Problematische Familie und dazu noch Demenz?

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  • Hallo liebe Gemeinschaft,


    ich bin neu hier und vermutlich aus dem gleichen Grund wie viele andere hier: Meine Mutter hat (vermutlich) Demenz.


    Sie ist Anfang 70 und kommt immer weniger mit ihrem Leben klar.

    Das ist für mich bereits länger erkennbar, aber nach außen kann sie das gut verstecken und wirkt für Außenstehende auch sehr normal. Ein Grund zur Freude, dass es noch nicht so schlimm ist? Nein, denn aufgrund schwieriger Umstände ist alles ein bisschen komplexer. Wären all diese Probleme nicht, so würde ich ihr vermutlich noch viele Jahre zu Hause mit relativ wenigen Einschränkungen wünschen. Aber leider ist bereits jetzt alles unglaublich belastend für meine:n Partner:in und mich.


    Sie hatte, wenn ich ihre Schilderungen richtig einordnen kann, einen stark narzisstischen Vater und später ebenfalls einen Mann mit zumindest narzisstischen Zügen geheiratet. Dieser, mein Vater, hat vieles an sich gerissen, ihr Informationen und Entscheidungsfreiheit vorenthalten (mir auch, mein Geschwister wurde hingegen auf Händen getragen). Die Ehe war von viel Leid und Streit geprägt. Sie ließ sich allerdings nie scheiden, sondern hat lange nur noch auf seinen Tod gewartet, der vor ein paar Jahren auch kam.

    Seitdem geht es ihr besser, die Narben sind jedoch noch da. Der Satz "Ohne mich würdest du doch gar nicht alleine klarkommen" sitzt sehr tief, weshalb sie nun allen beweisen muss, wie grandios sie komplett alleine klar kommt. Von niemandem lässt sie sich bei überhaupt irgendetwas helfen. Die einzige Ausnahme ist Einkaufen, weil sie (mittlerweile zum Glück!) kein Auto mehr fahren möchte und es keine wohnortnahen Einkaufsmöglichkeiten gibt.


    Meine Eltern haben vor meiner Geburt ein halbsaniertes altes Haus gekauft. Mein Vater, überzeugt alles besser zu können als alle Handwerker, knausrig und insgeheim überfordert, wollte es anfangs noch fertig sanieren. Davon ist er jedoch abgekommen, hat einige Zeit noch ein paar kleinere Erhaltungsmaßnahmen selbst durchgeführt und sich die letzten 20 Jahre eigentlich nur noch um "schönere" Dinge gekümmert, während das Haus zerfiel. Durch den Tod ist das halbe Eigentum an die Erbengemeinschaft bestehnd aus ihr und uns Kindern gefallen.


    Auch mein Geschwister ist stark narzisstisch. Von dort kann ich keine Unterstützung erwarten, denn lieber arbeitet es an der eigenen Karriere und Bild nach außen, als sich zu kümmern. Dafür redet es meiner Mutter immer ein, dass es ja jetzt ganz allein ihr Haus wäre. Und natürlich "kommt Mama doch wunderbar zurecht und kann sich selbst melden, wenn sie Hilfe braucht".


    Zudem waren/sind meine Eltern beide halborganisierte Messies (Gegenstände ohne direkten Nutzen sammeln, teils ordentlich in Kisten, kein verdorbenes Essen oder dergleichen). Sie haben viel zu viel angehäuft und immer, wenn der Platz nicht mehr ausgereicht hat, hat man sich neuen Platz erschlossen, den man mit Zeug vollstopfen konnte. Nach dem Tod meines Vaters konnten wir immerhin viele unwichtige (seit Jahrzehnten gehortete) Dokumente und Papierkram aussortieren und die persönlichen Gegenstände meines Vaters wegschaffen. Das wars. Um all seinen gesammelten Plunder und die Erbaufteilung sollen sich die Kinder kümmern, was zu Differenzen führt, weil eine Seite gar nicht an einer fairen Aufteilung interessiert ist und sie ignoriert, dass auch ihr der Hauptteil mit allen Rechten und Pflichten gehört.

    Sie hat zwar die letzten Jahre zum Glück kaum mehr neues gesammelt, aber ihre Altlasten fasst sie nicht mehr an und dürfen auch nicht angefasst werden. Die Ausreden dafür sind mannigfaltig und wechseln ständig.


    Nach dem Aussortieren der Unterlagen hat sie es jedoch nicht geschafft, die verbliebenen wichtigen Dokumente sinnvoll neu zu strukturieren. Als ich das nach Absprache mit ihr versucht habe, hat sie mich für kleinste Handgriffe angeschrien und unterstellt, ich würde ihr Informationen vorenthalten und verheimlichen und sie damit bevormunden wollen (das Trauma sitzt tief).

    Mittlerweile sortiert sie bereits durchgeguckte Ordner erneut aus, zerfleddert zusammenhängendes im ganzen Haus und schreddert ggf. wichtige Unterlagen, weil sie die Tragweite nicht mehr versteht. Hauptsache, sie macht es anders als ihr verhasster Mann, während sie über ihn schimpfen kann.

    Sie hat quasi keine Übersicht über ihre Ausgaben, Versicherungen oder Verpflichtungen. Sie erwartet, dass etwas magisch passiert, aber hindert aktiv und wird wütend, wenn etwas nicht genauestens nach ihren (teils unrealistischen) Wünschen läuft oder man sich nicht bis ins letzte Detail mit ihr abstimmt. Oder auch einfach so, wenn sie eben mal wieder vergessen hat, auf welche Details man sich genau geeinigt hat.


    Durch den Sanierungs- und Instandhaltungsstau wird es auch im Haus immer schlimmer. Ich mag sie und ich mag das Haus, es bricht mir also doppelt das Herz, wenn ich sie besuche. Es funktioniert wenig und alles, was kaputt geht, muss ich bei Besuchen selbst herausfinden.

    Sie teilt mir Probleme natürlich nicht mit und bestreitet lieber, dass etwas noch nie richtig funktioniert hätte oder ignoriert es. Anderes will sie eigenhändig beheben, was meistens in Notfall-Reparatur-Repaturen endet. Und natürlich will sie selbst detailliert entscheiden, wenn etwas gemacht wird und was sie als überflüssig empfindet. Aber weiterhin: Keine Handwerker, auch weil der ins Haus kommen würde und sie sich für die Zustände schämt... Realistisch betrachtet sind wir grundlegend hobbyhandwerklich begabt, in ihren Augen sind wir abwechselnd entweder total unfähig oder in jedem Gewerk Meister.


    Mittlerweile sind die Zustände aber kaum mehr tragbar. Keine Duschmöglichkeit, quasi keine Heizung (das Haus ist alt und ungedämmt!). Das OG ist weiterhin komplett zugemüllt und wird von ihr nicht benutzt, ich sehe Hinweise auf Schädlingsbefall ("das ist schon alt") und Schimmel ("ein Gutachter hat keine Ahnung. ich kann das besser beurteilen, das ist kein Schimmel"). Viele weitere teils versteckte und unbemerkte Mängel und Folgeschäden, Mängel die aufgrund von Platzmangel nicht behoben werden können/sollen oder Kleinigkeiten die Monate dauern, weil man Infos, Wissen, Material und Werkzeug erst zusammentragen muss. Vermutlich muss nach ihrem Auszug generalsaniert werden oder es droht sogar Abbruch.


    Und auf der anderen Seite ein Geschwister, das nur darauf wartet mir vorwerfen und ihr einreden zu können, dass ich unserer Mutter nur schaden und sie aus "ihrem so tollen Haus" werfen wolle, um es mir unter die Nägel zu reißen - um selbst an den größeren Teil ihres darüber hinaus gar nicht so kleinen Vermögens zu kommen. Dabei will ich doch nur das Beste für sie. :(


    Es ist ein andauernder Eiertanz abwechselnd mit ihr und gegen sie, denn auch ich möchte meine Interessen in einem fairen Rahmen vertreten dürfen.

    Ich könnte noch viel mehr schreiben, aber für jetzt begnüge ich mich damit.

  • Oje! Da hast du ein Knäuel Probleme, das durch die (vermutliche) Demenz nicht verursacht, aber verschlimmert wird. Vor allem kann ich mitfühlen, dass du überall Verantwortung fühlst und auch die Fähigkeiten spürst, Sachen gerade zu ziehen und in Ordnung zu bringen. Dann fühlt es sich für dich doppelt und dreifach schlecht an, wenn du einerseits von der Krankheit deiner Mutter und andererseits von mangelnder Einsicht der Familienmitglieder ausgebremst und angefeindet wirst.


    Vielleicht findest du doch einen einvernehmlichen Weg, dein Geschwister soweit ins Boot zu holen, dass sie mindestens einer medizinischen Untersuchung eurer Mutter zustimmt und dich dabei unterstützt?

    Ohne medizinischen Befund ist es fast unmöglich, pflegerische Unterstützung für deine Mutter und (juristischen?) Beistand für dich zu organisieren.

  • Lieber Buchenberg,


    danke für die lieben Worte. Ja, es veknäult sich wirklich alles mehr, als es eigentlich müsste. Am schlimmsten ist für mich, dass ihr Verhalten unberechenbar geworden ist: Heute will sie etwas unbedingt erledigt haben, kurze Zeit später interessiert sie sich scheinbar nicht mehr für das Problem. Viele aus meiner Sicht wichtige Probleme ignoriert oder negiert sie von Anfang an. Wenn man ihr Lösungswege aufzeigt, so ändern sich die "Begründungen", warum das nicht geht (Ausreden) fast täglich und natürlich: Wenn man ihr diese Inkonsistenz aufzeigt, dann hat sie das "nie so gesagt" und wird wütend.


    Erst weil sie nicht kommuniziert und sich um wichtige Dinge auch nicht kümmert, ist es ja überhaupt notwendig, sich "grundlos" präventiv einzumischen. Bis jetzt hatte ich noch bei jedem Besuch eine Überraschung, obwohl wir auch öfters telefonieren. Da erzählt sie mir aber nur jeden Kleinkram aus ihrem unmittelbaren Leben, was sie gegessen hat, was sie für gesundheitliche Zipperchen hat, was sie den lieben langen Tag so macht und natürlich wie toll sie gerade am Aufräumen ist und wenn man dann persönlich vorbeikommt erwähnt sie nur in einem Beisatz, dass sie z.B. ja nun seit Wochen kein Warmwasser hat, aber ist ja nicht so schlimm, sie hat ja nen Wasserkocher. Oder man sieht zufällig ein wichtiges Schreiben oben auf nem Papierstapel liegen und dann liegt das da schon 2 Wochen oder länger... und natürlich hat sich trotz aller Behauptungen aufzuräumen quasi nichts verändert.

    Der Vorwurf, ich würde sie kontrollieren, ist dann natürlich irgendwie auch zutreffend.


    Mein Geschwister werde ich sicher nicht hinzuziehen. Dafür ist bereits zu viel, auch krasses, zwischen uns vorgefallen und weil ich auch die einzige bin, die es kritisiert oder "unangemessene" Forderungen stellt (z.B. "geliehene" Gegenstände zurückzugeben), bekomme ich allen Hass ab - unterschwellig natürlich, in Form von gebrochenen Abmachungen, Sticheleien und Intrigen.

    Einige Aussagen und Haltungen meiner Mutter wirken auf mich, als wäre sie da nicht selbst drauf gekommen, aber ich weiß natürlich nicht, was zwischen den beiden besprochen wurde, wenn ich nicht da bin. Ob es also eine bewusste Manipulation durch mein Geschwister war oder meine Mutter nur etwas falsch verstanden bzw. ihr Gehirn das verdreht hat. Am nächsten Tag kann sie dann ja durchaus wieder eine ganz andere Sichtweise auf die Dinge haben.


    Vor bereits längerer Zeit habe ich den Fehler gemacht einmal mit meinem Geschwister über die Vergesslichkeit zu reden und zu fragen, ob ihm auch Unregelmäßigkeiten aufgefallen sind.

    Einige Monate später habe ich dann durch Zufall den Entwurf für ein Testament gefunden, das es "netterweise" für sie schonmal vorformuliert hatte und das mich quasi komplett enterben würde. Meine Mutter wusste nicht mehr, wann es ihr das vorgelegt hatte und schien vom Inhalt überrascht, aber lehnte einen Großteil des Inhalts ab. Aber wie lange versteht sie noch alle versteckten Ungerechtigkeiten oder was es überhaupt heißt, ein Testament zu verfassen?

    Versteht mich nicht falsch, ich bin voll dafür, dass Menschen mit ihrem Eigentum verfahren können wie sie wollen und würden sie sich frei dazu entscheiden, mich in dieser Hinsicht benachteiligen zu wollen, so würde ich das akzeptieren (müssen). Wenn das jedoch aufgrund von Manipulation bzw. unter Ausnutzung mangelnder Einsichtsfähigkeit geschieht und u.U. auch noch zu Nachteilen für die Person selbst führt, dann kann und werde ich das nicht einfach so hinnehmen.


    Zum Glück sieht meine Mutter (noch), dass man meinem Geschwister in wichtigen Dingen nicht blind vertrauen sollte.

    Leider ist sie aber gleichzeitig ihm gegenüber schon sehr nachgiebig und vergesslich und nimmt immer öfters die Haltung ein, die bereits unser Vater gegenüber den Kindern gepflegt hat: Es ist das "erwachsene" Kind dem man auf Augenhöhe begegnet, ich bin das auf ewig "unerwachsene" Kind, das großzügigerweise auch mal was sagen darf, solange es nicht zu aufmüpfig wird oder gar Forderungen stellt.

    An einem Tag interessiert sie sich komplett nicht für ihre Rechte oder weiß nicht mehr welche Rechte sie hat, am nächsten Tag ist sie traurig dass ihre Rechte missachtet werden, am wieder nächsten Tag bringt sie sich oder mich durch eine unüberlegte Handlung in eine unglaublich schlechte Verhandlungsposition und versteht nicht, was für negative Konsequenzen ihre Handlung haben könnte.

    Aber wenn ich erwähne, dass auch ich Rechte habe, die sie damit (vielleicht nur unbedacht) missachtet, beharrt sie auf ihre Autonomie und nimmt alles als persönlichen Angriff.


    Es ist zum Mäusemelken.


    Ich versuche momentan den Spagat, sie behutsam in eine konstruktive Richtung zu lenken ohne ihren Zorn auf mich zu lenken. Das funktioniert nur mäßig gut, v.a. weil sie mir die Expertise abspricht und gerne mal ihre Ansicht zur Wahrheit erhebt. Dazu redet sie unglaublich viel und schweift bei Gesprächen oft vom Thema ab. Ich versuche, geduldig zu sein, sie zurückzubuchsieren und übervorsichtig zu formulieren, um ja kein Fettnäpfchen zu treffen. Das kostet mich unglaublich viel Kraft, aber führt dann in winzigen Tippelschritten zu kleinen Zielen.


    Ich weiß nur nicht, wie viel Energie ich noch aufbringen kann oder wie viel Zeit ich mir lassen soll, wenn sich in der gleichen Zeit neue Probleme stapeln.

  • Liebe AnjaV,

    durch Auftreten einer Demenz wird immer auch der Zusammenhalt und die Kooperation der ganzen Familie auf eine schwere Probe gestellt. Die Familie meiner Frau hatte diese Probe nicht besonders gut bestanden. Aber zum Thema können wir das im Demenzforum nicht machen.

    Demenz- und Pflegeprobleme stehen hier im Mittelpunkt, und ich glaube, dass eine ärztliche Diagnose der Erkrankung deiner Mutter der Anfang für jede mögliche Lösung deines Knäuels ist.

    Liebe Grüße!

    Buchenberg

  • Aber zum Thema können wir das im Demenzforum nicht machen.

    Warum denn nicht? Die Pflege und Betreuung von Demenzkranken steht und fällt doch gerade damit, ob und in welchem Umfang sich mehrere Angehörige einbringen. Wenn die Belastung an einer oder einem hängenbleibt, und die Betreuung vielleicht sogar noch von Geschwistern abgelehnt oder sabotiert wird, dann wird es sehr, sehr schwierig und der Bedarf nach Rat und Zuspruch durch die Community hier wird noch wichtiger.

  • Warum denn nicht?

    Lieber Hinz,

    ja, es wäre natürlich besser, wenn Pflege und Verantwortung nicht an einer Person hängen bleibt. Aber wenn die Situation unter Geschwistern so verfahren ist wie vorliegend, könnte nur klärend oder schlichtend eingegriffen werden, wenn beide Seiten gehört und besprochen werden. Das ist in diesem Forum nicht möglich.

    Was meines Erachtens AnjaV weiterhilft, ist das Hinzuziehen von außenstehenden Fachkräften: Hausärztin, Neurologin, MD. Deren Urteil hat Gewicht nicht nur gegenüber der kranken Mutter, sondern auch gegenüber streitenden Geschwistern oder anderen beteiligten Personen.

  • Lieber Buchenberg,

    du bist doch einer der ältesten Hasen in diesem Forum, während ich erst seit gut vier Monaten hier bin. Trotzdem habe ich inzwischen gerlernt, dass es praktisch nichts gibt, was nicht Thema wird. Und wenn eine Userin das Bedürfnis hat, den Umstand, dass ihre Familie sie im Stich lässt, zum Thema zu machen, dann ist sie hier genauso richtig, wie jemand, der oder die sich darüber austauschen möchte, dass unerfreuliche Charaktereigenschaften eines Elternteils durch die Demenz noch stärker hervortreten. Der dringende Rat, sich externen Rat durch Fachleute zu suchen, ist immer ein guter Rat.

    Herzliche Grüße

  • Lieber Buchenberg,


    vielleicht verstehen wir uns da ein bisschen falsch.

    Ich möchte gerne, dass meine Mutter und unsere Beziehung zueinander hier im Mittelpunkt stehen. Dazu vielleicht noch in zweiter Reihe ich selbst, weil man sich als Angehörige:r nicht selbst aus den Augen verlieren sollte und ich familienbedingt ein besonderes Problem habe, meine Bedürfnisse zu achten.


    Mein Kopf rotiert momentan vor Gedanken, weil ich das Knäuel nicht lösen kann. Deshalb versuche ich, es niederzuschreiben, das hilft mir und ich freue mich über Anregungen, Zuspruch und Verständnis von außen, das ist aber kein Muss. Wichtig ist, dass ich meinen Frust nicht mehr in der Partnerschaft abladen muss, das würde zu viel zerstören.


    Ich habe in den letzten Tagen viel durch dieses Forum gelesen und zwischen den Zeilen gelernt, was Demenz ausmacht. Das hilft mir auch, dieses Knäuel zu lösen. Am Anfang kann man noch nicht einmal Fragen stellen, weil man nicht sieht, wo die Lücken sind und alles überfordert.

    Manchmal sieht man den sprichwörtliche Wald vor lauter Bäumen nicht.


    Weder mein Geschwister noch das Erbe sollen im Mittelpunkt stehen (und juristische Beratung kann/darf hier ja nicht einmal gegeben werden), aber ich kann diese Themen leider auch nicht ausklammern. Sie sind Erklärung, warum ich vielleicht früher handeln sollte, als mir lieb ist und Begründung, warum viele Wege schwieriger umzusetzen sind oder gar verunmöglicht werden.


    Ich bin genau wie Du der Meinung, dass eine Diagnose das beste wäre.

    Allein... zur Diagnose unwillige Demente sind ja nun kein neues Thema hier. Meine Mutter ist ziemlich intelligent. Sie kann die Fassade noch bestens aufrecht halten und hat tatsächlich nur ab und an Aussetzer, an denen ich überhaupt etwas bemerke. Ich kann mit ihr noch über Politik und Zeitgeschehen reden und sie scheint, soweit man das von außen beurteilen kann, auch einigen Ursache-Wirkungs-Erklärungen noch folgen zu können, wenn es sie nicht persönlich betrifft.


    Sie war, was ihre Gesundheit anbelangt, bisher auch sehr bedacht und informiert sich selbst. Sie wollte immer eine (im Rahmen der GKV) möglichst gute Versorgung und war bereit, dafür auch Unannehmlichkeiten in Kauf zu nehmen.

    Mit zwei Ausnahmen: Psyche und, wie ich nun feststellen musste, vor allem Demenz.

    Bei psychischen Krankheiten ist es wohl auch ein Generationenproblem, aber sie würde sich nie eingestehen, wenn sie eine psychische Krankheit hätte oder gar Hilfe suchen.

    Das wusste ich.

    Sie geht mit Demenz, solange es abstrakt ist oder andere davon betroffen sind, auch erstaunlich locker um. Sie hatte in der Vergangenheit viele Berührungspunkte mit der Krankheit und weiß z.B. auch, dass eine frühe Diagnostik den späteren Verlauf positiv beeinflussen kann.


    Umso mehr bin ich aus allen Wolken gefallen, als ich etwas naiv und in bester Absicht mit ihr geredet habe und ihr meine Beobachtungen geschildert habe.

    Ausgeschlossen, dass sie sowas haben würde, ich bilde mir alles nur ein. Sie verwendet sogar ihr Wissen über Demenz als Schutzschild, denn seitdem cherrypickt und verdreht sie jede Info, wenn es sich auf ihre eigene potenzielle Demenz bezieht.

    Selbst das große Feld psychischer Krankheiten und artverwandter Behinderungen war plötzlich lukrativer. War sie zuvor jemandem mit ADHS in der Umgebung äußerst negativ gegenüber eingestellt, war plötzlich selbst ADHS - kurzzeitig - eine valide Option, um ihre Probleme zu erklären, als ich erwähnte, dass man ja durchaus ergebnisoffen untersuchen könnte, um damit vielleicht die Vorbehalte abzubauen.


    Seitdem schwankt es zwischen Ablehnung, wenn ich sie auf etwas aufmerksam mache und demonstrativer Leugnung, wenn ich es nicht tue. Seit ungefähr einem Jahr führe ich auch ein Protokoll über meine Beobachtungen.


    Ich habe mich dann auf Rat einer Beratungsstelle für Demenz hin darauf konzentriert, mit ihr eine Vorsorgevollmacht aufzusetzen. Die habe ich mittlerweile theoretisch, jedoch möchte sie meine Mutter weiterhin bei sich verwahren, weil sie Angst hat, ich könnte damit Unheil anstellen (während sie Bargeld, Bankkarte und Zugangsdaten zum Bankkonto recht ungeschützt herumliegen lässt).

    Es ist ein Balanceakt, sie so offen zu verwahren, dass meine Mutter mich nicht verdächtigt, sie entwendet zu haben, und zugleich so versteckt, dass diese im Notfall nicht von meinem Geschwister entwendet werden könnte, um anschließend bei Gericht Betreuung zu beantragen und sich als besten Kandidaten dafür darzustellen. Leider sieht meine Mutter meine Ängste vor den möglichen Handlungen meines Geschwisters als überzogen an.


    Weiterhin habe ich mit etwas Grummeln im Bauch für sie einen Termin bei einem Neurologen ausgemacht. Der ist allerdings erst in 6 Monaten. Das Gesundheitssystem ist kaputt.

    Und sie weiß auch noch nichts von ihrem Glück, aber was bringt es ihr, wenn sie jetzt zustimmen würde, sich untersuchen zu lassen? Bis dahin kann sie noch so oft ihre Meinung wechseln und ich merke, wie sie dieses Thema massiv stresst.


    Für die nächsten Monate wird es also darum gehen, die Vorsorgevollmacht praktisch "abzusichern" und den Termin vorzubereiten, während ich wegen der beschriebenen Wohnsituation nicht "explodieren" und die Psyche meines:r Partners:in sowie meine eigene nicht vollkommen aufreiben sollte. Und dazu noch eine Menge mehr, das hier in diesem Forum thematisch nicht passt.

  • Und dazu noch eine Menge mehr, das hier in diesem Forum thematisch nicht passt.

    Tatsächlich glaube ich allerdings, ohne diese Belange zu kennen, dass vieles in diesem Forum thematisch passt, wenn es im Zusammenhang mit dementen Angehörigen steht und uns begleitende Angehörige vor Fragen und Rätsel stellt, wie damit umgehen.

    Insofern kann hier vieles thematisiert werden, was für sich alleine natürlich im Demenzforum nichts zu suchen hätte.

  • Liebe AnjaV,

    was würde denn passieren, wenn du das Thema "Demenz-Diagnostik" erstmal loslässt? Der Neurologe meiner Mutter sagte mir jedenfalls, dass Medikamente (in ihrem Fall?) eh nichts bringen (vermutlich vaskuläre Demenz, ab ca. Ü83/84). Meine Mutter war ähnlich wie du beschreibst relativ intelligent, lange Fassadenverhalten und absolut unzugänglich für einen Arztbesuch beim Neurologen, was sie meinen Vater zuvor vorgeworfen hat..

    Erst nach einiger Zeit im Pflegeheim durch Krankenhausaufenthalt offensichtlicher geworden und diagnostiziert.

    Wir mussten da auch einiges laufen lassen bis zu mehreren Stürzen mit Brüchen etc

    Liebe Grüße

  • Lieber Buchenberg,


    vielleicht verstehen wir uns da ein bisschen falsch.

    Liebe AnjaV,

    selbst wenn das so wäre, es kommt hier im Selbsthilfeforum nicht auf eine einzelne Antwort an. Inzwischen haben mehrere auf dein Anliegen reagiert. Das macht den Reichtum an Erfahrung aus.

  • Zur Vollmacht:

    Man kann sie beim Notar erstellen und hinterlegen lassen. UND zur Bedingung für die Herausgabe machen, dass dem Notar eine med. Diagnose, ein med. begründete Erklärung seitens behandelnder Ärzte vorliegt, dass der Bevollmächtigende Hilfe bei der Erledigung seiner Angelegenheiten braucht. Eine Demenzdiagnose ist dann immer ein Player. Die Geschwister wären so an das gleiche Procedere gebunden und könnten nicht einfach Zugriff erhalten.


    AnjaV , Deine Situation ist, gelinde gesagt, anspruchsvoll.

    Mir hilft in diesen überaus komplizierten Lebenslagen, die ich auch schon miterleben durfte 8o, mir den schlimmsten, für mich denkbaren Fall überhaupt erst einmal festzustellen.

    Damit meine ich die Konstellation, die Dir am meisten "Schmerzen" machen würde. Nicht Deiner Mutter. Das kann, muss aber nicht dasselbe sein.

    Danach würde ich überlegen, was Du dagegen realistisch tun kannst.

    Wenn ich dann auf diese Weise eine Rangliste erstellt habe, stelle ich oftmals fest, dass sich die wahrscheinlichsten Abläufe darin wiederholen, die möglichen Gegenmaßnahmen auch und alle Einschränkungen ebenfalls. Wahrscheinlich wirst du feststellen, dass Deine Mutter in diesen Gedankenszenarien nicht zu kurz kommt. Meistens kann ich dann besser das von mir Gewünschte vom Realisierbaren unterscheiden.


    Wie Rose60 schon schrieb, ändert eine Diagnose nicht viel. Deine Mutter wird deswegen medizinisch nicht weniger oder gar falsch behandelt. Falls es eine primäre Demenz ist, kann keine Behandlung das ändern.

    Auch das Verleugnen der Erkrankung, das Fassadenverhalten ändert sich dadurch höchstwahrscheinlich nicht. Das sind zwar einerseits bewußte Verhaltensweisen andererseits auch "instinktive" Schutzmechanismen. Manche Demente behalten diese bis zu allerletzt bei.

    Liebe Grüße Albatross

  • Liebe AnjaV, willkommen im Forum.

    Als ich deine Beiträge las und überlegte, ob ich etwas Substanzielles beitragen kann, war ich zunächst etwas ratlos.

    Das liegt wahrscheinlich daran, dass ihr alle (deine Angehörigen, insbesondere deine Mutter und du) euch noch an einem Punkt der Entwicklung befindet, wo diese Ratlosigkeit bei den meisten von uns an der Tagesordnung war: Man beobachtet Unregelmäßigkeiten, versucht, sie mit den sonstigen Verhaltensweisen der beobachteten Person in Zusammenhang zu bringen, bemerkt seine eigenen Grenzen ... sowie die aller Beteiligten usw. usf.


    All das ist ein "normaler" Abschnitt auf dem Weg mit einer potentiell dementen Person. Ich schreibe "potentiell", weil ja noch die Diagnose bzw. die zumindest innere Sicherheit fehlt, dass es sich um eine Demenz bei deiner Mutter handelt.


    Ich persönlich denke allerdings (aber es ist nur meine Meinung aus der Ferne), dass momentan erst einmal geschaut werden muss, wie sich das mit der Mutter weiter entwickelt. Viele haben es schon angesprochen: Das Fassadenverhalten bleibt oft lange intakt, zudem können Demenzen sich über einen so extrem langen Zeitraum entwickeln und hinziehen, dass es am besten ist, nicht all seine Energie bereits jetzt aufzubrauchen.


    Im Fall meiner Mutter begannen die ersten Anzeichen vor ca. 12 Jahren (wir wohnten beinahe zusammen). Es waren und sind 12 Jahre auch meines Lebens gewesen, in denen ich mich so sortieren musste, dass alles den richtigen Stellenwert bekommt. Das ist eine riesige Herausforderung, man kann es leider nicht "kleinreden".


    Tja, das klingt jetzt nicht besonders hoffnungsvoll: Die gute Nachricht ist, dass man mit der Zeit immer besser einen Weg findet, nachdem man das Gebirge der Probleme zu möglichst kleinen Steinhäufchen sortiert hat, die zu überblicken sind. Du bist gerade dabei. Und genau dafür existiert dieses Forum. Hier kannst du anfangen, alles zu sortieren. Unsere Rückmeldungen werden dir den einen oder anderen Impuls geben.


    Beobachte also deine Mutter erst einmal weiter aufmerksam. Du wirst dadurch bald Gewissheit haben. Dann kann man weitersehen. Auf Einsicht bei den Erkrankten ist sehr oft nicht (oft bis zum Ende nicht) zu rechnen. Zumindest vermute ich, dass es bei deiner Mutter der Fall sein wird. Man muss dann auch aushalten lernen, dass nicht (mehr) alles optimal funktioniert, dass auch Unfälle geschehen, dass sich demente Personen selbst (stark) schaden können. Egal ob dement oder nicht, Menschen behalten ihren eigenen Willen sehr lange und er wird ihnen auch zugestanden. da kann man leider (auch als Tochter) nicht viel machen.


    Für mich selbst war es sehr schwer, dieses Aushalten zu lernen, weil ich gewohnt war/bin, alle Dinge sofort zu regeln.


    Meine Mutter hat sich mit allem, was ihr zur Verfügung stand, gegen die Krankheit und all die Hilfe gewehrt. Leider! Ich hatte nicht einmal eine Vollmacht von ihr. Das ist aber heute kein Thema mehr, sie ist - gut versorgt und gepflegt - in einem liebevollen Pflegeheim. Viele der Probleme (die du schilderst und die ich teilweise sehr gut kenne) liegen nunmehr für mich in der Vergangenheit. So bin ich ein Beweis dafür, dass sich am Ende alles findet.

    Alles Liebe

  • Super, schwarzerkater , besser kann man es nicht formulieren, auch wenn es für die anfangs betroffenen Angehörigen vllt erstmal innere Abwehr erzeugen sollte.

    Bei meiner Mutter zieht es sich ja quasi genauso lange hin von den ersten auffallenden Situationen an. Dann lange das Fassadenverhalten und "ich lass mich doch nicht für verrückt erklären" bis zu der Zeit nun schon länger, dass meine Mutter eine klare Diagnose innerhalb von 1 Minute eh wieder vergessen hätte, weil sie sich ja meist viel jünger fühlt, angeblich fast alles allein kann etc. Wir lassen sie einfach in dem Glauben und stellen uns auf ihr Level ein. Manchmal ist es sogar gewissermaßen lustig, ohne dass es ein auslachen sein soll.

    Am Samstag war meine Tochter nach längerer Zeit bei meiner Mutter, sie hat sie zumindest noch als Familienangehörige erkannt und meine Tochter nahm sie mit zu einer Choraufführung im Heim, also FÜR die Bewohner. Meine Mutter wollte sich spontan zum Chor stellen, weil sie angeblich immer "auf dieser Seite" stehe. Das ist aber über 50 Jahre her zu ihrem letzten eigenen Chor Einsatz und meine Tochter sagte dann eben, heute dürfe sie einfach mal zuhören und genießen. Meine Mutter hat dann wohl sämtliche Lieder lauthals mitgesungen und hatte mega Spaß dran. Somit ist dies für mein Empfinden eine gute Phase gerade, so lange wie es dauert...

    Also es ist nicht alles furchtbar 🙂

    Liebe Grüße an alle

  • Also es ist nicht alles furchtbar 🙂

    Liebe Rose, danke für deine Schilderung! Ich denke wie du ... und tatsächlich gibt es Situationen im Pflegeheim, wo es nett, lustig und extrem witzig sein kann. Manche Bewohner sind wahrscheinlich im Stadium deiner Mutter und oft richtig gut drauf, z. B. die Dame "Marianne", die mir von den Soldaten erzählte. Am lustigsten war, dass ich es ihr 1:1 geglaubt habe und fleißig mit ihr dazu "ge-smalltalkt" habe. Was haben wir gelacht ...!

  • Liebe Rose60 und liebe schwarzerkater,


    Ihr beide habt die Gabe das schreckliche auch mal wegdrücken zu können, tröstliches zu schreiben. Das macht Hoffnung.

    Neue in dem Kreis der von Demenz betroffnen Menschen empfinden meistens Überforderung, Hilflosigkeit angesichts der völligen Veränderung ihrer Lebensumstände. Ich kenne keinen, der das unbewegt genommen hätte.

    Das muss der Einzelne aber erst mal für sich selbst feststellen. Die überaus hektische Betriebsamkeit, dieses verzweifelte "Lösungen suchen" für alle Problemlagen geht mit der Erwartung einher, alles wird wieder gut. Ich glaube, dass ist wie bei der Trauer eine Abwehrreaktion.

    Es dauert einfach eine gewisse Zeit bis man Eure Einstellung kriegt, ich finde das kann man den neu Betroffenen nicht deutlich genug sagen. Es gibt auch keinen goldenen Weg dadurch und auch bei guten Wegen wird viel gekämpft.


    Wenn man die Diagnose Krebs erhält, versteht jeder, dass man Angst hat. Bei der Demenz wird es häufig (einfach durch unzureichende Informationen) falsch eingeschätzt, welch weitreichende Folgen die Diagnose hat. Ich empfinde bei allen Angehörigen ungeheuer viel Trauer, Wut und Schmerz. Ein Teil kommt schon besser damit klar und ein anderer Teil muss den "besseren" Zustand noch erreichen.

    Ich wünsche uns allen Mut, Kraft und Glück.

  • Es dauert einfach eine gewisse Zeit bis man Eure Einstellung kriegt, ich finde das kann man den neu Betroffenen nicht deutlich genug sagen. Es gibt auch keinen goldenen Weg dadurch und auch bei guten Wegen wird viel gekämpft.

    Liebe Albatross, hätte ich damals viele Betroffene getroffen (wie hier im Forum), wäre es vielleicht für mich auch einfacher gewesen. So fehlten mir die Vergleichsmöglichkeiten und die Gewissheit, dass das, was wir durchmachen, nicht einfach nur am mangelnden Willen, an übertriebener Empfindlichkeit oder an fehlendem Verständnis liegt.


    Zumindest diese Bedenken können wir "alten Hasen" den neu Betroffenen nehmen.

    Außerdem gibt es ein Licht am Ende des Tunnels, selbst wenn das am Ende anders aussieht als man sich das zunächst vorstellt und wünschen möchte. Wichtig ist: Es gibt eins ... und es ist gut!

  • Ja, liebe Albatross , es ist bestimmt wichtig darauf hinzuweisen, dass alles eine Zeit dauert. Einige von uns sind ja schon ein paar Jahre hier unterwegs und sind durch manche Talsohle gegangen, mit Trauer und Wut, Enttäuschung und vielen Fragen und Ängsten. Genauso läuft dieser Prozess oft ab, alles hat seine Zeit und irgendwann kann man lernen, zu akzeptieren was ist, einiges loszulassen und - wie nun auf einer der letzten Stufen - auch die positiven Seiten anzuschauen

    Jeder hat da einen eigenen Weg.

  • Liebe schwarzerkater und liebe Rose60,


    bitte nicht missverstehen, ich wollte nur betonen bzw. ergänzen, was Ihr so schreibt. Eure Ansichten tun hier richtig gut und sind wichtig für alle User. Wenn man mitliest, profitiert man davon.

    So fehlten mir die Vergleichsmöglichkeiten und die Gewissheit, dass das, was wir durchmachen, nicht einfach nur am mangelnden Willen, an übertriebener Empfindlichkeit oder an fehlendem Verständnis liegt.

    UND

    Einige von uns sind ja schon ein paar Jahre hier unterwegs und sind durch manche Talsohle gegangen, mit Trauer und Wut, Enttäuschung und vielen Fragen und Ängsten. Genauso läuft dieser Prozess oft ab, alles hat seine Zeit und irgendwann kann man lernen, zu akzeptieren was ist, einiges loszulassen und - wie nun auf einer der letzten Stufen - auch die positiven Seiten anzuschauen

    Ich dachte, AnjaV könnte da ein bisschen Zuspruch auf verschiedene Arten brauchen. Irgendwas von unseren Beiträgen ist dann vielleicht hilfreich.

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