Beiträge von renategascho

    Guten Tag Sabida,


    heute habe ich eine Rechtsanwältin für Sozialrecht kennen gelernt. Die kümmert sich auch um Probleme in Punkto Krankengeld. Vielleicht sollten Sie auch diese Möglichkeit in Betracht ziehen.


    Alles Gute
    R. Gascho

    Guten Tag Sabida,


    mit dem Thema Krankengeld habe ich in meiner Beratungsstelle in der Regel nichts zu tun. Mir begegnen zwar Klienten die Krankengeld beziehen, aber um die Beantragung kümmern sich die Leute selbst. Was mir aber bekannt ist, dass die Krankenkassen großen Wert auf eine nahtlose Beantragung legen.


    Trotzdem würde ich nichts unversucht lassen. Gibt es ein aussagekräftiges Attest über das Krankheitsbild Ihrer Schwester? Vielleicht kann auch der Hausarzt Ihrer Schwester eine wohlwollende Bescheinigung noch zusätzlich ausstellen (bzw. der Arzt, der Ihre Schwester seit einem Jahr krank schreibt). Schreiben Sie dazu eine Stellungnahme oder eben einen Widerspruch bei einer schriftlicher Ablehnung. Lassen Sie sich bei Unsicherheiten von einer Beratungsstelle vor Ort helfen. Im Prinzip müsste auch Ihre Schwester (mit) unterschreiben. Oder gibt es schon eine Vorsorgevollmacht? In manchen Fällen ist es auch ratsam, sich gleich mit dem Leiter der zuständigen Abteilung von der Krankenkasse in Verbindung zu setzen.


    Ich drücke Ihnen die Daumen!


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Herr Teuteburger,


    im Prinzip muss ich dazu nichts mehr erläutern. Bitte lesen Sie den Beitrag von meiner Kollegin Birgit Spengemann vom 08.04.20 „Maßnahmen zur Aufrechterhaltung…………… und wenn Sie mögen meinen letzten Beitrag vom 08.06.20 „Pflegegrad Einstufung“.


    Alles Gute und viel Erfolg. Pflegestützpunkte oder andere entsprechende Beratungsstellen helfen beim Widerspruchverfahren, sollten Sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein.


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag,


    wurde für den Stiefvater ein Antrag auf Hilfe zur Pflege beim zuständigen Bezirksamt gestellt? Generell gesehen sind Eheleute bzw. Lebenspartnerschaften untereinander zum Unterhalt verpflichtet und es wird das gesamte Einkommen sowie Vermögen (Schonvermögen bei Ehe – und Lebenspartnern 10 000 € bleibt) für die Pflege eingesetzt. Jedoch muss dem im eigenen Haushalt verbleibenden Ehegatten bzw. Lebenspartner der Lebensunterhalt unter Berücksichtigung der bisherigen Lebensverhältnisse verbleiben. In der Regel sind dann keine ergänzenden Grundsicherungsleistungen nötig.


    Ein Fallbeispiel über den Unterhalt bei Heimaufenthalt des Ehepartners finden Sie unter:
    1. Informationen auf der Startseite des Wegweiser Demenz
    2. Rubrik „gesetzliche Leistungen“
    3. Bouton linke Seite: Sozialhilfe
    4. dann: Hilfe zur Pflege anklicken und dort das zweite Fallbeispiel mit dem Namen: Heimunterbringung, Prüfung Unterhalt Ehepartner durchlesen.


    Sollte das Einkommen von beiden zu niedrig sein, bekommt Ihre Mutter ergänzende Leistungen der Grundsicherung oder sie muss Wohngeld beantragen. Das entscheidet in der Regel die Abt. Grundsicherung vom Sozialamt.
    Grundsätzlich könnte man sagen, dass man vor einer Kündigung wegen Krankheit oder Schwerbehinderung nicht geschützt ist (ich bin keine Mieterberatungsstelle). Gehen Sie offen auf den Vermieter zu und erklären die Situation. In der Regel sind die einsichtig. Notfalls müssen Sie mit der Miete aushelfen.


    Viel Glück und Erfolg
    wünscht mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag,


    zum einen haben Sie haben das Recht mit dem Gutachter alleine zu sprechen. Vielleicht ist es ratsam im Vorfeld mit dem Medizinischen Dienst der Krankenkasse (MDK) zu telefonieren um nachzufragen wie die praktische Umsetzung dazu verlaufen könnte.


    Von Vorteil wäre auch ein Befundbericht von einem Psychiater oder Neurologen mit der Ausführung, welche Auswirkungen die kognitiven Einschränkungen auf den Alltag Ihrer Ehefrau haben.


    Ferner gibt es noch ein Informationsblatt der Berliner Pflegestützpunkte. Bitte gehen Sie auf diese Webseite. Dort gibt es eine Rubrik mit dem Namen: Informationsblätter A-Z. Lesen Sie sich dort das Infoblatt 31, vorrangig Modul 3 mit dem Überbegriff „Verhaltensweisen und psychische Problemlagen“ durch. Auch dort können Sie sich für das bevorstehende Gespräch noch einmal Anregungen holen.


    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Frau alles Gute.
    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Gebby,


    wenn der Antrag auf HzP/Gru/Si beim Bezirksamt eingegangen ist, dann wird bei nachgewiesener Bedürftigkeit und Prüfung (finanziell und pflegerisch) der Antrag auch rückwirkend bewilligt werden. Da würde ich an Ihrer Stelle erst einmal ansetzen und nachfragen. Auch die Pflegedienste sind bei diesen Angelegenheiten behilflich, weil sie in der Regel die richtigen Ansprechpartner in den jeweiligen Abteilungen vom Sozialamt kennen. Viel Erfolg.


    Mit freundlichen Grüßen
    Renate Gascho

    folgende Informationen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend:


    1. Änderungen im SGB XI durch das COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz (in Kraft getreten am 28. März 2020)
    Um das Infektionsrisiko der Pflegebedürftigen und aller in der Pflege tätigen Beschäftigten herabzusetzen und Pflegeeinrichtungen und Pflegekräfte zu entlasten, werden folgende Maßnahmen getroffen:
    o Qualitätsprüfungen (Regelprüfungen) werden befristet ausgesetzt. Anlassprüfungen werden jedoch weiter durchgeführt.
    o Pflegegutachten zur Feststellung, ob die Voraussetzungen der Pflegebedürftigkeit erfüllt sind und welcher Pflegegrad vorliegt, werden statt in einer umfassenden persönli-chen Befunderhebung im Wohnbereich auf Aktenlage in Kombination mit strukturierten Interviews erstellt.
    o Wiederholungsbegutachtungen zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit werden aus-gesetzt und die 25-Arbeitstagefrist (Bearbeitungsfrist) der Pflegekassen auf Dringlichkeitsfälle beschränkt.
    Pflegebedürftige, die zu Hause gepflegt werden und ausschließlich Pflegegeld beziehen, müssen sich regelmäßig in der eigenen Häuslichkeit beraten lassen. Der Abruf dieser verpflichtenden Beratungen im häuslichen Bereich kann pandemiebedingt befristet unterbleiben, ohne dass sich dies auf den Pflegegeldanspruch auswirkt.
    Wenn Pflegeeinrichtungen durch die Pandemie bedingt finanzielle Mehrausgaben oder Mindereinnahmen entstehen, bekommen sie diese über die Pflegeversicherung erstattet.
    Den Pflegekassen wird zudem ein weiter Gestaltungsspielraum zur Vermeidung von pfle-gerischen Versorgungslücken bei Pflegebedürftigen der Pflegegrade 2 bis 5 in der häuslichen Versorgung eingeräumt. Pflegebedürftige können auf Antrag Pflegesachleistungen für häusliche Pflegehilfe bis zum 30. September 2020 nicht nur für Leistungen von anerkannten Anbietern (ambulante Pflegedienste), sondern auch für andere Hilfen einsetzen, wenn dies zur Überwindung von pandemiebedingten Versorgungsengpässen erforderlich ist. Dies kann von professionellen Angeboten bis zur Inanspruchnahme nachbarschaftlicher Hilfe reichen. Der Anspruch auf Pflegesachleistung für häusliche Pflegehilfe umfasst je nach Pflegegrad zwischen bis zu 689 Euro im Monat bei Pflegegrad 2 und bis zu 1.995 Euro im Monat bei Pflegegrad 5.


    2. Zweites Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite (vom Bundestag am 14.05.2020 beschlossen, Bundesrat hat am 15. Mai 2020 zugestimmt; gesetzliche Regelungen treten überwiegend am Tag nach der Verkündung in Kraft.)
    Maßnahmen zur Stützung und Erhaltung der pflegerischen Versorgung insbesondere im häuslichen Bereich:
    o Die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Entlastungsbetrages nach § 45b SGB XI werden vereinfacht. Bis zum 30. September 2020 können Pflegebedürftige mit Pflegegrad 1 den Entlastungsbetrag (bis zu 125,- Euro monatlich) auch für an¬dere Hilfen als Tages- und Nachtpflege, Kurzzeitpflege, ambulante Pflegedienste oder anerkannte Angebote zur Unterstützung im Alltag einsetzen, die der Sicherstellung der Versorgung der Pflegebedürftigen dienen, wenn dies zur Überwindung von pandemiebedingten Versorgungsengpässen erforderlich ist. Dies kann von professionellen Angeboten bis zur Inanspruchnahme nachbarschaftlicher Hilfe reichen.
    o Für alle Pflegebedürftigen wird die Ansparmöglichkeit von nicht in Anspruch genommenen Entlastungsleistungen erweitert. Sie können die aus dem Jahr 2019 übertragenen Leistungsbeträge für nicht in Anspruch genommene Entlastungsleistungen bis zum 30. September 2020 nutzen, statt nur bis zum 30. Juni 2020.
    o Pflegebedürftige, die Kurzzeitpflege in stationären Vorsorge- oder Rehabilitationsein-richtungen wahrnehmen, erhalten bis zum 30. September 2020 einen vorübergehend erhöhten Leistungsbetrag zur Verhinderung höherer Eigenanteile (regulär zur Verfügung stehender Leistungsbetrag: 1.612 Euro im Kalenderjahr, vorrübergehende Er-hörung auf bis zu 2.418 Euro).
    o Darüber hinaus können freie Kapazitäten in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen für die vorübergehende Versorgung und Betreuung pflegebedürftiger Menschen genutzt werden, denen etwa nach einem Krankenhausaufenthalt eine quarantänebedingte Rückkehr in die vollstationäre Pflegeeinrichtung vorübergehend nicht möglich ist. Der Pflegeplatz des Pflegebedürftigen ist von der vollstationären Pflegeeinrichtung während dieser Abwesenheit freizuhalten. Der Pflegebedürftige darf mit keinen zusätzlichen Kosten belastet werden.
    Akuthilfe für pflegende Angehörige (auf Initiative des BMFSFJ):
    o Kurzzeitige Arbeitsverhinderung und Pflegunterstützungsgeld
    Pflegende Angehörige haben heute das Recht, in einer akut auftretenden Pflegesituation bis zu 10 Arbeitstage (entspricht i.d.R. 2 Wochen) der Arbeit fernzubleiben, um für ihre pflegebedürftigen Angehörigen die Pflege zu organisieren oder sicherzustellen. Für diese Zeit kann ein Pflegeunterstützungsgeld beantragt werden, als Ausgleich für entgangenes Arbeitsentgelt.
    Während der COVID-19-Pandemie soll das Recht, der Arbeit zur Bewältigung einer pandemiebedingten akuten Pflegesituation fernzubleiben, bis zu 20 Arbeitstage umfassen (entspricht 4 Wochen), um die Pflegesituation zu bewältigen. Auch das Pflegeunterstützungsgeld wird für bis zu 20 Arbeitstage gewährt, wenn ein Engpass in der pflegerischen Versorgung entstanden ist, den die Angehörigen pandemiebedingt nur selbst auffangen können. Bereits in Anspruch genommene Arbeitstage mit Pflegeunterstützungsgeld werden angerechnet. Die Regelungen sind bis zum 30. September 2020 befristet.
    o Pflegezeit und Familienpflegezeit werden befristet bis zum 30. September 2020 flexibilisiert.
    • Wer den gesetzlichen Rahmen für die Auszeiten (6 Monate Pflegezeit, 24 Monate Familienpflegezeit) bisher nicht ausgeschöpft hat, soll kurzfristig mit Zustimmung des Arbeitgebers Restzeiten der Freistellungen in Anspruch nehmen können, sofern sie die Gesamtdauer von 24 Monaten nicht überschreiten. Die Pflegezeit bzw. Familienpflegezeit muss spätestens bis 30. September 2020 beendet sein.
    • Pflegezeit und Familienpflegezeit müssen vorübergehend nicht unmittelbar aneinander anschließen, wenn der Arbeitgeber zustimmt.
    • Die Ankündigungsfrist gegenüber dem Arbeitgeber wird bei der Familienpflegezeit vorübergehend auf 10 Tage (statt 8 Wochen) verkürzt und damit an die der Pflegezeit angeglichen. Die Schriftform wird befristet durch die Textform ersetzt.
    • Ein Unterschreiten der wöchentlichen Mindestarbeitszeit von 15 Stunden (auch auf null) im Familienpflegezeitgesetz ist für längstens einen Monat vorübergehend möglich.
    o Darlehnsberechnung und Rückzahlungsverpflichtung bei der Familienpflegezeit
    • Kurzfristige pandemiebedingte Einkommensausfälle im Zeitraum 1. März bis 30. September 2020, z.B. durch Kurzarbeitergeld, werden bei Ermittlung der Darlehenshöhe auf Antrag nicht berücksichtigt.
    • Bei der Darlehenstilgung können im Verwaltungsverfahren pandemiebedingte finanzielle Engpässe berücksichtigt werden. (Hinweis: Keine gesetzliche Neuerung, entspricht den allgemeinen Regelungen der Familienpflegezeit.)

    ist gestern bei und eingegangen:


    1. Bessere Unterstützung zur Vereinbarkeit von Pflege und Beruf in einer akuten Pflegesituation
    a) Pflegeunterstützungsgeld
    Bisher erhalten Beschäftigte für bis zu 10 Arbeitstage Pflegeunterstützungsgeld als Lohnersatzleistung, wenn sie vor einer akuten Pflegesituation stehen, in der sie die Pflege sicherstellen oder organisieren müssen. Die Neuregelung sieht einen vereinfachten Zugang zum Pflegeunterstützungsgeld vor. Es wird bis zum 30. September 2020 auch gewährt, wenn ein Engpass in der pflegerischen Versorgung entstanden ist, den die Angehörigen im Zuge der COVID-19-Pandemie nur selbst auffangen können. Bis zum 30. September 2020 sollen Beschäftigte darüber hinaus die Möglichkeit erhalten, das Pflegeunterstützungsgeld insgesamt für bis zu 20 Arbeitstage in Anspruch zu nehmen. Bereits genutzte Tage mit Pflegeunterstützungsgeld werden angerechnet.

    b) Kurzzeitige Arbeitsverhinderung
    Bisher haben Beschäftigte in einer akut auftretenden Pflegesituation die Möglichkeit, bis zu 10 Arbeitstage von der Arbeit fernzubleiben. Die Neuregelung sieht eine Inanspruchnahme von bis zu 20 Tagen vor. Voraussetzung ist, dass eine pandemiebedingte akute Pflegesituation besteht, die bewältigt werden muss. So wird pflegenden Angehörigen mehr Zeit eingeräumt, um die Pflege zu Hause sicherzustellen oder neu zu organisieren, wenn z. B. wegen der COVID-19-Pandemie Tagespflegeeinrichtungen geschlossen wurden oder ambulante Pflegedienste nicht mehr in dem gewohnten Umfang arbeiten. Die Regelung ist bis 30. September 2020 befristet.
    2. Flexibilisierungen bei Familienpflegezeit und PflegezeitBeschäftigte, die gleichzeitig Pflegeaufgaben übernehmen, werden befristet bis zum 30. September die Möglichkeit erhalten, mit Zustimmung des Arbeitgebers Familienpflegezeit und Pflegezeit flexibler zu nutzen. Wer den gesetzlichen Rahmen für die Auszeiten (6 Monate Pflegezeit, 24 Monate Familienpflegezeit) bisher nicht ausgeschöpft hat, soll kurzfristig Restzeiten der Freistellungen in Anspruch nehmen können, sofern sie die Gesamtdauer von 24 Monaten nicht überschreiten. Die Ankündigungsfrist gegenüber dem Arbeitgeber wird bei der Familienpflegezeit vorübergehend nur 10 Tage (statt 8 Wochen) betragen. Die Mindestarbeitszeit der Familienpflegezeit von 15 Wochenstunden kann vorübergehend unterschritten werden. Die Ankündigung in Textform genügt. Auch wird der unmittelbare Anschluss zwischen Pflegezeit und Familienpflegezeit befristet entfallen.
    3. Berücksichtigung von Einkommenseinbußen bei der finanziellen Förderung durch zinslose Darlehen nach dem Familienpflegezeitgesetz

    Auch das Darlehen nach dem Familienpflegezeitgesetz wird den aktuellen Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt angepasst. Monate mit pandemiebedingten Einkommensausfällen können bei der Ermittlung der Darlehenshöhe auf Antrag unberücksichtigt bleiben. Die Rückzahlung der Darlehen wird für die Betroffenen im Verwaltungsverfahren erleichtert.


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Abend Paulinelle,


    Geld aus der Verhinderungspflege zählt für nicht Angehörige oder Verwandte 1. Grades des Pflegebedürftigen als Einkommen und muss versteuert werden. Lassen Sie sich diesbezüglich von einem Steuerberater beraten.


    Alles Gute.
    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Frau Milaxxx,


    generell gesehen haben Sozialarbeiter mit der Leistungsabteilung vom Sozialamt nichts zu tun. Das fällt unter das Sozialrecht. So rein vom „Gefühl“ her, kann ich mir eine Bevormundung dieser Art durch das Amt kaum vorstellen. Vielleicht sollten Sie zu minderst die Rechnungen der gekauften Dinge aufheben. Aber auch da weiß ihr Rechtsanwalt sicherlich wesentlich besser Bescheid. Alles Gute.


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Milaxx,


    dann sind Sie ja mit einem Rechtsanwalt den richtigen Weg gegangen. Sollte Ihre Mutter zusammen mit Ihrem Vater nicht mehr als 10 000 € Vermögen haben, kann sie natürlich Grundsicherung beantragen. Aber das hatte ich Ihnen ja schon mitgeteilt.


    Ich wünsche Ihnen viel Erfolg mit Allem und vielleicht geben Sie bei Gelegenheit noch einmal eine Rückmeldung.

    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Milaxxx,


    das klingt ja alles nicht wirklich gut, was Sie uns da mitteilen. Mein erster Gedanke war ein Rechtsbeistand für Sozialrecht oder zumindest das Einbeziehen des Gruppenleiters der entsprechenden Stelle im Sozialamt.


    Warum wurde für den Vater nicht sofort ein Antrag auf Hilfe zur Pflege gestellt, bzw. mindestens dann, als die Vermögensschongrenze in Höhe von 10 000 € für ein Ehepaar erreicht wurde?


    Auch Ihre Mutter hätte schon längst einen Antrag auf ergänzende Grundsicherung stellen können. Auch für diese Leistung gilt die gleiche Vermögensschongrenze.


    (die zweite Anfrage beantworte ich später)


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Zita,


    eine gesetzliche Grundlage kennen wir hierzu nicht. Sollten Sie und Ihr Mann ergänzende Leistungen der Sozialhilfe beziehen, würde ich einen Antrag beim Sozialamt versuchen. Diverse Beratungsstellen können auch Stiftungsanträge schreiben. Zuerst würde ich aber vorrangig mit der Pflegedienstleitung der Tagespflege sprechen. Auch die müsste etwas dazu sagen können. Alles Gute.


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Simi,


    ich habe mich nun direkt beim Anbieter Lebenshilfe 24 erkundigt. Herr Nocon gab mir folgende Antwort:
    "Hinsichtlich der Kostenübernahme durch die Ämter haben wir unterschiedliche Erfahrungen gemacht, da dies oft im Ermessen des zuständigen Sachbearbeiters liegt. In einigen Fällen wurden die Kosten komplett durch das Amt bezahlt. Mein Eindruck ist, dass ein Vergleich aufgestellt wird zwischen den zu erwartenden Kosten bei einer Heimunterbringung und dem Verbleib zu Hause. Halten sich die Kosten in Wage oder ist die Versorgung zu Hause günstiger, ist die Übernahme der Kosten wahrscheinlicher. Einige Ämter wünschen einen Nachweis der legalen Beschäftigung, dieser ist selbstverständlich.
    Ich empfehle Kunden Kostenvoranschläge zu den Betreuungsalternativen anzufordern und dem zuständigen Amt mit den persönlichen Präferenzen vorzulegen."


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag,


    mit der Antragsbearbeitung und der Bescheiderteilung haben Sozialarbeiter nichts zu tun. Natürlich können Sie den Antrag schon jetzt stellen, dann sehen Sie wie der Sachbearbeiter reagiert. In Großstädten kann es vorkommen, dass jedes Bezirksamt anders mit gewissen Vorgaben umgeht. Manchmal entscheiden aber auch Sachbearbeiter im gleichen Amt unterschiedlich, weil sie einen gewissen Spielraum haben.


    Benötigt der betroffene Mensch irgendetwas wichtiges für den Heimaufenthalt oder für sein Zuhause? Wie z.B. einen elektrisch verstellbaren Liegesessel, einen Fernsehgerät oder einen neuen Kühlschrank? Dann rate ich in der Regel diese Dinge anzuschaffen und dringend die Rechnung für Rückfragen aufzuheben. Natürlich ohne Gewähr. Eine nachteilige Reaktion habe ich bisher noch nicht bekommen.


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Sabine,


    dazu gibt es auch leider keine gesetzliche Grundlage. Ihre Mutter befindet sich in einer stationären Einrichtung und hat somit eine tägliche rundum Versorgung. Sie könnten wenn Sie wollen, in dem Heim auch ihre Wäsche waschen lassen. Befindet sich ein Elternteil oder ein anderer Angehöriger/Freund den man vorher zuhause gepflegt und versorgt hat in einem Pflegeheim, gilt man auch nicht mehr als seine Pflegeperson sondern als Angehöriger, Kind oder Freund – je nachdem. Das Pflegepersonal vor Ort sind nun die Pflegepersonen Ihrer Mutter.


    Mit der Verhinderungspflege haben Sie natürlich recht. Die greift nur im ambulanten Bereich.


    Haben Sie als ehrenamtliche Betreuerin (über das Amtsgericht) oder als Bevollmächtigte Ihrer Mutter die Gesundheitssorge? Dann sollte es auch kein Problem bei der Einsicht in ein Gutachten vom MDK geben.


    Aber natürlich verstehe ich Ihren Ärger über die enge finanzielle Situation. Vielleicht sollte Ihre Mutter in Zukunft ihre Fußpflege, Friseur oder Hygieneartikel von ihrem Taschengeld selbst bezahlen und Sie als Tochter beglücken Ihre Mutter weiterhin mit Ihrer Anwesenheit und bringen vielleicht ab und an einen selbstgemachten Kuchen mit. Persönliche Zuwendung z.B. in Form von Gesprächen, vorlesen, Spazieren gehen, Füße massieren oder einfach nur da sein, ist oft das wichtigste für einen Menschen im Pflegeheim.


    Alles Gute für Sie und Ihre Mutter wünscht
    mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Simi,


    nach wiederholter Nachfrage beim hiesigen Sozialamt (eine ähnliche Anfrage wurde hier im Forum schon einmal gestellt) konnte ich wiederum nur erfahren, dass es dort noch keine Erfahrungswerte mit einer entsprechenden Antragstellung für eine 24 Std. Pflege/Betreuung im eigenen Wohnumfeld gibt. Grundsätzlich wird aber eine anteilige Kostenübernahme nicht ausgeschlossen. Die Antragstellung läuft über das siebte Kapitel des SGB XII, Hilfe zur Pflege § 61 ff. Vorrangig sind die Leistungen der Pflegekasse einzusetzen. Nehmen Sie am besten persönlich Kontakt während der offenen Sprechzeiten mit Ihrem zuständigen Sozialamt auf und sprechen Sie dort über die gewünschte Antragstellung. Es wäre schön, wenn Sie uns hier im Forum über das Ergebnis informieren würden. Viel Erfolg wünscht


    mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag,
    das ist im Prinzip nicht schwer. Gibt es einen Pflegestützpunkt in Ihrer Stadt? Dann wäre dort eine persönliche Beratung vermutlich am sinnvollsten. Aber auch Seniorenberatungsstellen oder ähnliches wissen Bescheid.
    Die Berliner Pflegestützpunkte haben auf ihrer Internetseite diverse Informationsblätter. Da könnte man sich vorab schon einmal informieren. Hier alles aufzulisten wäre einfach zu viel. Für einzelne Fragestellungen gibt es auch ein kostenloses Servicetelefon mit der Tel. Nr.: 0800 5950059.
    Aber auch Ihre Krankenkasse hat sicherlich eine Webseite mit einer Rubrik „Pflege“, wo man das wichtigste erst einmal nachlesen kann.
    In vielen Städten gibt es auch eine Alzheimer Gesellschaft. Auch dort kann man sich über die Ansprüche und Angebote für Betroffene beraten lassen.
    Viel Erfolg und alles Gute.
    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag,


    sollte Ihr Vater ein geringes Einkommen haben und Sozialhilfeleistungen in jeglicher Form (Grundsicherung, Hilfe zur Pflege) beziehen, können Sie einen Antrag bzw. Ihr Vater (oder eben sein Bevollmächtigter) auf eine Härtefallregelung stellen. Siehe auch unter: https://www.pflege-durch-angeh…-zuschuss-zum-zahnersatz/


    Ansonsten gibt es Beratungsstellen, die bei geringen Einkommen Stiftungsanträge stellen können (Caritas, Diakonie, Seniorenberatungsstellen, usw.).


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho

    Guten Tag Lenchen,


    das ist ja wirklich eine sehr schwierige Situation und ich glaube fast, dass ich Ihnen da nicht weiterhelfen kann. Wurde der Rahmenvertrag für teilstationäre Pflege bei der Beratung im Pflegestützpunkt berücksichtigt? Hat Ihre Mutter das Merkzeichen aG im Schwerbehindertenausweis? Dann könnte sie den Sonderfahrdienst nutzen. Gibt es bei Ihnen den Sozialverband VdK Deutschland? Dort bekommt man anwaltschaftliche Beratung und Hilfe zum moderaten Preis. Wenn Sie möchten, lesen Sie bitte die Beiträge vom 22.07.19 im Forum gesetzliche Leistungen ebenso zum Thema „Beförderungskosten Tagespflege“, auch wenn Ihr Anliegen in eine etwas andere Richtung geht.


    Bitte schreiben Sie uns wie es weitergeht. Viel Kraft und alles Gute.


    Mit freundlichen Grüßen
    R. Gascho