Neue Situation - Fühle mich überfordert

  • Hallo Sohn,


    da kann ich Deinen Vater auch gut verstehen. Das geht uns allen sicher genauso mit der wachsenden Unselbstständigkeit. Umso schöner ist es, wenn man ernsthaft darüber sprechen kann.

    Meine Erfahrung ist aber auch die: Wenn es gelingt, dass man Hilfe von anderen annehmen kann, was bei einer Demenz nicht immer der Fall ist, dass man sich dann länger eine gewisse Selbstständigkeit bewahren kann. Natürlich ist die dann ein Stück weit anders als früher.


    Ich weiß auch aus Erfahrung, dass ein Delir noch länger nachwirken kann und dass es hier auch Schwankungen geben kann.


    Die Sache mit der Animation, die immer mehr zunehmen kann, dass ist genau der Punkt, den man irgendwann nicht mehr alleine stemmen kann.


    Deshalb weiterhin alles Gute und auf ein gutes Gelingen mit der Tagespflege

  • Hallo Sohn83, eine Frage würde ich gern aufgreifen: Es spricht viel dafür, dass ein Delir die Hauptursache für die Probleme war und da waren Sie in der Not sehr präsent und unterstützend und haben zusätzlich mit der Tagespflege eine entspannte tagesstrukturierende und emotional stabilisierende Struktur geschaffen. Dies hat einen positiven Effekt auf das Delir und dieses Angebot bleibt sinnvoll, bis Sie eine tragfähige neue Wohnform gefunden haben. Wenn Sie Ihrem Vater ähnlich sind, können Sie vermutlich am besten einschätzen, welche Form des Kontaktes bei Ihrer begrenzten Zeit am besten hilft, wertvoll sind oft mehre kurze Telefonate als ein langes... Ihr Martin Hamborg

  • Ich möchte mal ein kurzes Update geben.


    Die Tagespflege funktioniert gut und tut ihm auch sehr gut mehr als 3 Tage möchte er aber trotzdem nicht gehen. .

    Der allgemeine Zustand hat sich etwas gebessert. Große Probleme bereitet weiterhin die Hüftarthrose was Bewegungen extrem einschränkt.



    Leider ist mit der allgemeinen Besserung bei ihm auch jede Bereitschaft verschwunden so etwas wie ein Pflegeheim überhaupt in Erwägung zu ziehen. Die Unterstützung die ich aus der Familie erhalte ist marginal, klar wenn ich das ganze nur häppchenweise für 30 Minuten aushalten muss wäre es für mich auch nicht so schlimm.


    Die Nierenwerte sind besser geworden, was schön ist. Nur erschreckt mich das ich mich darüber nicht freuen kann. Was natürlich sofort wieder an meinem Gewissen nagt.


    Der geistige Zustand hat sich gebessert, auch wenn immer wieder Phasenweise und unterschiedlich ausgeprägte Verwirrung folgt. Das ist absolut nicht berechenbar, erst geht es ihm gut nur um dann wenige Minuten später in Verwirrung zu verfallen.


    Ich kann ihn weiterhin nicht länger allein lassen was mich kaputt macht. Selbstständig beschäftigen geht überhaupt nicht, da kommt wirklich null von ihm selbst.

    Vor dem TV parken geht nur ganz kurze Zeit weil ihn das plötzlich verwirrt. Das geht so weit das er manchmal nicht selbstständig auf die Toilette geht wenn ich nicht da bin (Toilettengang das macht er ohne Hilfe), aber ich muss da sein und praktisch die Erlaubnis geben -> jetzt geh auf die Toilette.

  • Hallo Sohn,


    das ist leider genau die Lage, die viele irgendwann erfahren haben.


    Es ist gesundheitlich etwas besser, aber die Demenz-Krankheit schläft leider nicht. Und ja man weiß manchmal nicht, was besser für denjenigen wäre, wenn es um Gesundheit/Krankheit geht, weil man selbst so belastet ist, dass das eigene Leben nicht mehr richtig funktionieren will.


    Wenn die liebe Verwandtschaft keinen Handlungsbedarf sieht, dann ist das eher eine weitere psychische Belastung für einen selbst. Denn letztendlich müsste der Vater fast 24 Stunden unter Aufsicht sein. Und gerade abends und nachts ist es wichtig, vom Tag irgendwie nochmal auftanken zu können. So habe ich das bei mir erfahren.


    Ich habe anstrengende Arbeiten neben der Betreuung gehabt und dabei ist es mir wichtig gewesen, wenigstens nachts mal für mich sein zu können.


    Es hilft im Grunde nur eines:

    Mit den Verwandten noch einmal sprechen, dann die Reaktion abzuwarten.

    Aber letztendlich ist das auch kein Garant für eine dauerhafte Hilfe. Im Grunde läuft es doch mehr auf eine 24-Stunden-Betreuung oder ein Heim hinaus.


    Seriöse Organisationen gibt es. Aber letztendlich muss auch die Chemie stimmen.


    Es ist leider oft so bei einer Demenz, dass derjenige sich gut fühlt, es aber gedanklich bei weitem nicht mehr ist. Dann rückt ein Pflegeheim auch gefühlt in weite ferne für denjenigen. Ich würde hier aber eher nicht nachgeben, sondern eher etwas tricksen. Ich würde mit dem Vater dort mal zum Kaffee oder Essen hingehen. Aber ob das so bald wieder möglich ist. - Dieses dumme Corona macht einem da ja einen Strich durch die Rechnung. Dann würde ich halt mit dem bevorzugten Heim sprechen und eine lockere Begehung vereinbaren.

    Das dürfte doch bei den Fallzahlen bald mal drinnen sein.


    Ich würde auch nicht versuchen, ständig in Habachtstellung zu stehen. Das fällt leider sehr, sehr schwer. Wenn man schon recht engmaschig für denjenigen da ist, dann kann trotzdem etwas passieren und dann steht man wieder vor der Frage, wie die weitere Betreuung aussehen soll.


    Die Tagespflege kostet ja schon einiges an Geld, so dass ich mir denke, dass eine weitere Betreuung da nicht mehr möglich ist. Wenn man selbst noch etwas Geld zur Verfügung hat, würde ich aber auch daran denken. Manche Betreuungen vom Seniorenservice können im Ernstfall auch nachts mal jemanden zur Verfügung stellen, wenn wirklich Not am Mann ist. Das ist aber sehr individuell, je nachdem wie die Seniorenbetreuung geführt wird.


    Liebe Grüße an Dich

  • Hallo Teuteburger,


    vielen Dank für deine Worte, das tut wirklich gut. Das mit der 24 Stunden Pflege habe ich ebenfalls bereits durchdacht, aber als eine wirkliche Lösung erscheint mir das nicht. Meine Hoffnung bzgl. eines Heims wäre halt das er du vielfältige Sozialkontakte wieder dauerhaft aufblüht.


    Im Moment haben wir ein recht gut verfolgbares Muster.

    Sa - geht bei ihm (allerdings für mich sehr anstrengend)

    So - schlechter als Sa, Verwirrung vor allem gegen Abend (für mich der anstrengendste Tag der Woche)

    Mo - (zu hause) Wochentiefpunkt

    Di - (Tagespflege) geht abends wieder deutlich besser

    Mi - (zu Hause) Tagespflege wirkt noch nach, meist leichte Verwirrung

    Do - Tagespflege

    Fr. - Tagespflege (Wochenhoch)


    Natürlich ist nicht jeder Tag gleich, aber das Muster ist deutlich erkennbar.


    Gestern war recht schwierig, Vormittag ging es, ab Mittag schlechter, Nachmittag wieder ein hoch bis 18 Uhr, danach ein steiler Absturz. Zwischendrin eine Phase in der er recht klar war und wir wieder viel geredet haben, danach wieder kompletter Absturz weil ich ihn 20 Minuten allein gelassen habe, mit völliger Desorientierung (örtlich wie auch zeitlich) und "Fahren wir jetzt Heim?" bis spät abends.


    Bei unserem Gespräch habe ich das Heim Thema nochmals aufgegriffen (so schwer es mir fällt). Ich habe aber gemerkt das manchmal Gespräche die in Zwischenphasen stattfinden besser im Gedächtnis bleiben als jene die in längeren "guten Phasen" stattfinden.

    Hier zeigte er sich wieder aufgeschlossen und möchte sich auch Einrichtungen in der Nähe anschauen. Er wirkte danach aber recht verstört ja gar depressiv. Diesen Eindruck machte er auch heute morgen.


    Wir haben auch noch das Thema mit der Hüftathrose, ohne Schmerzmittel (Metamizol) kann er sein Bein kaum noch bewegen und hat ständig Schmerzen.


    Ich habe jetzt einfach einen Rollstuhl gekauft um wenigstens kleinere Ausflüge und Spaziergänge mit ihm machen zu können. (beschäftigen und Abwechslung)

    Am Wochenende können wir jetzt wieder regelmäßig den kleinen Außenbereich der Dorfwirtschaft aufsuchen (sein Elternhaus, von seinem Bruder betrieben)


    Wenn von den Orthopäden (2. Juli!) die Einschätzung kommt das wir um eine OP nicht herum kommen erledigt sich das Heim Thema auch von selbst, eine vollumfängliche med. 24 Stunden Betreuung mit Reha kann ich zu Hause nicht durchführen.

    Des weiteren muss ich in diesem Fall mit einem erneuten Delir im KH rechnen und erst mal eine Klinik finden die sich da wirklich auskennt und nicht nur irgend ein gefördertes Programm das vor 6 Jahren zu Ende war auf der Homepage stehen hat.


    Mir selbst macht das Heim Thema ebenfalls schlaflose Nächste. Allein der Gedanke daran lässt ungeahnte Schuldgefühle hochkommen. Ich weiß das diese eigentlich unbegründet sind, das macht es aber nicht wirklich einfacher.

  • Hallo Sohn83,

    Des weiteren muss ich in diesem Fall mit einem erneuten Delir im KH rechnen und erst mal eine Klinik finden die sich da wirklich auskennt und nicht nur irgend ein gefördertes Programm das vor 6 Jahren zu Ende war auf der Homepage stehen hat.

    eine Übersicht mit Kliniken die Stationen für Patienten mit Demenz ausweisen finden Sie hier. Allerdings kenne ich natürlich nicht jedes KH von innen und kann keine Aussage zu Art und Qualität der dort geleisteten Arbeit treffen beim jeweiligen Bedarf. Dennoch die Liste, vielleicht gibt es eine Klinik (eine Alternative zu Ihrer letzten Erfahrung), die für Sie bzw. Ihren Herrn Vater im Bedarfsfall erreichbar ist. Der 02. Juli ist ja nicht mehr allzulange hin.

    Es grüßt Sie

    Jochen Gust

  • Hallo Sohn,


    ich glaube, die Ungewissheit, wie die kommende Situation weitergehen wird, bereitet einem am meisten Sorgen. Es kommt einem so vor, als säße man auf einem Pulverfass. Die eigene Entspannung um Kraft aufzutanken, kommt leider zu kurz mit der Zeit.


    Eine solche Tendenz habe auch ich schon öfters erlebt. Man merkt am Verhalten des Demenzkranken deutlich, dass eine wohltuende und zugewandte Beschäftigung, die so ein bisschen Normalität vermitteln kann, einen fühlbaren Auftrieb geben kann, bis dann wieder das eigene innere, haltlose Gefühl auftaucht und die Frage: Was mache ich denn jetzt?


    Wenn du für kurze Zeit den Raum verlässt und er dadurch bereits sichtlich abbaut, dann ist die Bindung und das Verlassen auf dich groß. Aber es ist auch gut zu hören, dass er in der Tagespflege auch gut zurecht kommt.


    Das ihr Euch Heime ansehen wollt, ist schon mal richtig gut.


    Ich kann noch eine kleine Anregung geben, was mir und dem Demenzkranken hin und wieder geholfen hat.


    Da ich es nicht schaffe, den Link hier rein zu setzen, obwohl ich die www.-leiste des Links kopiere, mache ich das dann als Zitat:


    Zitat Anfang:


    Hallo an alle.


    Ich möchte an dieser Stelle etwas platzieren, was mir und einer guten Bekannten von mir manchmal geholfen hat.


    Meiner demenzkranken Bekannte hat das, was ich jetzt vorstellen will, hin und wieder aus einem Tief heraus geholfen. Und mir hilft es, abends einfach beim Abschalten. Ich rufe das interessante, und. wie ich meine, liebe Tier, auf meinem Tablet auf, welches ich meiner Bekannten zum Ansehen in die Hände gebe. Ich setze mich dann neben sie. Meine Bekannte mag Katzen und diese besonders. Sie geht dann lebendig mit und freut sich über dessen Verhalten. Sie ist dann ganz in ihrem Element und erstaunlich klar.

    Diese Katze ist ein Puma, der die Größe eines mittelgroßen Hundes hat. Ein Pärchen hat aus Mitgefühl das kranke Tier (chronische Blasenentzündung/Mängel) einem Zoo in Russland abgekauft. Das Tier hat zudem einen Gendefekt und kann niemals so groß werden, wie ein normaler Berglöwe. Unter Artgenossen kann er nicht leben, weil sie ihn nicht akzeptieren würden. Deshalb wollte der Zoo ihn auch abgeben. Der Puma ist jetzt wieder gesund und geht in eine Hundeschule und er ist ein guter Schüler. Ich habe selten etwas so Beruhigendes wie dieses Tier gesehen. Und einige, die sich die Videos anschauen, nennen es ihr Antidepressiva. Da kann was dran sein. Aber es ist natürlich, wie alles andere auch, eine individuelle Sichtweise.

    Dass es dem Tier anders geht als in der normalen Natur, ist verständlich. Pumas sind normalerweise Einzelgänger, aber hier ist dann doch ein bisschen anders. Da ich nichts auf dieser Welt für vollkommen ideal halte, so hat auch diese Haltung mit Sicherheit ihre Defizite, aber man versucht das bestmögliche hinzubekommen. Wer Interesse hat, kann vielleicht mal reinschauen.


    Und hier habe ich drei Videos.


    https://www.youtube.com/watch?v=GaWEAnW__3I


    https://www.youtube.com/watch?v=Pb5u8LUjamY


    https://www.youtube.com/watch?v=VEe2Qax8bb0



    Zitat Ende:




    Liebe Grüße an Dich

  • Guten Abend Sohn83,

    realistisch gesehen, schreitet die Demenz immer weiter fort.....das muß man sich selbst als Angehöriger immer wieder klar machen.....

    Der demenzerkrankte Angehörige kann, wenn er einigermaßen zu Hause umsorgt wird, es dort sehr lange "aushalten" und gut finden....

    ...die Frage ist aber: wie lange hält man selbst, also in diesem Fall Sie/Du das aus? .....vermutlich kürzer als der an Demenz erkrankte....


    die Konsequenz ist und wäre.....eine Heimunterbringungen anzuleiern...die geht aber natürlich nicht gegen den Willen des Erkrankten.....

    ....wenn Dein Vater freiwillig gehen würde....wäre das natürlich super.


    bzgl. evtl. notwendiger Operation....es gibt manchmal die Möglichkeit anschließend zur Rehabehandlung in eine Geriatrie zu kommen.....dort ist man dann auch auf Demenz eingestellt...und es gibt evtl gute Hilfestellungen für die Zukunft...


    Viele Grüße

  • Vielen Dank für eure Antworten.


    Gestern hatten wir wieder Pause mit der Tagespflege und schon ging es ihm wieder deutlich schlechter, gerade gegen Abend.
    Ihm war auch langweilig und das drückend heiße Wetter machte sein übriges. Das mitnehmen in die Arbeit funktioniert auch nicht mehr so gut wie früher, er ist auch bei leichten arbeiten (kleine Schachteln vor falten) schnell stark erschöpft.


    Nur so ein Beispiel. Wenn ich ihn aus der Tagespflege hole und ins Auto helfe gurtet er sich selbstständig an d.h. greift wie selbstverständlich nach dem Gurt rechts oben und steckt in links unten in die Halterung.

    Nach einem Tag Pause mit der Tagespflege ist das Gurtsystem für ihn unverständlich, er weiß weder wo der Gurt ist noch wo er hingehört.


    Habe gestern mit ihm gesprochen und so konnten wir die Tagespflege gleich ab nächster Woche von 3 auf 4 Tage erhöhen.


    Um aus dem Wochenende etwas Druck zu nehmen habe ich einen Rollstuhl besorgt, so sind wenigstens wieder Spaziergänge und kleinere Ausflüge möglich.


    Heute morgen konnte ich ein gutes Gespräch mit der Leiterin der Tagespflege führen. Diese hat mir gleich die Adressen und Ansprechpartner der Heime ringsum mitgegeben (von 8 Heimen im 20km Umkreis werden 6 Stück wie die Tagespflege vom BRK geführt) sie konnte mir auch eine kurze Einschätzung geben welche Heime mehr auf Demenz eingestellt sind als andere. Das war sehr hilfreich.

  • Hallo Sohn83,

    Die Sache mit dem Schuldgefühl kenne ich nur zu gut. Für mich war die Aussage der Heim Mitarbeiter hilfreich, dass ich Verantwortung übernommen habe, als ich meine Mutter zunächst zur kurzzeitpflege in ein Heim brachte nach Sturz mit Armbruch etc. Da sich dies wiederholte , haben wir meine Mutter nicht mehr zurück nachhause gebracht und allein machte sie sich nicht auf den Weg. Ich habe lange mit Schuldgefühlen gekämpft, und meine Mutter hat lange gegen mich gekämpft (verbal), doch im Heim war sie besser gelaunt und profitiert von Kontakten dort, mittlerweile gibt es auch wieder mehr Programm.

    Vielleicht ergibt sich ja etwas nach der OP Ihres Vaters, über kurzzeitpflege evtl. Ich würde ihn schon mal in Heimen anmelden für die Warteliste.

    Oder kommt eine ausl. Pflegekraft infrage?

    Allein kann man das auf Dauer nicht stemmen. Es ist wahrlich nicht verwerflich an die eigene Gesundheit zu denken, wenn es der Demente nicht mehr tun kann. Wir haben alle nur dieses eine Leben und niemand ist grenzenlos belastbar. Die Demenz kann sich noch über Jahre ziehen.

    Meine Mutter ist fast 91 und redet seit Jahren über ihr baldiges Sterben und ich werde auch nicht jünger.

    Also meine heimerfahrung ist sehr gut.

    Alles Liebe

    Rose60

  • Hallo Sohn83, an dieser Stelle möchte ich nur drei Gedanken teilen:

    1. Sie können die Wirkung der Tagespflege genau beschreiben: ist es möglich, dass Ihr Vater Mo-Mi-Fr hingehen kann. Vielleicht lässt sich die TP darauf ein, weil sie so erfolgreich ist.
    2. Dauerhafte Schmerzen verstärken die Symptome der Demenzkrankheit - die, wie Teuteburger so schön schreibt "nicht schläft". Bekommt er abends genug Schmerzmittel? Wie würde es Ihrem Vater gehen, wenn er eine neue Hüfte bekäme, wann wäre der richtige Zeitpunkt dafür?
    3. Können Sie Ihren Vater in eine Kurzzeitpflege geben, vielleicht als Test, ob es ihm gefällt? Haben Sie sich schon ein Heim ausgesucht? Könnte Ihr Vater auch in dieses Heim (nicht nur zur Kurzzeitpflege) gehen, wenn er operiert würde?

    Viel Erfolg, Ihr Martin Hamborg

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