Beiträge von Valentina61

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    Es ging um gewisse Wertgegenstände, die er jetzt noch schnell vorab verscherbeln wollte. Er wollte von mir das Okay, wenn nicht sogar das ausdrückliche Einverständnis dazu haben. Als ich meinte, er solle machen, was er für richtig hält, meinte er, dass diese Wertgegenstände sonst ja später einen grossen Teil der Erbmasse meiner Mutter seien. Wenn ich ihm jetzt den Segen dazu gäbe, den Kram "nebenbei" zu Geld zu machen, könnten mich meine Brüder später dafür verklagen, dass ich davon gewusst und es nicht verhindert habe. Ob ich mir dessen bewusst sei?

    Ohwe. Da irrt Dein SV. Das ist das Zeug Deiner Mutter und wenn er das verscherbeln will, dann muss er - vermutlich - die gesetzliche Betreuerin fragen.

    Der Erlös muss für die Pflege Deiner Mutter verwendet werden. Bei den Preisen incl. einer gesetzlichen Betreuung wird es vermutlich keine Erbmasse mehr geben.

    Und wenn jemand verklagt wird, dann ist es Dein SV.

    Ich war für den Bruchteil einer Sekunde echt sprachlos von dieser Dreistigkeit.

    Klar, das widerspricht jawohl klar auch dem Rechtsempfinden jedes Menschen. Du sollst seine Straftaten gut heißen oder ihm auch noch dabei helfen.


    finanzielle ist ja bei JEDEM Telefonat DAS Hauptthema, ich kann es schon nicht mehr hören

    Dann blende es aus. Sag ihm, es soll sich damit an die gesetzliche Betreuerin wenden, denn die ist für das Finanzielle Deiner Mutter zuständig.


    Was ist eigentlich aus der Regel - Dein Mann geht ans Telefon - geworden?




    Oh manno, das ist doch echt Psychoterror! Natürlich tun mir die beiden Herrschaften auch leid, aber mich beschleicht auch der Eindruck, dass mein SV genau DAS bezweckt und mich damit weichkochen will.

    Ja, genau. Damit bedient er sich der Argumentation, die ihn am Meisten beschäftigt und das ist Geld. Du sollst ihm die Last abnehmen und das Finanzielle übernehmen.


    Ich kämpfe grad dagegen an, mich auf keinen Fall einlullen zu lassen und trotzdem weiterhin ein reines Gewissen zu haben.

    Bleibe stark, Du brauchst definitiv kein schlechtes Gewissen haben. Für Deine Mutter hat jetzt die gesetzliche Betreuerin die Verantwortung, es wird - vermutlich - darauf rauslaufen, dass Dein SV auch von der Betreuerin "unterstützt" wird.

    Bis Dein Vater rauskriegt, dass die Betreuerin das auch nicht "umsonst" macht.


    Dein Vater könnte auch zur Überbrückung in die Tagespflege gehen oder Essen auf Räder ordern. Es gibt auch Haushaltshilfen.

    Nach diesem Telefonat war ich innerlich sooo wütend, dass ich 2 Stunden lang im Garten geackert habe, aber richtig geackert.

    Na, dann hast Du ja ein Ventil und frißt es nicht in Dich rein. Das ist am Wichtigsten!


    Sorry, das musste grad mal 'raus.

    Dafür ist das Forum da. "Freut" mich von Dir zu hören.


    Ist irgendwie "witzig" welche Parallelen, sich wieder auftuen.


    Ich wünsche uns allen, dass wir schon sehr bald alle in Ruhe und Frieden ein glückliches Leben leben können und dürfen.

    Ja, wünsche ich uns auch Allen.


    Gehe heute zu meinem absoluten Kraftort und zünde dafür eine Kerze an.

    Das wird noch eine Nummer für sich. Die psychisch sehr gestörte Tochter meiner verstorbenen Schwester ist voll erbberechtigt. Meine verschollene Schwester auch. Und es geht um viel Geld und eine große Immobilie.

    Ja, das wird lustig. Ich habe keine Geschwister und habe trotzdem ein riesiges Problem mit Vermögen und Immobilien.


    Das soll dann ein Notar klären.

    Leider macht das der Notar erst, wenn ihr Euch geeinigt habt. Das dauert Jahre. Mein dringender Rat: Versuch es zumindest mit Deinem Vater weitgehend zu klären.


    Sonst bist Du - im Falle des Todes Deines Vaters - mit Deiner Mutter, Deiner verschollenen Schwester und Deiner Nichte in einer Erbengemeinschaft und kannst Dich mit einer Erbauseinandersetzungsklage beschäftigen.

    Bei meiner Mutter war grad ein Neurologe zu Hause, der jetzt dem Richter ein Gutachten übermitteln soll wegen der angeregten gerichtlichen Betreuung durch den sozialpsychiatrischen Dienst. Ich bin heilfroh, dass dieses Procedere jetzt läuft und noch mehr, wenn sie hoffentlich schon sehr bald in einer Einrichtung untergebracht und professionell betreut wird.

    Hoffentlich klappt das und Dein SV grätscht nicht wieder dazwischen, wenn er merkt, wie teuer das für ihn wird.


    Gut gemacht.

    Was meine Mutter betrifft. Da sehe ich mich nicht am Anfang. Ich werde ihr nicht helfen können und wollen. Die Therapeutin hat mich gefragt, ob ich eigene Ziele hätte in Bezug auf meine Mutter bzw. unsere Beziehung. Kurz musste ich nachdenken und habe dann doch sehr schnell gewusst, nein, Ziele habe ich da nicht. Sollte sie Hilfe brauchen, wird ihr ein rechtlicher Betreuer zur Seite stehen. Es klingt hart. Aber ich werde nur noch bereit sein, ihre Beerdigung zu organisieren, wenn es soweit ist. Mehr nicht.

    Ich habe ja soweit auch mit meinen Eltern emotional weitgehend abgeschlossen. Sie sind beide unter gesetzlicher Betreuung, mein Vater in der geschlossenen, meine Mutter noch in der Wohnung. Trotzdem bleibt eine Menge aufzuarbeiten, ich habe ein ganzes Zimmer voll mit Akten.


    Mein Vater hat über 50 Jahre Metall "gesammelt" und das räume ich gerade aus.

    Dann noch die ganzen Verpflichtungen, die sich mit den Immobilien ergeben und den ganzen Quatsch, den die HsV veranstaltet hat, weil meine Eltern die nicht mehr kontrolliert haben.

    Das macht leider der gesetzliche Betreuer nicht.


    Du hast noch zusätzlich das Problem, dass Du noch Schwestern hast, die im Erbfalle eine Rolle spielen.


    Bei dem Aufdröseln von den ganzen Verflechtungen (auch gegen den Widerstand Deiner Mutter) bist Du noch am Anfang.


    Deine Mutter wird - so kenne ich Narzisten - eifersüchtig auf Dich und Deinen Vater sein. Das sie selbst schuld an dieser Einsamkeit ist, wird sie nicht einsehen.

    Sei es wie es ist: Du wirst es schaffen und vermutlich hier berichten. Wenn Jemand helfen kann, wird dieser Rat kommen.

    dass ein Kind eigentlich vorbehaltlos von den Eltern geliebt und angenommen werden sollte, wenn das gefehlt hat, verinnerlicht man, dass man "nie genug" ist, also besonders viel leisten muss um hoffentlich dadurch gesehen und geliebt zu werden. Kinder übernehmen die Schuld dafür, dass es ja wohl an ihnen liegen muss, wenn die Liebe, von der man als Anerkennung einfach abhängig ist, nicht rüberkommt.

    Ja, dass hat immer gefehlt. Meine Eltern haben immer gesagt, dass ich der Heiratsgrund war.

    Gut und für meine Mutter war ich eine Gelegenheit, um endlich von meiner Großmutter und ihrem malignem, narzistischen Bruder wegzukommen.

    Trotzdem konnte ich mich nie richtig lösen von ihren Bewertungen. Würden sie meinen neuen Freund mögen? Würde ihnen meine neue Wohnung gefallen? Immer hätte ich ihr Urteil im Hinterkopf, obwohl mir rational ja klar war, dass mir das ja eigentlich sehr egal sein könnte. War es aber auf eine seltsame Weise irgendwie nicht...

    Ich habe meiner Mutter immer nur die Geschichten aufgetischt, von denen ich wußte, dass sie ihr gefallen. Die unangenehmen Dinge habe ich "verheimlicht", garnicht erst erzählt

    (das habe ich ohnehin von meiner Mutter gelernt. Als Kind wurde ich immer instruiert, bei unserem Samstäglich Besuch bei meiner Großmutter bestimmte Sachen nicht zu erzählen.)


    Sogar meine Cousine haben immer versucht mich auszuhorchen. Ich konnte mir nicht alles merken, deshalb habe ich bestimmte Dinge "ausgeplaudert".


    In der Woche drauf gab es einen Einlauf! Meine Mutter wurde von meiner Oma gefaltet, die Mutter hat geheult, mein Vater war wieder sauer auf mich. Klar ich war ja "schuld": Ich hatte gute Noten, nette Freunde, ein tolles Hobby (Reiten, das ich mir komplett selbst finanzieren musste).

    Für meinen Onkel habe ich immer fett angegeben, dabei habe ich nur einen Bruchteil rausgelassen. Schließlich wurde ich untragbar und wurde von dem Teil der Familie "getrennt".

    Am nächsten Tag wurde ich "einbestellt". Sie sind wie Feinde über mich hergefallen. "Du versaust Dir Dein Leben!" .......... und "Geld gibt es auch keins mehr". An dem Punkt hätte ich einfach gehen und nie wieder kommen sollen....

    So ähnlich ging es meiner Mutter, als sie mit mir schwanger war. Meine Großmutter (Narzistin!) hat meiner Mutter tagelang nichts mehr zu essen gegeben.

    Und die Nr mit dem Geld ist typisch.

    Vielleicht ging es Deiner Schwester so ähnlich.


    Statt sich über ein Enkelkind zu freuen, Narzisten halt.

    Ich war Jahrzehntelang die Suchende. Job? Beziehungen? Immer auf dem Sprung. Immer in Gedanken, irgendwo muss es sich noch besser und richtiger anfühlen. Innere Leere.

    Wie bei mir.

    Jeder "Job" irgendwie immer nur eine Übergangslösung. Stets Selbständig, feste Anstellung habe ich gemieden, wie der Teufel das Weihwasser. Die Wohnung incl. Einrichtung immer nur vorläufig. Wie bei Studenten halt.


    Als mein damaliger Lebensgefährte, jetziger Mann und ich ein ziemlich cooles Haus gekauft haben, haben meine Eltern verlangt, meinen Anteil wieder zu verkaufen. Damit war nämlich klar, ich komme NIE wieder "nach Hause".


    Auch die sehr späte Heirat nach vielen Jahren Beziehung. Irgendwie waren sie gegen die Beziehung und meine Mutter (laut Freundin) war immer eifersüchtig auf meinen Mann.


    Selbst als ich verheiratet war, fing meine Mutter immer an von Schulfreundinnen zu erzählen, so mit dem Seitenhieb. "Die ist auch nicht verheiratet."

    Ich: "Wenn meinst Du? Mich jedenfalls nicht, ich bin verheiratet."

    Warum habe ich den inneren Zwang zu Top Leistungen, die mich oft schon ohne dementen Vater zur Erschöpfung gebracht haben? Und wie komme ich da raus?

    Brauchst Du wirklich eine Antwort: Das "liegt" an Deinem Verhältnis zu Deiner Mutter, bzw. an der Persönlichkeit Deiner Mutter.


    Wie kommt man da raus? Darum geht es auch in diesem Thread und in dem von Alfi 8).


    Wir alle sind auf der Suche nach einer Lösung. Die liegt in uns selbst. Zuerst die Erkenntnis (daran scheitert es weniger) und dann die Emotionale Aufarbeitung.


    Wir schaffen das.

    Trotzdem konnte ich mich nie richtig lösen von ihren Bewertungen. Würden sie meinen neuen Freund mögen? Würde ihnen meine neue Wohnung gefallen? Immer hätte ich ihr Urteil im Hinterkopf, obwohl mir rational ja klar war, dass mir das ja eigentlich sehr egal sein könnte. War es aber auf eine seltsame Weise irgendwie nicht...

    Das ist "normal", viele hier sind immer noch auf der Suche nach der letzten Bestätigung der Mutter.


    Mit dem Problem mit Deiner Mutter bist Du ja noch ganz am Anfang. Ohne Dir Angst machen zu wollen: Hier bist Du noch ganz am Anfang.



    Nun kann ich im Moment nicht annähernd die Höchstleistung bringen, zu der ich mich immer motiviert habe und so zum absoluten "Arbeitstier" wurde.

    Pass auf Dich auf. So hat sich bei mir ein multibler Burn-Out angekündigt. Du hast so viel geschafft und das über Monate ohne Pause.


    Du kannst auch nicht als Übertochter wieder mit Höchstleitungen durchstarten. Auch Deine Kraft ist endlich.

    Du brauchst Erholung. Bist Du wieder so weit bist, dauert es Wochen, wenn nicht Monate.

    Ich wollte immer nur weg aus dem Elternhaus, solange ich zurückdenken kann,

    Diese Gedanken hatte ich auch immer. Ich wollte immer mindestens 500 km zwischen mich und meine Eltern bringen. Obwohl mein Leben - oberflächlich gesehen - sehr viel konfortabler verlauften wäre.


    Gerade die Entfernung scheint uns "Über"-Töchtern gemeinsam zu sein. Jedenfalls lese ich das bei der Tochter0607, Sabine67, Alfi und anderen.


    Ein Freund (Therapeuth) hat mal gesagt, dass ich nur dadurch überlebt habe. Dadurch konnte ich mir meine Umgebung und die Ersatzfamilie schaffen, die ich (oder jedes Kind) gebraucht habe.


    Ich war Zeit meines Lebens immer überzeugt, adoptiert zu sein. (Bis ich meine Geburtsurkunde gesehen habe, die ich für die Hochzeit gebraucht habe.)

    Eigentlich relativ einfach. Meine Mutter war ein "Anti-Vorbild" als Mutter für mich. SO wollte ich niemals werden. Ich habe von meiner Mutter NIE ein "Ich habe Dich lieb, ich bin stolz o.ä." gehört, NIE!

    Genauso war es bei mir auch. Wobei meine Großmutter die Obernarzistin war, sie hat meine Mutter immer klein gehalten. Meine Mutter ist ein von der vulnerablen Sorte. Die sind ziemlich schwer zu erkennen, tun immer schwach, Opfer halt. Versuchen Dich in die Retterrolle zu drängen.

    Bist Du nicht Retter, wird man halt zum Täter erklärt.


    Sie hat alles in sich 'reingefressen und die Schuld immer bei den anderen gesehen. Gepaart mit dem Narzissmus hätte sie niemals Einsicht über ihr Fehlverhalten gezeigt. Und jetzt als demente Frau sowieso nicht mehr.

    Genau wie bei meiner Mutter. Sie wirkte immer so angepasst.


    Eine Freundin aus alten Tagen hat mir gestern gesagt:


    Irgendwann hätte meine Mutter wohl beschlossen, sich nicht mehr anzupassen und hätte eine regelrechte Wut auf meinen Vater entwickelt, den sie für ihr Dilemma verantwortlich gemacht hat.

    Dann wird auch klar, warum sie ihn umbedingt in die geschlossene Psychatrie bringen wollte.

    Liebe SchwarzerKater,


    soooo toll beschrieben, besser geht es nicht! Gerade zu eine Blaupause für jede von uns.


    @Alfi genauso! ist es.


    Leider heute nur kurz. Bin bei der "spezial-Therapie", 1/4 Tonne!

    Muster durchbrechen: sie einfach boshaftes reden lassen?

    Lass Sie boshaftes reden, bloß versuche es umzudeuten (Schwer!!!!).


    Herr Hamborg hat hier was formuliert.



    folgende Ansätze

    • Verständnis, zum Beispiel über das verletzte kleine Mädchen, dass jetzt als alte Frau so um sich schlägt
    • dahinter stehende Bedürfnisse suchen und erfragen
    • einen Wunsch formulieren

    Versuche das Boshafte umzudeuten (hier nicht für Deine Mutter, sondern für Dich!!

    Hallo Valentina, danke für den Begriff "Übertochter", für Kinder die trotz schädlicher Eltern über sich hinauswachsen und viel stärker und reflektierter wurden, als die Eltern.


    Wissen Sie und die anderen "Übertöchter" hier in der Runde, wie Sie diese Kraft gefunden haben?

    Ja, das hat mir ein Therapeut (Supervision) erklärt: Dadurch, dass die Erwartungen, die an uns gestellt wurden, so hoch waren, das "wir" das praktisch nicht erreichen konnten, wurden wir so "Super".


    Andersherum erklärt (von einer Freundin): "Egal wie hoch Du springst, es ist nie hoch genug."


    Die einen (die "Übertöchter") sind halt übermotiviert. Andere (die hier nicht schreiben) geben auf oder sind schon zerbrochen.

    Schweigen ist bei meiner Mutter schwer, ich sehne mich danach, aber sie fängt dann sofort an zu schimpfen, also beleidigen.

    Sie hat immer schon zuhause sehr viel geredet und ist sehr geschickt einen nicht zu Wort kommen zu lassen.

    Klar, sie versucht eine - wie auch immer geartete - Reaktion hervorzurufen. Versuch Sie einfach reden zu lassen, ohne es zu beachten (Fällt schwer!).


    Hatte sie jemals ein Thema, bei dem sie nicht geschimpft hat? Jedenfalls nicht über Dich???



    Oder Du wechselst das Thema zu etwas Abwegigen: "Deutschland ist ausgeschieden. Was glaubst Du, wer wird Europameister?"


    Da sie Dich ohnehin nicht anschaut, sondern die Wand, könntest Du über Kopfhörer Musik hören. Buchenbergs Frau hat gestrickt (?).


    „So da bin ich wieder“ gefällt mir.


    „So dann gehe ich wieder“ werd ich dann wohl schneller als gedacht wieder sagen.

    Oder Du gehst wirklich, atmes tief durch und kommst wieder.


    Irgendwie "musst" Du aus diesem Muster heraus (Edit: Du mußt das Muster Deiner Mutter durchbrechen.)


    Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende

    Das wünsche ich Dir auch. Ich fahre wieder zu meiner "Spezial"-Therapie und versuch mich an der nächsten Tonne 8) .

    „Wie geht es Dir?“

    Nunja dann kam wieder mal:

    Sie hätte nicht gewusst dass ich so bin, das Heim ist ein Fehlgriff, keiner kümmert sich, warum ich überhaupt noch komme, ich könnte ja eh nichts mehr ausrichten (verstehe ich immer nicht wenn sie das sagt).

    Viele Fleißpunkte für Dich. Ansonsten ist es ja ganz gut gelaufen, hier hast Du "noch" alte Muster bedient. Vielleicht irgendein anderer Eingangssatz als "Wie geht es Dir?", mal keine offene Frage z.B. oder mal schweigen nach "Guten Tag" oder mal mit "So hier bin ich wieder."


    Mein Vater hätte mich auch nicht erkannt (das tut immer besonders weh, aber das soll es wohl auch)

    Ja, das sollte es. Und sie hatte Unrecht. Dein Vater war ebenfalls ein Opfer, trotzdem hat sie ihn NIE von ihrer Meinung von Dir überzeugen können. Sagt sie ja selbst!


    Super gemacht. Weiterso! Das nächste Mal noch ohne die Wut im Bauch (Was verständlich ist, wegen der ganzen Verletzungen. ) Sie kann nicht anders! (Tut trotzdem weh.)


    Wie fühle ich mich?


    Gut.

    Schlechtes Gewissen, mit einer Todkranken Tacheles geredet zu haben.

    Achtung, Klugscheißen: Beim nächsten Mal vielleicht ohne "Tacheles Gerede".

    Schau, Dir tut das mehr weh als ihr. Wenn Sie solche Sachen abläßt, denk Dir Deinen Teil (sie hat ohnehin Unrecht) und geh (jedenfalls innerlich).



    Will ich nochmal hin? NEIN

    Fahre ich in einer Woche wieder hin? JA

    Für mich selbst. Pflichtgefühl und innere Ordnung.

    Nimm Dir alles was DU brauchst. Den Teil von der Begegnung, die Du nicht brauchst läßt Du "einfach" bei ihr, weil Du es willst.



    Wochenende!

    Laß die Sorgen um Deine Mutter dort wo sie hingehören: Im Altenheim. Die Vorwürfe, die sie machen kann, stimmen nicht bzw. gehören zu ihren Wahnvorstellungen.



    Narzissmus vererbbar ist, aber Narzistenkinder sind wohl oft eher „zu“ empfindlich, aber eher nicht narzistisch

    Narzistenkinder sind nicht "zu" empfindlich, sondern brach(t)en sehr feine Antennen für die Ungerechtigkeiten der Narzisten, um überhaupt zu überleben.


    Du brauchst Dir keine Sorgen zu machen, Du bist keiner!


    Glaube uns! Wir erkennen Narzisten!

    trotzdem wäre mir ein "einfacher" Kontaktabbruch lieber gewesen, als jetzt zu wissen, dass sie als verwirrte Frau ins Heim muss. I

    Ja, das wäre mir für meine Eltern lieber gewesen.

    Und ich wiederhole an dieser Stelle: ich habe kein schlechtes Gewissen mehr!

    Während meiner Urlaubsreise war ich in einer wunderschönen Kirche und dort habe ich es richtig verstanden und gefühlt, dass ich wirklich kein schlechtes Gewissen haben muss. Ich habe für meine Umstände alles getan, was ich tun konnte, ohne selbst daran zu zerbrechen. Ich fühle mich grad sehr erleichtert und habe keine Angst mehr. Was für ein Fortschritt!


    War gerade an meinem Kraftort, dort ist mir klar geworden, dass ich auch kein schlechtes Gewissen mehr habe. Mitleid trifft es eher. Unverständnis, dass sie die Möglichkeiten, die ich ihnen geboten habe mit Füßen treten. Und ein bisschen Wut, für die verschwendete Zeit, mit der ich sicher etwas besseres hätte anfangen können.


    Auf der anderen Seite geben sie mit dem schönen Heim und der Wohnung an. Dabei habe ich die Wohnung gesucht, eingerichtet und die Kartons ausgepackt. Auch das Heim ist auf meinem Mist gewachsen (Hatte ich schon für die Schwiegermutter klargemacht ;-).)