Meine Mutter, 87, möchte unbedingt wieder in ihre Wohnung und lehnt mich und meine Familie ab

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  • Liebe alle -


    danke für eure aufmunternden Worte. Wie immer helfen sie sehr. Ich war gestern bei ihr im Krankenhaus. Als ich ankam, saß sie teilnahmslos auf einem Stuhl und hat mich nicht erkannt. Es ging dann nach ein paar Minuten etwas besser. Trotzdem war ich etwas geschockt. Ich hatte auf der Fahrt schon mit der Oberärztin und dem sozialen Dienst telefoniert, die mir zum Heim geraten haben. Der soziale Dienst kümmert sich gerade um einen Eilantrag zur Pflegestufe, den habe ich direkt unterschrieben. Nach dem Krankenhausaufenthalt geht sie in die Kurzzeitpflege - auch darum kümmert sich direkt der soziale Dienst. Überhaupt sind alle in dem Krankenhaus ganz prima - und auch meine Mutter wird sehr gut betreut.

    ich habe es mir wirklich gründlich durch den Kopf gehen lassen und ich werde den Antrag unterschreiben, dass ich als Betreuer eingesetzt werde. Ich weiß, dass ein Heim das beste für sie ist, dort wird sie von Profis betreut. Neben den Empfehlungen der Ärzte und des sozialen Dienstes habe ich in den letzten zwei Tage "Entdeckungen" in ihrer Wohnung gemacht, die mir zeigen, dass ein Pflegedienst nicht ausreicht.

    OiOcha: Danke für die Empfehlung, schaue ich mir auf jeden Fall an. Der soziale Dienst meinte, sie schauen auch bei der Kurzzeitpflege mal gezielt, ob für einen permanenten Aufenthalt etwas frei sein könnte.

    Ich habe gerade auch mit ihren Bekannten aus der Kirche telefoniert. Sie haben mir auch Mut gemacht. Wenn meine Mutter allzu kratzbürstig wird, "aktivieren" sie wieder den Vorsteher, der sie auch dazu bekommen hat, die Vorsorgevollmacht zu unterschreiben.

    Das sind die nächsten Schritte, schauen wir mal, wie sie ablaufen.

    Liebe Grüße & einen schönen Abend an alle!

  • Liebe alle -


    eine kurzes Update von mir: Die Krankenkasse hat dem Eilantrag nach nur 2 (!) Tagen zugestimmt, meine Mutter hat jetzt vorerst Pflegestufe 2. Wenn sie in Kurzzeitpflege ist, kommt eine Dame von der Krankenkasse und führt eine Einschätzung durch. Und ich habe einem Betreuungsantrag zugestimmt, der wird nächste Woche eingereicht. Der soziale Dienst vom Krankenhaus sucht gerade nach einem Heim für die Kurzzeitpflege, in dem sie idealerweise auch permanent bleiben kann. Wie viele in diesem Forum schon gesagt haben: Ein Sturz beschleunigt gerade alles.

  • Lieve Tanja!

    Auch ich freue mich fuer euch - jetzt wird hoffentlich vieles "von selber" auf den Platz fallen, vielleicht muss du manchmal ein bisschen nachhelfen und deinen Willen extrabetonen. Ich halte die Daumen!!!

    Liebe Gruesse

    Weit Weg

    • Offizieller Beitrag

    Hallo TanjaS, auch ich wünsche Ihnen sehr, dass sich mit den guten Erfahrungen im Krankenhaus alles zum Guten wendet, sich Ihre Mutter in der Kurzzeitpflege einlebt und dann in dem Heim bleiben kann. Nun greift der PlanB und der Sturz war zum Glück nicht so folgenschwer!

    Das Angebot von dem Gemeindevorsteher ist zudem wertvoll, denn eine fremde Autorität kann dem Menschen mit Demenz manchmal leichter die erforderliche Sicherheit vermitteln.

    Alles Gute, Ihr Martin Hamborg

  • Hallo Ihr,

    Heute ist ja Freitag, mein Besuchstag.

    Meine Mutter lag auf dem Bett und fühlt sich schlecht.

    Ihr Plan ist es seit Monaten, dass sie zum Kardiologen geht, er ihr sagt sie ist gesund und sie zieht in Ihre Wohnung zurück.

    Der Termin ist am 31.1.

    Auf der Station wurde er vertauscht und meine Mutter war dann schon letzte Woche parat.

    Nun ist sie völlig …von der Rolle, liegt auf dem Bett, will sterben, seit Wochen lassen ihre Sinne sehr nach und sie vertauscht Tage, Begebenheiten etc.


    Nun aber so richtig giftig zu mir sein geht noch.


    Habe ihr gesagt dass ich am 31.1. dann doch besser zum Kardiologen mitkomme da sie doch kaum noch laufen kann.

    Ich hätte mich ja eh nie um sie gekümmert und müsste das jetzt auch nicht.

    Habe der Schwester gesagt dass ich definitiv mitkomme.


    Erstaunlicherweise betrachte ich die Situation mittlerweile von außen und die Giftpfeile bleiben an der Aussenhaut stecken.

    Meine Mutter sagt mittlerweile so skurrile Sachen und immer nur das gleiche- ich hab’s kapiert.

    Natürlich sagt jeder nach wie vor sie gehöre nicht in die Einrichtung und alle anderen hören schlecht, sehen schlecht (sie hört und sieht wirklich noch gut) und sind dement (also ahem ich sag ja nicht Du doch auch) und sind körperlich angeschlagen und gehen am Rollator (nun sie ebenso). Sie hat halt ein gesundes Bild von sich. Ich bete Ihr nicht vor was alles nicht ok ist mit ihr. Hab ich ja gelernt von Euch.


    Also meine Mutter ist wirklich gut umsorgt im Heim, die Atmosphäre ist friedlich und ordentlich- aber unglücklich ist sie trotzdem nach wie vor- war sie aber auch in ihrer Wohnung.


    Aber es fühlt sich alles wie soll ich sagen richtig an


    Alles Gute Alfi 𐂃

  • Hallo Alfi,

    Das klingt so, als gehe der Abbau recht rasant voran, vllt auch tageweise sehr unterschiedlich.. Jedenfalls musst du nun nicht mehr zweifeln, dass du mit der Unterbringung alles richtig gemacht hast und das hat jedenfalls auch mir geholfen, nicht dagegen zu halten, sondern ein nötige Schutzschild innerlich aufzubauen. Viele Menschen suchen eben dauernd nach einem Feindbild, die für ihre komplexe und Ängste verantwortlich sind, so wie in unserer Gesellschaft "die Politiker ", "die Ausländer " herhalten müssen.

    Und für deine Mutter bist du für alles mögliche verantwortlich, wenn sie es schon selbst in ihrem Narzissmus nicht sein kann und du hast dich nun ganz schlau entschieden, diese Schuldgefühle nicht (mehr immer) anzunehmen. Da wird der/die Narzisst/in depressiv , irgendwann kommt er, derAbsturz.

    Und dann kannst du vllt endlich innerlich wachsen, vllt kein Doppelwumms, aber ein kleiner schon mal.

    Bis zum 31.1.fließt noch viel Wasser den Rhein runter... Du kriegt es gut hin, wenn ich überlege, welche selbstzweifel du im Sommer noch hattest ;)


    Bei meiner Mutter ist es nun so krass unterschiedlich, vor 1 Woche noch komplett verzweifelt, dass Ihre Mama gestorben sei, nun fühle sie sich wie der letzte und einzige Mensch auf der ganzen Welt, ohne Mama und Papa...ok, meine Schwester und mich habe sie noch, aber...(zählte irgendwie nicht, schönen Dank auch ;))

    Die Tage danach , keine habe ihr schwarze Kleidung angezogen, so gehe das doch alles nicht u.v.m

    Gestern dann war ihre Mama wieder auferstanden, hatte angerufen angeblich, sie hatte sie wieder verpasst, aber ansonsten bestens gelaunt, wir haben einen Mini-Spaziergang gemacht, wo ist das Problem? Im Haus werde immer alles so schön dekoriert.

    Und dabei hatte ich mich so innerlich gewappnet, herrlich..


    Aber wir sind ja sowas von flexibel;)


    @Tanja: das klingt bislang wirklich nach guter Unterstützung, super!


    Liebe Grüße an alle

  • Liebe alle -


    vielen Dank für eure positiven Kommentare. ich weiß, dass noch ein ziemlicher Weg vor mir liegt - allein die Wohnungsauflösung wird eine Aufgabe. Nach 40+ Jahren in der Wohnung hat sich viel angesammelt. Aber eine Nachbarin und ihre Bekannten haben mir schon Unterstützung zugesagt. Jetzt konzentrieren wir uns darauf, dass sie in einem guten Heim unterkommt. Ich muss hier auch eine Lanze brechen: Der soziale Dienst des Krankenhauses, in dem sie ist, hat mir sehr geholfen und auch die Dame der Krankenkasse war super.

  • Liebe Alfi -


    ich lese immer wieder Parallelen zwischen unseren Müttern. Bei meiner "nuscheln" immer alle oder schreien (nachdem man 3-4x das Gleiche sagt und sie es offensichtlich nicht gehört hat). Rollator brauchen "die Alten" (sie wird nächste Woche 84) und nicht sie, auch wenn sie nur noch sehr langsam gehen kann. In ein Krankenhaus oder ein Heim gehört sie nicht. Dass sie sterben will, sagt sie mir jedes Mal, wenn ich da bin. Die Ärztin im Krankenhaus hat es auf den Punkt gebracht: Sie ist situativ, örtlich und zeitlich verwirrt und kann keine entsprechenden Entscheidungen mehr treffen. Aber rumgiften geht noch.

    Ich weiß, was Du durchmachst und ich sende Dir alle guten Wünsche. Halt durch.

    Liebe Grüße

    Tanja

  • Liebe alle,


    ich lese von so vielschichtigen und sehr berührenden und emotionalen Situationen in euern Beiträgen und denke, ein Geschenk, dass dieses in einem Forum möglich ist.


    Bin eher zurückhaltend und erübe grad das Gegenteil in Sachen schreiben.


    Wie kurz berichtet, überrollte uns im vergangenen Jahr die immer schwieriger zu gestaltene Situation um meine zunehmend dementer werdende Schwiegermama, die 350 km entfernt wohnt.

    Nächtliche Anrufe überall, Klingelaktionen bei den Nachbarn, Beschimpfungen, gern auch nachts, rumoren im Keller sind nur einige Beispiele...

    Bei uns liefen permanent Anrufe des Pflegedienstes auf und Unterstützungsangebote wurden erweitert.

    Trotz der Entfernung fuhren und fahren wir immer noch monatlich einige Tage in das andere Bundesland. Eine nicht zu unterschätzende Belastung.


    Muttern wollte nie aus ihrem "Revier" wegziehen und so war für uns immer klar, dass wir alles versuchen werden, sie so lange es möglich erscheint, in ihrem Umfeld wohnen zu lassen.


    Da eh nie alles reichte oder unnötig war, bekamen wir oft genug zu hören.


    Nun wohnt sie seit drei Monaten in einer Demenz WG in ihrem "Revier" und damit wird es auf anderer Ebene so schwierig.

    (Die Zeit des Aufenthaltes im Landeskrankenhaus lasse ich aus, sonst beisse ich hier in die Tischkante).


    Sie stört angeblich die weiteren Bewohner, 5 an der Zahl, und passt, laut Bewohnervertretung, nicht dorthin...es wird erwartet, dass sie wieder auszieht.

    In einer WG für Menschen mit Demenz, laut Flyer des Anbieters...

    Ihr könnt euch vorstellen, was in den vergangenen Wochen abging. Mobbing vom Feinsten, so nenne ich das...

    Telefonate, Schriftverkehr, fix angesetzte Besuchsfahrten etc.. .

    Dazu sollte mal eben die Medikation Melperon erhöht werden!! Ein Schelm ist, wer dabei was böses denkt...


    Irgendwann saß ich hier nur noch fertig und am weinen....mein Mann fast genauso..


    Da ich vor Jahren berufsbedingt in einem Burn out gelandet war und über ein Jahr intensiv an und mit mir gearbeitet habe, um wieder klar zu werden, ist der Abgrund

    schneller zu sehen und da wollte ich nicht mehr landen.


    Dazwischen noch das Auflösen der Wohnung in kurzer Zeit....ein Leben in die Hand nehmen, was Muttern nie zugelassen hätte, wenn sie es hätte verhindern können.

    Und damit schwappte bei meinem Mann vieles wieder hoch und schmerzte doppelt...keine schöne Kindheit etc...


    Ihr schreibt, dass die Demenz alles mitreisst, das stimmt absolut.


    Mit einem lieben Gruß an euch

    Harzhexi

  • Wie kurz berichtet, überrollte uns im vergangenen Jahr die immer schwieriger zu gestaltende Situation um meine zunehmend dementer werdende Schwiegermama, die 350 km entfernt wohnt.


    Muttern wollte nie aus ihrem "Revier" wegziehen und so war für uns immer klar, dass wir alles versuchen werden, sie so lange es möglich erscheint, in ihrem Umfeld wohnen zu lassen.

    Liebe Harzhexi,
    Zum Heim-/WG-Standort gibt es hier diese Erfahrungen:


    „Erfahrungsgemäß spielt eine räumliche Vertrautheit bei zunehmender Demenz eine immer geringere Rolle und eine persönliche Vertrautheit (gerade zur eigenen Tochter!) und Nähe wird immer wichtiger.
    Wir hatten eine ähnliche Situation mit meiner Schwiegermutter: Die Familie glaubte, dass sie ihr einen Gefallen täte, wenn sie eine Einrichtung am vertrauten Wohnort suchen würde. Auch in ihrem Falle wohnte keines der Kinder in der Nähe. Wir waren uns später einig, dass es besser gewesen wäre, sie in einem Heim unterzubringen, dass in der Nähe eines der Kinder gewesen wäre.“


    „Auch ich musste meiner Mutter vor einigen Monaten in ein Heim bringen und habe mir ebenfalls viele Gedanken gemacht und auch einige Heime besichtigt. Also ideal war es nirgendwo. Entschieden habe ich mich dann für ein Heim, in dem ich sie sehr einfach besuchen kann. Dass es dann auch gut geführt war, war ein Glück. Für meine Mutter und mich war die Besuchsmöglichkeit sehr wichtig.


    LG Buchenberg

  • Liebe schwarzerkater,

    Deine Sichtweise und Erfahrung helfen mir, vielen Dank dafür!

    Als meine Mutter so außer sich war von wegen "ohne Mama und Papa, das schaffe ich nicht mehr", war ganz deutlich für mich, dass es nicht mehr meine "gewohnte Mutter" war und ich konnte es (etwas) von außen betrachten, auch wenn es mich dann nachher noch etwas emotional verfolgt hat - ich denke der deutliche Rückschritt, wieder ein bisschen Abschiedsgefühl.

    Bei den Pflegern kann ich dann erfahren, wie es über weitere Strecken ist, eben noch phasenweise unterschiedlich.

    Auch als sie vor zwei Tagen klarer schien und auf einen deutlich beeinträchtigteren Bewohner im Rollstuhl zuging "ach, da ist ja mein Schatz" und ihn liebevoll streichelte (der Mann rief immer "Taxi, Taxi, Taxi..) - da konnte ich zum Glück schon wieder schmunzeln und mir wurde noch deutlicher, dass meine Mutter eine ganz andere Wahrnehmung von Menschen hat, ein bisschen wehmütige Distanz sozusagen bei mir.

    Jedesmal die Wundertüte, was mich bei einem Besuch erwartet, daher gehe ich auch nur hin am Tagen, wenn ich selbst stabil bin.

    Und bei dir lese ich schlimmere Erlebnisse heraus, das tut mir leid, ist dann wohl der Lauf der Dinge/Demenz..

    Ich bete schon, dass meine Mutter nicht mehr alle weiteren Phasen mitmachen muss.


    In der Hoffnung, dass nun wirklich auch bei uns sich mehr Zufriedenheit einstellt, sende ich dir herzliche Grüße,

    Rose60

  • Lieber Buchenberg,


    danke für die Zeilen und Gedanken,


    auch wir werden jetzt hier vor Ort mit entsprechende Einrichtungen Kontakt aufnehmen.

    Die Besuchsmöglichkeiten und Begleitung bleiben wichtig und so wird es hoffentlich irgendwann einfacher, wenn auch wohl nicht leichter.

    Lieben Gruß und einen guten Sonntag für alle

    Harzhexi

  • Ach Mist, liebe schwarzer Kater, da habt ihr wirklich viel Elend vor Augen und im Kopf.

    Wir können nicht alle "retten" - diese Erfahrung habe ich so viele Jahre gemacht, sowohl privat als auch beruflich. Es ist bitter, wenn man zuschauen muss.. doch um nicht zu "verbittern" , lass uns immer wieder"der Sonne zuwenden" mit oft erheiternden und/oder sonstwie wohltuenden Kleinigkeiten.


    Meine derzeit Lieblings -Spruchkarte "man muss mit allem rechnen - auch mit dem Schönen" (meine Überraschung zu Weihnachten erst ein Ultraschallfoto vom nächsten Enkelkind;))


    Möge es deinem Schwager nun besser gehen!


    Liebe Grüße

  • Ach Ihr Lieben!

    Was Du,schwarzerkater, da erzählst, ist ja wieder eine Wahnsinnslast, in die Du Dich fügen musst. Aber Du hast den richtigen Weg ja schon erkannt und auch schon das Gehen drauf erprobt.

    Auch Du, Rose, liest Dich, als hättest Du den hilfreichen Weg gefunden. Sowas klingt immer schön.


    Und doch wissen wir alle, dass wir uns noch so gut in der momentanen Phase zurecht finden können, wenn eine neue, andere Phase kommt, müssen auch wir nicht Dementen uns immer wieder neu sortieren und einfinden.

    Das hört einfach nicht auf und geht den "erfahrenen, alten Hasen und Häsinnen" genau so, wie den Neulingen auf diesem Spezialgebiet.


    Und es tut so gut, von Euch allen zu lesen, zu erfahren, das jede und jeder sein Päckchen zu tragen hat und das oft Riesenpakete sind, niemand von uns ist allein mit so etwas, auch wenn der Inhalt der Pakete Unterschiede aufweist.

    Es tut gut, zu lesen, dass alle Taktiken lernen können, mit der schmerzlichen Lage umzugehen, immer besser umzugehen, um nicht selbst dran zu zerbrechen.


    Dieses Forum ist einfach ein Segen, das kann ich nur immer wieder betonen.

  • Hallo in die Runde,


    ecia25 und ihr anderen,


    ihr sprecht mir aus der Seele und die Päckchen wiegen und wir setzen uns immer wieder mit Lebenssituationen und Lebenskrisen auseinander.


    Lasst uns zuversichtlich bleiben und mit einem guten Gedanken morgen in die neue Woche starten.

  • Liebe Harzhexe,

    Es war sehr schwer aber ich habe meine Mutter 430 km entfernt von ihrer (nun aufgelösten -pssst weiß sie nicht) Wohnung in meiner Nähe in einem gepflegten Altersheim einquartiert. 17 km entfernt. Also nicht zu nah, ein bisschen Abstand ist immer gut 😊.

    Entspannung meinerseits? Langsam ja nach dem ganzen Stress.

    Hat die demente Giftigkeit meiner Mutter abgenommen? Nein.

    Aber es ist nur zu empfehlen.

    Nur gut dass an meinem Heimatort meiner Mutter kein Heimplatz zu bekommen war.

    Alles Gute Alfi🌸

  • Liebe Tanja,


    Meine Mutter wird 88 und lästert immer über die alten 90jährigen 🥹

  • Liebe alle -


    Ich muss hier auch eine Lanze brechen: Der soziale Dienst des Krankenhauses, in dem sie ist, hat mir sehr geholfen und auch die Dame der Krankenkasse war super.

    Die Erfahrung hab ich auch zu 99% gemacht.


    Die einzige, die sich wirklich unterirdisch schlecht benahm/ benimmt ist meine Mutter.


    Alle sind böse/ unqualifiziert/ primitiv/ frech/ einfach/ dick/ hässlich.


    Hab schon öfter als Entschuldigung in den Krankenhäusern Honig/ Schokolade/ etc. verteilt❤️

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