Beiträge von jochengust

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    Sehr geehrte Renza,


    Beschäftigung sollte sich natürlich grundsätzlich möglichst an Vorlieben, Gewohnheiten orientieren und möglichst auch "biographischen Bezug" haben. Die wenigsten alten (dementen) Menschen mögen Basteleien - ich erlebe, dass dies selten funktioniert.
    Zum Thema Toilettenbesuch: Sie sollten den "Vorfall" in jedem Fall dort an- und durchsprechen. Eventuell kann man die Toilette mit einer Glocke oder etwas ausstatten, so dass im Bedarfsfall nach Hilfe / einem Mitarbeiter geklingelt werden kann. (wobei Anklopfen würde es wohl auch tun - auch darauf darf die Mitarbeiterin hingewiesen werden, falls sie einfach so hereinkommt...).


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte Renza,


    ich habe nachgedacht und muss nochmals nachhaken: dass Ihr Partner die Wohnung nicht erkennt... tritt dies dauerhaft als Problem auf - wiederkehrend? Und hat dies "plötzlich" angefangen und war "plötzlich" als schweres Problem da, oder ist es irgendwann erstmalig aufgetreten und dann sozusagen "schlimmer" (häufiger) geworden?
    Wissen Sie, welche Art Demenz exakt vorliegt? Haben Sie den Hausarzt schon einmal auf die Veränderung aufmerksam gemacht?


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte Renza,


    ich denke, wenn es Ihren Mann beruhigt wenn Sie ihm erklären, dass dies die eigene Wohnung ist, ist das als erste Reaktion doch schon einmal gut ("richtig").
    Beim Thema Validation sollten Sie sich einmal die Integrative Validation (Nicole Richard) anschauen. Allerdings ist diese zwar mittlerweile "Standard", aber eben auch nur eine von mehreren Möglichkeiten. Beissen Sie sich nicht zu sehr daran fest, sondern betrachten Sie die IVA als eines von vielen "Werkzeugen" im Umgang mit dementen Menschen. Sie werden feststellen, dass man zumeist im Umgang mit Menschen mit Demenz im validativen Sinne ohnehin relativ oft auf der richtigen Fährte ist.
    Eventuell ist es sinnvoll, wenn Sie Informationen möglichst häufig mit einfließen lassen. Z.B. können Sie bereits beim Betreten der Wohnung (mehrfach) betonen, dass sie jetzt Zuhause sind u.a. .
    Haben Sie etwas an der Einrichtung in der letzten Zeit verändert? Umgestellt? Die eigene Wohnung dient der Orientierung, als Gedächtnisstütze sozusagen. Veränderungen sollten daher nur behutsam vorgenommen werden. Einige Tips zur Wohnraumgestaltung finden Sie hier: http://essen.de/Deutsch/Lebens…hnberatung_bei_Demenz.pdf
    Im Forum Wohnen, Betreuung und Pflege kann Ihnen vielleicht ebenfalls noch der ein oder andere Tipp gegeben werden:
    http://www.wegweiser-demenz.de…no_cache=1&tx_mmforum_pi1[action]=list_topic&tx_mmforum_pi1[fid]=4


    Da Partner von Menschen mit Demenz nicht immer die gleichen Fragen haben wie z.B. Kinder dementer Menschen, mögen Sie sich vielleicht auch dies anschauen:
    http://www.alzheimerforum.de/mailing/listen.html
    (unten finden Sie zwei verschiedene Listen - eine davon für Partner.)


    Wenn Sie über Stunden nicht weiter kommen, wenn Sie Ihrem Mann etwas erklären oder von einem Gedanken mittels einem Gespräch abbringen möchten ("auseinanderbringen"), kann es hilfreich sein ihn abzulenken, ihm eine Beschäftigung zu bieten, die ihn buchstäblich "auf andere Gedanken" bringt.
    Andererseits sollten Sie durchaus versuchen zu beobachten, wie er auf diesen Gedanken kommt (ist z.B. eine Veränderung geplant, soll / wird er durch Dritte betreut etc. pp.). Möglicherweise lässt sich ein Ansatz (Abseits des reinen Fortschritts der Demenz) finden, der diese Ängste sozusagen fördert bzw. provoziert.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte/r Ultra,


    zunächst hoffe ich, dass Sie nicht zum Gespräch sollen, um Ihnen gegenüber den "Vorwurf" zu machen, dass Ihr Herr Vater die Grundpflege verweigert.
    Vielleicht erhofft man sich Tipps, wie die Grundpflege gelingen soll.


    Zunächst wäre in Erfahrung zu bringen, ob Ihr Herr Vater die Grundpflege:
    a) vollständig verweigert oder ob Teilwaschungen möglich sind; b) ob versucht wurde die Tageszeiten an denen die Grundpflege durchgeführt wird variiert wurden; c) detailliert, wie an die Sache herangegangen wird (z.B. zuerst den Intimbereich waschen, DANN den Rest des Körpers (Pflegekräfte lernen das anders)); d) ob er eine Waschung vielleicht besser toleriert, wenn sie im bzw. am Bett stattfindet (Waschschüssel statt Badezimmer); e) ob ausreichend auf den Schutz seiner Intimssphäre und Wünsche geachtet wird - z.B. ob er männliche oder weibliche Pflegekräfte bevorzugt; f) werden Waschgewohnheiten berücksichtigt?


    Haben Sie selbst Erfahrung mit der Grundpflege mit Ihrem Herrn Vater? Kann er sagen, warum er das nicht möchte, welcher Teil ihm unangenehm ist? Spielen Schamgefühle eine Rolle?


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Hallo Annemarie,


    in der Regel macht sich der Richter ein sehr genaues Bild von der Situation und trifft erst dann seine Entscheidung.
    Es wird darauf ankommen, wie er die Situation beurteilt - dieser kann seine Entscheidung auch auf zusätzliche Atteste / Gutachten stützen, falls er das für nötig hält.
    Maßgabe wird sein, ob sich Ihre Mutter selbst oder Dritte gefährdet.
    Es gibt rechtliche Unterschiede, die ich aber nicht umfangreich näher erläutern kann: eine Zwangseinweisung und ein erzwungener Umzug sind verschiedene Dinge. Es wird hier wahrscheinlich nicht um eine geschlossene Unterbringung gehen.
    Einige Urteile im Zusammenhang mit der Aufenthaltsbestimmung können Sie auch im Internet einsehen: BVerfG 2 BvR 1451/01; BGH 1 StR 357/94; BGH XII ZB 2/ 03 auch LG Offenburg 4T88/96 und OLG Hamm 15 W 189/02 sind hierzu interessant.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Guten Morgen Annemarie,


    sie möchten / können die Verantwortung für die häusliche Versorgung Ihrer Frau Mutter nicht übernehmen, zugleich wollen Sie aber auch nicht, dass sie in ein Pflegeheim kommt. Ich habe nun also einen Eindruck davon, was Sie nicht möchten.
    Was aber wollen Sie denn? Was könnten Sie denn dafür tun, dass Ihre Frau Mutter Zuhause bleiben kann? Darüber müssen Sie sich selbst Klarheit verschaffen.


    Wenn Sie der Meinung sind, Ihre Schwester und der Hausarzt liegen falsch mit Ihren Einschätzungen, sollten Sie das umgehend dem Amtsgericht mitteilen (dort ist das sog. Vormundschaftsgericht angesiedelt), bei dem der Hausarzt die Betreuung beantragt hat verbunden mit der Bitte, dass Aufenthaltsbestimmungsrecht auszuüben bzw. als Aufgabenkreis auf einen (Berufs-)Betreuer zu übertragen. Dort können Sie dann Ihre Sichtweise darlegen (wenn Sie entsprechende Vollmachten von Ihrer Frau Mutter haben, umso wichtiger!), gegebenfalls die Übertragung der Aufgabenkreise auf sich selbst beantragen, sofern dies nicht ohnehin per Verfügung durch Ihre Mutter geregelt ist.


    Es wäre sicherlich auch kein Fehler, mit dem Hausarzt zu erörtern, was ihn zu seiner Meinung bringt und Ihre Sichtweise darzulegen. Vielleicht sieht er doch noch andere Alternativen für seine Patientin?
    Grundsätzlich können Sie den regelmäßigen Besuch des Pflegedienstes auch ohne die ärztliche Anordnung herbeiführen. Sie, respektive Ihre Frau Mutter, müssten ihn dann aber selbst bezahlen. Allerdings ist es, nach Rücksprache mit einer Kollegin von einem hiesigen Pflegedienst gut möglich, dass dieser ohne ärztliche Anordnung die Verantwortung auch nicht übernehmen will und den Auftrag entsprechend ablehnt. Das müssten Sie entsprechend erfragen.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte/r Fragestelleri/in,


    ich möchte in meiner Antwort versuchen den Verhaltensmotiven auf den Grund zu kommen:


    Ich entnehme Ihrer Frage, dass Ihre Frau Mutter selbst aufstehen kann, wenn Sie es denn möchte.
    Unter welchen Umständen, wann möchte Sie denn?
    Wenn Sie es scheinbar dann und wann tut, muss es also etwas geben, was Ihre Frau Mutter als wichtig genug empfindet. Fahnden Sie danach, vielleicht können Sie das irgendwie nutzbar machen.
    Der Pflegedienst kann eine Teilkörperwäsche auch dort durchführen, wo Ihre Frau Mutter sitzt.
    Könnte man Morgens dazu übergehen, dass Ihre Frau Mutter erst aufsteht, wenn der Pflegedienst auch da ist? Dann dürfte eine Waschung oder auch der Toilettengang vielleicht leichter fallen, weil es Gewohnheit ist, dass "man" dies morgens nach dem Aufstehen macht. Oder anders formuliert: Gibt es eine Zeit, die Sie dem Pflegedienst vorgeben könnten, wann es der Gewohnheit Ihrer Frau Mutter entspricht, aufzustehen?


    Wie äußert sich Ihre Frau Mutter, wenn Sie versuchen Sie zum Aufstehen zu bewegen?
    Lehnt Sie dies auch verbal ab - und begründet dies gegebenenfalls auch?


    Grundsätzlich: Manchmal ist es besser, Menschen mit Demenz "einfach mitzunehmen", statt sie zu fragen, ob sie nun z.B. zur Toilette gehen möchten, gewaschen werden möchten oder was auch immer.
    Ein "Komm`, ich bring` Dich zur Toilette." verbunden mit der Anbietung des eigenen Arms zum Festhalten kann sinnvoller und wirksamer sein, als zu Fragen "Möchtest Du.....?".
    Ein weiterer Schritt wäre schließlich, die Ansprache zu reduzieren falls nötig. Also nicht "Komm mit, ich bringe Dich zur Toilette.", sondern nur "Komm`." - immer verbunden mit der körperlichen Zuwendung, also der Anbietung des Arms / der Hand. Je nach Fortschritt der Demenz, kann es auch funktionieren wenn Sie jeweils gemeinsam aufstehen. Entweder sie setzen sich daneben, haken sich unter und während Sie die Aufstehbewegung machen, fordern Sie auch dazu auf. Oder Sie setzen sich gegenüber, versuchen beide Hände zu reichen und stehen dann in o.g. Weise auf, während Sie dazu auffordern.
    Dies wäre zumindest ein Versuch wert, je nach dem wie desorientiert / verwirrt Ihre Frau Mutter ist.


    Ob die Abkapselung lebensgeschichtlich bedingt ist kann ich natürlich nicht wissen. Möglich ist dies durchaus, das Wissen darum ist gut für das Verständnis gegenüber Ihrer Frau Mutter, löst aber das Problem bzw. die Probleme nicht unbedingt.


    Gibt es denn akute Probleme, z.B. durch die Körperpflege, die Ihre Frau Mutter nur selten zulässt?
    Was sagt Ihr Herr Vater dazu oder anders formuliert: für wen ist die seltene Körperpflege ein Problem?
    Ist die Haut in Ordnung?
    Nimmt Ihre Frau Mutter genügend Flüssigkeit und Nahrung zu sich?
    http://www.carelounge.de/alten…artikel_ansehen.php?id=67


    Eventuell sollten Sie, wenn die Situation für alle Beteiligten zu belastend wird, einmal über Kurzzeitpflege in einer Einrichtung nachdenken.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Hallo,


    Ältere Menschen horten gelegentlich Essen, weil sie im Laufe ihres Lebens Zeiten kennengelernt haben, an denen es nicht sicher war ob Morgen auch noch genug zu Essen da ist. Kriegs- und Nachkriegsgeschichte haben alte Menschen schwer geprägt. Im Lauf einer Demenz können erlebte Situationen wieder zu Tage treten, zumindest "gefühlt". Die Sorge, dass vielleicht Morgen nicht genug zu Essen da ist, wenn man keine Vorräte anlegt, sind für Ihre Mutter vermutlich real. "Spare (bevorrate) in der Zeit, dann hast Du in der Not.". Wir kennen in der Regel keine Not mehr. Fehlt uns etwas an Lebensmitteln, gehen wir zum Supermarkt um die Ecke und kaufen ein. Das kann ihre Mutter vermutlich allein nicht mehr bewerkstelligen - was eine zusätzliche Abhängigkeit bedeutet, verbunden mit der Gefahr, dass die Vorräte ausgehen könnten.


    Meine Empfehlung:
    Wenn wirklich erforderlich, z.B. weil die Gefahr besteht, dass ein Lebensmittel verdirbt - schmeißen Sie es weg.
    Aber: tauschen Sie es am Besten aus, und lassen Sie die Vorräte als solche an ihrem Platz wenn möglich.
    Ersetzen Sie lieber einen Apfel durch einen frischen, platzieren Sie eine Konserve dort, wo sie einen Teller mit Resten vom Mittagessen finden- und zwar so, dass ihre Frau Mutter dies nciht bemerkt.
    Denn stellen Sie sich einmal folgende Situation vor:
    Sie haben die Sorge, dass es Morgen nicht genug zu Essen gibt. Daher legen Sie - vernünftiger Weise - etwas zurück. Als Sie andertags das Versteck kontrollieren möchten, finden Sie es leer vor. Was dann? Hätten Sie das Gefühl, bestohlen worden zu sein? Ganz sicher ist die gefühlte Not wieder da: keine Vorräte.
    Also legen Sie neue Vorräte an, diesmal aber in anderen Verstecken, damit der "Dieb" diese möglichst diesmal nicht finden kann...


    Sie sehen also, dass es besser ist, die Verstecke nicht zu "verbrennen", in dem Ihre Frau Mutter bemerkt, dass diese "geplündert" wurden. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass Ihre Frau Mutter immer misstrauischer wird, wenn sie das Gefühl hat (das richtige Gefühl), dass jemand in ihren Sachen wühlt und so immer die Vorräte findet.
    Tauschen Sie aus wo es geht, aber nehmen Sie nicht einfach weg.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Hallo Annemarie,


    vielleicht würde es Ihnen helfen, sich direkt mit Menschen zu treffen, die in ähnlicher Situation sind oder waren? Eine Selbsthilfe-/Angehörigengruppe finden Sie eventuell über die Datenbank hier im Demenzwegweiser, ansonsten über die Homepage der Deutschen Alzheimer Gesellschaft. Eine dritte Möglichkeit, falls Sie aus zeitlichen Gründen oder aufgrund mangelnder Mobilität an keiner Gruppe teilnehmen können oder wollen, wäre noch einer entsprechenden Mailingliste beizutreten (sozusagen eine online-Selbsthilfegruppe).
    Diese können zumindest etwas Entlastung psychischer Natur ermöglichen - und man profitiert eben auch von den Erfahrungen anderer Angehöriger.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Guten Morgen,


    es ist sehr verständlich, dass Sie die Situation als nicht erträglich empfinden.
    Bedenken Sie jedoch: weil Ihre Frau Mutter die beiden genannten Medikamente nicht nimmt (Aricept / Antidepressivum) befindet sie sich nicht in unmittelbarer Gefahr - sonst hätte der Hausarzt auf die Nachricht anders reagiert. Ebenso scheint der sozialpsychiatrische Dienst keinen akuten Handlungsbedarf zu erkennen.
    Eine zwangsweise Unterbringung im Pflegeheim sollte natürlich immer das letzte Mittel sein - deswegen gibt es relativ hohe Hürden dafür. Wenn keine Selbst- oder Fremdgefährdung beobacht- bzw. einschätzbar ist, wird niemand etwas in dieser Richtung unternehmen können. Vielleicht ist es jedoch in jedem Fall sinnvoll, wenn Sie sich beim örtlichen Vormundschaftsgericht einmal beraten lassen (Betreuungsstelle), wie Sie im Zweifel vorgehen sollten und können.


    Ich sehe aber, wenn sich die Lage zuspitzt, keine andere Möglichkeit als das Sie eine Entscheidung treffen. Auch wenn diese möglicherweise nicht mit dem geäußerten Willen Ihrer Frau Mutter übereinstimmt.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte AnneMarie,
    zunächst: der medizinische Dienst = MDK = medizinische Dienst der Krankenkassen. Dieser ist z.B. für die Einstufung in eine Pflegestufe zuständig. Ich nehme an, Sie sprechen von einem ambulanten Pflegedienst / Krankenpflegedienst, der zur häuslichen Versorgung kommt. Das sind zwei verschiedene "Institutionen".


    Ich denke, Sie sollten den Hausarzt Ihrer Frau Mutter informieren, insbesondere, wenn die Medikation nicht mehr oder nur unregelmäßig eingenommen wird. Weiter könnten Sie natürlich immer wieder versuchen, Ihre Frau Mutter zu überreden.... . Gibt es eventuell eine Person in der nahen Umgebung (Freunde / Nachbarn), die bei Bedarf schnell "rübergehen" könnte?


    Ein Pflegedienst selbst hat natürlich keine handhabe, sich irgendwie Zutritt zu verschaffen, wenn er abgelehnt wird. Auch dort könnten Sie sich eine Einschätzung zur Situation geben lassen. Eventuell könnten Sie auch den sozialpsychiatrischen Dienst um einen Hausbesuch bitten. Aber all das wird letztlich kaum dazu beitragen, dass Ihre Frau Mutter den Pflegedienst akzeptiert. Eventuell einen Wechsel des Pflegedienstes in Betracht ziehen, falls Sie den Eindruck gewinnen, die Ablehnung ist personenabhängig. Fragen Sie auch nach, ob es Mitarbeiter des Pflegedienstes gibt, mit denen Ihre Frau Mutter ein gutes oder sehr gutes Verhältnis hat. Vielleicht ist einteilbar, dass überwiegend diese Mitarbeiter die Besuche bei Ihrer Mutter vornehmen.



    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte Schnewittchen,


    Sie haben m.E. nach zwei Möglichkeiten mit dem Arztbesuch:
    1. Sie bringen einen (Fach)Arzt dazu, einen Hausbesuch zu machen.
    2. Sie "locken" Ihre Frau Mutter unter einem Vorwand zum Arzt. Begründen Sie dies z.B. mit einer Routineuntersuchung die jetzt Pflicht und Vorschrift der Krankenkassen o.ä. sei.
    Das Menschen mit Demenz keine Krankheitseinsicht haben (können), weiß jeder Arzt - in so fern werden Sie dort auf Verständnis für etwas Trickserei stoßen.


    Zum Autofahren:
    Wenn Menschen mit Demenz nicht mehr sicher Auto fahren, aber nicht davon lassen können, gefährden sie sich selbst und andere. Es besteht dann Handlungsbedarf. Sie können selbst bei der Führerscheinstelle eine Überprüfung der Fahreignung anregen, zu welcher Ihre Frau Mutter dann amtlicherseits verpflichtet würde. In der Praxis haben Angehörige sich auch schon an die Polizei gewandt, auf der Dienststelle erklärt wie die Sachlage ist. Wenn nichts konkretes vorliegt kann die Polizei offiziell zwar in der Regel nichts unternehmen, der Besuch durch einen Polizisten mit der Aufforderung, das Autofahren sein zu lassen hat jedoch durchaus schon Wirkung gezeigt. Also sozusagen ein "halboffizieller" Weg / Besuch.
    Bedenken Sie unbedingt, dass es erhebliche Schwierigkeiten mit der KFZ-Versicherung mit sich bringen kann, kommt es zu einem Unfall.
    Ebenfalls kenne ich die Lösung, dass Angehörige das Auto von einem technisch versierten Bekannten haben "unbrauchbar" machen lassen (z.B. Zündkerzen entfertn etc.). Der Erkrankte nahm dann hin, dass sein Auto nicht mehr fuhr - und fertig. Jedoch besteht die Gefahr, dass das Fahrzeug dann einfach durch eine Werkstatt repariert wird, wenn Ihre Frau Mutter sich darum kümmert / noch kümmern kann.


    Lesen Sie bitte unbedingt dazu:
    http://www.wegweiser-demenz.de/haftpflicht.html
    und
    http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=85
    sowie:
    http://www.alzheimerforum.de/2/3/6/236inh.html


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Hallo,


    aus Ihren Schilderungen ergibt sich für mich zunächst die Frage, was Ihre Frau Mutter mit ihrem Verhalten bezweckt, oder anders formuliert: worum geht es tatsächlich?
    Anhand Ihrer Schilderung kann ich natürlich nur spekulieren: wäre es denkbar, dass es für Ihre Frau Mutter darum geht, Kontakt zu haben? Schafft Sie sich dadurch vielleicht Sicherheit - denn wenn Sie auch immer reagieren, erfährt Sie jedes Mal auch "Zuwendung" durch Ihren Einsatz. Das Verhalten wird also möglicherweise bestärkt. Insbesondere auch nachts. Ein Mensch mit Demenz, der nachts aufwacht, vielleicht in einem dunklen Raum, sich nicht orientieren kann, möglicherweise empfindet alleingelassen worden zu sein, könnte auf diese Weise "um Hilfe" rufen - also für seine Sicherheit sorgen wollen.
    Wenn ausgeschlossen ist, dass es ein medizinisches Problem gibt (häufig wird Inkontinenz fälschlicherweise als automatische Folge einer Demenz betrachtet, die sozusagen ab Diagnosestellung dazu gehört) kann möglicherweise nur ein anderer Ansatz weiterhelfen.
    Zunächst müssten Sie vielleicht schauen, ob Sie ein Nachtpflegeangebot in Ihrer Region haben, oder auch Kurzzeitpflege in Anspruch nehmen in einer Einrichtung, um selbst Kraft zu tanken die Pflege fortzuführen, wenn Sie bereits selbst merken, dass Sie hochbelastet sind. Vor dem Hintergrund des dauernden Schlafmangels nur allzu verständlich.


    Menschen mit Demenz kann es hilfreich sein, durch eine feste Toilettengang-Struktur zunächst zu vermitteln, dass sie keine Sorge haben müssen, nicht rechtzeitig zur Toilette gebracht zu werden. Das heißt, man schafft einen festen Rhythmus, in dem der Toilettengang stattfindet - völlig verlässlich für ihn (Toilettentraining). Dabei muss der Menschen mit Demenz nicht notwendigerweise die Uhr noch verstehen, es muss sich lediglich das Gefühl dafür einstellen, dass er regelmäßig und zuverlässig zur Toilette begleitet wird. Er muss keine Angst haben, sich in die Hose machen zu müssen, weil er vergessen wird - muss also nicht im Vorwege rechtzeitig "Alarm schlagen". Häufig funktioniert das aber nur, wenn sich das Hilfe-Ruf-Verhalten noch nicht allzulange verfestigt hat.
    Niemand muss alle 30 Minuten müssen, jedenfalls ist dies nicht automatische Folge einer Demenz.
    Sie schreiben, dass Sie den Zeitraum ausdehnen können, durch "Zureden und Ablenken". Für mich ein klarer Hinweis, wie ich ansetzen würde:
    Einen Toilettengangrhythmus einführen, und dies klar sagen und auch durchhalten, z.B. am Anfang nicht öfter als alle 1,5 Stunden. Natürlich daran ausgerichtet, wann Ihre Frau Mutter wirklich muss - dies werden Sie aus Erfahrung ja etwa einschätzen können.


    Für die Zeit zwischen zwei Toilettengängen würde ich versuchen, möglichst viele Aufgaben zu suchen, möglichst viele Dinge, Beschäftigungsvarianten, mit denen sich Ihre Frau Mutter selbständig beschäftigen kann (muss), ohne dass wiederum Sie ständig gefordert sind. Vom Socken zusammenlegen bis zum Fernsehen ist da alles denkbar, möglichst haushaltsnahe, von früher bekannte Tätigkeiten. Abwaschen z.B. kann mittels einer kleinen Wanne auch im Sitzen im Rollstuhl etc. pp. .


    Weiter ist es wichtig, dass Sie bei Kontakten mit Ihrer Mutter diese immer eindeutig gestalten - sowohl was den Beginn, als auch was deren Ende darstellt. Bleiben Sie verlässlich, von einem dementen Menschen als "beliebig" empfunde Situation verursacht weitere Unsicherheit. Wenn Sie weggehen oder eine Unterhaltung / Kontakt beendet ist, machen Sie jedes Mal ganz klar, dass und wann Sie wieder kommen.
    Ich habe auch schon erlebt, wie Angehörige mit einer "Pappuhr" gearbeitet haben, auf der sie jedes Mal nach dem Toilettengang einstellten, wann der nächste dran ist. Das funktionierte zumindest teilweise.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Hallo,


    Sie können versuchen, die häusliche Weiterversorgung durch Dritte zu organisieren, oder für die anstehenden Tage die Pflege eine Einrichtung überlassen. Für maximal 28 Tage im Jahr können Sie so Ihren Herrn Vater in Obhut geben, bis die Genesung Ihrer Frau Mutter erfolgt ist. Die pflegebedingten Aufwendungen werden dabei von der Pflegeversicherung getragen bis zu einer Obergrenze von rund 1500,00 Euro, sofern die Voraussetzungen vorliegen.
    In der Regel ist auch ein Übergang in die Dauerpflege kein Problem.
    Verhinderungs- / Kurzzeitpflege sind hierzu Ihre Stichwörter:
    http://www.wegweiser-demenz.de/leistungen.html
    oder auch hier:
    http://www.deutsche-alzheimer.de/index.php?id=29#c245



    Informieren Sie sich in einem Pflegeheim Ihrer Wahl ausführlich über die Kosten und Finanzierungsmöglichkeiten - man wird Sie gerne beraten.
    Eventuell ist dies noch hilfreich für Sie:
    http://www.alzheimerforum.de/2/8/3/checklis.html


    Bei der Frage, wie Sie dies Ihrem Vater vermitteln sollen, stellt sich natürlich zunächst die Frage, was er noch aufnehmen und verarbeiten kann. Und ob und wie schnell er wieder vergisst, was Sie dann bereits besprochen haben.
    Ich empfehle, wenn noch Zeit genug ist, für einen möglichst sanften Übergang zu sorgen - also wenn möglich, dass Ihr Herr Vater die Einrichtung selbst wählt in dem er vielleicht verschiedene Einrichtungen erleben kann und Sie seine Reaktionen beobachten und Ihren persönlichen Eindruck von der Einrichtung in der Familie besprechen. Mal zu einer Veranstaltung, Besichtigung, zum Kaffeetrinken hinfahren und schauen, was er davon hält - und sich selbst einen Eindruck verschaffen. Dies aber natürlich nur, wenn mehrere Ortswechsel und Unternehmungen Ihren Vater nicht zusätzlich verwirren.
    Das Warum sollten Sie durchaus erklären, auch mehrmals, wenn nötig. Allerdings: durchaus möglich, dass es nunmal nicht geht, ohne das er enttäuscht oder ärgerlich reagiert.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrter Annemarie,


    die Situation wird nicht leichter, wenn Ihre Frau Mutter immer wieder auf ihre Defizite und Vergesslichkeit hingewiesen wird. Eher wird das zu mehr Verärgerung und Konflikten führen. Wenn Ihre Frau Mutter keine Krankheitseinsicht hat - und das ist nicht ungewöhnlich bei einer Demenz - ist es doch verständlich, dass Dritte an irgendwelchen verpassten Terminen etc. schuld sind bzw. sein müssen.
    Bedenken Sie auch, dass eigene Defizite die man bemerkt Scham und Frustration auslösen - niemand wird gerne darauf hingewiesen, und im Zweifel werden diese immer überspielt / verdeckt. Menschen mit Demenz bauen nicht selten eine entsprechende Fassade auf und sind recht einfallsreich, diese auch zu erhalten. So weit nicht ungewöhnlich.
    Sie könnten den örtlichen Sozialpsychiatrischen Dienst bitten, sich einzuschalten. Die Mitarbeiter machen "Hausbesuche", um sich ein Bild vor Ort von der Situation zu machen und können Ihnen aus Ihrer Erfahrung heraus auch sagen, wie sie die Situation einschätzen - also ob es Zuhause noch geht oder nicht. Und falls nein, wird man auch das weitere Vorgehen mit Ihnen besprechen. Den Sozialpsychiatrischen Dienst am Wohnort Ihrer Mutter müssten Sie über das Gesundheitsamt erreichen.
    Ich habe jedenfalls mit dem SP sehr gute Erfahrungen gemacht, was die Zusammenarbeit angeht.


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte Annemarie,


    ich finde es erfreulich und wichtig, dass Sie sich Gedanken darum machen, wann der Zeitpunkt gekommen ist, an dem Ihre Frau Mutter nicht mehr allein bleiben kann. Wenn eine Selbst- oder Fremdgefährdung gegeben ist, besteht sicherlich Handlungsbedarf.
    Zunächst eine Frage: haben Sie die Betreuung inne, existiert eventuell eine Vorsorgevollmacht?
    Grundsätzlich ist es so, dass jede große Veränderung der Lebensumstände zu größerer Verwirrtheit, einer Veränderung des Verhaltens und einem kognitiven Einbruch führen kann.
    Wäre es vielleicht möglich, regelmäßige Besuch durch Ehrenamtler zu organisieren, die sich mit Menschen mit Demenz auskennen? Wenn jemand nicht kommt, um direkt Hilfe zu leisten (wie. z.B. jemand vom ambulanten Pflegedienst) wird das manchmal bessern von den Erkrankten akzeptiert. Wäre die Nutzung einer Tagespflegestätte denkbar?
    Wenn es auf eine Heimunterbringung hinausläuft, sind Sie gut beraten sich mehrere Einrichtungen anzuschauen und zu vergleichen. Ein Einstieg den Angehörige manchmal nutzen, ist z.B. zu Veranstaltungen in Pflegeeinrichtungen auch gemeinsam mit ihrem dementen Angehörigen zu gehen um ein "lockeres" kennenlernen zu ermöglichen. Haben Sie einen richtigen Besichtigungstermin vereinbart, kommen Sie in jedem Fall unpünktlich und gehen Sie nicht alleine hin. Für die Heimbesichtigung gibt es auch entsprechende Checklisten, die helfen können eine gute Wahl zu treffen.
    Sie sollten auch Kontakt zu einer örtlichen Alzheimer Gesellschaft aufnehmen, so am Wohnort Ihrer Mutter vorhanden - dort kann man Ihnen oft weiterhelfen, weil man die regionale Angebotsstruktur kennt.
    Hier im Wegweiser finden Sie weitere Informationen: http://www.wegweiser-demenz.de/betreuung-und-pflege.html
    auch hier:
    http://www.alzheimerforum.de/2…ug_ins_Pflegeheim.html#02
    auch hier:
    http://www.alzheimerforum.de/trickkst/optimieren.html


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte Maya,


    gerade zu Beginn einer Demenz ist das Erleben der Betroffenen von zunehmender Unsicherheit, oft Angst geprägt. Der demente Mensch muss sich ständig erklären, was passiert ist bzw. sucht nach entsprechenden Erklärungen. Durch seine Erkrankung, insbesondere durch die damit einhergehende Merkfähigkeitsstörung funktioniert dies immer schlechter.
    Ein Beispiel:
    Wenn Ihre Schwiegermutter z.B. einen Platz hat, an dem sie immer ihre Geldbörse ablegt, wenn sie Zuhause ist, und diese dann später oder am nächsten Tag nicht an dem Ort ist, an dem sie sein müsste - welche Erklärungen sind "logischerweise" möglich?
    Die Geldbörse wird immer an eine bestimmte Stelle gelegt. Immer! Seit 20 Jahren. Nun ist sie weg?!
    Da keine Erinnerung daran da ist, dass die Geldbörse statt auf den Nachttisch gestern in die Wohnzimmerschublade gelegt wurde, kann sich Ihre Schwiegermutter gar nicht selbst daran erinnern (sich erklären), wo diese geblieben sein könnte. Also, was kann dann passiert sein? Richtig, "jemand" muss sie gestohlen bzw. mindestens weggeräumt haben.
    Selbst war sie es ja nicht - also jemand anderes. Das ist eine durchaus "vernünftige" Annahme im Blickwinkel Ihrer Schwiegermutter.
    Dies führt dann häufiger dazu, dass Dritte beschuldigt werden, zu Misstrauen etc. pp. .
    Diskutieren Sie in diesen Fällen nicht - es wird wenig bis gar nichts bringen!
    Helfen Sie besser beim Suchen. Idealerweise lassen Sie Ihre Schwiegermutter die in meinem Beispiel genannte Geldbörse dann selbst finden.


    Zu den Schuhen: womöglich kann Ihre Schwiegermutter diese aufgrund der fortschreitenden Gedächtnisverlustes nicht mehr als ihre eigenen identifizieren. Sie erinnert sich möglicherweise schlicht nicht daran, dass dies ihre sind. Auch hier, diskutieren Sie möglichst nicht. Wenn möglich bieten Sie ein anderes Paar an (ein älteres, wenn es geht). Oder vielleicht ist es auch möglich, Ihrer Schwiegermutter zuvor zu kommen und die "neuen" Schuhe die sie sich ausgesucht hat, mit großen "Hallo" zu loben.... .


    Eine Literaturliste finden Sie hier:
    http://www.wegweiser-demenz.de/publikation.html
    oder auch hier:
    http://www.deutsche-alzheimer.…en/Literaturliste0810.pdf


    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte Marita,


    ich erlaube mir eine Gegenfrage: könnten Sie verantworten, ihren Herrn Vater, zu dem sie eine enge Beziehung haben(!), nicht mehr zu besuchen? Ich kann sicher nicht beurteilen, warum Ihr Herr Vater weint. Jedoch, zu betrauern was einmal war, vielleicht auch was man "verloren" hat, darf auch dazu gehören im Laufe eines Lebens.
    Es ist Ihre gemeinsame Zeit. "Eine Demenz", hat mal jemand treffend beschrieben, "ist ein Abscheid auf Raten.". Diese Raten gilt es auch zu nutzen in meinen Augen. Traurigkeit über Verluste die man erfährt, ist zutiefst menschlich.
    Sicher haben Sie schon versucht, Ihren Herrn Vater abzulenken, Inhalte zu schaffen die seine Aufmerksamkeit vielleicht so fordern, dass er nicht die ganze Zeit über weint. Mögen Sie beschreiben, wie das aussah und was Sie da versucht haben? Haben Sie sich vielleicht einmal schon mit anderen Angehörigen darüber ausgetauscht, was diese tun, wenn sie zu besuch sind? Vielleicht hat einer der Leser hier noch einen Tipp dazu?
    Eventuell erfahren Sie Nützliches auch unter diesem Link:
    http://www.demenz-ratgeber.de/…_gut_mit_sich_umgehen.htm
    Diese Empfehlungen richten sich stark an Angehörige, die Zuhause selbst pflegen.
    Gut mit sich selbst umzugehen ist aber sicher ein Rat, der immer Gültigkeit besitzt.



    Es grüßt Sie


    Jochen Gust

    Sehr geehrte/r alatna,


    im dritten und letztem Stadium der Alzheimerkrankheit sind die Erkrankten in der Regel meist nicht mehr in der Lage zu kauen oder zu schlucken. Ebenso besteht in der Regel keine Kontrolle mehr über die Ausscheidungsorgane. Die Patienten sind meist bettlägerig, Schwierigkeiten mit der Atmung nehmen zu. Häufigste Todesursache dementer Menschen sind Infektionen, besonders der Atemwege (Lungenentzündung), manchmal auch durch die Aspiration von Nahrungsbestandteilen in die Lunge.


    Mit freundlichen Grüßen


    Jochen Gust