Beiträge von Valentina61

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    ich war bisher immer die, die sogar noch mit dem Kopf unter'm Arm zur Arbeit ging, besser gesagt mit Krücken oder Kapselverletzung an rechter Hand.

    Ich habe tatsächlich innerlich schon gekündigt und bin offen für neues, schaue mich schon nach anderen Stellen um. Ich war die (Doofe), die immer ja zu allem gesagt hat.

    Meine Liebe, die beste Voraussetzung für einen Burn-out. Das solltest Du dringend ändern. DU HAST EIN RECHT DARAUF KRANK ZU SEIN!


    Bitte mach nicht wieder den gleichen Fehler wieder!



    Im neuen Büro wird jedes meiner Wörter auf die Goldwaage gelegt. Mein Vorgänger ist auch freiwillig gegangen, wurde auch schon vergrault und er hat mich vorgewarnt, als er mich noch eingearbeitet hat. Tja, ich bin auch die, die immer an das Gute glauben will.

    Bossing, mobbing zusammen mit Streß = innere Kündigung


    Mal kurz zusammen gefasst. Die Wirklichkeit sieht etwas komplizierter aus. Doch so geht es nicht weiter. Da brauchst Du professionelle Unterstützung.



    Ich tippe darauf, dass mein SV ihr in einer hellen Phase ins Gewissen geredet hat und sie sich zusammenreisst, damit ich wieder regelmäßig anrufe. Habe ich aber gar nicht vor.

    Emails vom SV kommen glücklicherweise auch keine mehr.

    Ich bin definitiv wachsam.

    Das denke ich auch. Gut, wenn Du vorbereitet bist. Ich war es nicht, weil ich die Hoffnung hatte, alles wird gut.


    Ich weiß noch, wie ich dachte "Blut ist eben doch dicker als Wasser!"



    Genau DAS habe ich jetzt gemacht. Ich schaue weiterhin selbst hier und da, aber ich durchforste nicht mehr tagelang das Internet deswegen.

    Du wirst sehen, da kommt irgendwann die Lösung um die Ecke.



    Im Grunde ist dieses Forum für mich schon Therapie! Ich schreibe mir die Seele aus dem Leib und erfahre soooooooo viel freundliches Feedback. Ob ich bei einem persönlichen Therapeuten so frei von der Seele sprechen könnte, hmmm....dazu müsste ja auch die Chemie zwischen uns stimmen.

    Das ist sicher richtig, für den Teil mit dem geschundenen Kind der Narzistischen Mutter und dem dementen Elternteil. Das Problem mit der Arbeit ist noch einmal eine ganz andere Hausnr. Daran musst Du dringend arbeiten.


    Auch hier gibt es Hilfe. Sprich mit Deinem Hausarzt oder mit Arzt für innere Medizin. Hier brauchst Du Abstand, willst Du wieder zusammenbrechen?


    Der Bruch war garantiert ein "Wink" von oben! Andernfalls wäre ich wahrscheinlich über ganz kurz im Büro zusammengebrochen.

    Schließt Du aus, dass es passiert, wenn Du in einem Monat da wieder aufschlägst. Die Situation ändert sich doch nicht grundsätzlich!



    denn grad heute Morgen habe ich beschlossen, dass ich nicht mehr über das Drama im Job nachdenken will. Es wird eine Lösung geben und sie wird gut sein.

    Das wünsche ich Dir von ganzem Herzen!



    Meine Mutter wohnt weit weg und ich bestimme, ob und wann ich Kontakt haben will.

    Hoffentlich bleibt es so.



    Diese Erholungsphase beginnt bei mir wahrscheinlich erst, wenn meine Mutter in eine Einrichtung kommt, das rede ich mir jedenfalls ein.

    Ich fürchte, dann fängt das Drama erst richtig an. Natürlich in Abhängigkeit davon, was Dein SV macht.

    Jetzt wird es böse (freundschaftlich): Du kannst mir nicht "weiß" machen, dass Du Deine Mutter in irgendeinem Heim verrotten läßt, in dem Dein SV sie verbringt, nur weil es "billig" und "bequem" für ihn ist.

    So wie ich Dich einschätze wirst Du Dich hier einmischen.

    Danke, liebe Valentina61, grad im Moment denke ich, dass ich gar keinen Therapeuten brauche/will. Ich bekomme hier schon so tolle Unterstützung und zum Lachen bringst Du mich auch grad wieder.

    Ja, mir hilft es auch, die unterschiedlichen Baustellen, von einander zu trennen. Hier ist es wie eine Selbsthilfegruppe, die sogar moderiert wird. Und diese Gruppe ist 24/7 verfügbar.



    DASS mein Problem mit meiner mittlerweile dementen Mutter schon mein Leben lang im Narzissmus und in ihrer eigenen Lebensgeschichte liegt und nicht in mir und einer generellen Unfähigkeit,... DASS zu erkennen, war ein gewaltiger AHA-Moment, ein Stein, der jetzt enorm viel in mir angestoßen hat. Und was da jetzt ins Rollen gekommen ist....naja...das verdaut sich nicht so schnell.

    Ja, dass ist ein großer Schock. Das dauert einfach einige Zeit und Du wirst einige Rückschläge erleiden, ist aber normal.



    Einen Elefanten essen?

    Ja, sagt man so, wenn man einen Haufen Probleme oder Arbeit hat, die man nicht auf einmal bewältigen kann und sich fragt, wie man das schaffen kann.

    Einen Elefanten kann man auch nicht auf einmal essen, sondern Bissen-für-Bissen.



    Mein Mann meinte vorhin auch, ich solle mich jetzt erstmal erholen, die freie Zeit trotz Bruch genießen.

    Kluger Mann und bestell Dir eine Verlängerung. Was ist mit der Rheumatologin? Deine Nackenprobleme?


    Mach Dir eine schöne Zeit!


    Und Kopf hoch, Brust raus.

    Für die Wartezeit vllt psychologische Beratungsstelle suchen, die haben heutzutage auch vorwiegend psychotherapeutisch ausgebildete Mitarbeiter.

    Vielleicht auch bei der Kirche nachfragen? Im Zweifelfalle die Telefonseelsorge anrufen. Für den Notfall sollten die Adressen haben.


    Oder hier schreiben ;-). Oder den Pfarrer "belästigen". Ich habe da wenig Skrupel. Die kennen sich auch mit alten Leuten aus, der, der meine Eltern kannte, war eigentlich sehr hilfreich.


    Meine Erfahrungen mit Therapien waren nicht so besonders gut, Ratschläge kamen nicht. Und Kollegen (Psychologen mit therapeutischer Ausbildung) meinten, es geht ohnehin ums Zuhören, als ich mich "beschwert" habe. ;).


    Bei mir tut sich eigentlich immer dort eine Lösung auf, wo ich es am wenigsten erwarte. Gib einfach mal das in "Gotteshand" oder bestell Dir das bei Universum. So wie mit dem Bruch.


    Vorsicht Ironie: War schon ein Anfang, jetzt nur noch etwas eleganter :saint:


    "Meistens" muss man selbst auf die Lösung kommen (meine Meinung). Dafür "muss" man aus dem Hamsterrad, sonst steckt man natürlich fest. Geht nur in einer entspannten Situation, versuche nichts zu erwingen.


    DieTochter6070 Meine Liebe <3 , Du bist noch viel zu fertig (durch Arbeit mit der Überforderung, die Erkenntnisse hier aus dem Forum, die letzten Ereignisse rund um die "Eltern") um "einfach" so diesen gordischen Knoten zu lösen. Deshalb auch die Verspannung (Kirscht Du auch mit den Zähnen??)


    Mein Appell/Rat: Jetzt werde erst einmal "gesund" und gehe einen Schritt nach dem anderen, alles auf einmal kannst Du ohnehin nicht klären.


    So wie man einen Elefanten isst: Bissen für Bissen. <3

    Mir geht es jetzt gefasst bis gut, der Besuch gestern war so friedlich und lieb wie ich es mir immer gewünscht habe.

    Liebe Alfskjoni ,


    dass es Dir "gut" geht, freut mich. Vielleicht kannst Du am Ende des Lebens noch einen friedlichen Abschluß finden.


    Du "darfst" an der Stelle wirklich alles empfinden.


    Viel Kraft für die bevorstehende Zeit.


    Du bist auch schon auf alles vorbereitet, was formal auf Dich zu kommt. Das ist doch gut?! Ich finde es nicht schlimm, ist doch klug und vorausschauend.


    Wir hatten die Beerdigung meiner Schwiegermutter (bis hin zu den Liedern!) schon 5 Jahre vor ihrem Tod mit ihr gemeinsam geplant. Wir haben beim Tod nur noch anrufen müssen. Da konnten wir uns auf die emotionalen Dinge konzentrieren. Wir waren bis zur Abholung durch den Bestatter bei ihr.

    Meine Großmutter (Unfalltod!) hat nicht nur alles geplant, sondern auch noch alles bezahlt.

    Ich musste in den letzten zwei Wochen Abstand nehmen von jeglichen Tätigkeiten, bei denen ich meinen Kopf senken muss, da mein Nacken einfach noch zu sehr schmerzte.

    Meine liebe DieTochter67, manchmal ist es einfach so. In so mancher Phase habe ich Stunde um Stunde das Internet durchsucht, auf der Suche nach einer Erklärung.

    Nimm das als Zeichen von Deinem Körper und gib Ruhe!



    Die erste Woche mit Bruch zu Hause hatte ich ständig ein schlechtes Gewissen, weil soviel Arbeit liegengeblieben ist.

    Du hast das Recht auf Krankheit und auf Erholung. Das ist nicht Dein Problem.



    Aber, es ist mir jetzt tatsächlich wurscht! Es ist mir wurscht, was ich alles nicht geschafft habe, weil nicht ich das Problem bin, sondern meine uneinsichtige Personalleitung, die sich partout weigert, mir mehr Stunden für die viel zu viele Arbeit zu geben.

    Richtig! DU MUSST DICH ERHOLEN!


    Und wenn Du krank zur Arbeit gehst und dann auch noch nicht einmal die Arbeit schaffst, dann macht das zusätzlich krank bzw. führt auch noch zur inneren Kündigung.



    ch habe zu Ostern und kurz danach noch einmal zum Geburtstag ...Trommelwirbel...mit meiner Mutter telefoniert.

    Sehr tapfer. Meine hat auch in ein paar Tagen Geburtstag, ich werde nicht anrufen.

    Sie klang, wie ich sie noch nie erlebt habe: kindlich, naiv, glücklich, sorglos...keinen Funken Fiesheit, Aggression, Vorhaltungen...eine für mich fremde Person! So, wie sie bei diesen beiden jeweils 10-minütigen Telefonaten klang, klang sie wie eine normale liebe Frau. Eine mir fremde Frau.

    Ok, vielleicht bin ich paranoid und schon so von meiner Mutter geschädigt, dass ich Deiner Mutter diesen Teil nicht abnehme.


    Als ich nach dem 1. Knall wieder mit meinen Eltern geredet habe, haben sie genauso eine Show abgezogen. Zuckersüß, zu allem bereit und dann hatte ich sie an der Hacke.

    Im Nachhinein habe ich erfahren, wie übel sie über mich geredet haben und welchen perfiden Plan sie aus geheckt hatten (= Die Schenkungen rückgängig machen.) Einige haben sich gewundert, dass ich sie unter den Umständen zu mir geholt habe.

    Seit ich mit meiner Mutter telefoniert habe, denke ich tagsüber, jedenfalls zurzeit, gar nicht mehr an sie, fühle ich mich, jedenfalls zurzeit, etwas befreit.

    Klar, Du erwartest ja keine Attacken. Bitte sei wachsam. Bei Narzissten kann man sich auf nichts verlassen. Besonders wenn sie nett sind, sind sie brandgefährlich.


    Zu Dir, liebe Valentina61, ziehe ich meinen Hut. Was Du, und auch viele andere hier, alles stemmen musst, mir würde dafür definitiv die Kraft fehlen.

    Danke für die Blumen, habe ich nicht verdient (im Gegensatz zu vielen anderen hier). Ich ertrage es nur in Etappen und es zieht sich jetzt schon über Jahre! Wenn es mir zu viel wird, gehe ich raus (aus der Situation) und hole mir moralische Unterstützung (oder schimpfe laut, trete irgendwo gegen, zerstöre irgendwas oder gehe mit dem Hund laufen).

    Oder flüchte in mein "normales" Leben, das ist wirklich toll. (Dieses Mal habe ich es zum 1. Mal geschafft, die Tonnen geistig "stehen" zu lassen, sonst sind die immer mitgereist.)

    Dieses Schrottentsorgen ist echt Therapie, dieser "Müll" und die Weggefundenen Sachen haben mein ganzes Leben runiniert. Jeder Gang zum Mülleimer, jede Fahrt vom Schrottie ist ein Erfolg.


    Weißt Du, Du würdest das an meiner Stelle auch schaffen. Ich bin in der "glücklichen" Lage, das Ganze aus der Meta-Perspektive zu betrachten. Du bist dagegen mitten drin und auch noch viel mehr emotional involviert. Ich habe quasi die Trauerphase mit den aufbrechenden Gefühlen hinter mir und ich bin schon in der Erholungsphase.


    Ich habe damals als ich meine Eltern geholt habe meine Firma quasi auf "Minimum" gestellt und mich 24/7 um sie gekümmert, es war ja Corona. Ich habe alles am Laufen gehalten, auch um das Ansteckungsrisiko für die beiden zu minimieren. Die Beiden sind nur mal spazieren gegangen. Den Rest habe ich erledigt.



    Und eben, weil Du soviel Kraft hast und soviel gewuppt bekommst, bin ich mir sicher, dass Du letzten Endes gewinnen wirst!!! Ich bete für Dich!!

    Es tut gut, dass Du an mich glaubst und auch für mich betest. Ich sende Dir auch ganz viel Kraft, damit sich Deine Lage entspannt.


    So schwer es fällt, wenn Deine Mutter jetzt so nett ist und Du vermuten könntest, dass sie doch noch die "liebende" Mutter wird. Bleib auf Distanz! Das schadet nie.

    Hier gilt: "Mach Dich rar, dann bist Du der Star." - Klar ist das Manipulation. Das kontere ich mit einer Gegenfrage: Wie lange hat Dich Deine Mutter dransaliert???


    Eine/n Therapeuten/Therapeutin habe ich übrigens leider noch nicht gefunden. Zwei hatte ich kontaktiert, die aber leider nicht beihilfefähig sind. Ich suche weiter.

    Das ist schade. Bitte gib die Lösung ans Universum oder an den lieben Gott ab. Da hilft nur der "Zufall", was nicht heißt, dass Du aufgeben sollst.


    Vielleicht gibt es Schwarmwissen: @all Wie kommt man an solche Adressen? Es wird doch wohl ein Verzeichnis für beihilfefähige Arzte geben. Vielleicht weiß das auch die Beihilfestelle?


    Bitte vergebt mir, wenn ich heute nicht auf einzelne Passagen mit eingefügten Zitaten antworte, sondern "nur" einfach so.

    Das ist doch ok, bitte halte uns auf dem Laufenden. Du wirst sehen, es geht für Dich bald wieder aufwärts.

    Die Eigenwahrnehmung scheint sich eben sehr zu ändern.

    Das scheint so zu sein:


    Als wir mit meiner (schon leicht dementen) Schwiegermutter besprochen haben, wie denn die Beerdigung ihrer Schwester (wie siamesische Zwillinge!) aussehen soll, hatten wir - der Einfachheithalber und um das Rumgezackere zu späterer Stunde abzukürzen - gesagt:

    "Ihr Beide hattet doch dengleichen Geschmack. Wir machen das jetzt so, wie Du Dir das für Dich vorstellen würdest. Das ist bestimmt für Deine Schwester ok."


    Dabei haben wir aus einem Stapel von Bildern das Foto für das Sterbebild ausgesucht.

    Meine Schwiegermutter hat für Ihr eigenes Sterbebild eine Aufnahme gewählt auf der sie Anfang 20 war!


    Bis auf das Foto haben wir alles so gemacht, wie sie das für ihre Schwester gewählt hatte. Ich habe sogar für das "letzte Hemd" die gleiche Kombination gefunden.


    Irgendwie kann ich auch immer noch nicht das Gefühl loswerden, dass ich sie anlüge.

    Solange Du dieses Gefühl hast, lass es auch bleiben. Demente haben ein sehr gutes Gefühl für Stimmungen, die merken, wenn man sie anlügt.


    Was ich meine, Du musst es genauso meinen. Mit der Vorstellung bzw. dem Bild, dass die Mutter auf Wolke 7 oder auf der Regenbogenwiese mit allen unseren Haustieren auf ihre Tochter wartet, kann ich sehr überzeugend sein.

    Wir wissen ja garnicht, ob unsere "Vorausgegangenen" nicht doch um uns herum sind, um auf uns aufzupassen.

    Meine Güte, was gibt es nur für Menschen! Aber immer schön in die Kirche und zum Herrn Pfarrer gehen.

    Ja, die war eine besondere Marke.


    Valentina, was machste denn mit den Blumen der lieben Freundin? Aus Versehen die Köppe abschneiden?

    Nein, natürlich nicht, was denkst Du von mir? Die Blumen können schließlich nichts dafür, deshalb wandern sie auf ein verwahrlostes Grab in der unmittelbaren Nähe. Da kommt offensichtlich niemand mehr, das Unkraut steht einen Meter hoch. Und ab und zu liegen bzw. stehen dort frische Blumen, so ein Zufall aber auch.

    Zum Beispiel wurde in der Gruppe vorgeschlagen bei der Frage nach der Mutter, man solle nicht "lügen",

    Ja, bei meiner Schwiegermutter waren immer so "wohlmeinenden" Freundinnen, die ihr bei jedem (!) Besuch vorgebetet haben, wer alles schon gestorben ist.


    Jedesmal hatte die Schwiegermutter einen Nervenzusammenbruch (klar, immer wieder ein Schock über die Todesnachrichten und das gleich in mehrfacher Ausfertigung (Mutter, Vater, Tochter, Schwester, Mann, Schwager und gleich hinterher, dass der Sohn, den sie für ihren Ehemann hält, mit mir verheiratet ist!) .


    Wir haben der "Freundin" später verboten die Schwiegermutter zu besuchen, weil die Schwiegermutter sich so aufgeregt hat. Sie könne nicht "Lügen", weil sie eine gute Christin wäre. Und gleich mal für die Verstorbenen gebetet und bei der Gelegenheit den Pfarrer gebeten, ein Testament mit der Schwiegermutter zu machen. Meine arme Schwiegermutter!


    Die Ordensschwestern (!) im Heim (kirchlich!) hatten damit überhaupt kein Problem zu sagen, dass ihre Schwester kommt sobald es geht.


    Die Schwiegermutter ist immer nach Besuch dieser Freundin herumgeirrt z.T. auch weggelaufen. Dabei hat sie sich mehrfach verletzt, weil sie gestürzt ist. Das hat letztlich auch ihren Tod verursacht.


    Sie treibt selbst nach mehr als 4 Jahren nach dem Tod der Schwiegermutter noch Schabernack, weil das mit dem Testament zu ihren Gunsten nicht geklappt hat (Es gab ein Berliner Testament zu Gunsten meines Ehemannes!).


    Sie entsorgt unsere Blumengestecke um Platz für ihre Blumen zu schaffen (Wir haben in der Nähe ein weiteres Grab, das von uns gleich behandelt wird. Da bleiben die Gestecke wo wir sie hingelegent haben.)

    der Hinweis, dass meine Mutter Ü90 ist, entsetzt sie komplett. Ihr Gefühl ist ja mal Ende 50 oder sogar Ende 20...

    Ja, meine Schwiegermutter war vollkommen empört, dass sie so alt geschätzt wird.


    Das mit dem Ende 20 hatten wir auch und da war sie über 90!



    Und von Valentina61 habe ich heute gleich angewendet, dass ich eine Situation meiner Enkel auf den Besuch der Enkel bei ihrer Mama übertragen habe, das fand sie super und ich hatte was zu erzählen

    Ja, das freut mich.

    Ich sehe das auch nicht als Lüge. Demente haben ja eine parallele Realität. Sie leben in der Vergangenheit (z.T. sogar vor unserer Zeit) und wir eigentlich in deren "Zukunft". Diese Erzähltechnik ist ein bisschen wie Science-Fiktion.


    Warum ihnen nicht etwas erzählen, was tatsächlich stattgefunden hat, was sie interessieren würde, wenn ihnen nicht diese Zeiten durch eine schreckliche Krankheit genommen würde.

    Meine Schwiegermutter hat es immer gefreut, wenn sie schöne Geschichten gehört hat oder sie sich über ihren Ehemann und die gemeinsamen Erlebnisse unterhalten konnte.

    Und wir mussten uns eben nur erinnern wie der oder jener war oder die Ereignisse etwas um interpretieren.

    Und schließlich kann man auf Gefühle zurückgreifen. Damit wird das Gespräch autentisch.

    Ich finde es spannend zu lesen, dass mit dem Verschwinden der vielen Tonnen Kram auch immer mehr Dein Leben wieder in die Bahn kommt und Du vieles ablegen kannst.

    Ich fühle mich mit jeder Tonne leichter. Dieses Verhalten hat natürlich das Familienleben sehr belastet. Oft kam ich von der Schule nach Hause und fand meine Mutter heulend vor, weil wieder etwas (in der Dimension einer LKW-Ladung) bei uns abgeladen wurde. Das musste dann verräumt werden.


    Meine Eltern bewohnen ein großes Haus mit Dachboden, Keller und Garage.

    Bei mir ist ein großes Haus (incl. Dachboden u. Keller), 81qm Garage (3 Autostellplätze nebst Werkstatt) plus großen Garten mit vielen Büschen.


    Das Haus und den Garten habe ich schon leer (fast).



    Meine Mutter hebt alles auf. Wirklich alles. Und mein Vater lässt sie gewähren.

    Bei mir war es mein Vater. Meine Mutter (Depression, Angststörung & Waschzwang) kam nicht gegen ihn an.


    Neben einer schwierigen Persönlichkeit und der Kriegskindvergangenheit "erfreut" sich mein Vater an einer FTD :love: .

    Diese Demenz tritt relativ früh auf und hat auch noch die Besonderheit, dass die Betroffenen so ihre eigene Vorstellung von Ordnung haben.

    Laut Literatur findet man/frau da den Kamm neben der Butter. Das alleine ist tragisch genug:

    Bei "uns" betrifft diese spezielle Ordnung Metallgegenstände! Nur Beispielhaft: Ungefähr 50 verschiedene Hämmer sind gleichmäßig über die ganzen 81qm verteilt. Das betrifft jede Art von Werkzeugen (bis zu 800kg!) und metallische "Kleinteile" (Einige dieser "Kleinteile" wiegen einige Zentner. Da ist nichts sortiert. Das Chaos ist perfekt!!!


    Wenn ich an den Tag denke, an dem ich das mal ausräumen muss, da wird mir heute schon schwindelig.

    Ich wünsche Dir, dass da nicht soviel Durcheinander ist, dann läßt sich dass relativ gut wegschaffen.


    Und einen Rat: Du musst jeden Sack aufmachen, in jedes Buch hineinschauen, jede Jacke (incl. Saum und Futter) überprüfen. Die Kriegskinder (die Flüchtlinge) neigen dazu Sachen (Geld, Schmuck) an den drolligsten Stellen zu verstecken.

    Meine Schwiegermutter (Alzheimer) hatte Schmuck in getragenen Socken getan und diese irgendwo zwischen geschoben. Umschläge mit Geld waren in dem Sack mit Altpapier. Hinter jedem Vorhang und Schrank haben wir volle Plastiktüten gefunden. Wir haben jedes Papier angeschaut!


    Geldscheine in Bücher, hinter dem Funier von Schränken. Hinter dem Reißverschluss von Matrazen. Unter den Sitzen von Sesseln.


    Gerade ist es der 3. Haushalt, den wir auflösen müssen. WIr beginnen das sportlich zu sehen 8) .


    Ich wünsche allen, die früher oder später vor dieser Aufgabe stehen, viel Mut, Kraft und kreative Ideen zur Bewältigen (+ menschliche Hilfen).

    Ich kann Dir nur raten, schau Dich nach Containerdiensten um. Wo gibt es Sozialkaufhäuser, Altkleidersammlungen? Kleinanzeigen (Abteilung zu verschenken).


    Sind Deine Eltern in einem Verein (Schützen, Feuerwehr)? Die kommen bei uns immer mal wieder. Im Anschluß gibt es eine Brotzeit oder eine Runde Freibier auf dem Schützenfest.

    Meine Schwester wollte es mit ihrem Mann selbst machen, nach dem ersten Tag schon führte es zur Beziehungskrise, weil sie für 1 Raum schon einen kompletten Tag gebraucht haben.

    Kann ich mir gut vorstellen. Das nervt. Allerdings schmeißen wir inzwischen auch in unseren eigenen Haushalten auch sehr viel weg. Ist sehr heilsam. Weder mein Mann noch ich möchten dem Alleinzurückbleibenden zumuten etwas zu entsorgen. Vielleicht verkaufen wir am Ende alles und mieten uns eine Kabine auf einem Kreuzfahrtschiff und reisen um die Welt.



    Ich habe dann bei einem Vergleichsportal die Möglichkeit gefunden, sich Anbieter für Entrümpelungen zu suchen bzw.deren Angebote einzuholen.

    Das habe ich auch gemacht und bin fast umgefallen. Ich hatte auch geplant, ich rufe einen Schrotthändler an, der das ganze Zeit abholt. Der war zwar da, wollte es nicht holen, weil zu durcheinander :saint: . Und so lange wollte er niemanden von seinen Mitarbeitern abstellen.

    Mit einem niedrigen vierstelligen Betrag war alles in 1 Tag erledigt samt Entsorgung oder die noch brauchbaren Teile für kleines Geld an interessierte Menschen abzugeben.

    Bei mir war es ein mittlerer 5stelliger Betrag. Das mit den Kleinanzeigen und dem Sozialkaufhaus mache ich auch. Bei größeren Teilen sind die vorbei gekommen und haben es abgeholt.


    Aber ich schütze mich tatsächlich, indem ich nur wenige Sachen - hauptsächlich Fotoalben und alten Papierkram - mitgenommen habe.

    Das haben meine Eltern noch in der Wohnung, die ich ihnen hier in meiner Nähe gemietet habe.

    Das kommt noch dazu, so weit sind wir noch gar nicht.


    Glücklicherweise haben wir nun Interessenten für das Haus, die es auch selbst ausräumen wollen, bzw. einiges gleich drinlassen wollen. Ein Segen für uns.

    Ich kann ja leider aus formal juristischen Gründen das Haus nicht verkaufen. Allerdings hätte ich mit einem niedrigen 6stelligen Abschlag (laut Gutachten) rechnen müssen.

    Wenn Dir keine Geschichten einfallen, kannst Du die Neuigkeiten aus Deiner Familie den bereits Verstorbenen "anhängen".


    Es geht ja um die Ereignisse von Personen, die sie lieb gehabt hat. Wenn sie die mit anderen Namen verknüpft, ist doch eigentlich egal.


    Meine Schwiegermutter hat meinen Mann immer mit ihrem verstorbenen Ehemann verwechselt. Der hat einfach über seine eigenen Erlebnisse berichtet ;-).


    Meine Anwesenheit wurde glücklicherweise nicht hinterfragt ;)

    sie interessiert sich eigentlich vorwiegend, wie es ihren Eltern und ihren Brüdern geht und andere aus ihrer Familie, Cousins etc. Alle längst tot, was ich schon länger nicht.ejr sage, weil sie dann völlig fertig und verwirrt ist.

    Das gleiche "Problem" hatten wir mit unserer Schwiegermutter, nachdem sie einen Nervenzusammenbruch vor den Grabsteinen hatte, haben wir das nicht mehr angesprochen und sind nicht mehr auf den Friedhof mit ihr gegangen.


    Danach haben wir sozial adäquate Geschichten erzählt und abgelenkt.


    Beim Schwiegervater haben wir z.B. erzählt, dass er auf einer Dienstreise ist und heute etwas später kommt: "Du weißt doch, wie gewissenhaft er ist. Muss einen Kollegen vertreten."

    Oder der Bruder/Schwager ist im Urlaub und kommt morgen vorbei...

    Der Vater und die Mutter haben soviel im Garten und auf dem Feld zu tun und kommen am Sonntag um mit ihr gemeinsam in die Kirche zu gehen. Dann habe ich gesagt: "Komm, wir gehen schon mal. Dann beten wir eine Runde."


    Wir haben das Gespräch auf Lustige Erlebnisse, gelenkt:


    Wie habt ihr Euch eigentlich kennengelernt?

    An Urlaube, an die sie sich noch erinnern konnte. Warst Du eigentlich mal in ....?

    An die Lieblingslehrerin oder die Patentante.

    Kochrezepte waren auch immer schön. Ich habe sie immer gefragt, wie sie das oder das gemacht hat (Sie hat im Pflegeheim sogar in der Küche mitgeholfen.)


    Oder gemeinsam Geschichten gelesen. Oder in die Kapelle gegangen zum Beten.


    Wir haben immer versucht herauszufinden, in welcher Zeit sie gerade lebt.

    DieTochter6070:


    Meine liebe Tochter67,


    wie geht es Dir? Hast Du eine Therapie bekommen? Was macht Dein Bruch?


    Hat der SV aufgegeben?


    Würde mich über ein Up-Date freuen. Oder sind es -no news- good news"


    Kleines Up-Date von mir, vielleicht interessiert es Dich/Euch:


    Bin von meiner "Messi"-Therapie (Räumen des Messi-Haushalts meiner Eltern) zurück in meinen "normalen" Leben.


    Mein Mann und ich hatten diesmal eine sehr kompetente Begleitung in Form eines väterlichen Freundes dabei. Er hat einfach nur zugehört (ohne zu werten!) und das ein oder andere gefragt und war auch bei zwei Treffen mit den Freunden meiner Eltern dabei.

    Ziemlich interessant, wie der vorgegangen ist, da sah man die große Lebenserfahrung und das Fachwissen. Da kamen noch mal "witzige" Dinge raus und einige Osrams sind bei mir aufgeleuchtet :saint: .


    Dieser Freund ist auch noch ein paarmal durch die Messi-Werkstatt gegangen und hat einiges an "Schrott" und "Müll" rausgezogen, was wir sofort entsorgen konnten (Interessanterweise hat er auch "Wertvolles" entdeckt, was wir eigentlich schon entsorgen wollten).

    Man wird bei dieser Menge (12 von 30 Tonnen bereits entsorgt) einfach betriebsblind. Jetzt haben wir einen Plan, wie wir weiter vorgehen können, d.h. dieses Mal hatte ich bei der Abfahrt das Gefühl eines Abschlußes (wenigstens für dieses Mal) und weiß, wie ich weitermachen kann und muss nicht nur permanent Feuerwehr spielen (Sonst sind die "Tonnen" immer mitgereist, dieses Mal habe ich sie "liegen" lassen können).


    Ja, ja, ich weiß interlektuell: Diese Struktur in dem Chaos ist Teil des Trauerprozesses, dass durch die Aufarbeitung irgendwann eine Story mit Anfang und Ende herauskommt. Aber es als eigene Erkenntnis zu erleben ist mega 8) .


    Und die Geschichte(n) kann ich dann abschließen (ENDE darunterschreiben, ähnlich wie bei den Hollywood-Filmen im Abspann) und irgendwo in der "Lebensbibilothek abstellen (und hoffentlich vergessen!)


    Es sind ja eigentlich zwei verschiedene Bücher (Eine Inventarliste über den Müll und Schrott mit den Beweisbilder!) und das was sich abgespielt hat und welche Verletzungen und emotionale Wirrungen entstanden sind.

    Diese Trennung der materiellen, physichen Ebene (x Tonnen von Schrott) und der emotionalen, psychologischen Ebene habe ich endlich vollziehen können. Hört sich lächerlich an, wenn ich das so lese .... So komisch, dass ich das nicht vorher geschafft habe, wo es doch so offensichtlich war.


    Ich bin glücklicherweise mittlerweile so weit, dass ich die wunderschöne Landschaft in der ich/wir lebe/n wieder genießen kann und auch zum Arbeiten komme. Klar, dieses Mal fühle ich mich um Tonnen leichter.


    Gleich lasse ich erst einmal die Seele baumeln und setze mich mit Blick auf den See an ein neues/altes Manuskript (Das habe ich in der "Tasche", seitdem dieses Drama mit meinen Eltern losgegangen ist. Ich konnte einfach nicht weiterschreiben, weil einfach meine Gedanken in einer endlos Schleife gefangen waren! )


    An der Stelle noch einmal ein riesen Dank an Alle. Wenn ich "Frust" oder "Endlosschleifenknoten" habe, kann ich hier schreiben und muss meine Freunde (die wahrlich leidensfähig waren) nicht mehr belasten und kann mich mit anderen Dingen beschäftigen.


    DANKE, DANKE, DANKE :love: <3 :thumbup:

    Manchmal lese ich Beiträge und denke mir meinen Teil und bin dann einfach ruhig. Man muss ja nicht unbedingt zu jedem Beitrag was kommunizieren, es gibt immer die Option seine Gedanken für sich zu behalten.

    So geht es mir auch, bei so manchem TN*in.


    Allerdings bringen mich die Beiträge von Rose60 immer zum Nachdenken bringen, weil sie ein enormes Maß an Kenntnis, Erlebnissen und Fachwissen vorweisen kann.

    Das Leben ist kein Ponyhof und es gibt hier Schicksale, die kann man nur erfassen mit enormer Empathie und Fachwissen erfassen kann, das nicht aus der Bäckerblume stammt.

    Deshalb meine Bitte: Bitte liebe Rose60, wenn Du jemanden aus dem Weg gehen möchtest, dann bitte weder mir noch Tochter67.

    So jetzt muss ich arbeiten.


    @Margret gerne kannst Du mir aus dem Weg gehen, ich werde Dich auch nicht kommentieren. Da bin ich nicht böse.

    Auch von mir alles Gute. Ihr (Buchenberg & Frau) habt alles gemacht.


    Jetzt gilt es nur noch einen Abschluß zu finden. Dabei wird vermutlich die Trauer um den Vater noch einmal voll zu schlagen.


    Der Mutter ging mit dem Tod es Vaters vermutlich die Lebensaufgabe verloren. Das sie nicht mehr ganz teilgenommen hat, würde ich ihr nicht vorwerfen. Sie war halt geschockt (quasi). Das ist ein Schutzmechanismus, damit man wenigstens noch ein bisschen funktioniert.


    Nicht ganz unüblich, dass Ehepartner innerhalb kurzer Zeit versterben.

    Danach ging die Schimpferei los, wir hätten ihre Sachen verschenkt, weil wir ihr das Geld nicht gönnen würden.

    Das geht ja noch 8) .


    Wir wurden des Diebstahls bezichtigt und wir machen mittlerweile eine Bestandsliste über jeden Gegenstand. Ausdruck von den Anzeigen ist selbstverständlich.

    Einige Dinge ließen sich noch nicht einmal verschenken!

    Wenn wir das ausdrucken müssen, muss dafür ein Baum sterben.


    Nächsten Donnerstag hat sie Geburtstag. Mein Mann ringt mit sich, ob er an die Steele eine Blume bringt.

    Spontan entscheiden. Sie wird es nicht übelnehmen, wenn er nichts macht.


    Edit: Jetzt habe ich noch einmal nachgedacht. Ich selbst würde es machen,


    weil....


    ... ich für mich, es als Flucht oder Vermeidung sehen würde. Würde ich meinen Eltern meine Niederlage gönnen? Klares Nein. Wenn sie von oben zusehen, sollen sie doch sehen, was sie mit Füßen getreten haben.


    ... bei uns im Kuhkaff hat das gesamte Pflegeheim einen Blick auf den Friedhof 8). Sollen die doch sehen, dass sich der Sohn immer noch um seine Mutter kümmert. Ich würde darauf spekulieren, dass doch der ein oder andere nach dem Grab schaut und da wieder meine Geschichte abgeben. Mittlerweile geht das fast schon humoristisch! Höre immer wieder, dass es schön ist, dass meine Eltern mich nicht zerstören konnten.

    Oh da hätte ich nichts dagegen.

    Das ist ein zweiseitiges Schwert: Weil wenn der Narzisst weg ist, hat man - möglicherweise - das Gefühl, dass das nächste "Opfer" möglicherweise das bekommt, was man glaubt, das einem selbst zusteht. Schließlich haben "wir" lange genug dafür gelitten.

    Die Schmerzen halten sich in Grenzen. Ich war wenigstens so schlau und bin auf den linken Arm gefallen. Als Rechtshänderin kann ich also weiter mit rechts tippen.🙏

    Schmerzen werden hoffentlich besser.


    Vorsicht Ironie: Schnell genug umgedreht :saint: ? Du musst jetzt unbedingt Wassergymnastik machen! Nach der Reha, auf Verordnung. Zur Sturzprävention. Nein, mal mein Ernst. Das ist der tollste ReHa-Sport, den ich kenne.

    Genau DEN Gedanken hatte ich auch, und ich bin tatsächlich dankbar für die Pause.

    Laß Dir nur Zeit, es gibt keine Eile. Vielleicht kannst Du im Anschluß noch was für Deine Seele machen.


    Im Moment nutze ich jetzt die mindestens 5 Wochen spontane Auszeit, um erstmal 'runterzukommen von dem Dauerstress, einfach mal Luft holen.

    Hört sich an, wie ein guter Plan. Laß Dich bloß nicht auf irgendwas bezüglich Deines SV ein.


    Heute Vormittag bin ich bei Sonnenschein spazieren gegangen, habe danach einen ausgiebigen Mittagschlaf gemacht mit Katzen, danach eine Gartensendung im TV geguckt. Das tat richtig gut.

    Hört sich an, wie ein guter Anfang. Das mit dem Spazierengehen solltest Du beibehalten. Und das Schläfchen mit den Katzen. Auch wenn ich eher der Hundetyp bin.


    Fehlt nur noch fachkundige therapeutische Hilfe on Top. Aber die finde ich schon noch.

    Genau. Und bis dahin hast Du das Forum (und Deine rechte Hand 8) ).


    Da beneide ich Dich nicht. Ich wünsche Dir gute Nerven und viel Energie dafür!

    Ich beneide uns auch nicht darum: Aber es ist für mich eine Therapie, bei jedem Trum wird mein Herz leichter.

    Die Energie habe ich aus meiner Wut im Bauch, ich könnte meinem Vater noch immer in den .... treten.

    Und dann diese Undankbarkeit und diese Fehleinschätzung: Er hätte seine Werkstatt in einem tip-top-Zustand hinterlassen mit wertvollen Werkzeugen. Eine Lachnr. Das war ein Abwurfplatz (durch die FTD alles, aber auch wirklich ALLES durchmischt!)

    Jedes Teil verdreckt (mit ekeligen Ölfilm) und mit völlig veralteten Werkzeugen, die auch noch "weggefunden" waren. Und jeder aus dem Kaff hat es gewusst.


    Heute schon ieder einige Bäume gehäckselt. Der Garten ist fast vollständig gerodet. Jetzt erkennt man endlich, was für ein schönes Grundstück das ist.


    Ich habe heute schon wieder 4 Büsche gepflanzt (Umgesetzt).

    Grab ein paar Worte sagen wird - das hätte ihr gefallen. Die Beerdigung wird wohl nächste Woche Freitag stattfinden - ich warte gerade noch auf Rückmeldung von der Stadt dazu. Einige Bekannte aus ihrer Kirche werden teilnehmen, es freut mich, dass sie an sie denken. Ich werde die Ostertage dazu nutzen, um Kraft zu tanken.

    Mach das so, wie es Dir gut tut. Das ist Dein Abschied von Deiner Mutter und das sollte so laufen, wie es Dir passt.

    Ostern ist ja bestens geeignet, da geht es um Auferstehung und Erneuerung.


    Eine "wunderbare" Parallele. Zudem werden die Tage länger, wärmer.


    Viel Kraft, sonst meldest Du Dich einfach noch mal.