Beiträge von Rosina

    Hallo,Angehöriger,Sie verkrümeln sich,aber was machen Sie Weihnachten mit Ihrer Mutter? ICH WÜRDE MICH AUCH GERNE VERKRÜMELN.Ich kann es meinen Eltern nicht antun,sie über Weihnachten alleine zu lassen.Meine Söhne sind mir wirklich auch eine große Hilfe ,ich kann sie jederzeit kontaktieren und mein Leid loswerden,sie geben mir immer gute Ratschläge und sorgen sich sehr um mich und meinen Gemütszustand.Sie wohnen aber jetzt in den alten Bundesländern,wir sehen uns nur selten.500 km Entfernung,da kann man meist nur telefonisch helfen.Zum Weihnachtsfest kommen sie aber gerne nach Hause und dann helfen sie mir.Sie sind auch der Überzeugung ,dass eine Heimeinweisung nicht mehr lange zu vermeiden ist.Mit dem Geld,das wird natürlich spannend.Muss ich erst regergieren. Nun wünsche ich Ihnen einen schönen Urlaub,berichten Sie uns darüber,dann freuen wir uns auch.Viele Grüße Rosina

    Liebe Barbara,du hast vollkommen Recht,mir graut auch vor Weihnachten.Habe noch keinen Plan,hoffe,dass meine Kinder mit den Enkeln kommen und dadurch alles freundlicher wird.Wir haben das gleiche Schicksal, ich freue mich immer,von dir zu hören.Bleib auch du tapfer.Bis bald Rosina

    Ja,alles richtig,lieber Angehöriger,sie schreiben,bei Ihrer Mutter ging der Verfall innerhalb weniger Monate so schnell voran,dass sie dann nicht mehr so streitsüchtig sein kpnnte,aber was kommt danach,ich frage mich ,wie das so weitergeht,was da noch auf mich zukommt,ich denke jede Nacht wie ich das bewältigen kann.Dazu kommt ja noch mein Vater,der eigentlich jetzt den ganzen Tag nur noch schläft.Er isst und schläft und seit etwa 2 Wochen sagt er ,er weiß auch nichts mehr,dazu macht er jetzt noch ab und zu in die Hose.Mich erschüttert das schon sehr.Eigentlich sind beide Pflegefälle,aber wie soll ich das denn händeln,den einen ins Altersheim,den anderen auf eine Demenzstation? Ich bin einfach überfordert und überfragt?Die Beleidigung habe ich jetzt verarbeitet.Ich habe mich etwas zurückgezogen,mein Bruder hat jetzt übernommen,gestern war er schon das erste Mal frustriert,er brachte Nudelsuppe,da sie am Sonnabend kein Essen auf Rädern bekommen.Es war nicht recht.HEUTE wollte er bei ihnen kochen,war auch nicht recht,man kann es nicht recht machen,jetzt sagt er zu mir, ein zweites Mal kommt es für mich nicht in Frage,also nach zwei Tagen schon totaler Frust.Ja sie schaffen uns ganz schön.Zwei Demenzkranke sind schon der Hammer.Nächste Woche informiere ich mich über Heimplätze,lasse mich auf die Warteliste setzen und das Essen am Wochenende wird auch anders organisiert. Ich muss diesen Zustand ändern,das steht fest.Rechtsstreit mit den Nachbarn will ich nicht haben,sie helfen mir ja auch manchmal.

    Liebe Barbara, das mit den Tabletten ist richtig,aber ich habe schon einen Tablettendienst,den trickst meine Mutter aus,sie sagt,sie kann die Tabletten erst nach dem Abendbrot nehmen,oder sie muss erst etwas trinken,irgendwie schafft sie es,...Ich glaube ,ich brauche wirklich einen Therapeuten, und ich werde auch nach einem Heimplatz schauen,erst einmal informieren,das habe ich heute auch beschlossen,so kann das einfach nicht weitergehen,ich habe keinen guten Tag mehr,jeden Tag etwas anderes,das kann nicht sein.Da denkt man,man ist jetzt endlich in Rente und findet man keine Ruhe,es heißt,du bist doch zu Hause,du kannst das doch machen,habe ich ja auch,aber nicht mit solchen Lügen oder wie man dazu auch sagen mag.Aber schön,dass ihr mich so gut aufgebaut habt,indem ihr mir sagt,dass es bei euch ähnlich ist.Bis zum nächsten Mal,GRUß Rosina

    Liebe Jutta,ich habe wirklich beschlossen , mich zurückzuziehen.Ich muss erst damit fertig werden,das kann ich einfach nicht so hinnehmen.Wenn sie anruft,antworte ich nur kurz und ich habe meinen Bruder informiert,dass er jetzt das mal managen soll,er tut das auch,gut so .Ich muss Hilfe holen,mich mit dem Arzt in Verbindung setzen,soweit habe ich das durchdacht,das kann so nicht sein.Ich verliere die Nerven ,ich kann das einfach nicht abtun,so eine Gemeinheit,es schmerzt mich sehr.

    Ich bin wieder einmal verzweifelt und kann einfach nicht mit dieser Situation umgehen.Meine Mutter kann jetzt nicht mehr den Fernseher bedienen.Jedes Mal,wenn er ausgeschaltet war,kam der Anruf ,ich bekomme den Fernseher nicht an.Dann wusste sie nicht,wie die Spülmaschine angeht,ich musste es erklären,dazu lässt sie die Tabletten verschwinden,da sie der Meinung ist,sie täten ihr nicht gut,ich habe sie gesammelt gefunden.Keine Einsicht,sie ist ja nur ei bisschen vergesslich.Dazu hat sie der Nachbarin erzählt,ich würde nichts für sie tun,aber das schlimmste,ein Anruf auf dem Anrufbeantworter aufgezeichnet,sie hatte vergessen das Telefon aufzulegen,angeblich war ihr Handy ausgetauscht,die kann sich doch eins kaufen,das Schwein,das waren ihre Worte und damit hat sie mich gemeint.Ich habe meine Mutter zur Rede gestellt,daraufhin hat sie alles geleugnet,solche Worte würde sie nicht sagen....Ich überlege jetzt seit Tagen,wie ich damit umgehen soll,ich gehe nicht mehr zu ihr,habe aber ein schlechtes Gewissen.Ich kann das einfach nicht verarbeiten,ich mache alles und mir gegenüber sagt sie immer, ich wäre ihre Perle und jetzt hinter meinem Rücken höre ich so etwas.. Jeder sagt,du
    darfst das nicht ernst nehmen,aber ich kann es im Moment nicht.Was kann ich tun?

    Vielen Dank für die Antwort,ja, das muss ich schnellstens tun,alles unbegreifbar.Vor allem dass alle Demenzerkrankten nach den gleichen Mustern handeln,ist eigentlich nicht zu begreifen.Am nächsten Tag ist alles vorbei,alles gut,man denkt,heute ist es gut,aber der Tag ist noch nicht zu Ende,schon kommt die nächste Hürde,man weiß nicht,wie der Fernseher angeht,hilf mir.Wo führt das noch hin,gute Nerven sind gefragt.Dass es dir auch so ging,beruhigt mich etwas ,ich sehe die traurigen Augen meiner Mutter noch im Schlaf und weiß,dass ich das aushalten muss.Eigentlich hoffe ich,dass es nicht noch schlimmer kommt,wie ich es hier im Forum schon gelesen habe.Ich glaube ,es wird ein harter Winter.Tschüß

    Hallo,in die Runde,bei mir ist das mit dem Aufräumen etwas anders.Meine Mutter räumt seit einigen Wochen sämtliche Schränke aus,sie findet dann Sachen,die sie angeblich nie besessen hat,z.B.Diabetikerspritze.Dann behauptet sie,jemand hätte sie hingelegt,das wäre eine Giftspritze,die sie sich geben soll.Gestern stand die Mikrowelle auf dem Hof,versehen mit einem Zettel,das ist nicht ihre,diese Mikrowelle kann entsorgt werden.Sie findet Jacken und Mäntel,die nicht ihr gehören(angeblich).Alte Zeitungen,Rasierapparate,alles wird ausgeräumt,ich beseitige das Gerümpel,weil es zu jedem Gegenstand eine sinnlose Diskussion gibt.Sie erkennt nicht ihren Mantel. Also ich habe mit den Aufräumarbeiten meiner Mutter zu tun.Gestern ist etwas Besonderes passiert,meine Mutter,die ich sonst überall hinfahren muss,weil sie nicht laufen kann,ist mit einem Stock bis zu Bushaltestelle,mit dem Bus in die Stadt gefahren,bis zur Sparkasse gelaufen,hat Geld abgehoben und ist wieder zurückgefahren,in der Straße zu unserem Haus habe ich sie zufällig gesehen,habe sie in mein Auto geladen und heimgefahren,sie war kaum in meinem Auto,da fing das Gebarme an,es ginge ihr schlecht.I ch sage wenn du mit dem Bus fahren kannst,kann es dir nicht schlecht gehen.Jetzt verstehe ich die Welt nicht mehr,kann man mit so einer Krankheit noch solche Leistungen vollbringen,kann ich mich so sehr täuschen,ich weiß nicht mehr,was hier los ist.Habt ihr auch solche Erfahrungen?

    Hallo,ich möchte dir darauf antworten,solche Kurse werden über die Krankenkasse angeboten und zwar kostenfrei,ich hatte mich dort erkundigt,und man hat mich auf eine Warteliste geschrieben,als sich genug Teilnehmer gemeldet hatten ,wurde mir der Termin mitgeteilt. Es waren 20 Stunden,immer als Doppelstunde,die Ausbildung ging um Demenz ,Arten,warum es dazu kommt und der Umgang damit.Der Vortragende bildet Pfleger aus,das war in
    Erfurt.Es bleiben mir die Worte im Gedächtnis,wenn der Patient sagt,es steht ein Wolf vor der Tür,dann steht eben ein Wolf vor der Tür oder auch,sie könnten den ganzen Tag eingeschnappt
    Sein aber sie sind nicht verpflichtet dazu.
    Sie wollen helfen bekommen aber nur Vorwürfe,Verdächtigungen usw.zurück.Es liegt an ihnen,wielange sie die Betreuung übernehmen können,3 Jahre oder 5 oder 8.Manchmal gibt es solche Kurse auch an der Volkshochschule,die werden auch von den Krankenkassen getragen. Ich habe diese Kurse besucht ,zsie haben mir nur zeitweise geholfen,denn die Realität sieht doch noch anders aus.Aber es hilft zeitweise.Viel Glück.

    Liebe Barbara und Hanne, ich habe viele von euren Artikeln gelesen und weiß,dass es euch genauso geht wie mir, vor allem bei dir Barbara,die gleichen Verhaltensweisen der Eltern und auch wir beide sind gleich sensibel.Uns greift das alles zu sehr psychisch an und wir ärgern uns über blöde Bemerkungen.Aber wir können nicht aus unserer Haut.So sind wir eben.Die beste Medizin für mich ist immer noch mich mit etwas Schönem abzulenken.Mein Sohn gab mir zwei Hinweise,die ich dir und Hanne weitergeben möchte.Einmal sagte er,schreib ein Tagebuch,schreib dir alles von der Seele,das habe ich auch getan,leider ist es aber durch Zeitmangel lückenhaft.Zweitens sagte er ,immer wenn du bei Oma warst,belohne dich,tu dir etwas Gutes oder tu etwas in ein Sparschwein und dann kauf dir mal etwas Schönes. ES sind kleine Lichtblicke,aber wir dürfen uns nicht unterkriegen lassen.Vielen Dank für eure Worte.

    Hallo sinnloser,ich Bon in der gleichen Situation wie du,Meine Mutter verlegt alles,vergisst innerhalb kürzester Zeit,ich habe mir einen Termin bei der Hausärztin geben lassen und bin alleine dorthin,Mutter weiß dies nicht,sie würde mir das nicht verzeihen.Dann hat sie Medikamente bekommen,da sie nicht wusste wogegen,hat sie diese Tabletten nicht genommen und versteckt,dann haben wir einen Tablettenbringedienst,selbst den trickst sie aus,indem sie sagt,ich muss erst etwas essen oder muss mir erst einen Schluck Wasser holen.Die Tablette ist dann verschwunden.Aber das Allerschlimmste war,als jemand von den Pflegekräften sagte,sie hätte Demenz.Da ist das Ganze eine ganze Woche lang mit jedem diskutiert worden ,im Alter vergisst man auch etwas und junge Leute vergessen auch .Sie macht noch alles alleine. Also ich Bon dann damit gut gefahren,als ich ihr sagte, sie hätte eine leichte Vergesslichkeit und die die Tabletten sind für die Durchblutun g des Kopfes.Aber nächste Woche wollen wir zum Neurologen,ich habe gesagt,ich muss wegen Migräne dahin,und der Arzt soll mal über ihre Tabletten schauen.Bon mir aber nicht sicher,ob das klappt.Ich habe auch schon Bauchschmerzen,wenn ich daran denke.

    Hallo an alle ,ich habe viele Beiträge gelesen und weiß auch,dass mir niemand wirklich helfen kann,Hilfe habe ich mir geholt,der Pflegedienst übernimmt jetzt 2 mal inder Woche das Rasieren und 1 mal das Duschen,mehr ist da im Moment nicht zu machen, und die Tablettengabe früh und abends ist auch organisiert,das ist schon eine enorme Hilfe,ohne Frage.
    Eigentlich dachte ich die Lage wieder besser im Griff zu haben, ich lasse mich nicht mehr auf Streitgespräche ein.Gebe immer nach und versuche alles der Krankheit zuzuschreiben.Mein Bruder hat jetzt einen Besuch beim Neurologen zu bekommen und wir haben auch einen Termin.Heute war die Hausärztin da,ich habe mir nicht getraut zu sagen,dass wir einen Neurologen aufsuchen wollen,da meine Mutter heute total freundlich die Ärztin empfangen hat und richtig gute Gespräche führte.Alles war in Ordnung.Nun ist mein Bruder sauer,weil ich nichts gesagt habe ,In der vergangenen Woche ging es meiner Mutter schlecht,sie rief früh um sieben an ,ich müsse kommen. Sie könne nicht aufstehen.Scheinbar hatte sie Tabletten von meinem Vater genommen ?Ich habe Tee gekocht,Süppchen gemacht, Mittag war alles wieder fast in Ordnung.Dann war der Nachteimer umgefallen. Ich musste alles wischen. Ich weiß nicht,ob ich das aushalte.Heute meinte einer meiner Angehörigen,dass sie zu wenig isst,sie ist so dünn geworden,ja beide essen wenig,bei dem Essen auf Rädern essen sie zusammen eine Portion,jeder Versuch zwei Essen zu bestellen ,schlug fehl. Nun bin ich vielleicht auch noch daran schuld? ICH MUSSTE MIR DAS HEUTE von der Seele schreiben,morgen werde ich es bestimmt löschen.

    Ich bin leider unterbrochen worden.Jetzt zum Thema,sie haben ja Recht,die Arbeit verteilen,wäre eine Option.Ich gege alle zwei Tage zu meinen Eltern,muss Einkaufen,da es im Ort keine Einkaufsmöglichkeit gibt.Auf einem Dorf ticken die Uhren anders,keine Kaufhalle ,kein Arzt,keine Apotheke,kein Friseur,keine Ansprechpartner,Augenarzt,Urologe ,alles muss gefahren werden,und fahren kann nur noch ich.Vieles habe ich schon organisiert,weil ich einfach überfordert war und es nur noch Streit gab,z.B.meinen Vater rasieren und baden,das setzt aber voraus,dass dies auch gewollt wird.Tablettengabe wurde auch übernommen und trotzdem bleiben noch genügend Arbeiten übrig.Mit 2 Stunden ist da nichts.Ich will ja auch,dass es ihnen gut geht.Aber ich verstehe schon,was sie mir sagen wollen,man darf dabei nicht selbst auf der Strecke bleiben. Und da haben sie Recht.Ich werde mich bemühen,noch weitere Überzeugungsarbeit leisten ,um noch weitere Aufgaben an soziale Dienste abzugeben.Vielen Dank für die gutgemeinten Ratschläge.Rosina

    Guten Tag,Angehöriger,ich habe den kleinen Streit im Internet verfolgt und wollte schon gar nicht mehr schreiben,es kann ja nicht sein,dass wir uns jetzt noch mehr Probleme schaffen,indem wir jetzt im Internet uns anfeinden. Man sollte jede Meinung akzeptieren.Wir können ja nicht alle die gleiche Meinung haben,es sollte doch ein Erfahrungsaustausch sein,ich möchte erfahren,wie andere damit umgehen oder wie sie es besser machen.Auf Streitereien habe ich keine Lust.Denn ich schreibe ja nur,weil ich selbst manchmal ratlos bin.

    Für mich ist die Diagnose eigentlich klar,auch die Hausärztin hat diese Diagnose gestellt,sie hat es meiner Mutter aber nicht gesagt.Als jetzt noch diese Wahnvorstellungen hinzukamen,wollte die Hausärztin meine Mutter einweisen,aber meine Mutter hat sich geweigert.Nun blieb eigentlich nur eine Medikamentengabe,Risperidon.Auf dieses Medikament reagiert meine Mutter eigentlich so,dass sie ruhiger geworden ist und auch die Angstzustände haben sich etwas gelegt.Bei den Wahnvorstellungen ist sie auch vorsichtiger geworden,sie sagt jetzt immer,das sag ich dir lieber nicht.Da meine Mutter immer ihre dosierten Tabletten durcheinandergebracht und auch verkehrt eingenommen hat, wurde ein Tablettendienst angeordnet,der früh und abends die Tabletten reicht.Als ihr durch ein Versehen gesagt wurde,dass es wegen Demenz angeordnet wurde,ist sie total ausgerastet.Jetzt sagen wir ,sie hat eine leichte Vergesslichkeit und sie ist damit einverstanden.Wie soll ich eine richtige nachweisbare Diagnose bekommen, macht es eigentlich überhaupt einen Unterschied,wenn man ja jeden Tag merkt, was los ist?Der medizinische Dienst hat meine Mutter begutachtet,sie hat Pflegestufe 2 bekommen.Benötige ich eine Bestätigung ,wenn ein Heimplatz notwendig werden sollte?Weiter habe ich jetzt viel hier im Forum über Nebenwirkungen gelesen.Sollte ich mir wegen diesem Medikament Sorgen machen.Vielleicht könnten sie mir dazu einen Rat geben.

    Lieber Angehöriger,sie schreiben immer sehr gute aufmunternde Zeilen und haben auch vollkommen Recht.Ich muss einfach auch ein dickeres Fell bekommen,bin leider zu sensibel und denke zu viel nach.Vorgestern war wieder ein schlimmer Tag,würde zu meiner Mutter gerufen,weil sich mein Vater im Keller verschanzt,hatte und nicht mehr hochkam in die Stube,er hatte sich im Keller Kerzen angezündet und wollte meine Mutter nicht mehr sehen.Es war wieder Geld verschwunden.Da hat meine Mutter wieder vollkommen durchgedreht,sie waren wieder da und in der Wohnung und Vater hätte die Tür offen gehabt.Ich habe dann alle beruhigt,wir suchen morgen,es ist nicht so schlimm usw.Ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen,am nächsten Tag meine Mutter wohl auf ,als wäre nichts gewesen.Ich kann diese Krankheit nicht verstehen.Furchtbar!Ich werde auch den Rat befolgen,nur noch das zu tun,was ich gut leisten kann.Der Rat von Sarah Selbsthilfegruppe ist auch nicht schlecht.Es ist ja schon gut,wenn man mal darüber reden kann mit Gleichgesinnten.Sie schreiben ja auch,dass ihre Mutter sehr auf sie fixiert ist.Am besten den ganzen Tag bei ihr sein wäre gut. So ist es bei mir auch,ich hatte wirklich liebe Eltern und ein gutes Verhältnis zu ihnen,jetzt klammern sie sich sehr an mich,halten mich am Arm fest,wenn ich gehen will.Es ist alles nicht geht, was ich tue.Aber ihnen geht es ja auch so.Nun ,heute ist Sonntag,also Zeit abzuschalten.Schönen Tag,Rosine.

    Hallo,Sarahf,ich danke dir für deine Antwort.Leider ist es wirklich so, dass ich meinen Freundinnen und auch Kindern von meinen Problemen erzähle,weil jeden Tag etwas anderes passiert oder ich mich über das Verhalten meiner Eltern ärgere.Leider merke ich aber auch,dass meine Bekannten dies nicht mehr hören können,sie sind alle weit weg,alle sagen ,du kannst das nicht leisten,suche dir etwas zum Ablenken.Ja,das ist alles richtig,ich versuche es ja auch,aber manchmal ist die Situation noch viel schlimmer ,als ich denke und sage.Seit ein paar Tagen denkt meine Mutter,dass jemand ihr Geld wegnimmt,es fehlen ständig Beträge, die angeblich in ihrem Portmonee waren und ich habe das Gefühl,dass sie mich verdächtigt,Es fehlen ständig Sachen,sie haben eine Kamera anbringen lassen,jetzt sagt mein Vater,nur ich wäre im Haus gewesen.Wenn ich sage,verdächtigt ihr etwa mich,sagen sie zwar nein,nein,wie kannst du nur so etwas denken. Ich kann gar nicht alles schreiben,was da passiert,es ist wie in einem schlechten Film.Obwohl ich so viel mache,sagt meine Mutter zur Nachbarin,ich würde ihr doch nicht helfen.Ich habe vorgeschlagen Essen auf Rädern auch für Samstag und Sonntag zu bestellen,aber das geht nicht,sie wollen selber kochen,Problem ist,sie können es gar nicht mehr.Sie erwarten eigentlich,dass ich jeden Sonnabend und Sonntag für sie koche,ich möchte dies nicht,aber da sie nichts zu essen haben,mache ich es nun doch.Sie sagen immer lass mich nicht im Stich.Ich weiß nicht,ob ich keine gute Tochter bin,müsste ich das leisten?Heute war wieder die Krankenkassenkarte weg.Nun muss ich wieder suchen.Aber es ist ja nicht so schlimm,man kann ja eine Neue machen lassen.Und so ist es jetzt jeden Tag,ich weiß auch,dass mir niemand wirklich helfen kann.Aber heute ist wieder so ein Tag,wo ich mir alles von der Seele schreiben muss.Ich kann nicht schlafen,vielleicht wird morgen ein besserer Tag. Danke für deine Antwort

    Ich glaube,Sonnenlümchen,Sie haben Recht.Vielleicht sollte man das alles nicht so tragisch sehen, vielleicht auch mit Humor angehen,dann geht es einem auch besser.Manchmal gelingt es mir ,ma nochmal aber nicht. Ich lese oft die Beiträge im Forum und es geht mir schon besser, wenn ich lese, dass es anderen auch so geht und manchen noch schlimmer als mir.Auch tut es gut, wenn jemand antwortet und mich versteht.Vielen Dank für alle,die geantwortet habe .

    Hallo,hannes63,mein erstes problem ist ja auch,sie wollen nicht i n ein Heim.Mein Vater ist 91 Jahre ,schläft sehr viel,hört nicht,Essen muss bereitet sein,geht nicht zum Arzt und er wohnt in einem alten Haus,was er selbst früher aufgebaut hat.Immer stückchenweise,dieses Haus ist nicht mehr verkaufbar alt klein und.unmodern.Aber er geht da nicht raus.Ich hatte schon einmal den Pflegedienst eingebunden für ein e
    Morgentoilette,als ich 3 Tage bei meinem Sohn war,hatten sie alles rückgängig gemacht,jetzt kommt der Pflegedienst nur noch einmal und duscht.Meine Mutter wäscht sich noch alleine u d bereitet sich auch Frühstück und Abendbrot.Eine 24h Betreuung würde meine Eltern nie akzeptieren.Wo sollte diese auch wohnen?Das Haus ist viel zu klein.Da sehe ich keine Möglichkeit.Den Tablettendienst akzeptiert sie,weil der Arzt es verordnet hat,waren die Tabletten früh einsortiert,waren sie abends s chon nicht mehr in Ornung oder sogar weg,ich wusste nicht , ob sie genommen wurden.Sie behauptet immer,sie kann das alles alleine,sie ist doch nicht blemm blemm..und so brauche ich viel Überzeugungskraft und hört e mir immer an,dass sie noch alles kann.Genauso ist es mit Mittagessen.Sie kann angeblich noch kochen,aber sie tut es nicht,sie weiß manchmal nicht,wie der Ofen angeht.Gestern saß mein Vater im Schlafanzug und Hut am Mittag im Gewächshaus.Er wollte sich nicht umziehen,die spinnen wohl jetzt alle.Gegen ihren Willen geht eigentlich nichts,da hast du recht.Und dieses Verhalten bringt mich an meine Grenzen.Ich machte mir Tag und Nacht Gedanken,wie ich das ändern kann.