Wie geht es euch - Kapitel V

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  • Wir haben einen Air Track von dem Apfel für unsere Tochter. Sie geht jetzt alleine mit dem Hund, aber ich weiß schon gerne, wo sie ist.


    Alternativ geht das auch mit den einfachen Uhren. Wir haben so eine von unserem Telefonanbieter mit der Rechenaufgabe im Namen. Die hat auch eine große Reichweite bei der Ortung und ist ziemlich genau. Vielleicht kann man so etwas ja an eine Kette oder ein Band hängen. Die Air Tracks sind auch relativ klein und leicht.

  • Liebe schwarzerkater ,

    ich wechsle mal lieber hier her, da passt mein Beitrag besser. Zunächst mal vielen lieben Dank für deine Wertschätzung an anderer Stelle, du wirst wissen wo.. du musst wahrlich keine Bedenken haben etwas falsch auszudrücken, alles bestens 😍

    Es würde mir aber schwer fallen auf das Forum zu verzichten. Gerade gestern war ich wieder betrübt, als ein Anruf aus dem Heim kam. Meine Mutter war nachts verschwunden, wurde von den Nachtschwestern gesucht. Sie war unbemerkt aus dem Zimmer und hat sich verlaufen. Aber sie wurde zum Glück gefunden an ungewöhnlicher Stelle, war gestürzt und lag auf dem Boden, aber - oh Wunder - unverletzt. Sowas ist natürlich traurig, aber wie soll die Nachtpflege auch alle im Blick haben, wenn sie/er gerade mal in anderem Zimmer oder Flur beschäftigt ist. Shit happens und alles gut gegangen, meine Mutter hat wohl super Schutzengel. Sowas kann ja auch im eigenen Haus auf der Demenzstufe mal passieren, wenn nicht ständig jemand daneben liegt.

    Man wollte mich nur informieren. Traurig natürlich trotzdem, dass es soweit kommt in der Demenz Entwicklung.

    Aber wir können es ja leider nicht aufhalten.


    Liebe Grüße

    Rose60

  • Hallo Ihr Lieben,


    obgleich ich mich länger nicht gemeldet habe, war ich immer zum Lesen da.... es hat mir jedes Mal sehr geholfen.


    TanjaS herzliche Anteilnahme auch von mir


    Bei meiner Mutter hat jetzt eine neue Phase begonnen... Sie kramt in ihren Erinnerungen Geschehnisse hervor, die 50 und mehr Jahre her sind, irgend welche Dinge die ich getan habe, macht mir Vorwürfe, als seinen sie gestern vorgefallen und leidet dann "frisch" darunter ! "Dass Du mir das angetan hast" ( habe meinem Vater ein Glas Martini gebracht, obgleich sie das nicht wollte, habe mich angeblich nicht um meine jüngeren Geschwister gekümmert, wie es eigentlich meine Pflicht gewesen wäre und und und....)


    Des weiteren ist sie im Moment wieder auf der Schienen "Ich bin gegen alles und das aus Prinzip!" / "Du kümmerst Dich nicht um mich, ich bin Dir egal "/ "Die schlimmste Entscheidung meines Lebens war, in Deine Nähe zu ziehen!"

    Selbst mit dem Wissen, dass man das alles nicht mehr ernst nehmen sollte, trifft es doch zuweilen.


    Wir sind jetzt bei alle zwei Stunden einen Anruf, es gibt Theater und Beschimpfung wenn ich es nicht tue. Meine Geschwister sind davon nicht betroffen. Ich bin auch Schuld, dass sich meine Brüder bei ihr zu Ostern nicht gemeldet haben!!! Und meine Schwester... Ach doch die hat angerufen, aber zu spät.

    Ich kann mich des Gefühls nicht erwehren, dass sie unentwegt mehr fordert, egal was, bloß um immer sagen zu können, ich würde ihre Wünsche ignorieren.... Trotz der 5 Anrufe täglich, ruft sie bei mir an, mit Vorliebe um 6 Uhr morgens weil sie schon seit zwei Stunden auf ihr Frühstück warten muss, und es nicht sein kann, dass sie erst mittags Frühstück bekommt.....Grrrrrrrrrrrrrr


    Zuweilen lasse ich mich dazu hinreißen, ihr zu erklären, dass es sehr früh sei und der Pflegedienst erst zwischen 7.30 und 8.00 Uhr kommt, aber das lässt sie nicht gelten.... Sie hat nach der Uhr geschaut und wenn sie jetzt eine falsche Zeit habe, dann soll ich gefälligst jetzt kommen und die Uhren (Funkuhren) richtig stellen....


    Da ich einige Termine hatte, bin ich in der letzten Woche nicht zu ihr gefahren.... Sie war gut versorgt. Es war ein Drama und seit Freitag Abend versucht sie alles um mich dazu zu bewegen, zu ihr zu fahren.... ich habe mich geweigert und ihr zugesagt, dass ich am Donnerstag komme... Mal sehen was bis dahin passiert.... Ich habe einerseits ein schlechtes Gewissen, weil ich nicht da war, aber ich habe Karfreitag bei Ihr verbracht, habe mich Ostersamstag von ihr bequatschen lassen, sie habe keine Kaffeesahne und müsse ihren Kaffee schwarz trinken.... als bin ich hingefahren mit 10 Päckchen Kaffeesahne (Sie macht recht viel in den Kaffee) um festzustellen, dass 4 Päckchen da waren.... am Abend hat mich der Notdienst angerufen, sie habe Nasenbluten, habe sich wohl irgendwo den Kopf gestoßen, wolle aber nicht in Krankenhaus, ich solle kommen.... Ich bin hingefahren... Die Wohnung und meine Mutter blutig, habe eine gute Stunde alles sauber gemacht und sie dann zu Bett gebracht.... Ostersonntag habe ich sie abgeholt, zum Mittagessen und zum Kaffee.... wenn sie nicht gegessen hat, hat sie geschlafen.....

    Fazit : Es hat sich zu Ostern keiner um sie gekümmert.... Und außerdem war das bei mir viel zu laut und trubelig mit den vielen Menschen.... Ostern waren wir zu dritt, mein Mann, meine Mutter und ich.... da fehlen mir dann die Worte!


    So, nun habe ich Euch wieder ganz viel geschrieben und mein Herz ausgeschüttet. Ich weiß, dass Ihr mich versteht und dass ich das so machen kann und dafür bin ich Euch unendlich dankbar.


    Liebe Grüße Taybeere

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Taybeere, schön, dass Sie sich wieder gemeldet haben und schade, dass die negativen Muster Ihrer Mutter weiterhin so stark und belastend sind.


    Ich wünsche Ihnen sehr, dass Sie sich dagegen sozusagen "impfen" können, denn keine Diskussion der Welt wird die negativen Muster unterbrechen, mit den Ihre Mutter die Aufmerksamkeit Ihrer Tochter einfordert und danach alles schlecht macht. Durch die Demenz wird ein Lernen und eine Einsicht immer schwieriger...

    Leider stecken Sie in der Zwickmühle, dass immer wieder auch etwas Schlimmes passieren kann, sodass Sie reagieren müssen.


    Was kann Ihnen helfen, dass Sie sich von all dem nicht kränken und verletzen lassen, oder gar ein schlechtes Gewissen bekommen?

    Was wäre hilfreich, um diese Phase so gelassen wie möglich zu überstehen?

    Viel Kraft, Ihr Martin Hamborg

  • Liebe Taybeere -


    vielen Dank für Deine Anteilnahme. Am Freitag ist meine Mutter beerdigt worden, der Pfarrer hat eine wirklich schöne Rede gehalten und es waren mehr Bekannte aus ihrer Kirche da, als ich erwartet hätte. Ihre Bekannten meinten, die Urne spiegelt ihr Wesen wieder. Danach war ich allerdings erst einmal ziemlich platt - so ganz erholt habe ich mich immer noch nicht. Aber das kommt mit der Zeit.


    Du hast aber mein vollstes Mitgefühl. Was ich Dir aus eigener Erfahrung sagen kann: Es ist tatsächlich eine Phase, aber ich kann Dir leider nicht sagen, wie lange sie anhalten wird - das ist sehr individuell. Aber: Es liegt nicht an Dir, wenn Du Deiner Mutter nichts recht machen kannst. Du könntest ihr die Sterne vom Himmel holen und sie würde meckern, dass es die falschen sind. Freunde, die zuhören, sind da wichtig. Und sich mit anderen Dingen beschäftigen, die einem Spaß machen. Und vor allem: Nicht springen, wenn Deine Mutter das will. Ich sende Dir gute Vibes!

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Zebulon, danke für Ihr Update zu Ihren Eltern. Es freut mich, wie sehr der Nachbar1 Ihre Eltern unterstützt und für das "Hobby" ihrer Mutter Verständnis zeigt. Es ist wie ein Paradebeispiel für eine demenzfreundliche Nachbarschaft, in der die Prinzipen von Betätigung und Schadensbegrenzung emphatisch abgewogen werden. Von dem zweiten Nachbarn können Sie so viel nicht erwarten, aber vielleicht gelingt es, die Belästigung durch die Störungen mit Informationen über die Demenz und die Einbindung in die Lösungsversuche zu mindern.


    Die AirTags und Gedanken für Smarthome-Lösungen hätten dafür eine eher symbolische Wirkung, denn Nachbar2 "merkt" zumindest, dass Sie die Belästigung ernst nehmen. Über technische Lösung können Sie auch mit der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sprechen, vielleicht gibt es da noch eine gute Idee.


    Aber den Betätigungswunsch Ihrer Mutter wird diese Kontrolle vermutlich wenig ändern, neben dem Appell an das Verständnis und der Schadensbegrenzung könnte vielleicht die sogenannte "Aufmerksamkeitssteuerung" helfen: Was muss Ihre Mutter wahrnehmen, damit Sie nicht aus dem Haus gehen will?


    Eine abgeschlossene Tür kann diesen Antrieb eher verstärken, wenn die Tür einen hohen Aufforderungscharakter hat, könnte sie anders gestaltet oder kaschiert werden. Ein Vorhang, oder irgendetwas, was ihre Aufmerksamkeit erregt und ablenkt.


    Da Sie ich Sie mir als kreativen Menschen vorstelle, bin ich auf Ihre Ideen gespannt, wie Sie meine "Theorie" vielleicht in die Praxis umsetzen.

    Ihr Martin Hamborg

  • Liebe TanjaS ,

    es freut mich, dass ihr eine gelungene Trauerfeier mit vielen Teilnehmern hattet, das hilft für den Trauerprozess, wenn man einen angemessenen Abschied begeht. So schnell kannst du nun natürlich den Schalter nicht umlegen, es kann durchaus Monate dauern, bis man aus der so lange gewohnten Anspannung heraus ist. Gib dir die Zeit, auch zum Traurigsein, es wird vorbei gehen und hoffentlich in absehbarer Zeit zu einem versöhnlichen Gefühl der Akzeptanz führen.


    Liebe taybeere , diese Phase ist sehr anstrengend, ich hatte auch lange die Schuld für alles was schief lief und sollte bei Langeweile sofort springen etc. Von einem Profi wurde mir sogar geraten, es sei wichtig, dass ich selbst "die Fäden in der Hand behalte", das erstaunte mich bei meinem damals chronisch schlechten Gewissen sogar. Aber ich kann bestätigen dass es sehr hilft, ein Gefühl von Selbstwirksamkeit zu behalten und z.B.nicht jedesmal ans Telefon zu gehen, viele hier haben schon phasenweise die Tel.nr.blockiert .

    Alles Gute dir!

  • Liebe taybeere,

    zuerst mal, es ist gut und richtig, dass du dein Herz hier ausgeschüttet hast und deinen Frust mit uns teilst. Das befreit ein kleines bisschen von dieser großen Last.

    Ich verstehe dich nur zu gut, denn ich hab die gleichen Probleme mit meiner Mutter durchgemacht und es geht immer noch weiter. Wie die anderen schon beschrieben haben, hilft es nur, all die vielen Schuldzuweisungen nicht persönlich zu nehmen. Aber auch das ist super schwierig.

    Mir gelingt das mal besser und mal schlechter.

    Ich sage mir oft, das ist nicht der Charakter meiner Mutter, es ist die Demenz, die das aus ihr macht!

    Auf jeden Fall kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen, es hilft, die Kontakte zu reduzieren. Das hab ich hier sehr schnell gelernt und dafür bin ich dankbar.

    Wirklich schade, dass man nicht weiß, wie lange diese schreckliche Phase andauern wird, es gibt kein Licht am Ende des Tunnels…

    Einige Male hatte ich den Eindruck, es sieht so aus, als würde es besser, aber ein paar Tage später wurde ich eines Besseren belehrt.

    Tu dir was Gutes, um dir Ablenkung zu verschaffen, Dinge, die dir Freude bereiten.

    Schreib dir hier jeden Tag den Frust von der Seele….. du wirst gehört und verstanden!


    Alles Liebe für dich ❤️

  • Hallo ihr Lieben,


    Stern0709

    Die unterschiedlichen Mutter/Tochter-Verhältnisse sind mir nicht nur hier schon aufgefallen - besonders unter Freundinnen bzw. im persönlichen Bekanntenkreis.


    Was das betrifft, bin ich wirklich gesegnet - von wem auch immer… und dafür bin ich schon sehr lange sehr dankbar.


    Obwohl ich mir keine besseren Eltern vorstellen kann, möchte ich meine Mutter nicht als 'beste Freundin' bezeichnen. Das würde sie in meinen Augen 'degradieren'. Eine Mama ist und bleibt einfach einzigartig. Außerdem sind das m.E. zwei wichtige, aber doch völlig unterschiedliche Rollen - aber ich weiß, was Du meinst…


    Dich auf Distanz zu deinem Vater halten, hat was von Eifersucht. Das passt aber überhaupt nicht zu ihrem Verhalten davor. Sehr eigenartig.

    Grundtenor ihrerseits ist immer wieder, ich bin schuldig an ihrer Gesamtsituation.

    Diesen Vorwurf kenne ich von einer sehr guten Freundin, deren Mutter ihr von Kindesbeinen an bis zu ihrem kürzlichen Tod vorgeworfen hat, Schuld an ihrer Situation (inkl. schwerem Alkoholismus) zu sein. Schließlich musste sie wegen ihr ihren Vater heiraten. Unfassbar, einem Kind diesen Vorwurf zu machen. Vielleicht hat meine Freundin deshalb ein so überschäumendes Selbstbewusstsein entwickelt - schließlich musste sie sich nach der Schule ums Essen für sich und ihre kleine Schwester kümmern.

    Mir stellt sich die Frage, hat sie all die Dinge ihr Leben lang zurück gehalten und jetzt mit der Demenz lässt sie es ungefiltert raus?

    Würde mich nicht wundern - und doch… denkst Du, sie konnte das ihr Leben lang so diszipliniert zurückhalten, ohne dass es Dir jemals aufgefallen wäre? Vielleicht hast du ja auch mit den 470km Distanz eine 'Pufferzone' geschaffen…


    Wenn ich bei euch so lese, dass Charakterzüge der Mütter mit der Demenz nur verstärkt wurden, muss ich leider feststellen, dass meine Mutter Charakterzüge an den Tag legt, die ihr Leben lang nicht weiter von ihr entfernt sein konnten - also völlig entgegengesetzt zu euren Erfahrungen.


    Als mir mein Vater vor einigen Jahren und zu einem Zeitpunkt, als Demenz so ganz vorsichtig in unser Bewusstsein drängte, erzählte, dass meine Mutter 'faul' wird, wusste ich erst mal nicht, wie das zu werten wäre. Entweder mit seiner Wahrnehmung stimmt was nicht, oder - wenn er recht hat - stimmt mit Mom was ganz gewaltig nicht.

    • Sie war immer gepflegt und ordentlich gekleidet. Das ist ihr inzwischen völlig egal. Wochenlang lässt sie sich die Haare nicht waschen, teilweise nicht mal kämmen und läuft mit den schmutzigsten Sachen rum, die sie finden kann. Gestern lief sie mit der Trainingshose meines Vaters rum - unnötig zu sagen, dass ihr die ständig runter rutschte. Auch das ist ihr egal.
    • Sie hatten in ihrem Arbeitsleben und später auch in Rente beide kaum Kontakt zur Nachbarschaft. Dafür hatten sie einfach zu viel Arbeit. Wir wohnten auf dem Land und beide hatten ihre Arbeitsstelle in mind. 30km Entfernung. Sie in der Münchner City und er am anderen Stadtrand. Sie hatten ihren Freundeskreis, der auch gepflegt wurde. Es interessierte sich schlichtweg nicht, was in der Nachbarschaft passierte - heute ist sie in einer sehr unangenehmen Weise neugierig. Sie läuft den Leuten, die am Haus vorbeigehen, regelrecht hinterher. Fremden Leuten hat sie letzten Sommer 'bei der Hitze was zu trinken angeboten' (ist ja noch nett). Nachbarskinder fragt sie seit Jahren, ob sie schon lange hier wohnen, sie kenne sie gar nicht…
    • Sie hat sich - besonders, wenn Dad seine Radrennen im TV ansah - mit Kreuzworträtsel, Vorhänge nähen u.v.m. beschäftigt. Sie war von morgens bis abends im Garten und hat entweder gezupft oder ihre Liege in die Sonne gezogen und gekreuzworträtselt. Die hat sie aus den Zeitungen gerissen/geschnitten und gesammelt. Als sich herauskristallisierte, dass sie auch keine Kreuzworträtsel mehr macht, habe ich still und heimlich alle zum Altpapier. Kein einziges hat sie ersetzt oder die alten vermisst.

      Allerdings hat sie mich einmal damit überrascht, dass sie ein Sudoku machte. Beim genaueren Hinsehen stellte sich heraus, dass sie einfach nur Zahlen einfügte. Schade ;(

    Stern0709:

    Lt. dem Link ist das AirTag nur für Apple möglich. Einen Verweis auf Android hab ich noch nicht gefunden. Ist aber jetzt auch nicht so tragisch. Wir müssen uns eh genauer mit dem Thema befassen. Mein Bruder ist, was digitale Technik angeht, besser im Thema als ich.

    Wir haben so eine von unserem Telefonanbieter mit der Rechenaufgabe im Namen. Die hat auch eine große Reichweite bei der Ortung und ist ziemlich genau. Vielleicht kann man so etwas ja an eine Kette oder ein Band hängen. Die Air Tracks sind auch relativ klein und leicht.

    Ganz lieben Dank für deinen Tipp. Unser Problem ist, dass sie sich regelrecht heimlich aus dem Haus schleicht. Etwas mitnehmen (absichtlich oder unabsichtlich bleibt mal dahingestellt) ist dann nicht auf ihrem Schirm.

    Aber trotzdem, dürfte ich Dich bitten, mir einen Link zu senden? Gerne auch per PN.


    schwarzerkater, der offen sichtbare Zwang meiner Mutter ist, dass sie im wahrsten Sinne pausenlos an ihrem Schal zupft (der im Übrigen auch schon vor lauter Dreck alleine steht) - stundenlang. Inzwischen haben wir (mein Bruder und ich) uns daran soweit gewöhnt, mein Vater kann es immer noch nicht unkommentiert lassen und schimpft sie immer wieder. Sie hört dann für ca. zehn Sekunden auf und schon geht's weiter.


    Ich würde es als einen persönlichen Erfolg ansehen, wenn ich den in-fremden-Gärten-zupfen-Impuls in alles-in-Zellstoff-verpacken 'umlenken' könnte. Prickelnd ist das auch nicht, aber besser als Ärger mit den Nachbarn - und sollte das gelingen, werde ich den Erfolg mit Dir teilen :D

    Sowas kann ja auch im eigenen Haus auf der Demenzstufe mal passieren,

    So geschehen bei uns März 2020. Corona nahm gerade Anlauf. Meine Mutter bekam nachts Hunger, wollte ins EG in die Küche, verfehlte den Handlauf und stürzte die gesamte Treppe - 17 Stufen im 180°-Winkel - runter. Insgesamt vier Brüche und etliche blaue Flecken.


    Und jetzt erkläre mal im täglichen Telefonat einer Dementen, dass sie niemand besuchen darf.

    Schließlich hat sie es tatsächlich fertig gebracht, die Pflegerin im Abschlussgespräch derart schwindelig zu reden, dass sie von ihr das OK für die Entlassung erhalten hat.


    Mein Bruder hat sofort seine Beziehungen spielen lassen und am nächsten Tag wurde jeweils unten und oben ein Bewegungsmelder am Treppenlicht angebracht. Leider hat sie's in den vier Jahren nicht gelernt, ihn nicht jedes Mal, wenn sie vorbeigeht, auszuschalten. Vermutlich auch 'ein Kind ihrer Zeit'. Auch wir sind damit aufgewachsen, dass 'der Letzte das Licht ausmacht'. Nicht umweltbedingt, sondern einfach nur des Geldes wegen.

    Und vor allem: Nicht springen, wenn Deine Mutter das will.

    Das muss ich auch noch lernen. Erst dieses WE hat sie zum einen mich angeschrien, zum anderen auch Nachbarin1, sie soll jetzt endlich verschwinden und was sie eigentlich überhaupt hier tut. Dass das ihre beste und noch einzige Freundin ist, ist in diesem Moment egal.

    Entgegen besseren Wissens bin ich zusammen mit ihr laut geworden - was mir nicht nur wegen ihr sofort leidgetan hat.

    Von dem zweiten Nachbarn können Sie so viel nicht erwarten, aber vielleicht gelingt es, die Belästigung durch die Störungen mit Informationen über die Demenz und die Einbindung in die Lösungsversuche zu mindern.

    Das ist auch ein älteres Ehepaar, das selbst schon demente Elternteile hatte. Deshalb haben sie ja (bedingt) Verständnis.

    Trotzdem, Danke für den Hinweis. Ich denke, es macht tatsächlich Sinn, ihnen von Zeit zu Zeit ein Update zu geben.

    Vielen Dank auch für den Hinweis auf die Deutsche Alzheimer Gesellschaft.


    Jetzt ist's auch mal genug mit meinem Geschreibsel - ist eh schon wieder ein Mammuteintrag geworden...

    Allerliebsten Dank fürs Lesen und Durchhalten.


    Fühlt euch alle geknuddelt!!

    Schönen Abend schon mal :)

    Zebulon

  • Hallo Taybeere,


    genau dafür (zum Herz ausschütten) ist dieses Forum da, also nur her damit :D

    Selbst mit dem Wissen, dass man das alles nicht mehr ernst nehmen sollte, trifft es doch zuweilen.

    Obwohl ich nie ein schwieriges Verhältnis zu meiner Mutter hatte, kenne ich das in der aktuellen Situation nur zu gut. Allerdings muss ich sagen, dass ich das inzwischen halbwegs gut 'abstreifen' konnte. Trotzdem kommt es immer noch vor (wie letzten Sonntag), dass ich auf ihr Geschrei eingehe und selbst laut werde.

    Ich hab mich anschließend über mich selbst am meisten geärgert, inzwischen müsste ich es besser im Griff haben. Vielleicht beim nächsten Mal…


    Mir hilft es, wenn ich mir vor Augen halte, dass die Person, die mir gegenüber sitzt, nicht die ist, die ich mein Leben lang kannte.


    Liebe Grüße

    Zebulon

  • Sorry, wenn jetzt der 3. Eintrag hintereinander von mir kommt, aber es gibt eine neue 'Eskalationsstufe' - dieses Mal meinen Vater betreffend.


    Jeden Mittwoch hat er einen Termin beim Urologen, um seinen Pufi zu reinigen oder auszuwechseln. Soeben rief mich die Praxis an und teilte mir mit, dass der hygienische Zustand meines Vaters derart katastrophal ist, dass es der Kollegin richtig schlecht wird, so übel riecht er. Der Rand seiner Unterhose muss schon ledrig sein. Die Kollegin, die die Behandlung immer vornimmt, hat ihn schon mehrfach und immer wieder darauf angesprochen, es hat sich aber nichts geändert. Keine Ahnung, wann er zuletzt geduscht hat, ich bin ja nicht vor Ort.


    Sie als Praxis haben in erster Linie auf ihre Kolleg(inn)en zu achten, deshalb ist es für die Kollegin nicht länger zumutbar, diese Behandlung vorzunehmen. Wenn sich das nicht ändert, müssen sie - so sehr ihnen das schwer fällt, zu sagen - ihn unverrichteter Dinge wieder nach Hause schicken.


    Natürlich fällt mir sonntags auf, dass er keine frischen Klamotten anhat, aber dass es drunter so übel aussieht, war nicht zu erahnen.


    Ich habe jetzt mal einen Entwurf einer Mail an den Pflegedienst geschrieben. Heute Nachmittag kommt mein Bruder vorbei, mit dem werde ich die Sache erst mal absprechen und dann die Mail versenden.


    Sollte das nicht ohnehin der Pflegedienst im Auge haben? Ich weiß ja nicht, ob sich nicht sogar mein Vater weigert, sich beim Duschen helfen zu lassen (halte ich sogar für am wahrscheinlichsten), aber bisher habe ich dazu noch kein Wort vom Pflegedienst gehört/gelesen...


    Und wieder trifft der Titel meines ersten Eintrags hier zu - wir sind 'am Ende unserer Weisheit'...


    Ratlose Grüße

    Zebulon

  • Hallo Zebulon,

    Ich kann total gut verstehen, wenn du das alles hier loswerden möchtest - wie du selbst sagst, dafür ist das Forum ja auch gedacht.. das wäre mir auch sehr unangenehm anzusprechen, aber eigentlich ist es tatsächlich Sache des Pflegedienstes . Vermutlich will dein Vater sich nichts sagen lassen, da muss man nachhaken. Meine Güte.. mein Vater wollte sich grundsätzlich nur von männlichen Pflegern duschen lassen, das kann ich durchaus nachvollziehen, wenn es da Probleme gibt.

    Hoffentlich findet ihr bald eine Lösung!

    Liebe Grüße

  • Hallo nochmal, ich schon wieder :huh:

    Bei meiner Mutter gab es ein Pflegetagebuch, auf das ich jederzeit Zugriff hatte (es war an für mich bekannter Stelle deponiert).

    Das gibt es hier auch, ein Ringbuch mit den Tagesberichten. Nachdem wir (mein Bruder und ich) schon mehrmals die mangelhafte Kommunikation zwischen Leitung und Pflegekräften angesprochen haben (was mir von Pflegekräften auch schon bestätigt wurde), wurde uns erklärt, dass dieses Ringbuch auch zur Kommunikation zwischen den Pflegekräften untereinander dienen soll. Merkwürdige Praxis… Vor allem funktioniert das System nicht, wenn der Pflegedienst von meiner Mutter gar nicht erst reingelassen wird.


    Auch hierzu werden wir nicht müde, immer wieder drauf hinzuweisen, dass, wenn es Probleme mit dem Einlass gibt, wir angerufen werden sollen. Selbst die Nachbarn1 haben sich bereit erklärt, dass ich ihre Handynr. beim Pflegedienst hinterlassen darf.


    Und doch kommt es vor, dass der Pflegedienst - dieses Mal von meinem Vater - nach 30 Minuten heimgeschickt wird. Warum zum Henker ruft uns niemand an? - Da diese Pflegekraft im aktuellen Einsatzplan nicht (mehr) drin steht, hab ich mir eine Reklamation gespart...


    Mein Vorschlag an den Pflegedienst wäre gewesen, mit den entsprechenden Pflegekräften WhatsApp-Gruppen zu erstellen. Im Urlaub wird das Handy an die Vertretung gegeben oder ausgeschalten. Hierzu sagte der Pflegedienst, dass die Handys i.d.R. die privaten Geräte der Pflegekräfte seien und sie das nicht verlangen dürften.

    Tja, dann wäre doch die Lösung, alle Pflegekräfte mit Diensthandys auszustatten, aber das kostet…


    Ich habe nur zu zwei von vier Pflegekräften direkten Kontakt, einmal per WhatsApp und eine ist per Mail und SMS erreichbar. Das funktioniert wunderbar. Sie wenden sich direkt an mich, wenn irgendwas zu besorgen ist (Waschmittel usw.).


    Dem Pflegedienst habe ich heute schon zwei Mails geschrieben und vor ca. einer Stunde kam auch eine Rückmeldung. Sie wissen um die Probleme meines Vaters, sich helfen zu lassen. Er schämt sich und er möchte niemandem zur Last fallen. Ich hab mir dazu schon den Mund fusselig geredet, dass er das ablegen muss. Genau dafür sind die Pflegekräfte ja da. Wenn ich an meinen 'früheren' Vater denke, er kam von der Arbeit (Werkstatt) nach Hause und hat als erstes geduscht. Er kam vom Sport nach Hause und hat geduscht. Aber den gibt's halt nimma ;(


    Mein Bruder rief gerade von meinen Eltern aus an. Offenbar hat sich mein Vater inzwischen frische Unterwäsche angezogen, denn er - mein Bruder - meinte, dass er ihm gar nicht so schmutzig vorkommt. Er hat unseren Vater auch direkt angesprochen und ihm gesagt, dass er sich morgen unbedingt von der (einzigen männlichen) Pflegekraft baden/duschen lassen muss. Dem hat er wie selbstverständlich zugestimmt - als wäre es das Normalste der Welt...


    Analog dazu werde ich morgen zur Anwesenheit der Pflegekraft bei meinen Eltern anrufen und mit dem jungen Mann direkt sprechen.


    Außerdem werde ich am Mittwoch der Pflegekraft rechtzeitig Bescheid geben, dass sie drauf achten soll, dass mein Vater frisch angezogen ist. - Hoffentlich denk ich dran...

    ((Meine Mutter war früher eine absolut saubere, adrette Person mit super-sauberem und geschmackvoll eingerichtetem Haus))

    Ganz genau so war es bei uns auch.


    Da fällt mir das Lieblings-Gedichterl meiner Mutter fürs Poesie-Album ein (kennt überhaupt noch jemand 'Poesie-Alben'??):

    Vaterliebe baut das Haus,

    Mutterliebe schmückt es aus,...

    <den Rest weiß ich nimma>


    Ich danke euch unendlich für eure Anteilnahme und für euren wirklich wertvollen Rückmeldungen.


    LG Zebulon

  • Ich verstehe die Androhung schon und es hat doch, wie wir lesen, auch sein Gutes. So wurde doch auf darauf hingewiesen und es kann nochmal nachjustiert werden. Ich möchte nicht wissen, bei wie vielen alten Leute das sonst keinen interessiert und sie gesundheitliche Folgen davon tragen.


    Und auch, bei allem Verständnis, verstehe ich die Praxis. Ja, nicht alle Menschen duschen regelmäßig. Aber man muss sich in so einem Beruf auch nicht permanent zusammenreißen und es ohne Kommentar hinnehmen.

  • Das habe ich auch nicht behauptet, dass Du geschrieben hast, dass man es kommentarlos hinnehmen muss. Und trotzdem stehe ich zu meiner Meinung.


    Ich habe es so verstanden, dass das "nicht gewaschen" plus keine saubere Kleidung der Knackpunkt war / ist.

  • Und auch, bei allem Verständnis, verstehe ich die Praxis. Ja, nicht alle Menschen duschen regelmäßig.

    Tatsächlich verstehe ich die Praxis auch, denn ich hatte bei dem ersten Bericht schon den Eindruck, dass der Vater wohl schon längere Zeit nicht mehr geduscht hatte und dazu auch immer dieselbe Unterwäsche getragen hat.

    Und irgendwann wird das eben auch den erfahrenen Fachkräften zu heftig, die ohnehin mit Sicherheit mehr gewöhnt sind, als sich viele von uns vorstellen können.

    Allerdings kann ich mir auch vorstellen, dass sie mit dieser Ankündigung, ihn weiterhin ungewaschen abzulehnen, auch einen Weg gesucht hatten, eine Änderung herbeizuführen.

  • Guten Morgen ihr Lieben,


    in unserem abendlichen Telefonat gestern habe ich meinem Vater die Situation nochmal eindringlich verdeutlicht.

    Er hat mir hoch und heilig versprochen, sich heute von der männlichen Pflegekraft duschen zu lassen - trotz der starken Schmerzen, die er mit seinem Pufi hat. Ich hab ihm auch nochmal die möglichen Konsequenzen erklärt - und gerade wegen seines Pufis ist eine makellose Hygiene unumgänglich.


    Eigentlich wollte ich bei meinen Eltern anrufen, wenn der junge Mann anwesend ist, aber mein Vater hat im Rahmen seines Versprechens gemeint, das müsse ich nicht tun - zumal mir ja auch der Pflegedienst mitgeteilt hat, dass sie den jungen Mann explizit darauf ansprechen.

    Tatsächlich verstehe ich die Praxis auch, denn ich hatte bei dem ersten Bericht schon den Eindruck, dass der Vater wohl schon längere Zeit nicht mehr geduscht hatte und dazu auch immer dieselbe Unterwäsche getragen hat.

    Ich könnte mir vorstellen, dass sich die Urologie-Praxis mit dem Anruf bei mir und dem Androhen einer Abweisung meines Vaters davon verspricht, auf diese Weise Besserung zu erreichen. Und so halbwegs scheint es ja funktioniert zu haben, da er sich ja anschließend offenbar zumindest frische Unterwäsche angezogen hat. Aber was nützt frische Wäsche, wenn drunter alles krümelt vor Schmutz.


    Ich hoffe, dass das heute wirklich alles wie vorgesehen (und versprochen) läuft...


    Lieben Dank fürs Lesen, für eure Geduld und einfach nur fürs Dasein! <3


    LG Zebulon


    Nachtrag1: 10:45 Uhr: Soeben habe ich mit dem jungen Mann telefoniert. Ich habe ihn gebeten, mich anzurufen, ob das Ziel erreicht wurde, meinen Vater zu duschen. Er hat meine Nummer notiert, aber auch gesagt, dass er ihn nicht dazu zwingen kann. Weiß ich natürlich. Bin gespannt...


    Nachtrag2: 14:00 Uhr: Der junge Mann rief an und teilte mir mit, dass sich mein Vater leider nicht dazu bewegen ließ, sich beim Duschen helfen zu lassen, bzw. überhaupt zu duschen.


    Ich kann ihn doch nicht unter vorgehaltener Waffe dazu zwingen...

    2 Mal editiert, zuletzt von Zebulon () aus folgendem Grund: Update2

  • Hallo Zebulon!

    Den gleichen Gedanken hatte ich auch, als ich "millionenfach" versuchte, meine Mutter zum Duschen zu bewegen ...... Der Pflegedienst (als sie noch zu Hause lebte) meinte auch: "wir können/duerfen niemanden zu irgendetwas zwingen ---- ausserdam lass ich mich nicht anspucken/hauen/treten"....) schlimm, aber so war es. Gottseidank kein Tema mehr, seit sie im Heim lebt.

    Liebe Gruesse

    Weit Weg

  • Liebe Zebulon,

    ich hab schon eine ganze Weile nachgedacht über dein Problem mit dem Duschen.

    Bei uns ist es mit meiner Mutter noch nicht ganz so dramatisch, sie diskutiert auch mit der Pflegekraft, aber meistens lässt sie sich überreden. Mir ist letztens aufgefallen, dass sie neuerdings wieder Freude am Radiohören hat.

    Vielleicht hört dein Vater auch gerne Musik und ihr probiert es mal mit einem Radio oder CD im Badezimmer, am besten mit seiner Lieblingsmusik?

    Versuchen kann man es auf jeden Fall mal.

    Ich wünsche dir viel Glück, dass es klappt und er irgendwie überredet werden kann ✊

    Liebe Grüße

    Stern

  • Das Thema Duschen ist gerade auch Thema bei uns. Mein Vater kann immer schlechter laufen und sich nicht mehr alleine duschen. Er will sich aber auch nicht von unserer 24 Stunden Kraft helfen lassen. Meine Mutter kann nicht mehr und sorry, aber mein Bruder und ich sehen uns dagegen an. Daher habe ich jetzt den ambulanten Pflegedienst beauftragt, ich hoffe es klappt.


    Aber auch mal was erfreuliches. Ich konnte meine Mutter endlich mal überzeugen, mit mir in die Stadt zu fahren. Sie weigert sich schon seit ca. 2 Jahren (was denken denn die Leute wenn ich im Rollstuhl sitze). Und sie benötigt dringend neue Kleidung.

    Als ich sie dann gestern abholte, war sie freudig aufgeregt. Sie meinte, die Aussicht, dass ich sie abhole, hatte sie den ganzen Tag über aufgemuntert. Es war wieder kein einfacher Tag mit meinem Vater...
    Wir sind dann durch ein paar Geschäfte, haben ein paar Kleidungsstücke gefunden, ihre Brille wurde endlich mal wieder gerichtet und zum Abschluss haben wir uns noch ein Eis gegönnt. Meine Mutter war so dankbar. Das war echt schön. Und weil sie jetzt einmal ihre Hemmungen überwunden hat, hoffe ich, das sie dann jetzt auch öfter dazu bereit ist.

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