Hilfe, Wohin mit dementen Vater nach Notfall?

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  • Liebe Finja,


    Das mit den zerfetzten Windeln kenne ich auch von meiner Mutter, die Pflegerin hat mich gebeten einen Body zukaufen, den der MmD nicht so leicht öffnen kann. Hatte dann auch einen ganz tollen aus weichem Stoff in einem Sanitätshaus gefunden. Damit war das Thema gelöst.

    Liebe Grüße Elfriede

  • Finja,


    dann wünsche ich euch eine sehr stressfreie Urlaubszeit.


    Und, dass die "willenlose" Phase deines Vaters andauern möge!


    LG!

  • Liebe Finja,

    durch die mehrfachen Ortswechsel in den letzten Wochen kann ich mir gut vorstellen, dass es ein Delir ist, vorübergehende Desorientiertheit und Verwirrung. Die Pfleger werden das sicher beobachten und dokumentieren. Gibt es einen Neurologen, der/die ins Heim kommt, so wie bei uns wöchentlich? Manchmal kann/sollte man medikamentös etwas versuchen.. anfangs muss sich einiges zurecht ruckeln, bis sich alle gegenseitig etwas besser kennen. Ich wünsche dir sehr, dass du dir bald weniger Sorgen machen musst

    Liebe Grüße


    Wir konnten schon zuhause beobachten, dass er sich ständig auszieht. Damit hat er angefangen, als er seine Selbständigkeit verloren hatte. Es hängt schlicht damit zusammen, dass er auf die Toilette muss und es nicht mehr alleine schafft. Er hat also Harndrang und zieht sich dann aus. Das habe ich der Schwester auch erkärt.

    Es gibt einen Neurologen, der kommt aber wohl nur alle 3 Monate ins Heim. Ich vermute, bei Bedarf wird er auch öfter kommen. Das nächste Mal soll er im Juni kommen und ich habe meine Eltern beide angemeldet. Unser alter Neurologe hat die Demenz mit einem Schulterzucken abgetan und bei einem neuen mussten wir mehr als 2 Monate auf den Termin warten. Der wäre jetzt ebenfalls im Juni gewesen, daher hat sich jetzt erledigt

    Er hat Beruhigungsmittel, die er bei Bedarf bekommt. Die Schwester wollte das noch mal mit dem Arzt abklären.


    Liebe Finja,


    Das mit den zerfetzten Windeln kenne ich auch von meiner Mutter, die Pflegerin hat mich gebeten einen Body zukaufen, den der MmD nicht so leicht öffnen kann. Hatte dann auch einen ganz tollen aus weichem Stoff in einem Sanitätshaus gefunden. Damit war das Thema gelöst.

    Liebe Grüße Elfriede

    Was es nicht alles gibt :) Danke für den Hinweise. Wenn nichts anderes hilft, kann das evtl. eine Lösung sein.



    dann wünsche ich euch eine sehr stressfreie Urlaubszeit.

    Danke :) Ohja, auf den Urlaub freue ich mich schon.

    • Neu
    • Offizieller Beitrag

    Hallo Finja, ich hoffe sehr, dass Sie sich nach diesem unerwarteten guten Ende einer extrem schwierigen Zeit gut erholen konnten!


    Hallo Hinz, ich habe in Ihren Beiträgen mehrfach gelesen, dass Ihre Mutter dann herausfordernd ist, wenn sie Schmerzen hat. Dies erleben wir häufiger und in erster Linie ist dann eine Schmerztherapie gefragt. Wenn sich der Hausarzt damit schwer tut, gibt es Spezialisten, auch Ärzte mit einer Palliativ-Weiterbildung sollten ausreichend Erfahrungen haben...

    Ihr Martin Hamborg

  • Lieber Herr Hamborg,

    bei meiner Mutter handelt es um sehr hartnäckige Post-Zoster-Schmerzen. Sie war vor zwei Jahren stationär im Krankenhaus und und wurde von einem Schmerztherapeuten eingestellt, aber ständige Schmerzfreiheit ist leider nicht zu erreichen. Eine Schmerztherapie ist immer eine Abwägung, weil sowohl die Schmerzen als auch die Medikamente die Lebensqualität beeinträchtigen. Meine Mutter ist zum Beispiel eher bereit, zeitweise Schmerzen zu ertragen, als eine regelmäige digitale Darmausräumung, die bei dem ursprünglich vorgesehenen starken Opioid erforderlich wurde, weil auch 4 Beutel Macrogol am Tag das Problem nicht lösten. Also kommt Tilidin/Naloxon zum Einsatz, das nicht so stark wirkt, aber die Verdauung nicht blockiert. Auch der Dosierung von Pregabalin sind wegen der Nebenwirkungen Grenzen gesetzt und Amitriptylin, das Standard bei Zoster-Neuralgien ist, kommt u.a. wegen des Delirs in der Vorgeschichte nicht in Frage.

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