Wie geht es Euch? Thread IV

    • Offizieller Beitrag

    Hallo in die Runde,

    schön, dass sich langsam alle mit dem neuen Forum anfreunden, vielleicht ist es möglich, dass noch allgemein in die neuen Funktionen eingeführt wird. Ich werde mal nachhaken.


    In der letzten Woche ist wieder viel passiert.


    Zum letzten Thema nur ein Satz: „Warum?“ ist die Frage des Festhaltens, des Verharrens und der Depression. Wenn wir üben, die Frage „Wozu?“ zu stellen, können wir uns und die Situation weiterentwickeln und machen uns auf den Weg in die Sinnhaftigkeit.


    Über Gewalt in der Pflege und deren Vermeidung habe ich viel geschrieben und ein Schulungsprogramm entwickelt und veröffentlicht, hier möchte ich den kleinen Perspektivwechsel vorschlagen:


    Ist es möglich, das Raufen, Schlagen, Pieksen oder Drohen als ein Necken zu verstehen, so wie Kinder untereinander Grenzen üben? So liest sich Ihr Beitrag Sonnenblümchen, dieses kindlich neugierige Ausprobieren, was wohl passieren könnte wenn…


    Und: Wir sollten uns gerade in schweren Zeiten fragen Wo ist unser Humor geblieben? Welche innere Stimme erlaubt es uns, wieder über Absurdes zu lachen – am besten gemeinsam?


    Alte Menschen sind damit nicht wie die Kinder, sie werden auch nicht wieder zum Kind. Ich versuche es immer so zu erklären: Je stärker die Demenz, um so mehr werden die erwachsenen Bewältigungs- und Verhaltensformen vergessen und damit auch die Kontrolle für die tief verankerten kindlichen Impulse, die - zum Glück - bis ins hohe Alter als Neugierde, Begeisterung oder Impulsivität wirken können.


    Immer mehr Kontrollmechanismen verlieren sich in der Demenz. Lulu hat das mit der professionellen Fassade beschrieben, hinter der dann das streitsüchtige Mädchen hervorkam.


    Wer weiß, ob das unbändige kleine Mädchen damals die erfolgreiche Geschäftsfrau befeuerte, die nach außen perfekt funktionierte? Eine Fassade ist nicht per se schlecht, sie gibt auch durch die äußere Haltung Halt im Inneren.


    Die zentrale Frage ist: Welches tiefe menschliche Bedürfnis steckt hinter der „Stutenbissigkeit“ oder anderen prägnanten Bildern bei Ihrer Schwiegermutter, Teuteburger, hinter der Macht, den Bestrafungsimpulsen, dem Ausspielen und „Zuckerbrot und Peitsche“ – mal freundlich, mal verletzend? Wir haben hier ja schon häufiger darüber nachgedacht. Während sich das Beispiel von Sonnenblümchen vielleicht in ein gemeinsames Lachen auflösen kann, sitzt die Verletzung bei Ihrer Schwiegermutter tiefer. Sie hatten ja seinerzeit einiges erkannt, was auf eine Persönlichkeitsstörung hinweist, deren Ursachen vermutlich in der frühen Kindheit liegen. Ihrer Schwiegermutter fällt es wahrscheinlich durch die Demenz immer schwerer diese uralten Impulse zu steuern. Dazu braucht sie die erwachsene Hilfe ihrer Kinder – oder die Gelassenheit der Pflegekräfte. Deshalb meine Frage, welche (kindlichen) Bedürfnisse (eines alten Menschen) können Sie erkennen: Was hilft dem Kind in der alten Frau?


    Es ist die gleiche Frage, nur ist es bei einer Doppeldiagnose (Demenz und Persönlichkeitsstörung, Depression, Wahn, Schizophrenie usw.) doppelt schwer.



    Auf die Frage, ob und wann das alles durch die Demenz vergessen wird und ob und wann dieser oft beschriebene innere Frieden einsetzt, mache ich in meinen Gesprächen auf zwei Dinge aufmerksam:


    Wenn eingespielte Muster unterbrochen werden, treten auch schwerwiegende Problemlagen in den Hintergrund. In den vielen Demenzeinrichtungen, die ich mit IQM Demenz oder damals im Erfahrungsaustauch des Hamburger Programms unterstützt habe, wurde deutlich, dass das herausfordernde Verhalten durch die auf dem Menschen mit Demenz angepasste Milieutherapie zurückgeht, aber nicht verschwindet. Dies beschreibt auch Siegfried Weyerer in seiner Forschung dazu. Meine Erklärung ist das „Schlüssel-Schloss“-Prinzip bei manchmal automatischen Verhaltensmustern. Ihre Schwiegermutter, Teuteburger, macht intuitiv m.E. genau das „Richtige“, wenn sie sich zurückzieht und den Kontakt zu der Gruppe sucht, in der diese Muster weniger aktiviert werden. Mit einer solchen Erklärung ist es für Sie hoffentlich nicht mehr so sehr verletzend?


    Ich habe viele „Stehaufmännchen, Hilfeablehner oder Einzelkämpfer“ erlebt, die erst in der Demenz eine tiefe innere Ruhe ausstrahlten und sichtlich genossen, dass sie sich in die Geborgenheit der Pflege fallen lassen können. Wir können dies beschleunigen, wenn wir den Blick auf diese Momente der Geborgenheit lenken. Bei kleinen oder großen Rückfällen gelingt es uns dann eher, die urmenschlichen oder „kindlichen“ Verletzungen zu trösten und wieder den Blick darauf zu richten, was den inneren Frieden nährt.


    Auf den Hinweis, dass Menschen infolge der Demenz ersticken, möchte ich kurz eingehen: Es wird beschrieben, dass letztlich die Demenzpathologie auch das Atemzentrum treffen kann. Dies habe ich in über dreißig Jahren vermutlich einmal miterlebt. Ich stelle mir das so vor, wie bei einer Überdosis von Opiaten, die zu einem Atemstillstand führen. Dies ist anders, als wenn Fremdkörper in die Lunge kommen oder wenn die Lunge dem Atemreflex nicht mehr nachkommen kann.


    Ihre Erfahrungen, Rosina, die massive Coronawelle im Heim hat mich schockiert und bestätigt meine mahnende Haltung. So wie ich Sie hier kennengelernt habe, sind Sie vorsichtig und haben alles bedacht und trotzdem gab es diese Welle im Heim und bei den Angehörigen. Hätten die Schnelltests das verhindern können?


    Wo ist die Welle der Hilfsbereitschaft aus dem ersten Lockdown, warum ist es so umständlich, die Schnelltests in den Heimen durch Ehrenamt und engagierte Mitbürger durchzuführen? Warum bekommen die Wutbürger, Querköpfe und Verschwörungsideologen auf der einen Seite und die Wetteiferer um die schärfsten Coronaregeln auf der anderen Seite so viel Raum in der öffentlichen Wahrnehmung? Was können wir tun, dass es wieder eine kreative ansteckende Hilfsbereitschaft und Unterstützung gibt?


    Statt dessen wird alles auf die Pflege geschoben: Neben der Sicherstellung aller Besucherregelungen und Hygienekonzepte, den Corona-Listen für das RKI und die Heimaufsicht, die Schnelltest für Menschen mit Symptomen und Angehörige, die Recherchen und das Krisenmanagment, wenn es einen Coronaverdacht gibt, die Ausfälle durch Krankheit und Quarantäne und der Wunsch, gut zu pflegen und den Bewohnern ein friedliches sicheres Weihnachten zu schenken (und die privaten Weihnachten einzuschränken). Ich vergaß, für die neuen MDK-Prüfungen mussten noch zusätzlich die Qualitätsindikatoren für jeden gemeldet werden und die Prüfungen wurden (nur) bis zum 15.1.21 ausgesetzt. Prüfungen sind notwendig, es gibt viele schwarze Schafe und es gibt Einrichtungen die alles möglich machen wollen.


    Noch einmal meine Frage: Was kann jeder einzeln, im Freundeskreis, in Vereinen usw. ganz spontan tun, damit es ein einzigartiges „Outdoorweihnachten“ ohne ein Ansteckungsrisiko gibt?


    Für unsere Einrichtungen haben ich mit unsere Einrichtungen habe ich mit unserer Musikgeragogin und einem ehrenamtlichen Musiker eine Weihnachts-DVD aufgenommen, sodass die Menschen mit Demenz in ihren Gruppen mit den ihnen bekannten und vertrauten Musikern mitsingen können. Diese Aufnahmen sind nicht öffentlich, aber die Fernseher haben zumeist einen USB-Eingang und so können Ihre eigenen Aufnahmen in das Pflegezimmer kommen. Liebe und bei der Feier dabei sein geht doch auch im Abstand und mit einer Demenz kann man nachträglich noch lange authentisch Weihnachten feiern!


    Als kleinen Weihnachtsgruß in der schweren Zeit möchte ich Ihnen noch eineb Link schicken: Meine Partnerin hat mit Hamburger Künstlern eine Ausstellung zum Thema „Licht und Hoffnung“ konzipiert, ich habe den virtuellen Rundgang mit meinem Saxofon hinterlegt – Kunst und Musik können vielleicht mehr sagen als 1000 Worte. https://www.youtube.com/watch?v=1Oa_4M_aaw8


    Ihnen trotz allem eine wunderschöne Weihnachtszeit, Ihr Martin Hamborg

  • Hallo,an alle,ich habe heute das erste Mal etwas Vitamine zu meiner Mutter gebracht,es am Eingang abgegeben.Das Heim ist zu noch bis Silvester.Meine Mutter scheint Corona überstanden zu haben.Da so viele Pfleger erkrankt sind,hat das Heim zur ehrenamtlichen Hilfe aufgerufen.Sie haben auch Pfleger aus anderen Gebieten ausgeliehen.Die Pfleger arbeiten wirklich am Limit. 8 Leute sind schon gestorben.Meine Mutter kann in ihrer Demenz das Ganze gar nicht begreifen.Sie redet vollkommen wirres Zeug,sie weiß nicht mehr,wo sie ist,sie will die Polizei rufen,ich soll sie abholen usw,usw.Ein einziges Jammertal.Und ich kann nichts tun,sie ist total verrückt geworden.Morgen ist nun Weihnachten,wir werden alleine sein,keine Kontakte,meine Mutter alleine im Heim,keine Besuche,es gibt immernoch 52 Infizierte.Tests,dass man in das Heim kann,gibt es nicht.Sie haben ja so wenig Leute. Ich würde da auch jetzt gar nicht reinwollen,habe viel zu viel Angst,dass ich Corona noch einmal bekomme.Erst muss da s Heim frei von Corona sein.Für meine Mutter ist das eine schreckliche Zeit,aber es wird vorbeigehen,das ist meine Hoffnung.Mein Humor ist auch auf der Strecke geblieben,die Sorgen fressen einen auf.Und das Herz tut so weh,weil man nichts tun kann, weil man am Ende ist.Ich bin froh,wenn ich das Telefongespräch beenden kann,weil ich das wirre Reden nicht aushalte.Und dann sage ich mir,wir haben Corona überlebt,es wird nun besser werden.Ja,so ist das,trauriges Weihnachten,Humor ist,wenn man trotzdem lacht,aber ich kann es nicht.Gruß Rosina

  • Herr Hamborg,


    Ich kann das, was Sie schreiben, schon nachvollziehen. Hinter allem, was ein Mensch macht, stecken auch für mich, tiefe Bedürfnisse und halt die Überlebensstrategien, um sie erfüllt zu bekommen. Die Abhängigkeiten, die eine Demenz mit sich bringt, lässt natürlicherweise auch das ein oder andere in den Vordergrund treten, was vorher kaum sichtbar gewesen ist. Der Vergleich mit Kind und Frau und was sie hier braucht ect. passt auch für mich.

    Die psychische Ausprägung liegt bei meiner Schwiegermama in tief verwurzelten Mustern. Ich kann mit so einigem leben, wenn sie es schafft, im Heim noch irgendeine Qualität zu finden. Da gibt es durchaus Ansätze, aber sie hat auch körperliche Probleme, die es nicht gerade einfach machen.


    Aber ehrlich gesagt, auch mir ist der Humor oftmals abhanden gekommen. Was habe ich gestern erlebt?


    @Alle


    Sie saß im Rollstuhl. Sie hat mich durch die Scheibe gesehen und sofort gerufen. Ich schaue mir aber immer erst ihr Zimmer an. Räume Wäsche sinngemäß ein. Fege die Reste von den Inkontinenzartikeln weg und wundere mich, wo ihre von mir ausgezeichneten Fixierhöschen abgeblieben sind. Vorgestern noch da, heute alle weg!


    Es wurde in dieser Woche im Heim wohl nicht gewaschen. Ich verstaue alles in Plastiktüten und nehme sie mit.

    Meine Schwiegermama wartet auf mich. Sie freut mich sie zu sehen. Auf Abstand geht hier nichts. Sie versteht mich null. Ich schreie. Das Verstärkergerät funktioniert leider auch nicht. Muss mein Mann morgen schauen. Wir trinken ganz beschaulich Kaffee. Ihr tut der Schritt so weh. Sie erwähnt es mehrmals. Ich klingle. Der Pfleger und ich, wir machen sie frisch. Sie ist eingenässt und eingekotet. Die angeblich passenden Inkontinenzartikel gehen wegen der wunden Haut am Po gar nicht. Kaum sitzt sie im Rollstuhl zerrt sie die Hose runter und fängt an die Einlagen zu zerreißen. Ich soll sie rausholen, sofort! Ich tue, was sie verlangt, denn sie hat Pein. Es geht wirklich nicht. Ich klingle wieder. Will ihre schmalen Einlagen von früher einlegen. Besser als nichts. Wir machen das zu zweit. Als der Pfleger weg ist - Nein, auch diese Einlage ist hinten irgendwie nicht richtig. Ich schaue hinten nach. Komme nicht dran. Greife aber in die Kaka. Sie wird mehr und mehr ganz stuhlinkontinent. Ich wasche die Hände. Sie hat weiter Pein. Ich bin am verzweifeln, weiß nicht mehr was ich tun soll. Den Pfleger, - es ist viel los auf der Station, - will ich nicht noch ein drittes Mal bemühen. Also warte ich, bis ich eine Pflegerin entdecke und bitte um Hilfe. Wir legen sie wieder aufs Bett. Müssen sie wieder waschen, frisch machen, schmale Einlage wieder anziehen und für hinten zerschneiden wir eine Tenaeinlage. So geht es halbwegs. Sie will nicht im Bett bleiben, auf gar keinen Fall. Ich soll ihr eine Hose anziehen. Nach einigen Fehlversuchen nehme ich die Schlafanzughose, einen Pulli, Schal, setze sie in den Rollstuhl. Eine Decke über die Knie und ich bringe sie in den Aufenthaltsraum. Das Ganze hat anderthalb / zwei Stunden gedauert.


    Dann suche ich die weitere dreckige Wäsche zusammen und mache mich auf den Weg zu meinen Einkäufen und meiner Mama.


    Und was hätte man gestern ohne mich gemacht oder sie?


    Bis ich gestern abend fertig gewesen bin, ist es 24.00 Uhr gewesen. Vormittags habe ich meine eigene Arbeit, die ich auch nicht aufschieben kann.


    Es ist einerseits noch zu schaffen, aber ihre Pein, die sie aushält, ist nicht schön und bis man Lösungen gefunden hat, wenn dies und jenes fehlt. . . . Wundsalbe ist bestellt, Fixierhöschen, Octenispt ect.


    Zudem hat sie eine große klaffende, nässende offene Stelle am Bein, auf der anderen Seite dann kleiner. Und sie hat in Ponähe einen Dekubitus. Kein Wunder. Sie sitzt und liegt ja immer. Immerhin lässt sie sich seit zwei Tagen die Beine wickeln.


    Sie klingelt auch nicht, wenn sie die Hose voll hat, weil sie die Klingel so nicht versteht. Das Waschen des Po's ist für sie die Hölle. Das spätere sitzen auf den Inkontinenzartikeln auch. Ich werde aber nicht müde, ihr die Klingel doch noch nahe zu bringen. Bei Wiederholungen bleibt ja manchmal noch etwas hängen.


    Ob das Leben für sie noch lebenswert ist, oftmals nein.


    Ich entspanne dann abends mit einer alten Serie, wo die Welt doch arg geschönt ist.


    Ich bin kein Pessimist, aber auch kein Optimist. Ich bewege mich dazwischen. Denn wäre ich ein Optimist, würde ich das so wie in der Serie sehen. Da gibt es solche unbequemen, nicht aussprechlichen Altersprobleme nicht. Da stirbt man stimmungsvoll im Kreise der Familie, wenn es sein muss oder man stirbt den Heldentod, natürlich ohne Angst.

    Und wenn man im Krankenhaus liegt, dann im Einbettzimmer und jeder hat für einen Zeit, Chefarzt, Pfleger ect.

    Kann sich noch jemand an die Schwarzwaldklinik erinnern. Im wahren Leben haben sich echte Ärzte bei dem ZDF-Sender beworben, weil sie wirklich da arbeiten wollten. Sie haben geglaubt, dass es die Klinik tatsächlich gibt. Halt so, wie man gerne arbeiten würde und besser wie die Wirklichkeit halt ist. Sie ist Zwiegespalten. Auch das sagt etwas über unsere Gesellschaft aus, denke ich.



    Liebe Grüße an alle

    3 Mal editiert, zuletzt von Teuteburger ()

  • Liebe Teuteburger,was du erlebst ist wirklich auch kaum zu ertragen,was soll ich dir für einen Rat geben? Ich kann mir das alles sehr gut vorstellen,aber eine Lösung gibt es nicht,wir können nur hoffen,dass sich alles wieder ein bisschen normalisiert,wenn die Pfleger in den Heimen nicht mehr so angespannt sind.Wir dürfen nicht den Mut verlieren.Kopf hoch,liebe Teuteburger,es wird auch wieder besser.Ich wünsche dir ein paar aufmunternde Kinder ,die dich auf andere Gedanken bringen.Liebe Grüße Rosina

  • hallo sonnenbluemchen, teuteburger, rosina und alle anderen mitlesenden und mitleidenden, ich moechte mich gerade selbst in die schwarzwaldklinik einchecken lassen. die serie aus dem fernsehen.


    bei meinen verwandten ist weder trost noch vernunft zu holen, die waren nur da als es darum ging den haushalt aufzuloesen ... und waren dann noch sauer dass ich komischerweise nicht wollte dass sie mir da mit rumspringen, die absicht war allzu offensichtlich. ich gebe auf. werde dann noch versuchen mit meiner mama zu sprechen. sie schickt mir bilder per whatsapp aus ihrem zimmer. ich kann mir nicht vorstellen, wie es ist da zu sitzen, mit dem wissen, dass 13 leute in ihrem kleinen heim verstorben sind, mit vollkommen ueberlasteten pflegern, wo wir doch all die jahre vorher immer so schoene weihnachten hatten (als meine grossmutter und mein vater noch lebten, mit viel musik und unsere haustieren). ihr ist uebel, sie ist auch noch gestuerzt, das essen ist schrecklich da. ich muss lernen damit zu leben ... ich denke natuerlich ... haette ich sie zu mir geholt waere es nicht so weit gekommen ... ich kann mich nur damit troesten dass es ihr allgemein da gut gegangen ist, viel besser als ich bei ihr gewohnt habe, und dass sie eventuell auch ohne das heim corona bekommen haette. viele dinge haben sich stabilisiert, einfach dadurch dass sie weniger dinge um sich hat. so komisch es klingt habe ich den eindruck dass sie die groesse ihres haushalts schon an sich ueberfordert hat und das alleinsein zu allen moeglichen geistervorstellungen gefuehrt hat. ich muss sagen es ist wirklich ein gutes heim, auch wenn das essen nicht toll ist und wenn die waesche verschwindet ... die pflegenden geben sich wirklich muehe. manchmal kommt noch jemand abends und singt mit ihr auf dem bett.


    mir graut schon was passiert wenn die impfung kommt ... ich bange dass dann alle hygienemassnahmen fallen gelassen werden. im moment kann ich es nicht mehr hoeren wie manche leute darauf beharren weihnachten zusammen zu feiern. auch im radio ... als wenn vor corona niemand einsam, krank oder alt gewesen waere. weihnachten ist halt sehr emotional.


    ich wuensche allen weiterhin viel kraft und es tut gut zu wissen, dass man nicht allein ist in so einer schweren situation.

  • Liebe Sarah,

    Du bist ganz und gar nicht allein.....und:

    Du sprichst mir total aus der Seele...


    Ich mache mir auch Vorwürfe, dass ich so darauf gedrängt habe, meine Eltern in einem Heim unterzubringen und nun dort die Corona-Zeit auszuhalten ist....aber es wäre daheim einfach gar nicht mehr gegangen und am Ende wären sie da schon längst an Corona oder etwas anderem gestorben oder sonst eine Katastrophe wäre passiert...

    Auch ich kann das ganze Weihnachts-Gejammere gar nicht mehr hören...ich bin Alleinstehend seit vielen, vielen Jahren und bin Weihnachten schon seit x-Jahren mutterseelen-allein....und eigentlich möchte ich allen sagen, dass man daran nicht sterben kann ;)

    Ich fürchte auch, dass mit Impfbeginn die Menschen insgesamt nachlässiger werden in Sachen AHA-L Regeln...es wird auch nicht dringend genug darüber aufgeklärt, dass wir alle weiterhin vorsichtig sein müssen....


    Solche Verwandte/Bekannte/Nachbarn hatte ich übrigens auch ;-).....auch hier gilt: Abstand halten :)


    Ich hoffe für Dich und Deine Mama, dass sich die Situation in Heim bald wieder etwas normalisieren kann.


    Liebe Grüße

  • Rosina, Sarah,


    danke, dass ihr mir geschrieben habt. Es tut mir gut, alles hier niederschreiben zu können und zu wissen; ich werde verstanden.


    Alles in allem war es gestern auch merkwürdig. Nur die letzte halbe Stunde ging es dann besser. Sie hat wohl eine Depression gehabt. Aber es tat ihr auch der Magen weh. Meist wird vergessen ihr die Laktasetablette zu geben. Dann bekommt sie arg Bauchweh. Ich habe ihr sie hinterher noch gegeben, aber das langt dann meist nicht mehr. Aber abends hat sie wieder Appetit gehabt und sich eine Suppe und Lachsbrötchen gewünscht. Und siehe da, es gab Lachsbrötchen im Gemeinschaftsraum. Da ist sie auch schön mitgegangen (gefahren worden). Das war die positive Seite, die ich hier auch nicht unterwähnt lassen will. Und auch dass das Pflegepersonal sich bemüht hat, alles schön zu machen.


    Fazit: über zwei Stunden ein Tief, eine halbe Stunde wieder besser und später im Gemeinschaftsraum, hoffe ich das Beste.

    Der Gemeinschaftsraum gibt ihr Halt und ich hoffe sehr, dass sie da noch oft sein kann. Deshalb versuche ich auch alles, dass ihr wunder Po ect. entsprechend behandelt, gecremt wird und das sie frisch gemacht wird, wenn es nötig ist. Denn Vorraussetzung für den Gemeinschaftsraum ist, dass sie auch einigermaßen gut sitzen kann. Der Rollstuhl ist dafür, so finde ich, nicht so gut geeignet. Vielleicht gibt es ein etwas besseres Model. Er ist für sie gefühlt zu eng und er hängt in der Mitte etwas durch, weil er faltbar ist. Sie hat zwar ein Dekubituskissen, aber trotzdem ist es nicht ganz optimal.


    Ich habe auch die Befürchtungen wie Sarah, dass man es nach den Impfungen wieder zu locker nehmen wird, von der Angehörigen-Seite aus. Und wenn ich lese, was du Hanne, schreibst, dann ist das auch so ein Ding. Einerseits ist eine freiwillige Impfung richtig, auf der anderen Seite bei einer Demenz ein Problem. Meine Schwiegermama lehnt vieles ab oder nimmt Tabletten sogar erst einen Tag später ein. Das hat man im Heim inzwischen auch gemerkt und entsprechend stellt man dann auch die Tabletten ein.


    Sie bekommt auch jetzt Melperon abends, damit sie die Nacht nicht zum Tag macht und damit sie überhaupt mal schläft. Sie will ja nachts nicht alleine sein. Aber mit ihr zusammen sein können andere nicht und sie kann es im Grunde auch nicht, weil sie es nicht sehen kann, wenn es jemandem schlechter geht, als ihr selbst. Das kommt im Alter aber vor.


    Liebe Grüße an alle

  • Hallo,

    wer schon mal schauen möchte:

    Auf der Website des Robert-Koch-Instituts ist der Aufklärungsbogen zur Impfung veröffentlicht. Diesen Bogen habe ich auch erhalten vom Heim.


    liebe Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Hallo in die Runde,

    es ist wirklich enorm, was da geleistet wird und geleistet werden muss. In den Einrichtungen ebenso wie mit und von den Angehörigen. Mit der Einwilligungsfähigkeit bei Menschen mit Demenz ist das so eine Sache - und entsprechend muss auch dokumentiert werden. Hinsichtlich der Entscheidungsfähigkeit / Einwilligungsfähigkeit in Sachen Impfung und der Zusammenarbeit mit BetreuerInnen und ÄrztInnen gibt es hier einen guten Beitrag bei der Rechtsdepesche:

    https://www.rechtsdepesche.de/…wille-zur-corona-impfung/ .

    Ihnen viel Kraft weiterhin.

    Es grüßt Sie

    Jochen Gust

  • Hallo Herr Gust,

    danke für den Hinweis auf den Link.


    Hoffentlich scheitert die ganze Impfaktion nun nicht noch an rechtlichen Vorausetzungen.....das kann doch alles gar nicht wahr sein....monatelang war Zeit, alles vorzubereiten und jetzt, kurz vor Schluss kommt man erstmal auf diese Probleme....


    na ich bin jetzt einmal auf morgen, den geplanten Impftermin gespannt.


    liebe Grüße

  • Hallo alle zusammen,


    ich habe heute eine "frohe Botschaft": beide Eltern konnten ohne Probleme tatsächlich geimpft werden und in 3 Wochen kommt dann die 2.Impfung dran.


    Ich bin erleichtert!


    liebe Grüße

  • Hallo in die Runde,


    ich möchte hier etwas schreiben, was mich mal wieder beschäftigt. Es ist dann ungeschönt.


    Ich war heute bei ihr. Sie saß im Aufenthaltsraum als ich kam. Als man eine Frau zu ihr gefahren hat, hat diese sie etwas getätschelt, vielleicht zur Begrüßung. Sie hat sich laut dagegen gewehrt.

    Im Zimmer ging es kurzfristig. Dann hat sie wieder gefragt, was sie hier macht ect. Ich habe es erklärt. Sie hat es irgendwie verstanden. Dann hat sie gesagt: Sie will irgend etwas Schönes sehen, so wie früher Kaffee trinken gehen mit ihren Söhnen, mit mir. Sie fühlt sich hier eingeengt. Sie will so nicht leben!!!

    Dann habe ich sie ihre Schwester anrufen lassen und anschließend ihren Sohn, weil sie laufend nach ihm gefragt hat. Thema bei der Schwester war: Hier ist es eng, man kann nichts machen . . . Beim Sohn, er soll sich mehr um sie kümmern, sie besuchen, abholen kommen. Er hat versucht zu beschwichtigen. Er, seine Frau und sein Kind haben sich wegen einer Erkältung jetzt wochenlang ferngehalten. Warum man sie hier alleine lässt? Sie sei seine Mutter. Man könne doch wohl mal enger zusammenrücken. Sie kann hier nicht alleine schlafen. Er solle auch nicht zu allem ja, ja, sagen. Sie will mit uns mehr unternehmen, weggehen und zwar bald. Sie verlange doch wohl nicht zu viel. Der Sohn war danach fix und fertig.

    Und ich, ich habe dann versucht zu erklären. Sie ist ja nicht nur dement, sondern psychisch krank. Und sie war diesmal hell wach und sie hat auch zugehört. Ich habe ihr gesagt, das das Weggehen wegen dem Virus jetzt nicht geht. Ich habe ihr auch gesagt, warum sie sich alleine fühlt. Sie fühle sich lebendig, wenn die Söhne da sind und wenn sie weg sind, dann ist sie innerlich alleine. Das sei auch schon früher so gewesen und dann sei sie weggelaufen in die Stadt, spielen gegangen. Das gehe aber jetzt nicht mehr. Sie habe es versäumt, etwas nur für sich zu wollen und zu tun. Sie hat mir sogar zugestimmt, gemeint, dass es aber jetzt zu spät sei, das nachzuholen. Ich sagte ihr, sie sei hier im Haus nicht alleine. Jeden Tag sei jemand hier von uns ect. Nein, sagte sie ehrlich, das reiche ihr aber nicht. Sie will nachts nicht alleine schlafen und wenn sie noch länger so leben muss, will sie sterben. Und sie meinte das ernst. Und ehrlich, ich kenne sie von früher und ich verstehe sie. Sie hat keinen Lebensinhalt mehr.

    Heute kam auch eine Frau mit Rollstuhl in ihr Zimmer, weil ich ihre Türe habe aufstehen lassen. Sie hat der Frau, die nett gewesen ist, gesagt, sie solle hinausfahren. Sie will sie in dem engen Flur nicht haben. Zu mir sagte sie, das hier sei doch keine richtige Wohnung. Es fehle die Küche, wenigstens ein Zimmer mehr müsse es sein. Das zähle ich alles nicht zur Demenz. Das sind echte Bedürfnisse! Und genauso ist es ihr ein Bedürfnis, dass sie für immer einen von uns um sich haben will. Sie sagt zwar, dass sie keinen für immer beanspruchen will, aber hier klaffen dann die Wirklichkeit und ihre träumerische Wunschvorstellung (sie kennt ihre eigenen Bedürfnisse nicht) weit auseinander. Sie wird einen nicht außerhalb ihres Zimmers ertragen können. Sie wird wollen, das man in ihrem Zimmer lebt und schlafen wird und das man sie umsorgt wie ein Kind. Man kann das psychisch krank nennen. Ich meine, dass sie im Leben nur das Mutterkind-sein gekannt und gelebt hat. Alles andere war ihr immer egal und jetzt ist sie wieder wie ein Kind. Sie will, so sehe ich das, wirklich nicht mehr leben . Sie hat das mehrmals ernst und mit Tränen in den Augen wiederholt.


    Ich habe immer gewusst, dass es soweit kommt, wenn sie solange lebt wie jetzt und wenn ihr Körper nicht mehr mit macht. Wenn eine Regierung es nicht schafft, Menschen ernst zu nehmen, wenn diese ausdrücklich nach dem Sterben verlangen, weil für sie ab einem bestimmten Zeitpunkt, das Leben nicht mehr lebenswert ist und sie das auch genau begründen, dann ist das für mich ein Versäumnis, was . . .


    Unsere Regierung hat vor Jahren eine extrem einseitige Entscheidung getroffen, die viel Leid mit sich bringt. Einen Mittelweg, der beide Seiten berücksichtigt, ist in meinen Augen immer der Richtige. Die Argumente für aktive Sterbehilfe sind genauso stichhaltig, wie die dagegen. Und es hat keiner mehr recht als der andere. Wer sich hier mit den entsprechenden Schicksalen befasst, der wird nicht für oder gegen etwas sein. Diejenigen, die das tun, nehmen die Bedürfnisse der Gegenseite nicht ernst. Schlimm . . .


    Soll sie jetzt Monate oder sogar Jahre im Rollstuhl sitzen, sich eingeengt im Zimmer fühlen (das sagt sie immer), auch der Aufenthaltsraum bietet nicht immer eine Auszeit. Ich übersehe dabei nicht, dass es auch öfters mal funktioniert. Und wenn die Coronazeit vorbei ist, dann wird man auch mehr unternehmen können. Vielleicht wäre das noch ein Auftrieb. Aber bis dahin ziehen Monate ins Land. Sie quält sich doch sehr oft. Soll man darauf warten, dass die Demenz schlimmer wird? Ehrlich, so wollte ich auch nicht enden oder leben.


    Zudem zieht man sie immer viel zu leicht an, in dem Heim. Ich habe ein DIN-A4-Blatt an ihren Kleiderschrank geheftet, damit man ihr Schal, Weste anzieht und eine Decke über die Kniee legt. Man nimmt das wohl nicht ernst, vergisst es . . . Jedes Mal ist sie verfroren, wenn ich komme, seit mehreren Wochen. Morgen spreche ich wieder ein mal mit den Pflegern. Aber wenn man nur zu zweit für über 30 Menschen da sein muss, dann ist das ohne Worte. Heute waren zwei mehr da, aber alle im Stress.


    Ich weiß, dass es, wie schon oft erwähnt, auch bei uns nicht funktionieren wird, denn sie wird, wie schon so oft erwähnt, wenn sie einige Stunden alleine ist, glauben, sie sei immer alleine und keiner würde sich kümmern. Dann wird wieder die Demenz zu Buche schlagen.


    Ungeschönte, liebe Grüße in die Runde

    3 Mal editiert, zuletzt von Teuteburger ()

  • Liebe Teuteburger,

    mein Gefühl ist, dass es dir (noch?)enorm schwer fällt, die unerfüllten Wünsche deiner Schwiegermutter auszuhalten. Ist das so? Es ist sicher eine gute Idee die Pfleger nochmal darauf hinzuweisen, dass sie mehr Wärme von außen benötigt. Nur - das Gefühl des Alleinseins kannst du ihr nicht abnehmen, wenn du auf die eigene Gesundheit auch achten musst. Es weiß ja niemand, wie lange es sich hinzieht... ich glaube, man kann auch "aushalten" trainieren, jedenfalls musste ich dies persönlich in mehrfacher Hinsicht. Man kann aber bestimmt auch mit Tricks lernen, sich innerlich abzugrenzen. Du KANNST und MUSST deiner Schwiegermutter dieses Leid nicht ersparen, wir alle haben unseren eigenen Weg. Kannst du dich von Profis im Heim o.ä.beraten lassen, wie du etwas Erleichterung für dich bekommen kannst?

    Du weißt ja nicht, ob es wirklich noch sehr lange so mit ihr weitergeht, manchmal kann man nur von Tag zu Tag schauen. Jedenfalls hast du auch jedes Recht, dich abzugrenzen und deine Energie in die Menschen zu geben , die dir guttun...


    Alles Liebe für dich

    Rose60 :)

  • Liebe Teuteburger,ich habe deine Zeilen gelesen und kann das alles nur so gut verstehen.Meine Mutter hatte nun ja Corona wir auch,aber es ist überstanden,aber die Quarantäne hat meine Mutter total verrückt gemacht.Sie fleht mich an ich solle ihr helfen,den ganzen Tag ist keiner da.Sie will nicht mehr ,ich soll ihr doch helfen.Das Heim ist zu,zu viele Infizierte,ihre Gesprächspartnerinnen,alle krank,die Armee und Freiwillige helfen aus,jetzt weiß sie gar nicht mehr,wo sie ist,sie will abgeholt werden.Sie verwechselt früh mit abends,wie geistig verwirrt.Ich flehe sie an durchzuhalten, erkläre,dass ich nicht kommen kann,aber alles umsonst.Was tun wir unseren Angehörigen nur an,ich bin in der selben Lage wie du Teuteburger,ich kann ihr nicht helfen,ich kann sie nicht aufnehme ,kann nicht das leisten was Pfleger leisten,habe aber ein blutendes Herz,es tut mir alles so leid ,meine Mutter so am Telefon zu erleben.Manchmal kommen mir auch solche Gedanken ,lieber tot sein.Ach,es ist alles so schrecklich ich habe mir das mal nicht so vorgestellt Aber ich hoffe .dass die Coronazeit Vorbeigehen wird.Jetzt haben wir die Impfung,aber es müsste doch viel mehr geimpft werden.Bloß wie ist es bei denen ,die nun schon Corona hatten?Der Körper hat doch dann Corona überstanden,sollte man denn dann impfen?Viele Fragen bleiben,wenn die Heimbewohner geimpft sind können sie trotzdem Überträgst sein?Was ist mit den Besuchern?Es gibt so viele Pläne,aber die Realität sieht doch anders aus.Wie sollen denn Heime mit so vielen Infizierten ,die selbst Helfer anfordern noch Schnelltests durchführen? SO viele Fragen .

    Liebe Hanne,haben deine Eltern die Impfung gut vertragen?Es grüßt reich Rosina

  • Hallo in die Runde,

    ich war auch lange Zeit ein Mitglied dieser Runde, weil ich meine Mutter, die auch an Demenz erkrankt war jahrelang zu Hause gepflegt habe. Einige erinnern sich vielleicht noch an mich.

    Nun ist meine Mutter im August dieses Jahres in einem Heim verstorben. Sie war dort nur ca. 2 Monate.

    Sie war meine letzte Angehörige und ich hatte wirklich keine schönen Weihnachten. Es spukt einem noch immer vieles im Kopf herum und das wird sicherlich noch einige Zeit brauchen.

    Ich möchte euch allen trotz aller Probleme einen guten Rutsch wünschen mit der Hoffnung verbunden, dass es im kommenden Jahr besser wird. Ich lese hier auch regelmäßig mit und werde mich melden, wenn ich vielleicht helfen kann.


    Alles Gute

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