Wie geht es euch - Kapitel V

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  • Hallo @NoName

    Danke für deine lieben Worte…

    Es ist schon hilfreich zu hören, dass auch ihr anderen teilweise Tage braucht um euch zu erholen, ich dachte immer nur ich bin so empfindlich dass nicht „ablegen“ u zu können und es da zu lassen wo es hingehört / herkommt, sondern immer all die Gefühle mit in meinen normalen Alltag genommen habe… Tage oder sogar wochenlang…

    Ich ertappte mich dabei, wie ich mir vorstelle dass ich all das noch Jahre so erleben werde und wieviel Angst mir das macht… und dann habe ich ein wahnsinnig schlechtes Gewissen… Wünsche ich mir ein schnelles Ende nur damit ich nicht lernen muss mit der Situation umzugehen?

    Seit letzter Woche wo so viel von früher auch wieder hoch gekommen ist habe ich mir fest vorgenommen eine Besuchspause einzulegen… Mal schauen wie lange ich es schaffe ohne von den schlechten Gewissen aufgegessen zu werden….

    Dicke Umarmung zurück 🙂

  • Hallo Trinity,

    die meisten hier brauchen länger um von dem Besuch bei den dementen Angehörigen wieder gedanklich und auch emotional wegzukommen. Du bist also völlig normal!! Es zeigt wie es einen belastet und ich habe dann meine Zeit zwischen den Besuchen verlängert. Es hilft ja niemandem, wenn wir selbst nach und nach krank werden und/oder ggf. unsere Familie mit belasten.

    Das Ganze kann sich ja Jahre hinziehen und da braucht man einen langen Atem.

    Viele Grüße

  • Hallo Trinity15

    Ich war jetzt 9 Tage nicht bei meiner Mutter und merke das ich mich eigentlich erst seit 2 Tagen so langsam von meinem letzten Besuch erholt habe…

    Ich habe auch immer nach jedem Besuch bei meiner Mutter im Pflegeheim mehrere Tage gebraucht, um wieder "normal" zu werden. Ich habe echt jedes Mal Zeit gebraucht, um das alles zu verarbeiten und zu sortieren. Du bist da definitv nicht allein. Inzwischen habe ich gelernt, dass eine gewisse "innere Distanz" hilft: wenn meine Mutter jammert, meckert oder mir Vorwürfe macht, nehme ich das zur Kenntnis, mehr aber auch nicht. Es ist einfach so, dass ihre Situation jetzt (Pflegeheim, Rund-um-Versorgung und -Betreuung, regelmäßige Besuche ihrer beiden Kindern, gesicherte finanzielle Lage) die beste ist, die ICH ihr bieten kann. Mehr kann ich nicht tun, das akzeptiere ich und sie muss es auch.

    und ich habe einfach keine Lust zu diskutieren, aber andererseits schreit alles in mir: sag es ihr halt mal so, das muss mal raus…

    Ich glaube, das ist es, was auch an anderer Stelle schon diskutiert wurde, dass einem einfach auch mal die Nerven durchgehen und man Dinge sagt, die man sonst im Leben nicht gesagt hätte ... wir sind halt alle nur Menschen. Wenn es DIR hinterher besser geht, warum nicht? Ich habe nicht den Eindruck, dass Deine Mutter sich zurückhält, wenn es darum geht, Dir Dinge an den Kopf zu werfen ...

    Mein Bruder macht das manchmal bei unserer Mutter, er nennt es "einnorden" - das ist seine Art, Frust abzulassen. Hier ist das fehlende Kurzzeitgedächtnis wirklich praktisch, sie hat es am nächsten Tag garantiert vergessen. Und ihm geht's dann besser ...

    Ich ertappte mich dabei, wie ich mir vorstelle dass ich all das noch Jahre so erleben werde und wieviel Angst mir das macht…

    Diese Angst beschleicht mich auch gelegentlich ... wenn ich daran denke, dass ich auch meine gesundheitlichen Baustellen habe und noch eine ganze Weile berufstätig sein werde (muss), dann komme ich ins Grübeln ... Deine Gedanken hierzu sind verständlich und legitim, kein Grund ein schlechtes Gewissen zu haben.

    Wir tun, was wir können - mehr kann man nicht verlangen.

    Liebe Grüße, schönen Feiertag an alle, SunnyBee

  • Hallo Trinity,

    die meisten hier brauchen länger um von dem Besuch bei den dementen Angehörigen wieder gedanklich und auch emotional wegzukommen. Du bist also völlig normal!! Es zeigt wie es einen belastet und ich habe dann meine Zeit zwischen den Besuchen verlängert. Es hilft ja niemandem, wenn wir selbst nach und nach krank werden und/oder ggf. unsere Familie mit belasten.

    Das Ganze kann sich ja Jahre hinziehen und da braucht man einen langen Atem.

    Viele Grüße

    Danke Rose60

    juchuuu ich bin normal 😀 ich hoffe ihr wisst alle wie sehr ihr mir mit euren Ausssgen helft!!!

    Eigentlich bin ich eher der taffe Typ und mich macht es fertig, dass ich gerade so hilflos mit meinen Emotionen bin…

    Ich glaube alle Freunde und meine Familie sind komplett genervt von mir (und ich kann sie ja verstehen, das Thema Mutter und Tante ist so allgegenwärtig und negativ….)

    Wenn ich hier lese, dass es euch auch so geht oder ging… hilft mir das sehr.. zum einen; ich bin nicht allein ☺️

    und zum zweiten: egal welches Alter man hat, man kann noch lernen mit dieser Situation, mit den Verletzungen und allem anderen anders umzugehen als früher… Wir sind alle keine Kinder mehr, wir stehen nicht mehr so in Abhängigkeit, weder emotional noch physisch von unseren Eltern, wie früher als Kind oder Jugendlicher….

    Vielleicht muss ich es hier nur oft genug lesen um es irgendwann verinnerlicht zu haben…

    Die große Chance darin: noch zu Lebzeiten der Eltern lernen sich abzugrenzen… das sage ich mir immer wieder!

    Also noch mal ein ganz liebes Danke für deine Worte

    liebe Grüße

  • Wow liebe(r) schwarzerkater

    Danke auch für deine Worte…

    Der Satz der Heimleiterin ist ganz besonders, weil sie Kilos von den Schultern der Angehörigen hebt !

    Mir ist auch schon oft vom Personal dort gesagt worden, ich solle mich nicht so verrückt machen, sie sei doch versorgt und es würde keinem helfen, wenn ich mich kaputt mache… ich finde es sehr sehr schwer das schlechte Gewissen abzulegen.

    Noch ist meine Mutter ja so fit, (oder auch unfit) dass sie die Abstände zwischen meinen Besuchen zwar nicht abschätzen kann, es aber für sie IMMER zu lange ist… zudem werde ich jedes 2. mal gefragt wann mein Mann endlich mal mitkäme (die zwei reden seit 12 Jahren nicht mehr miteinander und haben sich seitdem nur 1x auf der Beerdigung meines Papas gesehen) und eigentlich jedes Mal wann ihr Enkelkind denn eeeeendlich mal wieder mitkommt… (egal wann sie das letzte mal da war)

    Im Moment wäre es mir fast lieb sie würde sich nicht an die zwei erinnern (gab es auch schon) uns es wäre vielleicht dadurch leichter für mich…

    Den Blick wieder aufs eigene Leben zu lenken ist glaube der zentrale Satz !!‘

    Den JA wenn wir unser Leben auf die Zeit „danach“ verschieben wollen, dann kann es wirklich doof ausgehen (für uns)

    Danke für die Denkanstöße !!!

    Liebe Grüße

  • Inzwischen habe ich gelernt, dass eine gewisse "innere Distanz" hilft: wenn meine Mutter jammert, meckert oder mir Vorwürfe macht, nehme ich das zur Kenntnis, mehr aber auch nicht. Es ist einfach so, dass ihre Situation jetzt (Pflegeheim, Rund-um-Versorgung und -Betreuung, regelmäßige Besuche ihrer beiden Kindern, gesicherte finanzielle Lage) die beste ist, die ICH ihr bieten kann. Mehr kann ich nicht tun, das akzeptiere ich und sie muss es auch.

    Ich glaube, das ist es, was auch an anderer Stelle schon diskutiert wurde, dass einem einfach auch mal die Nerven durchgehen und man Dinge sagt, die man sonst im Leben nicht gesagt hätte ... wir sind halt alle nur Menschen. Wenn es DIR hinterher besser geht, warum nicht? Ich habe nicht den Eindruck, dass Deine Mutter sich zurückhält, wenn es darum geht, Dir Dinge an den Kopf zu werfen ...

    Mein Bruder macht das manchmal bei unserer Mutter, er nennt es "einnorden" - das ist seine Art, Frust abzulassen. Hier ist das fehlende Deine Gedanken hierzu sind verständlich und legitim, kein Grund ein schlechtes Gewissen zu haben.

    auch dir ein Danke für deine Worte und ich beneide dich, dass du das hin bekommst, was ich mir wirklich sehnlichst wünsche… eine innere Distanz dazu einnehmen zu können… aber ich arbeite daran !!!


    Bei deinen Worten ist mir etwas aufgefallen/ wieder eingefallen was ich lange schon fragen wollte:


    Meine Mutter scheint Dinge die so 5-25 Jahre her sind am allerwenigsten noch zu wissen, und die hat neuen und ganz alten Sachen sind manchmal absolut präsent und manchmal wie ausgelöscht…

    Zum Bsp. Kann sie mir MANCHMAL erzählen wer sie gestern angerufen hat und dass der Fahrstuhl kaputt ist im Heim, aber sie weiß zum Bsp. die Geburtsdaten ihrer Eltern nicht mehr (Todesdatum auch nicht - nicht mal das Jahr) kennt das jemand von euch ?

  • Hallo Trinity,

    ja, kenn ich. Das Level dessen, an was sie sich erinnert, ist immer unterschiedlich.

    Sie hat sich jedoch einen prima Satz zugelegt, den sie dann (nicht immer) sagt, wenn sie etwas nicht weiß:

    Ach, warum soll man sich immer alles merken? Muss man doch nicht.


    LG

    Thea

  • Hallo Trinity15

    also, an was sich meine Mutter erinnert, das ist inzwischen absolut unberechenbar ... z. B. vergißt sie immer wieder, dass sie zweimal verheiratet war und ist jedes Mal völlig von den Socken, dass sie zwei Ehemänner überlebt hat ...

    Oder dass sie ein künstliches Hüftgelenk hat ... " ... die große Narbe? Keine Ahnung, wo die herkommt ... ". Von unseren Geburtstagen will ich gar nicht anfangen, meinen weiß sie seit Jahren nicht mehr ... aber das ist mir egal, ich ruf' sie an und lass' mir gratulieren :)

    Am ehesten präsent im Gedächtnis ist "das Haus" ("MEIN Haus!"), welches ja bereits vor zweieinhalb Jahren verkauft wurde. Diese neue Information kommt aber bei meiner Mutter nicht mehr an, weshalb wir das Thema "Haus" tunlichst vermeiden ...

    Ach, und sie hat dann auch so einen Satz, da könnte ich mich wegschmeissen: "Ich muss wirklich anfangen(!), mir alles aufzuschreiben ... ".

    Manchmal ist es auf eine absurde Art auch wieder komisch ...

    Liebe Grüße, SunnyBee

  • Liebe sunnybee,

    ich finde es total wichtig den Humor nicht aus den Augen zu verlieren!! Das gibt eine gewisse Leichtigkeit zurück und wir lachen ja deshalb niemanden bewusst aus, sondern mehr über eine Situation.

    Meine Mutter sagte bei meinem Besuch am Sonntag, sie könne keinen Spaziergang (per Rolli) mit mir machen, weil sie gleich zum Arbeiten abgeholt werde. Ich habe gesagt sie habe frei, weil Sonntag ist. Seitdem ich mich auf ihr Level einlasse, müssen wir auch nicht mehr diskutieren und das ist super.

    Am Sonntag sagte sie zu mir , ich sei immer so gerade heraus und das gefalle ihr, weiß nicht mal genau , was sie da im Kopf hatte, aber sie kämpft nicht mehr mit mir - wunderbar.

    Seitdem ist mein Gewissen auch ruhiger, aber das war ein längerer steiniger Weg bis dahin.


    trinity:

    Hier bei uns kannst du dich ja quasi ausjammern und vllt stattdessen mit Freunden und Familie wieder über alltägliche andere Dinge sprechen.

    Letzte Woche hatte ich ein Gespräch mit einer Dame , die seit 20 Jahren mit Angehörigen von Demenzkranken spricht, sie sagte, in den ganzen Jahren gab es noch niemanden, der KEIN schlechtes Gewissen hatte(die mit dem guten Gewissen suchen vermutlich keine Beratung), es sei völlig menschlich, wenn man kein Herz aus Stein habe.

    Wichtig ist nach meiner Erfahrung: je mehr man gegen Gefühle ankämpft, desto stärker können sie werden, also besser es als Gefühl akzeptieren und gleichzeitig fragen "hilft es jemandem? Ist es berechtigt oder habe ich nach meinen Kräften gehandelt, ohne mich zu verausgaben?"


    Liebe Grüße

  • Liebe schwarzer Kater,

    das kann ich alles so gut nachfühlen. Meine Mutter war am Sonntag auch so auffallend unruhig und sagte immer wieder, sie werde gleich abgeholt. Ich fragte von wem, aber sie wusste es nicht, war nur eben auch so rastlos. Von allein aufstehen kann sie ja kaum noch.

    Ich würde den Gedanken bzgl.deiner Mutter nach "evtl. Schmerzen" aber mal weiter verfolgen. Dazu müssten die Pfleger eigentlich eine Idee , vllt Bedarfsmedikation, haben?

    Alles Liebe

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Hallo schwarzerkater ,


    gerade wenn die Unruhe ein neues Phänomen ist, sollte durchaus eine Schmerzabklärung stattfinden. Dafür gibt es Skalen, so dass Ihre Frau Mutter nicht in dem Sinn Auskunft geben muss, z.B. die BESD, die in der Pflege weit verbreitet ist. Da auch Durchfall besteht - Harnwegsinfekt checken. Das ist unkompliziert und schnell zu machen. Gerade Infekte verlaufen in höherem Lebensalter durchaus atypisch und sind dann schwerer zur erkennen.
    Manche Ärzte verordnen grundsätzlich bei Menschen mit fortgeschrittener Demenz Schmerzmittel, wenn keine Ursache gefunden werden kann. Allerdings ist das eben Symptombekämpfung... .

    Mit dem Gehen ist das so eine Sache. Oft ist Pflege da sehr ängstlich, allerdings gilt halt auch, dass nur sicher geht, wer auch geht. D.h., viel "nichtgehen" ist nicht gerade ein gutes "Training". Andererseits sind Sturzfolgen oft gravierend....ich kann daher gut nachvollziehen, dass es da schwierig ist eine Balance zwischen Schutz und Bewegung reinzubekommen. Vielleicht kann man vor Ort darauf achen, dass Ihre Frau Mutter gezielt auch Gelegenheiten bekommt, sich ausreichend begleitet zu bewegen? Möglicherweise hilft auch das ein wenig der Unruhe ab?

    Ich hoffe mit.

    Es grüßt Sie

    Jochen Gust



  • blutige Entlassung

    LG

    Thea

    "Blutige Entlassung"? Wow, das ist mal sehr prägnant und direkt.

    Das toppt einiges, was mir eingefallen wäre. ;)

  • Zum Thema Unruhe möchte ich mal gerne das Thema "Restless Legs" einwerfen. Eine Krankheit die weit verbreitet ist, aber tatsächlich nicht sehr vielen bekannt ist. Mein Vater leidet seit Jahren darunter (und scheint es an mich vererbt zu haben, leider). Als es diagnostiziert wurde, war er aber geistig noch fit und konnte die Sympthome benennen. Ohne Mithilfe des Patienten, ist es allerdings schwer sie zu diagnostizieren.


    Bei Restless Legs hat man, wie der Name schon sagt, unruhige Füße. Sie kribbeln und man hat ständig das Gefühl, sie oder sich selber bewegen zu müssen. Hier mal eine etwas professinellere Beschreibung

    Das Hauptmerkmal der sensomotorischen Störung infolge des RLS ist ein zwanghafter Drang die Beine, mitunter auch die Arme und andere Körperteile zu bewegen. Begleitet und häufig auch ausgelöst wird der Bewegungsdrang durch Parästhesien, die als Kribbeln, Brennen, Stechen, Klopfen, Brodeln, Spannungs- oder Druckgefühl beschrieben werden. Auch Schmerzen können begleitend auftreten. Bewegungsdrang und Parästhesien werden durch Bewegung und unter Umständen auch intensive geistige Aktivität kurzfristig gelindert.


    Restless Legs Syndrom (RLS) - Symptome, Diagnostik, Therapie | Gelbe Liste
    Das Restless Legs Syndrom (RLS) ist gekennzeichnet durch einen zwanghaften Bewegungsdrang in Verbindung mit Parästhesien, der sich nachts verstärkt.
    www.gelbe-liste.de


    Wenn ihr insbesondere bemerkt, dass die Beine ständig bewegt werden, auch im sitzen, kann es daran liegen.

  • Trinity15,


    vielleicht hilft es zusätzlich, wenn du dich ganz pragmatisch immer wieder daran erinnerst, dass du eine "Überlebende" bist.

    Und dass du das auch unbedingt bleiben möchtest.


    Ich trau mich, dir das zu sagen, weil auch ich mich als "Survivor" meiner Mutter sehe. (takes one to know one ;) )

  • Finja

    Ich habe RLS auch geerbt. Von meinem Vater. Er hatte zuerst "nur" RLS und dann kam noch Parkinson dazu. Bei beidem fehlt Dopamin bzw. die Dopaminaufnahme ist gestört.

    Der Drang, die Beine je mehr man zur Ruhe kommt, bewegen zu müssen, ist ja nicht immer vorhanden, nicht immer gleich stark, nicht immer gleich langanhaltend und auch nicht immer in beiden Beinen gleichzeitig.

    Ich nehme das Teufelszeug namens Restex nicht, seitdem ich Laktose weglasse, hab ich's im Griff. Zur Not die Beine ins kalte Wasser rein, dann beruhigt es sich auch.

    Sind nur meine Erfahrungen.

    LG

    Thea

  • @NoName .

    google mal den Begriff

    blutige Entlassung.

    Das wird wirklich so genannt!

    Völlig irre, aber oftmals tatsächlich so zutreffend.

    LG

    Thea

  • schwarzerkater: ja es gibt Länder, in denen die Angehörigen auch für das Essen der Angehörigen sorgen (müssen), weil es sonst niemand tut. Die übernachten dann auf einer Matte, neben dem Bett, im Flur, vor der Türe...


    Ist eine zweischneidige Sache. Einerseits ist es fein, wenn Angehörige eingebunden sind, und der Kranke nicht allein gelassen ist, andererseits würde und könnte kein Krankenhaus hier ähnliches praktizieren, schon allein aus Haftungsgründen.

    Und dass sich kein Krankenhausmitarbeiter, ob Pflge oder Verwaltung, das antun möchte, ist mehr als verständlich.

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