Anpassung des Wohnumfeldes / Rollstuhlrampe

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  • Hallo,
    ich habe ein Problem mit der Pflegekasse. Im Jahr 2005 hatten wir das Bad umbauen lassen (Summe knapp 1000 € wurde von der Pflegekasse bereitgestellt), damals war ich noch in Pflegestufe 2 tätig.
    Im Jahr 2007 wurde dann die Pflegestufe 3 genehmigt. Nun ist aktuell der Gedanke an eine Rampe sehr gross. Ich pflege den Lebenspartner meiner Mutter. Seit Anfang 2010 ist nun meine Mutter auch etwas hilfebedürftig jedoch noch in keine Pflegestufe (wird auch noch nicht angestrebt).
    Nun stehen die Kosten einer Rampe im Raum und ich würde gern auf die Pflegeversicherung ausweichen, da der Haushalt nicht die Mittel hat um diese Umbaumassnahme zu leisten.
    Was kann ich geltend machen bei der Pflegekasse die 2500 € oder nur noch den Rest von 1500 €? Gibt es ein Paragraphen der das regelt? Die Angebote liegen bei 1800 € bis 2500 €. Ich bekomme Pflegegeld in Höhe von 685 € was aber größtenteils für die Pflege drauf geht (sehr hohe Hygiene durch eine dauerhafte Infektion, Dauerkathedermedikamente und Zuzahlung durch Inkontinenz bei der Schutzhose zudem noch Demenzerkrankt 200 € für die Betreuung des Pflegedienstes desweiteren Dialysepatient 3 mal wöchentlich). Vom Pflegegeld bleibt daher eigentlich nie was über im gegenteil es wird noch draufgezahlt.
    Ich hoffe ich finde hier Hilfe.
    Danke schon mal

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Biene,
    das Pflegeversicherungsgesetz sagt, dass die Mittel in Höhe von 2.557 € (plus Eigenanteil) pro Maßnahme zur Verfügung stehen, wenn die Pflegekasse die Maßnahme für erforderlich erachtet.
    Ihnen stehen also die gesamten Mittel zur Verfügung, wenn die Rampe von Ihrer Kasse für notwendig erachtet wird.
    Lassen Sie sich aber vorsichtshalber von einem Pflegestützpunkt beraten und unterstützen. Wenn Sie es selbst nochmal nachlesen wollen: Geben Sie "§ 40 SGB XI" in die Suchmaschine ein.
    Viel Erfolg wünscht hInen


    Klaus-W. Pawletko

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