Wie geht es Euch? Thread IV

  • Grünes Licht,


    das freut mich, dass es im Heim und auch sonst etwas entspannter bei Dir zugeht.


    Meine Mama war auch sehr verständnisvoll.


    Von daher ist alles wieder besser.


    Liebe Grüße an alle

  • Hallo in die Runde,

    Teuteburger: ich wünsche dir wirklich, dass du nichtbald die nächste Baustelle mit deiner Mutter hast. ;)


    Ich war so erleichtert, dass meine in den letzten Wochen viel zufriedener war und nicht mehr so zeterte, dass sie nachhause will, was das eigentlich solle mit dem heim etc.. Sie hatte sich mit einem Bewohner nach längerer vorlaufzeit angefreundet und er tat ihr wohl sehr gut. Nun ist er leider relativ plötzlich verstorben :/ Das tut mir so leid. Sie hat mir mehrere Versionen erzählt, wie und wann es passiert ist, sie überlegt dauernd, was sie falsch gemacht hat, wirklich traurig... gestern war sie noch erstaunlich gut drauf, ich fürchte nun , dass sie bald wieder mit dem Thema "nachhause" anfängt...

    Liebe Grüße an alle,

    Rose

  • Für alle die es vielleicht aus den Medien noch nicht mitbekommen haben ;) ,

    wenn man Kontakt zu unseren ,,ältern Angehörigen "hat kann man sich impfen lassen. Pro ,,alten Menschen" können sich wohl zwei Angehörige impfen lassen. Dies gilt wohl auch für erw .Enkel. Es muß wohl nur der ältere Mensch als Kontaktperson angegeben werden. Also ruhig nachfragen ! :thumbup:

  • Liebe Sonnenblümchen,

    bzgl. Impfen zählt nur der als Kontaktperson, wenn der Pflegebedürftige NICHT in einer Einrichtung wohnt......ich selbst wurde z.B. als Kontaktperson nicht anerkannt zwecks Impfpriorisierung, weil meine Eltern im Heim leben...obwohl ich die einzige Angehörige bin.


    Bzgl. Erbauseinandersetzung....behalte die Nerven...wenn gar nichts mehr hilft: Anwalt einschalten.....


    Liebe Grüße

  • Hallo in die Runde,


    Rose,


    ach Mensch, das ist traurig für Deine Mama. Ich kann mir gut vorstellen wie es ihr geht. Das ist im Alter leider immer wieder die Gefahr, dass man Menschen noch schneller verliert als andere. Das hat auch meiner Schwiegermama immer wieder zu schaffen gemacht, auch vor ihrem Heimaufenthalt. Vor allem will man dann auch oftmals gar keine engeren Bindungen mehr eingehen, aus Angst vor dem eventuellen Verlust.

    Trotz allem, drücke ich ihr fest die Daumen, dass sie vielleicht doch noch Anschluss in einer etwas größeren Runde findet. Das gab es im Heim meiner Schwiegermama, am mittleren Tisch. Hier war oftmals ein reger Austausch.

    Berichte doch mal, ob es vielleicht doch noch mal besser wird mit ihr.

    Ist alles nur ein schwacher Trost, ich weiß . . .


    Liebe Grüße an Dich


    sonnenblümchen


    das ist wirklich ärgerlich. Das funktioniert bei uns im Moment so weit gut. Und ich hoffe, das bleibt so bestehen. Aber es ist auch noch nicht so viel passiert. Das Haus muss noch geräumt werden. Das Haus wird eventuell von einem Familienmitglied übernommen. Man wird sehen.


    Ich kann dir da nur viel Kraft wünschen. Aber das ist alles lahm, denn wenn man es durchstehen muss, dann ist man immer wieder in Konfrontation mit anderen. Hoffentlich entsteht dann nicht wieder das Mohnblümchen. 8)


    Was Hanne schreibt, so kenne ich das auch. Aber ich glaube sogar gelesen zu haben, dass es jetzt auch für die Angehörigen der Heimbewohner eine Impfung geben wird. Aber ich lese nochmal genau nach.


    Liebe Grüße an Dich und an Hanne

    Einmal editiert, zuletzt von Teuteburger ()

  • Liebe Teuteburger,

    das tut mir leid, was Du jetzt mit Deiner Mutter erleben mußt und befürchtest....

    ...

    In der Rückschau habe ich bei meiner Mutter bevor die Demenz offensichtlich wurde, solche Verhaltensweisen auch sehr oft gehabt....es gab damals oft Streit mit mir, weil ich dachte, sie macht das absichtlich und weil sie früher schon sehr schwierig war... etc....jetzt erkenne ich....dass das größtenteils schon Verwirrung im Zuge der Demenz war.


    Leider ist das Alter ja der größte Risikofaktor für diese besch.....Krankheit.


    Liebe Grüße

  • Hallo Rose60, vermutlich wird Ihre Mutter nach dem Todesfall nicht so schnell in alte Muster zurückfallen, zumindest wenn es Ihnen gelingt, sie zu trösten und so wenig wie möglich auf die erwarteten Appelle zu reagieren. Im Heim gehört der Tod dazu und viele Mitbewohner*innen und Mitarbeiter*innen zeigen Mitgefühl, sprechen über den vertraut gewordenen Menschen und lenken sich ab, jetzt zum Glück auch wieder in den erlaubten Gruppenangeboten. Das stärkt die Dazugehörigkeit. Bei Ihren Besuchen können Sie vielleicht darauf achten, dass Sie die neuen Bekannten Ihrer Mutter mit einbeziehen, um mögliche Rückzugstentenzen zu mindern.


    Hallo Teuteburger, den Schock kann ich nachvollziehen, gut, dass Sie sich selbst schützen und eine neue Form der Begegnung aufbauen. Wenn sich die Zeichen einer beginnenden Demenz weiter zeigen, kann die Klarheit in der Begegnung und das Ansprechen des Fehlers positiv wirken. Ihre Mutter merkt, dass Sie es gut mit ihr meinen und gleichzeitig auf sich selbst achten. Dies führt vielleicht zu mehr Achtsamkeit im Alltag, die besonders in der beginnenden Demenz wertvoll ist, um die situative Orientierung zu erhalten. Eine authentisch sorgende und wertschätzende Erinnung an Missgeschicke und Fehler kann m.E. Verhaltensproblemen und Ablehnung von Hilfe in späteren Phasen vorbeugen. Sie werden schnell merken, wenn die "Realitätsorientierung" nicht mehr richtig ist, nur einige Stichworte: Bagatellisiserung, Gegenangriffe, überstarkte Rechtfertigungen usw.

    Allen ein schöne Wochenende, Ihr Martin Hamborg

  • Hallo on die Runde,


    es ist alles gut gegangen. Das Gift ist entsorgt. Meine Mama war verständnisvoll.


    Herr Hamborg, ich habe Gott sei Dank, keine solchen Stichworte von ihr gehört. Darüber bin ich sehr froh und hege Hoffnung für Sie und für mich.


    Liebe Grüße an alle

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