Beiträge von Stern0709

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    Danke Herr Hamborg für Ihre hilfreichen Tipps. Ich werde diese auch mit dem Pflegedienst so besprechen.

    Vor allem den Hinweis, anstatt mit meiner Mutter zu diskutieren lieber mit ihr ein Stück zu gehen, finde ich sehr sinnvoll. Das ist sicher der beste Weg. Wie oft das händelbar ist, weiß ich natürlich auch nicht, da kommt mir nur gleich der Gedanke an den Personalschlüssel.

    Gestern konnte ich nach längerer Zeit mal wieder etwas ruhiger mit meiner Mutter telefonieren. Sie erzählte mir, dass sie neuerdings viel unterwegs ist, spazieren geht, mit Leuten, die sie aber nicht kennt, Einkäufe erledigen, da sie nichts zum Essen bekommt. Wenn sie damit meint, weiß ich nicht. Ich bat sie, nicht alleine irgendwohin zu gehen, weiß aber, dass sie es sowieso im nächsten Moment vergessen hat.

    Mal sehen, wie das alles weitergeht.

    Viele liebe Grüße und eine schöne Woche

    für Sie und alle anderen hier!

    Eure Stern

    Liebe Jenny,

    ohne viele große Worte möchte ich mich den anderen sofort anschließen! Du beschreibst hier eine unerträgliche Situation, die weder für dich, noch für deine Mutter so weiter gehen kann.

    Hier, in diesem tollen Forum, hat jeder viele ähnliche Probleme, aber was du hier beschreibst, empfinde ich als den absoluten Horror. Du musst unbedingt etwas tun, du bist ja selbst in höchster Gefahr! Ich an deiner Stelle würde mich für den Notruf entscheiden.

    Dadurch würde mit einer Einweisung dieses Horrorszenario zumindest erstmal unterbrochen und eine Veränderung in die Wege geleitet.

    Ich hab gleich noch eine sehr dringende Bitte an dich: versuche, die Suizidgedanken zu verdrängen! Das ist die ganze Sache nicht wert! Du hast ein Recht auf ein eigenes, friedliches und glückliches Leben.

    Ich bin sicher, du wirst hier in den nächsten Stunden und Tagen sehr viele gute Tips erhalten von Menschen, die schon viele Erfahrungen in diesem Thema haben.

    Nutze diese bitte! Schreib dir hier alles von der Seele, das alleine ist schon eine Befreiung.

    Du hast einen schwierigen und harten Weg vor dir. Dafür wünsche ich dir ganz viel Kraft, gute Nerven für die richtigen Entscheidungen und vor allem erstmal gute Besserung für dich selbst! Ich hoffe, wir hören schnell wieder etwas von dir. Auch DU wirst das schaffen!!

    Ganz liebe Grüße

    Stern

    Liebe Sabine,

    ist es für morgen eine Option, dass du möglichst noch vor dem Termin telefonischen Kontakt mit dem Neurologen bekommst? Da könntest du deine Bedenken oder Einschätzungen/Wünsche noch äußern.

    Dein Vater ist noch nicht lange im Heim dort, so dass der Neurologe das Meiste auch nur aus den Akten lesen kann. Ich würde es versuchen, aber ich weiß auch, wie schwierig es ist.

    Bei uns gestaltet sich die Situation meistens genauso. Wenn ich anrufe und frage, wie es meiner Mutter geht, ist meistens alles okay. Ausgenommen jetzt mal die letzten 3 Wochen. Ich hab mehrfach gesagt, dass ich ein Feedback haben möchte, wenn ein Arzttermin war, das funktioniert aber nie. Wenn ich nicht anrufe und nachfrage, erfahre ich nichts.

    Du hast hier schon sehr viel Nervenstärke bewiesen, also auch das wirst du schaffen.

    Den anderen kann ich mich nur anschließen, ich denke dein Vater muss schnellstmöglich woanders hin.

    Ich drück dir fest die Daumen!

    Sei lieb gegrüßt

    Bei meiner Mutter ist es mit den fehlenden Dingen für Körperpflege usw. genauso. Immer, wenn ich dort bin, schaue ich nach, was fehlt oder demnächst zur Neige geht und kaufe dann entsprechend ein, so dass immer genug da ist. Dein Vater könnte es vielleicht auch irgendwo vermerken, Einkaufszettel an einem bestimmten Ort z. B. Das funktioniert bei meiner Mutter leider nicht mehr. Auf jede Nachfrage antwortet sie, hab ich nicht mehr.

    Ich bin auch der Meinung, dass man es nicht unbedingt von den Pflegekräften erwarten kann, von allen Bewohnern im Blick zu haben, was irgendwo fehlt.

    Das zu-Bett-gehen ist bei uns auch so organisiert. Bis 19.30 Uhr ist das erledigt.

    Die Art und Weise bzw. den Ton, den du beschreibst, finde ich nicht richtig und auch nicht schön. Sowas geht nicht.

    Das kann man wahrscheinlich aber nicht verallgemeinern und auf alle Pflegekräfte beziehen.

    Das sind genau die Dinge, die ich Ihnen mitteilen wollte. Nur dass sie im Fall der Fälle Bescheid wissen und dort anrufen können, sodass meine Mutter abgeholt wird.

    Es gibt schon komische Leute. Scheinbar haben sie auch vergessen, dass sie damals mit meinen Eltern einen Preis verhandelt haben, dem ich persönlich im Leben nie zugestimmt hätte. Aber das ist eine andere Sache.

    Ich werde noch über den Brief nachdenken, obwohl mir das innerlich schon widerstrebt, da ich mich über so eine Reaktion ärgere.

    Deine Mutter ist wirklich ein harter Brocken!

    Aber es erinnert mich auch an meine Mutter. Letztes Jahr hab ich auch den Pflegedienst beauftragt täglich 2mal zu kommen, gegen ihren Willen. Aber ich hatte natürlich die Vollmacht. Sie hat sich mit Händen und

    Füßen gewehrt und mich beschimpft. Aber letztendlich hat sie es akzeptiert.

    Kannst du erstmal mit dem Hausarzt sprechen? Vielleicht findet er einen Weg, an sie heranzukommen. Notfalls mal in Form eines Hausbesuchs? Es gibt ja Hausärzte, die das noch machen.

    Ein kurzes Update. Ich habe Kontakt zu den früheren Nachbarn meiner Mutter aufgenommen, eigentlich um die Telefonnummer der neuen Hausbesitzer zu erfragen. Die Nachbarin erklärte sich sofort hilfsbereit. Sie holte gestern meine Mutter für einen Spaziergang ab und so wurde über alte Zeiten, andere Nachbarn usw. gesprochen. Sie will meine Mutter zukünftig öfter abholen. Leider lehnen aber die neuen Hausbesitzer jeglichen Kontakt ab, so dass ich da nicht informieren oder vorwarnen kann, für den Fall, dass meine Mutter dort klingelt.

    Ich hoffe sehr, dass dieser nun wieder auflebende Kontakt meiner Mutter zur früheren Nachbarin sie vielleicht etwas von ihrem Hinlaufdrang abhält. Wenn sie jedoch weiterhin meinen Vater und meine Oma dort sucht, wird es nicht viel helfen.

    Liebe Grüße an alle!

    Für mich wäre es auch eine Selbstverständlichkeit, die Situation zu verändern oder zu verbessern. Natürlich ist es wichtig, die eigenen Grenzen dabei nicht aus den Augen zu verlieren und zu überschreiten.

    Aber das ist manchmal auch leichter gesagt, als getan im wirklichen Leben.

    Die Vollmacht wurde seinerzeit erstellt, als beide Elternteile noch geistig fit und leistungsfähig waren.

    Soweit ich mich erinnere Sabine, bist du als Ersatzbevollmächtigte dort eingetragen.

    Ersatzvollmacht gilt bei Urlaub, Krankheit oder Tod der bevollmächtigten Person. Krankheit trifft bei deiner Mutter zu. Ein Arzt sollte ihr deshalb zuraten, die Vollmacht an dich zu übergeben und das am besten schriftlich bestätigen.

    An dieser Stelle würde ich ansetzen.

    Vielleicht muss es ihm erst noch viel schlechter gehen und er muss noch verzweifelter sein und ich kann ihn dann davon überzeugen, die Vollmacht zu widerrufen.

    Versuche, dass es nicht soweit kommt.

    Ich würde ihm genau diese Frage mal stellen.

    Vielleicht überzeugt ihn das.

    Meine Mutter war auch ganz groß darin, erst irgendwelche verletzenden Dinge zu sagen und dann zu sagen "War doch nur ein Scherz. Was bist Du so empfindlich". Umgekehrt war die tödlich beleidigt, wenn man das mal mit ihr machte.

    Da bin ich 1:1 bei dir! Und in jedem Gespräch mit meiner Mutter bestätigt sie es aufs Neue.

    Leider kann ich da keine Vergleiche ziehen, wie es mit Jungs bzw. Söhnen läuft. Ich bin ein Einzelkind, hab aber selbst zwei Söhne, die weit weg wohnen. Bis jetzt habe ich es ihnen noch nie vorgeworfen und so soll es auch bleiben.

    Ich wünsche dir und allen anderen auch eine schöne Woche!

    Liebe Alfi,

    ja das alles kenne ich zur Genüge, nur keine Hilfe in irgendeiner Form. Auch das war bei uns vor dem Umzug das Gleiche.

    Ich bin immer gerne bereit zu helfen, das weiß der Pflegedienst auch. Problem dabei ist nur, ich bin die letzte von der sich meine Mutter etwas sagen lässt, denn alles was ich tue und sage ist grundsätzlich erstmal schlecht und falsch. Insofern bin ich da keine große Hilfe. Aber du hast Recht, da müssen sie dort einfach durch.

    Auch dir alles Liebe, Stern

    Ja, liebe Alfi, das habe ich hier schon gelernt.

    Vielleicht kam hier auch etwas falsch rüber.

    In der sowieso schon explosiven Situation rief mich der Pflegedienst an und bat, ob ich versuchen kann, sie zu beruhigen.

    Im ersten Moment fand ich das äußerst unprofessionell, aber später erfuhr ich, dass 2 Pflegekräfte es einfach nicht geschafft haben, sie zu beruhigen. Sie bestand auf ihrem Willen, laut schreiend, wie ein Kind.

    Aber: wir kriegen das hin!

    Liebe Grüße

    Stern

    Liebe Sabine,

    ich lese deine Updates immer sehr aufmerksam und hab das Gefühl, du drehst dich nahezu im Kreis. Es geht eben leider nicht, es allen immer recht zu machen. Du willst für deine Eltern nur Gutes, aber läufst immer wieder gegen die hohen Mauern, die deine Mutter aufgebaut hat. Das ist so schade.

    Dein Vater ist ja scheinbar noch relativ gut in der Lage über seine Bedürfnisse zu sprechen und seine Wünsche zu äußern.

    Er ist nicht für geschäftsunfähig erklärt, es muss doch irgend eine Möglichkeit geben, dass er die Vollmacht auf dich überträgt!?

    Du kannst es in Ruhe mit ihm bereden und auch gut begründen.

    Ganz am Anfang hast du über die Demenz-WG in deiner Nähe berichtet. Aus meiner Sicht wäre sie das Beste für ihn. Du wärest in der Nähe und er würde sich wohler fühlen. Deine Mutter besucht ihn jetzt auch nur wenig, also die Entfernung braucht sie dir nicht vorwerfen.

    Letztendlich wäre es auch für dich eine riesige Erleichterung. Die 24Stundenpflege in einer der Wohnungen sehe ich eher kritisch.

    Ich befürchte, dass deine Mutter für sehr viel Unruhe sorgen wird.

    Ein bisschen beneide ich dich um dieses schöne Verhältnis, was du zu deinem Vater hast. Wenn meine Mutter doch nur halb so nett zu mir wäre. Oder mal, schön, dass du anrufst.

    Seit Wochen ist sie wieder nur noch aggressiv zu mir, egal worum es geht. Vorhin habe ich mit ihr telefoniert, eigentlich nur um ihr ihren gewünschten Friseurtermin mitzuteilen. Bevor ich zu Wort kam, musste ich mir aber die leidige Geschichte anhören, dass sie ja nur meinetwegen dort wohnt und mit ihr nichts davon besprochen wurde und sie sowieso alles machen muss, was ich ihr vorschreibe.

    Mit ein paar kurzen Sätzen antwortete ich ihr und teilte ihr dann mit, dass morgen früh die Friseurin zu ihr kommt. Antwort: Warum machst du solche Termine für mich!! Ich wollte in den Salon und nicht hier die ganze Arbeit und den Dreck damit haben!!

    ( die Friseurin kommt seit September)

    Ich beendete das Gespräch dann schnell mit der Begründung, dass mein Mann das Essen fertig hatte.

    Am liebsten hätte ich mal eine Antwort in ähnlicher Art und Weise gegeben. Es macht mich nur traurig und deprimiert.

    Aber nichts desto trotz werde ich mich morgen um ihre weiteren Angelegenheiten kümmern, Krankenkasse, Pflegedienst, Hausarzt, Post, die während unseres Urlaubs angekommen ist. Seit kurzem entwickelt sie eine Hinlauftendenz, vieles muss geklärt werden.

    Liebe Sabine, ich wünsche dir viel Kraft für die neue Woche und vor allem mal Erfolge, auch wenn es manchmal nur kleine sind.

    Liebe Grüße

    Stern

    Hallo Frau Spengemann,

    vielen lieben Dank für Ihre ausführliche und für mich sehr hilfreiche Antwort.

    Unsere Vorsorgevollmacht wurde vor Bekanntwerden der Demenz meiner Mutter gemacht und enthält auch leider keine Angaben zur Verwendung solcher Geräte. Ich werde mich zunächst an den Hausarzt wenden und versuchen, das Problem mit ihm zu regeln. Er hat auf jeden Fall die besseren Argumente und befindet sich in der viel besseren Ausgangsposition als ich. Momentan kann ich meiner Mutter leider garnichts recht machen, also ein erfolgreiches Gespräch mit ihr nicht absehbar.

    Vielen Dank für Ihre Mühe und liebe Grüße

    Stern

    Hallo Herr Hamborg,

    zuerst mal danke für Ihre Einschätzung und Ihre guten Tips.

    Die Pflegedienstleiterin hat letzte Woche Kontakt mit der Hausneurologin aufgenommen und diese über die Problematik informiert. Sie hat als ersten Schritt ein Medikament verordnet, dass meiner Mutter im Bedarfsfall gegeben werden soll. Es handelt sich um einen Saft, der sie beruhigen soll, leider hab ich den Namen vergessen. Werde aber nochmal nachhaken. Für den Fall, dass keine Besserung eintritt, soll eine Einweisung in die psychiatrische Klinik unumgänglich sein, um dort eine neue Einstellung der Medikamente vorzunehmen.

    Letzte Woche war meine Mutter dreimal unterwegs zum Haus, davon einmal unbemerkt. Frühere Nachbarn haben sie zurück gebracht.

    An einem Tag davon hab ich am Abend mit meiner Mutter telefoniert und hatte das Gefühl, sie hört sich irgendwie komisch an, sprach langsamer als sonst. Im Nachhinein erfuhr ich dann, dass sie diesen Saft bekommen hatte.

    Die Pflegedienstleiterin bat mich, über einen GPS Tracker nachzudenken. Ich hab schon viel darüber recherchiert, aber bin noch zu keiner Entscheidung gekommen. Es ist ja auch nicht auszuschließen, dass sie irgendwo anders hinläuft. Sie erzählt mir z. B. ständig, dass sie einkaufen muss, aber nicht weiß, wo ein Supermarkt ist.

    Ihrem Rat, mit den neuen Besitzern in Kontakt zu treten, versuche ich gerade umzusetzen. Mir sind zwar Namen bekannt, aber es scheitert noch an der Telefonnummer. Auch Google konnte mir nicht weiterhelfen. Deshalb hab ich mich erstmal mit den Nachbarn in Verbindung gesetzt und diese informiert. Die wissen jetzt erstmal Bescheid und werden mir die Telefonnummer beschaffen. In der eher ländlichen Gegend werden Anliegen noch über den Gartenzaun geklärt…

    Alles in allem hat das Ganze wieder für viel Unruhe bei uns gesorgt. Ich möchte natürlich auch nicht, dass meiner Mutter etwas passiert.

    In diesem Sinne also versuchen, ruhig zu bleiben und abwarten, wie es weitergeht…

    nicht immer einfach.

    Danke an Sie und alle anderen, dass ich das hier alles loswerden darf!

    Viele Grüße

    Stern

    Hallo Chris,

    auch zu den rechtlichen Hintergründen bei Ortungssystemen hab ich schon einiges gelesen. Natürlich steht für mich in erster Linie die Sicherheit meiner Mutter im Vordergrund. Leider haben wir in der Vorsorgevollmacht solche Dinge nicht geregelt. Innerhalb der letzten Woche ist meine Mutter dreimal weggelaufen, immer mit dem gleichen Ziel, ihr früheres Haus. Niemand weiß, ob es das einzige Ziel bleibt.

    Ich bin hin und hergerissen, weiß nicht, wie ich mich verhalten soll bezüglich dieser Anschaffung. Einen Schlüsselfinder hat sie bereits am Schlüssel. Den hatten wir vor kurzem speziell für die leidige Schlüsselsuche angeschafft. Er hat allerdings nur eine Reichweite von 40 Metern und gibt dann lediglich einen Ton ab. Jetzt bräuchten wir ja eigentlich etwas mit genauerer Ortung oder? Also per App denke ich. Der vom Obstladen wäre super, geht aber leider nicht, da dort vom Pflegedienst Android Geräte verwendet werden.

    Hallo in die Runde, seit mehreren Wochen haben wir ein neues Problem mit meiner Mutter. Wie an anderer Stelle schon beschrieben lebt sie im betreuten Wohnen. Der Pflegedienst ist im Haus stationiert und 24/7 vor e. Ihr ehemaliges Einfamilienhaus und das Haus ihrer im Februar verstorbenen Cousine befinden sich in max. 200 Meter Entfernung. Seit sie vom Tod der Cousine erfuhr entwickelt sie diese Tendenz. Sie muss zu deren Haus, um Dinge mit ihr zu klären sowie zu meinem Elternhaus, um dort mit meinem vor 10 Jahren verstorbenen Vater und auch Ihrer Mutter zu sprechen.

    Sie wurde mehrfach vom Pflegepersonal aufgehalten, was sich als schwierig erwies, da sie aggressiv wurde und auch von früheren Nachbarn vor dem Haus entdeckt und dann zurück gebracht.

    Meine Fragen ist nun, wie verhält es sich mit GPS-Trackern? Der Pflegedienst bat mich, das in Erwägung zu ziehen. Ich hab schon eine Menge im Internet gelesen, bin jedoch weiter unsicher. Welche Formen von Trackern sind sinnvoll? Ich las auch, dass diese nur mit Erlaubnis des Betroffenen verwendet werden dürfen? Wie soll ich das meiner Mutter erklären?? Gibt es Zuschüsse durch die Krankenkasse?

    Ich würde mich freuen, wenn Ihr Eure Erfahrungen mit mir teilt und überhaupt bin ich über jeden Hinweis dankbar.

    Wie schön, dass es Euch gibt!

    Liebe Grüße

    Stern

    Liebe schwarzerkater,

    ich möchte dir sagen, dass ich dich total verstehe und es auch super schwierig finde, mit dieser Situation umzugehen.

    Ich hab es hier auch schon oft von anderen gelesen.

    Ich selbst hab richtig Angst vor dem Tag, an dem ich es mit meiner Mutter erleben muss.

    Bis jetzt erkannte sie mich und meinen Mann noch sowie meine beiden Söhne. Die Frauen meiner Jungs und ihre beiden süßen Mädchen, also die Urenkel meiner Mutter, kennt sie nicht mehr und meint, sie hat sie seit Jahren nicht gesehen.

    Im Moment geht es meiner Mutter sowieso sehr schlecht, sie hat eine aggressive Phase und ich verlängere schon die Abstände zwischen den Telefonaten, da ich ihre Beschimpfungen nicht wie gewohnt jeden zweiten Tag ertrage.

    Ich befürchte jedoch, dass dadurch auch ihre Erinnerung an mich mehr und mehr zurück geht… Ist nur mein Gefühl.

    Ich fühle jedenfalls mit dir, hab aber leider keinen klugen Rat, wie man sich so schnell wie möglich an diese Situation gewöhnen kann.

    Ich hoffe, es kommen noch gute Tips und Ratschläge, die dir und mir helfen.

    Es ist schwer, seine Mutter so Stück für Stück zu verlieren. Lass uns tapfer sein!

    Wir können die Situation nicht ändern, nur das Beste daraus machen.

    Liebe Grüße

    Stern