Wie geht es Euch? Thread IV

  • Hanne,


    ich glaube, es liegt am vielen Schutt, am Abfall, am Schlamm. Erst jetzt wird einiges wieder zugänglicher, auch in den Nachbarorten. Es kam gestern, glaube ich, in oder nach den Nachrichten, ein Bericht darüber, dass es einfach nicht anders machbar gewesen ist.

    Die Grundversorgung, scheint wohl jetzt zu funktionieren.


    Liebe Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Hallo in die Runde, ich wünsche mir sehr, dass wir die aktuellen Folgen der Klimakatastrophe gut bewältigen und unsere Menschlichkeit behalten!

    Wenn Menschen mit Demenz aus den Katastrophengebieten einen sicheren Heimplatz bekommen, erwarte ich weniger Umstellungsprobleme als normal, auch weil die Gedanken, "jetzt sind Sie sicher, Sie haben Glück im Unglück ... unabhängig davon wirken, ob jemand die aktuelle Notlage noch erinnert.


    Es freut mich, dass Sie, Schwarzerkater wieder zu Ihrer empathisch, differenzierten Haltung gefunden haben. Ein Gedanke kam mir noch: Ihre Mutter hat nur Sie und Ihren Mann. Aber Sie können die kleine Welt erweitern, indem Sie Hilfe annehmen: Oft ist es für die Eingewöhnung fremder Hilfe besser, wenn Sie sagen ... "Ich brauche die Hilfe, damit wir alle besser zurecht kommen". Das erforderliche Vertrauen Ihrer Mutter wird wachsen, wenn Sie eine Zeitlang die Versorgung gemeinsam durchführen.


    Ihr Erfahrungsbericht, Teuteburger, zum möglichen neuen Heim klingt sehr überzeugend! Was geht Ihre Mutter damit um?


    Schön, dass Sie sich zwischendurch wieder melden, Inkognita, ich hoffe sehr, dass dieser Ausnahmezustand bald ein Ende hat und Sie Ihre gute Stimmung behalten, die in dem Smilie deutlich wird.

    Alles Gute in die Runde, Ihr Martin Hamborg

  • Hallo zusammen,

    momentan treibt mich die Frage um, ob ich meiner Mutter öfter kleine Ausflüge anbieten sollte... Welche Erfahrungen habt ihr dazu? Es ist ja so, dass meine Mutter heimatfern in meinem Nachbarort untergebracht ist und sich dort nun auch endlich ziemlich wohlzufühlen scheint, jedenfalls lacht sie wieder viel mehr, nicht mehr diese ständige Gereiztheit mir gegenüber. Ich wohne in einer sehr schönen Umgebung und eine Zeitlang konnte man ja coronabedingt nicht soviel machen.

    Nun beschwert sich meine Mutter gelegentlich, dass sie ja nirgendwo hinkommt. Wenn ich sie besuche und vorschlage, einen Spaziergang zu machen , sagt sie meist "Ich sitze gerade so gut" oder "Ich bin aber auch soo müde heute". Selbst laufen kann sie nicht mehr weit, bestenfalls könnte ich sie im Rollstuhl schieben, doch das mag sie auch nicht, das ist ja was für "alte Leute" - sie ist 90.... Dann wieder erzählt sie, dass Frau XY so schwärmt, wo sie überall hin Ausflüge macht. Einen eigenen Rollstuhl hat meine Mutte rnoch nicht, wir könnten also einen leihen und für mich ist es anstrengend, sie mit Übergewicht über einiges Kopfsteinpflaster zu schieben.

    Wie macht ihr das?

    Liebe Grüße

  • Liebe Hanne,

    Ja, deine Erfahrungen so zu lesen, hilft mir schon. Ich überlege auch immer noch oft, was ich meiner Mutter noch bieten könnte/ sollte. Wenn wir letzten Sommer mal mit ihr eine kleine Ausfahrt mit Unterstützung eines Rollstuhles gemacht haben, kam vorwiegend die Reaktion, dass es in ihrem Heimatort aber auch schön sei - zuvor hat sie mir Jahrzehnte erzählt, sie wolle dort weg, würde dort niemals warm werden...Nun habe ich oft den Eindruck, dass sie vom Ort ihrer Kindheit spricht, wenn von zuhause die Rede ist, das scheint immer mehr zu verschwimmen. Letztes Mal fragte sie mich auch mehrmals nach meinem sowie ihrem Alter.


    Und wenn wir mal eine kurze Autofahrt durch schöne Landschaft gemacht haben, schaute sie kaum hin. Das ist so schade...

    Ab August kommt wahrscheinlich nochmal eine ehrenamtliche Besucherin dazu, die meine Mutter (vor corona) sehr mochte. Daher möchte ich nicht zusätzlich jemand engagieren.

    Es fällt mir sehr schwer die Gedanken loszulassen, ich habe meine Mutter von Kind an soviele Zeiten unglücklich erlebt, gemessen daran wirkt sie nun sogar viel zufriedener und vielleicht ist es sogar gut, dass sie vom Ort des Unglücks nun weiter entfernt ist.

    Letzte Woche hat sie zum ersten Mal nach fast 2 Jahren zu einer Mitbewohnerin in meinem Beisein gesagt " ach, ich glaube, ich bleibe nun doch hier wohnen" - puh, da fiel mir ein Stein vom Herzen.

    Seid alle herzlich gegrüßt und danke für eure Verbundenheit :love:

    Rose60

  • Rose,


    ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass mehr der Gedanke an eine bestimmte Umgebung zählt, als das tatsächliche Tun, zumindest ab einem gewissen Zeitpunkt. Vor Ort mit dem Rollstuhl ein wenig fahren, hat dem Demenzkranken manchmal gut getan, ein andermal wollte man dann eher wieder heim. Frische Luft hat meine Schwiegermama aber oftmals gut getan, wenn es nicht zu kühl draußen gewesen ist.


    Was du sonst so schreibst, dass liest sich richtig gut. Das macht auch mir Mut, wenn es mal so weit sein sollte.


    Liebe Grüße an Dich

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Rose60, es ist ein gutes Zeichen, wenn Ihre Mutter mehr lacht und offensichtlich immer mehr in ihrer neuen Heimat ankommt. Bitte betrachten Sie nicht alles, was Ihre Mutter sagt als Appell, manchmal ist das Gespräch über einen Ausflug an einem ruhigen Platz vor dem Heim besser als eine Ausfahrt mit vielen Belastungen. So wie Sie Ihre Mutter beschreiben, würde es sehr schnell zu viel werden. Aber trotzdem "darf" sie den Gedanken und den Wunsch an einen Ausflug oder Urlaub haben - und in der Erinnerung gemeinsam durchleben und wie Teuteburger schreibt, am besten an der frischen Luft!



    Hallo Schwarzerkater, ich wünsche Ihnen sehr viel Kraft für diese schwierige Phase. Behalten Sie bitte Ihren Humor und machen Sie mindestens genauso viel für sich, wie für Ihre Mutter. Ihre Mutter kann nur so viel von Ihnen kriegen, wie Sie ohne auszubrennen geben können. Ich habe oft miterleben dürfen, dass diese Phase tatsächlich irgendwann vorbei ist und Menschen Hilfe annehmen. Manchmal ändert eine Notsituation plötzlich alles und dann ist gut, wenn wir schnell einen „Plan B“ haben.


    Alles Gute, Ihr Martin Hamborg

  • Vielen Dank, Herr Hamborg, für Ihre Stellungnahme. Ich habe auch das Gefühl, dass meine Mutter nun mehr hier angekommen ist. Vor allem auch danke für den Hinweis mit dem "Appell" - das ist seit vielen Jahren genau " meine Baustelle " , dassich mich von Kind an für das Glück meiner Mutter verantwortlich fühle. Dabei würde ich das von meinen Kindern niemals erwarten... ich lerne also weiterhin ;)

    Am Freitag habe ich meine Mutter sogar im Rollstuhl durch die Stadt schieben dürfen, was wegen kopfsteinpflaster leider für mich sehr anstrengend war. Doch sie hat es erstmalig genossen, meinte einige Ecken wiederzuerkennen, was eigentlich nicht sein kann, aber egal. Vielleicht ist das jetzige Stadium auch in mancher Hinsicht leichter. Nur erkennt meine Mutter zwischendurch immer noch ihren mentalen Rückgang und sie gibt dem heimaufenthalt die Schuld.

    Nunja, ich habe nun mehr gelernt, es anzunehmen und sage dann " ja, das istblöd, wenn nicht mehr alles so funktioniert " o.ä.


    Liebe Grüße an alle

    Rose60 <3

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Barbara66, Sie haben die Unterschiede zwischen der Alzheimer und der Lewy-body-Demenz gut herausgearbeitet. Der wichtigste Unterschied zur Schizophrenie ist, dass die Demenz zunimmt und damit zum Glück auch das wahnhafte Erleben vergessen wird. Sie können Ihre Mutter in der Not "nur" trösten, so kann es sein, dass Sie es tatsächlich immer schneller die innere Hölle vergisst und ihre entspannenden Wege ums Haus geht, während Sie oben die Verdunklung lösen. Ich vermute einmal, je gelassener Sie werden, um so einfacher wird es auch für Ihre Mutter. Zum Glück wurde das Problem Ihres Vaters nun auch vom MDK erkannt. Haben Sie einen Tipp bekommen, wie Sie mit der zunehmenden Altersrigidität umgehen können, so dass es für Ihre Mutter de-eskalierend wirkt? Fragen Sie bitte sonst bei der nächsten Begutachtung nach, das Probem wurde ja immerhin erkannt.


    Ihnen wünsche viel Kraft und Klarheit, - bei dem Ärger Ihres Bruders kommt mir ein Gedanke, der mir vielleicht nicht zusteht, aber darf ich Ihn trotzdem sagen?

    Ihr Bruder ist auch der Sohn Ihres Vaters. Wer weiß, ob er schon in der Lage ist, gemeinsam mit Ihnen konstruktiv die Probleme zu lösen, so sehr wie er die Besuche nutzen muss, um sich mit Freizeitaktivitäten abzulenken...

    Ihr Martin Hamborg

  • Hallo Barbara,


    ich kann gut nachvollziehen wie belastend die Umstände in ihrer Gesamtheit sind.

    Ich sehe das ähnlich wie Hanne, für mich ist kein gefühltes Leid geringer wert, denn ein Schlimmer gibt es leider immer.

    Ich möchte etwas zum Bruder sagen. Ich glaube, dass gerade Familienmitglieder für einen selbst nicht immer die richtigen Ansprechpartner sind, so traurig das auch ist. Hier wird oftmals viel Vogelstraußpolitik betrieben. Das kenne ich auch aus meinem näheren Umfeld und höre das immer wieder.


    Ich hoffe sehr, dass die Demenz tatsächlich irgendwann den Wahn schluckt, so wie Herr Hamborg es beschreibt.


    Bis dahin, liebe Barbara fühle Dich einfach mal gedrückt

  • Ich möchte etwas zum Bruder sagen. Ich glaube, dass gerade Familienmitglieder für einen selbst nicht immer die richtigen Ansprechpartner sind, so traurig das auch ist. Hier wird oftmals viel Vogelstraußpolitik betrieben. Das kenne ich auch aus meinem näheren Umfeld und höre das immer wieder.

    Diesen Eindruck teile ich. Sind doch die Familienmitglieder meist in irgendeiner Weise auch selbst mitbetroffen, auch wenn sie sich raushalten. Das ist ja auch eine indirekte Mitteilung vielleicht z.B. von Überforderung.

    Gerade wenn es um Eltern geht, hat doch jede und jeder seine ganz eigene Beziehung, die dann mit hinein spielt, wie sehr man durch die Veränderungen betroffen und belastet ist. Und jede einzelne Person hat auch ihre eigenen Strategien im Umgang damit. Die einen sind lieber aktiv eingebunden, die anderen ignorieren lieber alles, weil sie überfordert sind...


    Auch deshalb finde ich dieses Forum so wertvoll, weil hier außenstehende, aber dennoch Betroffene sich ehrlich austauschen können.

    Da entsteht dann keine Wut oder Enttäuschung, weil man eher keine ähnliche Reaktion erwartet, da man ja nicht "aus einem Stall" kommt.


    Danke für die Worte

  • Danke, für die Info, Sonnenblümchen.


    Ich werde in Sachen Rentenversicherung dann auch mal nachschauen.

    Alles andere ist bei uns korrekt abgerechnet worden, soweit ich das bisher gesehen habe.


    Liebe Grüße

  • Hallo ihr Lieben,


    jetzt hab ich mich ja schon eine ganze Weile nicht mehr gemeldet, aber jetzt nehm ich mir mal wieder die Zeit dazu.


    Viel passiert.

    Begonnen hat dieses Jahr damit, dass meine Mutter sich mal wieder aus dem Haus schlicht und prompt dort fiel. Im Nachhinein erfuhren wir, dass sie sich auf allen Vieren ins Haus schleppte. Unsere Nachbarin, die sich, nebenbei bemerkt, ganz rührend um meine Mutter kümmert, hat sie 'gefunden' und reingebracht. Bei diesem Sturz brach sie sich den Oberarm und bekam in einer OP eine Platte rein.


    Sturz: Dienstag; OP: Mittwoch; Telefonat mit der Station: Donnerstag. Hier wurde mir gesagt, dass sie sie noch übers Wochenende behalten und sie voraussichtlich am Montag nach Hause kann. Ich dachte mir noch, das ist jetzt eine gute Gelegenheit für meinen Vater, mal a bisserl zur Ruhe zu kommen, bevor das Drama dann am Montag wieder weitergeht. Keine Stunde später stand sie vor der Tür.


    Bedingt durch ihre starken Schmerzen riefen wir noch am selben Abend den Hausärztlichen Notdienst, der rief den RTW und der wiederum empfahl uns, sie erneut ins KH zu bringen. Wir stimmten dem zu, unter der Voraussetzung, sie auf keinen Fall in die vorige Klinik zu bringen. Also brachten sie sie ins nächstgelegene Klinikum. Auch von dort wurde sie am Freitagnachmittag wieder kommentarlos nach Hause gebracht.


    Nachdem ich schon auf 180 war, bat ich meinen Bruder mit der Klinik zu telefonieren, ich wäre vermutlich durch die Decke gegangen. Das tat er auch und er telefonierte über eine Stunde mit dem Oberarzt. Der erklärte ihm die Situation ausführlich und eben auch, warum auch sie unsere Mutter schon wieder nach Hause schickten - sie könnten nichts tun. Alles, was möglich war, wurde getan und in Anbetracht der Corona-Situation ist sie einfach Zuhause besser aufgehoben. All das leuchtete uns ein. Man muss doch nur mit den Leuten reden...


    Natürlich hatte sie mit ihrem Bruch und dem ruhiggestellten Arm massive Probleme mit dem Toilettengang und mit dem Bett ein- und aussteigen. Also bestellte ich einen Toilettenstuhl und von der Hausärztin wurde uns ein Bettgalgen verschrieben, der noch am selben Tag geliefert wurde.


    Endlich (!!!) stimmten beide einer Pflegeperson zu. Die Ärztin sprach von mind. 2x/tgl. wenn nicht sogar einer 24-Std.-Kraft, aber ich war ja schon froh, dass sie 1x/tgl. zuließen. Seitdem kommt die Caritas täglich und ich werde einen Teufel tun, sie wieder abzubestellen. Endlich kommt sie halbwegs regelmäßig in die Badewanne.


    Erschwerend hinzu kommt, dass mein 'kleiner' Bruder (51) vor zwei Monaten einen Herzinfarkt hatte und fünf Bypässe eingesetzt bekam. Das war für uns alle ein riesiger Schock. In den sechs Stunden der OP konnte ich keinen anderen Gedanken fassen, vor allem, weil ich ja weiß, wie es ist, wenn einem der Brustkorb 'geöffnet' wird. Bei mir zwar nicht in der gleichen Weise wie bei ihm, aber sehr ähnlich. Wenn die Wirbelsäule von vorne operiert wird, geht's ähnlich zu.


    Bis dahin waren wir gut verknotet, ich übernahm die Anwesenheiten bei unseren Eltern, Arzttermine und alles Organisatorische, er übernahm alle 'Lauf- und Besorgungswege' und alle technischen Hilfen im und ums Haus unserer Eltern. Im Moment ist er noch so geschwächt, dass er innerhalb kürzester Zeit schweißgebadet pausieren muss. So bleibt im Moment der Großteil an mir hängen. Egal, Hauptsache, mein Bruder kommt wieder auf die Beine!


    Da offenbar bei uns keine Ruhe einkehren darf/kann, ging's am Samstag weiter. Mein Vater fiel zum 4. Mal in dieser Wochen wg. Schwindel um, kam ins Krankenhaus und ich siedelte wieder zu meinen Eltern. Diesmal ist die Situation noch schwerer, ich habe wieder zwei Katzen, die auch versorgt werden wollen. Also fuhr ich jeden Morgen um 5:30 Uhr zu mir, versorgte die beiden und versuchte, wieder zurück zu sein, bevor meine Mutter aufwachte. Abends nahm ich sie mit, gab ihr bei mir kleinere Aufgaben und auf dem Rückweg holten wir uns was beim McD. Das war zwar nicht neu für sie, konnte sich aber an die letzten Male nicht erinnern. Es schmeckte ihr jedenfalls richtig gut.


    Die Option eines Pflegeheimes rückt auch bei uns immer näher, aber wir blenden das gekonnt aus. Keiner von beiden will ohne den anderen: "Dann geh'n wir halt zusammen!" - gemeint ist damit keine Pflegestelle.


    Ich könnte jetzt abendfüllend weiterschreiben, von den verbalen Attacken meiner Mutter gegen ihre Freundin, gegen meinen Vater ("Jetzt wird's Zeit, dass'd dich aufhängst. Dann hab ich wenigstens meine Ruhe!" - nach 60 Jahren Ehe). Beide riefen mich danach bitterlichst weinend an und ich versuchte, die Wogen zu glätten. Bei beiden hat sie sich anschließend ehrlich entschuldigt, aber weitere Aussetzer sind vorgezeichnet...


    Euch schon mal ein ruhiges, sonniges Wochenende. Bleibt stark ;*


    LG KoDo

  • Hallo KoDo,


    schön von dir zu hören.


    Du klingst so taff, obwohl ich mir denken kann, dass das alles sehr anstrengend gewesen ist und auch noch ist.

    Es freut mich, dass etwas Hilfe angenommen wird. Wie lange es jetzt in dieser Konstellation gut geht, dass kann man nicht wissen.


    Der letzte Abschnitt ist fast zum schmunzeln, aber . . .

    Alles Gute auch für deinen Bruder


    Liebe Grüße und halte Du auch die Ohren steif

  • Mir geht es heute nicht gut.


    Mein Vater hat die Kurzzeitpflege nach 9 Tagen abgebrochen keine Chance ihm zum weiteren bleiben zu bewegen. Heute morgen stand er laut Aussage der Pflegerin um 5 Uhr mit gepackten Koffern da. Das gleiche hatten wir bereits gestern wo auf mein nein gleich ein Schwächeanfall folgte. Er hat in den 9 Tagen auch wieder sichtlich abgenommen. Ich kenne ihn ja, er verhält sich wie ein bockiges Kind und hat gar nicht erst versucht sich irgendwie zu integrieren.


    So jetzt ist er wieder bei mir zu Hause und geht ab Montag wieder in die Tagespflege. Im Augenblick spüre ich viel Verbitterung und weiß nicht so recht wie es langfristig weiter gehen soll. Bzw. wissen tue ich es schon, ich soll mich kaputt arbeiten während andere jammern wieviel Stress sie doch haben weil sie ihn einmal die Woche sehen ....


    Nichts destro trotz haben mir die paar Tage gut getan, ich konnte viel nachdenken und hoffe das ich es schaffe mehr Grenzen zu setzen. Ich werde auf jedenfall versuchen wieder mehr auf mich zu schauen und ihn mehr allein zu lassen. Wenigstens muss ich mich nicht schuldig fühlen ihm nicht alle Alternativen aufgezeigt zu haben.


    Gefühlt erklärt mir jeder das eine osteuropäische 24 Stunden Pflegekraft die Lösung meiner Probleme wäre. Ob es so ist bezweifle ich stark werde es aber wohl mal probieren müssen, auf die 4 Tage Tagespflege möchte ich aber nicht verzichten, das würde ihm nicht gut tun. Ganz ehrlich ich wohne ja im selben Haus, die Wohnungen sind offen über ein Treppenhaus miteinander verbunden. Ich glaube ich sperre mich selbst innerlich gegen die Vorstellung ständig jemand Fremden im Haus zu haben.

  • Hallo Sohn,


    genauso kenne ich das auch. Es zerreißt einen oftmals innerlich. - Was kann man frei geben, ohne selbst unterzugehen, dass ist die Frage, der man sich in jeder neuen Situation wiederholt stellen musss.


    Solange jemand noch so agil und fit ist und solange stärkere Erholungsphasen stattfinden, solange wird derjenige in seiner vertrauten Umgebung bleiben wollen, bis es irgendwann nicht mehr geht. Das habe ich auch so erlebt.


    Ich würde feste Besuchszeiten beim Vater einhalten und dann konsequent gehen, mit dem Hinweis, dass du so viel arbeitet und so vieles tun musst, dass du dringend deine Auszeiten brauchst, um selbst auftanken zu können. Ich würde auch betonen, dass du gerne zum Vater kommst, weil du ihn als Person schätzt und magst, aber du braucht trotzdem Zeit für deine eigenen Belange. Ich würde hier auch eine echte Emotion reinpacken.


    Es ist in dem Falle egal, wie das ankommt. Es kann gut sein, das der Vater das für einen Moment versteht. Es kann aber auch sein, dass er mit dem Hinweis auf die eigene Bedürftigkeit, dies abblockt. Beides sollte einen nicht davon abhalten, konsequent zu sein.


    Erkenntnisse, die das Leben des anderen betreffen, bleiben meist nicht lange bestehen, weil die eigene Bedürftigkeit so groß ist. Die Demenzkranken haben gefühlt keinen Lebenssinn mehr und deshalb fehlen ihnen die Ideen, sei es durch eine Gehirndegeneration, sei es durch kleinere Schlaganfälle usw. Man weiß vieles noch nicht über die Demenz. Was der Demenzkranke aber in jedem Falle oftmals versucht, ist ein eigenes Leben über andere zu führen und das zu jeder Tages- und Nachtzeit irgendwann. Und das kann man nicht leisten, wenn man selbst arbeiten muss und wenn man selbst nicht untergehen will. Der Demenzkranke möchte zudem, dass alles beim Alten bleibt und er möchte nichts Neues im Umfeld annehmen, weil ihm das Alte Sicherheit gibt und weil die eigene Bedürftigkeit nicht so präsent ist, wenn wegen der Bedürftigkeit Änderungen stattfinden.


    Es ist leider oft so, dass nahe Verwandte sich in ihrer Freizeit massiv schon belastet fühlen, wenn sie nur einen Tag mit dem Kranken verbringen müssen. Wenn aber die gesammte Verwandtschaft sich hier aufteilen würde, dann wären die Tage, die man mit dem Demenzkranken verbringen muss selten. Und ehrlich gesagt, es kann auch schöne Momente geben, vor allem, wenn derjenige noch einiges selbst kann und er auf seine Art und Weise noch am Leben teilnimmt. Ein Cafebesuch, der Besuch eines Sees, Tiere beobachten oder kleine Kinder usw.


    Ich kann verstehen, dass man nicht unbedingt jemand im eigenen Hause haben will. Deshalb ist es so wichtig, sich vorher genau zu erkundigen und eine gute Organisation ausfindig zu machen, wo die Frauen selbstständig Geld verdienen, man also den Betrag auf deren Konto überweist und wo man vorab Gespräche führt, so dass man auch die richtige Person finden kann, die zum Vater und zu einem selbst passt. Man kann auch sagen, was man auf keinen Fall haben will.


    Diesen Schritt würde ich auch als letzte Option sehen.

    Denn man muss auch sagen, dass man selbst doch eine zeitlang auch hier sehr eingespannt ist. Die Damen brauchen auch ihre Nachtruhe, wenigstens fünf Stunden am Stück. Wenn ein Demenzkranker die Nacht zum Tage macht, dann wird man auch hier zu Beruhigungsmitteln, wie Melperon greifen müssen, so traurig das ist. Zudem brauchen auch sie einen Rückzugsort, wo sie Fernsehen schauen und schlafen können und wo sie über das Internet oder Telefon mit der Familie kommunizieren können. usw.


    Jedenfalls halte ich es für richtig, dass du für dich sorgen willst. Wie gesagt, ich würde feste Besuchszeiten einhalten. Ansonsten darf der Vater selbst zurecht kommen, wenn du nicht da bist, denn er will ja weiter selbstständig in seinem Rahmen sein. Ansonsten würde ich vielleicht noch an eine Seniorenbetreuerin denken, die ihn am Wochenende stundenweise unterhält, so dass du einfach mal frei hast, wenn das für euch bezahlbar ist.


    Wäre eine Kamera vielleicht eine Option, die man nur in Notfällen benutzt?


    Ich weiß jetzt nicht mehr, ob ein Pflegedienst nach dem Vater schaut. Zur Tablettengabe kann zum Beispiel morgens und abends jemand vorbei kommen. Das wäre schon eine Entlastung, zu wissen, dass jemand nach dem Vater schaut. Sollte etwas nicht stimmen, dann wird man selbst informiert.


    Das wäre das, was mir so einfällt.


    Liebe Grüße an Dich, Sohn

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Sohn83, schade, dass es mit der Kurzzeitpflege nicht geklappt hat, eben habe ich ja noch einige Gedanken beigesteuert, in der Hoffnung, dass es klappen könnte. Es freut mich, wie gelassen Sie darauf reagieren. Ich sehe noch drei Aspekte, wie Sie Ihre innere Grenzen stärken können:


    - Sie haben den PlanB, Sie haben eine gute Einrichtung gefunden und Sie wissen, es kann klappen!

    - Sie haben erlebt, dass sich Ihr Vater schnell wieder erholen kann, sodass nicht alles "so heiß gegessen werden muss"

    - Sie haben den eisernen Willen und die unbedingte Selbstbestimmung Ihres Vaters immer und immer wieder erlebt und ausgehalten. Das können Sie wertschätzen und entlastet Sie definitiv in Ihrer Verantwortung!


    In diesem Sinne, bleiben Sie gelassen, wenn es irgend geht, Ihr Martin Hamborg

    • Offizieller Beitrag

    Hallo KoDo, schön, dass Sie wieder ein "update" geben, auch wenn der Anlass traurig ist.


    Nehmen Ihre Eltern die Situation Ihres Bruders wahr oder drehen sich beide so sehr um sich selbst, dass das alles nicht mehr durchdringt?


    Es freut mich, dass Sie keinen Zweifel zulassen, dass die begonnene ambulante Pflege richtig ist, das ist die beste Voraussetzung für den Erfolg.


    Ein schwieriges Thema muss ich doch aufgreifen: Gibt es ernsthafte Sorgen, dass sich Ihre Eltern etwas antun?

    Oft ist es ein Hilferuf und Sie haben ein Argument mehr, dass Hilfe notwendig ist. Manchmal fühlt es sich wie ein hilfloser Erpressungsversuch an.


    In meinen Gesprächen nehme ich diese Aussagen immer sehr ernst. Wir wissen, dass in kritischen Lebensereignissen im Alter Suizidversuche häufiger sind und sich viele darüber Gedanken machen. Für mich ist immer eine wichtige Frage: "Was hält sie davon ab, was gibt Ihnen Kraft weiterzuleben?"


    Eine der häufigsten Botschaften ist: "Für mich wäre der Freitod eine Möglichkeit, aber ich würde es nie meinen Kindern antun. Ich weiß ja, dass sie damit nie glücklich werden können." Und damit sind wir wieder bei dem Perspektivenwechsel, ob das durchdringt, was mit Ihnen, den Kindern ist.


    Ganz tief im Inneren wissen alle Eltern, dass Sie auch für Ihre Kinder da sein müssen, wenn es ihnen selbst nicht gut geht und die Kinder sie unterstützen - egal wie sehr dieser 100tausende Jahre alte Familienvertrag durch Verleugnung, Krankheit oder Persönlichkeitsveränderungen überlagert ist.


    Ich hoffe, diese Gedanken helfen Ihnen, dass Sie stark bleiben können und die Sonne genießen! Ihr Martin Hamborg

  • Hallo in die Runde,

    da hab ich bisher ja noch Glück gehabt, dass meine Mutter nicht die Tasche packt und nach Hause will. Bisher waren ja immer nur mein Mann und Sohn bei ihr. Aber nächste Woche muss ich hin, da wird es sicher Diskussionen geben. Aber ich bleibe dabei, dass es ihr im Heim besser geht als zu Hause.

    Seit meine Mutter im Heim ist kämpfen wir mit Haus und Grundstück. Ich bin so wütend über all den Müll den mein Vater angesammelt hat. Als gelernter DDR Bürger konnte er nichts wegschmeißen. Nun muss ich 4 Jahre nach seinem Tod seine Sachen entsorgen und das tut weh und bringt die unverarbeitete Trauer hoch. Und das meine Mutter vor 4 Jahren, ja da hatte sie auch schon FTD- nur wussten wir das nicht, zu einer Entscheidung fähig war, dass sie weder das Haus noch das Grundstück beherrschen konnte. Ich weiß Wut ist da nicht angebracht, aber irgendwie hab ich das Gefühl ich arbeite nur noch. Aber wir sind zu der Erkenntnis gekommen, dass wir das nicht allein schaffen und es gibt ja Entrümpelungsdienste (das Geld dafür 🙄🙄🙄 Ohmmmm).

    Mal schauen, wann ich das Gefühl habe, dass es mir mal wieder besser geht.

    Liebe Grüße Gobis

  • Hallo ihr Lieben,

    Hallo Herr Hamborg,


    kurz vorweg: wegen einer evtl. Wiedererkennung habe ich meinen Benutzernamen geändert (vorm. KoDo). Der heutige Eintrag gibt doch viel unserer persönlichen, familiären Situation preis. Möglicherweise werde ich einzelne Stellen nachträglich wieder entfernen.


    Vielen Dank für eure/Ihre lieben Worte.


    Die Wahrnehmung der Situation meines Bruders ist gemischt, ganz besonders von meinem Vater. Er ist in vielen Punkten unheimlich in sich zerrissen. Das liegt aber primär in der Vergangenheit.


    <Textabschnitt entfernt>


    Allein eine detaillierte Beschreibung dieser Ereignisse wären abendfüllend, hier aber nur mal im Steno-Format.


    Persönlich komme ich sehr gut mit ihr klar, muss aber dazu sagen, dass ich ausgesprochen harmoniebedürftig bin. Vermutlich auch, weil wir grundsätzlich ein sehr harmonisches Elternhaus hatten - wobei in den 60ern eine 'Watschn' noch nicht unter Gewalt lief. Meiner Mutter 'rutschte gelegentlich die Hand aus', wie's bei uns so schön heißt, das war aber alles andere als an der Tagesordnung. Mein Vater dagegen hätte und hat niemals auch nur die Hand gegen uns erhoben. Bei ihm reichte es, wenn er die Stimme erhob.


    Sorry für die Abschweifung - zurück zur Wahrnehmung meiner Eltern: Ich habe kürzlich mit meiner Cousine genau darüber gesprochen. Sie hat auch (wie ich) den Eindruck, dass mein Vater die Brisanz der Situation nicht vollständig erfasst.

    <Textteile entfernt>


    Anders natürlich die Wahrnehmung meiner Mutter. Sie staunt jedes Mal wieder über die etlichen Narben meines Bruders an Armen und Beinen. Jedes Mal wieder erklären wir ihr die Situation und jedes Mal wieder sagt sie: "Ach ja, genau!".


    Nun zum tatsächlich wirklich schwierigen Thema: eindeutig jein. Diesbezüglich ist unsere Familie schon vorbelastet. Ich habe irgendwann schon mal geschrieben, dass sich die Mutter meines Vaters im Alter von 88 Jahren mit einem Sturz aus dem Fenster das Leben genommen hat. Damit hat sie die 'Hemmschwelle' ziemlich herabgesetzt.


    Ja deshalb, weil die Verzweiflung meines Vaters über die Lage meiner Mutter so riesig ist, dass ich es grundsätzlich durchaus für möglich halten würde. Er sieht einfach keine Lösung, keinen Ausweg und keine Zukunft mehr, nicht den kleinsten Lichtblick. Auch seine eigene körperliche Verfassung wird immer schlechter. Als ehem. Bayerischer Vize-Meister im Radsport war seine Fitness bis weit in seine 70er unglaublich. Mit über 70 fuhr er 12.000-15.000 km/Jahr, darüber hat er täglich Buch geführt - aber durch div. Stürze und Brüche gings mit seiner Fitness dahin. Er hat keinen Auftrieb, etwas daran zu ändern. Seine (behandelten) Depressionen tun ein Übriges. Aber, …


    Nein deshalb, weil ich ihm immer wieder die Situation meiner Mutter vor Augen halte "Was passiert denn dann mit Mutti? Bruder und ich haben dann endgültig verloren und Mutti müsste dann unweigerlich in eine Pflegeeinrichtung!". Ich habe den Eindruck, dass allein das ihn von einem evtl. Vorhaben abhält, er will sie nicht alleine zurücklassen. Auch hier ist er innerlich zerrissen.


    Sie haben recht, je nach seiner mentalen Verfassung kommt es mir tatsächlich oft wie ein 'hilfloser Erpressungsversuch' vor, wovon er dann aber sofort wieder zurückrudert, weil er mich/uns ja nicht so sehr belasten will. Am liebsten wäre es ihm, wenn ich wieder zu Hause einziehen würde, aber das Haus ist nun mal nicht barrierefrei. Evtl. Umbauten würden an die halbe Million € grenzen.


    Ich versichere ihm dann immer wieder, dass das für uns weder eine Belastung noch eine Verpflichtung ist, sondern eine Selbstverständlichkeit. Früher waren sie beide für uns da und heute ist es eben andersrum. Das Einzige, was uns an den Rand der Verzweiflung bringt, ist, wenn beide alles, was wir anstrengen, um ihnen (aber in erster Linie ihm) das Leben zu erleichtern und Verantwortung von seinen Schultern nehmen, boykottieren oder ablehnen.

    • Das Essen, das 2x/Wo. geliefert wird, schmeckt nicht (stimmt nicht, fantastische Hausmannskost, genau wie Muttern immer gekocht hat);
    • Tante Caritas soll nicht mehr kommen, das können wir selber (No way! Keine Option!);
    • Nachbarn bieten sich zum Rasen mähen an: "Könn'ma selber." (Kann er eben nicht, er hat schon Probleme ohne Krücken auf die Toilette zu kommen),
    • und… und… und…

    Sie haben beide ein Problem, Hilfe anzunehmen. Sie waren es schließlich immer, die geholfen haben - nicht umgekehrt. Nun ist es aber mal anders und das wird sich nicht ändern. Aber auch damit haben Sie völlig recht, sie denken sie, müssten für uns da sein. Hinzu kommt ja auch noch seine selbst auferlegte Schuld an meinem Unfall (hab ich auch irgendwann schon mal beschrieben).


    Mit dem Suizid meiner Großmutter habe ich mit der Zeit Frieden geschlossen, das hatte ich glaube ich schon mal erwähnt. Sie hat ihren eigenen körperlichen und geistigen Verfall nicht mehr ertragen und wollte niemandem zur Last fallen. Im Nachhinein erkannten wir, dass sie schon vorher Versuche unternahm, wie z.B. waren alle Fenster und Türen geschlossen und alle Herdplatten inkl. des Bratrohrs liefen auf voller Leistung. Zufällig kam mein Vater vorbei und erstickte fast an der Hitze im Raum. Er schaltete alles ab und öffnete die Fenster. Erst später erkannten wir, dass sie dachte, es wäre ein Gasofen. Auch hat sie Jahre zuvor zu mir gesagt: "Mei, Mädle, wenn ich ned so feig wär, wär alles schon vorbei!". In ihren letzten Jahren hat sie immer gesagt, sie sei 'über der Zeit', sie gehöre nicht mehr hierher.


    Meine Erkenntnis daraus ist, dass ein Mensch in diesem Alter ein Recht darauf hat, selbst zu entscheiden, wann und wie er dieses Leben verlassen möchte. Und auch wenn ich damit evtl. bei dem einen oder der anderen Leserin Unmut hervorrufe, dieses Recht möchte ich auch meinen Eltern zugestehen.


    Selbstverständlich ermuntere ich sie nicht dazu (als Kind war ich in psychotherapeutischer Behandlung, weil ich Panik und Albträume davor hatte, dass meine Eltern/meine Oma sterben könnten), ich hänge an ihnen, wir hätten uns keine besseren Eltern wünschen können.


    Ich hab mir sogar schon mal überlegt, hier einen Thread mit den Erinnerungen an meine (immer mehr schwindende) Mutter zu eröffnen. Andererseits, sowas zu ihren Lebzeiten zu tun, scheint mir dann doch etwas … merkwürdig. Ob sowas gewünscht ist, weiß ich nicht. In mir kommen immer wieder fast schon verschollene Erinnerungen an Ereignisse, Erlebnisse, die uns unsere Eltern mit ihren geringen Mitteln geboten haben.


    Vielen Dank nochmal für Ihren Zuspruch und Ihre sehr wertvollen Einschätzungen.

    @Alle: Danke fürs Lesen und vor allem fürs Durchhalten :*


    LG Zebulon

    Einmal editiert, zuletzt von Zebulon () aus folgendem Grund: Textteile gelöscht

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