demenz,bei der fast nur Wahn existiert.
    Sie kocht immer noch täglich und hat gestern Kreuzworträtsel gelöst (nicht viel,aber alles richtig).
    Das ganze Krankheitsbild gleicht einer Schizophrenie! !!
    Letzte Woche ging es mir so gut mit ihrem Zustand und ihr natürlich auch.
    Eine liebenswerte, empathische und dankbare Frau.
    Und eine Woche später bekommt man wieder einen Schlag ins Gesicht.
    Bin gerade wieder ratlos und weiß nicht,was ich bzgl.Auszug von zu Hause zu ihr sagen soll.
    Sie ist in so einer Not und niemand kann helfen!!!!
    Vielleicht bekomme ich ja noch ein paar Tips,bevor dieses Forum erstmal nicht zu erreichen ist.
    Danke an alle
    Barbara66

  • Hallo ihr Lieben,


    auf die schnelle. Ich habe gestern etwas vorgeschrieben, aber noch nicht wieder durchgelesen und jetzt auch keine Zeit mehr dafür.


    Deshalb die Reinstform, mit einem Vorschlag für die kommenden zwei Wochen.


    Hallo Hanne,


    du schreibst ja auch noch spät.*smile*


    Was die Sache mit dem Abstrich angeht. Mir persönlich gefällt dieser Nasenabstrich nicht besonders. Das stelle ich mir schon unangenehm vor für einen älteren Menschen. Man kann auch ausschließlich einen Zungenabstrich machen. Das wurde bei meiner Schwiegermama so gemacht.


    Ansonsten, sind alle Entscheidungen, die man treffen kann,, zweigespalten". Da mache ich mir auch nichts vor.
    Vertrauensvorschuss gebe ich auch nur bis zu einer gewissen Grenze. Bei knappen Ressourcen in der Pflege kann immer Einiges mal untergehen oder es kann nicht gemacht werden oder es muss zu schnell erledigt werden.


    Und natürlich darf man denken, dass die Eltern vielleicht eher sterben könnten. Weiterleben, obwohl es ihnen vielleicht nicht so gut geht, weil sie so vieles im Leben verloren haben, ist auch zweischneidig. Das ist für mich ehrlich und nicht falsch, wenn man so denkt.


    Was blaue Flecken angeht. Die sehe ich an meiner Schwiegermama auch manchmal. Aber ich weiß, dass sie oftmals auf dem Bettgitter liegt mit dem Kopf. Normalerweise beschwert sie sich über falsches Verhalten bei mir. Aber ich weiß auch nicht, wie schwer ihre zunehmende Demenz da mit reinspielt zur Zeit.


    Aber sie hat nie etwas gesagt, dass man ruppig ist oder sie schlecht behandelt. Nur vor einem Pfleger hat sie Angst und das verstehe ich auch. Er hat kein Empathie-Gefühl im Umgang mit älteren Menschen, was ihre Gebrechlichkeit oder Anatomie angeht. Gut ist, dass immer jemand mit dabei ist.


    Ich habe gestern mit einigen Pflegern sprechen können. Man ist selbst auf mich zugekommen oder ich habe etwas Wichtiges nachfragen dürfen. Das fand ich wirklich positiv. Und heute steht ein Verdacht auf Corona im Raum. Alles ist heruntergefahren, alle müssen auf ihren Zimmern bleiben.
    Und ich sehe bei meiner Schwiegermama, die ja sonst im Aufenthaltsraum gesessen hat, ein fortschreiten der Demenz und dass sie eine Quarantäne kaum durchstehen wird. Psychisch wird sie dann zu Grunde gehen. Und ganz ehrlich, ich würde ihr eher eine Einschlafspritze gönnen, als dass, was ihr dann bevorsteht. Das Personal war heute schon sehr gestresst. Man hat auch Angst vor den kommenden zwölf-Stunden-Schichten, wenn Corona wahr wird und einige Mitarbeiter ausfallen. Ich sehe auch jetzt schon angespannte Gesichter. Dass man unter zukünftigem Mehr-Stress auch mal schneller bei Demenzkranken handeln wird, als diese das verkraften, das vermute ich schon. Wie soll man es sonst schaffen? Ich habe Angst davor, was meine Schwiegermama dann erleben wird, ehrlich und ich kann sie nicht mehr auffangen.


    Vertrauen, liebe Hanna habe ich teilweise, wie gesagt, es ist normalerweise das meiste gut, aber nicht alles und. unter zukünftigem Stress, wie gesagt, kann sich auch das ein oder andere verändern


    Ich finde deine bisherige Situation mit dem Heim deiner Eltern, um ein vielfaches schlimmer als das bei mir der Fall gewesen ist, da du nicht auf das Zimmer darfst und du überhaupt keine Einblicke in die tatsächliche Arbeit der Pfleger hast ect.


    Ich würde dich gerne ganz beruhigen Hanne, aber wenn dir wirklich etwas wichtig ist, dann darf man auch mal nachfragen, denke ich. Ich würde die Sache mit den blauen Flecken auch nie als Vorwurf in den Raum stellen, sondern fragen, was die Mama denn da gemacht hat.


    @Alle


    Ich lese zum Beispiel im med1.de Forum hin und wieder mit.


    Man kann sich hier anmelden, zusammen schreiben, ohne das andere es mitlesen können, wenn man sich per PN in einem geschützten Raum aufhält. Daran können auch mehrere beteiligt sein.


    Es gibt hier auch ein Thread, der da heißt: "Allgemeiner Austauschfaden für pflegende Angehörige."



    Liebe Grüße an dich Hanne und an alle, die hier mitlesen. Vielleicht bis in zwei Wochen oder etwas früher . . .

    • Offizieller Beitrag

    Hallo in die Runde, bevor es hier für einige Tage keine Möglickheit zum Schreiben gibt, möchte ich allen viel Kraft in der schwierigen Zeit wünschen. Gerade haben die Todesfälle mit und durch Demenz einen neuen traurigen Rekord und es ist wirklich ein enormer Stress in den Heimen, der durch die Quarantäne ausgelöst wird. Da kann man alle Beteiligten als gemeinsame Notgemeinsschaft immer nur trösten.


    Wie oft sagen ich zu den Bewohnern unserer WOHNpflege, ja Sie wissen ja dieses Virus macht uns allen das Leben schwer, nur gut, dass wir alle zusammenhalten...


    Zu zwei Themen noch ein paar kurze Gedanken:
    1. Wenn Pflegebedürftigen private Nahrungsergänzungmittel, Vitamine oder Formen der früheren Selbstbehandlung verweigert werden, ist dies erstmal ein Schutz und nach Absprache mit dem Arzt ist viel möglich. Wenn Sie eine kompetente Auskunft brauchen, fragen Sie bitte bei der Heimaufsicht nach. Dort sollten Sie eine fachliche Auskunft bekommen, wie es geregelt ist, was erlaubt ist und was nicht. Die Heimaufsicht hat immer auch einen beratenden Auftrag.


    2. Gewalt in Heimen ist möglich und es gibt immer wieder Skandale. Aus meiner Erfahrungen sind es wenige Ausnahmen und es gibt eine hohe Sensibilität. Diese gilt es m.E. zu fördern und weniger die totale Kontrolle, die die Pflegekraft in den Generalverdacht nimmt und dann möglicherweise sogar sadistische Menschen in ihrem Handeln bestätigt. Aber bitte sprechen Sie immer blaue Flecken an. Wie die Beispiele zeigen, gibt es meist eine plausible Erklärung und entlastet alle, die unter einem schlimmen Verdacht stehen!


    Allen wünsche ich, dass Sie die Zeit auch ohne die gegenseitige Unterstützung überstehen. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für die ein oder den anderen auch gut tun kann, mal wieder in alten Beiträge zu lesen. Vielleicht hilft es auch ein wenig, die Erfahrungen des Tages weiterhin - ohne die unterstützenden Mitlerserinnen - aufzuschreiben. Die aufkommenden Fragen beantworte ich gern wieder ab Mitte Dezember! Ihnen alles Gute, Ihr Martin Hamborg

  • Hallo ihr Lieben,

    Wie geht's euch allen? Momentan plane ich noch meine Mutter an Heiligabend zu mir zu holen, sie wäre sonst todunglücklich. Nun müssen wir natürlich schauen, wie es coronamäßig dann aussieht. In den umliegenden Orten ist in einigen Heimen die Infektion angekommen, alles sehr bedrückend. Und meine Mutter vergisst in Windeseile jede Erklärung, warum wir nicht ins cafe oder in ein Geschäft gehen können... Ich kann nun im Heim einen Schnelltest wöchentlich machen, die meisten Angehörigen weigern sich offensichtlich, finde ich unmöglich...

    Ich hoffe, dass es sich wenigstens für die Heim Bewohner und Mitarbeiter im Januar durch die Impfung entspannt. Nur, wie ich meine Mutter einschätze, verweigert sie erstmal die Impfung. Phasenweise schlafe ich schlecht durch diese bedrückende Atmosphäre, dann wieder geht es besser.

    Für alle sehr anstrengend leider...


    Liebe Grüße an alle

    Rose:)

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Rose60 und Sonnenblümchen, hallo in die Runde, nun ist die Seite wieder offen und ich bin sicher, es wird sich alles wieder gut einspielen und rund laufen.

    Corona und Weihnachtsbesuche ist ein heikles Thema. Wie wir alle aus den Medien wissen, sind wieder viele Heime betroffen und es gibt ein 10%tiges Risiko für über 80zig jährige an Covid zu versterben.


    Eine Quarantäne ist oft nicht möglich, auch Pflegekräfte erkranken ... Sie kennen das aus den Medien.


    Ich hatte neulich ein Gespräch mit einem Angehörigen, der nach intensivem Rat im Familien- und Freundeskreis eine Entscheidung getroffen hat, wie die demenzerkrankte Dame im Krankheitsfall versorgt werden soll - keine Intensivmedizin, sondern palliative Begleitung durch die Pflege und ein unterstützendes SAPV-Team. Darüber müssen wir uns Gedanken machen.


    Viele weitere Gespräche stehen noch an, denn wenn die Menschen mit Demenz von den Angehörigen abgeholt werden, steigt das Risiko erheblich - für alle im Heim. Und das Wochen bevor in den Heimen geimpft werden kann - ist es das wert?

    Wer kann und will nach dem Besuch bei den Lieben für mehrere Tage in Quarantäne?


    Hinzu kommt unsere oft geführte Diskussion, dass der Besuch in der Familie eine Überforderung sein kann und nicht selten in einem Fiasko endet.


    Ich würde mir wünschen, dass es statt einem wunderbaren Essen mit Angst eine "Outdoor" - Bescherung als einzigartiges Weihnachtsfest gibt.

    Es tut mir leid, dass mein erster Beitrag hier ein eindringlicher Appell ist, aber wir haben 9 Monate ausgehalten, wir schaffen es auch noch die wenigen Wochen bis zur Impfung!

    Ihr Martin Hamborg

  • Hallo in die Runde,:)


    ich bin dann auch mal wieder hier.


    Ich, für mich, kann sagen, wir müssen Weihnachten meine Schwiegermama im Heim besuchen. Sie sitzt meist im Rollstuhl oder liegt im Bett. Sie isst auch viel zu wenig und ihr Gedächtnis wird immer schlechter. Ich denke mir, das geht nicht mehr lange gut.

    Zu Hause hätte man die Pflege nach der OP vielleicht besser hinbekommen können, wenn sie denn mitgearbeitet hätte. Aber alleine die Inkontinenzgeschichte ist so schwierig gewesen. Sie braucht halt Tag und Nacht immer jemand, der nach ihr schaut. So einige Umsetzungen funktionieren im Heim nicht so gut, anderes wieder gut.

    Am Weihnachtstag werde ich zur gleichen Zeit ins Heim gehen, wie sonst auch und entsprechend wieder gehen. An ihrem Geburtstag habe ich das auch entsprechend gemacht und das war gut so gewesen.


    Ich habe auch vor Monaten FFP2-Masken gekauft, schwarz mit Filtereinlage, recht unbequem. Und vor zwei Wochen habe ich dann die üblichen Masken bestellt, damit ich ins Heim darf.

    Ich habe hier auch schon erlebt, dass man ohne die Maske jemanden nicht hat reinlassen wollen. Ich habe dann eine von mir angeboten. Für manche kam das mit der Maske überraschend.

    Es kommt tatsächlich auf jeden einzelnen an. Normalerweise wäre ein Herausholen aus dem Heim kein Problem, denke ich, wenn man selbst entsprechend lebt. Dann wäre es nicht gefährlicher als im Heim selbst.

    Aber das macht sicher nicht jeder und das ist das Problem.

    Ich habe nur Kontakt zu meiner Mama und diese lebt alleine. Sie selbst hat auch keine Kontakte, außer, wenn sie einkaufen oder mal spazieren geht. Das Einkaufen, meist Lebensmittel, ist auch mein einziger äußerer Kontakt zur Zeit. Alles andere läuft digital.

    Tests, immer machbar vor Ort, das wäre die beste Lösung, aber das bekommen die meisten Heime nicht geregelt.


    Was die Corona-Krankheit angeht, Demenzkranke haben oftmals Luftnot und auch Erstickungssymptome. Meine Seniorenbetreuerin hat eine demenzkranke Frau im Heim ersticken sehen. Ihr hat niemand geholfen, obwohl sie beim Fachpersonal und der Heimleitung den Umstand gemeldet hat, dass die Frau so schlecht Luft bekommt. Man hat sie nicht ernst genommen. Das ist aber schon zwanzig Jahre her und man hat über Demenz im Endstadion noch nicht so viel gewusst. Palliativmedizinisch hier zu helfen ist sehr wichtig. Ich stelle mir das genauso schlimm vor wie mit Corona.


    Liebe Grüße an alle

    Einmal editiert, zuletzt von Teuteburger ()

  • Hallo Teuteburger,

    das wußte ich ja gar nicht, dass im Endstadium bei Demenz diese Luftnot dazu kommt..das ist ja schrecklich...Ersticken ist schrecklich..es ist wie Ertrinken an Land....ob nun mit oder ohne Corona..ich hoffe...dass da die Palliativmedizin etwas im Köfferchen hat.

    liebe Grüße

  • Hallo ihr Lieben,

    Da schlagen die Emotionen nun auch hier gewissermaßen Wellen, "es weihnachtet sehr". Ich finde aber wertvoll, die verschiedenen Standpunkte zu lesen und zu bedenken. Ich schlafe momentan schon schlechter, da ich ja gerade "auf den letzten Metern " vor der erhofften Entspannung durch die bevorstehende Impfung keine Lawine mehr auslösen möchte. Also wir werden meine Mutter nur in dem Fall an Hl.Abend zuuns holen, wenn wir an dem Tag einen negativen Schnelltest haben , diese können wir privat bekommen, so hielt ich es für vertretbar. Wenn meine Mutter nicht mehr bewusst diese Feiertage wahrnehmen würde, würde ich sie keinesfalls herausholen. Für mich persönlich brauche ich dies absolut nicht, im Gegenteil... ich weiß eben nur, wie wichtig ihr dieser Tag in Familie ist, werde es aber heute, sofern dann mein schnelltest im Heim wieder negativ ist, mit ihr besprechen. Was auch immer dann davon hängen bleibt..

    Zum Glück hatte ich schon online einige FFP2 Masken bestellt, in der Apotheke gestern war es aber auch kein Problem, Ausgabe durchs Fenster nach draußen.. In unserem ländlichen Teil von NRW scheint dann doch noch einiges entspannter zu laufen.


    Schön, dass ihr alle wieder mit "an Bord " hier seid.

    ❤ Liche Grüße

    Rose:)

  • Liebe Hanne u.a.,

    ich denke, die Heime und vermutlich auch die Politiker können es einfach nicht für alle "richtig" machen. Im ganzen Land sind ja auch die Verläufe unterschiedlich, wenn es aktuell viele Fälle regional gibt, MÜSSEN die Heime doch reagieren, damit nicht alles komplett zusammenbricht. Und wenn durch zuviel Lockerung der "Worst-case" eintritt, gibt es auch viel Schelte.


    Also in "unserem" Heim ist noch alles recht moderat von den Besuchszeiten, bevor letzte Woche endlich die Schnelltests - seit Okt. bestellt - ankamen, wurde viel gemeckert, wo diese Tests bleiben, nun bei Vorlage, weigern sich viele Angehörige. Ich bin froh, dass ich nicht verantwortlich bin und dies alles zu entscheiden habe...


    Meine (sehr geliebte) Schwiegermutter sagte mal mit über 90 Jahren "man muss sich im Leben immer wieder in Demut üben" - Recht hat sie gehabt ;) Machen wir also das Beste daraus.

    Vor ein paar Jahren habe ich mit meinem Mann (wegen Krebserkrankung) wissentlich das letzte Weihnachten verbracht - es war grauenhaft mit seinen Beschwerden, unsere Kinder fassungslos drum herum. Von daher kann mich die derzeitige Situation zwar sorgen, aber nicht umhauen.


    Liebe Grüße

    Rose

  • Hallo Sonnblümchen und Rosina,


    ich kann den Pinnwand-Beitrag auch lesen. :)


    Man kommt an die Pinnwand des Benutzers heran, wenn man dessen Profil anklickt. Wenn ich zum Beispiel links neben dem Textfeld auf Sonnenblümchen, - Name in dem Kästchen oder auf das Kästchen selbst klicke, - erscheint auch die Pinnwand und der Beitrag von Rosina. Jeder Nutzer hat eine Pinnwand. Auch ich. Wenn man also jetzt meinen Text liest, kann man auch meinen Namen/Kästchen anklicken und es erscheint meine Pinnwand.


    Rosina, weißt du, dass alle anderen das mitlesen können? Eine Pinnwand ist etwas anderes, als eine Mail.


    Aber da du ja Hanne und Sonnenblümchen angesprochen hast, gehe ich davon aus, dass die Mail im Grunde für alle bestimmt gewesen ist und du vielleicht nur aus Versehen auf der Pinnwand gelandet bist.


    Aber bevor du selbst nichts dazu sagst, schicke ich dir einfach nur liebe Gedanken an Dich.


    Liebe Grüße an alle

  • Ich glaube, dass so einige mit dem neuen Forum nicht gut zurecht kommen im Moment.


    Kodo, hat bei Rose auch geantwortet und hat im Text: "Hallo zusammen, geschrieben . . ."


    Sie hat geschrieben, dass ihre 90jährige Mama jetzt im Heim ist ect. und sie auch arge Probleme hat. Leider können wir das hier nicht lesen, sondern nur, wenn man die Reaktionen unter dem Profil von Rose anklickt.


    Hallo KoDo,


    wenn du das hier liest. Du kannst, wenn du in diesem Thread antworten willst, unter dem letzten Beitrag ganz nach unten scrollen und dann in das Antwortfeld schreiben. Du hast aber anstattdessen, so meine Vermutung, entweder das Profil links angeklickt oder hast ganz links unten, die Reaktionen angeklickt. Das habe ich jetzt bei Sonnenblümchen probehalber auch gemacht. Jetzt hat sie da ein Herz stehen. Aber wie man dann einen Text verfasst, das weiß ich leider nicht. Aber das hast du wahrscheinlich bei Rose getan, KoDo. Du hast ja auch bei Rose, einmal Hanne angesprochen. Auch das können wir hier nicht lesen.

    Wenn du mal zurückschreiben könntest, wie du das gemacht hast, vielleicht werden wir dann langsam schlauer in dem Forum. :)Ich jedenfalls verstehe auch noch nicht alles.


    Liebe Grüße an Dich und an alle anderen

    2 Mal editiert, zuletzt von Teuteburger ()

  • Hallo Teuteburger,

    es ist noch etwas anders - Kodo hat meinen Beitrag mit Emojy versehen, der Text ist dann der Beitrag von mir, auf den reagiert wurde . Wie gut, dass wir offensichtlich alle so Technik-Genies sind;)


    @alle: ich habe nach einigen schlaflosen Stunden letzte Nacht nun umentschieden und werde meine Mutter an Hl.Abend doch nicht zu uns abholen. Es ist mir einfach zu brenzlig und ich möchte keinen Domino-Effekt im Heim auslösen, weil vielleicht doch eins meiner Kinder unbemerkt infiziert ist, wenn sie denn überhaupt kommen können. Gestern hatte ich im Heim nach dem dortigen Programm an Hl.Abend gefragt und finde dies für meine Mutter passend. Ich habe länger gebraucht heute morgen um ihr dies mitzuteilen, doch bei meinem Anruf hat sie es erstaunlich gelassen genommen. Ich habe ihr in Aussicht gestellt, dass wir sobald wie möglich ein Treffen nachholen, hoffe dass sie im Januar geimpft werden kann (und es zulässt...) Im Heim werde ich sie an Weihnachten besuchen.

    Da habe ich mir die wahren Worte von Hr. Hamborg auch nochmal zu Herzen genommen, rational war es mir ja klar, aber emotional brauchte es länger.


    Gestern habe ich meine Mutter noch nach meinem Schnelltest besuchen können und sie war stimmungsmäßig besser drauf als die letzte Zeit, in der es viele Vorwürfe und Beschwerden gab, sie schlief auch während des Gespräches mehrmals ein. Zum ersten Mal nach über 1 Jahr hat sie gesagt, es sei immer so eine schöne Abwechslung, wenn ich komme... Vielleicht gibt es ja doch noch eine zufriedene Phase der Demenz, oder nur Tagesform? Egal, es war nett und entspannt, das Gedächtnis ist nun wie ein Sieb, gerade mehrmals erklärt, dass die Läden nun alle zu sind und warum, 5 Min. später die Frage, ob wir zusammen shoppen gehen... Vermutlich macht man sich in solch einem Geisteszustand auch nicht soviel Sorgen, immerhin ;) Das passt zu meinem derzeitigen Favoriten-Kalenderspruch "Manchmal sollte man sich statt Sorgen lieber Nudeln machen"

    In diesem Sinne wünsche ich euch allen die notwendige Gelassenheit und vor allem die notwendigen Kräfte zur Abwehr jedweder Viren etc.

    Liebe Grüße,

    Rose

  • Oh, Rose,


    da liege ich ja ganz daneben. Was ist denn ein Emojy und wie macht man das. :/Der Text stammt von dir und nicht von KoDo und er ist im September geschrieben worden.


    Liebe Grüße

  • Hallo,an alle,ich weiß nicht,ob meine Zeilen euch erreichen,gestern war alles weg,weiß noch nicht wie es so funktioniert.Vieles ist passiert,im Heim meiner Mutter war ein großer Coronaausbruch,fast alle krank,über 60 Personen und die Helfer auch .Ich hatte meine Mutter noch besucht,alle Vorschriften eingehalten,doch dann kam die Nachricht von der Schließung wegen Corona.Meine Mutter würde auch positiv getestet und befindet sich seitdem in ja ich sage mal Isolation .Nur in ihrem Zimmer.Da ich Kontakt hatte, müsste ich zum Test,aber sie hätten mich gar nicht testen müssen,zwei Tage später bekam ich Symptome.Kopfschmerzen,Gliederschmerzen leichtes Fieber usw.Dann kam der Test...natürlich positiv....Wir mussten in Quarantäne.Meinen Mann habe ich auch noch angesteckt,so befinden wir uns nun beide noch in Quarantäne und kämpfen gegen das Virus.Die Nachbarn kaufen ein,stellen uns alles vor die Tür.14 Tage Quarantäne sind bald um,es geht mir auch schon besser,mein Mann braucht noch 2bis 3 Tage.Bei uns wird es kein Weihnachten geben,keiner traut sich zu uns und wir müssen auch erst mal wieder gesund werden.Das Heim ist auch noch zu ,meine Mutter total verwirrt.Einige sind auch ins Krankenhaus gekommen.Sie hat GOTT SEI DANK,nicht einen schwierigen Verlauf,ja so ist es im Moment.Wie sende ich nun den Text?

  • Teuteburger: du hast bereits ein Emojy geschickt - diese Smileys etc...:)


    Rosina: und du hast den Beitrag richtig abgeschickt, auf "antworten" klicken und schon geschafft.

    Meine Güte, da hattet ihr ja ordentlich Aufregung... Aber wie gut, dass du und dein Mann offensichtlich noch gut davon gekommen seid, jedenfalls wünsche ich es euch, dass es bald überstanden ist. Wenn es denn so ist, seid ihr doch erstmal durch den Worstcase durch und habt überstanden, wovor wir uns noch fürchten;)

    Alles Gute weiterhin,

    Rose

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