Beiträge von F005271

    Mein Vater ist zwischenzeitlich den 7.ten Monat im Heim, hat seit Januar Pflegestufe 3 und kann nicht mehr alleine aufstehen und außer selber essen, auch sonst nichts mehr. Meine Mutter fährt zwar jeden Nachmittag zu ihm und betreut ihn dann 4 Stunden.
    Aber zu schaffen macht ihr immer wieder, das mein Vater morgens aus dem Bett geholt und angezogen wird, dann vom Pflegepersonal an den Tisch zum Frühstücken gebracht wird und dort meistens auch noch mittags (gegen 3 Uhr) sitzt, wenn meine Mutter ins Heim kommt. Es passiert sehr oft, das mein Vatter dann in seinem Rollstuhl sitzt, nass wie eine "Katze" ist, weil man entweder eine zu kleine Einlage genommen hat oder ihm noch keine neue Windel angezogen hat. Erst wenn meine Mutter dann darum bittet, ihn frisch zu machen, erfolgt ein Wechsel der Einlage. Sie muss aber immer darauf achten, das Einlagen genommen werden, die viele Punkte haben - je später ist ein neuer Wechsel erforderlich.
    Auch erfolgt Abends, wenn mein Vater bettfertig gemacht wird, meistens nur ein Wechsel der Windel und keine große Wäsche.
    Wie oft ist denn bei der Pflegestufe 3 ein Windelwechsel vorgesehen oder wird das immer individuell entschieden?
    Meine Mutter will auch nicht immer etwas sagen, weil Sie meint, das mein Vater dann darunter zu leiden hat.
    Ist es denn normal, oder üblich, das Bewohner, die Demenz sind und Pflegestufe 3 haben, den halben Tag auf der gleichen Stelle sitzengelassen werden und auch bei Ihnen der Windelwechsel nicht so häufig stattfindet.
    Ich habe meiner Mutter gesagt, das es natürlich nicht wie zu Hause sein kann, aber damit kann sie sich schlecht abfinden.
    Ich bin leider ratlos!!!

    Mein Vater ist am vergangenen Samstag mit der Diagnose (vom Heim) : zu wenig getrunken und gegessen" ins Krankenhaus eingeliefert worden. Im Krankenhaus hat er dann mehrere Infusionen erhalten, ist dort beobachtet worden und hat dann auch nach 2 Tagen "unter Aufsicht" wieder mehr gegessen und getrunken. Jetzt frage ich mich natürlich, wieso hat man das im Heim nicht schon sichergestellt? Das Personal sieht meinen Vater doch tagtäglich und hat ihn auch unter Beobachtung. Mein Vater kann zwar noch alleine essen und trinken, aber er ist nicht mehr in der Lage, sich die Sachen selbst zu besorgen. Dies müsste das Personal doch auch mitkriegen, oder ignorieren die Mitarbeiter dort so was? Wie geht man am Besten vor? Spricht man mit der Pflegedienstleitung und macht sie darauf aufmerksam, das sie sich mehr darum kümmern muss, und auch überprüfen muss das mein Vater genügend isst und trinkt? Auch verweigert er sich, die notwendigen Medikamente zu nehmen. Die Pfleger sagen, zwingen könnten sie ihn nicht, im Krankenhaus tut man die Pillen dann in Joghurt, darf das im Heim nicht gemacht werden? Ist es nicht unterlassende Hilfeleistung, wenn das Heim sich nicht um die korrekte Einnahme kümmert?

    Mein Vater ist nunmehr seit 5 Wochen im Pflegeheim. Meine Mutter fährt ihn jeden Tag besuchen und verbringt die Zeit dort mit ihm. Er ist auch dort gut aufgehoben, wie es halt im Heim so ist! Aber nicht nur meiner Mutter auch mir, als Tochter tut es in der Seele weh, wenn wir uns nach den Besuchen verabschieden müssen und ihn im Heim lassen müssen. Zuhause ging es aber nicht mehr mit der Pflege. Was gibt es für Alternativen? Gibt es nicht auch Heime, wo Angehörige näher untergebracht sind oder sollte man zuhause alles umbauen und dann für eine Betreuung von 24 Stunden sorgen? Wie funktioniert so etwas? Tut man dem an Demenz erkrankten Patienten damit einen Gefallen? Es ist wirklich schwer, nicht anders helfen zu können!

    Sehr geehrte Damen,


    mein Vater ist seit 3 Wochen im Pflegeheim. Er hat z. Zt. Pflegestufe I, wogegen wir aber Widerspruch eingelegt haben. Ist es nun ratsam, den Widerspruch zurück zu nehmen, damit die Eigenbeteiligung an den Heimkosten so gering wie möglich bleibt, oder ist eine Rücknahme auch aus Seiten für das Pflegeheim nunmehr nicht mehr ratsam?

    Meine Mutter ist trotz Hilfen (Diakonie morgens und abends, Betreuung durch den ASB an 2 Tagen - außer Haus) mit der ganzen Situation überfordert. Sie ist 24 Std. für meinen Vater da. Es hat sich in den letzten 3 Monaten so verschlechtert, sodass wir uns jetzt Heime für meinen Vater angesehen haben. Jetzt gab es gestern grünes Licht, es ist ein Heimplatz frei. Wir sind aber sehr unschlüssig, kleines Zimmer, kann eventuell getauscht werden, wenn ein anderes frei wird, richterlicher Beschluss wird benötigt, und das Heim wird dann für immer sein. Ich weiß nicht, ob das alles so richtig ist? Sollte man es zuerst mit einem normalen Heim versuchen oder noch zu Hause, obwohl es dort schon beschwerlich ist (viele Stufen innerhalb des Hauses, Dusche mit hohem Einstieg). Wir wollen meinen Vater nicht einfach abschieben!!!???

    In der Pflegestufe I kann ich für einen Demenzkranken mtl. bis zu 100.- € oder 200.- € Betreuungsgeld erhalten, falls ich als Angehöriger mal verhindert bin. Wo und wie stelle ich den Antrag, muss die Person die betreut, gewisse Voraussetzungen erfüllen, ist das Geld was man der Person zahlt steuerfrei? Hierzu habe ich bisher nichts genaues gefunden!

    Im Arztgutachten wurden für die tgl. Toilettengänge insgesamt 7 Minuten Zeitaufwand angesetzt. Mein Vater muss aber fast stündlich auf die Toilette. Ohne Hilfe geht gar nichts mehr. Das heißt, tagsüber kommt er auf min. 8- 10 mal zur Toilette gehen müssen und nachts muss meine Mutter 2-3 mal mit ihm dorthin gehen. Unberücksichtigt sind hier Wechsel der Einlage; erforderliches waschen, etc. Ich habe jetzt bei der Krankenkasse Widerspruch gegen den Ansatz von 7 Minuten eingelegt und einen Ansatz von min. 25 Minuten gefordert. Wie geht die Kasse mit einem solchen Widerspruch um, kommt der Pflegedienst noch mal raus oder was kann ich als weiteres Argument anführen?

    Meinem Vater ist rückwirkend ab dem 01.05. die Pflegestufe I anerkannt worden. Er braucht aber bereits jetzt wesentlich mehr Hilfe als in dieser Pflegestufe vorgesehen ist. Ab wann kann man eine Erhöhung beantragen? Welche Leistungen werden mit dem Betrag von 665.- € abgedeckt?

    Ich suche jemanden, der auf meinen Vater aufpasst, mit ihm zur Toilette geht und betreut, wenn meine Mutter mal was für sich machen möchte. Es sollte aber jemand sein, der das privat macht, da bei einer 4 stündigen Betreuung die Kosten zu hoch sind. Wo kann man solche Personen finden ?

    Mein Vater hat geistig sehr nachgelassen, morgens muss meine Mutter ihn wecken, ihm beim anziehen helfen und auch den ganzen Tag ist er auf die Hilfe (Schuhe anziehen, Jacke und Schal, etc.) meiner Mutter angewiesen. Sachen wie Zähne putzen, rasieren, duschen, Kleinigkeiten aus dem Kellerr holen, macht er aber noch alleine.Einkaufen kann er auch nicht mehr alleine. Dass Radfahren wurde im jetzt vom Hausarzt auch verboten.
    Ist es sinnvoll die Pflegestufe I zu beantragen.

    Mein Vater hat in der letzten Zeit geistig sehr nachgelassen. Öfters geht er zur Bank läßt sich Sachen ausdrucken oder hebt Geld mit der Karte ab. Dies aber am Schalter, da er seine PIN nicht mehr weiss.
    Meiner Mutter weicht er auch wenn das Telefon zu Hause klingelt nicht mehr von der Seite. Alleine kann sie nichts mehr machen. Wen kann man mal ansprechen, um Hilfe zu erhalten, oder mal für ein oder zwei Stunden eine Betreuung zu bekommen. Es wird aber schwierig werden, meinen Vater einer fremden dritten Person anzuvertrauen, weil er dies geistig noch umsetzen kann.