Beiträge von Ziska

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    Hallo Herr Homburg.

    Ich weiss nicht ob Sie tätig sind , noch,

    Wir hatten ja bei o. G Thema oft Kontakt.

    Jetzt nach so langer Zeit. Muss ich berichten dass sich nicht viel verschlechtert oder verbessert hat.

    Das essverhalteb ist Imker noch enorm bei gleichzeitiger Abnahme. War im Dezember im Krankenhaus zur Abklärung.

    Koloskopie brachte keinen Befund. Verklebte darmwand, die durch nichts zu klären war zweimalige Abführung.

    Er futtert und futtert.

    Heute morgen ist er mal wieder verschwunden, nicht aufzufinden.

    Polizei verständigt.

    Mal sehen wir sind mit Wohnmobil unterwegs.

    Eigentlich geht das immer gut

    nein nicht veraltet. Wollte mich mal wieder melden. Herr Hamborg hat uns so gut über die Runden geholfen. Mein Bekannter wohnt immer noch bei uns. Wir haben sicherlich Probleme. Man muss aber die durch die Krankheit bedingten Probleme nicht so ernst nehmen. Was ich gar nicht verstehen kann, wenn der Demenzkranke mal wieder was gemacht hat, egal wie geringfügig kriegt man sofort einen Anruf vom Landratsamt. Er muss in Strukturen.

    Wir haben uns ein kleines Wohnmobil gekauft nehmen ihn mit. Er schläft selig mit Bundeswehrschlafsack im Zelt.

    Mein Lebensgefährte wird heute 83. Wir sind froh dass wir es noch stemmen können. Was sind das für Leute bei den Landeatsämtern. Neulich nachts, also November ist er anscheinend das erste mal .

    Unbemerkt nachts um 3 raus, anscheinend Hunger. Ging auch nicht weit vom Haus weg, Polizei klingelte. Er kriegt immer noch mit Auto Fahrrad etc

    Die Demenz hat sich nicht großartig verschlechtert. Nur neulich kam er zählend und ganz verändert. Sowas kann auch mal Schlaganfall sein. War aber wahrscheinlich so es hat ihn was berührt. Alten Ordner gefunden. Das war nicht gut.

    Es gibt eine sehr gute Einrichtung für doppeldiagnosen im Alter. Nur keine Plätze. Wir haben dort such eine Verwandte die mit in demenzgruppen engagiert ist. Sie würde auch am Anfang auch spazieren gehen etc damit der Übergang gut von statten geht.


    Solange ein Mensch noch seinen Willen äußern kann und er nix bösartiges antellt, sollte er doch dort leben können wo er will.


    Die Sachen die bei ihm passieren sind nicht gefährdet.


    Auf einem Campingplatz war er weg. Wir haben gesucht. War neben dran im Altenheim und hat sich furchgefuttert. O. K. Der monetäre Schaden.


    In der Kurzzeitpflege hat ihm die Nachbarin gefallen. Die Nachtpflegerin hat ihn im Nachbarzimmer in Umarmung gefunden. Die anderen Pfleger auf der Station meinten sie hätten es anders gehandhabt. Aber diese Kraft ist sehr barsch und da endete es im Streit. Sie meinte dann nur wenn es nochmal passiert würde sie ihn einweisen.


    Ich glaube viele Menschen können auch ich nicht, können sich da reichenden aber man sollte immer mit ruhigem Ton agieren. Es gibt halt leider unter dem Pflegepersonal such Kratzbürsten.


    Ich möchte sein Verhalten jetzt keineswegs entschuldigen, nur jemand Mit Schizophrenie und Demenz ist ja auch nicht mit normalen Maßstäben zu messen.


    Es sollten in Deutschland viel mehr adäquate Entlastungsmöglichkeiten gegeben sein. Aber ist hier fast Null.


    Da muss noch viel getan werden.


    Unser Bekannter wird generell von allen als sehr gutmütig eingestuft. Wenn er ungehalten wird isses meistens Hilflosigkeit.


    Wollte mich mal wieder gemeldet haben.

    Er wohnt noch bei uns und ist den Umständen entsprechend wohlauf.

    Ziska

    Hallo Herr Hamborg
    Jetzt hätte das
    Kompetenzzentrum ihn auch für eine kurzzeitpflege in Betracht gezogen, damit man sehen kann ob es passt.
    Nur er möchte nicht rein auf einmal. In dem Punkt ist die Vergesslichkeit wie weggeblasen. Er brabbelt immer wieder vor sich hin da komm ich nicht mehr raus.
    Steigert sich da richtig rein und glaubt auch nicht dass er dann wieder heim darf. Wir wollen ihn abschieben etc.
    Gestern meinte er Henkersmahlzeit. Wir hatten Angst dass er durchgeht. Und wieder psychotisch reagiert.
    Eigentlich möchte ich den Termin am 4. 8. NIcht absagen, denn dann krieg ich so schnell nix mehr.
    Ich meine so verschlechtert sich sein Zustand. Am 27. hat er Termin beim Neurologen.
    Der sozialpsychiatrische Dienst im Krankenhaus meinte wenn ich diesen Platz nicht nehme krieg ich nie mehr einen. Aber gegen seinen Willen in den offenen Bereich?
    Das kann doch auch nicht gut gehen.
    Das Heim meinte ich solle ihm was von Urlaub erzählen aber er ist ja immer dabei. Das glaubt er nicht. Mit den Hausarzt habe ich besprochen dass wir kleine Schritte gehen vielleicht bis Weihnachten schauen nur die Kurzzeitpflege wäre eine Entlastung und
    Für ihn vielleicht gar nicht so schlimm.
    Gestern kam im Fernsehen ein Beitrag über Demenzkranke und Musik.
    Seine Aussage dazu war " da sind nur alte Leute".
    Oh je

    Hallo Herr Homburg,
    Hat sich herausgestellt dass das risperidon sein essverhalten gesteigert hat, auch viele Blutwerte waren erniedrigt. Das Medikament wurde umgestellt und er benimmt sich wie vorher. Kein Schreien mehr, keine Wahnvorstellungen.
    Leider weiss man auch nicht wie schnell die Krankheit fortschreitet.
    Es ist im Moment richtig angenehm.
    Keine einfachen Entscheidungen.
    Wir feiern jetzt erstmal Geburtstag nach. Dann spreche ich mit Hausarzt und neurologin.
    Werde mich wieder melden.

    Hallo Herr Hamburg,
    Ich glaube man sollte immer Mal kurz durchschnaufen, es kommt meistens anders als man denkt.
    Gestern war ich noch mit gemischten Gefühlen im Heim und habe Unterlagen geholt.
    Heute kam der Anruf dass er wieder entlassen wird.
    Nachdem niemand in der Klinik mit uns kommuniziert hat schon makaber.
    Jetzt schauen wir Mal wieder wie er sich verhält.
    Was mir Sorgen macht war die Aussage "Sie kriegen nie mehr einen Heimplatz".
    In den offenen Bereich lasse ich ihn nur mit seinem
    Einverstandnis.
    Ach könnten manche Menschen nur sehen dass dieses Verhalten krank ist und man das mit wegwerfen auch nicht ändern kann.
    Man sollte mehr Unterstützung bekommen und Hilfe von einer Klinik nicht so viel Druck.


    Wir haben uns auch Gedanken gemacht und wollen den Mittelweg einschlagen zwischen reizarm und Überforderung, schauen wie er sich verhält.

    Leider spricht er nicht, stellt sich total auf unwissend und das wird alles auf alzheimet Verschlechterung geschoben. Da hier nicht kommuniziert wird ist das sehr schlecht für ihn.
    Ich habe einen Platz im kompetenzzentrum demenz.
    Nach langem hin- und her.
    Ich denke es wird das beste sein. Wir sind in der Nähe. Er kann sich einleben und wenn er sich wohlfühlt wäre das gut.
    Am Montag habe ich einen Termin mit der pflegeleitung.
    Von der psychiatrie wurde eine Verlegung in ein pflegeheim angeraten. Das ist eine sehr schwierige Situation.
    Gegen die Psychose kann nix unternommen werden wenn nicht geredet wird.
    Er stand hier schon mit Messer in der Hand und meinte Kehle durchschneiden wegen dem Hunger oder "komm hau mir eine über den Kopf dann isdes birbei" er leidet sehr. Nur mit der psychiatrie kann man das nicht kommunizieren. Wird alles runtergespielt. Kurz gefragt geht es ihnen gut. Er sagt ja und dann wars das
    Schade.
    Ich habe bei dem pflegeheim ein gutes Gefühl. Und hoffe die können ihn so beschäftigen dass es für ihn erträglicher wird.
    Andererseits kann ich froh sein dass ich den gewünschten heim platz habe.
    Wenns gar nicht gut geht muss man weitergehen, nur zu viele Veränderungen sind nicht gut für ihn.
    Das stationsteam im Oktober hatte unbedingt beschützen Bereich angeraten. Jetzt soll er in den offenen.
    So ganz glücklich bin ich mit der Situation nicht. Hätte mir mehr von der psychiatrie gewünscht.es ist jetzt so wie es ist. Lange abgewägt

    Leider spricht er nicht, stellt sich total auf unwissend und das wird alles auf alzheimet Verschlechterung geschoben. Da hier nicht kommuniziert wird ist das sehr schlecht für ihn.
    Ich habe einen Platz im kompetenzzentrum demenz.
    Nach langem hin- und her.
    Ich denke es wird das beste sein. Wir sind in der Nähe. Er kann sich einleben und wenn er sich wohlfühlt wäre das gut.
    Am Montag habe ich einen Termin mit der pflegeleitung.
    Von der psychiatrie wurde eine Verlegung in ein pflegeheim angeraten. Das ist eine sehr schwierige Situation.
    Gegen die Psychose kann nix unternommen werden wenn nicht geredet wird.
    Er stand hier schon mit Messer in der Hand und meinte Kehle durchschneiden wegen dem Hunger oder "komm hau mir eine über den Kopf dann isdes birbei" er leidet sehr. Nur mit der psychiatrie kann man das nicht kommunizieren. Wird alles runtergespielt. Kurz gefragt geht es ihnen gut. Er sagt ja und dann wars das
    Schade.
    Ich habe bei dem pflegeheim ein gutes Gefühl. Und hoffe die können ihn so beschäftigen dass es für ihn erträglicher wird.
    Andererseits kann ich froh sein dass ich den gewünschten heim platz habe.
    Wenns gar nicht gut geht muss man weitergehen, nur zu viele Veränderungen sind nicht gut für ihn.
    Das stationsteam im Oktober hatte unbedingt beschützen Bereich angeraten. Jetzt soll er in den offenen.
    So ganz glücklich bin ich mit der Situation nicht. Hätte mir mehr von der psychiatrie gewünscht.es ist jetzt so wie es ist. Lange abgewägt

    Hallo Herr Hamborg,
    ich habe das getan, hatte auch einen verständnisvollen Richter der hat auch das immer gesehen und sich auch einen Überblick verschafft. Es ging um einen chip beim Wandern damit wir ihn wieder finden.
    Manchmal ist es aber gar nicht so einfach die Maßnahmen durchzuführen, dann kommt schon wieder was.
    Wir sind nun manchmal wirklich überfordert und im nachhinein sage ich hätte man es merken müssen oder einen Arzt rufen.
    Der Bekannte hat sich immer weiter reingesteigert und ich denke zum Schluß meinte er, wir hätten ihn verraten, meinte immer wieder wann kommen denn die um michzu holen. Ich dachte er höert wieder auf.
    Wollte meine Handys ins Haus bringen und dann hatte er Panik. Wollte unbedingt weg, hat auf der Straße noch gerufen "Wir waren Freunde" also die reinste Verzweiflung und Panik.
    Die Polizei rief dann an, er wollte nicht nach Hause, dann haben sie ihn in die Psychiatrie.
    Es gibt keinen Unterbringungsbeschluß er ist angeblich freiweillig in der geschlossenen.
    Das Landratsamt hat mich gedrückt und meinte ob ich nicht einen Heimplatz hätte. Das habe ich in einem Kompetenzzentrum Demenz.
    Die Klinik würde ihn auch so lange behalten also direkt von der Psychiatrie in das Kompetenzzentrum.
    Für uns sehr schmerzlich und heute habe ich ihn besucht, da meinte der Zimmernachbar er will nach Hause wohnt da und da. also er konnte dem Nachbarn sogar die Adresse vermitteln.
    Jetzt stehe ich vor der schwierigen Entscheidung die nicht leicht ist.
    Einerseits würde ich ihm noch eine Chance geben, denn das Heim ist eben dann für immer andererseits werde ich von allen bedrängt jetzt diesen Schritt zu tun.
    Nu wenn er mir gleich wieder wegläuft? Habe das auch mit einem Rechtsbeistand besprochen.
    Mein Lebensgefährte und ich haben es hier auch besprochen ob wir die Selbständigkeit von ihm falsch eingschätzt haben und nicht gesehen haben wie hilflos er eigentlich ist.
    Heute hat er Geburtstag und da kam noch nicht einmal ein Anruf von seiner Familie. Traurig.
    Ich meine irgendwann mal uss dieser Schritt kommen und wenn ich schon einen Heimplatz ghabe....

    Naja die Polizei hat sich bei Gercht beschwert so nach demMotto man wäre kein guter Betreuer.
    Der Richter kommt eh am 10. wg. dem Chip den wir beim Wandern benützen wollten.
    Schauenwir mal was er sagt.
    Das Landratsam hat die Meinung der Polizei nicht bestätigt. Wenigstens das.
    Es wurde die Vermutung geäußert dass er nicht gut versorgt sei. Sein Zimmer würde vermutlich dementsprechend aussehen.
    Ich habe meine Meinung dazu kundgetan und schaue mal wie es weitergeht.
    Eigentlich sollte Polizei so einen Menschen schützen nur er kann auch gut schauspielern und weiß andererseits nach einer halben Stunde nicht mehr dass er und was er gegessen hat.
    mfg

    Hallo Herr homburg
    Wir haben jetzt das Problem dass der bekannte kurz nach dem Essen Hunger schreit. Er ist auch ganz verzweifelt.
    Am Samstag ist er dann um 22 Uhr furchgegangen wollte essen gehen. Man konnte ihm nicht klarmachen dass die Gastronomie geschlossen hat. Polizei hat ihn dann wiedergebrachz. Gibt es etwas um ein bisschen zu steuern? Wir können das auch nicht lange mehr, denn irgendwo muss ein bisschen Ruhe einkehren.
    Geb ihm dann zwei Stücke Obst. Er nimmt aber auch nicht zu.
    Schwierig.

    Hallo Herr Homburg.
    Wir gehen jeden Tag so 1 1/2 Stunden. Das geht ganz gut
    Er sieht zwar im Fernsehen die Problematik mit der Pandemie vergisst aber sofort wieder.
    Gestern wollte er Essen gehen oder Kegeln oder..... ich verstehe dass er sich irgendwie nicht den Vorschriften beugen kann. Nur es ist unheimlich schwierig wenn er auf Leute zulässt. Hände schütteln möchte etc.
    Manche sind dann sehr erbost.
    Ich werde z. B. Heute einfach mal mittags an unseren Gaststätten vorbeispazieren. Wenn er momentan sieht dass alles zu hat vielleicht hilft das temporär. Ansonsten sagt er immer. Wenn er z. B. Nicht essen gehen kann. Er will jetzt sofort ins Altenheim.
    Weil er eben meint wir hätten uns geändert. Schwierig.. was würde denn passieren wenn er irgendwo aufgegriffen wird weil er meint essen gehen zu müssen. Wir haben o Bayern ja die Ausgangsbeschränkung. Die Polizei kennt ihn ja. Ich hoffe dass wir ihm immer wieder klar machen können dass wir ihn nicht einsperren sondern die Situation ernst ist.
    Mfg

    Hallo Herr Homburg
    Meistens kommt es anders wie geplant.
    Habe womo bestellt. Hatten Pläne mit Wandern und Urlaub.
    Der Bekannte hat sich paarmal so verlaufen dass ich Ortungschip beantragt habe.
    Nun hat die "corona"krise alles durcheinander gebracht.
    Nichtsdestotrotz läuft es ganz gut mit dem zusammenleben entgegen unseren Erwartungen
    Wir müssen jetzt unsere eigenen Vorstellungen den neuen Bedingungen anpassen. Fast alle Wanderveranstaltungen sind mit recht abgesagt. Also ändern wir unser freizeitverhalten. Das braucht Zeit und die haben wir ja dazu.
    Ich wünsche allen in diesem Forum dass sie gesund bleiben. Auch Ihnen.
    Mfg

    Hallo Herr Homburg.
    Jetzt war ich mit dem Bekannten bei einem anderen Arzt bzw Arztin.


    Er wurde ernst genommen. Untersucht gründlicher und wir haben uns beide gut aufgehoben gefühlt.


    Die Aggressionen sind fast nicht mehr da. Der unbändige Hunger ja. Er schlingt regelrecht. Verschluckt sich so sehr dass es nur noch gurgelt.


    Die Psychiaterin hat die Diagnose der Schizophrenie nicht bestätigen können.


    Der langjährig behandelnde Neurologe hat 0.5 Risperidon gleich auf 3 kg erhöht. Also morgens und abends das wären dann 6.


    Die jetzige meinte man solle das wieder reduzieren.


    Es geht ihm Tel gut. Die mittelschwere Demenz wurde jetzt als leicht eingestuft und sie meinte man solle versuchen mit ihm zu arbeiten. Da wäre noch was möglich.


    Ich habe das Gefühl wir sind endlich Mal gut aufgehoben.


    Es ist für all nicht ganz einfach. Mein Lebensgefährte hat zweite Hüfte bekommen.


    Vielleicht können wir noch Mal an die gemeinsame Wanderzeit anknüpfen.


    Herzlichen Dank für die Ratschläge

    Jetzt muss ich nochmal antworten. er hört keine Stimmen. Er lebt seit Jahrzehnten in einer Traumwelt, die er sich, nehme mal an, zum Schutz aufgebaut hat alles was unangenehm ist verschwindet und alles ist schön und gut. Selbst der Aufenthalt in der geschlossenen war gut.
    Er bildet sich hal ein, wenn er im Lotto gewinnt sind alle Probleme gelöst. Irreale Vorstellungen halt.
    Dass es Verlustängste waren hat sich fast dadurch bestätigt, dass er gestern, als wir mit dem Zug zu meinem Lebensgefährten gefahren sind, bei seinem Anblick in Tränen ausbrach und auf die Frage, warum er denn weint, nur meinte, "ich freue mich so, dass ich ihn wiedersehe."
    Hätte ich so extrem nicht angenommen, Er wusste auch noch ziemlich lange, dass wir ihn besucht haben und meinte 2 Stunden später "Hoffentlich kommt er bald wieder".
    Wir werden auf jeden Fall an diesem Freitag merken, ob sich was geändert hat, denn da sind wir auf unserem jährlichen Galaball und ich habe noch eine Karte für ihn ergattern können. Leider ein paar Plätze weg. Wir werden ein Auge auf ihn haben ob er zum Glas des Nachbarn greift.
    Ich denke aber dass die Auftritte von Latein- und Standardtänzern ihn ablenken werden und begeistern. Wir können auf jeden Fall unsere geplanten vorhaben nicht zurückstellen. Unser Leben muss auch weitergehen. Danach werden wir verstärkt an eine gute Lösung fürdie Unterbringung arbeiten und ich hoffe ich finde etwas annehmbares.

    Jetzt nochmal ganz kurz. Habe gesehen dasss das Risperodon Blutdruckabfall auslösen kann.
    Da werde ich schauen, dass wir so schnell wie möglich zum Neurologen kommen.

    Hallo Herr Hamborg,
    ich danke für die hilfreichen Ratschläge.
    Er spricht wieder mehr. Schläft gut, also braucht er die Bedarfsmedikation an Schlaftabletten nicht. die Klinik hat auch gemeint, man solle die Medikation mit Risperidon überprüfen und dann absetzen.
    Was ich nicht verstehe es wurde in der Klinik eine essentielle Hypertonie festgestellt, demzufolge bekomtm er 1 Ramipril.
    Heute messe ich den Blutdruck und er ist sehr niedrig 85 zu 59.
    Das ist abklärungsbedürftig.
    Er bekommt jetzt auch folsäure.
    Fasst sich immer wieder an die Herzgegend.
    Ansonsten ist natürlich alles vorhergehende vergessen. Sitzt da mit dem Hündchen und redet mit ihm.
    Vielleicht war das auch Misstrauen und er nimmt sofort Verhaltensweisen von anderen an. Er schrieb immer Sätze auf oder zeigte mit dem Finder. Jetzt wirdes besser.
    Wie lange wir das natürlich tragen können wird sich rausstellen und bis dahin m,öchten wir eine "gute" Unterbringungsmöglichkeit.
    Ich meine, es war zuviel für ihn - unsere Rumhetzeri wegen der OP - manchmal kriegen solche Leute dann Angst ihre Bezugspersonen zu verlieren. Das mit dem Alkohol waren "nur" 4 Bier, nur die verträg man halt nicht besonders gut wenn man sonst nie trinkt. Das kam auch im Heim schon mal vor, dass er aufgrund der Demenz einfach vergessen hatte, dass er nicht trinken soll. wir haben dann zusammen mit dem stellvertretenden Heimleiter aufgepasst und er ging danach wieder in ein Cafe und aß Kuchen und trank Kaffee. Also war kurz darauf wieder vergessen.
    Es scheint kir fast so als ob in der ;Medlla,emtembpx ais aus Versehen zweimal Ramipril mogens und abends drinne sind und nur einmal morgens das Risperidon. Ich kann das nicht so genau erkennen, weil auch manche Medikamente die gegeben werden keine "Marken" sind. Ich habe lt. Medikamentenplam im Arztbrief allels neu gepackt ind werde den Dispenser mit zum Neurologen nehmen. Ich glaube deswegen ist der Blutdruck so niedrig. Sowas sollte nicht passieren aber kann schon mal vorkommen.
    Das mit den Vitaminen werde ich nochmal ansprechen. Herzlichen Dank für die Tipps. Mit dem Kompetenzzentrum stehe ich in Verbindung und ich werde versuchen ihn ab und zu in deren Hausgemeinschft zur Tagespflege zu geben.
    Dann sieht man auch ob er weglaufen würde etc.
    Und niochmal herzlichen Dank für die Wünsche mit viel Kraft. Die Kraft haben wir schon nur oftmals nicht die Kenntnis über diese Krankheit. und die Möglichkeit sie zu heilen. Leider.

    Er wird jetzt morgen entlassen, nachdem er vor zwei Tagen fixiert werden musste.
    Leider fühlt man sich sehr allein gelassen.
    Der Sozialpsychiatrische Dienst meinte, hier besteht eine Versorgungslücke.
    Vielleicht hätte er dort bleiben sollen wo er war. Das stimmt nur bedingt. Denn nur eine Verwahrung kann auch nicht das Non Plus Ultra sein.
    Die Vorschläge die vorher genannt wurden mit Tagespflege finde ich gut, nur da müsste erstmal ein Platz gefunden werden. Denn da würde er seinen Fähigkeiten entsprechend noch gefördert werden.
    Zwangsmaßnahmen wie in der Klinik finde ich sind nicht förderlich.
    Ich hoffe es wird sich in den nächsten Jahren das Defizit der "Versorgungslücken" etwas schließen. Solange ich kann werde ich dafür kämpfen dass hier bessere Lösungen gefunden werden als nur irgendwohin abschieben. Es sollte schon für den Menschen auch passen.
    Wenn ich aber merke dass ich das gesundheitlich nicht mehr kann dann muss ich leider die Sache abgeben.

    Hallo. Barbara,
    Demenz wurde jetzt wieder in der geschlossenen bestatigt. Mittelschwer war die Auskunft. Gestellt hat sie ein Neurologie, Psychiater.
    Ein HOPS hatte er schon seit 30 Jahren sowie Beeinträchtigung des Kurzzeit Gedächtnisses infolge eines Unfalles mit Kopfverletzungen.
    Schizophrenie wurde auch in einer Klinik festgestellt soviel ich weiss.
    Ich persönlich sehe keinen Sinn zugedröhnt mit Speichelfluss aus dem rechten Mundwinkel und extremer Verlangsamung.

    Hallo Jutta60,


    das üble ist, dass man den Gedanken nicht loswird, dass die Medikamente ihn so gemacht haben oder einen erheblichen Anteil daran haben. Weil es eben erst seit der Einweisung von Woche zu Woche schlechter geht.


    Leider.

    Jetzt muss ich trotzdem nochmal nachhaken. Vielleicht gibt es Erfahrungswerte wie schnell ein Mensch mit Demenz von ganz normalem Reden bis in die Einsilbigkeit kommen kann.
    Denn vor Zwangseinweisung in die Psychiatrie hat ernoch ganz normal geredet. Sicherlich bei der zusätzlichen paranoiden Schizophrenie Dinge im Kopf gehabt, die nicht real sind. Das kennen wir aber. Nun nach zwei Wochen Psychiatrieaufenthalt spricht er nur noch Wörter. Wenn ich nachhake kommt nur Zuhause, so als wollte er nur zuhause reden. Der Arzt hat das Gespräch so nebenher abgefertigt, meinte er würde nächsten Dienstag entlassen werden, es wäre eine mittelgradige Demenz und erwäre nicht aggresiv auffällig gewesen. Dass er aber nur noch einzelne Wörter vonsich gibt, manchmal wie irre lacht wundert mich.
    Ist es möglich dass sich durch die Psychopharmaka das Wesen so schnell verändert. Erschreckend für mich. Im Nachhinein sage ich die Einweisung in die geschlossene hat nix gebracht. Mit Zwang kann man irreale Vorstellungen auch nicht aus dem Kopf klopfen.
    Es beunruhigt mich wie schnell er jetzt abgebaut hat. Vor einer Woche meinte er noch es wäreihm ganz schummerig im Kopf und ich habe das auf die Psychopharmaka geschoben.
    Herzlichen Dank