Beiträge von MeinVaterHatDemenz

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    Vielen Dank martinhamborg, für Ihre Nachricht. Mein Vater ist nur einen Tag nach meiner letzten Nachricht verstorben. Es ging alles sehr schnell am Ende. Wir Kinder und seine Ehefrau (unsere Mutter) waren bei ihm, als er von uns ging.

    Ich kann noch immer nicht fassen, was eigentlich geschehen ist, auch wenn die Hausärzte uns darauf vorbereitet hatten.

    Wenn ich gefragt werde, woran mein Vater überhaupt gestorben sei, dann nenne ich stets das akute Nierenversagen. Es hält sich jedoch ein Gefühl, dass sowohl der Krankenhausaufenthalt als auch die Medikamente und die Corona-Schutzimpfung zwei Tage vor dem Tode meines Vaters gesundheitlich sehr starke Eingriffe für ihn bedeuteten. Es ist einfach schwer zu begreifen.


    Danke an das Forum für die vielen hilfreichen Beiträge, ich wünsche allen viel Gesundheit und Kraft für die kommende Zeit. Alles Liebe!

    Guten Abend,

    vielen Dank für die Nachrichten.

    Ich (Wir) tun uns schwer die Situation einfach so hinzunehmen.

    Auch, wenn unser Hausarzt uns wirklich gut begleitet..


    Nun habe ich in diesem Forum gelesen, dass Risperidon so gefährlich sein soll. (u.a. verursacht es Gangunsicherheit)

    Mein Vater nimmt immer mehr an Wesen ab.. und doch hat er selbst Hoffnung. "Es wird ja wohl besser?" - fragte er vorhin.

    Es ist entsetzlich und man greift automatisch nach jedem Strohhalm.

    Da danach gefragt wurde, welche Medikamente er bekommt, hier mal eine Auflistung:


    Apixaban

    Bisoprolol

    Formoterol

    Insulin

    Melperon

    Risperidon

    Torasemid


    Viele Grüße ins Forum!

    Hallo liebe Hanne, liebe Merle und lieber Martin,


    danke für Ihre Nachrichten.

    Der Zustand meines Vaters hat sich noch weiter verschlechtert. Die Ärzte haben noch am Dienstag (direkt nach Ostern) Blut abgenommen. Dabei kam heraus, dass seine Nieren nur noch auf Sparflamme (5 %) laufen. Man hat uns sehr unmissverständlich klar gemacht, dass er jederzeit an Nierenversagen versterben könnte. Der Hausarzt sagte, er solle in ein Krankenhaus. In der Familie sind wir uns alle einig: er soll nicht wieder in ein Akut-Krankenhaus, da er dort völlig vereinsamen würde (Besuchsverbot).

    Im Gespräch mit dem Hausarzt wurde auch deutlich, dass im Akut-Krankenhaus nur Leben verlängernde Maßnahmen getroffen werden würden, an seinem organischen Leiden könne man aber nichts mehr verändern.

    Wir sind ziemlich verzweifelt und kümmern uns alle so gut es geht zuhause um meinen Vater. Der ambulante Pflegedienst kommt nun auch dreimal täglich, da er weiterhin völlig immobil ist.

    Was die Medikation angeht, so haben die Hausärzte und auch die Krankenhausärzte die Medikation so eingestellt, dass sie nicht noch mehr die Nieren belasten. Er ist auch Diabetiker Typ II und bekommt morgens einmal 12 Einheiten gespritzt. Er bekommt am Abend den Saft Melperon, den wir zwischendurch mal weggelassen haben. Er wurde dann auch ein wenig mobiler, aber dafür wollte er in der Nacht über das Gitter des Pflegebettes klettern und schlief überhaupt nicht mehr.

    Dann sagte er gestern: "Wann hört das endlich mit den Medikamenten auf." Das klang für mich fast schon so, als wüsste er innerlich, dass die Medikamente ihm schaden. (?) Es ist so schwer zu wissen, was das Richtige ist. Nun wurde auch der ambulante Palliativdienst durch den Hausarzt bestellt.

    Ich weiß nicht, wie mein Vater in kürzester Zeit so abbauen konnte.

    Gleichzeitig hat er nun viel mehr Phasen, in denen er klar und deutlich spricht und keine Verwirrung mehr zeigt. Es ist einfach traurig. :(

    Ich überlege auch, ob man nicht mal einen Heilpraktiker hinzuziehen sollte. Aber vermutlich ist das alles zu spät? Ich will das so einfach nicht akzeptieren und habe nach wie vor das Gefühl, dass insbesondere der Medikamenten-Cocktail (obwohl durch Hausarzt und Krankenhaus gründlich eingestellt) ihm schadet.

    Ich bedanke mich schon jetzt für Ihre Nachrichten und Ratschläge.

    Bleiben Sie alle gesund!

    Viele Grüße!

    Hallo ins Forum!


    Vor einigen Wochen habe ich unter dem Titel "Reha" geschrieben. Mittlerweile ist mein Vater seit einer Woche zurück aus der geriatrischen Frührehabilitation.

    Wir waren entsetzt über den Zustand meines Vaters, er kam mit nässenden stark geschwollenen Beinen und in einem insgesamt sehr schlechten Zustand nach Hause. :(


    In den ersten zwei Tagen konnte er sich noch ein wenig bewegen. Seitdem geht nichts mehr. Er braucht zwei Personen, um überhaupt aufgerichtet zu werden (z.B. aus dem Bett gehoben oder in den (Roll-)Stuhl gesetzt zu werden etc.). Zwischendurch kann er seine Arme zum Mund bewegen und seltsamerweise kann der Physiotherapeut auch ein paar Übungen mit ihm machen (z.B. das Bein knicken, wenn liegend).

    Es ist seltsam, dass er so rasant so stark immobil geworden ist, wo er doch in den ersten Tagen sich wenigstens noch am Rollator halten konnte.


    Im Forum habe ich hier und da auch einiges gelesen, z.B. zum Mineralstoffhaushalt. Er bekommt schon seit längerer Zeit Vitamin D, aber ansonsten 10 verschiedene Medikamente, die natürlich auch alle Nebenwirkungen haben. Sollten wir den Hausarzt darauf mal ansprechen?


    Meine Fragen an das Forum sind aber vielmehr:

    - Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen mit der starken (plötzlichen!) Verschlechterung der Eigenbeweglichkeit des zu pflegenden Angehörigen gemacht?

    - Was könnte helfen? (Stichwort Mineralstoffhaushalt?)

    - Kann es wirklich sein, dass eine Demenzerkrankung so schnell voranschreitet?


    Viele Grüße ins Forum und ein paar schöne Ostertage für alle! <3

    Vielen Dank für Ihre Nachrichten.


    Mein Vater ist momentan noch in einem Akut-Krankenhaus. Leider haben wir wegen Corona Besuchsverbot. Die behandelnde Stationsärztin haben wir aber regelmäßig am Telefon. Sie sagte gestern, er sei geschwächt und eine Reha würde ihn mobilisieren. Die Pflegekraft sagte noch heute, er sei steif und unbeweglich. Wir sind wirklich aufgeschmissen und wissen nicht so recht, was das Richtige ist. Morgen geht es schon in die Rehaklinik für meinen Vater. Es handele sich dabei um eine geriatrische Klinik. Dort werden wir morgen nach einem Sozialdienst fragen bzw nach der Pflegedienstleitung.

    Alles gerade sehr schwierig, da nur per Telefon und wir können uns nur halbwegs ein Bild von meinem Vater machen. :/

    Hallo,

    mein Vater ist an vaskulärer Demenz erkrankt. Er soll nun nach einem zweiwöchigen Krankenhausaufenthalt in eine Reha-Klinik überwiesen werden, um wieder mehr mobilisiert zu werden, bevor er nach Hause kommt.

    Gibt es hier Erfahrungswerte zum Thema Reha für Demenz-Erkrankte?

    Vielen Dank im Voraus.