Nichts essen wollen

  • Hallo in die Runde,

    mich beschäftigt zur Zeit die Bedeutung von Nichts essen wollen.

    Zum Verständnis früh gibt es Joghurt von Rewe mit Frucht und Knuspermüsli. Mittag ist ein Essen bestellt, wird geliefert und am Abend gibt es ein belegtes Brötchen was der Pflegedienst mitbringt. Soweit die theoretisch organisatorische Planung.

    Praktisch wird früh der Joghurt gegessen. Wenn der Lieferdienst kommt, schläft sie, so dass das Essen vor der Tür steht. Und gegen 17:00 Uhr bringt der Pflegedienst die Brötchen. Gegessen wird dann Mittag nichts und am Abend maximal ein halbes Brötchen. Am Wochenende ist Alles fertig gemacht und der Pflegedienst soll das Essen nur warm machen. Das nimmt sie dann, vor den Damen und stellt es wieder in den Kühlschrank. Sie will jetzt nichts essen.

    Zusammengefasst wird dann am Tag ein Joghurt und ein halbes Brötchen gegessen, trinken schätzungsweise 500 ml. Abmagerung kann ich aber nicht feststellen. Sie liegt den ganzen Tag schlafend vorm Fernseher, da hat sich der Körper sicherlich drauf eingestellt.

    Nun hab ich gelesen, dass alte Mensch einfach aufhören zu essen, weil sie nicht mehr wollen.

    Quält man sie, indem man sie ständig zwingt, was zu essen. Soll man es aushalten, dass sie darüber ihren Willen ausdrücken und der Natur seinen Lauf lassen. Ich weiß es nicht.

    Liebe Grüße

  • Hallo Gobis,


    meine Erfahrung ist die, dass man da wirklich nicht viel tun kann. Bei meiner Schwiegermutter war es ähnlich, als sie noch in ihrem Haus gelebt hat. Sie hat zwar manchmal mehr als deine Mama gegessen, aber auch nicht wirklich genug. Getrunken hat sie auch kaum etwas.

    Zwingen kann man die Demenzkranken nicht. Einsicht haben sie auch keine. Man kann nur anbieten, was ihr ja macht. Vielleicht würde es helfen, wenn man zusammen mit ihr was isst, wenn man da ist.

    Für mich war es schwer auszuhalten, weil meine Schwiegermama mit ihrer Situation nicht zufrieden gewesen ist. Sie wollte mich oder ihre Söhne 24-Stunden am Tag um sich haben.

    Ich weiß jetzt nicht, wie ich es verkraften würde, wenn sie so gewesen wäre, wie deine Mama.


    Wenn auch keine Seniorenbetreuerin bei ihr mal sein kann, dann würde ich sie lassen, bis halt etwas passiert.


    Man wünscht sich immer, dass es anders wäre, aber es ist leider so, wie es ist, mit der Demenz.


    Sei mal gedrückt, Gobis

  • Hallo Gobis,

    ergänzend würde ich überlegen: Sagt oder zeigt sie, dass sie keinen Hunger hat, oder nichts essen mag? Oder vergisst sie das Mittagessen einfach, wenn sie niemand daran erinnert und es ihr sicht- und "riechbar" vor die Nase stellt? Es kommt tatsächlich vor, dass Menschen mit Demenz Essen nicht mehr als solches erkennen! Zudem: Könnte es sein, dass ihr vieles aufgrund der Veränderung des Geschmacksempfindens bei Demenz einfach nicht mehr schmeckt? Und haben Sie schon überlegt oder abgeklärt, ob sie (wie leider viele Menschen mit fortgeschrittener Demenz) unter Umständen Zahnschmerzen und/oder eine schlecht sitzende Zahnprothese hat, die ihr das Essen verleiden?


    Freundliche Grüße

    S. Sachweh

  • Nun hab ich gelesen, dass alte Mensch einfach aufhören zu essen, weil sie nicht mehr wollen.


    Liebe Grüße

    Hallo Gobis,

    das kommt sicherlich individuell immer auf die Umstände und den Zeitpunkt an, keine Frage. Einen interessanten Text und Informationen dazu beim Thema Demenz finden Sie von einem Bekannten von mir hier.

    Es grüßt Sie

    Jochen Gust

  • Vielen Dank,

    ich fasse mal die Antworten zusammen:

    - sie äußert direkt, bei allen außer bei mir, dass sie jetzt keinen Hunger hat und später isst

    - Zähne sind in Ordnung

    - das Essen vom Lieferdienst ist in Ordnung und am Wochenende hab ich selber gekocht

    - zum Essen wird sie animiert, indem ihr das Essen auf den Teller angerichtet wird und Alles mit

    einem Glas Saft an den Tisch gestellt wird.


    Der Hausarzt war gestern da und hat auch mal wieder Blut gezogen. Mal schauen was er so feststellt. Das sie schlecht isst, wissen ihre Ärzte. Sollte mich mal irgendwer verantwortlich für ihren Zustand machen will, kann ich getrost auf das von mir angestrebte Unterbringungsverfahren verweisen, dass seit Mai 2020 läuft. Vielleicht hofft der Richter immer, dass sie stirbt bevor er eine Entscheidung treffen muss. Aber der Schutz der Alten hat ja seit Neuesten einen ziemlich hohen Stellenwert in der Gesellschaft, aber es scheint nicht für die „Nicht zu Sehenden“ zu gelten, die zu Hause leben und geduldig, bis über die eigenen Grenzen, vom „größten Pflegedienst Deutschlands“, den Angehörigen (Zitat Herr Spahn) gepflegt werden.


    Pflegeheim wird ja bekanntermaßen von meiner Mutter abgelehnt.


    Liebe Grüße und vielen Dank

  • Hallo Gobis,

    ICH finde die von Ihnen geschilderte Situation gar nicht so dramatisch. Sie sagen ja selbst, dass Ihre Mutter kaum abgenommen hat. Bei so wenig Bewegung verbraucht Sie ja auch kaum Kalorien.

    Offensichtlich mag Ihre Mutter Süßes (und farbiges?). Das ist auch meine Erfahrung: Süß und bunt wird viel eher angenommen, als z.B Kartoffeln. Das gilt auch fürs Trinken: Probieren Sie doch einmal Malzbier oder ähnliche Getränke. Damit kommt nicht nur Flüssigkeit in den Körper, sondern auch Kalorien.

    Ich habe schon alte Menschen gesehen, die sich hauptsächlich von Toastbrot mit Aprikosenmarmelade ernährt haben und keinen erkennbaren Schaden davon getragen haben.

    Grüße von

    Klaus Pawletko

  • Hallo Gobis,

    bei meiner Mutter war es genauso. Mein Tipp wäre Babykost (aber etwas würzen). Gut kamen auch weichgekochte Eier und Bananen an. Damit habe ich sie einen langen Zeitraum noch ernähren können. Gibt es vielleicht Schluckbeschwerden ? Vielleicht mal den Hausarzt frage ?


    Alles Gute.

  • Hallo,

    der Link von Herrn Gust, war sehr hilfreich.


    Weniger hilfreich fand ich die Aussage von Herrn Pawletko, oder wie es bei mir angekommen ist, es ist doch gar nicht so schlimm. Ich glaube Jeder der hier mitliest und schreibt befindet sich gerade in der größten Herausforderung seines Lebens. Ich gebrauche immer die Floskel meine Mutter löst sich auf. Zuzusehen, wie sie Anfangs den plötzlichen Tod meines Vaters nicht verarbeiten konnte, Hilfe über Psychologen war nicht möglich, wegen der FTD- Demenz. Und dann wird aus der Mutter, die immer ein gepflegter Mensch war und mit beiden Beinen im Leben stand, studiert hat, und immer berufstätig war, jemand der Alles verloren hat. Ich schaue ihr beim Sterben zu und kann nicht helfen. Der Mensch der meine Mutter war, ist schon gestorben.

    Ich möchte sie in einem Heim unterbringen, welches auf gerontologische-psychiatrische Erkrankungen spezialisiert ist. Aber gegen den Willen.... Und das ist schlimm, sehr schlimm!

    Ich bin keine Pflegekraft oder med. Angestellte, die geübt ist im Umgang mit kranken Menschen. Mich bringt das Alles sehr an meine Grenzen und mein Leben findet gerade (seit fast 4 Jahren) gar nicht statt. Und das finde ich auch schlimm.


    Das ein Mensch der dauerhaft zum Liegen kommt einen geringeren Grundumsatz ist mir bekannt. Aber ein Körper benötigt trotzdem ca. 800-1000 kcal um zu funktionieren. Und der Grund lieber Herr Pawletko, warum sie nicht abmagerte, sind Herzmedikamente und Psychopharmaka. Auch bunte Getränke, gelb,orange, rot, grün, blau und ihre geliebte Cola, haben wir schon probiert. Eis, Pudding und Kuchen sind zusätzlich zur normalen Nahrung im Kühlschrank, aber werden nicht gegessen, was vor einem Jahr noch ging.


    Ich werd jetzt mal eine Weile versuchen, sie nicht ständig mit Essen und Trinken zu nerven und den Zustand beobachten.


    Liebe Grüße

  • Hallo Gobis,


    du hast hier mein Mitgefühl. Ich bin inzwischen auch in Alarmbereitschaft, was meine eigene Mama angeht. Gestern war auch so ein Tag, wo sie für nichts Lust hatte. Das kann mal vorkommen. Aber ich bemerke auch einige andere Verhaltensweisen, die mich etwas beunruhigen. Über die Jahre oder vielleicht schon bald, werde ich sehen, wohin das läuft.


    Ich begleite meine Schwiegermama inzwischen auch zwölf Jahre lang. Die letzten vier Jahre waren auch sehr hart für mich. Ich habe zum Schluss, wie gesagt, auch das abenteuerliche Essen und Trinken erlebt. Notarzt wegen Dehydrierung war da. ect. Einsicht selten oder gar keine.


    Ich verstehe auch Herrn Pawletko mit seiner Aussage, dass es im Grunde trotzdem geht. Und das erlebe ich auch jetzt im Heim. Sie isst meist wie ein Spatz, ganz selten mal mehr. Sie hat sehr abgenommen, wobei sie vorher schon dünn gewesen ist. Die Wangen sind so eingefallen, dass man den Kiefer genau sieht. Aber wenn nicht mehr geht und sie nicht mehr will, dann muss ich das auch jetzt hinnehmen. Ich habe mir auch extrem viele Gedanken um sie gemacht, als sie Zuhause gewesen ist. Und jetzt ist das in Anführungsstrichen nur meine Schwiegermama. Ich habe da den Abstand irgendwann einigermaßen hinbekommen, zumindest in Sachen essen, bei anderen Sachen dann mal mehr oder mal weniger. Bei meiner Mama merke ich, ich werde auch hier wieder viel lernen müssen.

    Ich habe mir aber geschworen, sie als eigenständige Person mit einem eigenen Willen betrachten zu wollen und sie nicht nur als meine Mama anzusehen, von der ich einmal so viel geglaubt habe. Ich habe mir auch vorgenommen, für mich wieder Sorge tragen zu wollen, je nachdem, wohin die Reise geht. Jetzt weiß ich über das Alter mehr, als vor zwölf Jahren, aber ich bemerke auch, dass ich vom Gefühl her manchmal wieder in eine Art Opferhaltung falle. Ich habe mir auch schon überlegt, was ich tun werde, wenn sie mal nicht mehr putzen, essen, trinken will. Wie wird es sein für mich, wenn ich hier wieder organisieren muss und diejenige glaubt, noch alles wunderbar alleine hinzubekommen. Vielleicht kommt aber auch alles ganz anders. Ich muss abwarten.

    Ich habe festgestellt, dass Menschen, egal, was sie vorher gemacht haben und wie gut sie früher funktioniert haben in der Gesellschaft, dass sie trotzdem keinen eigenen Lebenssinn haben. Und ab einem gewissen Zeitpunkt ist das für mich, meiner Erfahrung nach, der Anfang vom Ende. Dann folgt eine meist lange quälenden Zeit, vor allem auch für die Angehörigen, wo mehr und mehr verloren geht. Fernsehen und Essen und das hoffen, das jemand kommt, mehr gibt es da nicht.


    Sehr traurig.


    Liebe Grüße an Dich

  • Hallo Gobis,


    ich hatte ein ähnliches Problem mit meinem Vater, ich habe gemerkt, dass er süße Speisen bevorzugt, allerdings kann man nicht immer nur Süßspeisen anbieten. Ich habe mich oftmals dann an den Tisch gesetzt und mit meinem Vater auch etwas gegessen, dass hat sehr geholfen

  • Grüß Dich Gobis,


    ich kann Dich so gut verstehen....das "Mitleiden-Müssen" und "Sich-Auflösen" der bekannten Person über viele Jahre ist für uns Angehörige eine enorm hohe Belastung, die häufig von Außenstehenden übersehen wird....ich selbst bin einmal in Tränen ausgebrochen, weil eine Pflegekraft mir nach einem Besuch bei meinen Eltern im Heim bei winterlichen Straßenverhältnissen einfach nur eine gute Heimfahrt gewünscht hat....das war seit langer Zeit einmal eine Reaktion auf mich als Person...also ich war gemeint, nicht meine Eltern...ich habe dann im Auto sitzend bitterlich geweint....


    als Ernährungstipp möchte ich noch beitragen: es gibt solche Milchschnitten in den Kühlregalen der Geschäfte, eigentlich sollen sie Kinder ansprechen... Diese Schnitten sind innen so ähnlich wie Schaumküsse gefüllt und haben außen eine ganz zarte weiche Hülle aus braunem leichtem Teig....diese Schnitten mag mein Vater sehr, bei meiner Mutter kommen sie auch an, aber sie liebt sie wohl weniger...den Tipp habe ich mal von einer Altenpflegerin bekommen.....Ich habe eine solche Schnitte mal selbst probeweise vorab gegessen...sie sind sehr süß..aber sie zerschmelzen richtig auf der Zunge und es ist vom Gefühl sehr sehr angenehm, sie zu essen....


    liebe Grüße

  • Hallo Gobis, Essen und Demenz ist ein großes Thema, deshalb hat auch der MDS (der übergeordnete MDK = Medizinische Dienst der Krankenkassen) dazu eine Grundsatzstellungnahme Ernährung geschrieben, in der viele Fragen vertieft werden. https://www.mds-ev.de/richtlin…ndsatzstellungnahmen.html


    Wie wirken weitere Krankheiten und Medikamente auf den Appetit?


    Was sind die richtigen Nahrungsmittel, die angemessene Konsistenz und Darreichung, der richtige Zeitpunkt usw. Viele weitere Gedanken wurden ja schon in den Beiträgen diskutiert.


    Ich möchte zwei Gedanken ergänzen:


    Ihre Mutter leidet an einer seltenen Demenzform, der FTD, in der kontrollierende, steuernde und persönlichkeitsbildende Teile des Gehirns besonders stark vom Abbau betroffen sind. Ein typisches Merkmal ist manchmal die Hyperoralität, d.h. zu viel und ungenießbares wird zu sich genommen. Bei Ihrer Mutter ist es anders. Nach meiner Erfahrung ist es wirklich Glücksache, den richtigen Zugang zu finden. Dabei wird mein Handeln von dem Verständnis dieser seltenen Demenzform geprägt: Wie gelingt es, das auszugleichen, was durch die FTD im Gehirn zerstört ist. Wie bekommt mein Gegenüber das Gefühl, ich meine es gut mit ihr? Wie kann sie die Steuerung für das zulassen, was im Gehirn kaputt ist?


    Damit übernehmen wir einen Teil der Ich-Stärke oder des Überichs. Voraussetzung ist, dass die Beziehung so stark ist, dies zu dürfen. Häufig bewährt sich die klare Ansage oder Aufforderung, der eindeutige Handlungsimpuls der einfach zu Ende geführt werden muss. Validierende Zuwendung oder Ablenkung wirkt eher bei anderen Formen der Demenz. Je klarer und entschlossener Sie selbst sind, desto eher würde ich erwarten, dass Ihre Mutter das Essen annimmt.



    Auf der anderen Seite stellen Sie die Frage: Wann ist es genug, wann muss ich akzeptieren, dass sie nicht mehr essen will, weil sie nicht mehr sein will.


    Die Entscheidung nicht mehr essen und trinken zu wollen, ist die einzige akzeptierte Sterbehilfe - in allen mir bekannten Kulturen und Religionen. Wenn ein Mensch mit einer finalen Krebserkrankung durch Sterbefasten einen würdigen (und weniger qualvollen) letzten Weg geht, werde ich das akzeptieren und auf Lieblingsessen und Essensgerüche verzichten. Steht die Vergesslichkeit im Vordergrund, werde ich ganz ohne Druck Essen anbieten und respektieren, wenn der Mund zugekniffen wird. Aber ich biete weiter an, weil wir bei Menschen mit Demenz immer wieder Phasen von Hunger und Appetit (auch nach Leben) beobachten.


    Steht eine schwere Depression im Vordergrund, wird es schon schwieriger, denn diese Krankheit boykottiert den oft tiefen Wunsch zu leben.


    Bei einer FTD ist das ethische Dilemma mindestens genau so groß und ich würde genau das machen, was Sie tun: Sie bieten Essen an, freuen sich, wenn es klappt und machen sich auf die Suche nach den Resten des verbliebenen Lebenswillens, den Sie dann stärken, - in die eine oder andere Richtung. Auch wenn Menschen ganz kleine Mengen zu sich nehmen, kann es noch sehr lange dauern. Vielleicht gibt es Ähnlichkeiten, wie bei einer Magersucht, bei der die Familie häufig den offensichtlichen Leidensdruck hat, während die Patientin mit aller Kraft gegen das Essensangebot und die Interpretation kämpft, dass ihr Zustand des langsamen Verhungerns Qual und Leid sei. Welchen Leidensdruck nehmen Sie bei Ihrer Mutter wahr, sind da ähnliche innere Wirkungen wie bei der Magersucht?


    Vielleicht hilft es, wenn Sie den wesentlichen Unterschied beachten: Die Ursache ist bei einer FTD eindeutig und damit auch das Ziel, wie Sie über die Beziehung handeln oder eben auch zulassen, dass es einen tiefen inneren Wunsch geben kann loszulassen und den Sterbeprozess zu beschleunigen. Dieses Thema gehört eigentlich in eine "ethische Konferenz" - vielleicht gibt es ja einen Hausarzt oder andere Beteiligte, die sich auf dieses Thema einlassen mögen?


    Ich wünsche Ihnen Unterstützung in Gesprächen und viel Klarheit, Ihr Martin Hamborg

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