3. Impfung gegen Covid und die Bürokratie

  • oh Mann, zu wahr um schön zu sein:((

    Wirklich unglaublich- für eine Grippeimpfung muss man doch auch nie was unterschreiben.....

    Nicht ärgern nur wundern!!


    Liebe Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Hanne63, bei allem "realen Irrsinn" wie es so treffend bei Extra3 heißt, finde ich es prima, dass es Heime gibt, die für Ihre Bewohner*innen sofort handeln und Angehörige die mitmachen, den Humor behalten und es an richtiger Stelle hinterfragen.


    In meiner 100-Tage-Evaluation habe ich errechnet, dass die Coronamaßnahmen in unseren stationären Bereichen - mit vielen Angehörigenbesuchen - bis zu einer Vollzeitstelle zu Buche geschlagen haben. Sie könnten dem Heim - oder wem auch immer - ein kleines Statement dazu schreiben. Vielleicht findet sich das dann in der Auswertung der Pandemie wieder, zu dem die Heime verpflichtet sind - und vielleicht werden die Erfahrungen dann auch von den Verantwortlichen berücksichtigt ... Ihr Martin Hamborg

  • Bei meiner Mutter lief die 3. Impfung total easy ab. Termin bei Hausarzt gemacht, wenige Tage später hin und fertig. Viel Bürokratie war es, glaube ich, nicht, mein Mann hat sie begleitet und nicht viel darüber erzählt. Nachwirkungen hatte sie auch keine.


    Mein Mann und ich wollen uns im Januar den Booster geben lassen, dann ist unsere Impfung ein halbes Jahr her. Nebenwirkungen hatte ich einige, Fieber, Kopfschmerzen, beim ersten Mal kamen sie sogar nach einer Woche noch einmal zurück. Aber das ist kein Grund, sich nicht auch noch ein 3. Mai impfen zu lassen.

  • Meine Kinder in medizinischen Berufen und der kranke Sohn sind alle schon unkompliziert zum dritten Mal geimpft, für meinen Mann und mich steht es im Januar an.

    Meine Mutter, die ja immer noch zu Hause lebt (und das wohl bis zum Ende) will sich kein drittes Mal impfen lassen, weil sie nicht glaubt, dass die Menschen, die zu ihr kommen, ansteckend werden könnten.

    Da müssen wir einfach auf Glück vertrauen.

  • Meine Mutter hatte im Heim nach Anfrage über mich schon Mitte September die Boosterimpfung, das war kein Problem, ohne Nachwirkungen. Ich selbst habe gestern schon bei Ärztin auf Anfrage meine Auffrischimpfung bekommen,nach zweimal AstraZ. (mit Ü60) gestern Biontech. Vorübergehend etwas Gliederschmerzen, aber harmlos und nun schon weg .

    Ich halte das für sehr sinnvoll,bei uns sind zwar durchgehend sehr niedrige Inzidenzen (fast 89% der impfberechtigten geimpft, las ich heute) , aber ich habe öfter Kontakt zu Kleinkindern und bald noch mehr zum Helfen bei neuen Enkelkindern, da will ich geschützt sein und auch nichts ins Altenheim schleppen..


    Liebe Grüße an euch alle

    Rose

  • Volle Zustimmung! Je mehr Regenschirme (Impfungen) über der Masse ausgebreitet sind, desto weniger Regentropfen können auf die dadurch geschützten Menschen auftreffen und es werden auch die ohne Regenschirm mit geschützt. Aber nur, wenn es wirklich genügend mit Schirm sind.


    Und wir wollen ja auch den Viren nicht ermöglichen, immer mehr Varianten zu entwickeln, es reicht ja schon mit Delta und jetzt auch Omikron aus Südafrika, das sich wohl auch schneller ausbreitet, als wir schauen können.

  • ....wenn Sie wüssten, wie gut das gerade tut so viel Vernunft und Solidarität in einem Forum zu lesen (als Pflegefachperson und als Moderator gleichermaßen). Trotz aller Unzulänglichkeiten und Versäumnisse, die es in dieser Situation gab. Und gibt. Und des (vielfach berechtigten) Zorns darüber.

    Ja, auch von mir: lassen Sie sich unbedingt impfen / boostern.
    Es gibt keinen anderen Weg raus.
    Ihnen einen schönen 1. Advent.

    Ihr

    Jochen Gust

  • Hallo Hanne63,


    vielen Dank. Ich bin natürlich nicht berechtigt, offiziell für den Wegweiser zur Impfung aufzurufen. Ich habe aber natürlich ein Erleben von dem was zur Zeit geschieht, wie Sie alle auch. Ich moderiere / administriere noch andere Webseiten und Foren - und teilweise hat mich wirklich erschüttert, was ich da lesen (und löschen) "durfte". An Desinformation, aber auch an offenkundiger Entsolidarisierung bis hin zu Drohungen. Auch deshalb haben mich die Einträge der Teilnehmenden hier zum Thema gefreut - und auch die Art und Weise, wie auf Probleme reagiert wurde und wie Kritik geäußert wurde und wird. Dafür bin ich dankbar.

    Gerade heute gelesen, wie wichtig das Boostern ist - eine Studie zur Schutzwirkung der Impfe für Heimbewohner.

    Alles Gute weiterhin.

  • Ich möchte mich kurz mal an das Thema anhängen. Hat von Euch bereits jemand etwas bezgl. der 4. Impfung gehört? In Israel fängt man jetzt ja bereits mit der 4. Impfung ab 60 an, also gehe ich mal davon aus das die Boosterwirkung bei älteren ähnlich schnell nachlässt wie die der 2. Impfung.


    Bei meinem Papa ist der Booster jetzt 3 Monate her, im Bezug auf die Omicron Welle und die allgemein geringe Impfquote in meinem Landkreis mache ich mir da aktuell schon etwas Sorgen. Wir sind ein Grenzlandkreis (Tschechien) im bayerischen Wald und waren mit sehr hohen Inzidenzen bei jeder Welle mit dabei und haben es tragischerweise regelmäßig unter die 20 höchsten Inzidenzen in Deutschland geschafft. Ich gehe nicht davon aus das dies jetzt wieder anders wird.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Sohn83, wir folgen vermutlich alle die Diskussionen im Fernsehen,. Wir haben gesehen, wie die Inzidenzen runtergehen, flächendecken geboostert wird und für die Omikronwelle ernsthafte Vorbereitungen getroffen werden, ohne zu wissen, ob Omikron wirklich so krank macht.

    Es ist schon ein kleines Wunder, dass wir vor der fünften Welle schon die Aussicht auch den angepassten Impstoff im März haben und 80 Millionen Dosen bestellt wurden, (... obwohl noch gar nicht bekannt ist , dass Omikron so schwer krank macht)


    Ich schreibe dies bewußt positiv, denn ich nehme so oft eine bleiernde depressive Schwere und Erschöpfung wahr, als stünden wir vor den gleichen Bedingungen wie im letzten Jahr.


    Ich vermute, Sie gehören auch zu den Menschen die sich sehr verantwortlich und vorsichtigtverhalten - im Hochinzidenzgebiet vielleicht viel mehr als bei uns in Hamburg, wo wir uns mit den niedrigen Zahlen so lange so sicher fühlten. Ich denke, Sie tun alles was richtig ist, mehr geht nicht und dann können wir in freiwilliger Selbstbeschränkung abwarten, wie sich die Lage entwickelt.

    Ihr Martin Hamborg

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