Beiträge von Blaukatzenoma

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    Auch wir standen vor der Situation unsere Enkel -damals 9 und 7 Jahre- über die Krankheit ihrer Uroma zu informieren. Das ist uns nicht leichtgefallern; aber es musste sein. Die Enkelkinder kannten ihre Uroma ja noch, als sie nur leicht dement war. Wir haben Ihnen dann gesagt, dass ihre Uroma sehr krank ist und sich an sie nicht mehr erinnern kann und dass sie vieles nicht so meint wier sie sagt. Sie sind darauf hin auch mit dem Verhalten ihrer Uroma besser zurecht gekommen, mit ihren Stimmungsschwankungen u.s.w. Sie hatten sich mit ihre "neue Uroma" arrangiert und hatten keine Angst mehr vor ihr, sondern sind auf sie zu gegangen und haben sie dann auch im Pflegeheim viel besucht.
    Man darf als Erwachsener keine Angst haben, sich mit Kindern über diese Situation zu unterhalten; nur so können sie dies auch verstehen und werden von den demenzkranken Angehörigen nicht abgeschreckt.
    Mein Enkerlsohn hat seine Uroma immer im Pflegeheim im Rollstuhl geschoben - pohne das dies von ihm verlangt wurde - er wollte seiner Uroma ganz nahe sein - trotz ihrer schweren Krankheit.

    Ich finde es einfach schade, dass sich so wenig eine richtige Diskussionm zu Themen entwickelt. Es müssen sich doch eigerntlich mehr zu diesem Thema artikulieren können. Solle unsere Oma als einzige der an Demenz erkrankten im Krankenhaus gewesen sein ?
    Für mich ist es schade, dass im Forum eigentlich nur Fragen auftreten, die mit einem Arztbesuch beim Neurologen geklärt werden können - auch wenn es sehr schwer ist, den Erkrankten davon zu überzeugen -, es gibt nun mal keine Ferndiagnose.

    Ich kann in vielen Aussagen der Studie zustimmen.
    Meine Mutti ist leider verstorben; aber wenn sie ins Krankenhaus musste, war dies immer nicht nur für sie sondern auch für uns als Angehörige immer sher schlimm.
    Sie fühlte sich im Krankenhaus nie wohl, da sie jas nicht wusste, wo sie ist und was mit ihr passiert. Sobald der Anruf kam - Ihre Mutti ist im Krankenhaus - bin ich los, damit im Krankenhaus eine Diagnose gestellt werdern konnte . Sie konnte sich ja nicht mehr asrtikulieren.. Ich musste jedoch immer wieder feststellen, dass die Ärzte und das Pflegepersonal mit demenzkranken Patienten überfordert sind - sicherlich ist dies auch dem wenigen Personal auf den Stationen in den Krankenhäusern zu schulden aber sicherlich auch der fehlenden Fachkompetenz.. Das Pflegepersonal war immer froh, wenn ich kam um meine Mutti zu füttern und sie zum Trinken anzuhalten. Nur konnte ich dies ja nicht von 7.30 Uhr bis 18.00 Uhr tun.
    So richtig hat sich keine Schwester im Krankenhaus gekümmert, hier war sie nur eben irgendeine Patientin. Das Pflegepersonal hat immer gewusst, dass meine Mutti eine schwere Demenz hat unbd gar nichts, aber auch gar nichts alleine machen kann.
    Wir waren immer jedesmal froh, wenn sie wieder in ihr "Zuhause", dem Pflegeheim. kam.
    Wennmeine Mutti wieder im Pflegeheim war, merkte man ihr an, dass sie sich in ihrem "Zuhause" wohl und geborgen fühlte, da sie die Liebe - das sage ich hier nicht nur so; sondern das war auch so - durch das Pflegepersonal spürte.
    Hier wurde sie dann wieder liebevoll aufgepäppelt, denn im Krankenhaus wurde nicht immer darauf geachtet, dass sie genug trinkt und isst.

    Vielen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Anfrage.
    Ihre Antwort hat mich doch ein kleinwenig beruhigt.
    Ich werde mich wohl am Besten mal zu einem Neurologen in die Sprechstunde begeben.


    Blaukatzenoma

    Ich habe diese Frage schon im Forum Kommunikation und Konflikte gestellt und ich soll sie noch einmal in diesem Forum stellen.
    U/nsere Oma ist vergangenes Jahr nach vielen Jahren sehr starker seniler Demenz friedlich eingeschlafen.


    Nun beschäftigt mich eine Frage ungemein, die bei mir (61 Jahre) innere Unruhezustände bis hin zu Schlafstörungen auslösst:


    Ist Demenz vererbbar und wenn ja, gibt es Tests zur Früherkennung?


    Blaukatzenoma

    Hallo, ich melde mich heute noch mal. Unsere Oma ist im Dezember vergangenen Jahres friedlich eingeschlafen.
    Immer den Gesundheitszustand meiner Mama vor Augen, der ja nicht besser sondern leider nur immer schlimmer wurde, und vieler unterschiedlicher Publikationen stellt sich für mich die Frage, ist Demenz vererbbar und wenn ja, gibt es einen Test um dies festzustellen.


    Blaukatzenoma

    Davon kann sicher jeder, der einen an Altersdemenz erkrankten Angehörigen pflegt, ein Lied singen. Auch mir und meinem Vati ist es mit meiner Mutti so gegangen. Sie erzählte die stärksten Sachen - der Opa gibt mir nichts zu essen, der Opa hat mich gehauen - um nur einige Beispiele zu geben. Anrufe haben auch mich nachts erreicht; wenn ich zurückgerufen habe, hat sie nicht mehr gewusst,dass sie bei mir angerufen hat. Das heisst es nur, einen kühlen Kopf zu bewahren. Ich musste auch erst lernen, nicht auf alles zu reagieren, wobei ich den Vorteil hatte, dass der Opa noch mit daheim war. Inzwischen ist unsere Oma im Pflegeheim sehr gut untergebracht, da eine Betreuung daheim nicht mehr möglich war.
    Ich wünsche Ihnen viel Kraft für die nächste Zeit.

    Ich bin nur eine betroffene Familienangehörige. Meine Mutti hat Altersdemenz im letzten Stadium. Sie hat immer gute Medikamente erhalten. Als Angehöriger muss ich mir jedoch darüber im Klaren sein, dass diese Krankheit nicht heilbar ist; man kann nur deren Verlauf hinauszögern. Die Schübe kommen in immer kürzeren Abständen und als betroffener Angehöriger benötigt man sehr viel Kraft.

    In letzter Zeit habe ich fesrtgestellt bei meinenen Besuchen im Pflegeheim, dass sich meine Mama die Finger ableckt und sich dann mit den abgelecken Fingern selbst streichelt. Keiner kann mir hier eine Erklärung dafür geben. Ich würde gern etws mehr wissen.

    Das kenne ich. Meine Mutti hatte eine Phase sehr starker Aggressivität. In dieser Phase hat sie meinen Vati sogar geschlagen und dann das Ganze umgedreht erzählt. Hier muss man sehr sensbel mit der Situation umgehen; denn der Demenzkranke kann sich ja an nichts erinnern. Zu einer Katastrophe ist es nicht gekommen, da die Phase der Aggresivität eines Tages verschwunden war und wir von da ab eine liebe Oma wieder hatten; welche für jede Zuwendung danbar ist.

    Meine Mutti ist seit März 2011 in einem Pflegeheim - mit der Betreuuung meiner stark demenzkranken und dazu auch noch blinden Mutti bin ich sehr zufrieden. Ich kann mich jederzeit an das Pflegepersonal bzw die Pflegechefin wenden, wenn ich Probleme habe - gemeinsam versuchen wir eine Lösung zu finden. Das ist sicher nicht in jedem Pflegeheim gegeben. Auf Grund der Größe des Heimes (44 Bewohner) ist der Anteil des Pflegepersonals sehr gut (auf 10 Bewohner kommen in der Frühschicht 2 Pfleger - ansonsten ist jewels eine Pflegekraft zuständig für die 10 Bewohner .
    Ich haber schon von viel schlechteren Bedingungen in Pflegeheimen gehört.
    Ich kann eigentlich nur Gutes über das Pflegeheim sagen; so dass ich mich sicherlich nicht an die Heimaufsichtsberhörde wenden muss. Man sollte aber auch seine Hemmschwelle beim Gehen dieses Schrittes überwinden, denn es geht ja hier um das Wohl, die Gesundheit und ein glückliches Leben eines mir nahen Angehörigen.,

    Meine Mutti befindet sich in einem Pflegeheim in einem 1-Bett-Zimmer. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich sie nie in ein 2-Bett-Zimmer mit einer fremden Frau gegeben hätte. Meine MJutti ist auf Grund der Schwere der Demenz nicht mehr in der Lage eigenständig zu handeln. Es gibt bei ihr keinen Tag-Nacht-Rhythmus mehr, so dass eine zweite Person im Zimmer erheblich gestört wäre. Diese Entscheidung muss mann aber sicherlich von Fall zu Fall prüfen, da hierbei immer um der Grad der Demenz beachtet werden muss.


    Blaukatzenoma

    Ich stehe von einem echten Problem. Meine Mutti ist stark an Demenz (Volldemenz) erkrankt und zudem noch blind.
    Nun fäüngt sie an, Nahrung und trinken zu verweigern, so dass über kurz oder lang die Frage der Ernährungssonde steht. Und hier bin ich sehr unsicher: zum einen möchte ich sie nicht verhungern lassen; zum anderen wünsche ich es ihr aber, dass sie ihren Frieden findet. Kann mir jemand raten, was ich tun kann?

    Hallo Annemarie,
    auch ich musste für meine Mutti einen Antrag auf Betreuung beim Amtsgericht stellen; dies kann nur ein Angehöriger.
    Sie lebt noch gemeinsam mit ihrem 93-jährigen Ehemann in den eigenen vier Wänden - 2 x täglich kiommt ein Pflegedienst.
    Sollte es eines Tages mehr nicht mehr gehen, muss dann von mir über das Gericht ein Antrag zur Unterbringung in einem Heim gestellt werden.
    DieÄrzte kiönnen nur Hinweise zum Gesundheitszustand des Kranken geben und vielleicht den Rat zur Unterbringung im Heim.

    Meine Mutti ist seit ca. 4. Jahren an Demenz erkrankt. Ihr Zustand ist lt. Ärztin im fortgeschrittenen Stadium.
    Sie wird daheim von meinem Vater betreut - Pflegestufe 2 - der Pflegedienst kommt 2 x tätglich.
    Seit ca. 1.Jahr hat sie sich von einer guten Oma in eine böse Oma gewandelt - geschuldet ihrer Krankheit.
    Sie wird zunehmender aggresiver und beschimpft uns alle (Ehemann, Tochter, Schwiegersohn und Enkeldind) in einem Ton und in einer Ausdrucksweise, welcher sehr verletzend für uns ist.
    Wie sollen wir uns bei solchen verbalen Attaken verhalten, die uns allen sehr weh tuen, obwohl wir ja alle wissen, dass sie nicht weiss, wie weh sie uns allen tut.
    Wie kann ich dieser Aggresivität entgegentreten?