Beiträge von Weit weg

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    Hallo alle!

    Ich muss einen neuen Thread starten, da ich immer wieder fasciniert und gleichermassen auch erschrocken bin, wie viele von euch genauestens Bescheid wissen welche Medikamente in welcher Dosis euren Angehörigen verabreicht werden.

    Erschrocken deshalb, weil ich nicht die blasseste Ahnung habe und deshalb ein schlechtes Gewissen habe (noch ein Grund!).


    Bei einem Gespräch mit dem zuständigen (gestressten) Heimarzt habe ich eigentlich nur eine allgemeine Zusammenfassung des Gesundheits-zustandes meiner Mutter bekommen.

    Wuerde mich eigentlich schon interessieren, was da passiert.

    Hat jemand einen Tip wie ich das am Besten anstelle, ohne das Heimpersonal zu nerven und wirklich eine aktuelle und wahre Info zu erhalten?

    Vielen Dank im voraus, bin fuer jede Hilfe dankbar!

    oje, das kenne ich seit der Kinderzeit sooo gut!

    Falls man aufgemuckt hat und gesagt hat, dass das :huh: peinlich war, dann hiess es nur "ich bin ja nur ehrlich!!!" :| :| :|

    Hallo enh, hallo alle!

    Lese auch weiterhin gerne eure Berichte - und ja, enh, das Putzen hilft, da es ein "Kopfbefreites Arbeiten" ist (wie ich es so fuer mich nenne), man also entweder viel oder ueberhaupt nicht denkt und das hilft... auch mir ;) .

    Ich hatte auch Probleme mit der Putzfrau meiner Mutter, die nur abkassiert hat, aber fast nichts auf die Reihe gebracht hat..... habe ihr das letzte Mal bei der Kuendigung sehr gerne berichtet, warum sie die Kuendigung erhält :!:

    Liebe enh - wuensche dir, deinem Vater aber vor allem deinem Opa alles Gute, ich hoffe, alles renkt sich wieder ein.

    Schönes Wochenende euch allen :!: :!: :!:

    Liebe Rose, Sunnybee, ecia25 und Sohn83!


    Ich bin auch der Meinung, dass es am schonendsten sein wird, den Weg der "Schutzluege" einzuschlagen - ausserdem wird es deiner Mutter bestimmt nicht gut tun, den weiten Weg auf sich zu nehmen, was ja dann wieder eine Schub auslösen könnte.

    Allerdings ist es auch wichtig an sich selber zu denken (siehe Zitat von Sohn83)

    Letztendlich ist da natürlich auch die Frage ob du dir selbst zutraust die "Fassade" entsprechend aufrechtzuerhalten wenn deine Mutter nach deinem Bruder frägt.

    Wie immer - es ist schwer eine "Rutinlösung" zu finden.

    Viel Kraft und Stärke fuer euch Rose und ecia25!!!!

    Hallo Ihr lieben Alle!

    Bin dankbar, lesend in den Foren "mitzuhängen" - habe eine Bitte (ich glaube/hoffe, ich bin da nicht unbedingt allein): könntet ihr so nett und ruecksichtsvoll uns anderen, die offenbar nicht so viel wissen/können wie ihr, gegenueber zu sein und nicht so extreme "Fachwörter" benutzen? Das wuerde das untereinander verstehen einfacher machen!

    Vielen Dank im voraus fuer euer Verständnis!

    Liebe Anette!

    Trotz das meine Mutter seit ueber einem Jahr im Heim ist (seit fast einem Monat in einer "Demenzabteilung", die einen guten Eindruck macht), bin ich immer noch im gleichen Dilemma. Der Verstand sagt definitiv JA, aber das Herz fragt: wirklich?

    Ich weiss nicht, wie man aus diesem Hin-und-her der Gefuehle rauskommt, manchmal möchte ich mich einfach nur verstecken und weinen - gut dass mein kluger Mann mich dann auf dem Teppich hält.

    Ausserdem sehr schön, dass ich durch das Forum einfach einsehen "muss", dass ich nicht allein bin.

    Ich wuensche dir und mir viele gute Gedanken..... ausserdem wuensche ich dir eine schöne Zeit bei deinen Kindern und Enkeln!

    Hallo Sohn83!

    Leider wird man in der Situation, in der wir uns befinden, gezwungen ueber sich und sein Leben (und seine Elter) nachzudenken. Wie du schreibst, sind viele Dinge von einem selber "verschuettet" worden (vielleicht eine Art "Selbstverteidigung des Gehirns"?) und kommen jetzt (ob mit oder ohne professionelle Hilfe) langsam aber sicher zum Vorschein, da man nach einigem Gruebeln gewisse Zusammenhänge besser erkennt/versteht.

    Manche von diesen Dingen sind schwer zu verarbeiten und manche von denen tun sogar (sehr) weh.

    Schlimm, und es kann sehr schwer sein, das zu ertragen - aber leider ist es nun mal so.

    Ich habe schon vor vielen Jahren eingesehen, dass meine Mutter ganz sicher nicht zu den "stuetzenden" Personen gehört, sondern eher zum Gegenteil.

    Trotzdem vermisse ich die Gespräche und auch den Kontakt zu ihr, den wir frueher hatten und freu mich schon ueber ein 2-Minuten-Telefongespräch in der ich wenigsten ihre Stimme höre und kurz einen gewissen Kontakt mit ihr habe.

    Auch ein seltsames Faktum - aber auch das ist einfach nur zu akzeptieren.

    Lieber Sohn - Kopf hoch, es braucht alles seine Zeit und wie schon viele, viele andere immer wieder schreiben, denk an dich und dein Leben!!!!

    Hallo OiOcha!

    Meine Mutter ist selber bei der KKH versichert, die direkt einen gewissen Teil der Krankenkassenkosten bezahlt. Dann ist sie ausserdem noch ueber meinen Vater bei der Postbeamtenkrankenkasse. Diesen Teil muessen wir immer selber auslegen und dann via deren respektiven Blankett einfordern. Ev ist es so bei eurem Heim, dass du selber kontakt mit der Kasse nehmen musst und erst mal einen sogenannten "Erstantrag" stellen musst.

    Nach anfänglichen Problemen/Verzögerungen klappt das jetzt ganz wunderbar bei uns.

    Viel Glueck!

    Danke Ecia, Schwarzerkater, Rose etc. dafuer, dass ihr offensichtlich so denkt, wie ich auch. Es gehört trotzdem zu den Problemen dazu - ob man will oder nicht.


    Hoffe, dass wir auch weiterhin ein bisschen offen fuereinander da sein können!

    Alles Liebe!