Beiträge von Teuteburger

    Rose


    Meine Mutter hat mich eine längere Zeit oft zum Weinen gebracht, war ungewohnt (verbal) aggressiv, nun mit Zunahme der Demenz und Abnahme der Gedächtnisspanne ist sie auffallend heiter gestimmt, lacht sich über alles mögliche kaputt, schläft viele Stunden auch am Tag.

    Das finde ich, ist ja eine schöne Kehrtwendung. So könnte es bleiben.

    Ich selbst hoffe immer noch, dass meine Mama noch lange Zuhause durchhält. Und dass sie an einem längeren Demenzweg vorbeigeht.


    Liebe Grüße

    Ich kann das so gut nachvollziehen, ecia. :)


    Dieses Bestohlen fühlen von einer konkreten Person, das kommt leider immer wieder vor. Mal ist es das Wechselgeld, dann Gläser, Porzellan, Kleider usw.


    Es ist aber alles noch da oder es ist verlegt worden oder es ist zu Bruch gegangen.


    Da die Aussagen oftmals heftig sind und da sie oftmals Personen treffen, die helfend zur Seite stehen wollen, belastet einen das natürlicherweise.


    Ich habe mich da auch schon oft schlecht gefühlt und gedacht, wo soll das noch hinführen, denn ein Vertrauensverhältnis zu den helfenden Personen ist wichtig. Mit der Zeit habe ich mir aber die ein oder andere Strategie erarbeitet. Das hat mir meist dann doch weiterhelfen können.


    Wenn es Personen sind, die weiterhin kommen und die helfen, dann hat mir geholfen, diese in ein besonders gutes Licht zu rücken. Ich habe die Bedenken ernst genommen, aber wenn die Person einfach nur eine nette gewesen ist, zu der auch sonst eine gute Beziehung bestanden hat, dann habe ich immer betont, dass die selbst genügend Gläser, Kleider ect. hat, sie eher noch was mitbringen würde usw. Das hat oftmals geholfen.


    Manchmal ist dann auch ein Schuldiger gefunden worden, der nichts mit dem Demenzkranken zu tun gehabt hat, vielleicht ein Kind das kurz in die Wohnung gehuscht ist, offene Terassentür - es hat nichts böses gewollt ect.


    Je nach Situation habe ich dann mitgeschimpft oder wie beschrieben, die helfende Person in ein gutes Licht gesetzt. Die hat selbst genug ect.

    Es einfach auch mal stehen zu lassen, das ist auch bei mir so eine Sache gewesen, wenn gar nichts gegangen ist. Ich glaube, dass ist das Schwerste, manches dann trotz heftiger Worte, stehen zu lassen. Das gar nichts gegangen ist, das kam aber selten vor, aber es hat mich dann umso mehr runtergezogen. Ich habe dann meist auch hier geschrieben, ein schönes kleines Tiervideo geschaut ect.


    Vielleicht findest du noch Deine eigene Strategie.


    Bis dahin, fühle dich einfach mal gedrückt.


    Liebe Grüße

    Dann drücke ich die Daumen, dass es weiter aufwärts geht und er auf keinen Fall ins Krankenhaus muss.

    Wenn das Fieber schon mal weg ist, dann könnte es gut gehen, denke ich.


    Ich hoffe, dass Du selbst irgendetwas findest, was Deine eigene Situation etwas entlasten kann. Manchmal sind es Kleinigkeiten, die den Demenzkranken wieder in besseres Fahrwasser bringen können. Manchmal geht aber auch nichts.

    Das tut mir sehr leid, Sohn. Aber das hilft Dir auch nicht weiter.

    Weiß man denn, was es für eine Variante ist?

    Meist sinkt die Viruslast nach wenigen Tagen ja schon wieder beträchtlich. Werdet ihr vom Gesundheitsamt immer wieder untersucht und wird ein PCR-Test gemacht.

    Ein Bekannter von mir war recht schnell wieder Virenfrei, durfte auch das Haus verlassen, obwohl die anderen Mitglieder noch erkrankt gewesen.


    Den starken Abbau bei Demenzkranken bei Krankheit gibt es mit und ohne Viren, leider.


    Ich könnte mir vorstellen, dass evt. beides eine Rolle spielen könnte.


    Bei einer so argen Verschlechterung müsste einem normalerweise eine Hilfe zuteil werden. Aber bei der Krankheit geht im Moment nicht viel.


    Ich würde aber auch die Verschlechterung mit einem Arzt besprechen.


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    Bei uns demonstrieren sie wieder fleißig. Hier ist meist alles friedlich, trotzdem. Wenn ich aber sehe, wie das in Dresden oder anderen Ländern vonstatten geht, da kann einem nur schlecht werden.

    Ich drücke die Daumen.

    Jetzt mit Omikron, denke ich auch, dass sich in den nächsten Monaten, trotz aller Vorsicht, einige anstecken werden.

    Vitamin D, Zink, Vitamin C können etwas unterstützen. Ich würde das aber mit dem Arzt besprechen.

    Ich habe schon von einigen Heimen gelesen, dass sich Geboosterte infiziert haben, überwiegend mit milden Verlaufen.

    Hallo, Sohn,


    das freut mich sehr. Ich bin auch etwas überrascht. Das er sich die Nadeln hat setzen lassen, das finde ich schon erstaunlich.

    Ich selbst komme mit der Akupunktur nicht zurecht, habe es einmal probiert. Da hat sich auch nichts getan.


    Was du da berichtest, das lässt aber keinen Zweifel aufkommen, dass es wiederum sehr individuell ist und das es gut helfen kann.


    Ich bin jetzt gespannt wie es weitergeht. :)

    Das klingt schwierig.


    Meine Erfahrung ist auch die, dass die Demenzkranke vielleicht noch nicht so weit ist. Manchmal wird nach einem Krankenhausaufenthalt mehr zugelassen.

    Das ist ein sehr schwacher Trost, ich weiß. Denn im Grunde wäre es jetzt schon gut, wenn sie Hilfe annehmen würde. Es hört sich jedoch nicht so an, als sei hier noch etwas zu machen, wobei manchmal doch etwas geht, je nach Pflegedienstmitarbeiter ect.

    Hallo Sunflower,


    dies habe ich in einer ähnlichen Form erfahren.


    Welchen Pflegegrad hat die Mutter?


    Falls sie bereits Pflegegrad zwei hat, würde ich versuchen, eine Seniorenbetreuerin zu engagieren, entweder über einen Seniorenservice oder über eine entsprechend gut aufgesetzte Annonce.


    Hilfe nehmen Demenzkranke oftmals ungern an, weil sie dadurch noch mehr mit dem eigenen "Nicht mehr können" konfrontiert werden. Das Selbstwertgefühl sinkt bei der Vorstellung in den Keller.


    Deshalb ist es wichtig, dem Demenzkranken, bei der Akzeptanz, der neuen Person zu helfen, damit es demjenigen leichter fällt, Hilfe anzunehmen.


    So kann man eine Seniorenbetreuerin als einen Besuch von der Pfarrei ausgeben oder als eigene Kollegin. Die Pfarrei finde ich noch am Besten, denn wenn es nicht passt, dann kann auch jemand anderer dann kommen. Dann hat dann einfach das Personal gewechselt.


    Man braucht hier oftmals viel Geduld und die Chemie muss weitgehend stimmen. Ich habe so manche Seniorenbetreuerin gehabt. Nach ein, zwei Fehlversuchen hat es dann doch geklappt.

    Und wenn dann ein gewisses Vertrauen aufgebaut worden ist, dann können auch das Duschen und einige Handgriffe im Haushalt akzeptiert werden.


    Hilfreich ist es, wenn man bei der ersten Begegnung dabei ist. Hilfreich ist auch, dass die Situation so normal wie möglich gestaltet wird.

    Hilfreich ist, wenn man nicht gleich bei der ersten Ablehnung aufgibt. Wenn man merkt, die Demenzkranke fühlt sich weitestgehend wohl und angenommen und es kommen aber trotzdem gewisse Bedenken, wie: Die nistet sich bei mir ein, die will nur mein Geld usw., dass man hier so locker wie möglich sagt, nein, die hat selbst genug Geld, die macht das gerne, weil ältere Menschen nach so viel geleisteter Arbeit, es verdient haben, dass man einfach mal vorbeischaut usw. So oder so ähnlich könnte es dann gehen.

    Mit der Zeit kann das besser werden.


    Ich habe zum Schluss eine Perle gehabt, zu der ich selbst eine freundschaftliche Beziehung gehabt habe. Sie hat für uns zur Familie gehört, quasi. Auch die Demenzkranke hat sie dann wie ein Familienmitglied akzeptiert.


    Liebe Grüße

    Hallo Sohn,


    ich schließe mich hier an. Das kann ein Delir sein. In vertrauter Umgebung und mit entsprechender Unterstützung, kann das wieder besser werden oder sogar ganz verschwinden. Das braucht manchmal aber einige Wochen.

    Meine Schwiegermama kam nach dem Krankenhausaufenthalt in die Geriatrie. Obwohl hier auch einiges schiefgelaufen ist, wurde das Delir aber hier bereits besser.

    Die Angehörigen sollten mit dem Heim sprechen.


    Ich habe meiner Mitarbeiterin geraten sich direkt an den gerontopsychiatrischer Dienst zu wenden um sich über das weitere Vorgehen beraten zu lassen. Ich hoffe das war richtig so.

    Das hätte ich auch getan. Normalerweise müsste man hier weiterhelfen können.


    Ich hoffe auch inständig, dass keiner aus unserer Familie zur Zeit in ein Krankenhaus muss. Die Besuchsbeschränkungen sind für Demenzkranke ganz schlimm.

    Ich habe das leider auch schon erlebt. Auch vollständig Geimpfte haben oftmals keinen Zutritt oder nur für eine Stunde, was bei weitem nicht ausreicht. Man muss dann schon sehr hartnäckig sein, wenn man gar nicht zum Kranken darf und wenn das Wohl des Patienten gefährdet ist. Der Personalmangel und die Pandemie erschaffen viel Leid.


    Liebe Grüße

    Danke Herr Hamborg, für Ihre Zusammenfassung des schwierigen Themas.


    Ich denke auch, der Blick sollte auf die nächste Stufe der Pandemie gerichtet sein, die vor allem die vulnerablen Gruppen betreffen wird. So wie einige es bereits beschrieben haben, leiden pflegebedürftige Menschen am meisten darunter.

    Da die Pandemie in Heimen auch sehr unterschiedlich gehandhabt werden kann, wie die Forenmitglieder berichtet haben, bleiben da einige oder viele Demenzkranke weiterhin auf der Strecke, aufgrund der lange bestehenden Pflegenotsituation, aber auch wie streng oder nicht streng der weitere Pandemieverlauf gehandhabt wird, - vorausgesetzt, die meisten Menschen sind geimpft.


    Wann müssen wir uns für die zweite Pandemiestufe öffnen, in der nur die vulnerablen Personen geschützt und in der Freiheit eingeschränkt werden?

    Wie können wir dabei die Würde, die Selbstbestimmung, die persönliche Entfaltung und die Erkenntnisse im richtigen Umgang mit Demenz bewahren?


    Irgendwann wird der Zeitpunkt da sein, dass es in die Endemische Phase übergeht. Nach drei Jahren Pandemie, wird oftmals davon ausgegangen, dass es zumindest in die Richtung geht.


    Ich glaube aber auch, dass es hier wieder keinen Mittelweg geben wird und es von Heim zu Heim unterschiedlich gehandhabt wird. Wenn ich lese, was Hanne alles hat auf sich nehmen müssen, um ihre Eltern zu sehen, während man in anderen Heimen auf den Zimmern eine Begegnung haben konnte, dann ist das einfach zuviel Spielraum.


    Es ist schon soviel passiert. Im Grunde glaube ich das bereits zu viele auf der Strecke geblieben sind und dass es, wenn man Glück hat, in einigen Heimen dann besser läuft. Klare Regeln gibt es weiterhin nicht und ich befürchte da auch keine große Besserung im Moment.


    Ich habe gestern gehört, dass die Zahl der Demenzkranken stark zugenommen hat.


    Studie der WHO: Zahl der Demenzkranken steigt rasant
    Nicht nur das Gedächtnis geht verloren, häufig auch die Orientierung, die Sprache und die emotionalen Fähigkeiten. Millionen Menschen leiden an Demenz - und es…
    www.tagesschau.de


    Liebe Grüße an alle

    Liebes Sonnenblümchen, :)


    da ist ja gehörig etwas schief gelaufen in unserer Kommunikation. Ich habe gerade auch dich gemeint, dass du auf andere zugehen kannst. Das habe ich aus Deinen Texten, die du anschließend geschrieben hast, herausgelesen.


    Deshalb schrieb ich ja auch:


    ich werde den Text jetzt löschen. Ich glaube, ich habe ihn nur aus einem Implus heraus geschrieben, weil mich die Spaltung in der Gesellschaft doch sehr belastet. Und das man daran nichts tun kann, das belastet mich auch. Was ich da vor einigen Wochen gehört habe, von beiden Seiten, dass will ich hier nicht erwähnen. Und in der Mitte stehen dann solche Menschen, wie chronisch kranke Menschen. Diese kenne ich dann auch.

    Ich habe den Text Aufgrund dessen geschrieben, was ich in den Kommentaren, unter den Texten der Medien gelesen habe, also nicht hier.


    In diesen Medien-Kommentaren wird das schwarz und weiß diskutiert. Ich muss hier wirklich dazulernen, dass das zur Zeit oftmals so gehandhabt wird. Ich habe hier wirklich Sachen gelesen habe, die kaum noch zu ertragen gewesen sind. Deshalb habe ich dann "mein Befinden" darüber hier niedergeschrieben. Das war aufgrund meiner zusätzlichen Belastung dann einfach nur zu viel für mich, da ich auch betroffene Angstpatienten kenne, die zu einer Grauzone gehören.


    Das du eine andere Meinung hast, das kann ich gut akzeptieren und ich schrieb das auch.


    Somit tut es mir Leid, Sonnenblümchen, dass hier ein Missverständnis entstanden ist.


    Ich hoffe, dass ich das hier klären konnte, da ich Dich sehr schätze.


    Liebe Grüße an Dich

    Ich möchte an dieser Stelle allen danken, die hier zusätzlich noch geschrieben haben.


    Ich sehe hier trotz der Unterschiede, das Aufeinanderzugehen. Und ehrlich gesagt, dass macht mir ein bisschen Mut. <3


    Liebe Grüße

    Oh, was habe ich denn hier losgetreten. :)


    Mir ging es nur um echte Angstpatienten, die eben trotz aller "Vernunft" und Therapie ihre Ängste nicht besiegt bekommen. Das sind einige wenige.

    Die besagten Impfstoffe haben alle eine vorläufige Zulassung. Das heißt, dass die Hersteller immer noch weiter forschen und Daten nachliefern müssen. Das verunsichert manch einen trotzdem.


    Das Impfstoffe in die Zelle eindringen, dass ist vielleicht nicht richtig ausgedrückt. Aber die mRNA wird über Nanolipide in die Zelle geschleust, das wissen auch die Angstpatienten. Das macht das Virus auch, wenn es die Schleimhautbarriere überwinden kann.


    Aber darum geht es nicht. Es gibt Menschen, die denken "anders" und man kommt nicht jedem mit einer Therapie bei. Viele gehen seit Jahren in die gleiche Selbsthilfegruppe und sie sind "chronisch" krank. Auch Demenzkranke denken anders. Und auch ihnen kann man nicht mehr viel helfen.


    Und solche gibt es auch unter Krankenschwestern und Pflegern. Sie bekommen zwar ihren Alltag, dank ihrer Strategien geregelt, aber nicht etwas in"ihren" Augen völlig Neues.


    Aber was haben die mit den Spaziergängern und Querdenkern zu tun?


    Ich hoffe halt, dass zukünftige Impfstoffe hier eine Wende bringen, die zwar auch überwiegend mit Gentechnik arbeiten, die aber ein anderes Wirkprinzip haben.


    Ich selbst passe auf, gehe nirgendwo hin, außer zum Einkaufen oder zu meiner Mutter. Alles andere läuft über Computer in solchen Zeiten wie jetzt.

    Aber ich kenne andere Geimpfte, die ständig ihre Treffen haben, weil sonst mit ihrem Leben nicht klar kommen. Auch Treffen über zehn Personen. Solches mache ich nicht, auch wenn ich darf.

    Unvernunft gibt es auf beiden Seiten, leider.


    ich werde den Text jetzt löschen. Ich glaube, ich habe ihn nur aus einem Implus heraus geschrieben, weil mich die Spaltung in der Gesellschaft doch sehr belastet. Und das man daran nichts tun kann, das belastet mich auch. Was ich da vor einigen Wochen gehört habe, von beiden Seiten, dass will ich hier nicht erwähnen. Und in der Mitte stehen dann solche Menschen, wie chronisch kranke Menschen. Diese kenne ich dann auch.


    Schwarzer Kater hat es gut ausgedrückt, finde ich:


    Nunja, nun kann man sagen, dass es eben eine Ausnahmesituation ist, in der wir alle zurückstecken und zusammenhalten müssen. Nun, prinzipiell sind Menschen doch mehrheitlich erst mal gutwillig und sie verstehen das auch (eine Gruppe der Widerborstigen etc. gibt es natürlich immer), aber das "Problem" hier scheint mir völlig aus dem Ruder gelaufen zu sein, warum auch immer.


    Ich versuche immer Lösungen und Verständnis für mehrere Seiten zu finden, denn in meinen Augen hat alles seine Gründe. Aber ich sehe inzwischen ein, dass hier nichts zu machen ist.


    Dann ist es halt schwarz und weiß und ich werde lernen müssen, dies zu akzeptieren.


    Liebe Grüße in die Runde

    Mit Esoterik hat das nichts zu tun, denke ich. Ultraschall ist ein bekanntes Verfahren. Jetzt probiert man es bei Alzheimer aus.


    Mit Ultraschall gegen Alzheimer-Demenz | MDR.DE
    Mithilfe von Ultraschallwellen wollen australische Hirnforscher Alzheimer-Demenz bekämpfen. Bei Mäusen und Schafen wurden bereits Erfolge erzielt. Nun geht es…
    www.mdr.de


    Inwieweit es dem Einzelnen helfen oder nicht helfen kann, dass ist die Frage. Seit der Nonnenstudie weiß man auch, dass die Plaques nicht unbedingt etwas mit Alzheimer zu tun haben.


    Es geht hier auch nur ums Aufhalten, nicht ums heilen.


    Ich wage aber zu bezweifeln, dass es bei jedem eine Wirkung haben wird. An etwas glauben muss man sowieso. Das hat mir der Oberarzt einer Klinik mal gesagt. Man kann jede Therapie boykottieren, indem man ihr die Wirkung abspricht. Funktioniert auch bei Medikamenten ect. Bei jeder Behandlung ist der Placebo oder Noceboeffekt mitbeteiligt, um das, was man macht, zu unterstützen oder um das Gegenteil zu bewirken. Daneben haben die Behandlungen und Medikamente natürlich eine eigene Wirkung, aber man selbst hat trotzdem etwas Einfluss darauf.

    Vielen Dank, Herr Hamborg,


    für den hoffnungsvollen Beitrag, von dem ich hoffe, das sich wirklich etwas verändert.


    Dazu kann man hier auch eine Petition unterschreiben.


    Pflegenotstand stoppen! JETZT!
    Pflegenotstand interessiert dich nicht? Das sollte es aber. Denn es wird dich unmittelbar betreffen, wenn nicht jetzt etwas passiert!Der Pflegenotstand wird ...
    www.youtube.com


    Anscheinend kann man das nur ausdrucken und dann mehrere Personen unterschreiben lassen.


    https://asset3.stern.de/producing/pdfs/2021/STERN_Pflege_Petition_2seitig.pdf


    Es gibt sicher noch andere Petitionen. Ich werde mich noch ein wenig umsehen.


    Liebe Grüße an alle und einen guten Rutsch einen guten Start ins Neue Jahr

    Vielen Dank,


    SchwarzerKater für Deinen Zuspruch. Das tut mir gut.


    Ich habe letztens einen Text verfasst, in dem ich geschrieben habe, dass ich zur Zeit selbst wieder große Belastungen habe, schon unabhängig von meiner Mutter.

    Ich habe ihn dann aber gelöscht. Mich macht zudem die Pandemie, das gegenseitige Unverständnis und die Hassgedanken, die man vermehrt bei Menschen vorfinden kann, einfach nur mürbe, egal auf welcher Seite sie stehen.


    Ich befürchte aber, dass man weiter an dem einseitigen Pflege- und Krankenhaussystem festhalten wird, wenn die Pandemie vorbei ist. Hier können schon längst Menschen nicht mehr zeitnah behandelt werden, weil das Personal einfach fehlt. Sechs bis acht Stunden Notaufnahme sind inzwischen oftmals die Regel, genauso wie das Schrumpfen der Intensivstationen und die weiteren Pflegeengpässe. Eine Pandemie, die die Lage um ein vielfaches verstärkt, gibt dem Ganzen dann den Rest.


    Ich finde all das bedenklich, auch im Hinblick auf meine Mutter. Ich kann zwar versuchen, in Sachen Heim, mir die Rosinen rauszupicken, aber wenn es mal schnell gehen muss, dann hat man keine Wahl, wenn zum Beispiel nach einem Krankenhausaufenthalt eine Reha/Kurzzeitpflege wichtig wäre. Und ja, da empfinde ich auch Angst, die ich so gut es geht versuche zu verdrängen, denn ich habe erlebt wie es in Heimen zugehen kann. Ich würde alles versuchen, um ein Heim zu vermeiden, aber eine Demenz kann man alleine nicht bewältigen.


    Liebe Grüße an alle, von Teuteburger

    Hallo in die Runde,


    Ich lese hier weiterhin mit.

    Ich finde die Beschreibung von Dir, Schwarzer Kater einerseits traurig, aber auf der anderen Seite auch wieder gleichbleibend vorhersehbar. Ich weiß auch nicht was schlimmer ist. Mir wäre es immer ein Trost, zu wissen, dass sie gut versorgt ist und wenn sie selbst nicht allzu sehr leiden muss.


    Was du schreibst Sohn, dass nötigt mir Respekt ab, dass du noch mit der Lage zurecht kommst. Ich glaube, fast jeder macht die Erfahrung, dass die Verwandten meist nur kurze Stippvisiten machen.

    Es freut mich zudem, dass die chinesische Medizin bei Deinem Vater eine Wirkung zeigt. Ob er mit den Nadeln zurecht kommt, das wäre natürlich gut.


    Mehr Auszeiten wären sicher nicht verkehrt, aber es stellt sich immer die Frage, wie . . .


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    Ich selbst mache mir sorgen um meine Mama. Bei ihr schwankt das ja sehr mit der Demenz ect., so dass ich manchmal denke, es ist alles doch relativ gut bei ihr und ein andermal hat sie krasse Ausfälle, wo ich vermute, sie hat zu wenig getrunken ect., oder aber es zeichnet sich eine langsame, aber stetig zunehmende Demenz ab. Bei ihr ist alles dabei.

    Auch heute wurde mir Bange. In der letzten Zeit hat sie viel zu viel Essen kaufen lassen. Ich wage nicht es abzulehnen, im Moment noch nicht, weil ich hoffe, sie merkt selbst, dass es falsch ist, weil sie es dann wegwerfen muss. Das mit dem Wegwerfen von schlechtem Essen funktioniert bei ihr noch.

    Aber ansonsten merke ich, dass ihr Kurzzeitgedächtnis wieder mehr nachlässt. Sie weiß dann nicht, dass ihr Sohn an den Weihnachtstagen bei ihr gewesen ist, bis es ihr dann einige Minuten später doch einfällt.

    Leider hat sie auch Probleme mit den Beinen. Sie hat einen Muskelfaserriss gehabt, der Monate gebraucht hat, bis er verheilt gewesen ist. Zudem hat sie sicher auch Mängel und zuwenig Bewegung. Sie hat sich jetzt ein Kombipräparat aus dem Kaufland gekauft mit schlechten Hilfsstoffen,

    Die hilfststofffreien Tabletten, die ich ihr besorgt habe und wo ich ihr einen Plan erstellt habe, aufgrund ihrer letzten Blutuntersuchung, die schon viel zulange zurückliegt, nimmt sie nicht.

    Oftmals vermute ich Eiweißmangel, Calciummangel, B12 Mangel, Vitamin K2 Mangel aufgrund dessen, was sie täglich so isst oder eher auch nicht isst.

    Ich bemerke so einige Defizite im Gedächtnis. Wenn sie es selbst merkt, dann sagt sie: Der Kopf hat zu funktionieren, Punkt. Ich sage dann; Mama, es kann auch eine Stoffwechselstörung sein. Wir müssen da mal schauen.


    Erzählt sie jedoch von früher, dann ist alles da und man merkt nichts.


    Ich hoffe sehr, dass es ein langsamer Prozess wird und dass sie rechtzeitig Hilfe zulässt und dass sie, ich muss es leider sagen, nicht solange lebt, dass das Gedächtnis ganz hinüber geht. Ehrlich gesagt. ich fürchte mich davor, dass Ganze noch einmal erleben zu müssen. Und ich merke jetzt schon, es wird mir noch schwerer fallen, als bei meiner lieben Schwiegermama.


    Meine Mama ist ein Mensch, der sich in schwierigen Situationen durchgeboxt hat und die einfach nur Situationen angenommen hat, weil sie keine Wahl gehabt hat und sie hat einfach nur funktioniert. Und sie hatte viele schwere Momente mit der Demenz und Pflege meiner Oma, aber sie hatte auch ihr Leben lang mit wenig auskommen müssen.

    Jetzt geht es ihr finanziell besser, aber sie lebt auch alleine. Sie hat keine großen Interessen, liest aber noch Bücher, aber mehr zur Unterhaltung, nicht, um sich zu bilden oder um etwas zu lernen. In jedem Fall sind trotzdem die Fortschritte der Demenz nicht mehr zu übersehen.


    Ach, naja, ich hoffe einfach, dass Corona irgendwann vorbei ist, dass sich die Situation in der Pflege stark verbessert und dass sie wirklich nicht bis zum bitteren Ende eine Demenz erfahren muss.


    So, ich musste mich hier auch mal erleichtern. Im Hinterkopf habe ich dabei immer Sonnenblümchen, wie sie das gehandhabt hat, mit der Demenz der Mama.


    Liebe Grüße an alle

    Ich freue mich auch für dich, Rose.


    Es freut mich, dass Deine Mama bei Euch sein konnte und das sie wieder gerne in ihre vertraute Umgebung zurückgegangen ist. :)


    So haben beide etwas vom Weihnachtsfest gehabt und es war entspannender als die Jahre davor.

    Hallo BaerbelK,


    ich glaube fast, dass Dein Beitrag in dieser Rubrik fast untergeht. Besser ist es, wenn du für solches einen neuen Thread eröffnest. :)


    Zu Deiner Frage.


    Ich bin sehr unterschiedlich mit den Halluzinationen umgegangen. Wenn sie sich selbst damit wohlgefühlt hat, dann habe ich sie auch dahingehend unterstützt.

    Gerade nach einem Delir trat das häufig auf. Und da sagte ich ihr, dass das völlig normal sei. Es gibt da auch das Beispiel, dass man in einem abgedunkelten und völlig schalldichten Raum auch als sogenannter normaler Mensch Halluzinationen entwickeln kann.

    Im Grunde waren bei uns selten beunruhigende Halluzinationen vorhanden gewesen. Es gab auch so etwas wie ein Tier, was sie in den Abendstunden gesehen hat und welches auch Geräusche gemacht hat. Auch da musste ich das als normal ansehen, weil es sie sonst zu sehr beunruhigt hätte.

    Mir war immer wichtig, dass sie damit zurecht kommt und dass, das was sieht, im normalen Leben einen Platz finden konnte.

    Auf diese Weise hat es dann meist funktioniert.


    Liebe Grüße