Wie jemanden ins Heim geben, wenn er partout nicht das Haus verlassen will?

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  • Ich hatte es schon geschrieben. Mein Großvater ist fast Mitte 90 und wohnt mit meinem Vater und mir in einem Haus. Wir sind aber an einem Punkt, wo wir die Pflege bald nicht mehr leisten können.
    Mein Vater arbeitet Vollzeit und ich arbeite ab August dann auch. Ich kann es einfach nicht mehr rausschieben, weil ich bald 30 werde und auch mal an meine Rente denken muss. Ich bin es auch leid mit Ende 20 noch auf Kosten meines Vaters zu leben.

    Nun ist es aber so, dass der Großvater alle Unterstützungen verweigert.

    Pflegedienst, Heim oder Tagespflege will er nicht. Er will am liebsten, dass wir ihn pflegen und beide nicht mehr arbeiten gehen. Das geht aber nicht.

    So, die Frage ist nun, was machen ab August? Ich packe die Pflege nicht, wenn ich am Tag noch 40 Kilometer pro Strecke fahre und er ist in der Zwischenzeit ja auch nicht versorgt. Pflegedienst will er aber auch nicht.

    Kann man das theoretisch auch über den Kopf eines Angehörigen entscheiden?

    Also einfach festlegen, dass er ins Heim geht?

    Das gleiche Theater hatten wir auch schon mit dem Urlaub. Wir sind seit Jahren nicht mehr im Urlaub gewesen, weil der Opa sich weigert, in eine Kurzzeitpflege zu gehen, der Meinung ist er kann alles selbst, was er ja eben nicht tut.

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