Beiträge von Havanna07

    Hallo Frau Sachweh,

    vielen Dank nochmal für Ihre Einschätzung.

    Nein, leider haben wir keinen Hund im näheren Umfeld. Meine Mutter hätte damals (vor ca. 4 Jahren) gerne nochmal einen gehabt, aber mein Vater war genau aus dem Grund dagegen, da das Laufen ihm damals schon Schmerzen bereitet hat.

    Woher diese Schmerzen kommen weiß ich nicht genau. Jedenfalls nichts, was durch eine OP zu beheben gewesen wäre und konsequente Übungen und mehr Bewegung zum Muskelaufbau hat er auch nicht machen wollen.

    Mittlerweile ist er nicht in der Lage längere Strecken zu gehen, auch nicht mit Rollator.

    Am Dienstag gehe ich mit ihm zum Hausarzt. Ich werde versuchen, das Gespräch in die Richtung Depression zu lenken und auch das Thema Pflegegrad nochmal anschubsen.

    Ganz herzlichen Dank für Ihre Hilfe bis hierhin!


    Beste Grüße, einen schönen Abend und einen schönen Feiertag für Sie!

    Danke Ihnen allen für Ihre Antworten!

    Die neurologischen Untersuchungen liegen erst ca. 1 Jahr zurück, zum Teil auch weniger. Beim Hausarzt ist er alle drei Monate zur Kontrolle der Blutwerte und er nimmt auch entsprechend eine ganze Reihe von Medikamenten. Leider darf der HausArzt mit mir alleine kein Gespräch führen, aber ich konnte ihn zumindest auf das Thema per Telefon sensibilisieren, so dass wir vielleicht von dieser Seiten Unterstützung bekommen.

    Einen Pflegegrad haben wir noch nicht, da meine Eltern hierzu noch keinen Bedarf gesehen haben, aber darauf werde ich jetzt drängen und hoffe auf ein Einsehen von beiden.


    Hobbys und Freunde haben meine Eltern leider nicht (mehr). Mit dem Tod des Hundes hat mein Vater leider auch jegliche Motivation, sich zu bewegen, verloren. Vor ein paar Monaten musste er dann auch noch den Führerschein abgeben und ja, das alles zusammen genommen kommt mir eher auch wie eine Art Depression vor. Er brauch für alles jetzt die Hilfe meiner Mutter. Sicher ist das schwierig zu ertragen.

    Vielleicht richtet sich seine Wut deshalb auch ausschließlich auf sie. Die Ehe meiner Eltern war an sich gut, aus traditioneller Sicht. Mein Vater war der Chef, meine Mutter hat sich gefügt, aber ohne, dass regelmäßig die Fetzen flogen. Sogar die Vorwürfe, die er ihr macht beziehen sich auf ein Ereignis, bevor sie sich überhaupt kennengelernt haben.


    Wäre bei Einstufung in einen Pflegegrad auch solche Unterstützung zu erhalten, dass zB. jemand kommt und mit ihm spazieren geht, oder zum Physiotherapeut?


    Besten Dank auf jeden Fall, es tut mir gut mich hier auszutauschen.

    Hallo an Alle,


    ich hoffe, hier kann mir jemand mit einer ähnlichen Erfahrung einen Rat geben:


    mein Vater (bald 80) baut seit ein, zwei Jahren sehr ab. Bisher hielt sich das im normalem, altersentsprechendem Rahmen, was auch Untersuchungen der Neurologin, MRT etc. bestätigt haben. Er ist schwerhörig, sitzt eigentlich den ganzen Tag auf der Couch und benötigt auch in der Wohnung einen Rollator. Inzwischen versorgt meine Mutter den ganzen Haushalt alleine.

    Seit einigen Wochen wird er allerdings zunehmend aggressiv gegenüber meiner Mutter, verbal ausfallend, er quält sie regelrecht mit Vorkommnissen von vor 60 Jahren, als sie sich noch garnicht gekannt haben. Meine Mutter ist gesundheitlich auch nicht auf der Höhe und inzwischen mit den Nerven am Ende.

    Er verweigert sogar das Essen, weil er sich „mit ihr nicht an einen Tisch setzen will“.

    Das er sie häufig „zur Schnecke macht“ und generell an ihr rum motzt und sie schikaniert habe ich schon mitbekommen, aber dass es diese Ausmaße angenommen hat, hat mir meine Mutter erst am Sonntag (heimlich) berichtet. Ist das schon ein Anzeichen von Demenz? Zu mir verhält er sich normal.

    Was kann man hier tun, wie eingreifen, dass es nicht für meine Mutter noch schlimmer kommt und sieben ihm auch noch als Petze dasteht.

    An wen kann man sich hier wenden um Hilfe zu bekommen.

    Wäre toll, wenn Ihr einen Rat für mich hättet.

    DANKE