Schwiegermutter verlangt immer mehr Zeit

Datenschutzhinweis: Bitte achten Sie darauf, dass Sie im Forum keine persönlichen Daten von sich selbst oder von Dritten posten. Auch sollten Ihre Angaben keine Rückschlüsse auf Ihre Person zulassen.
  • Hallo zusammen,


    Ich fang einfachmal an. zu seiner Mutter sie ist 83 und hat die Diagnose Demenz Anfangsstadium. Sie ist in pflegegrad 3, hat Osteoporose, 2 gebrochene Wirbel und bluthochdruck.


    Wir haben den sozialendienst in Anspruch genommen der 2x die 2 Std kommt da sie sich wehement weigert die tagespflege zu besuchen. Aber die Betreuerin will sie auch nicht mehr in ihrem Haus haben.


    Jetzt zum eigentlichen.

    Seine Mutter fordert immer mehr Zeit mit Ihm. Und wenn sie diese nicht kriegt dann weiß sie ganz genau was sie machen muss um ihren " willen " zu bekommen. So fühlt es sich zumindest an. Ist die Frage ob man das auch immer durchgehen lässt und ihr gibt was sie möchte oder man mal sagen kann " jetzt ist schluss"


    Sie klingelt und klopf wie wahnsinnig an der Tür um zu sagen das sie jetzt wegläuft weil ja keiner bei ihr war oder er ja länger als 1 Std nicht bei ihr oben war. Natürlich geht er dann direkt zu ihr hoch und bleibt dann dort den Rest des Tages .das macht sie immer sonntags wo wir ausgemacht haben das dass unser Zweisamkeit tag ist und er nur 3x am tag hoch geht um mit dem Hund rauszugehen. Macht sie das beabsichtigt?! Manchmal glaube ich schon.


    Er ist so unter Strom steht morgens um 4 Uhr auf geht hoch zu ihr frühstücken und mit dem Hund. Geht dann arbeiten,kommt um 15 Uhr nach Hause stellt nur kurz seine Tasche hier ab und geht direkt hoch ( ist er auch nur 10 min später oben geht der " terror" gleich los mit schreien,schimpfen und drohen. Dann kommt er um 17 Uhr 5 min runter und fährt mit ihr los einkaufen. Um 18:30 kommt er holt das Essen hier ab und isst mit ihr oben. Und um 20:30 sitzt er 15 min mit mir dann zusammen aber schläft verständlicherweise auch direkt ein. Im Grunde ist er den ganzen Tag mit ihr zusammen. Und ich fühl mich manchmal ziemlich allein aber muss es ja nun mal hinnehmen und akzeptieren.


    Auch ich bin den Vormittag immer unter druck, sie steht den halben Tag auf dem Balkon um zu schauen ob ich auf meinem Balkon sitze und sowie sie mich sieht kommt sie sofort und fragt nach ihm wieso er nicht hoch zu ihr kommt. Mittlerweile höre ich sie und gehe nur noch zu gewissen Uhrzeit raus oder mache das Licht aus wenn sie raus geht damit sie nicht denkt jemand ist zu Hause und wieder ausrastet. Tatsächlich hat sie sich jetzt auch angewöhnt vor unserer Wohnungs Tür stehen zu bleiben und zu lauschen ob hier jemand redet. ( zur Info wor wohnen in einem 6 Parteien Haus wor eg sie og)


    Ich versuche ihm immer zu erklären das sich was änder muss, er hat fast all seine freunde verloren weil er sie nicht alleine lassen kann oder viel mehr will. Er muss sich ständig bei ihr an und abmelden und geht nicht einfach mal raus.

    So oft sitzt er bei mir und sagt das er nicht mehr kann. Aber was soll ich tun? Ich stecke ja auch schon zurück, wie man lesen kann sehen wir uns nur 20 Minuten am tag und ich nehme es so hin weil er ja sonst auch hier noch stress hat.


    Sollte man wirklich alles dulden und machen was sie möchte und selber kein privat leben haben?

    Darf ich als Freundin anspruchstellen auch mal Zeit mit ihm haben zu können?

    Ich weiß nicht was richtig und falsch ist in so einer Situation.


    Sie ist ja nun mal krank und hat sich das sicher nicht ausgesucht

  • Hallo Coco,

    Dein Partner "muss" gar nichts und du "musst" das auch nicht hinnehmen. Diese Krankheit kann Jahre so weitergehen und dein Partner sowie eure Beziehung kann daran kaputt gehen, das mal so aus dem Bauch heraus.

    Du klingst aber da sehr unsicher und mehr als großzügig. Daher würde ich mich an deiner Stelle an eine psychologische Beratungsstelle wenden um unterstützt zu werden und alles mal in Ruhe durchzusprechen.

    Es ist ja eine andere Situation, wenn es um eine akute Erkrankung geht, aber bei Demenz können Menschen nicht mehr über die eigenen Bedürfnisse hinaussehen, so wie kleine Kinder und daher muss und darf man als Angehöriger Grenzen setzen um die eigene Arbeitsfähigkeit und letztendlich auch Lebensqualität zu erhalten.

    Das kann noch etliche Jahre so weitergehen. Willst du/wollt ihr das?

    Du hast auf jeden Fall auch ein Recht auf Zeit, wenn ihr ein Paar seid!! Ich würde mir das definitiv nicht gefallen lassen und ich bin wirklich nicht egoistisch im eigentlichen Sinne.

    Liebe Grüße

  • Hallo Coco,


    das klingt sehr belastend.


    Wenn man in einem Haus zusammen wohnt und diejenige Person wird dement, dann ist das Problem da, dass die Bedürfnisse des Demenzkranken direkt bei einem ankommen.

    Bei einer leichten Demenz ist immer die Frage, was kann diejenige noch behalten und was nicht. Das ist sehr unterschiedlich.

    Das Bedürfnis nicht alleine sein zu wollen, das wird zeitlich nicht mehr eingegrenzt, sondern dauerhaft von anderen eingefordert, so wie ich das hier herauslesen kann.

    War die Mama früher auch ein Person, die immer Menschen um sich gebraucht hat und konnte sie sich nicht alleine beschäftigen mit Hobbys, Lesen ect. Ich kenne Demenzkranke, die kommen noch gut alleine in der Wohnung zurecht und können auch den Tagesablauf in ihrer Routine gestalten. Anderen fällt das schwer oder es gelingt gar nicht, so dass sie einen wie ein Schatten ständig vereinnahmen wollen. Da geht leider in einer Demenz die Empathie teilweise oder ganz verloren.


    Und das geht auf Dauer nicht gut. Der Sohn braucht seine Auszeiten und er braucht auch seine Partnerin. Ich würde mich in einem Demenzzentrum beraten lassen und fragen, was man tun kann. Das kann einem wirklich helfen, so dass man wieder Land sieht.


    Bei Pflegegrad drei wäre eine Betreuungshilfe mehrmals wöchentlich möglich. Ihr nehmt bereits eine in Anspruch, aber diese will die Mutter nicht haben. Manchmal kann die Chemie auch nicht stimmen. Das kommt vor. Wir haben auch mehrere Anläufe gehabt, bis die passende Person gefunden worden ist. Allerdings braucht man manchmal auch Durchhaltevermögen, denn selbst, wenn die Chemie stimmt, die Tendenz jemanden nicht haben zu wollen, kann trotzdem wieder auftauchen. Es darf nichts kosten, die Frau kommt nicht doch wohl nicht wegen ihr . . . Am besten sagt man, die Frau kommt von der Pfarrei und sie besucht mehrmals wöchentlich ältere Menschen . . .


    Was ich in dem Falle tun würde, wäre mit der Mutter ernsthaft sprechen. Das muss der Sohn übernehmen.

    Ich würde ihr sagen, dass er sich gerne um sie kümmert, dass er sie schätzt und er will, dass es ihr gut geht. Aber er braucht seine Erholung von der Arbeit und er braucht seine Auszeiten und auch Nachmittage mit seiner Partnerin, sonst schafft er das körperlich nicht mehr. Man sollte dann nicht sagen, dass sie die eigentliche Belastung ist. Aber man kann sagen, dass er neben seinem Beruf auch noch andere Verpflichtungen hat, die getan werden wollen. Und dann kann man feste Zeiten angeben, wann man für denjenigen da ist und wann nicht. Bei einer leichten Demenz kann man den Plan, den man dafür ausarbeitet, gut sichtbar da hinhängen, wo er gesehen wird und daran muss man sich dann halten.


    Es gibt Demenzkranke, die den ernst der Lage durchaus erkennen, wenn man emotional die eigene Not mit hineinbringt. Falls noch einige Muttergefühle da sind, dann kann die Mama mit dazu beitragen, dass es dem Sohn besser geht, denn sie hat keinen Anspruch auf Daueranwesenheit. Wie gesagt, dass kann funktionieren. Es kommt auf die individuelle Person an.

    Es ist gut, wenn man ehrlich ist, was die eigene Belastbarkeit angeht, denn sonst wird man selbst krank.


    Funktioniert das nicht, dann würde ich mit dem Arzt sprechen und fragen ob ein Medikament möglich ist, so traurig das klingt.


    Das wäre das, was mir dazu einfallen würde. Schreitet die Demenz weiter voran kann sich wieder etwas verändern. Ich hoffe es kommen noch andere antworten. :)


    Liebe Grüße

    Einmal editiert, zuletzt von Teuteburger ()

  • @ Rose : ja es kann noch viele Jahre so weitergehen und sicher wird das auch noch extremer werden. Sowhl ich als auch er ( sagt er zumindest) wollen so nicht für immer leben. Aber er schafft es einfach nicht sich zeit für sich/uns zu nehmen, sowie sie kommt und sagt, so pariert und macht er sofort für sie. Ich weis auch nicht wie oder was ich da noch sagen oder machen soll. Er denkt das dass alles wieder besser werden wird, das die demenz blöd gesagt einfach stehen bleibt bei einem guten punkt. Eine psychologische Beratung habe ich ihm schon mehrmals vorgeschlagen, da ich nicht zu sehen möchte mehr wie er kaputt geht aber er weigert sich dagegen.


    Teuteburger : es ist schwierig einzuschätzen wie weit ihre Demenz ist. Sie merkt sich so unfassbar viel. Allerdings sieht oder hört er das nicht da sie seeeehr viel am flunkern und verheimlichen ist ihm gegenüber. Zu mir sagt sie sehr oft das sie zb mit dem Hund raus war aber ich soll es ihm nicht sagen da er ihr das verboten hat.zurecht da der hund wahnsinnige Kraft hat und schon 2x auf einen anderen hund mit dem er sich nicht versteht losgelassen. Gott sei dank waren Nachbarn da die dazwischen gingen. Der Hund knurrt sie auch öfter mal an weil sie ihn haut wenn er nicht hört. Was mir persönlich nicht passt aber beiseite mal gestellt.

    Er sagt ihr jeden Tag das er auch mal Zeit für sich brauch oder uns aber sowie sie das weiß steht sie bei uns im halben Std takt mit immer neuen Gründen. Er ist aber auch nicht sehr konsequent und macht natürlich sofort was sie dann möchte. Im Moment bin ich dadurch auch bei ihr der "bumann" sie redet sehr schlecht über mich und ich sei gemein zu ihr, weshalb ich auch nicht mehr allein rauf gehe im moment tatsächlichgarnicht mehr mot hoch gehe, da ich mich nicht mehr wohl fühle und auch Angst habe das er ihr dass hinterher glaubt.


    Es ist irgendwie schwierig als Partner des Angehörigen für alles Verständnis aufzubringen, sich und seine Bedürfnisse hinten dran zu stellen. Man kann aich schwer mit dem Partner drüber reden da es ja nun mal die Mutter ist und für einen selbst das alles auch schwer wäre zu ändern.

    Villt bekomme ich ihn nochmal dazu eine Beratung aufzusuchen..Die hoffnung stirbt zuletzt


    Vielen Dank für eure Kommentare :) es baut schon mal etwas auf wenn ausstehende zuhören und tips geben

  • Hallo Coco,


    das Problem, das du schilderst, lässt sich nicht durch (zusätzliche) Pflegekräfte beseitigen.


    Bei meinen dementen Schwiegereltern kamen zweimal am Tag Pflegekräfte plus zweimal die Woche Physiotherapeuten plus zweimal die Woche eine Aushilfskraft plus einmal die Woche eine Psychotherapeutin. Und natürlich hatten meine Frau und ich auch noch ein wöchentliches „Bespaßungsprogramm“ für die beiden. Trotzdem ließ uns Schwiegermutter keine Ruhe und wollte uns nicht einmal abends weglassen, wenn sie beide schon im Bett lagen, und drohte dann mit Polizei und allem Möglichen. Wir mussten uns wie ungezogene Kinder nachts aus dem Haus schleichen, immer in der Sorge, dass irgendwas in unserer Abwesenheit passiert ist.

    Das war der Punkt, wo für mich die Pflege zweiter Demenzkranker bei uns zu Hause unerträglich geworden ist. (Für meine Frau standen andere Probleme mit ihrer Mutter mehr im Vordergrund.)

    Und ich habe meiner Frau immer deutlich gemacht, dass wir beide GEMEINSAME GRENZEN gegenüber ihren Eltern ziehen müssen. Ich habe es nicht akzeptiert, wenn meine Frau von der Arbeit kam und dann direkt zu den Eltern ging – ohne erst Zeit mit mir zu verbringen. Zu unserem beider Glück hatte meine Frau das mindestens im Prinzip akzeptiert, auch wenn ihr die GEMEINSAME Grenzziehung schwerer gefallen ist als mir.


    Buchenberg und Frau

  • achso und dazu noch, wenn Menschen da sind auch fremde dann ist sie stets höflich lacht aber sagt zu ihm auch das die gehen sollen sie möchte nur ihn um sich. Hobbys hat sie leider auch garkeine, mehrmals habe ich versucht sie dazu zubekommen mal memory zu spielen oder habe blumen zum anpföanzen gekauft. Auch Zeitschriften das sie lesen kann aber das möchte sie alles nicht. Ich mache ihr öfter kleine Geschenke wie zb einen bilderahmen mit Fotos von ihr und ihm drinnen, Schlafanzüge weil ihr so kalt ist. Diese Dinge versteckt sie allerdings am nächsten Tag oder schmeißt sie weg.

    Sie versteckt auch oft seine Schuhe oder sein arbeitsschlüssel damit er nicht wegfährt. Wo ich ihm mehrmals schon sagte er wohnt unten und dort haben seine Sachen zu sein. Ist irgendwie alles sehr schwierig in die beiden reinzukommen das aich kleine Veränderungen sein müssen und villt aich etwas bringen.

  • Coco87 : ich meinte durchaus auch Beratung für DICH! Du hast Angst berechtigte Forderungen zu stellen, ich kenne das.. Mit Unterstützung kann man wirklich viel für sich lernen, hier können wir ja nicht so im Detail und individuell das Ganze besprechen.

    Liebe Grüße

  • Gemeinsam Grenzen zu setzten habe ich ihm auch vorgeschlagen und ihm auch immer gesagt das er nicht alleine ist. Wir versuchen und probieren auch einige situation anders zu behandeln. Beispielsweise das ich zur Tür gehe wenn sie klopf. Bei ihm geht sie gleich hoch aif 180 bei mir ist sie immer erst etwas ruhiger aber leider ändert sich daran dann doch nichts weil dennoch direkt zur Tür kommt und mit ihr stunden hoch geht.


    Ich möchte nicht den Eindruck vermitteln kein Mitgefühl zu haben. Wir sprechen oft über die Situationen und das er mit mir reden soll, wor gemeinsam nach Lösung blöd gesagt suchen. Villt auch einfach mal in Standart Situation gegenteilig wie sonst reagieren. Da er sehr oft selber schnell auf 180 ist und beide sich anbrüllen weil er überfordert ist.

    Manchmal fühl ich mich dadurch auch sehr frustriert da ich ihm gerne helfen möchte aber auch er jegliche Hilfe ablehnt sei es durch mich oder durch Hilfe von pflegern/sozialendiensten.

    Es ist schwierig ihm zu erklären das es auch für sie das beste ist, hilfe zu suchen oder tatsächlich irgendwann in ein schönes seniorenheim zu gehen auch wenn es ihr nicht passen wird

  • Wenn das so ist, wäre es wichtig, dass ihre beide eine Beratungsstelle für Demenzkranke aufsucht.

    Ich habe mehrmals fast den Boden unter den Füßen verloren und bekam dort immer eine Richtung aufgezeigt, die mich weiter gebracht hat, so dass ich einen Schritt weitergehen konnte.

    Ich glaube, dass alles gut zureden, dem Partner zur Zeit nicht viel hilft. Zu groß ist der verständliche Wunsch für die Mama da zu sein, weil sie eine schlimme Krankheit hat. Auf der anderen Seite fehlt aber das nötige Wissen, um die Krankheit. Die Krankheit ist komplex und es braucht immer auch Hilfe von außen, sonst funktioniert das auf Dauer nicht.

    Wenn eine ausgebildete Person etwas sagt, dann kommt das oftmals besser an, weil sie die Krankheit entsprechend gut erklären kann und sie genau sagen kann, wie man darauf reagieren kann.

  • Liebe Coco,

    auch ich habe gelernt, wie wichtig es ist, Hilfe und Beratung in Anspruch zu nehmen. Es tut sehr gut. Am Alzheimer-Telefon sind tolle und kompetente AnsprechpartnerInnen, die sich Zeit für Deine Sorgen nehmen, mitdenken und Hilfestellungen geben. Mir hat es geholfen, zu erfahren, dass viele vor ähnlichen Herausforderungen stehen. Davon ist noch kein Problem gelöst, aber es hilft gegen die Ohnmacht. Bei mir zumindest.


    Und deine Situation klingt mehr als herausfordernd. Ich wünsche Euch viel Kraft und gute Lösungen.

    Liebe Grüße

    Sabine

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Coco, auch ich möchte unterstützen, was alle hier bisher geschrieben haben!


    Gut dass Sie uns das Problem vorgestellt haben, denn offensichtlich ist Ihr Freund mit seiner Mutter in einem Teufelskreis, aus dem beide allein kaum herauskommen.


    Vielleicht geht er eher in die Demenzberatung, wenn deutlich ist, dass nicht sein persönliches Problem dort zu besprechen ist, sondern eine echte Hilfe für seine Mutter.


    Es gibt Mütter, die erwarten sehr viel von Ihren Söhnen, Töchtern und Schwiegertöchtern auch ohne eine Demenz. Mit der Demenz wird

    das noch schwieriger und je mehr er bei ihr ist, je mehr er mit ihr streitet und je mehr er Freunde verliert und die Zeit mit Ihnen seiner Freundin, desto schneller dreht sich möglicherweise dieser Teufelskreis - durch die Demenz.


    In einer Beratung kann deutlich werden, was für seine Mutter jetzt richtig ist. Es kann gut sein, dass auch ihre Osteoporose Schmerzen einen Einfluss haben, es kann sein, dass eine Depression dahinter steht, die sich durch diesen Teufelskreis auch eher verstärken wird.


    Ein echtes Problem gibt es in Zukunft vielleicht auch mit dem großen Hund, den sie offensichtlich nicht mehr führen kann. Es ist nicht auszuschießen, dass sich die "Rangordnung" verändert und er zubeißt.


    Das alles gilt es mit den Fachleuten zu besprechen, damit seiner Mutter wirklich geholfen werden kann.


    Ich schreibe dies so deutlich, weil Sie so viel Verständnis und Liebe für Ihnen Freund zeigen und Ihre Bedürfnisse weit zurückgestellt haben. Aber Sie haben aus guten Gründen den Eindruck, dass damit sich das Problem eher verstärkt als löst!

    Alles Gute für Ihren gemeinsamen fachlich richtigen Weg, Ihr Martin Hamborg

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!