Demente Mutter,91, will nicht ins Pflegeheim, was tun?

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  • Erst mal ein herzliches Hallo, ich bin neu hier und habe dieses Forum aus Zufall gefunden.

    Ich, weiblich 53 Jahre, versorge schon einige Jahre meine Mutter. Wir sind 4 Geschwister, dass meiste bleibt an mir hängen. Anfangs war es ja auch relativ einfach mit meiner Mutter, sie war recht lange fit (auch geistig).

    Sie hat ein sehr arbeitsreiches Leben hinter sich, die Ehe war nicht sehr gut. Mein Vater war Alkoholiker, sie quasi coabhängig. Wir hatten keine tolle Kindheit. Mein Vater war ein paar Monate in Rente als er im Delirium zusammenklappte und zum Pflegefall wurde, er hatte eine schwere Alzheimer entwickelt. Sie hat das übernommen und das Gericht bestellte sie zur Betreuerin. Damals kam gerade das Pflegegeld auf, dass war kein Vergleich zu heute. Vieles war mit Problemen verbunden. Sie war überfordert.

    Als er gestorben ist, war sie sehr ausgelaugt. Wie schon geschrieben, dass war zur damaligen Zeit eine harte Angelegenheit und hat ihre Gesundheit sehr strapaziert.

    Jetzt ist sie 91 Jahre, kaum noch mobil, kann sehr schlecht laufen mit Rollator, hat viele Krankheiten, Herz, Nieren, Ödeme in den Beinen, hoher Blutdruck, Arthrose etc. Sie ist Schmerzpatientin und braucht BTM, hat Pflegegrad 4 und ich habe die Vorsorgevollmacht.

    Viele Dinge sind hausgemacht, da sie sich immer vernachlässigt hat. Demenz wurde letztes Jahr durch den Neurologen festgestellt, sie hat wohl auch eine Altersdepression. Sie wird immer schwieriger.

    Ihrer Wohnung ist alles andere als altersgerecht, sie verlässt fast nicht mehr die Wohnung, ich schmeisse den ganzen Haushalt, versorge sie, kümmre mich um die Pflege. Sie will sich im Grunde gar nicht helfen lassen. Wenn ich nicht darauf achten würde, würde sie tagelang mit wunden Hautstellen herumlaufen. Diese zu versorgen ist jedesmal ein riesiger Kampf, sie will sich partout nicht helfen lassen. Nun kommt natürlich hinzu das sie geistig extrem abbaut, sie vergisst sehr viel, behauptet sie bekomme nichts zu essen, was natürlich nicht stimmt, die Tabletten (Pflegedienst) kämen nicht, wir wären undankbare Kinder etc. ...

    Ein Bruder von mir, der vor ein paar Jahren im Haus die Wohnung nebenan bezogen hat, hilft mir inzwischen mit einigen Dingen. Wir sind beide vollkommen fertig. Sie ruft mehrmals an, auch nachts, steht nachts auf und wärmt sich Dosensuppe auf weil sie angeblich nichts zu essen bekommen hat, sie wäre am verhungern. Dabei hat sie mehrmals gegessen. Das ist nicht mehr erträglich.

    Letztes Jahr habe ich mich durchgesetzt und sie nach einem Krankenhausaufenthalt in die Kurzzeitpflege gegeben. Dort war sie nicht glücklich, alles war angeblich schlecht, sie wollte nicht aus dem Zimmer. Das Pflegeheim hat einen sehr guten Ruf und hat sich sehr bemüht. Da kann ich nicht klagen und ich bin sicher pingelig. Sie wollte nur noch nach Hause.

    Jetzt sind wir wieder soweit und sie ist wieder dort, Kurzzeitpflege mit der Option auf Daueraufnahme. Sie weint, macht mich fertig mit Vorwürfen, teilweise auch boshaft, ihre Kinder wollten sie weghaben.

    Wir stehen vor der Frage was wir tun sollen? Alleine zuhause funktioniert nicht mehr, dass Heim sagt mir genau das gleiche, sie macht Terror. Betreutes Wohnen wäre noch eine Option, sie könnte ein schönes Apartment bekommen, dann müsste ich wieder alles übernehmen. In ihre alte Wohnung kann sie nicht mehr, dass passt hinten und vorne nicht mehr.

    Wir sind total überfordert, einerseits tut es einem weh zu sehen, dass sie ihr Zuhause verliert an dem sie so hängt, andererseits geht es ohne Betreuung nicht mehr, die lehnt sie allerdings vehement ab. Ich muss auch zugeben, dass ich nicht mehr will, mein Leben ist in den letzten Jahren so gut wie den Bach runtergegangen wegen diesem Dauerstress.

    Man fühlt sich total hilflos. Leider muss sie im Moment im Heim mit einem Doppelzimmer zufrieden sein, Einzelzimmer sind Mangelware.

    Mein schlechtes Gewissen macht mir sehr zu schaffen im Moment. Das ist ein langer Text, sorry, dass ist jetzt etwas aus mir rausgebrochen.

    Viele Grüße

  • Hallo mirror-man,

    willkommen hier im Demenzforum. Hier haben schon viele das durchgemacht, was du gerade durchmachst, aber niemand will wohl mit dir tauschen. Die Krankheit Demenz macht einen fertig: Die Patientinnen, aber noch mehr die Angehörigen.


    Was wäre denn, wenn deine Mutter zum Beispiel an Krebs erkrankt wäre?
    Würdest du dann auf ärztliche Behandlung und professionelle Pflege verzichten, nur weil das deine Mutter verlangt?
    Deine Mutter kann ihre Situation nicht einschätzen. Du tust ihr keinen Gefallen, wenn du dich in so einer wichtigen Frage nach ihrem kranken Willen richtest.


    Sie macht zu Hause Terror, sie macht im Heim Terror. Aber die Heimpflegerinnen können mit dieser Situation viel besser umgehen als du.


    Liebe Grüße!
    Buchenberg

  • Hallo Man_in_the_mirror ,

    du hast eine belastende Familiengeschichte erlebt, ähnlich wie ich und etliche andere auch hier im Forum. Vllt tun wir uns daher noch schwerer, es den zuvor aufopfernden Elternteilen gegenüber Grenzen aufzuzeigen, weil wir Ihnen noch mehr als vllt andere eine schöne unbelastete Zeit im Alter, in ihren letzten Lebensjahren gönnen bzw.bieten wollen.

    Deine Mutter ist in der Demenz ja nun schon relativ weit fortgeschritten und es ist zu erwarten, dass sie ihr Zuhause nicht mehr lange als solches erkennen wird, dann noch mehr herumirrt, meist gibt es dann Stürze o.ä...

    Von daher wird der Pflegebedarf objektiv betrachtet nicht weniger, sondern deutlich mehr, wenn nicht vorher ein Ereignis zu einem früheren Lebensende führt. Das ist die Realität und wie Buchenberg schon schreibt, deine Mutter kann das nicht mehr verantwortlich entscheiden, weil sie nicht mehr über ihre Bedürfnisse hinaussehen kann.. also haben wir die Möglichkeit dies zu entscheiden, solange es kein rechtlicher Betreuer von außen tut, was man erst beantragen und auch bezahlen müsste.

    D.h.mit der Vollmacht liegt die Entscheidung bei dir. Du hast verständlicherweise keine Kraft mehr, hast offensichtlich sehr viel für deine Mutter getan und das ist sehr lobenswert. Du darfst aber auch auf deinen Körper und dein Bauchgefühl, wenn nun eine Grenze des machbaren erreicht ist!!

    Ich habe diese Situation vor vier Jahren gehabt, dass ich meine Mutter erst in der Kurzzeitpflege in meinen Nachbarort geholt habe, sie fand es toll und fühlte sich wohl, die ersten Wochen- dann wollte sie aber endlich nachhause... Da meine Schwester zuvor nach längerer Pflege unserer Mutter krank wurde und ich selbst ebenfalls aus anderen Gründen, habe ich den Vertrag dank meiner Vollmacht unterschreiben können und wir haben (nach Beratung) dann "einfach" meine Mutter dort belassen und vertröstet "wir schauen mal, wann es dir wieder besser geht", "wir warten mal, bis der Arzt kommt und sagt, du kannst entlassen werden", immer in der Angst, sie macht sich selbst auf den Weg. Hat sie aber nicht, sie hätte Geld für Taxi gehabt und der Koffer stand sichtbar da.. bei den Pflegern war sie handzahm, meine Schwester und mich hat sie terrorisiert. Dann kam Corona und wir hatten eine weitere Ausrede, dann hat meine Mutter sich mit einem Bewohner sowie einer Bewohnerin auf der Station angefreundet und sie stabilisierte sich körperlich. Mental ging es peu a peu zurück. Der Gedanke "nachhause" zu wollen, ging nie ganz weg, aber nun ist sie komplett in einer früheren Welt, sehr entspannt und zufrieden und wir sind total froh, dass wir nicht zurück gerudert sind.

    Für das betreute wohnen hätten wir ihr eine Wohnung selbst einrichten müssen, dafür hatten wir keine Kraft und meine Mutter wäre dort auch einsamer gewesen als im Pflegebereich und es war klar, wohin "die Reise geht", nämlich kognitiv bergab. Mittlerweile mit Inkontinenz und nächtlichem umherlaufen , ich könnte das alles nicht.


    Du schreibst, deine Mutter hat oft Hunger, vllt Diabetes mit Unterzucker zwischendurch?

    Also ich würde AUF JEDEN FALL bei der Unterbringung bleiben, kann mir allerdings Doppelzimmer im Alter echt nicht vorstellen, in meiner Umgebung gibt's nur noch Heime mit Einzelzimmer..


    Liebe Grüße und herzlich Willkommen in unserem "Club"

    Rose60

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Man-in-the-mirror, willkommen in unserm Forum in dem Sie sich alles von der Seele schreiben können!


    Ihre Mutter steckt offensichtlich in einer ausweglosen Lage - egal was passiert, es ist nicht gut und die Kinder sind schuld. Vermutlich ist es ein Teufelskreis und es ist hilfreich, dass Sie und Ihr Bruder erkannt haben, dass es so nicht weitergehen kann und es jetzt darum geht, mit einem guten Gewissen zu handeln.


    Ihr schlechtes Gewissen ist ein Teil des Problems und ein Hinweis darauf, dass die Depression stärker ist, als Sie vermuten. Ohne Hilfe kommt Ihre Mutter nicht aus der negativen Schleife, aus der Ablehnung von Versorgung bis hin zur Selbstschädigung oder vielleicht sogar einer Selbstbestrafung, da sie trotz der Wunden läuft. Das ganze eskaliert in dem Verhalten, dass sie "Terror" nennen, der möglicherweise damit genährt wird, weil Ihre Mutter das schlechte Gewissen ihrer Kinder wahrnimmt.


    Dieses Muster lässt sich durchaus mit der Rolle der Ko-Alkoholikerin vergleichen, die Sie von Ihrer Mutter kennen.


    In einer solchen Situation muss der "Teufelskreis" unterbrochen werden und Ihre Entscheidung ist ein wichtiger Schritt auf diesem Weg, wenn Sie wirklich daran glauben, dass es richtig ist, um die Not Ihrer Mutter zu wenden.


    Deshalb bitte ich Sie sehr, dass Sie nun alles mit dem besten Gewissen machen!

    Werden die Depression und auch die Schmerzen ausreichend behandelt? Beide Faktoren verstärken das Problem, aber es dauert eine Zeit, bis die Antidepressiva Wirkung zeigen. Die Demenz macht zum Einen die Einsicht schwieriger, die Vergesslichkeit kann aber durch aus "helfen", wenn Sie Diskussionen vermeiden.


    Da ich Ihre Mutter nicht kenne, kann das was ich aus Ihren Zeilen gelesen habe ganz falsch sein. Deshalb ist es gut, wenn Sie sich Beratung oder auch therapeutische Unterstützung suchen: Ihre Mutter braucht jetzt vielleicht ganz starke und entschlossene Kinder und dafür gibt es professionelle Hilfe!


    Alles Gute, Ihr Martin Hamborg

  • Guten Morgen,

    ich komme erst heute dazu zu antworten und ich möchte mich für Euren Zuspruch und Ratschläge bedanken.

    Meine Mutter ist jetzt eine Woche im Pflegeheim und es ist alles durchwachsen. Mal ist sie verständiger, dann wieder giftig und droht mir das sie aus dem Fenster springt etc. wenn sie hier nicht raus kann. Sie betrachtet das Pflegeheim als Anstalt in der sie eingesperrt ist und machen müsste was die da sagen, so ihre Ausdrucksweise. Sie hat mich angefahren mit den Worten das ich sie sicher schon entmündigt hätte etc. ... stimmt natürlich nicht.

    Natürlich ist das nicht so, die Pflegekräfte sind sehr aufmerksam und nett. Ich werde immer informiert wenn was ist, man redet nicht im Schnellverfahren mit mir. Der Neurologe ist auch schon eingeschaltet und kommt demnächst ins Haus.

    Das einzige was mich stört ist das Doppelzimmer, die Mitbewohnerin ist an sich kein Problem, aber redet keine Wort krankheitsbedingt.

    Es ist sehr anstrengend wenn sie drauf ist, ich sehe aber auch das es so nicht mehr geht mit ihr. Zuhause wird das nichts mehr.

    Ich habe eine Betreuungsvollmacht und eine Vorsorgevollmacht für meine Mutter. In der Vorsorgevollmacht ist unter Aufenthalt und Wohnungsangelegenheiten alles mit "ja" angekreuzt was Unterbringung, Mietverhältnis kündigen sowie Aufenthaltsort bestimmen.


    Damit ist doch gewährleistet dass sie im Heim bleiben muss wenn ich das veranlasse und ich ihre Wohnung kündigen darf ohne Folgen? Mich irritiert immer das im Heim gesagt wird das man die Leute nicht halten kann, wenn sie nach Hause wollen.


    Gleich unter Betreuung stellen lassen finde ich etwas arg, dass wollte ich immer vermeiden.


    Liebe Grüße

  • Vergessen:


    Zu den Antidepressiva kann ich sagen das sie schon was nimmt, aber es kann durchaus sein das es zu wenig ist, dass kann der Neurologe abklären wenn er im Haus ist.


    Das ständige essen wollen ist wohl eher der Demenz geschuldet, sie vergisst einfach das sie schon gegessen hat. Das kommt im Pflegeheim auch ab und an vor.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Man_in_the_mirror, es freut mich, dass Sie das Vertrauen haben, dass Ihre Mutter in dem Heim gut aufgehoben ist und dass gleich auch ein Neurologe hinzugezogen wurde. Bestimmt gibt es eine Perspektive für ein Einzelzimmer, aber im Vordergrund steht die ärztliche Behandlung und die Beziehungsgestaltung der Mitarbeitenden zu Ihrer Mutter.


    Darf Ihre Mutter traurig und damit auch mal wütend sein, dass Sie nun im Heim und in diesem Doppelzimmer ist?

    Das sind eigentlich ganz normale Gefühle, die durch die Demenz und die Depression verstärkt werden. Das Ventil für die wütenden Anteile der Trauer sind leider Sie als Tochter. Deshalb ist es in dieser Phase gut, wenn Sie die Diskussion vermeiden und für sich selbst entscheiden, wie viel Wut Sie aushalten können.

    Ihre Mutter ist ja gut aufgehoben.


    Auf der anderen Seite kann Ihre Mutter rechtlich die Einrichtung jederzeit verlassen. Bisher hat sie dies nicht getan und das ist ein Zeichen dafür, dass sie innerlich vielleicht erkannt hat, dass Sie die Hilfe und die Gemeinschaft braucht. Aber es wird sicher dauern, bis sie dies "einsieht" und Ihnen gegenüber "eingestehen" kann.


    Nach dem Besuch des Neurologen haben Sie noch eine wichtige fachliche Einschätzung mehr, dass oder ob die Rückkehr in die Häuslichkeit eine massive Selbstgefährdung darstellt. Wenn Ihre Mutter tatsächlich das Heim verlassen würde, kann die Polizei eingeschaltet werden oder Mitarbeitende suchen sie. Verweigert sie die Rückkehr ins Heim, zieht die Polizei vermutlich den sozialpsychiatrischen Dienst und einen Richter hinzu, der Ihre Mutter in eine Klinik auch gegen Ihren Willen einweisen kann. Dort bekäme Sie dann die erforderliche Hilfe. Wenn aktuell die Lage eskaliert, können Sie sich auch vorab an den sozialpsychiatrischen Dienst wenden, der dann für den Ernstfall besser informiert wäre.


    So wie Sie schreiben, scheint es mir sehr unwahrscheinlich, dass dies eintritt.

    Deshalb empfehle ich Ihnen, diese Diskussionen zu meiden zu zunächst den Profis das Feld zu überlassen. Im Vordergrund steht jetzt die medizinische Behandlung, um den Druck "aus dem Kessel" zu nehmen, - das ist nicht (mehr) Ihre Aufgabe!


    Viel Kraft für den notwendigen Abstand, Ihr Martin Hamborg

  • Vielen Dank für Ihre Antwort und das Mut machen.

    Meine Mutter ist jetzt gute zwei Wochen in diesem Pflegeheim und es gibt gute und schlechte Tage.

    Wir haben inzwischen ihre Wohnung gekündigt, da wir eingesehen haben das sie wirklich nicht mehr zurück kann. Das war ein schwerer Schritt und das schlechte Gewissen plagt mich und meinen Bruder sehr. Meine zwei anderen Geschwister scheinen da etwas abgeklärter zu sein.

    Natürlich gab es deswegen vor ein paar Tagen einen unschönen Streit mit meiner Mutter als sie das begriffen hat. Sie hat mich förmlich rausgeworfen, übel beschimpft etc.

    Das Pflegepersonal ist im Bilde und hat mir gesagt, dass ich sie einfach lassen soll, es wäre normal am Anfang. Ich solle versuchen dies nicht so nah an mich ran zu lassen. Das ist nicht gerade leicht, aber wohl die richtige Vorgehensweise. Trotzdem schlägt das schlechte Gewissen immer wieder zu.

    Am nächsten Tag wusste sie das meiste gar nicht mehr, ich denke das sich solche Situationen immer wieder wiederholen werden.


    Inzwischen geht sie zum Essen an den Gemeinschaftstisch. Das war ihre eigene Entscheidung und hat mich ziemlich gewundert da sie sich ja eher im Zimmer aufhalten will. Darüber bin ich froh.


    Jetzt warten wir nur noch auf ein Einzelzimmer damit sie sich besser einrichten kann und mehr Privatsphäre hat.

    Man merkt aber das sie immer mehr aufgibt, nur noch vom sterben redet.

    Ich hoffe das es noch besser wird.

    Viele Grüße

  • Hallo Man_in_the_mirror

    was Du für die ersten zwei Wochen beschreibst, ist völlig normal - vertrau' dem Pflegepersonal, die wissen, wovon sie reden. Meine Mutter hat am Anfang mit allem Möglichen gedroht und nichts davon tatsächlich umgesetzt - ganz einfach, weil sie es nicht mehr konnte. Drohen und Schimpfen war alles was noch ging.

    Es wird auch für Dich leichter werden, weil Du lernen wirst, damit umzugehen. Klar, ein schlechtes Gewissen schleicht sich immer wieder an, aber Du hast etwas Gutes für Deine Mutter getan, sie weiß es halt bloß nicht ...

    Meine Mutter hat auch ständig vom Sterben geredet ... "ich sterbe jetzt!" ... ist aber nach drei Jahren mopsfidel.

    Dass sie zum Essen den Kontakt zu den Mitbewohnern sucht, ist doch ein gutes Zeichen.

    LG, SunnyBee

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