Pflegeheimplatz ist verfügbar

  • Hallo in die Runde,

    ich wollte mal wieder berichten.

    Meine Mutter ist heute 4 Wochen im Pflegeheim. Heute war nun der Tag, wo ich Bilder und kleine Teile von zu Hause mitgebracht habe. Ich hatte sehr große Angst vor der Frage, ob sie jetzt immer hier bleiben muss. Aber, auch weil ich 4 Wochen Zeit hatte mit mir selbst ins reine zu kommen, war das Gespräch dazu verständnisvoll. Ich habe an Herrn Hamborgs Tipps gedacht, Trost geht immer.

    Ich habe mit ihr darüber gesprochen, dass sie jetzt gut gepflegt wird und ich das zu Hause nicht mehr geschafft habe. Sie ist gepflegt und hat Gesellschaft, dass ist wichtig und der Schritt war und ist richtig. Sie freut sich über den Besuch und ich habe dann die Besuchszeit für sie und muß nicht das Ganze bewältigen.

    Mir geht es heute mal richtig gut.

    Es war ein schwerer und schmerzlicher Weg und nun habe ich die Hoffnung, dass es uns doch noch ein bisschen schöne Zeit bleibt. Das Vergessen bleibt und das FTD typische Verhalten, lebt sie am Pfleger in der Spätschicht aus. Aber die Pfleger meinen, sie können damit umgehen.


    Für Alle die sich mit dem Schritt, Angehörige in ein Pflegeheim zu geben, genauso schwer tun.

    In unserem Fall ist das wirklich die beste Lösung gewesen. Der zu Pflegende ist in professionellen Händen einfach besser aufgehoben, ich habe keinen täglichen Kampf über Nahrung, Kleidung usw. Ich konnte das zu Hause weder für meine Mutter noch für mich so leisten, wie es notwendig ist.

    Liebe Grüße Gobis

  • Guten Morgen Gobis,

    das ist doch dann alles gut gelaufen und war die beste Entscheidung für Deine Mutter und auch für Dich.

    Professionelle Pflege ist ab einem gewissen Stadium der Krankheit einfach viel besser und kann meines Erachtens von keinem Angehörigen so geleistet werden. Das ist und war bei meinen Eltern ja ganz genauso der Fall.

    Danke für Deinen Bericht....es tut mir gut, zu lesen, dass bei anderen eine ähnliche Entwicklung war/ist...und ich nicht allein mit meiner Entscheidung da stehe.

    Liebe Grüße

  • Guten Morgen Gobis,

    mich hat gefreut,dies und so von Dir zu hören. Deinem Bericht ist nichts hinzu zufügen. Ich glaube, dass es den meisten Angehörigen nicht leicht fällt seine Mama /seinen Papa ins Heim zu geben. Dieser Schritt tut weh...aber muß meistens sein!

    Sie freut sich über den Besuch und ich habe dann die Besuchszeit für sie und muß nicht das Ganze bewältigen.

    So ist es ! Und wenn man geht,weiß man, dass die Mama gut versorgt ist. :thumbup::love:

  • Ich schließe mich den Worten von Hanne und Sonnenblümchen einfach an, Gobis.

    Es tut gut, dass so zu hören. Und ich drücke die Daumen, dass es so weitergeht. :)


    Liebe Grüße

  • Hallo Gobis, mit Spannung habe ich auf Ihren Bericht gewartet und freue mich für Sie sehr, dass es so gut gelaufen ist. Bei uns wird eine ähnliche Entscheidung bald anstehen und noch fürchte ich mich vor dem entscheidenden Tag. So etwas, was Sie schildern, macht mir Mut und bestätigt mich. Liebe Grüße und weiterhin alles Gute!!!!

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!