Beiträge von Teuteburger

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    Liebe, Sabine,


    ich freue mich sehr für Dich und drücke die Daumen für Dich und Deinen Vater. Was Du beschreibst, macht aber zuversichtlich.


    Ich wünsche Euch eine gute Eingewöhnungszeit . . .


    Leider gibt es hier bei uns zur Zeit nur eine Demenz-WG. Ich hoffe, dass sich das im Laufe der Jahre ändern wird.


    Was einige hier geschrieben haben, über betreutes Wohnen, das ist hier leider ganz anders. In den jeweiligen Zimmern darf man leider nicht bis zum Lebensende wohnen bleiben. Man muss dann leider in ein Pflegeheim umsiedeln, wenn man vermehrt auf Hilfe angewiesen ist. Sehr schade und für die betroffenen Personen belastend.


    Liebe Grüße

    Ich drücke auch fest die Daumen.


    Wenn das funktionieren würde, dann kann man immer noch schauen, ob an dem ein oder anderen Tag vielleicht noch jemand beim Papa abends vorbeischauen kann. Falls das finanziell machbar ist, vorausgesetzt.


    Das klingt wirklich wie ein sechser im Lotto. :)

    Hallo Rose,


    so habe ich das auch öfters empfunden.

    Oft habe ich gedacht, es geht bald dem Ende zu, dann kam wieder ein Energieschub und dann ging es wieder schlechter. Mal gab es ein gemeinsames erleben, mal das Gegenteil davon.


    Ich empfand das auch als nicht schön für den Demenzkranken. Ein echtes Leben war es die meiste Zeit nicht. Aber es gab auch die Momente, die dann sehr wertvoll waren. Im Nachhinein sage aber auch ich, das diese Momente die negativen Momente nicht aufwiegen können, auch wenn ich sie für immer im Herzen behalten werde.


    Das ist meine ehrliche Sicht darauf.


    Gut ist, wenn die Mama gut versorgt ist. Das ist leider nicht überall der Fall. Das ist vielleicht ein kleiner Trost.


    Liebe Grüße

    Liebe Rose,


    ich kann mir gut vorstellen, wie es Dir damit gegangen ist. Es gibt Dinge im Leben, die wären einfach verzichtbar. Den Umgang, den man dann damit pflegt, dass ist eine Achterbahn zwischen Bangen und Hoffen.

    Wenn ab einem gewissen Zeitpunkt im Leben, der Akku nur noch halb voll oder zu fünfundzwanzig Prozent voll ist, dann ist das alles umso belastender.


    Ich wünsche Dir von Herzen, die ein oder andere kleine Auszeit im Leben und das Du wieder etwas Kraft tanken kannst.


    Man könnte manchmal auch den Eindruck gewinnen, dass man dem Schönen im Leben hinterherlaufen muss und das andere steht dann einfach so vor der Tür. Wobei das Schöne im Leben auch immer da ist, aber man kann es dann nicht mehr wirklich wahrnehmen, wenn der Schatten gefühlt zu groß ist.


    Fühle Dich umarmt von


    Teuteburger

    Liebe Alfskjoni,


    ich habe einige Tage nicht hier reingeschaut und schon ist Deine Mama auf ihrer letzten Reise. Ich kann mich den anderen nur anschließen. Es ist alles so treffend gesagt worden . . .

    Das man gegenseitig loslassen kann, das habe ich auch schon öfters gehört. Es kann manchmal ganz kurios zugehen in den letzten Tagen oder Stunden.


    Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute für Euren gemeinsamen letzten Weg, egal wie er sich letztendlich gestalten wird :)

    Liebe Tanja,


    auch von mir ein herzliches Beileid. Ich freue mich einerseits auch für Deine Mama, dass sie auf diese Weise hinübergehen konnte. Das ging jetzt so schnell.


    Alles Gute und viel Kraft für die nächste Zeit.


    wünscht Teuteburger

    Hallo lieber Sohn,


    ich kann mich hier auch nur anschließen. Es ist bereits so vieles gesagt worden, was ich ähnlich formuliert hätte, so dass ich einfach nur Danke sagen will, für das, was Du mit uns geteilt hast.


    Liebe Grüße von Teuteburger

    Hallo Rose, :)


    bekommt Deine Mama Neuroleptika?


    Durch Medikamente verursachte Bewegungsstörungen - DEXIMED – Deutsche Experteninformation Medizin


    Der Muskelapparat des Menschen – Teil 2 –
    Das Auge zuckt? Bestimmt Stress! Aber wie kommen die unwillkürlichen Bewegungen eigentlich zustande – Muskelschäden, Magnesiummangel oder gar ein Tremor?…
    www.diepta.de


    Vitamin und Mineralstoffmängel können ebenfalls eine Rolle spielen. B12, B6, Calcium-/Magnesiummangel . . .


    https://pflegebox.de/ratgeber/…4ndezittern%20verursachen.


    Das sollte genauer untersucht werden.

    Hallo, PausE,


    ich kann gut mit Dir fühlen. Das sind die Situationen, wo man einfach nur feststeckt.


    Das die Mutter die Sache mit der Insulinspritze nicht akzeptieren wird, das wird sich auch nicht verändern. Wir haben das mit anderen Sachen erlebt.


    Alles, was auf oder in die Haut soll, dass kann verweigert oder irgendwann sogar abgerissen werden. Manchmal ist Einsicht da, ein andermal nicht. Das ist bei Diabetes denkbar schlecht.


    Eine vierundzwanzig Stundenhilfe kann funktionieren, wenn die Demenzkranke das akzeptieren kann. Da kenne ich positive aber auch negative Beispiele.


    Letztendlich läuft es meist darauf hinaus, dass etwas passieren muss und erst dann kommt die Mama ins Krankenhaus . . .


    Das ist alles unschön, aber in der Regel geht es nicht anders. Schlimm ist es die Ungewissheit aushalten zu müssen, was jetzt schon wieder ist.


    Haben, die beiden neben dem Pflegedienst eine Seniorenbetreuerin, die ab und zu nach den Beiden schauen kann?

    Sorry, wenn ich da etwas überlesen haben sollte.


    Liebe Grüße

    Eine Vorsorgevollmacht kann neu verfasst werden und die alte widerrufen werden. Wie das bei Demenzkranken dann aussieht, das weiß ich aber nicht.


    Diese sind in der Regel doch immer noch geschäftsfähig und können ein Heim verlassen, trotz der Vollmacht, wenn sie absolut nicht bleiben wollen. Der Vater scheint mir dazu noch in der Lage zu sein.


    Vollmacht ändern – das müssen Sie beachten!
    Sie möchten eine Vollmacht ändern oder sogar widerrufen? Dann sollten Sie unbedingt auch die Herausgabe der Vollmacht verlangen.
    www.formblitz.de


    Ich kenne sie auch, diese unsäglichen Zwickmühlen in die man geraten kann und es scheint sich absolut nichts zu bewegen. Einerseits ist es gut, dass unsere Behörden strenge bürokratische Wege haben. Allerdings fallen da doch einige Personen durch dieses Raster hindurch. Das bedeutet oftmals Leid für die demenzkranken Menschen, aber auch für die Angehörigen.

    Wie oft habe ich schon gedacht, das manches nur im Individuell entschieden werden kann.


    Leider weiß ich in der Vollmachtsangelegenheit auch keinen weiteren Rat zu geben.

    Ich kann Dich absolut verstehen und es zeigt mir, wie wichtig es ist, dass man unschöne Lebenssituationen in einer Ehe niemals unter den Tisch kehren sollte, sondern dass man für sich selbst Lösungen erarbeiten sollte und das man auch immer einen Plan B im Hinterkopf haben sollte. Eine Demenz entwickelt sich langsam. Der Vater macht einen so netten und anpassungsfähigen Eindruck, so dass ich befürchte, dass er deshalb auch in seinem rechtlichen Leben eher anderen das Ruder überlassen hat, trotz seiner Intelligenz . . .


    Ich hoffe, dass Du irgendeine Lösung finden kannst. Ich hätte noch den Vorschlag zu machen eine Private Seniorenbegleitung oder sogar zwei einzustellen. Ich habe damals eine Zeitungsannonce aufgegeben und dabei die ein oder andere nette Dame gefunden. Oder aber man sucht sich in in einem der Agenturen Hilfe. Wenn der Vater mehrmals wöchentlich jemanden hätte, der ihn begleitet, dann wäre das eine Entlastung für Dich und man könnte dann schauen, wie es weitergeht.


    Liebe Grüße

    Lieber Schwarzer Kater,


    und alle, die hier mitlesen. Ich kenne die Situation nur teilweise, weil sie nur selten vorgekommen ist. Die Söhne haben aber öfters mal die Erfahrung gemacht, dass sie nicht erkannt worden sind.

    Ich kenne, die Situation nur in soweit, dass meine liebe Schwiegermama immer wieder tief eingeschlafen ist, aus unterschiedlichen Gründen.


    Da es bei uns damals so ein Dilemma mit der Wäsche gegeben hat, vor allem auch mit dem Verschwinden von dieser in der Wäscherei oder im Heim, weil Demenzkranke die mitgenommen haben oder die Angestellten haben die Inkontinenzhöschen einfach anderswo verwendet, habe ich überall Etiketten eingenäht, wenn ich neue Sachen gekauft habe.


    Ich habe mir also Nähzeug mit ins Heim genommen. Und ehrlich gesagt, dass hat mir geholfen. Ich habe etwas zu tun gehabt und wenn meine Schwiegermama wach geworden ist, dann gab es bei uns auch ein Gespräch, aber es kam auch öfters mal vor, dass ich einfach nur dagesessen und genäht habe.


    Ich würde das wahrscheinlich auch heute noch so machen, auch dann, wenn es keine Etiketten zum einnähen geben würde. Vielleicht würde ich mir eine Handarbeit mitnehmen, etwas, wofür ich sonst keine Zeit habe.


    Dieses Schweigen und Nichterkannt werden, hat für mich zwei Seiten. Die eine ist die, dass sich die Mama nicht einsam fühlen muss, wenn Du nicht da bist. Das ist eine Entlastung für die Mama und für Dich. Da die Mama auch gerne zum Essen abgeholt wird und ansonsten einen zufriedenen Eindruck macht, kann man sich vielleicht mit der Zeit etwas an den Zustand gewöhnen. Das fällt nicht leicht, aber ich wünsche es Dir von Herzen.


    Ich hoffe auch für mich und meine Mama, dass wir die letzten Stadien der Demenz nicht erleben müssen, da kann ich mich Pause und Rose nur anschließen.


    Und danke, in die Runde für all die Erfahrungen und Denkanstöße. :) Guter Link, Sohn, zwar etwas überspitzt, aber mit einem wahren Kern.


    Liebe Grüße

    Liebe Sabine,


    ich freue mich, dass der Vater ein Einzelzimmer hat. Darauf kann man aufbauen.

    Alles andere, was Du beschreibst, ist eine weitere Baustelle.

    Das Verhalten der Mutter zeigt deutlich, dass sie in keinster Weise in der Lage ist, der Vorsorge gerecht zu werden, was sicher seine Gründe hat. - Eine Depression oder sich nicht damit beschäftigen wollen, weil sich andere jetzt kümmern, was schon ein merkwürdiges Verhalten wäre oder es ist eine Demenz.


    Ich hoffe, dass sich alles weiterhin in die Richtung entwickelt, die für Dich und Deinen Vater am besten ist.


    Wüsste man immer vorher genau, wohin sich alles entwickelt. Dann hätte Dein Vater in der Vorsorgevollmacht auch Dich mit angeben können. Wenn mehrere Personen in der Familie vertrauenswürdig sind, dann würde ich immer zwei angeben. Gerade bei älteren Personen weiß man halt nie, wie sie sich im Alter entwickeln und inwieweit sie dann noch handeln können.


    Liebe Grüße

    Liebe Alfi,


    das ist typisch Demenz, zumindest bei manchen Menschen. Du hast das so treffend formuliert. Ein Mensch besteht aus mehreren Facetten.

    Das vergisst man leider nur allzu gerne.


    Was einen bei Demenzkranken an bestimmten Tagen so erwartet, das ist leider nicht vorhersehbar, wegen den unterschiedlichen Charakteranteilen. Irgendwann steht man wieder im kalten Wasser und ab und zu gibt es eine warme Dusche. ;)

    Die Hoffnung bleibt, es wird durch die Demenz irgendwann besser, aber die Garantie hat man nicht.


    Erstaunlich ist trotzdem, dass sie alleine mit dem Taxi fahren konnte.


    Da saß der Elefant sicher fett auf seiner Stelle, das kann ich mir vorstellen.


    Dir und Deinem Mann alles Gute

    Danke, für Eure Antworten.


    Ich habe aufgrund der Dringlichkeit heute noch einmal telefoniert.


    Ich konnte das dann tatsächlich auch klären, seit Monaten.


    Ansonsten werde ich noch etwas für die Kinder und die Familie tun. Das habe ich jetzt besprochen.

    Aber ich möchte da auch nicht mehr so in der Luft hängen gelassen werden über Wochen oder Monate. Mir tut das überhaupt nicht gut.

    Hallo, an alle, die mich kennen.


    Ich fühle mich zur Zeit mehr belastet als mir gut tut. Der folgende Text ist von mir teilweise gelöscht worden.


    Es geht um ein verwandtes Ehepaar.


    Ich habe wegen deren Problemen mit der Caritas telefoniert und mich beraten lassen, weil ich die beiden vor einem Supergau sehe, wegen gegenseitiger Vorwürfe und der gesundheitlichen Lage, die beide zunehmend belastet. Man riet mir dazu, den Hausarzt zu verständigen, so dass dieser die Frau unter einem Vorwand zu einer Untersuchung bewegen kann.


    Ich habe anstrengende berufliche Wochen hinter mir, fühle mich selbst nicht wirklich fit.


    Liebe Grüße in die Runde

    Hallo Oichoa


    ich habe interessiert Deinen Bericht mitgelesen. Es tut gut, etwas Positives aus einem Heim zu lesen. Hier kommt das anscheinend öfters vor.


    Darf ich fragen, wo diese Heim liegt? Gerade weil Du erwähnt hast, dass dort gesund gekocht wird. Das ist in anderen deutschen Heimen oftmals nicht der Fall.


    Liebe Grüße