Beiträge von sunflower82_

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    Vielen Dank für Ihre Tipps!

    Das mit dem baden habe ich schon öfters so mit ihr gemacht, alles kein Problem solange ICH das mache (ist jetzt aufgrund der Schwangerschaft nicht mehr möglich).

    Das Problem ist das die Seniorenbetreuung in unserer Region da nicht mitspielt...sie sagen wenn sie nicht will, kann man nichts machen. Mein Vater wäre auch einverstanden es versuchen durchzudrücken...nur wenn die Hilfsorganisationen da nicht mitmachen dann sind uns die Hände gebunden. Ich bin überfordert die Autoritätsperson zu sein.

    Sie hat Stufe 2. Sie akzeptiert niemand fremden, egal ob ich sagen würde es ist meine Freundin oder sonst jemand.

    Auch haben wir schon versucht ihr zu sagen das jemand für meinen Papa kommt... akzeptiert sie auch nicht bzw. sie meint brauchen sie nicht, sie sind ja noch zu zweit.

    Die einzige Chance wo ich sehe wäre es auf biegen und brechen durchzusetzen. Dann wäre aufeinmal jemand da ohne ihr vorher etwas zu sagen. Dann gibt es ein riesen Drama, aber meine einzige Hoffnung ist das dies sich dann mit der Zeit legen würde. Ob es der richtige Weg ist weiss ich nicht.

    Der Mobile Hilfsdienst (Seniorenbetreuung) meinte beim letzten Versuch, dass man sie nicht zwingen kann u. sie lehnt ja jegliche Hilfe ab bzw. lehnt sich nur auf meinen Vater.

    Hallo zusammen,

    meine Mutter hat Demenz u. lässt keine fremde Hilfe zu...mein Papa belastet dies sehr u. er hat immer wieder depressive Phasen (was ich vollkommen verstehen kann). Der Haushalt sieht oft dreckig aus, aber meine Mutter hat die Vorstellung wie vor 30 Jahren, das sie das alles noch selber schafft ( was definitiv nicht stimmt). Körperpflege wie duschen gibt es auch keine (ich sehe es immer wenn sie einen dreckigen Hals hat bzw. man es riecht)...lt. ihr macht sie das alles. Es ist extrem zermürbend dies mitanzusehen bzw. meinen überforderten Papa zu sehen u. einfach jeder Versuch externe Hilfe zu organisieren scheitert. Mein Papa würde sich auch dringend etwas Luft wünschen, zB. das jemand mit ihr mal spazieren geht, weil meine Mutter sich nur auf ihn stützt Ich bin der fast einzige regelmässige soziale Kontakt von beiden...sie haben sich in den letzten Jahrzehnten sehr zurückgezogen, obwohl meine Mama früher ein sehr sozialer Mensch war. Jetzt macht ihr jede neue fremde Person Angst.

    Gestern Abend wollten Papa u. ich sie etwas darauf vorbereiten das nächste Woche jemand vom Mobilen Hilfsdienst kommt um bzgl. Unterstützung zu reden. Sie hat angefangen dermaßen zu heulen, hat gemeint dann macht sie den Haushalt zuwenig gut, sie würde dann fortlaufen bzw. dann möchte sie sterben wenn sie nur noch eine Last sei u. früher habe sie auch hart gearbeitet. Sie kommt nur noch mit der Vergangenheit, ihr logisch zu erklären das es jetzt nicht mehr so ist funktioniert wie früher, kann sie nicht mehr verstehen. Was kann ich da moch machen? Mich belastet es sehr, erwarte dazu noch ein Baby u. habe auch Bedenken dass dieser emotionale Stress für mich (uns) Gift ist.

    Gibt es irgendwas gibt das ich noch machen kann?

    Hallo sunflower,

    Welche Medikamente meinst du wegzulassen? Wenn es um Medikamente zum Aufhalten der Demenz geht, muss man die sicher so bald wie möglich geben, damit es noch etwas rauszögert. Bei Neuroleptika gegen Unruhe, Ängste, Halluzinationen o.ä.ist das sicher anders. Da würde ich mich kompetent beraten lassen vom Neurologen. Medikamente sind nicht grundsätzlich schlecht.

    Liebe Grüße

    Hallo Rose60,


    ich meine generell Medikamente für Demenz weglassen so lange es geht.

    Unruhe od. Ängste bemerke ich bei ihr nicht, für sie ist die Welt so in Ordnung.


    Bei meinem Vater wo mit ihr zusammenlebt merke ich, das er depressiv wird. Ich sage ihm immer wieder wenn es ihm zuviel wird dann organisiere ich externe Hilfe, aber er will es (noch) nicht.

    Vielen Dank ihr Lieben für eure Erfahrungen! Bin mittlerweile regelmäßig in Therapie um einen Umgang mit der Situation zu erlernen....und ich versuche öfters Abstand zu halten, dann geht es mir bedeutend besser (das schlechte Gewissen nicht hinzugehen, plagt mich dann jedoch trotzdem immer wieder.. :| )

    Danke euch allen für die Infos!

    Habe mich entschieden nur das MRT machen zu lassen (das geht schnell), aber den Rest nicht...meinem Bauchgefühl nach ist das zu viel für sie.

    Medikamente werde ich solange wies irgendwie geht weglassen. Neurologe hat noch eine laufende "Therapie" vorgeschlagen, da muss ich dann nochmals genauer nachfragen was das sein soll.


    Sprecht ihr mit dem Betroffenen offen über die Demenz bzw. das etwas nicht mehr stimmt oder tut ihr so als wäre nichts?

    Hallo zusammen!

    Bin ziemlich verzweifelt. :| Ich war mit meiner Mutter vor ein paar Tagen beim Neurologen bzgl. Demenzabklärung. Wir waren fast 3h dort u. es wurden div. Tests gemacht (durfte nicht dabei sein). Anschließend bekam ich eine Überweisung zum Hirn-MRT u. einen Termin für 1 Tag ambulant im Krankenhaus...hier kommt sie in die Röhre u. es werden den ganzen Tag Tests gemacht.


    Meine Mutter war nach dem Neurologentermin total fertig u. hat geweint, sie meinte dass das ein Theater sei und man ja verrückt werde mit der Ausfragerei u. sie froh sei wenn sie wieder nachhause kann. Das hat sie total überfordert bzw. ihr selber ist nicht bewusst das etwas nicht mehr in Ordnung ist. Ich habe ihr dann gut zugeredet das dies viele ältere Menschen so machen u. es wichtig ist im Alter aufs Gedächtnis zu achten (nehme nie das Wort Demenz in den Mund).

    Solange alles beim "alten" ist passt bei IHR alles.


    Langsam bin ich am überlegen ob ich diese riesen Aufregung meiner Mutter antun soll oder es so belasse.

    Hätte gerne eure Erfahrungen gewusst, was es verändert wenn der Betroffene Medikamente bekommt, damit ich den Nutzen davon abwägen kann.


    Dankeschön! <3

    Hallo zusammen! Wie holt ihr euch Kraft bzw. habt selber noch Lebensqualität? Habe einen Vollzeitjob u. bin Einzelkind u. meine Mutter lässt keine externe Hilfe zu (sie meint sie kann alles noch selber machen..). Fühle mich so hilflos u. alleine...kann mich nicht mehr gut bei der Arbeit konzentrieren, ständig kreist die Angst vor dieser Erkrankung im Kopf, habe ständig Kopfschmerzen u. Verspannungen, selbst meine eigene Beziehung leidet darunter.. Sehe momentan nichts mehr positives u. fühle mich wie in einem Schraubstock wo immer enger wird. 😒 Habt ihr irgendwelche Tipps wie ich wieder Boden unter den Füßen bekomme?

    Hallo!
    Ich und mein Vater haben den Verdacht Demenz bei meiner Mutter. Da sie sehr sensibel ist und nah beim Wasser gebaut ist haben wir bisher noch nie etwas gesagt, es ist jedoch sehr belastend für uns und die Situation ohne "Diagnose" im Ungewissen schwer auszuhalten. Ich denke u. hoffe wenn man eine Diagnose hat, dann kann man besser damit umgehen u. sich darauf einstellen. Sie hat auch Vorerkrankungen (Diabetes, Bluthochdruck, Cholesterin u. Durchblutungsprobleme bei Beinvenen).
    Meine Eltern lebten sozial immer eher isoliert. Sind bei keinem Verein o. ä. und haben auch keine Bekannte die sie regelmäßig besuchen (außer mir). Seit einigen Jahren merkt man bei meiner Mutter daß sie immer wieder die gleichen "Geschichten" von früher erzählt u. daß das Kurzzeitgedächtnis sehr nachgelassen hat u. das im Haus auch nicht mehr so geputzt wird u. sie nicht mehr so kocht wie früher. Wenn Leute auf Besuch kommen zum Kaffee, dann ist sie ganz zerstreut, verlegt Dinge u. weiß nicht mehr was sie holen wollte.
    Was auch auffällig ist, ist das wenn sie etwas macht wo sie sich konzentrieren muss (z. B. Essen oder lesen), daß sie dann mit dem Kopf wackelt.
    Habe nun einen Termin beim Hausarzt ausgemacht u. werde es ihr heute sagen - habt ihr mir Tipps wie man das schonend sagen kann?