Neue Situation - Fühle mich überfordert

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  • Hallo Teuteburger,


    Ich glaube man muss sich die Einrichtungen persönlich anschauen um einen Eindruck zu bekommen, man hört halt oft auch nur das schlechte während das ganze gute Stillschweigend hingenommen wird. Ich höre da aktuell ganz stark auf mein Bauchgefühl, wenn der Erstkontakt schon unerfreulich ist fällt das Heim schon raus.


    Am aufschlussreichsten war für mich wirklich die direkte Empfehlung des Nachbarn. Der konnte mir sagen seine Mutter ist seit 5 Jahren in diesem Heim, ich habe genau erfahren wie dort mit den Coronabeschränkungen umgegangen wurde, was für Aktivitäten angeboten wurden etc... So ein Erfahrungsbericht aus erster Hand ist halt was anderes als ein Prospekt oder Internetseite wo immer alles super ist.


    Vielleicht kannst du ja versuchen von in Frage kommenden Heimen Angehörige zu befragen. Ich z.b. gehe mit dem Thema sehr offen um (auch im erweiterten Familien, Freundeskreis, Nachbarn etc) und frage aktiv nach ob jemand Angehörige in Heimen hat und mir direkte Erfahrungen geben kann. So konnte ich schon zwei Heime direkt ausschließen.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Sohn,

    ist Ihr Vater merklich lärmempfindlich? Dann würde ich von dem ersten Heim mit den erwartbaren Umbauarbeiten definitiv abraten. Ist er hingegen handwerklich bzw. an Baustellen interessiert, könnte es sein, dass er Lärm und Dreck als weniger störend wahrnimmt, als wir uns das vielleicht so vorstellen...

    ... nur so ein Gedanke!


    Ich drücke Ihnen die Daumen, dass Sie bald etwas Passendes finden.


    Freundliche Grüße

    S. Sachweh

  • Hallo Fr. Sachweh,


    vielen Dank für Ihre Antwort und den Denkanstoß. Daran hätte ich nicht gedacht.


    Wir haben uns jetzt alle drei in Frage kommenden Heime angeschaut. Unser eigentlicher Favorit das größere eher auf Demenz ausgelegt Heim fiel nach wenigen Minuten sofort raus, von der dort herrschenden Krankenhausatmosphäre war mein Vater stark abgeschreckt.


    Wir haben uns jetzt bei dem kleineren Heim (52 Plätze) auf die Warteliste setzten lassen. Dies machte einen sehr guten Eindruck und ist sehr neu (2017). Beim ganzen Konzept und Bau standen die Gemeinschaftsräume im Mittelpunkt. Die Bewohner sind durchmischt darunter auch einige Demente und viele sehr fitte Bewohner. Man hat auch gesehen das die Gemeinschaftsräume sehr gut angenommen werden. In einer Ecke war ein Kaffeekränzchen, in einer anderen wurden Brettspiele gespielt, ein paar Damen guckten zusammen Fernsehen usw.


    Es gibt keine ewig langen "Krankenhausflure" sondern die Zimmer sind um die Gemeinschaftsräume angeordnet. Allein das der obligatorische Linoleumfussboden auf den Zimmern in Holzoptik daher kommt macht das alles schon viel wohnlicher. Dazu so Kleinigkeiten wie eine Heimkatze, Aquarien, Farblich markierte Stockwerke und sich im Aufzug entsprechend änderndes Licht, Fußballplatz gleich nebenan, große Terrassen und geschützter Garten, eine richtig tolle Aussicht etc..


    Wir sind jetzt auf der Warteliste, die sehr engagierte Heimleiterin redete von (2-10 Wochen im Schnitt). Es geht zuerst um zwei Wochen Kurzzeitpflege danach ist das Zimmer bei Bedarf noch eine Woche reserviert für einen dauerhaften Einzug.

  • Das klingt ja mal richtig gut, Sohn.


    Deine Beschreibung würde auch mir zusagen.


    Darf man fragen, ob das eine Heimkette ist oder ob es ein Einzelhaus ist?


    Ich habe am kommenden Mittwoch einen Termin, zur Besichtigung.


    Leider ist mein Favorit, das kleinere Heim, in der Corona-Krise ständig in Alarmbereitschaft. Sie haben im Sommer viele Coronafälle gehabt und entsprechend ist man immer noch nicht zugänglich. Ich soll einige Wochen warten.

  • Das Heim wird vom BRK (Bayerisches Rotes Kreuz) betrieben. In unserer Gegend hier betreiben die die meisten Heime und Tagespflegeangebote. Trotzdem war die Ausrichtung und Ausstattung bei jedem von uns besuchtem Heim sehr sehr unterschiedlich.


    Bei dem Heim auf dessen Warteliste wir jetzt stehen konnte sich die Heimleiterin bereits beim Bau stark mit einbringen, das sind oft so Kleinigkeiten wie Dauerlichter in den Bädern die Nachts für Orientierung sorgen oder auch die Aufenthaltsräume die so gesetzt wurden das sie eine tolle Aussicht bieten. Zu den Parkplätzen gelegen gibt es in den oberen Stockwerken nochmals Aufenthaltsplätze weil sie sagt einige Bewohner sind da sehr daran interessiert zu beobachten wer kommt und geht. Da auf einem Hügel am Ortsrand gelegen hat man von dort auch eine große Fernsicht in die Landschaft. Im Erdgeschoss ist dort eine kleine Cafeteria für Bewohner/Besucher untergebracht.


    Bzgl. Corona hatten die im Heim nur einen Fall (obwohl unsere Landkreis viele Wochen in den Top 10 der Corona Landkreise gelistet war) , das war eine Pflegerin und die wurde beim obligatorischen Test erkannt. Bewohner waren keine Betroffen. Außer in den Wochen als von staatlicher Seite Besuche komplett unterbunden waren durften die Bewohner auch immer (angemeldeten) Besuch auf ihren Zimmern erhalten. In den Wochen ohne Besuche wurden soweit möglich Videotelefonie durchgeführt.


    Die Leiterin (vielleicht Ende 30 Anfang 40) kommt selbst aus der Pflege und ist unheimlich engagiert. Das merkte man auch beim Rundgang wo sie jeden Bewohner mit Vornamen angesprochen wurde. Eine sehr fitte und aktive Dame (deren alter ich vielleicht auf Ende 70 geschätzt hätte) hat sie gleich umarmt und von den Ausflügen erzählt die vor Corona gemacht wurden. Die Dame feiert jetzt ihren 95.

  • Gestern haben sich die Ereignisse etwas überschlagen, es kam der Anruf vom Pflegeheim das ab Donnerstag ein Zimmer für die Kurzzeitpflege frei ist.


    Wie ich erwartet habe lagen zwischen der allgemeinen Bereitschaft das mal mit einen Heim zu versuchen und dem tatsächlichen "jetzt geht es los" nochmal Welten. Mein Vater hat es leider nicht sehr gut (gelinde gesagt) aufgenommen und ich wurde mit vielen Vorwürfen seinerseits konfrontiert. Nach vielen sehr erschöpfenden Gesprächen und einem erneuten Besuch im Pflegeheim hat er dann recht trotzig zugestimmt die 14 Tage auszuprobieren obwohl für ihn bereits feststeht das dass nichts für ihn ist.


    Ich muss dazu sagen das sich die Situation meines Vaters in den letzten 3 Wochen nochmals stark gebessert hat. Die Demenz ist vorhanden, da gibt es keine Frage aber doch deutlich in den Hintergrund getreten. Sehr viele Erinnerungen sind zurück und das Kurzzeitgedächtnis ist zwar nicht absolut verlässlich aber über einen Zeitraum von 1-2 Tagen doch einigermaßen brauchbar.


    Ich kann ihn auch mal für 90 Minuten allein lassen, muss mich dann aber durchaus auf Vorwürfe "ich würde ihn den ganzen Tag allein lassen" gefasst machen.


    Der große Unterschied, er hat (bis auch abends vor dem Bett gehen) seine Orientierung in der Wohnung zurück. Er empfindet auch wieder ein Heimatgefühl das ja lange Zeit weg war. Dank Tilidin sind sogar wieder Spaziergänge von 20 Minuten drin und der Rollstuhl ist seit Wochen unangetastet geblieben. Das freut mich für ihn macht aber das ganze Experiment Pflegeheim natürlich nicht leichter.


    Was mir Sorgen macht, ich bin eigentlich ein sehr (zu) emotionaler Mensch. Ich befinde bei dem ganzen Thema mittlerweile eine innere Distanz die ich in meinem Leben bisher nicht gespürt habe. Ich habe teilweise das Gefühl Freundlichkeit nur noch vorzuspielen. Das muss jetzt nicht unbedingt schlecht sein, bin ich aber von mir selbst nicht so gewöhnt.


    Ich bin gespannt wie das jetzt alles läuft, für mich ist der Zeitpunkt ideal weil ich selbst ab Montag zwei Wochen Urlaub habe und so mal Zeit für mich selbst bekomme.

  • Hallo Sohn,


    das liest sich einerseits richtig gut, was du von Deinem Vater schreibst. Und wieder zeigt sich, dass eine Demenz nicht gleich Demenz ist. Nach einem Delir kann vieles wieder zurückkommen, wo man oftmals nur staunen kann.


    Das sich vernachlässigt fühlen, ist in meinen Augen eines der größten Probleme, die man mit einer leichten bis mitteschweren Demenz erleben kann:


    Ich kann ihn auch mal für 90 Minuten allein lassen, muss mich dann aber durchaus auf Vorwürfe "ich würde ihn den ganzen Tag allein lassen" gefasst machen.

    Ich weiß nicht, wie du das mit der Emotionalität einschätzt. Einerseits könnte es beunruhigend sein, auf der anderen Seite schlummern in jedem Menschen Überlebensstrategien/Methoden, die einem oftmals noch nicht bekannt sind, gerade, wenn etwas so langanhaltend ist, wie die Begleitung eines alten Menschen mit einer Demenz.

    Ich würde das im Grunde als eine Gewöhnung an die Situation ansehen und dass man Dinge nicht wirklich verändern kann. Auf der anderen Seite bleibt man dadurch handlungsfähig. Mitleiden ist sowieso nicht so gut. Auch die Kämpfe brauchen eine gewisse Akzeptanz. Wenn dir das gelingt, dann fände ich das jetzt erst mal gut.


    Ich wünsche gutes Gelingen und drücke fest die Daumen für die Kurzzeitpflege. Aber ich weiß auch, dass nur das individuelle Wohlfühlen und die individuellen Situationen hier eine Rolle spielen werden.


    Liebe Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Sohn83, mit meinen Gedanken möchte ich an Ihre, Teuteburger anknüpfen. Der Kompromiss mit dem Probewohnen ist doch ein riesiger Erfolg und so wie die Schmerzbehandlung derzeit wirkt, wird er vielleicht viele alte Fähigkeiten neu entdecken. So gibt es viele Chancen für ein gutes Einleben!


    Wenn Sie manchmal das Gefühl haben, Freundlichkeit nur vorzuspielen, sehe ich das eher als einen wichtigen Schritt in eine innere Gelassenheit und als Ergebnis erfolgreicher Trauerarbeit. So können Sie hoffentlich besser mit den "Endlosschleifen" umgehen und die Emotionen begrenzen, die nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip ungünstige Muster der Begegnung aktivieren. Das alles kann einen inneren Raum schaffen, mit dem Sie sich weiterhin an den Erfolgen freuen können, ohne erwarten zu müssen, dass alles wird wie früher...

    Ihnen viel Gelassenheit und Freude an vielen kleinen Momenten, Ihr Martin Hamborg

  • Vielen Dank für eure Antworten. Diese helfen mir immer.


    Seit Donnerstag ist mein Vater in Kurzzeitpflege. Schon das hinbringen war ein Desaster weil es für ihn wieder ganz plötzlich kam obwohl wir täglich darüber geredet haben. Es kamen wieder viele viele Vorwürfe von "ihr schiebt mir ab" bishin zum organisiertem Menschenhandel.


    In der Einrichtung ging es dann allerdings besser. Am nächsten Tag haben wir ihn besucht, der Besuch war unerfreulich weil wir erstmal 40 minuten von ihm beschimpft wurden. Außerdem will er sich einen Anwalt nehmen usw.
    Wir haben ihn dann beruhigen können und einen Vertrag mit ihm gemacht das er nach den 14 Tagen auch wieder nach Hause kann. Das hat gut funktioniert.


    Heute habe ich ihn wieder besucht und da war es richtig schlimm. Ich war eigentlich positiv überrascht wie gut es ihm ging, wir konnten klar sprechen. Es gab wohl kurz vorher einen kleinen Vorfall das er das Zimmer verwechselt hat und in einem falschen Zimmer auf die Toilette gegangen ist. Die Bewohnerhin scheint darauf sehr erbost reagiert zu haben. Das hat ihn ziemlich aufgeregt bis plötzlich alles wirr wurde und er kaum mehr ansprechbar war. Habe daraufhin die Pflegerinnen gerufen, Puls war recht hoch aber der Blutdruck eigentlich optimal. Er hat sich aber nicht wirklich erholt lag apatisch da, Phasenweise kam er aber immer wieder mit Vorwürfen ich hätte ihn zum sterben ins Heim gebracht und das ich ihn loshaben will. Danach so apathisch das ich zweitweise wirklich glaubte er stirbt jetzt. Mir kam es so vor als hätte er komplett aufgeben.


    Weil sein Zustand nicht besser wurde, wurde der Bereitschaftsarzt verständigt. Dieser hat ihn kurz durchgecheckt es war aber alles in Ordnung. Blutdruck, Puls, Zucker optimal. Der Doktor meinte es war ein Schwächeanfall.


    Als er dann wieder meinte ich soll ihn nach hause bringen habe ich zugestimmt. Ab diesem Moment hat sich alles recht schnell verbessert. Erst aufstehen, danach trank dann einen Kaffee und hat ein Stück Kuchen gegessen. Zwanzig Minuten später sind wird bereits wieder durch den Garten gegangen. Dann hat er die Pflegerin gefragt ob er noch bleiben kann, weil er ja seinen Vertrag nicht bricht.

    Als ich dann nach ca 4 Stunden gegangen bin saß er relativ fröhlich mit anderen Bewohnern beim Kaffeetrinken.


    So richtig weiß ich nicht wie ich mit der heutigen Erfahrung umgehen soll. Er ist tief verletzt und ich bin schockiert. Morgen fahre ich wieder hin aber sollte da wieder so eine episode kommen kann ich ja fast nicht anders als in wieder nach Hause zu holen.

  • All das, was du beschreibst, Sohn, das kenne ich auch.


    Auch das lethargische Sterbeverhalten. Wie oft habe ich gedacht, dass der Tod wirklich bevorsteht.


    Ich kann aber die älteren Menschen verstehen. Das Zuhause wird mit Selbstständigkeit, mit Freiheit und mit Geborgenheit in Verbindung gebracht. Und sobald sie die Entscheidung haben dürfen, dass sie wieder zu diesen Eigenschaften zurückkehren können, dann können sie auch oftmals im Hier und Jetzt ganz anders agieren.


    Der richtige Zeitpunkt für ein dauerhaftes Leben im Heim muss gefunden werden. Aber es muss auch möglich sein, dass du deine Auszeiten haben kannst, im ganz normalen Alltag.


    Ich brauche zum Beispiel nachts meine Zeit, wo ich nicht drauf hätte verzichten können, denn es gibt noch mehr Anforderungen im Leben. Ein Demenzkranker wird von selbst darauf aber keine Rücksicht nehmen. Deshalb muss man hier für sich selbst sorgen.


    Ich kenne die emotionale Achterbahnfahrt gut, auch die Hilflosigkeit, was jetzt das beste für alle Beteiligten sein soll und was nicht.

    Ich würde mir aber ein Gesamtbild machen und offen bleiben für eine gewisse Routine zwischen Lethargie und vielleicht Spaß an verschiedenen Tätigkeiten zu haben.


    Liebe Grüße

  • Hallo Sohn,

    ich würde - wie Hanne bereits geschrieben hat - lieber nicht so schnell einknicken und aufgeben. Es kann irgendwann nicht immer nur um die Bedürfnisse des alten Menschen gehen, wenn man selbst dabei zuviel zurückstecken muss und wir dadurch möglicherweise selbst auslaugen. Der alte Mensch nimmt darauf nach meiner Erfahrung irgendwann keine Rücksicht mehr, da müssen wir notgedrungen für uns selbst sorgen.

    Macht es denn Sinn, den Vater wirklich jeden Tag zu besuchen? Ich habe dies bei meiner Mutter bewusst nicht gemacht um zu erreichen, dass sie sich überhaupt auf Kontakte mit anderen und die Angebote des Heims einlässt.

    Ich wünsche ein gutes Bauchgefühl und baldige Entspannung.

    Liebe Grüße

    Rose60

  • Hallo,

    als ich meine Frau zur Kurzzeitpflege brachte, stellte ich ebenfalls eine deutlichere Verbesserung bei ihr fest. Leider hat man mir nie das Geheimrezept dafür verraten. Das Pflegeheim war nur 300 m von meiner Wohnung (bei Freunden) entfernt, sodas ich ohne Corona ständig hätte dort sein können. Wg. Corona durfte ich nur alle 3 Tage besuchen und man wurde jedes mal etwas ruppiger im Umgang mit uns. Dem Heim war es jedoch sehr lieb, wenn ich sie für 2-3 Stunden abholte. Auch vergaß man, wie in der Reha zuvor ( dort wurden sogar Menschen gesucht ), täglich frisches Wasser zu reichen.

    In Ihrem Fall würde ich meinen, wäre es angebracht Ihren Vater anfänglich oft zu besuchen, und die Zeiträume dann selbst zu reduzieren. Einfach mal austesten.

    Dabei im Hinterkopf behalten: Das Heim will ihren Vater haben !

  • Hallo Sohn,


    dein Bericht ist mir nicht unbekannt. Ich will hier auch nicht viele weitere Tipps geben, alles habe ich mit dem Mann meiner Mutter durchlebt.

    Er war gegen alle guten Worte nicht bereit sich aus seinem Umfeld zu lösen.

    Erst als meine Mutter selber ins Pflegeheim ging, besserte sich das.

    Wir haben dann eine Tagespflege (1-3x die Woche) in dem gleichen Heim einrichten können.

    Eventuell ist das auch eine Option für euch, so bleibt er in Kontakt mit der Einrichtung und bei einer Verschlechterung wäre der Wechsel nicht so hart.

    Später hat er sich auf diese Tage dann auch sehr gefreut.


    Gruß


    frase

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Sohn83, es ist eine absolut anstrengende Situation und wenn es irgend geht, halten Sie die Debatten kurz und lenken Sie eher durch den Spaziergang ab. Sie wissen ja, Trost geht immer: so ein Wechsel in ein Heim ist traurig und darf ärgerlich machen.


    Manchmal helfen auch kurze sachliche Argumente, z.B. "soetwas wir neulich, als wir plötzlich einen Notarzt rufen mussten können wir zuhause nicht - diese Verantwortung können wir nicht tragen". Solche Erkenntnisse können sie wiederholen, Sie brauchen nicht 100 Neue!


    Sehr schön war die Intervention der Pflegekraft, die (validierend) an das Pflichtgefühl und die Vertragserfüllung appelliert hat.

    In jedem Fall wünsche ich Ihnen ganz starke Nerven, Ihr Martin Hamborg

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