Corona-Auffrischungs-Impfungen

  • Hallo in die Runde,

    ich mache mal ein neues Thema auf.

    In dem Heim, in dem meine Eltern untergebracht sind, wird nun die 3. Impfung gegen Corona vorbereitet (also die Auffrischungsimpfung).

    Dafür bin ich schon mal sehr dankbar, dass das dort so schnell umgesetzt wird.


    Allerdings sind die Aufklärungsbögen und sonstigen Formulare jetzt seitenmäßig auf das doppelte angewachsen.

    Ich frage mich, ob das wirklich so sein muß. Man einer wird damit auch einfach überfordert sein, zumal ja Angehörige oftmals selbst schon sehr alt sind.


    Da ich als Betreuerin mein Einverständnis geben muß und natürlich auch möchte: also wieder alles ausdrucken , viele Seiten, obwohl es letztlich nur auf die Unterschrift am Ende ankommt...und da ich 2 Angehörige habe, also alles doppelt...viel Papier um nix......und dann per Post schnellstmöglichst versenden, weil ich nicht vor Ort wohne....


    Ich liebe solche Bürokratiedinge gar nicht und kostenintensiv ist das auch (für mich) und umweltschonend schon gar nicht...und meines Erachtens in der Imfpsache auch nicht nötig....


    nur mal zur Info und "Vorwarnung" ....und ich fürchte, wie bei der ersten Impfung...wird dann nochmals eine Neuauflage der ganzen Formuale aufgelegt und alles geht dann wieder von vorne los, gerne übers Wochenende und wer nicht rechtzeitig faxt oder emailt....dessen Angehöriger hat Pech gehabt und muß dann weiter auf seinen Impftermin warten..was soll das Ganze eigentlich???? Ich schreibe das hier auch deshalb, weil ich darauf hoffe, dass Verantwortliche mitlesen!


    Liebe Grüße

  • Was mich bei der dritten Impfung verwundert, ist der Umstand, dass ein jeder Mensch genügend Selen und Zink im Körper braucht, um überhaupt ausreichend Antikörper bilden zu können. Das Essen in Heimen, aber auch beim normalen Bürger, gibt das oftmals gar nicht erst her.


    Meinen Selenspiegel muss ich, genauso wie Zink und B12 ständig im Auge behalten. Und das war bei meiner Schwiegermama genauso. Meine Mutter hat, trotz des normalen Essens einen sehr niedrigen Selenwert gehabt.


    Wenn man einseitig mit der Impfung loslegt, man aber diese Gesichtspunkte außer Acht lässt, dann wird auch diese Impfung nur wenige Wochen ihren Dienst tun, denke ich mir mal so als Laie.


    Ansonsten liebe Hanne, ja, die deutsche Bürokratie. Ich denke, die könnte wesentlich abgespeckter sein. Was für ein Papiermüll und was für eine Arbeit.


    Danke für deine Info und deine persönlichen Gedanken dazu, die ich teile.


    Liebe Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Hallo in die Runde, danke Hanne für Ihre Vorwarnung zu dem hohen bürokratischen Aufwand. Meine Befürchtung ist, dass zu viel Papier das Vertrauen in die Impfung verringert.


    Ob und inwieweit wichtige Spurenelemente wie Selen und Zink einen direkten Einfluss auf den Coronal-Impfschutz haben, kann ich nach einer kleinen Recherche nicht bestätigen.

    Aber das Thema Ernährung im Heim ist nach wie vor problematisch, da der kalkulierte und verhandelte "Rohverpflegungssatz" oft so niedrig ist, dass eine gesunde Ernährung ein Kunststück ist. Da die Verhandlungen regional geführt werden, wäre das ein schönes Thema für Seniorenbeiräte und Verbraucherzentralen.

    Ihr Martin Hamborg

  • Hallo Herr Hamborg,


    mit dem Corona-Impfschutz hat das tatsächlich wenig zu tun. Aber wenn das Virus da ist und es zu keiner Ausbreitung kommen soll, dann braucht man Selen und Zink. Wenn diese Stoffe vorhanden sind, neben anderen Stoffen und genügend Eiweiß, dann kann auch die Immunantwort wie gewünscht ausfallen. Das ist bei alten Menschen aber oftmals nicht gegeben.


    Zitat aus dem Wiki:


    "Aus Tierversuchen gibt es Hinweise, dass durch Selenmangel die zelluläre Immunantwort (beispielsweise gegen Cryptosporidium parvum) geschwächt wird[47] und bestimmte Viren, wohl aufgrund dieser Abwehrschwäche, an Virulenz zunehmen. Dieser Umstand kann (mit-)ursächlich für Erkrankungen (beispielsweise des Herzens) sein.[40]


    Die tägliche Gabe von 200 µg Selen wird bei HIV-Infektion als einfache und kostengünstige unterstützende Behandlung empfohlen, da positive Auswirkungen auf Viruslast und CD4-Zellen nachgewiesen werden konnten."


    Zinkmangel in Altersheimen:


    Ein starkes Immunsystem braucht Zink
    Die Bedeutung des Spurenelements Zink für ein starkes Immunsystem wurde in einer im April 2020 veröffentlichten Studie betont. Darauf weisen Experten der…
    www.der-niedergelassene-arzt.de


    „Unter den essentiellen Biofaktoren, die für eine intakte Immunabwehr nötig sind, spielt Zink eine herausragende Rolle. Es unterstützt Teile der angeborenen und erworbenen Immunabwehr“, stellte Prof. Dr. med. Hans Georg Classen, einer der Verfasser der Studie und Vorsitzender der GfB heraus.1 Ein Zinkmangel beeinträchtigt das Abwehrsystem des Organismus, was mit einer erhöhten Infektionsrate und Infektionsdauer verbunden sein kann.2 „Beispielsweise konnte in einer Beobachtungsstudie an knapp 600 Bewohnern eines Seniorenheims im Alter von mindestens 65 Jahren gezeigt werden, dass niedrige Zinkspiegel mit einer höheren Rate an Pneumonien verknüpft sind“, so Prof. Classen.3 Die T-Zell-Proliferation erhöht sich laut einer Untersuchung aus dem Jahre 2016 durch eine Zink-Supplementation signifikant.4 Und in einer einjährigen, doppelblind-randomisierten Studie an 50 Probanden im Alter über 54 Jahren zeigte sich, dass unter einer Substitution mit 45 mg Zink pro Tag signifikant weniger Infektionen auftraten."



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