Und täglich grüßt das Murmeltier ...

Datenschutzhinweis: Bitte achten Sie darauf, dass Sie im Forum keine persönlichen Daten von sich selbst oder von Dritten posten. Auch sollten Ihre Angaben keine Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen.
  • Liebe Rose60

    Dann macht es mich richtig traurig, dass ich ihr nicht mehr geben kann, weil ich gerade so anhaltend erschöpft bin.

    Ich glaube, Du musst Deiner Mutter gar nicht mehr geben, sie scheint - nach dem was Du so erzählst - recht zufrieden zu sein.

    Vielleicht spürt sie Deine Erschöpfung und erkundigt sich deshalb danach, wie es Dir geht.

    Vier Jahre sind eine lange Zeit und unser eigenes Leben will ja auch noch gelebt werden ... wir aus der Sandwich-Generation müssen uns schon deshalb unsere Kräfte gut einteilen.


    Alles Gute für Dich, halt' die Ohren steif!

    SunnyBee

  • Liebe Rose60, schwarzerkater, SunnyBee -


    lieben Dank für eure netten Worte. Die Pflegerinnen im Heim meiner Mutter kann ich nicht genug loben. Sie tun wirklich alles, was nur möglich ist, damit meine Mutter es angenehm hat. Das Heim ist wirklich ein Glücksgriff. Die anderen Bewohner reden mit ihr, auch wenn meine Mutter nicht antwortet. Viele davon sind in unterschiedlichen Stadien der Demenz und möchten ihre Geschichten erzählen, da macht es nichts aus, wenn niemand antwortet.

    Schauen wir mal, wie es weitergeht. Ich wünsche euch allen viel Kraft und dass ihr ein wenig den Sonnenschein genießen könnt.

  • Dann macht es mich richtig traurig, dass ich ihr nicht mehr geben kann, weil ich gerade so anhaltend erschöpft bin.

    Liebe Grüße an alle

    Liebe Rose,


    dieses Gefühl kenne ich aus einer etwas anderen Perspektive. Kaum habe ich mich auf weitere Krawalle und Vorwürfe eingestellt, ist der Opa plötzlich voll des Lobes und mir tut es wieder total leid, dass der Keller abgeschlossen ist, oder er ein vernünftig scharfes Messer vermisst und traurig fragt, womit er denn einen Apfel schneiden könne.


    Dass dich das traurig macht verstehe ich, aber ich möchte dich daran erinnern, was du über lange Zeit geleistet hast. Ich hoffe, dass du das verinnerlichst und trotz der Traurigkeit die damit verbunden ist, dankbar für diesen Moment sein kannst - ohne dass du dir in irgendeiner Form Vorwürfe machst.


    Ich habe spätestens seit letztem Wochenende gemerkt, dass ich auch äußerst erschöpft bin. Am Sonntag habe ich groß sauber gemacht und die Medikamente gestellt. Montag noch groß eingekauft und mich seither rar gemacht. Ich habe fast schon das Verlangen sofort hin zu fahren, aber ich weiß, dass ich es zumindest noch für kurze Zeit nicht tun sollte. Es ist wirklich schwierig hier eine gute Balance zu finden...

  • Danke enh2292 , für die Erinnerung! Ich habe eine besondere Begabung darauf zu schauen, was ich alles nicht schaffe/geschafft habe ;)

    Ich brauche aktuell sehr lange um mich von Belastungen zu erholen und es gibt etliche "Baustellen" auch außerhalb meiner Mutter . Genau das ist ja das Ding, dass wir auch noch ein eigenes Leben haben.

  • Danke auch an SunnyBee ! Beim letzten Besuch machte meine Mutter keinen zufriedenen Eindruck, eher vereinsamt, sie saß schon 1 Stunde vorm Abendessen allein in der Küche, draußen wetterte sie, dass angeblich keiner was im Garten gemacht habe, dabei sah es dort sehr ordentlich aus, eher also allgemeine Unzufriedenheit und dann sitze ich wieder da mit dem schlechten Gefühl, dass ich sie aus der Heimat weggeholt habe, als ich noch dachte, ich könne dann hier mit ihr gelegentlich etwas unternehmen, sie ab und zu bekochen etc. Doch dann war sie bei jedem Spaziergang unzufrieden, im Heimatort sei es schöner, bei mir Zuhause jedesmal aggressiv und damit lasse ich es. Nur können sie dadurch Freundinnen und Verwandte nicht besuchen wegen der Entfernung und alle Erwartung hängt an mir. Alles was im Heim angeboten wird, ist sofort vergessen...

    Und das fällt mir oft noch schwer auszuhalten.


    Aber ich lese ja hier zum Glück, dass es anderen ähnlich geht bzw.andere Probleme da sind.

    Liebe Grüße

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Rose60, diese Wechsel sind schwer auszuhalten, auf der einen Seite steht diese beglückende Erfahrung wenn Ihre Mutter etwas sagt, worauf Sie lange gewartet haben.


    Diese tiefe Einsicht ist sehr wertvoll. Und aus meiner Erfahrung - und schwarzerkater, sie haben dies ja auch so gesagt - werden diese Momente zunehmen, in einer kurzen Zwischenphase mit einer verschollenen Empathie und Klarheit, manchmal sogar mit einer Art inneren "Versöhnung" mit den Kindern.


    Irgendwann kommt dann infolge des hirnorganischen Abbaus das Vergessen oder Verwechseln der eignen Kinder bis hin zu einem Dämmerzustand, den ich im besten Fall mit einer Versöhnung mit sich selbst bezeichnen kann.

    Das ist ein idealer Verlauf einer Demenz, möglicherweise bei Menschen, die innerlich ins Reine gekommen sind. Die Wissenschaft kann dies vielleicht in 50Jahren herauskriegen, aber es ist in diesen Fällen oft mein Gefühl oder meine Intuition. Wir wissen es aber nicht.


    Aber ist es ein Zufall, dass hier in diesem Forum so viele Töchter, Söhne und Enkel von Menschen mit einem sehr schwierigen Charakter oder schweren Persönlichkeitsstörungen neben der Demenz erleben durften, dass es tatsächlich diese bewegenden Momente gibt, die Sie beschrieben haben.


    Die andere Seite haben Sie bei Ihrer Mutter in dem letzten Besuch kennengelernt. Es ist diese gut bekannte Unzufriedenheit, die tiefe Enttäuschung mit uralten Verletzungen dahinter werden zwar weniger.


    Sie kommen immer wieder hoch. Oft sind es aus meiner Erfahrung auch körperliche Symptome, innere Prozesse oder Empfindungen, die diese "triggern". Auch eine Aussage im Kontakt mit den Kindern kann dies auslösen.

    Aber in Ihrem Fall war Ihre Mutter schon in der traurigen oder in der negativen Schleife, bevor Sie kamen und Sie konnten Sie nicht durch Ihren Besuch ganz herausholen. Das Missempfinden Ihrer Mutter war stärker.


    Aber Sie haben es genau "richtig" gemacht, Sie sind ruhig geblieben, sind spazieren gegangen und haben für Abwechslung gesorgt.

    Vielleicht hätten Sie Ihre Mutter noch ein wenig in Ihrer Trauer begleiten können: Natürlich war es früher schöner, als sie noch topfit spazieren gehen konnte. In ihrem inneren Bild erlebt Sie sich ja möglicherweise so jung wie damals - dann ist der jetzige Zustand immer wieder schmerzlich. Sie wissen ich sage hier oft: Trösten geht immer!


    Jetzt möchte ich die beiden Seiten zusammenführen und alle die, die hier eine so schwere Zeit überstanden haben in dieser Leistung anerkennen: Ich habe die Vermutung: Weil Sie es durchgehalten haben, konnten sich Ihre Mütter, Väter oder Großeltern so entwickeln.


    Das ist eine Ausnahme und nicht die Regel: In meiner beruflichen Arbeit und als Supervisor erlebe ich sehr viel häufiger, mit welcher Dramatik und extremen Verhaltensauffälligkeiten Menschen mit einer Doppeldiagnose (Demenz und psychische Erkrankung/Persönlichkeitsstörung) sich und alle Beteiligen an und über die Grenze bringen und es nicht zu dieser Anmutung einer Versöhnung (häufiger "Vertöchterung" oder "Verschwiegertöchterung") kommt.


    Sie haben es geschafft und das war ein langer langer Weg. Da ist es doch erlaubt erschöpft zu sein und das zu tun, was dann richtig ist oder?

    Ihr Martin Hamborg

    • Offizieller Beitrag

    Hallo TanjaS, Ihre Mutter ist auf dem Weg, den ich eben beschrieben habe schon viel weiter. Nur noch kurz blitzen diese guten Momente auf, die Sie so lange vermissen mussten.


    Wenn Ihre Mutter fragt, ob Sie ihre Mutter gesehen hätten, ist dies vielleicht ein großer Vertrauensbeweis, eine Frage wie an eine beste Freundin oder erkennt Ihre Mutter Sie noch?


    Wie Schwarzerkater schon geschrieben hat, kann der palliative Zustand manchmal länger sein, als medizinisch erwartet.

    Ich habe dann oft das Bild, dass diese Menschen die Fürsorge, Zuwendung, Pflege und Geborgenheit nachholen, die sie in der frühen Kindheit nicht bekommen haben. Sie konnten dies manchmal an ihre Kinder nicht weitergeben und haben einen schwierigen Charakter entwickelt, der dann - wie bei Ihnen, das Leben oft genug zur Hölle gemacht hat.

    Es freut mich sehr, dass Sie nun Ihrer Mutter auf dem letzten Weg beistehen können, obwohl Ihren Ihre Mutter viel zu wenig beigestanden hat. Respekt für diese große innere Stärke, Ihr Martin Hamborg

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Enh2292, Ihr Großvater hat sich offensichtlich gut erholt und vielleicht in dem Sinne weiterentwickelt, wie ich eben geschrieben habe.

    Sie haben so viel in der schwierigen Phase für Ihn getan und der kleine Abstand war offensichtlich kein Fehler.


    Bitte zweifeln Sie jetzt nicht an Ihrer Entscheidung mit dem Keller: Der Zustand Ihres Großvaters ist auch deshalb gut, weil er nicht mehr so sehr alte Muster aktivieren kann - und die liegen auch im Keller...


    Bei dem scharfen Messer können Sie vielleicht auch zu einer anderen Risikoabwägung kommen. Wenn kein Suizidrisiko oder funktionale oder motorische Ausfälle bestehen, verletzen sich Menschen mit Demenz oft seltener mit scharfen Messern als Menschen ohne Demenz.

    Auf der anderen Seite ist das Erleben und die Einsicht in die eigene Grenze für Ihren Großvater offensichtlich nun mehr mit Trauer als mit Aggressionen verbunden, das wäre eine gute Entwicklung und vielleicht auch eine Folge der Neuroleptika (Nimmt er sie noch?)

    Aber die Risiken können Sie für Ihren Großvater besser einschätzen als ich.


    Ihnen wünsche ich, dass Sie das machen, was Ihnen gut tut und mit Gelassenheit Ihrem Großvater begegnen können, dann ist hoffentlich die Zeit des Streites vorbei... Ihr Martin Hamborg

    • Offizieller Beitrag

    Hallo SunnyBee, viel von dem was ich schreiben würde, haben die Kolleginnen schon geschrieben.

    Ergänzen möchte ich nur meinen Eindruck: Ihre Mutter hat deutlich abgebaut und sie hat nur wenige Themen, mit denen Sie in der Gemeinschaft mithalten kann. Gut geht das mit den Themen, die Sie aus guten Gründen verletzen. Da sind die alten Muster noch gut eingespielt.


    Aber das "Gute": Ihre Mutter möchte im Heim dazugehören, sich beteiligen und sie findet Gehör - leider auf Kosten der Tochter.


    Wenn ich in solchen Situationen dabei bin, sage ich manchmal: "Ich kann gut verstehen, dass Sie dem schönen Haus nachtrauern, das haben hier ganz viele schon erlebt, wie war es bei Ihnen, Frau XY?"

    Vielleicht können Sie so ähnlich reagieren, denn das würde Ihnen die Einzelklarstellungen ersparen und Sie zeigen innere Stärke, weil Sie die Vorwürfe einfach ignorieren oder abperlen lassen, weil sie falsch sind.


    Manchmal könnte ich auch sagen: "Es macht mich traurig, wie Sie von Ihrer Tochter sprechen, ich weiß, wieviel sie für ihre Mutter getan hat, das empfinde ich jetzt unfair ... oder ungerecht..."

    Aber eine solche Reglementierung kann bei Menschen mit Demenz die Abwehr verstärken.


    Deshalb würde ich nur dann so handeln, wenn dies die Inklusion und die Werte in der Gruppe stärkt, ich also für Menschen ohne Demenz zum Vorbild werde, um einer toxischen oder ansteckenden Unzufriedenheit vorzubeugen.

    Das im Sozialgesetzbuch verankerte Konzept der Inklusion hat die Erwartung, dass alle Beteiligten bereit sind, als gute Nachbar*innen Menschen mit Demenz mitzutragen und zu unterstützen.


    Vielleicht bekommen Sie eine Idee aus diesen Gedanken, was Sie machen können, damit es Ihnen in der Situation besser geht, Ihr Martin Hamborg

  • Lieber Herr Hamborg -


    vielen Dank für Ihre netten Worte. Ich bin mir nicht immer sicher, dass meine Mutter mich erkennt. Als ich zunächst bei ihr war, dachte ich, sie erkennt mich - das war so ein Blick in ihren Augen. Später hatte ich das Gefühl, dass sie mich nicht zuordnen konnte. Aber das ist nicht so schlimm - sie hält meine Hand und an und an fallen ihr die Augen zu. Das ist okay für mich. Wenn sie dann aufwacht, sieht sie, dass jemand da ist und sie sieht dann so aus, als freut sie das. Es geht ihr gut - das ist für mich das Wichtigste.

    Viele Grüße, TanjaS

  • Liebe schwarzerkater ,

    Ich fand genau die gleiche Aussage von martinhamborg so treffend und habe auch bei meiner Mutter das Gefühl, sie genießt die Pflege, das Versorgtwerden und hat sich ja besonders anfangs total erstaunt geäußert "sind die hier alle so nett?" , worauf ich dann sagte, das stehe ihr doch zu, sie sei doch auch nett zu den Menschen dort... Das ist mir so hängen geblieben, da meine Mutter ja auch sehr viel Gewalt,physisch und psychisch , erlebt hat und für mein Empfinden nur benutzt wurde .

    Und trotzdem wollte sie immer wieder an den Heimatort zurück - während ich das Gefühl hatte, sie stabilisiert sich hier auch emotional, wo sie nicht dauernd an die vorherigen Aufregungen erinnert wird. Also eigentlich ein Segen, dachte ich jedenfalls..

    Ich wäre trotzdem froh, wenn ich nicht mehr ständig damit in Kontakt komme und ziehe die Besuche nun , wenn es geht, auf zwei Wochen Abstand.

    Es freut mich sehr, was du über die alte Dame berichtet hast.

    Liebe Grüße

  • schwarzerkater : deine Worte erreichen mich auf jeden Fall und bedeuten mir viel. Mein Gefühl ist auch irgendwie, dass ich aktuell mehr loslassen darf. Nur: meine Mutter erkennt mich ja noch und bedankt sich jedesmal für meinen Besuch, wie schön das immer sei, macht mir komischerweise die letzten Monate jedesmal Komplimente über meine schönen Schuhe, Beine etc

    Aber ich bin gerade selbst in einer depressiven Phase bzw.habe mehr Schmerzen als einige Zeit davor. Also brauche ich Kraft für mich und kann die zeitweilige Unzufriedenheit meiner Mutter nicht auffangen - quasi mein Lebensthema😕

    Liebe Grüße

  • schwarzerkater : deine Antwort hat mich nochmal zum nachdenken gebracht, vllt hat meine Mutter wirklich auch schnell vergessen, dass ich dort war und ich stresse mich unnötig damit.. letztendlich war es noch nie oft genug mit meinen Besuchen und ich werde sie wohl nie wirklich zufrieden stellen können, weil ich nicht das ausgleichen kann, was andere ihr zu wenig an Nähe gegeben haben..

    Schon vor der Demenz gab es ja meistens Klagen, dass sie viel zu wenig von meinen Kindern hat, die Kinder meiner Schwester waren ihr dagegen viele Jahre zu oft dort, mit ihr wurde immer schon "zu wenig unternommen", allein wollte sie nicht mal spazieren gehen - und ich habe mir immer wieder "den Schuh angezogen" und hatte Probleme mich abzugrenzen und die Verantwortung woanders zu belassen.. das wird mir nun peu a peu bewusst.

    Danke also für deine Anregungen!!

  • martinhamborg


    Hallo Herr Hamborg,

    Aber das "Gute": Ihre Mutter möchte im Heim dazugehören, sich beteiligen und sie findet Gehör - leider auf Kosten der Tochter.

    Dieser Satz klang bei mir noch lange nach und hat mich zum Nachdenken gebracht ...


    Ja, meine Mutter generiert in der Gruppe Aufmerksamkeit für sich, indem sie über meinen Bruder und mich spricht, in der Regel eher negativ. Das passt in ihr Persönlichkeitsbild, Aufmerksamkeit für ihre Person war ihr schon immer extrem wichtig ... Vielleicht ist es eine der letzten Möglichkeiten der Interaktion, die ihr verblieben sind ...

    Damit könnte ich im Prinzip leben - was mich ein bisschen stört, ist das Bild, das z.B. bei den Angehörigen der anderen Bewohner entsteht, die eben ein Demenzverhalten nicht so gut einordnen können. Aber da werde ich wohl nicht viel ausrichten können ... c'est la vie.


    Allen einen schönen Sonntag!

    LG, SunnyBee

  • Hallo Sunnybee,

    Meine Mutter hat besonders im ersten Jahr im Heim sowie bei Bekannten am Telefon rumerzählt, dass ich sie unter Vortäuschung falscher Tatsachen hierher gelockt habe, dass ich versprochen hätte, sie bei mir aufzunehmen und nicht im Heim und dass ich vor allem ihre komplette Rente in meinem Haus sammle... Was andere davon geglaubt haben, konnte ich nicht beeinflussen - ich wusste ja, dass nichts davon stimmt und es zeigte mir, wie es um sie stand.

    Irgendwann merkten die Leute es ..

  • Meine Mutter hat besonders im ersten Jahr im Heim sowie bei Bekannten am Telefon rumerzählt, dass ich sie unter Vortäuschung falscher Tatsachen hierher gelockt habe, dass ich versprochen hätte, sie bei mir aufzunehmen und nicht im Heim und dass ich vor allem ihre komplette Rente in meinem Haus sammle... Was andere davon geglaubt haben, konnte ich nicht beeinflussen - ich wusste ja, dass nichts davon stimmt und es zeigte mir, wie es um sie stand.

    Hallo Rose,

    das kenne ich leider auch. Meine Mutter erzählt in meiner Gegenwart, ich hätte ihr damals die Vollmacht „abgeluchst“, als sie aus dem Koma erwachte. Sie lag nie im Koma und die Vollmacht gab sie mir seinerzeit sogar erleichtert , da ich ich so kümmern könne.

    Und dann kommen wieder diese Sprüche: alle (!) wundern sich, dass ich mich null um sie kümmere…wo ich doch im selben Ort wohne… sie sind alle entsetzt über mich.

    Im Gegensatz zu Dir konnte ich diese ganzen Gemeinheiten anfangs gar nicht einordnen. Das war echt schlimm. Erst seit ein paar Wochen habe ich ja die vor 5 Jahren gestellte Diagnose gelesen und mich dazu schlau gemacht.

    Und selbst heute zweifle ich immer wieder daran…

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!