Wie geht es euch - Kapitel V

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  • Danke auch an SunnyBee und schwarzerkater für euer Verständnis, damit fühle ich mich schon etwas aufgefangen ;)

    Da kann ich ja schon froh sein, dass z.B. Besorgung von Medikamenten über das Heim organisiert wird, das ist dann wohl noch ein Unterschied zum "betreuten Wohnen".

    Vermutlich hatte mich auch ein bisschen Wehmut gepackt, als ich sah, wie sich meine Mutter weiter zurück entwickelt, mit dem Pfleger stritt, richtig zickig, vor 1 Jahr wäre sie noch nicht so schlecht frisiert und mit heraushängenden Unterhemd herumgelaufen und so ganz in ihrer Welt versunken , was wiederum den Vorteil hat, dass sie ja meint ihre Mama und ihr vorheriges Zuhause gelegentlich besucht zu haben, alle möglichen vermeintlichen Verwandten zu sehen.

    Man entfernt sich einfach immer mehr und mein Gedanke, was das alles noch soll, wird stärker..

    Außer dass sie öfter meint beklaut zu werden, war sie wohl noch nie so sorglos und entspannt, kann aber immer schlechter laufen und ich wundere mich immer, dass sie nicht einfach umkippt oder zusammenbricht..

    Gleichzeitig wird heute meine Haus für ein paar Tage voll mit Kindern, Enkeln etc. Da ist oft meine "Sandwich-Situation" anstrengend und ich muss mir immer wieder sagen, dass ich nicht alle Erwartungen erfüllen MUSS (auch weil ich es nicht kann), meine Mutter würde uns gerne öfter zu uns geholt werden, doch das ist mir mittlerweile zu anstrengend, allein sie ins Auto zu bekommen etc. Und letztes Mal war sie schon so enttäuscht, dass ihre Mama nicht bei uns war... Egal wie oft man sagen würde, sie lebt nicht mehr, alles sofort wieder weg :|

    Ich wünsche allen ein schönes Wochenende!

  • Da kann ich ja schon froh sein, dass z.B. Besorgung von Medikamenten über das Heim organisiert wird, das ist dann wohl noch ein Unterschied zum "betreuten Wohnen".

    Liebe Rose, die meisten Medikamente werden auch für meine Mutter über das Heim besorgt. Allerdings bekommt sie Herzmedikamente vorm Kardiologen - die will die Hausärztin nicht verschreiben (bzw. darf sie nicht) und es ist jedes mal ein Akt, an die Medikamente zu kommen. Dabei habe ich den Kardiologen schon überredet, dass er die Medikamente verschreibt, OHNE dass meine Mutter stets in seiner Praxis erscheinen muss. Ich habe in dieser Sache die feste Überzeugung, dass man bei einer 90jährigen schwer dementen Person abwägen muss, ob eine engmaschige anstrengende fachärztliche Betreuung noch für sie sinnvoll ist oder ob man ihr lieber eine höchstmögliche friedvolle Lebensqualität zugesteht. Ich habe das sehr überzeugend beim Kardiologen dargelegt und er war sofort meiner Meinung. Inzwischen lebt meine Mutter bereits zwei Jahre zwar immer dementer werdend, doch mit noch ausreichender Herzgesundheit vor sich hin. Was will man mehr.


    Liebe Rose, ja es ist furchtbar, den Verfall zu beobachten (ich werde dazu demnächst mal einen eigenen Post schreiben), aber gerade deshalb ist es so wichtig, ab und zu auf die andere Sandwich-Seite zu schauen ... hin zu den Enkeln!!!!


    Übrigens erstaunt es mich, dass du deine Mutter sogar noch aus dem Heim nach Hause holen könntest (und es auch getan hast). Das wäre im Fall meiner Mutter undenkbar - sie wäre völlig überfordert und verloren.


    Alles Liebe dir und ein schönes Wochenende.

  • Liebe schwarzerKater,

    der letzte Besuch meiner Mutter bei uns war an Hl.Abend, das hatte sie sich so sehr gewünscht und noch mitbekommen, sie war dann aber letztendlich am Schluss überfordert, weil wir sie im Dunkeln zurück gebracht haben und sie sich orientierungslos fühlte, auch wenn es erst 20 Uhr war. Das werden wir nicht nochmal machen. Doch sie hat ja wirklich vllt noch bessere Phasen als deine Mutter, man weiß eben vorher nie, in welcher Welt sie gerade ist ..

    Das macht es für mich auch oft schwerer, weil ich mich zwischenzeitlich damit abgefunden habe, dass sie so abgebaut hat und dann wieder gibt's einen Sprung zurück in eine fittere Phase. Gestern wusste sie nicht mal, wie sie die paar Meter vom Zimmer in die Küche kommt, man musste wirklich alles kleinschrittig ansagen, wo ihr Platz ist, dass sie sich nun hinsetzen kann etc. Das war neu für mich, so wie das Gezeter mit ihrem Lieblingspfleger, der ja angeblich Verwandtschaft ist und sie verstand nicht, dass er sie siezt..

    Ich denke bei Alzheimer läuft es linearer (nach unten).

  • Das macht es für mich auch oft schwerer, weil ich mich zwischenzeitlich damit abgefunden habe, dass sie so abgebaut hat und dann wieder gibt's einen Sprung zurück in eine fittere Phase.

    Liebe Rose, genau diese Wechselhaftigkeit hatten wir über lange Zeit auch (noch zu Hause) und sie verschwindet erst nach und nach: So fand ich zum Beispiel an einem Tag meine Mutter in ihrem Haus völlig desorientiert vor ... mit komischer Kostümierung etc. An einem anderen Tag hatte sie sich selbst den Tisch gedeckt und trank - völlig normal - selbst gekochten Kaffee.


    Auch im Heim gab es solche und solche Tage ... Insgesamt geht es aber immer weiter bergab. Zu beobachten war, dass auf eine vermeintlich fittere Phase bald ein weiterer Sprung nach unten folgte.


    Ich habe dazu eine Theorie, die aus meiner Profession als Wissenschaftlerin resultiert (ich befasse mich auch mit neurologischen Fragen, bin jedoch - das möchte ich betonen - auf diesem Gebiet hier absoluter Laie!!!!).


    Also ich denke, dass jede (weitere) Störung im Gehirn Reparaturmechanismen aktiviert, so dass das Gehirn versucht, die Ausfälle kurzfristig zu kompensieren, was aber nur vorübergehend funktioniert, weil es soviel Energie fordert ... und somit geht es dann bald tatsächlich bergab. Es würde mich sehr interessieren, ob es hierzu schon Forschung gibt. Gefunden habe ich nichts, aber ich habe auch nicht intensiv danach gesucht.


    Was auch noch bedacht werden muss, dass jede Person in der Demenz individuell reagiert. Eine meiner Lieblingspflegerinnen berichtet immer über ihre demente Schwiegermutter (auch Alzheimer), die sie mit meiner Mutter vergleicht. Sie meint, dass ihre Schwiegermutter einen viel rascheren Verlauf hat als meine Mutter. Bei meiner Mutter waren es nicht so sehr Wahnerlebnisse (obwohl die auch vorkamen), sondern mehr fehlgeleitete Handlungen. So hat sie ohne Ende Dinge in Taschen gepackt, Papier gefaltet und darin alles mögliche eingewickelt (von Geld bis .... nein, das möchte niemand wissen). Sie macht überhaupt sehr komische Dinge ... und spricht kaum noch, obwohl ihre Sätze grammatisch richtig sind. Meine Mutter war früher sehr, sehr klug (ein früherer Intelligenztest ergab eine Hochbegabung). Vielleicht hat sie davon lange profitiert. Jetzt jedoch ist das leider vorbei ...


    Liebe Rose, was ich damit sagen will: Manches gleicht sich bei unseren dementen Angehörigen und doch hat jeder seine eigene Geschichte, seinen eigenen Verlauf. Wir können nicht ins defekte Gehirn hineinschauen, sondern sind nur auf die äußeren Anzeichen angewiesen ... und genau das kann uns "verrückt" machen, weil wir damit keine Erfahrungen haben. Kein Wunder, dass man daran verzweifelt.Mir ging es da genauso wie dir.


    Alles Liebe für dich, Rose.

  • schwarzerkater : deinen Erklärungsansatz finde ich interessant und hilfreich - also auch hier "das Auf und Ab im Abwärts", wie ich es schon einmal erlebt habe.

    Es tut mir sehr leid, was du bei deiner Mutter auch mitansehen musst, da fehlt natürlich die professionelle Distanz als Tochter und es ist gut, wenn man wieder aus der Situation raus kann, auch wenn nicht sofort der Knopf zum Abschalten greifbar ist..

  • Hallo an alle, ich bin neu hier, sehe mich mit zunehmender Demenz bei meinen betagten Eltern (94 / 91) ratlos gegenüber und auch etwas überfordert mit dem Kostensystem. Meine Eltern bewohnen (noch) eigenständig ein eigenes Haus. Sie erhalten Essen auf Rädern und 1x in der Woche kommt für 1,5 Std.ein Putzdienst. Mehr akzeptieren meine Eltern nicht, sind völlig stur und uneinsichtig. Jetzt sollen mein Bruder, mein Mann und ich die auch noch bestohlen und ausspioniert haben. Mein Papa wir nachts zunehmend aggressiv und randaliert (nur nachts, trotz Schlaf-/Beruhigungstabletten) und meine Mutter macht alles mit und spielt es herunter. Man merkt jedoch, sie ist jedoch völlig überfordert, man sieht, dass sie stsrk abgenommen hat. Obwohl mein Bruder und ich eine Generslvollmacht haben, stehen wir ungläubig und ratlos vor dieser Situation. Wir hatten schon mal angedacht, unseren Vater für erst nal 4 Wochen zur Kurzzeitpflege zu geben, aber wir befürchten, dass er dort abhauen und unsere Mutter suchen wird. Die bräuchte erst mal Ruhe und Abstand - das sehen aber beide nicht so. Sie sind so stur! Hinzu kommt, dass mein Bruder und ich nicht in der Nähe der Eltern wohnen, sondern rund 300 / 400 km entfernt von dort. Wir fahren jedoch alle 2 Wochen wechselweise dorthin, um nach dem Rechten zu sehn. Vielleicht sind wir ja die Rabenkinder, die meine Eltern verlassen haben!? Wir haben seit unserem Auszug ständig ein schlechtes Gewissen, was nicht weichen will.

  • Obwohl mein Bruder und ich eine Generalvollmacht haben, stehen wir ungläubig und ratlos vor dieser Situation. Wir hatten schon mal angedacht, unseren Vater für erst nal 4 Wochen zur Kurzzeitpflege zu geben, aber wir befürchten, dass er dort abhauen und unsere Mutter suchen wird.

    Hallo Misses E.

    herzlich willkommen! Ihr habt ja den großen Vorteil, dass Bruder und Schwester an einem Strang ziehen. Das ist nicht überall so.

    Wenn es schon eine Generalvollmacht gibt, dann gibt es wohl auch Pflegegrade? Für beide Elternteile? Für die Kostenfrage ist das ja wichtig.
    Was ist in eurer Situation am dringendsten? Was sollte zuerst angepackt werden? Befürchtungen, was jemand in der angedachten Kurzzeitpflege machen könnte, sollten doch erst ganz hinten anstehen.
    Mein Empfinden ist: Ihr braucht dringend professionelle Unterstützung vor Ort. Ich denke, erfahrene Pflegekräfte können auch damit umgehen, wenn sie (zunächst) abgelehnt werden.

    Wenn aber die Kurzzeitpflege das nächste Ziel sein soll: Dann meldet diese ohne lange Diskussion mit Vater und Mutter an. Und wenn die Kurzzeitpflege eigentlich dazu dienen soll, dass sich Mutter erholt, dann sollte sie doch diese Pflege genießen?! Ohne die tägliche Sorge der Frau wird wohl oder übel Vater dann Pflegekräfte zu Hause akzeptieren.

    Liebe Grüße von Buchenberg

    Einmal editiert, zuletzt von Buchenberg ()

  • Hallo Misses E. und alle anderen,


    zuerst einmal: Ihr seid keine Rabenkinder, die ihre Eltern im Stich lassen. Vergesst das ganz schnell am besten.

    Außerdem waren das doch die RabenELTERN, die sich nicht gekümmert haben. ;)


    Eine Frage habe ich aber, wie kommt das, dass Ihr seit Eurem Auszug daran knabbert?

    Das finde ich ungewöhnlich, machten die Eltern Euch ein schlechtes Gewissen?


    Ich bin dann auch ein Rabenkind, habe ich doch meine Heimat vor 43 Jahren verlassen.


    Wenn die Eltern nicht wollen, können wir m. M.n. nicht viel tun.

    Ich bin zuerst in Aktionismus verfallen (kann mich davon auch immer noch nicht davon frei machen) und habe dies und jenes unternommen, in die Wege geleitet, das meine Mutter aber gar nicht will.

    Mein Vater, der in erster Linie die Pflege inne hat, lässt sich aber auch nur schwer helfen.


    Ich habe nun beschlossen, ich zeige Wege auf, lasse mich dahingehend beraten, aber schlussendlich etwas tun, das müssen

    meine Eltern selbst.


    Wie Buchenberg schon ausführte, lasst Euch beraten über die Möglichkeiten und dann seht weiter.


    Ich könnte mir vorstellen, die Eltern sind wie meine der Meinung, ein "Urlaub" alleine komme gar nicht in Frage.

    Vielleicht wäre auch eine gemeinsame Kurzzeitpflege die Lösung.


    Wenn es finanziell wichtig ist, wäre dann erst mal der Pflegegrad zu klären.

  • Hallo MissesE,

    Ich kenne nicht eure Vorgeschichte, kann aber bestätigen, dass ich ebenfalls viele, viele Jahre ein sehr schlechtes Gewissen hatte, dass ich 140 km von meinen Eltern entfernt gezogen bin und vor allem meiner Mutter nicht beistehen konnte, habe mich seit ewig für ihr Wohlbefinden verantwortlich gefühlt, was an der Familiensituation, aber auch an ihren (verdeckten) Aufträgen an mich lag.

    Ich würde es von meinen Kindern nicht erwarten, dass sie auf ein eigenes Leben an ihrem gewünschten Wohnort verzichten und sich schlecht fühlen. Insofern seid ihr also keine Rabenkinder, auch nicht wenn eure Eltern nicht annehmen, was ihr für sie organisieren könnt.

    Man kann sich u.a. bei einer Pflegeberatung erkundigen, was es für Möglichkeiten gibt und wenn eure Eltern alles nicht wollen, seid ihr trotzdem nicht verpflichtet, alles selbst zu machen, dann muss man manchmal den Dingen ihren Lauf lassen und die Wendepunkte wie einen Sturz o.ä. abwarten, bevor sich neue Möglichkeiten (und Notwendigkeiten) ergeben. Ist leider oft so.


    Liebe Grüße

  • Vielen Dank für die sehr netten und lieben Worte, wir sind ziemlich mit uns am hadern. Unsere Eltern haben beide Pflegegrad 3.

    Heute haben wir uns entschieden, beide für 4 Wochen in ein Pflegeheim zur Kurzzeitpflege zu geben. Voelleicht ist es am Anfang ganz gut, wenn sie gemeinsam einmal die Erfahrungen im Heim machen. Ich denke, sie haben ein völlig falsches Bild von dieser Pflegeeinrichtung. Danach werden wir weitersehn. Vielleicht verbleibt unser Papa dann dort, vielleicht wollen beide dortbleiben oder doch wieder nach Hause. Geldlich dürfte alles möglich sein, aber es ist schon so, dass sie beide ziemlich geizig geworden sind und ihr sauer erspartes Geld nicht auf diese Art und Weise (O-Ton: nur für so eine Pflege) loswerden möchten. Wir haben ihnen gesagt, dass sie das Geld ja für sich gespart haben und da gehört eine gute Pflege halt mit dazu. Bei mir ist es so, dass mir schon seit der Kindheit eingebläut wurde, dass man Vater und Mutter zu ehren hat und man sich immer um sie kümmern muss - speziell ja auch nun im Alter und das ganz besonders. Mein Bruder schüttelt das meist ab, aber ich werde das nicht so richtig los. Ich bin schon vor 50 Jahren zu Hause ausgezogen, aber es verfolgt mich immer noch. Es haben mir schon viele Leute - und auch mein Arzt - gesagt, dass das mit der Sorgerei um die Eltern vorbei ist, sber es ist tief in mir drin. Ich hab ständig ein schlechtes Gewissen, weil ich 400 km weit weg gezogen bin.

    Ich werde weiter berichten. Danke für eure aufmunternden Worte. Morgen rufe ich erst mal die Krankenkasse an, um das alles bezügl. der Kurzzeitpflege abzuklären. Schönen Abend für alle!!

  • Liebe Misses E., willkommen in unserem Forum.

    Wie sich die "Wege" doch bei uns allen gleichen ...


    Letztlich ist es vielleicht überhaupt nicht mehr wichtig, woher wir unsere "Glaubenssätze" haben. Inzwischen gibt es unzählige Bücher, die uns versichern, dass wir unseren Eltern nichts schulden.


    Unsere Eltern mögen auf die eine oder andere Weise an unseren seelischen Schmerzen einen Anteil haben (ja, es gibt wirklich schlimme Familienerfahrungen ... auch in diesem Forum).


    Am Ende genügt es aber vielleicht, sich bewusst zu machen, dass wir alle zu gewissen (gesunden?) Zeiten Überzeugungen äußern (z.B. Ich gehe nie in ein Pflegeheim ... meine Kinder werden für mich sorgen ... oder ... ich bleibe fit bis zum Schluss .... ich brauche niemanden).


    Aber das Leben (oder das Schicksal) kümmert sich nicht um solche Überzeugungen. Sie sind nichts mehr wert, wenn einem das Wasser bis zum Hals steht und man vielleicht nicht einmal mehr einschätzen kann, wo vorn und hinten ist.


    Die Demenz (oder auch andere Ereignisse) erfordern es, dass wir einen Strich unter alles machen, was je gewünscht oder gesagt wurde und schauen, was HEUTE von uns gefordert wird. Dass das nicht ohne Schmerzen abgeht, ist nicht von der Hand zu weisen. Ich denke, gegen den Schmerz muss man sich nicht einmal wehren, der ist normal.


    Aber .... alles, was du für deine Eltern jetzt tust, zeigt, dass du eben kein Rabenkind bist, sondern bestmöglich für sie sorgst. Auch wenn sie das so nicht mehr sehen können (wegen der Krankheit), so weißt DU, dass es die einzige mögliche und damit richtige Lösung ist.


    Wichtig ist es, jetzt Ärzte mit ins Boot zu holen. Wenn diese der Meinung sind, dass man die Eltern noch ein Weilchen vor sich "hinwursteln" lassen kann (und sie keine Gefahr für sich oder andere sind), dann würde ich sie auch noch ein Weilchen allein alles machen lassen. Der "Einbruch" kommt in den meisten Fällen sowieso.


    Meine Mutter hat jegliche Pflege abgelehnt. Wir wohnten nebenan, aber das hat es auch nicht besser gemacht. Der Pflegedienst durfte nur unter Protest ihr Haus betreten (und in unserer Anwesenheit). Wir haben dann abgemacht, dass nur mit Abstand jemand zu ihr schaut und wir haben die Verwahrlosung zu einem Teil in Kauf genommen. Es kam dann der Tag, an dem der Weg ins Pflegeheim über das Krankenhaus alternativlos war. Bis dahin mussten wir ein bisschen aushalten ...


    Noch ein Wort zu "Kindern", die von den Eltern wegziehen oder die in der Nähe bleiben. Keine Entscheidung ist besser oder schlechter. Aber die Kinder werden in den meisten Fällen länger leben als die Eltern und sie sollten ihr Leben an einem Ort einrichten, der ihnen eine Zukunft gibt.


    Also: Es gibt keinen Grund, sich als Rabenkind zu fühlen. Die jetzige Situation ist für alle schwierig ... jetzt ist liebevolle Strategie gefragt, damit eine Lösung gefunden wird. Aber sich selbst und sein Leben aufzuopfern wird NIEMANDEM helfen. Alles, alles Liebe und viel Kraft.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Misses E, zunächst auch von mir willkommen im Forum!


    Die Frage, wie komme ich aus einem subjektiv schlechten Gewissen zu einem guten Gewissen, zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Forum. Wenn Sie weiter auch über Jahre zurück lesen, finden Sie viele wertvolle Gedanken Erkenntnisse, die gegen die tief gesetzten Zweifel aus einem alten Erziehungsmodell wirken wollen - und oft nicht können. Die (falschen) Glaubenssätze sitzen oft so fest, dass sie selbst in einer Therapie nur mühsam verändert werden - Rückfälle inbegriffen. Aber in diesem Forum ist es erlaubt innerlich zur ringen und immer wieder zu zweifeln, weil alle wissen wie lang und schwer dieser Weg ist.


    Sie schreiben von (mindestens) einem zusätzlichen Teufelskreis zur Aufrechterhaltung: Die doppelte Botschaft Ihrer Eltern: Kümmert Euch aber helft uns nicht!


    Je mehr die körperliche und geistige Kraft nachlässt, um so mehr besteht die richtige Hilfe darin, dass Sie als Kinder die Risiken abwägen und Entscheidungen treffen, um Gefahr für Leib, Leben und Teilhalbe am Leben zu vermindern.


    Dabei kann es sogar von Vorteil sein, dass Sie 400km entfernt sind und nur das Denken und Lenken übernehmen und von außen für Ihre Eltern ein pflegerisches und nachbarliches Netz stärken. Bitte lassen Sie sich von einem Pflegestützpunkt beraten, nutzen Sie die Angebote der Alzheimer Gesellschaft und andere Hilfen zuhause und im Wohnort Ihrer Eltern.


    Ihre Eltern dürfen traurig sein, wenn die Kinder das eigene Leben nicht opfern und selbstlos helfen. Dahinter steht oft die Trauer um den inneren Veränderungen und der körperliche und geistige Abbau, den kein Kind aufhalten kann, selbst wenn es daran zerbrechen würde...


    In diesem Sinne wünsche ich Ihnen viel Kraft, Ausdauer und guter Erkenntnisse und die Entscheidung, dass Sie sich auf den Weg zum besten Gewissen machen. Sie entscheiden sich, ob Sie den inneren Blick in die Fallen und Teufelskreise richten oder in die "richtige Richtung zum besten Gewissen".


    Das ist übrigens auch die beste innere Einstellung, um Ihren Eltern wirklich zu helfen und deren Trauer über die inneren und äußeren Verluste in allen Phasen zu begleiten, auch wenn sie das volle Spektrum aller Emotionen, Verhandlungen oder Erpressungen in ihrer Trauerarbeit ausschöpfen.

    Ihr Martin Hamborg

    • Offizieller Beitrag

    Hallo schwarzerkater,

    Ihre Gedanken zur Wechselhaftigkeit der Stärken und Schwächen bei Menschen mit Demenz möchte ich gern noch aufgreifen.


    Bei einigen Demenzformen ist dies sogar ein diagnostisches Merkmal, z.B. ist der klassische Verlauf vaskulärer - durchblutungsbedingter - Demenzen in Stufen, in denen es immer auch Verbesserungen gibt. Bei der Lewybody-Demenz sind es besonders Schwankungen im Bewusstseinszustand.


    Vielleicht kann die Wissenschaft irgendwann beschrieben, welche Hirnprozesse eine Rolle für plötzliche Veränderungen spielen. Aber das ist eine so umfängliche Fragestellung, die kaum empirisch erforscht werden kann und die Alzheimer-Forschung ist bescheiden geworden.


    Um so mehr werbe ich für den/die "Wissenschaftler*in im Pflegenden". Wir können unsere eigenen Hypothesen oder Erklärungen beschreiben und überprüfen, bewährt haben sich folgende Fragestellungen:

    • welche äußeren Stressfaktoren verstärken die Symptome der Demenz?
    • welche inneren Stressfaktoren verstärken die Symptome der Demenz? (Krankheiten, Austrocknung usw.)
    • welche validierenden Worte, Bilder, Rituale, Erfahrungen und Erlebnissen schaffen es, dass das Gehirn trotz der Demenz für eine kurze Zeit entfalten kann?
    • Wie muss das Milieu, die Kontakte und die Atmosphäre gestaltet sein, damit sich die verbliebenen Ressourcen im Hirn entfalten können?

    Vielleicht ist dies ja der Einstieg in eine weitere Diskussion, Ihr Martin Hamborg

  • Die Frage, wie komme ich aus einem subjektiv schlechten Gewissen zu einem guten Gewissen, zieht sich wie ein roter Faden durch dieses Forum.

    Lieber Herr Hamborg, das ist wirklich ein sehr zentrales Thema und bei sehr vielen Menschen wird diese Suche nach dem guten Gewissen ein lebenslanger Lernprozess sein .... vielleicht ist es überhaupt DER Lernprozess. Man möchte die schlechten Gefühle loswerden, man möchte, dass der nagende Schmerz aufhört. Aber wir sind fast alle verstrickt in ein Netz an offenen und verdeckten Glaubenssätzen, manche durch mehr oder weniger offene oder verdeckte Anforderungen an uns. Ich bin inzwischen so alt geworden, dass ich bezweifle, ob man diese Gefühle je wirklich ganz los werden kann. Da kann man sich selbst und andere reflektieren "bis der Arzt kommt", das schlechte Gewissen klebt an uns wie ein angewachsenes Körperteil.


    Ich selbst habe gute Erfahrungen damit gemacht, meine alten Glaubenssätze als Lebensbegleiter für eine gewisse Zeit anzuerkennen (falls es keine wirklich schrecklichen Glaubenssätze waren ... denn in so einem Fall ist intensivste Hilfe dagegen angezeigt) und dann den Blick auf die Erfordernisse der Gegenwart zu richten. Da wären dann manche alten Überzeugungen nicht nur nutzlos, sondern schädlich.


    Und ich denke: Solange wir bei unseren Entscheidungen für unsere dementen Angehörigen (auch und/oder vor allem) deren Bestes im Blick haben, was sie selbst nicht mehr erkennen können, ... solange handeln wir menschlich und aus Mitgefühl und dürfen uns selbst darin immer wieder bestärken.


    Meine Tochter musste sich damals meine verzweifelten tausendfachen Wiederholungen immer desselben Satzes anhören: "Oma wollte doch nie, nie in ein Pflegeheim ...!" Darauf sagte sie mir stets: "Aber du setzt doch die Oma nicht an der Autobahnauffahrt aus. Du sorgst doch dafür, dass ihr geholfen wird."


    Ich habe auch schon ein paar Mal empfohlen, das Buch von Inge Jens über ihren berühmten Mann Walter Jens (ein großer Rhetoriker) zu lesen. Walter Jens hatte sogar ein Buch übers selbstbestimmte Sterben veröffentlicht und verfügt, dass er im Falle einer Demenz sterben wollte. Dann wurde er tatsächlich dement ... und er lebte MIT DIESER DEMENZ zufrieden noch 10 Jahre lang. Mir hat dieses Buch viel gegeben und ich wünsche mir und allen anderen hier, dass wir es schaffen, unseren Blickwinkel zu verändern. Wir tun, was in diesem Fall das Beste ist. Vielleicht hilft das auch gegen ein allzu schlimmes schlechtes Gewissen.

  • Vielleicht kann die Wissenschaft irgendwann beschrieben, welche Hirnprozesse eine Rolle für plötzliche Veränderungen spielen. Aber das ist eine so umfängliche Fragestellung, die kaum empirisch erforscht werden kann und die Alzheimer-Forschung ist bescheiden geworden.


    Um so mehr werbe ich für den/die "Wissenschaftler*in im Pflegenden". Wir können unsere eigenen Hypothesen oder Erklärungen beschreiben und überprüfen

    Lieber Herr Hamborg, ich dachte mir schon, dass die empirisch angelegte Wissenschaft diese Fragen nicht beantworten kann. Ich kenne es aus meinem Bereich auch, und wir handeln da genauso wie Sie es beschreiben. Wir schauen, und prüfen, was funktioniert.


    Auch damit gewinnt man eine Menge Erkenntnisse, die fürs Handeln nötig sind. Dabei ist es völlig egal, ob wir jedes "Teil" und seine Funktion im Gehirn kennen. Letztlich entscheidet immer die Praxis, was wichtig und richtig ist. Ich denke halt, dass die demenzielle Veränderung des Gehirns gewaltig in ein System eingreift, das bisher einigermaßen rund lief und dass nun gestört wird. Dadurch werden Selbstheilungskräfte aktiviert, die ja das Gehirn normalerweise besitzt und bis zu einem gewissen Grad kann es Wunder vollbringen. Leider aber nur begrenzt.

    Inzwischen habe ich die Aufs und Abs bei fast allen Dementen beobachtet und kann heute leichter damit umgehen und mich bei meiner Mutter darauf einstellen. Früher war ich manchmal buchstäblich entsetzt und zweifelte an mir.

  • Guten Abend,

    nun habe ich kurz Zeit, um mich zu melden. Ich danke Ihnen allen so sehr für die lieben und aufmunternden Worte, ich bin ganz gerührt! Danke vielmals!!!

    Es ist nun so, dass beide Elternteil einer 36-tägigen Kurzzeitpflege zugestimmt haben und schon nächste Woche dorthin gehn. Sie möchten die Gelegenheit nutzen, sich so was (O-Ton) mal anzusehn. Mein Bruder und ich sind sehr erleichtert, auch wenn es kurzzeitig ist. Es gibt meinen Eltern die Möglichkeit das völlig unvoreingenommen anzusehn. So ein bißchen habe ich bei meiner Mutter das Gefühl, dass sie froh über den Aufenthalt ist. So etwas wie Urlaub.

    Sie hatten bisher große Ängste, dass sie nicht mehr nach Hause zurückkommen, aber wir haben wohl gut argumentiert, dass sie das "Experiment" nun mitmachen und entspannt angehn. Vielleicht haben sie sich ja zwischenzeitlich damit besser auseinandergesetzt und jetzt nur bemerkt, wie erschöpft sie eigentlich sind.

    Ich werde weiter berichten.

    Bin selbst mal gespannt, wie die Zeit von meinen Eltern genutzt und angenommen wird.

    Ich wünsche allen eine schöne und angenehme Zeit und viel Mut, um alle Schwierigkeiten gut durchzustehn!!

  • Guten Abend,

    seit Tagen lese ich hier vieles und fühle mich zur Zeit wie an einem Pendel hängend....

    Mal das Gefühl "es geht anderen wie Dir, sprich, tausch Dich aus, es kann Dir nur Helfen!"... dann wieder "hab Dich nicht so, es ist doch alles nicht so schlimm, Du leidest auf einem hohen Niveau, Du bist empfindlich..."

    Ich betreue eine 96-Jährige Mutter, die alleine lebt, angeblich alles alleine macht, notorisch unzufrieden ist, verlangt dass man sie bedient und die Menschen, die sie betreuen versucht gegeneinander auszuspielen.

    Ich habe Geschwister, die mir sagen, was ich wann wie machen soll, die aber nur bedingt bereit sind sich einzubringen.... telefonisch ja, persönlich hat der letzte in der ersten Dezemberwoche persönlichen Kontakt zu Mutter gehabt, ein weiterer hat sie seit mehreren Jahren nicht persönlich gesehen.

    Mutter verlangt von mir, dass ich zwei Mal täglich anrufe. Es gibt Tage an denen sie in kürzester Zeit immer wieder anruft, auf den AB spricht, es sei dringend, ich solle zurückrufen. Ich rufe zurück und es gibt null Grund.... Wenn sie etwas will, dann sofort und gleich!!!!!

    Anfang des Jahres stellte sich heraus, dass sie, weil "ich habe keine Lust" sie nicht mehr ins Bett ging, sich auch keine neuen Inkontinenzhosen anzog und alles mit U. getränkt war... Daraufhin war ich über mehrere Wochen 2 Mal täglich (einfache Strecke 20 Km) bei ihr, habe sie ins Bett gebracht (großer Protest) und am Morgen geholfen beim Aufstehen, Anziehen und habe Frühstück gemacht .... Sie macht immer alles aber das entspricht nicht den Tatsachen.

    Sie bewegt sich nicht, will immer mit dem Rollstuhl oder dem Auto herumgefahren werden, verweigert das Tragen des Notarmbandes.... Sie will von uns "bespaßt" werden.

    Eigentlich könnte ich noch tausend Dinge aufzählen, ich will niemanden langweilen und nerven.....

    Sie ist dement, will keinen Kontakt zu anderen Menschen (die sind blöde, das ist nicht mein Niveau) ist überheblich und arrogant.

    Inzwischen habe ich es geschafft, gegen ihren Widerstand (ich kann alles) die Pflegestufe zu erhöhen und habe nun eine Pflegestation mit im Boot. Sie betreuen meine Mutter morgens und abends, machen Frühstück und wärmen das von mir gekochte Mittagessen am Samstag und Sonntag auf..... Mutter meckert am Essen nur herum, fragt man sie, was sie haben will, "ich weiß nicht" .... Kurz danach Beschwerde: "warum muss ich eigentlich immer den Fraß essen, den ihr mir vorsetzt"

    Es ist jeden Wochentag zusätzlich für drei Stunden jemand da, wir sind zu dritt, putzen, aufräumen, spazieren gehen, usw. Außerdem übernehme ich das Waschen der großen Wäschestücke, Krankenkasse, Behörden, Überweisungen, Einkäufe ...


    Mir wurde gesagt, das sei meine verdammt Pflicht und Schuldigkeit..... Und ich fühle mich schlecht


    So es reicht..... ich habe genug genölt ...


    Ich möchte mich noch für die vielen Beträge bedanken, die mich aufgebaut haben.

  • Liebe taybeere, wenn ich Ihre Geschichte vernehme, dann wird meine Geschichte ganz klein und nicht so tragisch.

    Als ich Ihren Bericht gelesen habe, dachte ich so kurz dazwischen, die taybeere müsste einfach mal den Kopf in den Sand stecken und sich zurückziehn, damit Ihre Mutter mal sieht, was Sie so leisten. Ihr Bericht hört sich für mich eher nach einer Sklavenhaltung an. Je mehr man macht, desto selbstverständlicher wird alles - auch Ihre Geschwister machen das ganz schön clever - sagen Ihnen, was Sie machen sollen ...und Sie taybeere spielen mit und opfern einen großen Teil Ihres Lebens und Ihrer Lebensqualität. Und noch was, was man hier lernt: SIE sind Ihrer Mutter NICHTS schuldig und zu nichts verpflichtet, zu gar nichts!!!

    Denken Sie doch auch mal an sich, seien Sie selbstbewußt und egoistisch, Sie haben doch auch Ihr Leben.

    Nehmen Sie Ihre Geschwister auch irgendwie mit ins Boot.

    Ich wünsche Ihnen die Einsicht, dass Sie nicht immer reagieren müssen, wenn Ihre Mutter Sie anruft und von Ihnen wieder unsinnige Dinge verlangt und Sie schikaniert!

    Warum kochen Sie Essen für Ihre Mutter, warum bestellen Sie z.B. kein "Essen auf Rädern"?

    Die Frage ist, wie lange Sie dem Druck standhalten wollen, können oder werden. Vielleicht wäre auf kurze Sicht eine Vollzeitpflege die bessere Lösung für alle!

    Sie sind doch eine erwachsene Person, die sich nicht schikanieren lassen muss. Auch Ihre demente Mutter hat dazu KEIN Recht!!!!!

    Ich wünsche Ihnen viel Stärke und Mut, um die beste Lösung zu finden!

    WIr streng erzogenen Kinder haben es wahrlich nicht leicht, um mit solch einer anerzogenen Bürde vernünftig umzugehn. Ich hadere auch ganz oft noch mit mir, versuche jedoch achtsam mit mir zu sein, vergesse es aber dann ab und an. Kopf hoch!

  • Liebe taybeere, MissesE hat eigentlich schon alles gesagt.

    Trotzdem möchte ich es noch bestärken und ergänzen.

    Auch ich habe eine Mutter mit Demenz (98) allein lebend, blind, aber natürlich mit Betreuungspersonen, die täglich kommen. Ich lebe von ihr 4-5 Autostunden entfernt und sie ruft mich auch sehr viel an, mehrmals täglich (ich habe noch eine Schwester, die bekommt nicht so viele Anrufe, ist dafür alle 8 Wochen für mehrere Tage bei ihr, lebt noch weiter weg), aber ich habe gelernt: ich muss nicht jedes Mal abnehmen, wenn Mutter anruft - ICH entscheide, wann es für mich passt, denn die Inhalte der Anrufe sind aus meiner Sicht absolut belanglos. Da ich ihre Bedürfnisse aber nicht ignorieren will, gehe ich dennoch ca. drei Mal am Tag ans Telefon, wenn sie anruft. Aber keinesfalls jedes Mal.

    Denn genau wie Du auch: ich bin auch ein Mensch mit Bedürfnissen und wenn ich nicht mehr kann, dann hilft das meiner Mutter auch nichts.

    Insofern: Wage es, die Erkenntnis, die Du hier schon mehrfach gelesen hast, dass Du nicht verpflichtet bist, für Deine Mutter auf Befehl zu springen, auch umzusetzen und füge sie in Dein Leben ein, wie es Dir ohne Verbiegung möglich ist. Nicht Du hast Dein Leben nach ihr zu richten, denn Du musst noch länger leben und aushalten!

    Viel Mut und Kraft Dir!

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