Demenz im Alltag

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  • Liebe Sabine,

    Ich habe den Eindruck es ist eine sehr wichtige Erfahrung, dass du gerade deinen Vater diese Zeit komplett um dich hast. Du erfährst mit allen Sinnen, wieviel Kraft die Begleitung eines komplex psychisch und Demenzerkrankten Angehörigen kostet. Und ich gehe davon aus, dass deine Mutter im Vorfeld auch schon "Federn gelassen" hat, so dass sie diese Abwehrhaltung entwickelt hat. Wenn sie kürzlich kleine Zugeständnisse gemacht hat, deute ich es so, dass sie vllt noch ein bisschen wollen würde oder ein gewisses Pflichtgefühl vorhanden ist - wie auch immer, spekulieren bringt nichts. Sie KANN nicht und WIRD da aktuell nichts beitragen. Du hast nun Klarheit für eine wichtige Entscheidung. Vllt schreibst du es dir irgendwo auf als Plan, damit du nicht bei der nächstbesseren Phase wankelmütig wirst😉

    Eine Institution ist definitiv ein guter Plan und in deiner Nähe auch, das macht es für dich leichter, denn deine Mutter wird nicht jünger, vllt erholt sie sich nochmal, aber mehr vermutlich nicht.

    Eine Unterbringung deines Vaters ermöglicht dir dann, dass du einigermaßen entspannt ihn besuchen, vllt etwas mit ihm unternehmen und eben die verbleibende Zeit genießen kannst. Das ist VIEL!!

    Ich drücke die Daumen, dass ihr bald einen guten Platz findet😊

    Liebe Grüße

  • Danke Ihr Lieben.

    Ihr habt sooooo recht.

    Rational ist es mir klar... Emotional tun sich Welten auf, die ich gerade angefangen hatte, psychotherapeutisch zu behandeln. Meine Mutter ist alt, aber der Verdrängungsmechanismus und das Wegducken vor Problemen ist genauso alt. Aber wie ihr schon richtig seht, vergeudete Energie, an dieser Stelle...


    Heute ist ein guter Tag. Mein Vater ist sehr zufrieden und wir freuen uns auf das sommerliche Wochenende...


    Liebe Grüße

    Sabine

  • Liebe Sabine,

    alles, was ich heute von den anderen hier vor mir gelesen habe, möchte ich dick unterstreichen!

    Deine Mutter braucht sicher selbst Hilfe, mindestens in Form ärztlicher Behandlung. Erwarte von ihr keine Unterstützung mehr.

    Damit reibst du dir nur die Nerven auf und vergeudest Kraft, die du für andere Dinge nötig hast. Ich an deiner Stelle würde mich umsehen, so wie du es ja schon tust und im Anschluss deine Mutter lediglich darüber informieren. Alles andere endet in Endlosdiskussionen.

    Ich hab es haargenau so mit meiner Mutter letztes Jahr durchgemacht. Immer wieder über den Umzug in Heim oder betreutes Wohnen diskutiert. Heute ja, morgen nein oder morgens ja, mittags nein. Das ging solange, bis ich selbst kaum noch konnte. Trotzdem hätte ich weiter versucht, sie zu überzeugen.

    Mein Mann hat das Drama dann beendet.

    Er sagte irgendwann, jetzt ist Schluss, nächste Woche machen wir den Umzug!! Und das war auch gut so.

    Du gibst dir alle Mühe dieser Welt. Leider kann man es auf dieser Welt nicht immer allen gleichzeitig recht machen. Das Problem kenne ich zur Genüge. Das muss deine Mutter dann akzeptieren. Du hast ihr genügend Zeit und Möglichkeit gegeben, sich mit zu kümmern.

    Du hast nun die Vollmacht, fülle sie mit Leben, wie Schwiegertochter71es so schön formuliert hat.

    Ich drück dir fest die Daumen, du schaffst das!

  • Kann sein, dass ich Tomaten auf den Augen habe und die Schaltfläche einfach nicht finde: Gibt es in diesem Forum die Möglichkeit zum Versenden von privaten Nachrichten?

  • Ich fremdel immer noch mit der Foren-Software, dabei kenn ich mich in dem "Metier" aus.


    Ich war gerade auf Deinem Profil, sehe da aber nur noch "Pinnwand" und weiß nicht, was die bedeutet.


    Ich hatte vorhin einen Beitrag geschrieben und bekam die Antworten gar nicht angezeigt. Warum auch immer.

  • Kann sein, dass ich Tomaten auf den Augen habe und die Schaltfläche einfach nicht finde: Gibt es in diesem Forum die Möglichkeit zum Versenden von privaten Nachrichten?

    Nein! Es gibt auch keine Möglichkeit sein Profil zu löschen. Der Betreiber des Forums ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

  • Nein! Es gibt auch keine Möglichkeit sein Profil zu löschen. Der Betreiber des Forums ist das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

    Danke für die Antwort. Es ist schade, dass es keine Möglichkeit zum Versenden privater Nachrichten gibt. Nicht jedes Detail, nicht jeder Tipp mit Lokalbezug, ist von Interesse für alle User*innen und die Alternative, meine private Email-Adresse öffentlich zu posten ist nicht im Sinne der erwünschten Anonymität in diesem Forum.

  • Ich meine, irgendwo hab ich hier mal etwas gelesen, dass es möglich ist, weitere Kontaktdaten zu erfragen. Erinnere mich aber leider nicht mehr konkret.

    Ich hoffe, es ist keine beginnende Demenz 😆

    Es gibt hier ein Kontaktformular rechts oben im Menü. Vielleicht hilft euch beiden das weiter.

  • Ich meine, irgendwo hab ich hier mal etwas gelesen, dass es möglich ist, weitere Kontaktdaten zu erfragen. Erinnere mich aber leider nicht mehr konkret.

    Ich hoffe, es ist keine beginnende Demenz 😆

    Es gibt hier ein Kontaktformular rechts oben im Menü. Vielleicht hilft euch beiden das weiter.

    Danke für den Hinweis auf das Kontaktformular.

  • Hallo Ihr Lieben!

    Nun wohnt mein Vater bereits seit 3 Wochen hier in meiner Dachgeschosswohnung. Wir kriegen die Treppen gut hin und finden einen guten Rhythmus im Alltag. Er fühlt sich wohl und aus seiner Sicht könnte das alles gerne so bleiben... Da komme ich dann doch immer wieder mit dem Realitätscheck um die Ecke. Ich erkläre ihm, dass er ein lieber Gast in meinem Leben ist, aber ein eigenes Zuhause braucht (und ich auch!).


    Neben der 24/7 Pflege habe ich zu wenig Zeit, für die Recherche und die Entwicklung von guten Ideen. Zurzeit bin ich ratlos... Hier kriegen wir es trotz Dachgeschosswohnung gut hin. Aber es kann und soll ja so nicht bleiben. Für 2 Monate nehme ich Pflegezeit mit 0% Arbeitszeit, danach müssen wir sehen. Meine Kraft ziehe ich aus den vielen schönen Momente, die wir im Alltag haben. Er ist doch noch sehr fit und wir können am großen Fluss ein gemeinsames Essen genießen. Ich würde so gerne unsere gemeinsame "Abschiedstournee" unbeschwert genießen. Aber das Thema "was wird..." ist immer präsent. Meine Mutter meldet sich kaum noch und ist auch für uns selten erreichbar. Aus ihrer Sicht war es meine Entscheidung, ihn aus diesem schrecklichen Heim zu holen. Entsprechend liegt nun die volle Verantwortung bei mir.


    Manchmal bin ich total verzweifelt und ratlos, aber dann geht es auch schon wieder und die Zuversicht kommt zurück...


    Liebe Grüße Sabine

  • Liebe Sabine, ich finde es nach wie vor bemerkenswert, dass du deinen Vater aufgenommen hast, wenn auch nur vorübergehend. Und so schön du die Zeit auch trotz der Schwierigkeiten empfindest, du solltes das Thema "was wird.." nicht ignorieren. Wenn du ein Heim in der Nähe suchen möchtest, solltest du das sofort in Angriff nehmen. Die Wartelisten sind lang und je schneller du dich umschaust, desto größer ist die Chance, dass du auch ein schönes Heim findest. Das bedeutet ja nicht, dass er sofort dort einziehen muss, er kann ja trotzdem noch bei dir bleiben. Aber du kannst die Zeit mit ihm noch besser genießen, weil du dir halt keine Gedanken mehr um das "was wird" machen musst.


    Wenn er in deiner Nähe untergebracht ist, habt ihr auch in der Zukunft noch viele Möglichkeiten auf gemeinsame, schöne Momente.

  • Hey guten Morgen ihr lieben.


    Ich finde dieses Forum wirklich toll und auch sehr wichtig. Zudem seid ihr immer für den anderen da. Dieses zudem in einer sehr lieben und einfühlsamen Art. Dafür echt Dankeschön!


    Was mich sehr stört ist das ihr nahezu wirklich jedem Neuankömmling ans Herz legt direkt einen Heimplatz zu suchen, mit dem Hinweis es wird nicht mehr besser werden und denke an dich. Das wird dann immer und immer wieder wiederholt. Dieses stößt mir sehr auf. Es werden die Erfahrungswerte von euch sein, dennoch ist jede Situation eine andere und jede Demenz ist bei dem jeweiligen auch anders.


    Ich habe das schon einmal geäußert, seitdem schreibt ja die Mehrzahl nicht mehr wenn ich hier mal was Poste was ich sehr schade finde, aber es ja nicht ändern kann. Daher schreibe ich auch nahezu nichts mehr. Dennoch möchte ich euch das nochmal mitteilen. Ich finde das sehr schade, denn ansonsten ist das hier ein mega wichtiges und tolles Forum mit ganz lieben Menschen.


    Habt einen tollen Tag

  • Liebe Nicole,


    natürlich beruht das auf Erfahrungswerten aber es ist ein Prozess. Einen Plan B vorzubereiten ist immer eine gute Idee. Ein wirkliches richtig oder falsch gibt es nicht. Das einzige was man sicher empfehlen kann ist jeden pflegenden eindringlich ins Gewissen zu reden das die Selbstfürsorge nicht zu kurz kommt darf. Brennt der pflegende aus, ist der pflegebedürftigen Person nicht geholfen.


    Jeder Fall ist anders und wenn der/die demente noch "mitarbeiten" kann ist vieles leichter. Aber das kann sich ganz schnell und ganz massiv ändern. Brauchst du irgendwann eine 24h Rundumversorgung und kannst keine Nacht mehr schlafen stößt man schnell an seine Grenzen.


    Ich habe zufällig aktuell so einen Fall im Bekanntenkreis mitbekommen. Mutter (90) im Haus geplegt, stark dement, die schaffen das bereits seit bewundernswerten 8 Jahren. Die Pflege hängt zu über 90% an der Tochter. Tochter geht zum Arzt und muss sich aktuell einer Krebsdiagnose stellen. Krankenhaus, Krankenhaus, Chemo etc... Eigentlich müsste sie sich voll auf sich selbst und ihre eigene Genesung konzentrieren sucht aber jetzt verzweifelt einen Pflegeplatz für ihre Mutter weil das ganze gut eingespielte pflegesystem in sich zusammengebrochen ist.


    Sicher ein extremes Beispiel aber je nach Zustand der Pflegeperson reicht oft schon etwas profanes wie eine Grippe, gebrochener Fuß etc.. um alles was eigentlich gut funktioniert in sich zusammenbrechen zu lassen. Das ist eine Erfahrung die viele sehr schmerzhaft machen mussten.

  • Genau das wollte ich auch grade schreiben. Wir haben es direkt selber erlebt - die absolute Weigerung der dementen Person etwas ändern zu wollen. Und dann kam der Super-Gau. Mein Mann hatte einen Herzinfakt, wir haben eine kleine Tochter und die Vollmacht lag bei meinem Mann. Dank der Weigerung seiner Mutter hatten wir keinen Plan B. Nur durch super viel Glück haben wir einen Kurzzeitpflegeplatz bekommen, der in ein schönes Einzelzimmer in der Dauerpflege mündete.


    Viele schreiben hier erst, wenn sie absolut auf dem Zahnfleisch daher kommen. Und sehen dann oft vor lauter Pflichtgefühl keinen Ausweg aus dem Hamsterrad mehr. Wollen es der demente Person immer und zu jedem Preis recht machen. Das kann man aber nicht. Man MUSS auch an sich denken.


    Und unter dieser Vorgeschichte kommt dann oft der Rat "such einen Plan B. Such einen Pflegeplatz". Es ist schön, wenn jemand das zu Hause leisten kann. Aber in 99% der Fälle sind es keine Großfamilien mehr, sondern Einzelpersonen rackern sich bis zum Umfallen ab. Und da darf man dann auch mal die Reißleine ziehen.

  • Was mich sehr stört ist das ihr nahezu wirklich jedem Neuankömmling ans Herz legt direkt einen Heimplatz zu suchen, mit dem Hinweis es wird nicht mehr besser werden und denke an dich. Das wird dann immer und immer wieder wiederholt. Dieses stößt mir sehr auf. Es werden die Erfahrungswerte von euch sein, dennoch ist jede Situation eine andere und jede Demenz ist bei dem jeweiligen auch anders.

    Liebe Nicole, wenn du diesen Eindruck hast, dann kann man den nicht wegwischen. Es ist und bleibt dein Eindruck, der dich schmerzt.


    Was ich darauf antworten kann, beruht nun wiederum auf meinem Eindruck.

    Also zunächst: Ich hatte genau den von dir beschriebenen Eindruck nie.

    Alle, die so einen Rat (Pflegeheim etc.) aussprechen tun dies auf der Basis sehr verzweifelter Beiträge/Fragen von Angehörigen, die quasi schriftlich um Hilfe schreien (manchmal wortwörtlich), weil sie all das, was mit der Pflege dementer Personen verbunden ist, nicht mehr schaffen und selbst bereits am Boden liegen. Das hat unterschiedliche Ursachen: die Beziehung zwischen den Personen, der harte Widerstand gegen nötige Pflegemaßnahmen, die Gebrechlichkeiten auf der Seite der Angehörigen und der Dementen, die Entfernungen, die konkreten Lebenssituationen u.a.m.


    Meist klingt in all den Beiträgen zaghaft bis deutlich die Idee an, nach einer Pflegeeinrichtung suchen zu wollen, wenn nur der starke Widerstand der bedürftigen Person und noch mehr das laut schreiende eigene schlechte Gewissen nicht wäre ... All das nehme ich (und wahrscheinlich viele andere) wahr, wenn wir Ideen nennen, wie geholfen werden kann. Dabei gilt es, die Angst vor guten (!!!!) Pflegeeinrichtungen zu nehmen.


    Wenn jemand wie du ausdrücklich sagt: Ein Heim kommt unter keinen Umständen infrage, dann wird niemand (denke ich) dir dazu vehement raten. Es kann natürlich passieren, dass diese Option genannt wird, aber das ist halt wie in einem normalen Gespräch: der eine hat die Idee, der andere eine andere, der dritte kann sich für keine davon erwärmen. Dann wird die Idee ad acta gelegt.


    Es ist bewundernswert, wie du deine Mutter zuhause pflegst. Offensichtlich passen alle äußeren und inneren Konstellationen gut zusammen (ich muss sie nicht ausführen - du kennst sie selbst). Ich schaue ein bisschen wehmütig (neidisch sollte man nicht sagen :) darauf, weil es bei mir eben nicht gepasst hat, obwohl weder ich noch meine Mutter jemals ein Pflegeheim von innen sehen wollten, obwohl wir jahrelang ihr Leben geregelt und sie auf unseren Schultern getragen haben.

    Ich wollte aber, dass meine Mutter überlebt und habe daher den Schritt (zunächst gegen ihren Willen) gewagt. Und erst gestern dachte ich wieder: Wenn ich jemals in ein Pflegeheim muss, dann gehe ich in das meiner Mutter. Es ist so liebevoll dort, das ist kaum zu fassen. Ich bin ja selbst schon nicht mehr fern von dem Alter, wo ich vielleicht einmal Pflege benötigen könnte. Ich bin körperlich stark gehandicapt. Nebenbei gesagt: Ich hätte also eine körperliche Pflege meiner Mutter gar nicht schaffen können.


    So viel als Erklärung von meiner Seite!


    Dein Beitrag führt mich aber nun zu einer mich betreffenden Problematik: Ich habe mich die letzten Tage sehr zurückgezogen und erwogen, mich hier dann doch abzumelden, obwohl das Forum weitgehend mir sehr ans Herz gewachsen ist.


    Ich selbst benötige eigentlich zunehmend nicht mehr soviel Hilfe (nennen wir es mal so) von außen in meiner Situation mit meiner Mutter, weil die Situation nun absolut klar ist und wir auch dank des lieben Pflegeheims mit allem im Reinen sind: Alles passt und besser als das wird es nicht mehr werden. Mit meiner Mutter habe ich zum Glück keine Rechnung mehr offen, wenngleich die Traurigkeit bleibt.

    Es gibt halt andere schwere Pakete, die auf meinem Lebensweg liegen und die hier thematisch nicht hergehören.


    Ich sah mich im Forum immer in der Position, auch anderen ein bisschen Zuversicht zu geben mit meinen Worten (das nützt einem ja am Ende auch selbst als Mensch). Außerdem war ich von all den lieben Beiträgen immer sehr angerührt und habe das oft auch zum Ausdruck gebracht. Ein Stück Mitmenschlichkeit in unserer Zeit ist Gold wert!!!


    Zunehmend hatte ich aber dann den Eindruck, es kämen mehr und mehr Missverständnisse hier zutage. Da habe ich mich dann selbst hinterfragt, ob ich an der einen oder anderen Stelle meine inneren Fragezeichen zu deutlich in Worten nach außen formuliert habe. (Meine Befürchtung war jeweils jemand könnte sich verletzt fühlen angesichts der einen oder anderen Wortwahl .... das als Entschuldigung für vielleicht eine zu starke Einmischung).


    Schlussendlich dachte ich, es ist besser, mich hier herauszunehmen, denn wenn ich nichts Positives bewirke, dann gehe ich lieber still beiseite.


    Aber liebe Nicole, du hast mich mit deinem Beitrag bewogen, mich dazu zu melden. Danke dafür von Herzen.


    Ich wünsche dir und deiner Mutter alles Liebe und bin beeindruckt, wie viel du für sie tust und leistest. Sie wird das sehr zu schätzen wissen .... es ist für euch beide ein großes Geschenk!

  • Hallo Nicole,

    Ich verstehe deine Sichtweise durchaus und irgendwas nagt an dir, wenn du wieder hier liest, dass jemandem die Heimplatzsuche empfohlen wird, doch nun bei Sabine(vor deinem Beitrag) war es ja schon so, dass Sabine mehrmals geschrieben hat, sie kann das nicht auf Dauer.. und so ist es in den meisten Fällen, dass die Mitglieder hier erst durch hohen Leidensdruck herfinden und nicht mehr aus noch ein wissen. Das ist auch anders , wenn es schon über Jahre sich oft zuspitzt.

    Wirst du denn verunsichert in deiner Entscheidung, deine Mutter Zuhause zu pflegen? Wenn du es organisieren und durchhalten kannst, ist es doch super..

    Und wichtig: viele hier haben eine belastete Vorgeschichte mit ihren dementen Eltern (teilen), dann führt mehr Kontakt und Betreuung eben auch schnell in Krankheiten und/oder Depressionen

    Liebe Grüße und schreib gerne weiter hier!

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