Und täglich grüßt das Murmeltier ...

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  • schwarzerkater : deine Antwort hat mich nochmal zum nachdenken gebracht, vllt hat meine Mutter wirklich auch schnell vergessen, dass ich dort war und ich stresse mich unnötig damit.. letztendlich war es noch nie oft genug mit meinen Besuchen und ich werde sie wohl nie wirklich zufrieden stellen können, weil ich nicht das ausgleichen kann, was andere ihr zu wenig an Nähe gegeben haben..

    Schon vor der Demenz gab es ja meistens Klagen, dass sie viel zu wenig von meinen Kindern hat, die Kinder meiner Schwester waren ihr dagegen viele Jahre zu oft dort, mit ihr wurde immer schon "zu wenig unternommen", allein wollte sie nicht mal spazieren gehen - und ich habe mir immer wieder "den Schuh angezogen" und hatte Probleme mich abzugrenzen und die Verantwortung woanders zu belassen.. das wird mir nun peu a peu bewusst.

    Danke also für deine Anregungen!!

  • martinhamborg


    Hallo Herr Hamborg,

    Aber das "Gute": Ihre Mutter möchte im Heim dazugehören, sich beteiligen und sie findet Gehör - leider auf Kosten der Tochter.

    Dieser Satz klang bei mir noch lange nach und hat mich zum Nachdenken gebracht ...


    Ja, meine Mutter generiert in der Gruppe Aufmerksamkeit für sich, indem sie über meinen Bruder und mich spricht, in der Regel eher negativ. Das passt in ihr Persönlichkeitsbild, Aufmerksamkeit für ihre Person war ihr schon immer extrem wichtig ... Vielleicht ist es eine der letzten Möglichkeiten der Interaktion, die ihr verblieben sind ...

    Damit könnte ich im Prinzip leben - was mich ein bisschen stört, ist das Bild, das z.B. bei den Angehörigen der anderen Bewohner entsteht, die eben ein Demenzverhalten nicht so gut einordnen können. Aber da werde ich wohl nicht viel ausrichten können ... c'est la vie.


    Allen einen schönen Sonntag!

    LG, SunnyBee

  • Hallo Sunnybee,

    Meine Mutter hat besonders im ersten Jahr im Heim sowie bei Bekannten am Telefon rumerzählt, dass ich sie unter Vortäuschung falscher Tatsachen hierher gelockt habe, dass ich versprochen hätte, sie bei mir aufzunehmen und nicht im Heim und dass ich vor allem ihre komplette Rente in meinem Haus sammle... Was andere davon geglaubt haben, konnte ich nicht beeinflussen - ich wusste ja, dass nichts davon stimmt und es zeigte mir, wie es um sie stand.

    Irgendwann merkten die Leute es ..

  • Meine Mutter hat besonders im ersten Jahr im Heim sowie bei Bekannten am Telefon rumerzählt, dass ich sie unter Vortäuschung falscher Tatsachen hierher gelockt habe, dass ich versprochen hätte, sie bei mir aufzunehmen und nicht im Heim und dass ich vor allem ihre komplette Rente in meinem Haus sammle... Was andere davon geglaubt haben, konnte ich nicht beeinflussen - ich wusste ja, dass nichts davon stimmt und es zeigte mir, wie es um sie stand.

    Hallo Rose,

    das kenne ich leider auch. Meine Mutter erzählt in meiner Gegenwart, ich hätte ihr damals die Vollmacht „abgeluchst“, als sie aus dem Koma erwachte. Sie lag nie im Koma und die Vollmacht gab sie mir seinerzeit sogar erleichtert , da ich ich so kümmern könne.

    Und dann kommen wieder diese Sprüche: alle (!) wundern sich, dass ich mich null um sie kümmere…wo ich doch im selben Ort wohne… sie sind alle entsetzt über mich.

    Im Gegensatz zu Dir konnte ich diese ganzen Gemeinheiten anfangs gar nicht einordnen. Das war echt schlimm. Erst seit ein paar Wochen habe ich ja die vor 5 Jahren gestellte Diagnose gelesen und mich dazu schlau gemacht.

    Und selbst heute zweifle ich immer wieder daran…

  • Hallo Mauerflower,

    Ich glaube, als Angehöriger ist es besonders schwer die Demenz zu sehen, weil ja der gleiche Mensch (äußerlich) diese Sprüche von sich gibt .. und wenn es bei deiner Mutter eine besondere Demenzform ist, ist es ohne entsprechende Kenntnisse natürlich noch schwieriger.

    Meine Mutter hat die Demenzdiagnose auch erst später offiziell bekommen, aber das Gefühl war bei meiner Schwester und mir schon länger dazu da, meine Schwester hatte viel mehr daran zu knacken, was die Leute im Ort nun denken .

    Es ist eine schwierige Phase, wir hier wissen das immerhin

  • Liebe Mauerflower -


    die Sprüche kenne ich auch gut - die könnten von meiner Mutter stammen. Deswegen war ich nicht einmal dabei, als die die Vorsorgevollmacht unterschrieben hat. Der Pfarrer ihrer Kirche und 2 sehr gute Bekannte aus ihrer Kirche haben mit ihr darüber gesprochen und sie hat dann unterschrieben.

    Ich konnte ihre Beschimpfungen und Gemeinheiten auch zunächst nicht einordnen, das war eine sehr harte Zeit. Mittlerweile ist die Demenz soweit vorangeschritten, dass sie kaum noch spricht.

    Alles, alles Gute!

  • Hallo Herr Hamborg,


    in der Tat hat er sich erholt, wenngleich wieder die altbekannten teils krassen täglichen Schwankungen zu beobachten sind.


    Was die von ihnen erwähnte Risikoabschätzung angeht, bin ich höchst unsicher. Es kommt immer wieder vor, dass er mir oder auch dem Pflegedienst gegenüber den Wunsch äußert, doch endlich "geholt zu werden". Eine konkrete Absicht dies selbst hervorzurufen, aber bisher nicht. Letztlich habe ich spitze, scharfe,... Gegenstände aber auch wegen der immer wieder geäußerten Drohung "Wenn ..., dann zerstech ich euch die Reifen/zerkratze euch das Auto" entfernt. Da ich ihn generell als eine Art "Die-Gelegenheit-war-günstig-Typ" einschätze (v.a. was weniger schwerwiegende Dinge angeht), bleibe ich wohl eher dabei.


    Sicherlich hat auch dies dazu geführt, dass er bspw. mit einem Tortenheber Schrauben lösen will und nun noch mehr jede Gelegenheit nutzt, um Scheren, Gartenwerkzeuge und Co. an sich zu nehmen und zumindest versucht zu nutzen (ob sinnvoll oder nicht).


    Die Medikamenteneinnahme ist durchwachsen. So ist er dem PD gegenüber oft recht freundlich, aber oft finden wir Tabletten (mal ganz, mal teilweise) im Müll, neben der Toilette usw. Dies liegt nicht an mangelndem Einsatz, denn er ist durchaus in der Lage die Tabletten unterm Gebiss zu behalten und ist auch nicht verlegen die Tabletten blitzschnell auszuspucken, wenn sich ein Blick auch nur kurz von ihm abwendet. Die Kamera beweist dies eindeutig, aber selbst mit diesem Beweis leugnet er vehement dies zu tun.


    Das Bedarfs-Psychopharmakon habe ich bisher selten genutzt. Wenn er es aber, wie am letzten Samstag, wirklich einnimmt, entfaltet es eine gute Wirkung. An besagtem Tag war er kaum zu bändigen und schlief schließlich fast durch.


    LG

    • Offizieller Beitrag

    Hallo enh2292, gut, dass Sie so aufmerksam und wachsam sind und dann entsprechend reagieren können.


    Es hat sich ja gezeigt, dass Ihr Großvater die Psychopharmaka braucht, um den Wahndruck zu mindern und er Sie dann auch so sehen kann, was Sie wirklich für ihn sind.


    Werden diese Medikamente geschickt ausgespuckt, ist das leider ein Problem, weil auch das Risiko der Nebenwirkungen bei den plötzlichen Absetz-versuchen steigen kann. Können Sie das mit dem Arzt besprechen, eigentlich braucht Ihr Großvater die Medikamente in Tropfenform und davon möglicherweise weniger, je nachdem wie viel er ausspucken konnte. Grundsätzlich ist zwar der Ambulante Dienst verpflichtet so lange dabei zu bleiben, bis alles geschluckt wurde, aber Ihr Großvater hat offensichtlich hohe schauspielerische Fähigkeiten, sodass es tatsächlich eher um eine Änderung der Form der Medikamente gehen sollte.

    Viel Klarheit, Ihr Martin Hamborg

    • Offizieller Beitrag

    Hallo schwarzerkater, bei Lesen Ihrer Antwort kam mir die Frage: Haben Sie den Eindruck, Ihrer Mutter ist es gleichgültig oder ist sie gleichmütig? Auch wenn Ihre Mutter den Besuch gleich wieder vergisst, wissen wir nicht, wie wichtig er tief im Inneren ist. Wichtig ist mir nur, dass Sie in dieser Zeit genau so viel auftanken können, wie Ihre Mutter!

    Ihr Martin Hamborg

  • Hallo zusammen,


    ich erinnere mich, dass jemand (tja, ich erinnere mich leider nicht wer ... ) in einem Thread davon geschrieben hatte, wann denn nun für eine demenzerkrankte Person der "richtige" Zeitpunkt sei, in ein Pflegeheim zu ziehen.


    Ich habe vor ein paar Tage mein übliches abendliches Telefonat mit meiner Mutter geführt und sie hat mir ganz aufgeregt erzählt, was für einen schönen Tag sie hatte. Sie saß nachmittags im Garten des Pflegeheims, wie sie es bei gutem Wetter eigentlich immer macht und wurde von den Bewohnern der "Erdgeschoss-Station" eingeladen, sich zu ihnen zu gesellen. Es wurden Liederhefte verteilt und die Damen sangen dann ca. 1 Stunde lang Volkslieder, von denen meine Mutter viele noch kannte. Sie war ganz glücklich, dass sie wieder einmal "Anschluß" gefunden hatte und dass sie noch in der Lage ist, Kontakte zu knüpfen. Sie kann sich zwar keine Namen merken, weiß aber genau, wo welche Aktivität stattfindet.


    Als meine Mutter vor über zweieinhalb Jahren ins Pflegeheim zog, hatte ich gehofft, dass es der "richtige" Zeitpunkt ist ... viele hatten mir gegenüber ihre Zweifel ausgedrückt, im Sinne von "so dement ist sie doch noch nicht ... ", "sie ist doch noch fit ... ", "für's Pflegeheim ist es noch zu früh ... ", etc. Abgesehen davon, dass ich die Pflege, bzw. Betreuung bei mir oder woanders gar nicht hätte leisten können, war meine Hoffnung, dass sie noch "fit" genug ist, um im Pflegeheim "anzukommen" und in den Rhythmus, die Aktivitäten und eine Beziehung zum Personal und den anderen Bewohnern hinein zu finden.


    Meine Mutter weiß jetzt: Zum Kartenspielen gehe ich in den 2. Stock, zum Singen in's Erdgeschoß und im Garten treffe ich auch immer jemanden. Sie weiß, wann die Gottesdienste stattfinden und dass der Pfarrer seinen kleinen Hund mitbringt.


    Es ist ja immer ein Auf und Ab, aber ein positives Feedback tut auch mal gut.


    In diesem Sinne allen ein schönes Wochenende,

    SunnyBee

  • Hallo zusammen,


    ich wollte mich auch mal wieder melden und berichten, wie es bei uns so geht.


    Ich hatte ja schon angedeutet, dass es manchmal ein Problem ist, dass andere Bewohner oder Besucher die Demenz meiner Mutter nicht richtig einschätzen können und deshalb auch gelegentlich Konfliktsituationen entstehen. Mir ist bewußt, dass es vermutlich unmöglich ist, dies zu vermeiden ...


    Neulich wieder ein Beispiel davon: ein Bewohner, der im selben Stockwerk wie meine Mutter wohnt - ehemaliger Priester, wohl immer noch in der Seelsorger-Rolle verhaftet - saß im Garten, ein Stück entfernt von meiner Mutter und mir. Er winkt mich zu sich und meint: "Machen Sie ihrer Mutter doch mal klar, dass ihr Haus verkauft wurde."


    Im ersten Moment war ich sprachlos ... dann meinte ich: "Herr (...), Sie wissen doch, dass meine Mutter dement ist, was nützt es, wenn ich ihr das erzähle und sie vergißt es innerhalb eines halben Tages wieder? Sie regt sich jedes Mal wieder von Neuem auf und das möchten wir ihr ersparen."


    Etwas später, als ich darüber nachdachte, merkte ich, dass ich diese Bemerkung eigentlich ganz schön übergriffig fand.


    Aber auch daran lässt sich vermutlich wenig ändern, es leben nun mal sehr unterschiedliche Menschen zusammen. Aber es hat mir (wieder) bewußt gemacht, dass meine Mutter schutzbedürftig ist, vor einer Realität, die sie aufgrund ihrer Erkrankung nicht mehr begreifen kann.


    Ansonsten läuft es im Moment ziemlich ruhig, falls meine Mutter giftig wird, weiß ich mich zu distanzieren.


    Liebe Grüße an alle und ein schönes Wochenende,

    SunnyBee

    • Offizieller Beitrag

    Hallo SunnyBee, unpassende und übergriffige Bemerkungen lassen sich im Heim kaum verhindern. Oft übe ich mit Mitarbeitenden, wann Sie eingreifen müssen, wenn jemand bloßgestellt wird, wie sie schützen können oder wann sie nur trösten können.


    Die Bemerkung des Mitbewohners war eine Einladung zum Gespräch, er fühlt vielleicht mit und er macht sich Gedanken - Sie informieren ihn und leisten damit einen kleinen Beitrag zum besseren Umgang untereinander.


    Die andere Frage nach dem "richtigen" Zeitpunkt für das Heim haben Sie m.E. eigentlich schon beantwortet: Ihre Mutter hat sich gut eingelebt, sie kann Ihren Alltag und die Kontakte bestimmen und gestalten und ist in ihrer Demenz mehr oder weniger getragen und gestaltet damit aktiv ihren letzten Lebensabschnitt. Sie wird als Person wahrgenommen und die Beziehung zu den Pflegenden wird vielschichtiger und damit für die letzte Phase "besser".

    Das alles spricht dafür, dass es genau richtig war.


    Für andere ist richtig, so lange wie irgend möglich zu warten und erst zu handeln, wenn gar nichts mehr geht. Das ist m.E. der schwerere Weg für einen Neuanfang, aber es kann dem gegenseitigen Einvernehmen entsprechen.

    Ihr Martin Hamborg

  • Hallo alle,


    ich möchte mich auch mal wieder melden und meinen Thread entstauben ...

    Es gibt eigentlich nicht viel Neues zu berichten, was ja nur bedeuten kann, dass wir inzwischen tatsächlich in einer gewissen "Routine" angekommen sind. Und das finde ich gut, denn es nimmt für mich so viel Stress raus ...

    Meiner Mutter geht es soweit gut, körperlich ist sie relativ fit und braucht erfreulich wenig Medikamente. Die zeitliche Orientierung lässt deutlich nach, ebenso das Kurzzeitgedächtnis. Sie ist insgesamt ruhiger als am Anfang (Jahresbeginn 2021) und ich denke, es hat sich eine gewisse Zufriedenheit - oder zumindest Akzeptanz - eingestellt. Wie Ihr Euch denken könnt, macht das den Umgang mit ihr wesentlich angenehmer.

    Gelegentlich beschwert sie sich bei meinem Bruder über mich und bei mir über meinen Bruder ... aber das kennen wir und zum Glück haben mein Bruder und ich ein gutes Verhältnis und können damit umgehen.

    Das einzige, was bei mir ab und an Stress auslöst ist das Thema "Alkohol" ... eine Tischnachbarin bekommt abends auch Wein und zwar mehr als ein Glas, wenn sie es möchte ... das macht meine Mutter eifersüchtig und sie möchte dann auch mehr, obwohl die Absprache ist, dass sie abends ein Glas (vorzugsweise als Schorle) bekommt. Wenn sie nicht mehr bekommt, kann es vorkommen, dass sie übellaunig wird und das Personal beschimpft, das ist mir dann furchtbar peinlich, weil alle so nett zu ihr sind und sich große Mühe geben.

    Ich spüre, wie mich das Thema "Alkohol" immer wieder triggert ... durch die Alkoholsucht meines Stiefvaters (durch ihn begann meine damals schon demente Mutter mehr zu trinken ...) habe ich mit den beiden Dinge erlebt, über die ich heute noch nicht sprechen kann, es ist zu belastend. Jedenfalls kann ich damit immer noch nicht sachlich umgehen, ich reagiere immer wieder emotional ...

    Tja, ich dachte, ich lasse das heute mal hier (wenn nicht hier, wo dann?), vielleicht geht's mir dann besser.

    Euch allen einen schönen Tag und viel Kraft im Umgang mit den Angehörigen.

    LG, SunnyBee

  • Hallo SunnyBee ,

    Das hört sich doch alles super an!

    Und wenn Du Deine Mutter überraschst und sie einfach noch ein Glas mehr trinken kann?


    Alkohol ist nicht mein Ding, Aber wenn ich dement wäre und meine Tischnachbarin 2 Dickmanns und ich nur einen bekommen würde, wäre ich auch extremst übellaunig und neidisch, wirklich!


    Alles Gute Alfi 🍫

  • Das mit den Triggern und Alkohol kenne ich übrigens: alle männlichen Mitglieder meiner Familie waren ihm verfallen und sind auch zum Teil mit ihm umgekommen

  • Liebe Sunny Bee,

    Insofern sprich doch einfach mit dem Heim, wie die es sehen. Ich denke, es wird da auch lockerer gesehen (wenn die Nachbarin zwei Gläser Wein bekommt). Dann empfehle ich, es so zu machen, wie Alfi es vorschlägt.

    Wir dürfen nicht vergessen, dass unsere dementen Eltern eine schwere nicht heilbare Krankheit haben. Sie werden nie mehr ganz gesund, selbst wenn sie sich erstklassig gesund ernähren würden. Dann kann man ihnen diese Freuden doch auch lassen, was nicht bedeutet, dass sie es damit übertreiben.

    Ich sehe es wie meine Vorschreiberinnen. Zumal ja die Kontrolle schon dadurch gegeben ist, dass Deine Mutter sich den Alkohol nicht selbst unbegrenzt nehmen kann, sondern ihn so oder so zugeteilt bekommt.

    Daher stimme ich besonders schwarzerkater zu, die empfiehlt, dass Du mit dem Heim sprichst, die können Dich da sicher gut beraten.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo SunnyBe, schön zu lesen, dass sich Ihre Mutter immer besser einlebt und nun um ihr Bedürfnis (nicht zu kurz zu kommen?) kämpft. Wenn es keine medizinischen Gründe gegen ein zweites Glas gibt, ist es besser den Konflikt zu vermeiden. Im Unterschied zu früher gibt es im Heim den kontrollierten Umgang, klare Grenzen und das Glas Wein oder der Eierlikör hat eine entspannende Wirkung.

    Für Ihre Mutter ist ein mögliches Risiko also sehr begrenzt.


    Auf der anderen Seite liegen Ihre Bilder, Erfahrungen und Verletzungen als Tochter, die sich durch dieses Thema wieder verstärken.


    Vielleicht gelingt es Ihnen, die Entscheidung für ein zweites Glas oder den Konflikt ganz in die Hände der Pflegenden zu legen und Ihre eigenen Gedanken zu stoppen. Sie haben dafür sicher gute Strategien entwickelt.

    Ihr Martin Hamborg

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